Co-Kreation Geld

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Co-Kreation Geld

Beitragvon Zauberwichtel » 4. Mär 2011, 12:15

Hallo ihr Lieben

Ich hatte Euch vor ca. einem halben Jahr um Rat gebeten. Es ging um meine Entscheidung ob ich noch ein Kind bekommen möchte oder nicht. Dieser Konflikt hat mich damals ganz verrückt gemacht weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte.
Durch Eure Antworten – durch tägliches Lesen hier im Forum (danke an alle die sich hier so intensiv einbringen), aller Abraham-Bücher und eigene innere Arbeit ist mir schnell klar geworden dass ich zwar schon noch den Kinderwunsch in mir habe – der aber längst nicht so stark ist wie angenommen. Dass es vielmehr die Erwartungen der anderen waren denen ich gerecht werden wollte mit noch einem Kind. Kia, Deine Beiträge haben mir sehr geholfen zu verstehen dass es nur - und wirklich NUR - um mein Wohlgefühl geht!!
Ich habe dann für mich entschieden dass ich mit einem Kind glücklich sein darf, dass ich das geniessen darf, dass ich Ruhe und Zeit für mich haben darf und dass ich nichts leisten muss was ich gar nicht will.
Mir geht es mit dieser Entscheidung seitdem sehr gut und mein Partner hat das so aktzeptiert auch wenn er anderer Meinung ist. Ich empfinde unser Familienleben als sehr schön.

Allerdings ist seit meiner Entscheidung ein Problem extrem hervorgetreten – das es so schon IMMER gibt seit wir zusammen sind (ca. 12 Jahre) aber für mich war es noch nie so extrem ausgeprägt. Obwohl ich jetzt soooo viel lernen durfte von Euch und von Abraham gelingt es mir nicht aus diesem Rad auszusteigen.

Wir sind beide selbständig (in unterschiedlichen Bereichen)– und während die Selbständigkeit bei mir schon immer erfolgreich war kommt mein Partner auf keinen grünen Zweig – ganz im Gegenteil….

Als wir noch nicht zusammen lebten war das für mich gar kein Thema. Dann lebten wir in einer billigen Wohnung – hatten kein Kind – auch kaum Thema….
Dann habe ich es mit „Schwingungsarbeit“ geschafft innerhalb kürzester Zeit unser Traumhaus zu manifestieren. Das war ganz ganz lang mein Traum…. Mein Partner war einverstanden – aber sein „Thema“ war das nie wirklich. Ich habe für alles was damit zusammen hängt die finanzielle Verantwortung übernommen – sonst wäre das nicht möglich gewesen. Und ich geniesse jeden Tag hier…. Bin wirklich glücklich. Aber seit wir hier sind geht die finanzielle Situation meines Partners immer mehr den Bach runter….
Demgegenüber stehen natürlich die hohen Lebenskosten die durch seine Situation für mich noch viel höher sind als ich damals zu „Manifestations-Zeiten“ kalkuliert habe.

Meine Frage ist einfach: was strahle ich aus dass er kaum mehr etwas beisteuern kann? Ich fühle mich in der Rolle des „Alleinverdieners“ nicht wohl… zumal ja auch Haushalt und das gemeinsame Kind meine Zeit sehr beanspruchen.

Er ist in meinen Augen sehr unvernünftig – gibt Geld für Dinge aus die kein Mensch braucht (auch er oft nicht… ) Schulden sind für ihn ganz normal…. Schon immer... (also auch vor dem Um

Ja, ich habe sehr oft ihm gegenüber negative Gefühle. Bin wütend…. Und sehe mich als Opfer

Nein… das war früher. Jetzt übe ich mich in einer positiven Schwingung. Mache Listen mit positiven Aspekten die er hat, freue mich an unserem Familienleben…

Ich weiss dass wenn ich den Wunsch nach mehr Geld habe (um für uns alle zu sorgen) dann wird dieser Wunsch auch erfüllt. Aber eigentlich ist das ja nicht das was ich möchte… Ich möchte ja dass auch von seiner Seite Geld fliesst… aber ich kann ihn ja nicht verändern und will das auch nicht.

