Konfligierende Glaubenssätze

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Einstein » 24. Apr 2010, 15:06

Dear all,
nach getaner Arbeit im häuslichen Garten bei schönstem Frühlingswetter hier nun der Thread zum bereits angekündigten Thema: Konfligierende Glaubenssätze
Zu Anfang erst mal eine kurze Erläuterung, damit wir auch vom gleichen Thema reden :teuflischgut:
Jede Persönlichkeit besteht aus vielen Glaubensätzen, manche nennen sie auch Teilpersönlichkeiten oder Archetypen. Viele sind uns bewußt, einige sind latent, d.h. sie werden erst aktiv, wenn sie gebraucht werden. Und einige verschmähen wir, sie führen sowas wie ein Schattendasein und sind unbewußt :102: . Nun kann es vorkommen, das sich zwei oder mehrere solcher Glaubenssätze bei einem Thema in die Wolle bekommen :rleye: .
Loa hat bei Shaoli solch einen Konflikt aufgedeckt:
lawofattraction hat geschrieben:
Ausserdem würde ich an Deiner Stelle versuchen, den inneren Zwiespalt zu lösen zwischen "ich verdiene Unterhalt von ihm, er steht mir zu" und "ich will nichts von ihm, bin zu stolz dazu". Welches ist es denn nun? Innere Klarheit bringt immer auch äussere Klarheit. Auf was soll das Universum denn reagieren? Wenn Du das für Dich klärst, könnte sogar eine Klage für Dich der Weg des geringsten Widerstandes sein.

Solche Konflikte können dazu führen, dass ein Focus wheel nicht klappt oder das Klettern auf der EGS nicht funktioniert. Warum? Da die beiden Glaubensätze gegeneinander arbeiten, verlaufen auch die emotionalen Reaktionen in verschiedene Richtungen. Bedeutet, eine Aussage, die bei einem der beiden Glaubensätze Relief erzeugt, produziert beim anderen Widerstand.
Wie geht ihr mit sowas um? Was sagen Abe dazu :hä:
Ich bin relativ gespannt auf euere Antworten :five:
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Cosmic_Energy » 24. Apr 2010, 22:43

Einstein, MoinMoin!

Wenn ich solch einen Konflikt entdecke, bei dem das Eine das Andere ausschließt, würde ich mir das noch gründlicher durch den Kopf gehen lassen, was welche Konsequenzen hätte, ne Nacht drüber schlafen und dann mein inneres Leitsystem fragen, was sich einfach besser anfühlt.

Und wenn das innere Leitsystem noch keine klare Aussage machen kann, würde ich mit den beiden Bällen spielen,sie mal gedanklich in die eine oder andere Richtung rollen lassen und nochmal ne Runde drüber schlafen, und wieder das innere Leitsystem (=mein Gefühl) fragen.

Vor allem würde ich mich fragen, in welcher der beiden Alternativen mehr Liebe drinsteckt. Dann fordere ich nicht eine endgültige Entscheidung meines inneren Leitsystemes, sondern taste mich vorsichtig dahin, wo die GUTEN Schwingungen sind, ohne sofort die endgültige Entscheidung erzwingen zu wollen.

Sich zu fragen wie schaffe ich es, nicht nur mich selbst gut zu fühlen,sondern wie schaffe ich es, daß sich alle beteiligten gut fühlen ist gewiss auch eine Überlegung wert. Denn deren guten Schwingungen, die ich bei denen auslöse, schlagen auf mich selbst zurück. Natürlich dürfen deren gute Schwingungen nicht zu Lasten meiner eigenen gehen, aber das dürfte sich von selbst verstehen.

Irgendsowas in der Art ....
Have a nice day !
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 25. Apr 2010, 08:10

Einstein hat geschrieben:ie geht ihr mit sowas um? Was sagen Abe dazu


Hallo Einstein,

Abe sagen nicht viel dazu :teuflischgut: bzw. sprechen eigentlich nur davon, dass Beliefs Gedanken sind, die wir wiederholt denken und die sich zu Gedankenformen verfestigen. Und da Gedanken unsere Realität erschaffen, verändern wir unsere Gedanken, die wir aufgrund unserer Gefühle als uns helfend oder beschränkend erkennen.

