Krankheiten

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Krankheiten

Beitragvon bienesg » 18. Nov 2011, 11:36

Hallo Ihr Lieben,

ich bin noch recht neu beim Schreiben, lese aber viel bei Euch mit und kann dadurch auch sehr viel von Euch lernen, vielen vielen Dank dafür. Weiß leider nicht so recht,wo ich hier jetzt ansetzten soll, muss ich aber mal fragen.

Ich bin seit ca. 3/4 Jahr dabei mich mit der positiven Arbeit an mir zu beschäftigen. Affirmationen und Meditationen haben mich schon sehr weit gebracht, ich fühle mich meistens sehr gut. Allerdings bin ich jetzt schon das 5. Mal krank in dieser Zeit. 3 dicker Erkältungen und jetzt schon die 2. Gürtelrose. Das erschaffe ich mir ja selbst. Aber ich weiß eben nicht wie.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mir wünsche krank zu sein, gerade wo meine Leben so richtig wunderbar und wundervoll ist. Was mache ich denn nicht richtig? (Weiß ja wir machen keine Fehler). Ich habe sehr sehr viele Blockadenlösungen gehabt, die mich immerwieder ein Stück vorangebracht habe. Die mein Herz berfreit haben. Ich dachte aber nicht, dass dies zu Krankheiten hinführt, eigentlich will ich doch gesund sein.

Habt Ihr Lieben vielleicht eine Aufklärung oder Rat für mich?

Vielen lieben Dank im Voraus
und liebe Grüße Biene
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Re: Krankheiten

Beitragvon Kia » 20. Nov 2011, 00:19

Guten Abend,

Abraham sprechen selten von Krankheit, meistens formulieren sie es so:

Es gibt Gesundheit und die Abwesenheit von Gesundheit. So wie jedes Objekt zwei Seiten hat das eine und das, was nicht da ist, wie alles in der Dualität.

Des weiteren: Das eine kann sich nur ausdehnen durch Contrast, d.h. Gesundheit wird besser durch Contrast, der zu besserer Gesundheit führt.

Die Abfolge ist also: Gesundheit, Contrast, Ausdehnung, bessere Gesundheit.
Bessere Gesundheit, Contrast, Ausdehnung, noch bessere Gesundheit u.s.w.


Mit anderen Worten: bei der Abwesenheit von Gesundheit ist immer die grössere Gesundheit im Anmarsch; in der Virtuellen Realität ist sie schon da, nur Du bist nicht dort bei Deiner verbesserten Gesundheit, weil Du die Schwingungsfrequenz nicht erhöhst und in die verbesserte Gesundheit hineingehst.

Das ist jetzt sehr allgemein ausgedrückt.

Im Prinzip kann sich Deine Gesundheit nur verbessern durch Contrast und Ausdehung, was die Menschen aber als Krankheit erleben und erfahren und ablehnen, wodurch sie es aufrecht erhalten und wiederholen.

Der Widerstand verhindert die verbesserte Gesundheit, die da ist.

Die Ebenen, auf denen Du Widerstand loslassen kannst, sind die folgenden:



5. Spiritueller Körper
Erfahrung: Freude, Eins-Sein mit Gott/
dem Schöpferprinzip/ der universellen Energie
Geist, Seele, höheres Bewusstsein
Diagnosemethode: Wissen, Gewahrsein
Behandlung, Heilverfahren: Selbstheilung,
Gebet, Meditation, Yoga, Qi Gong u. ä.

4. Traumkörper
Erfahrung: Symbole, Trance, Medialer Zustand, Träume
Das Unbewusste im Schlaf
Diagnosemethode: Traumarbeit, Intuition
Behandlung, Heilverfahren: Hypnotherapie, Schamanismus,
Jungsche Psychotherapie, Visualisierung, Aktive Imagination

3. Mentaler Körper
Erfahrung: Glaubenssätze, Einstellungen, Gedanken, Innere Haltungen
Verstand (bewusst und unterbewusst)
Diagnosemethode: homöopathisches Repertorisieren, Psychologische Tests
Behandlung, Heilverfahren: Homöopathie, Psychotherapie, Psychokinesiologie