Was will ich? Ich will verwöhnt und versorgt werden. Ich will arbeiten weil es mir Spaß macht. Ich will viel Freizeit haben und viel Zeit mit der Familie verbringen. Ich will Zeit für mich ganz alleine haben. Ich will gemeinsam mit meinem Partner das „Projekt Familie“ tragen.

Ich verzichte jetzt bewusst auf seine Sicht der Dinge. Denn die würde ja nur wieder ich erzählen – aus meiner Perspektive.
Aber irgendwie sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht….Ich spüre dass hinter diesem Konflikt etwas für mich gaaaanz wesentliches verborgen ist – aber ich sehe es einfach nicht. Es fällt mir auch sehr schwer diesen Beitrag zu schreiben – wesentlich schwerer als damals das Thema „Kinderwunsch“

Aber ich schicke ihn jetzt ab und würde mich freuen wenn jemand meinen Widerstand erkennen kann in all dem was ich geschrieben habe

:danke:
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Re: Co-Kreation Geld

Beitragvon lawofattraction » 4. Mär 2011, 14:10



Hallo Zauberwichtel,

der ganze Dreh- und Angelpunkt an der Angelegenheit ist die Tatsache, dass Du Deinen Partner mit in die Geld-Gleichung herein genommen hast. Du möchtest, dass er sich finanziell an den Kosten beteiligt, hast aber ungute Gefühle darüber, wie er sein Geld ausgibt bzw. scheinst garnicht daran zu glauben, dass er überhaupt verantwortlich beitragen kann. Solange Du so darauf schaust, wirst Du ihn auch weiterhin so erleben.

Zauberwichtel hat geschrieben:Meine Frage ist einfach: was strahle ich aus dass er kaum mehr etwas beisteuern kann? Ich fühle mich in der Rolle des „Alleinverdieners“ nicht wohl…


Die Frage beantwortest Du Dir umgehend selbst. Du fühlst Dich nicht wohl als Alleinverdiener, schaust also als Deine finanzielle Vortex-Quelle zu ihm. Er kann oder will aber diese Rolle nicht erfüllen, was Dich bedrückt und natürlich die Situation nur noch verhärtet.

Zauberwichtel hat geschrieben:Was will ich? Ich will verwöhnt und versorgt werden.


Hinterfrage das mal. Warum ist das so? Hast Du so ein Männerbild oder ein "Idealbild" einer Partnerschaft, wo das so sein muss? Fühlt sich das andersrum falsch an? Vielleicht sitzt Du hier nur einem veralteten Glaubenssatz auf. Du bist geschäftlich erfolgreich, und wenn Du den finanziellen Vortex nicht bei ihm suchen würdest, könntest Du sehr wahrscheinlich die ganze finanzielle Ladung bequem alleine tragen. Ich denke, hier ist wirklich ein radikales Umdenken angesagt.

Ich erinnere mich an eine Dame, die Abraham Ähnliches fragten und sie ihr rieten, niemals bei anderen Menschen das zu suchen, was sie selbst im Überfluss haben kann, wenn sie es nur zulässt. Jeder ist der eigene Vortex, und dort ist unermesslich mehr vorhanden, als Du jemals brauchen wirst. Mach Dich frei von dem Gedanken, dass Du zum finanziellen Wohlergehen einen Helfer, einen anderen Menschen brauchst.

Das sind so meine ersten Gedanken zum Thema.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Co-Kreation Geld

Beitragvon Zauberwichtel » 5. Mär 2011, 10:06

Liebe LOA

ganz ganz herzlichen Dank für Deine Überlegungen....

sie beschäftigen mich seit gestern und haben schon ganz viel bewirkt....

auf die Idee wäre ich selber niemals gekommen meinen Partner aus der Geld-Gleichung rauszunehmen!! Und mir sind auf Anhieb noch einige weitere Gleichungen aufgefallen wo ich ihn noch mit drin hatte und es dadurch Probleme gab.....

was für eine tolle Erkenntnis!!

Auch meine Glaubensmuster im Bezug auf das GEld-verdienen in einer Partnerschaft werde ich noch nach und nach überprüfen.... ich glaube da ist auch noch so mancher Widerstand versteckt

:danke: :danke: :danke:

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