Was Glaubenssätze angeht, versorge ich mich ja immer bei Seth mit Information, da er für meine Begriffe in exzellenter Weise dazu Information gibt. Und natürlich auch das NLP, das ja absolut Seth-konform ist.

Das Problem der Glaubensätze ist, dass viele unbewusst sind bzw. wir sie garnicht als GS identifizieren - sie sind in die Kategorie der allgemein gültigen Wahrheit gerutscht und werden weder auf ihren Ursprung noch ihre Gültigkeit geprüft. Daher schlage ich den Bogen da auch wieder zu Abraham und folge meinem Wohlgefühl, so wie Cosmic Energy das so schön beschreibt.

Trotzdem würde ich gerne mal mit GS arbeiten. Ich überlege mir mal was und stelle es in die praktischen Anwendungen. Als Gemeinschaftsprojekt.

Liebe Grüsse
Loa :lieb:



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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon shaoli » 25. Apr 2010, 08:35

Guten Morgen Einstein,

nach diesem Thread bin ich tief in mich gegangen und muß eingestehen:diese konfligierenden Glaubenssätze habe ich fast immer,seitdem ich mich mit dem LoA befasse vielleicht noch ein bißchen ausgeprägter.
Nun habe ich gerade wieder festgestellt,das es trotzdem immer einen gibt,der stärker als der andere ist und um die Tendenz auszugleichen,strebt der Verstand nicht selten in die andere Richtung,aus dem Bedürfnis heraus,alle Dinge von allen Seiten sehen und dann eine Entscheidung treffen zu können.LoAs Worte,worauf das Universum denn reagieren soll,haben mir wirklich sehr zu denken gegeben.

Der erste Schritt ist vielleicht,sich selber loszulassen und sich nicht dazu zu zwingen,den inneren Konflikt sofort lösen zu müssen.Ihn wahrnehmen,aber nicht eingreifen.Ich mag das Gefühl,das ich so in mir erzeuge,also ist es schon mal eins,das in Verbindung zur Quelle ist :gvibes: Dabei bekomme ich eine Ahnung,was Urvertrauen ist und was Abraham meinen,wenn sie von der Verbindung zwischen dem einen und dem anderen ich sprechen.

Konfligierende Glaubenssätze entstehen,soweit es mich betrifft,wenn durch intellektuelles Bemühen zwei (oder mehr :shock: )Flüsse ineinander fließen.Höre ich auf,beiden (oder allen) folgen zu wollen,fließen sie wieder auseinander-und dann kann ich bewußt schauen,wo entlang der Fluß zum Wohlgefühl fließt.

Werde dazu im Scheidungsthread noch etwas schreiben*wink*

Habt einen wunderschönen frühlingssonnigen Tag.
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Kia » 25. Apr 2010, 09:49

Hallo Ihr Lieben alle,

bin noch am herausfinden, welche Glaubenssätze ich bemerke, und ob sie konfligieren ist dann der zweite Schritt.
(Threat, Erkennen der Glaubenssätze durch innere Einsicht).

Heute morgen habe ich über dieses Thema nachgespürt und plötzlich gedacht: Vielleicht sind diese Überlegungen nur Konzepte des kleinen Ich - und wenn ich mich identifiziere mit "who I really am" spielt das keine Rolle mehr, da nur noch leicht fliessendes freudiges meinem Geist erscheint. Es gibt Tage, da ist das so, und es gibt Tage, da rutsche ich grauenhaft in ganz ganz alte Dinger rein, die eigentlich schon längst weg waren. Eigentlich sagen ist ganz ganz mühsam, da es beinhaltet: nicht wirklich, Zweifel.