2. Energiekörper (Elektrischer Körper)
Erfahrung: Gefühle (wie Wut, Angst, Eifersucht), Erregtheit, Wachsein, Sich gut fühlen
Nervensystem, Meridiane, Chakren, Aura
Diagnosemethode: Thermogramm, EEG, EKG, Kinesiologie, Chinesische Pulsmessung, Kirlian-Fotografie
Behandlung, Heilverfahren: Körperarbeit, Berührung, Akupunktur, Atemtherapie
Emotionale Entspannung, Standortwechsel

1. Physischer Körper
Erfahrung: Sinneswahrnehmung (Berührung, Geruch etc.) und Aktion/Bewegung
Struktur (Organe, Knochen etc.) Biochemie
Diagnosemethode: Körperliche Untersuchung, Röntgen-, Laboruntersuchungen
Behandlung, Heilverfahren: Chiropraktik, Operation, Krankengymnastik, Medikamente und Kräuter, Bestrahlung.


Abraham arbeiten zu 100 % auf der Spirituellen Ebene, d.h. dort brauchst Du die höchste Schwingungsfrequenz, da dort alles über Erkenntnis und Bewusstwerdung verläuft.
Aber Abraham haben absolut nichts gegen die anderen Ebenen, auf denen Du zusätzlich und als Ergänzung arbeiten kannst. Das widerspricht sich überhaupt nicht, meiner Ansicht nach.

Im Gegenteil, mit mehr Wohlbefinden, kannst Du wieder besser meditieren, hast vielleicht weniger Schmerzen und kannst Dich leichter in den Vortex einklinken und von dort wird Dir für Dich das beste, das jetzt möglich ist, im jeweiligen Moment, offenbart.

Ich hoffe, Du findest die eine oder andere Anregung, die Dir am besten entspricht. Die Du vor allem mit Deinen Glaubenssystemen, die aktuell am laufen sind, vereinbaren kannst.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Stress für Erkältungen und Hautsymptome aller Art - auf der EGS müsstest Du mal nachschauen, wo das für Dich ist, diese von Dir beschriebenen Symptome hervorrufen kann.

Der Stress ist ja über viele Jahre entstanden und hat sich unbemerkt oder bemerkt zu Gewohnheits- Denk- und Fühlmustern kristallisiert, (und im Körper abgelagert) und diesen gilt es nach und nach loszulassen, so dass immer weniger Widerstand in Deinem Körper ist.

Moment - ich schicke das mal ab...
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Re: Krankheiten

Beitragvon Kia » 20. Nov 2011, 00:51

Wollte noch sagen, dass die Tabelle oben keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, es sind einfach die Methoden, die ich kennengelernt habe sei es persönlich oder mit denen ich mal gearbeitet habe.

Heute ist für mich am besten Homöopathie als Schwingungsmedizin verstanden, da dann die Schwingungen klar verstärkt werden und für mich sichtbar sozusagen auf dem Tisch liegen und dann Selbsterkenntnis via Meditation.

Doch ich würde auch alle anderen Bereiche anwenden, wenn ich mir davon im jeweiligen Moment Erleichterung erhoffen könnte.

Es geht ja immer nur darum Erleichterung= Verringerung von Widerstand zu finden, für jeden Moment, und dann den nächsten Moment u.s.w.

Das Wichtigste ist mal das Wort Krankheit ganz aus der Gleichung zu nehmen. Das ist so behaftet mit Schuld. Ich bin schuld, dass ich nicht gut zu mir geschaut habe.
Das stimmt nicht. Kein Mensch macht das, jedenfalls nicht bewusst. Und die anderen haben immer gut reden. Was jetzt ist, das ist ja schon, und fertig. Ich würde das keinesfalls jemals analysieren, das bringt nur mehr davon.

Du könntest statt dessen Dir sagen: In der Balance Gesundheit und Abwesenheit-Gesundheit bin ich im Moment ein wenig mehr auf der Seite der Nicht-Gesundheit, das balanciere ich aus durch Entspannen, Loslassen, sein lassen, mir eventuell auch Hilfe zugestehen von aussen mit einer Unterstützung, die mich anspricht, an die ich glauben kann.

Es ist ganz natürlich, dass Gesundheit, solange ich einen physischen Körper habe, sich nur durch Contrast (den ich als Abwesenheit von Gesundheit wahrnehme) ausdehnen kann. Es ist ganz natürlich, dass mir das zu Anfang nicht passt und schmerzt, doch ich kann den Prozess erheblich verkürzen, indem ich akzeptiere, was jetzt da ist und mich ausrichte auf das, was kommt: die verbesserte Gesundheit, vielleicht lerne ich dabei viel neues über mich SELBST. Und lerne mich mehr zu lieben und besser noch viel besser für mich zu sorgen.

U.s.w.

Es geht darum, dass Du das alte Gewohnheitsmuster durchbrichst, indem Du die Schwingung, also das Gefühl der verbesserten Gesundheit, unabhängig von dem, was Dein physischer Körper Dir zeigt, einübst.

Also mit anderen Worten: Das, was da ist, sofort akzeptieren und dann nicht mehr gross beachten, sondern die neue gewünschte Schwingung, das neue Gefühl, einüben. Also Unwohlgefühle und Schmerzen trennen von Deiner inneren Version der verbesserten Gesundheit, der erhöhten Schwingung.

Ich lass es mal so stehen.

Ich finde die neue Abraham-Methode ist gut geeignet, solche Schwingungsänderungen einzuleiten. Diese hier meine ich :

spezifisch negativ (als persönliche Erfahrung im Einzelnfall)
generell negativ (als Ablenkung von dieser persönlichen Erfahrung)
generell positiv (als Einstieg in die Verbundenheit mit der Quelle)
spezifisch positiv (aus dem Vortex)

Summersun arbeitet da gerade in ihrem neuen Thread daran... nur als Idee, da mitzuüben.

Eine andere Möglichkeit ist es, so Prozesse im Körper nicht zu ernst zu nehmen, dem Arzt, Heilpraktiker, u.s.w. die Nicht-Gesundheit abzutreten, soll er sich darum kümmern, und Du kümmerst Dich rein und ausschliesslich nur um Deine Gesundheit, d.h. Du sorgst für Wohlfühl-Gefühle, sonst machst Du nichts. Diese Methode funktioniert bei mir bestens. Ich gehe zu meinem Homöopathen, und nenne kurz die Störung. Erhalte ein paar Kügelchen - danach ruhe ich aus, schlafe und lasse es mir so gut gehen, wie in dem Zustand möglich, achte auf innere Bilder, die durchlaufen, achte auf Inspiration, und ich erwarte innerlich die verbesserte Version von MIR. Und sowie ich einen klitzekleinen Lichtblick darauf erhasche, schwelge ich darin und fühle das und fühle das immer mehr, bis ich mich gesund fühle. Wie lange das geht ist mir nicht mehr so wichtig, da ich auch diese Zeit in der Zwischenzeit geniessen kann.
Der Vorteil davon, zwischendurch ausser Gefecht zu sein :clown: ist dass ich ganz sicher nicht kämpfe oder mich wehre und die Quellen-Energie hat endlich endlich mal wieder komplett freie Bahn :loveshower:

Lieben Gruss
und schönen Sonntag

Kia
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Wunsch nach Gesundheit

Beitragvon zimtstern » 20. Nov 2011, 04:55

Liebe Kia,

ich glaube wenn dich jemand um den kleinen Finger bittet dann reichst du sofort die ganze Hand :lieb:


Kia hat geschrieben:Des weiteren: Das eine kann sich nur ausdehnen durch Contrast, d.h. Gesundheit wird besser durch Contrast, der zu besserer Gesundheit führt.

Die Abfolge ist also: Gesundheit, Contrast, Ausdehnung, bessere Gesundheit.
Bessere Gesundheit, Contrast, Ausdehnung, noch bessere Gesundheit u.s.w.

...

Es ist ganz natürlich, dass Gesundheit, solange ich einen physischen Körper habe, sich nur durch Contrast (den ich als Abwesenheit von Gesundheit wahrnehme) ausdehnen kann. Es ist ganz natürlich, dass mir das zu Anfang nicht passt und schmerzt, doch ich kann den Prozess erheblich verkürzen, indem ich akzeptiere, was jetzt da ist und mich ausrichte auf das, was kommt: die verbesserte Gesundheit, vielleicht lerne ich dabei viel neues über mich SELBST. Und lerne mich mehr zu lieben und besser noch viel besser für mich zu sorgen.