So komisch sich das jetzt anhört: die Bedingungen im Jetzt ohne einschränkende Glaubensätze glücklich sein zu können, sind bei mir recht einfach: genug Schlaf, genug gutes Essen, genug Bewegung und frische Luft, genug Wasser trinken, tiefe Atmung, Zentrierung im Wohlgefühl seelisch, geistig, körperlich.

lawofattraction hat geschrieben:Was Glaubenssätze angeht, versorge ich mich ja immer bei Seth mit Information, da er für meine Begriffe in exzellenter Weise dazu Information gibt. Und natürlich auch das NLP, das ja absolut Seth-konform ist.
gerne lese ich da mal rein.

shaoli hat geschrieben:Der erste Schritt ist vielleicht,sich selber loszulassen und sich nicht dazu zu zwingen,den inneren Konflikt sofort lösen zu müssen.Ihn wahrnehmen,aber nicht eingreifen.Ich mag das Gefühl,das ich so in mir erzeuge,also ist es schon mal eins,das in Verbindung zur Quelle ist :gvibes: Dabei bekomme ich eine Ahnung,was Urvertrauen ist und was Abraham meinen,wenn sie von der Verbindung zwischen dem einen und dem anderen ich sprechen.

Konfligierende Glaubenssätze entstehen,soweit es mich betrifft,wenn durch intellektuelles Bemühen zwei (oder mehr :shock: )Flüsse ineinander fließen.Höre ich auf,beiden (oder allen) folgen zu wollen,fließen sie wieder auseinander-und dann kann ich bewußt schauen,wo entlang der Fluß zum Wohlgefühl fließt.


Liebe Shaoli, diese Beobachtung finde ich wichtig. Konflikte gibt es immer nur im Intellekt/analytischen Verstand, nicht aber im Herzen, das sich ja immer wieder einsgerichtet auf das Göttliche ausrichtet. Automatisch mit der Zeit. Bei manchen Menschen intuitiv, andere brauchen Übung.
Auch die Worte zeigen bereits den Konflikt in der Dualität: Zwei-fel, Ver-zwei-flung. ( Meine das nicht als Bewertung nur als Beobachtung.) Zwick-Mühle, wer zwickt denn da?

Jedenfalls bin ich gespannt, was wir alles herausfinden werden. Wollte noch anmerken, dass viele meiner Glaubenssätze mir sehr gut tun, und ich sie nicht kennen muss, da sie Wohlgefühl erzeugen. Ärger gibt es ja nur bei den Unbewussten, wenn keine freie Wahl möglich, da die Alternativen nicht klar. Und ins Bewusstsein holen ist nur möglich durch Stille, Meditation, nach innen fallen lassen. Weil: was die anderen sagen, da drauf kann man nicht geht, wie Esther / Abraham immer so schön sagt, die handeln natürlich nach ihrem eigenen "true selfish self" manchmal ohne es zu merken, ganz instinktiv. Manchmal noch zusätzlich verschleiert, da selfishness zumindest in der Schweizer Kultur sehr verpönt ist, natürlich doch da, aber verzerrt ... ist ja dann meistens so, wenn Sachen nicht erlaubt sind, die zum Mensch-Sein gehören, setzt es sich doch durch.

Herzlich
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Cosmic_Energy » 25. Apr 2010, 11:18

Ein Versuchsballon, um der Sache eine andere Richtung zu geben:

... weiß nicht, ob es sich hier wirklich um Glaubenssätze dreht. Ein Glaubenssatz ist für mich etwas grundsätzlicher, hier sehe ich einfach einen simplen Konflikt. Aber wir müssen uns hier auch gar nicht um eine Definition unterhalten, die jeder abnickt, deswegen bleibe ich bei der Sache:

"ich verdiene Unterhalt von ihm, er steht mir zu" <---> "ich will nichts von ihm, bin zu stolz dazu".

Die eine Aussage führt zu Geld, die andere führt zu KeinGeld.