Ich muss das mal für mich sortieren,
also mein natürlicher Zustand ist ja Gesundheit... Wenn dieser natürliche Zustand plötzlich nicht mehr da ist, dann weil Widerstand vorhanden ist, ich mich so zu sagen von der Quelle trenne.

Widerstand ist durch das nicht annehmen des Contrastes entstanden,
ich liebe ja das Beispiel mit dem Schuh.
Also da war ein gesunder Fuß, dem zog ich einen unpassenden Schuh an "irgendwie unbequem" (=Contrast 1), wäre ich nun sensibel und achtsam genug dann würde ich den Schuh wieder ausziehen und ihn gegen etwas passendes austauschen. (der "Wunsch" auf den der Contrast hinweist)
Lasse ich ihn aber an, dann verstärkt sich der Contrast, mein Fuß tut noch mehr weh, ich bekomme eine böse Blase... Gleichzeitig verstärkt sich aber auch immer mehr mein Wunsch. (so zu sagen die positive Gegenseite).

Irgendwann kommt dann ein Punkt andem die Schmerzen so unerträglich sind dass ich gar nichts anderes kann als den Schuh "loslassen" (genau genommen den Widerstand gegen mein "Quellen-Ich" loslassen, welches achtsam und sensibel ist und entsprechend reagiert), aber so lange wollen wir ja nicht warten denn in manchen Fällen könnte das dann auch in.., ich nenne es mal "Vortex ohne Rückflugticket" enden...

Es geht also darum den Widerstand so früh wie möglich loszulassen und das erreiche ich nur durch mehr Sensibilität und Achtsamkeit.
Nur dann erkenne ich einen Contrast (zu enger Schuh) und reagiere achtsam genug (ziehe ihn aus und wechsel gegen etwas passenderes).

Erst wenn ich so nicht reagiere entsteht eine größere Krankheit (oder allgemein eine größere Disharmonie).
Und somit auch ein größerer Contrast, der einen größeren Wunsch (in dem Fall mehr Gesundheit) mitsich bringt.

Allerdings ist es ja auch so... der Wunsch nach größerer Gesundheit wurde zwar im Vortex bereits erfüllt (Step 1), aber das Zulassen (Step 3) wird (bis zum großen Knall) erst mal zunehmend schwerer... Die Hürde wächst mit der größe des Wunsches, könnte man sagen.

Praktisch kennen wir das ja alle, umso stärker die Schmerzen umso schwieriger wird es ins Wohlgefühl/Vortex zu kommen.

Eigentlich interessant diese Kurve.. dass es erst mal schwerer wird (die Kurve steigt) und dann plötzlich wenn wir es kaum noch ertragen können, wird es wieder leichter den Widerstand loszulassen (die Kurve sinkt ab).

Ich finde das müßte man sich mal genauer angucken.. was passiert da am höchsten Punkt?

Vorher war da ein andrücken gegen den Contrast, (=Anstieg der Kurve und des Widerstands), ich ignoriere meine Gefühlshinweise, die sagen "zieh den Schuh aus und wende dich etwas passenderem, etwas das deinem Quellen-Ich entspricht und sich dadurch gut anfühlt, zu". (Vorhandener Widerstand)

Am höchsten Punkt, scheint es so auszusehen dass (durch zunahme des Schmerzes), das umfokussieren auf etwas positives (ausziehen des Schuhs, das "loslassen") plötzlich verlockender und besser erscheint als das ignorieren der (Gefühls-)Warnhinweise.

Es gibt also zwei Möglichkeiten,

die eher passive, dh. wir lassen den Contrast so lange wachsen, (den Schmerz steigern) bis es unerträglich wird, wir praktisch gezwungen den Widerstand loszulassen. Damit wäre das Ziel auch erreicht.

oder wir achten auf unser (schlechtes) Gefühl als Hinweis (statt zu versuchen es zu ignorieren), akzeptieren dass der "Zustand" grade so ist und wenden uns aktiv etwas zu dass sich besser für uns anfühlt (das kann auch eine Maßnahme sein die Erleichterung bringt zB. ein Arztbesuch), (und lassen damit los - auch hier wäre das Ziel erreicht, möglicherweise aber früher und eben aktiver).