Beiden Aussagen ist aber eine wichtige Sache gemeinsam: Ich bin es wert!

Ich bin es wert, Unterhalt zu bekommen!
Ich bin es wert, ich habe meinen Stolz!

2 mal eine fast identische Einschätzung, aber im Ergebnis eine Differenz von 1000 Euro monatlich ?? *lach*
Wobei sich das "fast" der Einschätzung auch komplett auflöst, wenn man das Gefühl dahinter sieht.

Ich bin es wert.

In beiden Ansätzen dreht es sich um Wertschätzung. Ich sehe da viel mehr eine Ähnlichkeit als einen Zielkonflikt. Dieses Gefühl der mangelnden Wertschätzung äußert sich vordergründig durchs Geldproblem.

Versuchsballon losgelassen ;-)
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Daisy » 25. Apr 2010, 11:52

Einstein hat geschrieben:Jede Persönlichkeit besteht aus vielen Glaubensätzen, manche nennen sie auch Teilpersönlichkeiten oder Archetypen. Viele sind uns bewußt, einige sind latent, d.h. sie werden erst aktiv, wenn sie gebraucht werden. Und einige verschmähen wir, sie führen sowas wie ein Schattendasein und sind unbewußt :102: . Nun kann es vorkommen, das sich zwei oder mehrere solcher Glaubenssätze bei einem Thema in die Wolle bekommen :rleye: .


Na wenn das nicht ein Paket an Glaubenssätzen ist...

Sorry, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen :lol: :oops:


Einstein hat geschrieben:Solche Konflikte können dazu führen, dass ein Focus wheel nicht klappt oder das Klettern auf der EGS nicht funktioniert. Warum? Da die beiden Glaubensätze gegeneinander arbeiten, verlaufen auch die emotionalen Reaktionen in verschiedene Richtungen. Bedeutet, eine Aussage, die bei einem der beiden Glaubensätze Relief erzeugt, produziert beim anderen Widerstand.
Wie geht ihr mit sowas um? Was sagen Abe dazu :hä:


Mir fiel spontan Detlev Buck's Satz aus "Männerpension" ein: Maren, wir gehen. Das is hier alles viel zu theoretisch.

Genauso kommt es mir nämlich oft vor - wir denken viel zuviel nach bzw unser Verstand beschäftigt uns viel zuviel. So wie Tolle sagt: Ihr mögt keine Kreuzworträtsel, es ist euer Verstand, der sie mag, und ihr merkt den Unterschied schon gar nicht mehr.

Die Antworten sind immer im Innen. Aber sie lassen sich nicht finden, sondern sie enthüllen sich irgendwann selbst. Das meint Emerson, wenn er sagt: Let us be silent, so we can hear the whispers of the Gods.

In anderen Worten - Wenn für jemanden die Focus Wheels oder auch andere Sachen nicht klappen, weil was verquer sitzt, dann lass es einfach. Wenn sich irgendwas doof oder widersprüchlich anfühlt, dann lass es einfach.
Ich mag aus den ganzen Methoden auch nur das Scripting. Eben weil ich es nicht "lernen" mußte, sondern ich es schon immer gemacht habe, weil es mir Spaß macht.
Man muss nicht jeden Trend mitmachen - ham wa doch alle mal gelernt, oder?
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Cosmic_Energy » 25. Apr 2010, 12:18

Ich heisse zwar nicht Maren, komme aber trotzdem mit! *lach & zwinker*
Kopf ist zwar wichtig. Aber das Leitsystem..... ist unser Leitsystem. Das zeigt uns den Weg in Vortex. Trotzdem mag uns der Kopf helfen, Glaubenssätze zu erkennen.

Zu IRGENDWAS muß er doch nütze sein! *totlach*
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon shaoli » 25. Apr 2010, 18:32

Hi Cosmic_Energy,

da es ja meine Glaubenssätze sind,erlaube ich mir mal,dir zu wiedersprechen.