Einen schönen Sonntag erst mal,
ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Krankheiten

Beitragvon lawofattraction » 20. Nov 2011, 08:25



Guten Morgen, dear All,

zimtstern hat geschrieben:Ich finde das müßte man sich mal genauer angucken.. was passiert da am höchsten Punkt?

Am höchsten Punkt, scheint es so auszusehen dass (durch zunahme des Schmerzes), das umfokussieren auf etwas positives (ausziehen des Schuhs, das "loslassen") plötzlich verlockender und besser erscheint als das ignorieren der (Gefühls-)Warnhinweise.


Liebe Zimtstern,

Du gibst auf - allowst, lässt zu, resignierst - und zwar ein Resignieren im Sinne von aufhören gegen die Krankheit anzukämpfen. Es ist kein Umfokussieren, das dann oft gar nicht mehr möglich ist, sondern schlicht und einfach ein "Strecken der Waffen - und ein Schwenken der Friedensfahne".

So etwas kann nicht nur beim Komplex Krankeit/Gesundheit, sondern in vielen anderen Situationen ebenfalls geschehen - daher entsteht auch gelegentlich Verwirrung in Bezug auf das LoA, da ja aktiv gar nicht auf den Wunsch fokussiert wird, sich aber trotzdem etwas bewegt, da es keinen Widerstand mehr gegen ihn gibt.

Abraham haben schön des öfteren gesagt, dass sie es lieben, wenn Menschen, die sehr schwere Krankheiten haben wie Krebs, an diesem Punkt ankommen. Sie geben den Kampf gegen die Krankheit auf, der ja nur noch mehr vom Gehabten hervorruft und damit auch den Widerstand gegen ihre Krankheit. Und oft ergibt sich dann eine Veränderung und der Krankheitsverlauf wendet sich, weil keine Widerstandsgedanken mehr aufgebracht werden.

Ich hörte gestern in einem Clip, dass Abraham sagen, dass die Schwere und zeitliche Länge einer Krankheit auch ein Anzeiger ist, wo auf der EGS die Emotionen angesiedelt sind. Stress zB rangiert zwischen Machtlosigkeit und Wut, über die Zeit hinweg werden die Symptome immer stärker und können sich nach einiger Zeit als Herzattacke oder Schlaganfall manifestieren.

Hallo Biene,

grundsätzlich hat ja jede Unausgeglichenheit im Sinne von Widerstand den Hintergrund, dass wir wünschen und wünschen und den Gap zwischen diesen Wünschen nicht schliessen und die Manifestation durch widersprechende Gedanken verhindern. Die Energie bewegt sich auf einer Schnellbahn und wir lenken unsere Aufmerksamkeit statt auf das Zulassen der Manifestation auf Unerwünschtes.

Überforderung und Frustration wären zB Anzeiger für Erkältungen, die Symptome sind oft Anzeiger, dass man sich Aufgabenstellungen gegenüber sieht, für die vielleicht die Zeit nicht ausreicht oder man sich von ihnen auf andere Art und Weise überwältigt fühlt.

Ich würde Dir empfehlen, einmal bei den Workshops nachzulesen, ebenfalls bei den 22 Methoden findest Du viel Hilfe dazu, wie Du Deine Schwingung verändern kannst. Auch ganz konkret auf Krankheit bezogenes Material.

Und natürlich kannst Du als Unterstützung eines oder mehrere der Hilfsmittel anwenden, die Kia empfiehlt, wobei wir uns darüber klar sein sollen, dass die meisten davon nicht mehr sind als Krücken, die Erleichterung schaffen können, aber nicht zwingend den unterliegenden Widerstand auflösen.

Denn schliesslich ist es ja unser Bestreben, genau diese Hilfsmittel nicht mehr zu benötigen und zu lernen, mit Hilfe dessen, was Abraham uns lehren, unser Leben zu gestalten. Wir haben unsere Realität erschaffen durch unsere Gedanken, und wenn wir uns etwas Unerwünschtem gegenübersehen, können wir die Gedanken so verändern, dass sich auch diese Realität verändert.