Der Glaubenssatz:"ich will Unterhalt von ihm,er steht mir zu" steckt nicht das Gefühl,das ich es wert bin,sondern wie gesagt,Angst vor Unabwägbarkeiten und natürlich die ganze Geschichte unserer Ehe in für und wider.
Und mit dem Glaubenssatz:ich will keinen Unterhalt,bin zu stolz verhält es sich ähnlich-beides drückt eher aus,das ich in der Hinsicht NICHT an mich glaube.
Würde ich an mich glauben oder anders ausgedrückt,würde sich eine dieser Möglichkeiten gut anfühlen,gäbe es diesen Konflikt ja gar nicht.Dann würde ich den einen,den anderen oder einen noch ganz anderen Weg einschlagen und ihn gehen,ob ich dabei zu Geld käme oder nicht.

Der Satz,der sich aus The Vortex bei mir wirklich eingeprägt hat ist:Erst die Ausrichtung,dann alles andere.
Das ist eine Übung,die der Verstand ohne zu meckern mitmacht und sich öffnet.Nämlich für die Erkenntnis,das BEIDE Glaubenssätze nicht ans Ziel führen werden.Wenn der Verstand Worte findet,um mein Gefühl zu übersetzen habe ich den Weg gefunden,den ich gehen kann-und so entstehen neue Glaubenssätze durch neue Erfahrungen :gvibes:
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Thriver » 25. Apr 2010, 19:09

Moin,

bei konfligierenden Glaubenssätzen habe ich bis jetzt bei mir immer einen oder beide "angepasst", damit es auch schön funzt. :lol:

Für die Arbeit mit Glaubenssätzen (GS) empfehle ich an erster Stelle NLP. Da gibts einige wirklich gute und wirksame Formate und Bücher. Und retrospektiv war während meiner intensiven NLP-Episode genau diese Arbeit an den GS das Beste und Nachhaltigste was ich bei mir mit NLP bei bewirkt habe. Wobei die Attribute Aufmerksamkeit, geistige Flexibilität und Veränderungsbereitschaft durchaus nützlich sind... :mrgreen:


Abraham sagen ja, dass GS nur "Gedanken sind, die wir zu denken gewohnt sind". Ich finde diesen Ansatz spannend, unterscheidet er sich doch von dem des NLP, wo ich zumindest in Erinnerung habe, dass GS "tiefer" sitzen.


Voraussetzung für mich ist, dass man den unliebsamen GS aufspürt, identifiziert und ihn verändern will, wobei ich die Entscheidung zur Veränderung besonders betonen möchte.

Anschließend verfahre ich zweigleisig: ein lecker-NLP-Format zur "Lockerung" und dann sich bewusst den neuen GS angewöhnen. :loveshower: :gvibes:


Lieben Gruß
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Einstein » 25. Apr 2010, 21:33

Dear all,
da hab ich wohl etwas in einem Wespennest rumgestochert und will gleich nochmals (ich verspreche, dass es das letzte Mal ist) eine Lanze für den Verstand bzw. Kopf brechen. :teuflischgut:
Cosmic_Energy hat geschrieben:Zu IRGENDWAS muß er doch nütze sein! *totlach*

Ohne Verstand und ohne Kopf kein ICH :102: , keine Worte, kein Forum, keinen Willen, nichts. Punkt aus. Das ganze schöne EGS funktioniert einfach nicht ohne einen Ego, ohne einen Verstand, der was will :102: .
Denken wir uns doch einfach mal den Kopf weg und verwenden die schöne Analogie von Abe mit dem Navi. Da haben wir ein wunderschönes Auto (Körper) mit dem präzisesten Navi (Gefühle) der Welt und niemand sitzt drin :hä: . Niemand will irgendwohin. Also, alles für die Tonne. Ohne Kognition kein ICH und ohne Glaubenssätze kein ICH. Niemand, der jemals ein Abe-Buch liest, der sich einen Film ausdenkt oder einen Computer entwicklet, mit dem man in einem Forum schreiben kann :hä: .
Daisy hat geschrieben:Na wenn das nicht ein Paket an Glaubenssätzen ist...