Das Wichtigste ist immer die Veränderung unserer Gedankeninhalte. Was wir denken, zeigen unsere Gefühle an. Wir haben also ein klares Anzeigeinstrument dafür, wo wir fortlaufend eine so grosse Diskrepanz zwischen unseren Wünschen und ihnen widersprechenden Gedanken schaffen, dass sich das als Krankheitssymptome niederschlägt.

Das einmal für den Einstieg - komme gerne wieder mit weiteren Fragen, wenn sich die im Laufe des Einlesens und Bekanntmachen mit Abraham ergeben.

Lieben Gruss und einen schönen Sonntag für alle
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Krankheiten

Beitragvon bienesg » 20. Nov 2011, 10:09

Liebe Kia, liebe Zimtstern, liebe Loa,

vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten und Denkanstöße.

Da ich bis vor Kurzem ein eher negatives und kämpferisches Leben führte, sind wohl meine Widerstände groß. Auch das Loslassen fällt mir schwer. Ich bin dabei meine alten Gedankenmuster zu transformieren.

Was ich festgestellt habe, dass die 2. Gürtelrose schneller heilt. Jetzt nach einer Woche geht es mir schon viel besser. Fühle mich schon fast gesund. Aber ich lasse auch alles andere sein wie es ist und kümmere mich fast ausschließlich darum es mir gut gehen zu lassen, soweit es möglich ist.

Ich habe es wohl so verstanden, dass mit dem Wunsch nach Gesundheit durch den Widerstand dann eben erst eimal abwesende Gesundheit entsteht um letztendlich zu besserer Gesundheit zu führen. Nun wenn es denn so ist, dann bin ich ja auf dem richtigen Weg, und es wird besser werden. :loveshower:

vielen lieben Dank für Eure Beiträge
auch Euch einen schönen Sonntag

Liebe Grüße Biene
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Re: Krankheiten

Beitragvon Maria » 20. Nov 2011, 10:33

Liebe Biene,

ich habe vor vielen Jahren angefangen mit positivem Denken und konnte damit schon einige Erfahrungen mit dem Thema positiv Denken und Krankheiten machen. Noch dazu bin ich Heilpraktikerin und von daher hat mich das Thema gleich zweimal beschäftigt.

Ich konnte bei mir entdecken, dass ich mich manchmal falsch einschätze, was mein Wohlbefinden anbelangt. Sehr schwierig war es, als ich eine Zeit hatte, in der ich mich ausschließlich auf meine Gedanken konzentriert hatte. Oft habe ich gedacht, ich sei jetzt doch wirklich positiv gestimmt – und ich war es doch nicht ganz. Trotzdem konnte ich (mit vermehrter Meditation) meine Lebensqualität verbessern und mir eine Operation ersparen. :nachdenk:

Eine wesentliche Verbesserung meiner Sensibilität für mein Inneres kam dann mit den Lehren Abrahams. Ich fand die emotionale Leitskala, nach einigen Wochen des damit bekannt machens, sehr hilfreich. :gvibes:

Heute noch passiert es mir, dass ich mich entspanne und mit einer hilfreichen geführten Meditation mein Inneres erforsche. Zuvor war ich vollkommen davon überzeugt, dass ich Wohlbefinden in meinem ganzen Körper spüre, dann aber, nach dem wirklich ruhiger werden, muss ich erkennen, dass ich noch einige Stufen davon entfernt lag und spüre diese wunderbare Erleichterung, wenn ich dort ankomme, wo ich schon die ganze Zeit stehen wollte. :teuflischgut:

Es ist ein ruhiges voran tasten – eine Art Geschicklichkeitsspiel mit mehreren Leveln.

Es geht immer besser und ich stehe die meiste Zeit schon weiter oben auf der Leitskala. Mein Körper spiegelt es mir wieder. Bis vor einem Jahr dauerten Erkältungen für mich immer 2,5-3 Wochen. Ich weiß das so genau, weil ich dann meinen wöchentlichen Sport aussetzen muss.