Stammt eigentlich nicht von mir, sondern vom großen Seth, und wie schon gesagt, "Ich bin Daisy" ist nichts weiter als ein GS, ich bin Schauspielerin ist nichts weiter als ein GS und selbst "die Erde ist rund" ist nichts weiter als ein GS. Betonen Abe immer wieder!
Der Unterschied bei der RG ist, dass ich mir dessen bewußt werde, es verstehe (Verstand). Das ich erkenne, dass ich genauso gut etwas anderes glauben kann.
Das große ICH braucht das kleine ich, um sich verstehen (Verstand).
Nun nochmals zu den konfligierenden GS. Ich hab mal ein bißchen rechechiert und dazu etwas bei Klaus Grawe, einem Psychologen, der relativ Abe-konform war, gefunden:
Innere Anspannung, Stress und Leid ergeben sich aus dem gleichzeitigen Vorhandensein sich (scheinbar) widersprechender Ziele.

Thriver hat geschrieben:bei konfligierenden Glaubenssätzen habe ich bis jetzt bei mir immer einen oder beide "angepasst", damit es auch schön funzt. :lol:

Das scheint mir ein relativ guter Ansatz zu sein
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Cosmic_Energy » 25. Apr 2010, 23:41

Das scheint ja mal ein interessanter Thread zu sein, aus vielerlei Hinsicht.
Da ich nicht gerne off topic werde, versuche ich erstmal bei Shaoli zu bleiben. Obwohl Du, lieber Einstein ja diesen Thread eröffnet hast und Shaolis Problem nur ein Aufhänger ist für den Erstpost. Doch möchte ich eng bei Shaoli bleiben. Vielleicht bleibe ich damit auch automatisch beim Sinn Deines Posts, Einstein.
Shaoli schreibt:
> Nämlich für die Erkenntnis,das BEIDE Glaubenssätze nicht ans Ziel führen werden.
und:
Wenn der Verstand Worte findet,um mein Gefühl zu übersetzen habe ich den Weg gefunden.
Das schienen mir die wichtigsten Aussagen von Shaolis Post zu sein. (Bitte korrigiere mich, Shaoli, wenn ich daneben liege.)
Das bedeutet aber für mich, daß Loa's Analyse, in der sie die beiden widersprechenden Glaubenssätze herausgeschält hat nun von Shaoli als nicht zielführend definiert werden. "Nämlich für die Erkenntnis,das BEIDE Glaubenssätze nicht ans Ziel führen werden"
Da muß ich den Ball an Shaoli zurückspielen und fragen "Was ist dann das Problem?" Shaoli beantwortet das damit, "daß der Verstand nicht die Worte findet um das Gefühl zu übersetzen".

Und da sehe ich einen Umweg.

Ich brauche keine Worte, um etwas zu fühlen. Dinge "fühlen" sich gut an oder nicht. Ich persönlich kleide sie nicht in Worte. Ich atme aus und fühle. Höre auf mein Leitsystem. Die Worte, mit denen ich ein Gefühl beschreibe, sind ein intellektuelles Gebilde, mit dem ich mein Leitsystem nur beschreibe. Aber dieses Gebilde kann nur ein schwacher Abglanz meines Gefühles sein.

Letztlich wollen wir alles nur eines: In den Vortex. Wie sehr wir den Verstand dazu einsetzen oder nicht, ist scheissegal. Ich sehe bei Shaoli momentan nur, daß der Verstand nicht die Lösung liefert. Und wenn Du mir widersprichst, liebe Shaoli *Küsschen* ist das ja supi ;-). Ich möchte nicht Recht haben, sondern Dich näher zum Vortex bringen. Darum dreht es sich (für mich). Wenn ich hier auf dem Holzweg bin, kannst Du Dir aus dem Weg immer noch ein schönes Lagerfeuerchen draus machen ;-)