In diesem Jahr (in dem ich mich intensiv mit der Emotionalen Leitskala beschäftigt habe) dauerte meine letzte Erkältung 4 Tage – ich war selbst ganz irritiert – ich habe allerdings einige „Fühlübungen“ gemacht, während ich im Bett lag, aber dass die so gut helfen werden, hatte ich selbst nicht geglaubt. Ich kann mich an keine Zeit in meinem Leben erinnern, in der ich von einer Erkältung so schnell geheilt war. Dieses Jahr hatte ich außerdem weniger Erkältungen und eine insgesamt bessere Gesundheit. :five:

Ich kenne als Heilpraktikerin natürlich viele Methoden, um mich zu heilen. Erkältungen habe ich immer begrüßt, um meine Methoden aus zu probieren, doch mein analytischer Geist hat zuverlässig ein Haar in der Suppe gefunden und im Laufe der Jahre viele Methoden verworfen. Nur die direkteste – sich mit seinem Inneren zu beschäftigen und genau hinein zu fühlen – war für mich auf Dauer hilfreich.

Heute denke ich, dass es ein Segen ist sich die Zeit zu nehmen – gerade eine Erkältung bringt die Gelegenheit sich mal aus dem Alltag heraus zu ziehen und ganz in sich zu gehen – Ruhe zu finden und sich zuzugestehen, dass jetzt „gut“ ist und die vielen „ich muss aber...“ zu entlassen. Nach einer Erkältung bin ich immer so stark und voller Energie. Ich kann dann Bäume ausreisen. Dank der Hilfe der Emotionalen Leitskala brauche ich heute keine Erkältung mehr, um mein Energielevel zu heben. Falls ich den Punkt dennoch mal (im Eifer des Gefechts ;-))) verpassen sollte und mich zu sehr im Aussen verfange, sehe ich es nicht mehr als „Versagen“ (wie früher), sondern als Feedback.

Ich wünsche Dir viel Freude auf Deiner „Forschungsreise“ ins Innere. :hug:

Herzliche Grüße

Maria
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Re: Krankheiten

Beitragvon Kia » 20. Nov 2011, 11:19

Maria hat geschrieben:Nur die direkteste – sich mit seinem Inneren zu beschäftigen und genau hinein zu fühlen – war für mich auf Dauer hilfreich.
lawofattraction hat geschrieben:die Erleichterung schaffen können, aber nicht zwingend den unterliegenden Widerstand auflösen.


Ja, das habe ich auch so erlebt, auf Dauer und auf tiefster Ebene hilft nur spirituelle - damit meine ich jetzt innere - Arbeit.
Trotzdem war es für mich so erleichternd im Laufe des Lebens viele Hilfsmittel kennenzulernen. Gerade die direkte Arbeit mit dem Körper hat manchmal überraschend Erleichterung verschafft, was ich früher nie gedacht hätte.

Heute spüre ich auch, ich bin den Unpässlichkeiten verschiedenster Art wirklich dankbar, weil es kostbare Hinweise sind, wo auf der EGS ich schwinge,

Maria hat geschrieben:Falls ich den Punkt dennoch mal (im Eifer des Gefechts ;-))) verpassen sollte und mich zu sehr im Aussen verfange, sehe ich es nicht mehr als „Versagen“ (wie früher), sondern als Feedback.


Ja, die Manifestation ist so klar und einfach und ich kann nicht mehr wegschauen und Dinge beschönigen oder unter den Teppich kehren wollen. Im Prinzip haben mir diese physischen Manifestationen im Körper geholfen zu mehr Ehrlichkeit mir selbst gegenüber - und ich konnte es mir die letzten Monate immer mehr erlauben, Smilies, die ich aufgeklebt hatte, wegzunehmen und genau hinzuschauen.
Und es wird leichter und leichter.

zimtstern hat geschrieben:ich glaube wenn dich jemand um den kleinen Finger bittet dann reichst du sofort die ganze Hand


Das ist eine schöne Beobachtung liebe Zimtstern :kgrhl: :gvibes: - ich halte wirklich lieber mal die Hand als nur den Finger...

Gute Erholung liebe Bienesg

Herzlichen Gruss
Kia

:danke: an alle - will das später nochmals alles lesen, da sind so viele interessanten Erkenntnisse noch von Euch.
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Re: Krankheiten

Beitragvon bienesg » 20. Nov 2011, 13:16

Hallo Ihr Lieben,

Danke für die lieben Genesungswünsche.

Habe heute einen komischen Tag. Nachdem ich hier Eure tollen Beiträge gelesen habe, ist mir etwas bewußt geworden.

Erkältung und Hautausschläge kommen von Wut und Ohnmacht (weiß leider nicht wie ich Zitate hier hineinbekomme). Habe beim Lesen verstanden, dass ich Innerlich wütend auf mich bin, weil ich nicht schaffe loszulassen, geschehenzulassen und Angst davor habe es nicht zu schaffen, dass die Aufgaben zu groß für mich sind. Das ich nichts höre im Inneren usw. Ich habe Angst zu vertrauen. :cry:

Schon den ganzen Morgen gehe ich hier von Himmelhochjauchenz im nächsten Moment zu Zutodebetrübt. Ein unglaubliches Wechselspiel meiner Gefühle.

Ich hatte es schon oft, dass ich 2-3 Tage so richtig dachte, mein Gott bin ich gut drauf, nichts kann mich da runterholen (wahrscheinlich auch nicht richtig eingeschätz meine Gefühlsskala). Dann aber kurze Zeit später, krache ich so richtig ins Loch. Mit der Zeit geht der Aufschwung von unten nach oben schneller und besser, aber oft weiß ich überhaupt nicht warum dies wieder einmal geschah.

Liebe Grüße an euch alle
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Re: Krankheiten

Beitragvon Kia » 20. Nov 2011, 15:47

bienesg hat geschrieben:aber oft weiß ich überhaupt nicht warum dies wieder einmal geschah.


Stelle die Warum-Frage niemals, wenn es Dir nicht gut geht. Es ist egal warum. Sonst verstärkst Du das schlecht gehen, da das LoA Dir immer mehr davon serviert.

Es ist gut, dass Du die von Loa beschriebenen Gefühle akzeptieren kannst. Aber los wirst Du die nicht gut anfühlenden Gefühle erst durch ehrlich fühlen, dann loslassen. Eins nach dem anderen. Immer den nächst besseren Gedanken, das nächst besser anfühlende Gefühl finden. Jedes Mal, wenn Du auf der EGS ein wenig hoch gekommen bist, hast Du Dir selbst bewiesen, dass Du Deine Gefühle selbst steuern kannst. Du bist ihnen nicht mehr hilflos ausgeliefert. Und das wird Dir von da an immer nützlich sein, nicht nur jetzt. Ich habe noch nie erlebt bei mir oder bei anderen, dass jemand Gefühle loslassen konnte, ohne sie vorher zu fühlen. Das nicht fühlen wollen, hält sie zementiert fest. Das ist ja keine Absicht von Dir, klar, aber ich verstehe absolut, wieso Dich das wütend gemacht hat. Wenn Du Gefühle voll erlaubst, ohne Wertung, einfach wie ein Kind, das die Wertung noch nicht verinnerlicht hat, dann geht ein Gefühl paar Sekunden oder Minuten, dann fühlt es sich nicht mehr gut an und Du kannst zum nächst besseren Gefühl übergehen. Immer, wenn es nicht mehr gut ist, weiter gehen. Nicht dann noch dran festhalten.

Wir können hier nur Ideen einbringen, doch nicht statt Dir schwingen (wie gut). Ich denke im Moment wäre auch die Getting into the Vortex Meditations-CD wundervoll, das Kapitel Physical Well-Being. Vielleicht kannst Du sie besorgen lassen? Sie ist wirklich sehr schön entspannend.

Und sonst lies nochmals die Threads mit der Arbeit mit der EGS - und atme so viel als es geht bewusst und ruhig nach dem Atemrhythmus 1 - 2 - 3 einatmen 4 - 5 - 6 - 7 - 8 ausatmen.
Nichts ist so gut in der Lage, Dich mit Deinem Inner Being zu verbinden, wie das Atmen.

Sei freundlich und sanft mit Dir. Du machst es gut. So gut es geht, ist gut genug. Wirklich. Später, wenn Du zurückschaust, wirst Du sagen: Wie wunderbar, dass ich mich so gut kennen lernen konnte. Wie gut, dass ich diesen ganzen Widerstand wahrnehmen und entsorgen konnte.
Heute brauche ich ihn nicht mehr.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Krankheiten

Beitragvon bienesg » 20. Nov 2011, 17:28

Danke liebe Kia und natürlich auch Euch allen anderen :danke:
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