Ich habe das Problem bislang auf die Möglichkeiten beschränkt gesehen:
Bekomme ich Unterhalt oder nicht? Die zwei Alternativen. Oder ist da was anderes? Wenn dem so wäre, hätten wir eine ganz neue Grundlage. Denn ich lese gerade von einem dritten Weg,der bislang nicht zur Disposition war:
> Dann würde ich den einen,den anderen oder einen noch ganz anderen Weg einschlagen
Aber wenn Du schreibst, daß beide Wege für Dich nicht zielführend sind, ist da etwas anderes dahinter. Dann wird es noch grundsätzlicher. Aber ich kenne Dich nicht. Könnte da noch nicht mal Vermutungen anstellen und muss von daher passen und auf weiteren Input von Dir warten.

Es ist einfach mein Weg. Der des Gefühles. Sonst gibts ein Lagerfeuer für Dich ;-)
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon shaoli » 26. Apr 2010, 06:42

Guten Morgen,

Da ich gleich zur Arbeit muß,nur ein paar Worte:

Das eigentliche Problem ist meine innere Einstellung zu GELD.Beide Glaubenssätze entspringen Mangelgefühlen,daher ist LoAs Beitrag durchaus zielführend.Für mich jedenfalls,denn meine Glaubenssätze sind keine starren Gebilde,sondern das Produkt unterschiedlichster Erfahrungen und den jeweils damit verbundenen Gefühlen und Gedanken.
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 26. Apr 2010, 07:24



Moin Ihr Lieben,

ich glaube, dass Shaolis Sätze keine Glaubenssätze sind. GS im NLP Sinne sind Ansichten und Überzeugungen über etwas oder die aus nicht geprüften Quellen übernommen wurden und die sich im Laufe der Zeit verfestigt haben und als unerschütterliche Wahrheit in den eigenen Glaubensfundus eingegangen sind. Sich widersprechende GS stehen im Gegensatz zueinander und schaffen einen inneren Konflikt.

Oft sind sie nicht bewusst, und meist liegt zumindest einer der konfligierenden GS unerkannt bzw. unbeachtet. Wären beide bekannt, könnte man sich ja für die eine oder andere Alternative entscheiden. Grundsätzlich ist doch das Problem der Glaubenssätze, dass wir sie garnicht hinterfragt haben und sie als Störfaktoren rumgeistern, die wir nicht mal bewusst erkennen. Wenn ich etwas als Wahrheit = Glauben erkannt habe, dann ist das Bedürfnis des Hinterfragens doch garnicht da. Erst wenn man dann immer in bestimmten Situationen in Probleme rennt, wird klar, dass ein nicht erkannter Denkvorgang = GS hier eine Blockade verursacht.

Die beiden Sätze von Shaoli sind mögliche Alternativen, um in einer vorübergehenden Situation eine Entscheidung zu treffen. Und da kann ich mich Cosmic Energy nur voll und ganz anschliessen. Die Entscheidungen trifft man am besten über das Gefühl und nicht über den Verstand. Allerdings halte ich es für schwierig, Gefühlsentscheidungen zu treffen, wenn man bereits mitten drin steckt, die Sache durch den Verstand zu lösen.

Und genau hier, liebe Shaoli, scheint mir das Problem zu liegen, in der Entscheidungsfindung. Übrigens denke ich, dass das Thema Geld dabei nur eine von vielen möglichen äusseren Ausdrucksformen für etwas viel Tiefliegenderes ist. Wenn ich Du wäre, würde ich mal intensiv in das Thema des Selbstwertes und das, was Du Dir selbst grundsätzlich zugestehst, reinfühlen und reindenken. *

Soviel am frühen Morgen, ich lese das später nochmal und habe vielleicht noch Anmerkungen dazu.

Lieben Gruss
Loa


* Und genau deswegen mag ich die Beschäftigung mit Glaubenssätzen. Weil wir uns oft mit an der Oberfläche auftauchenden Problemen beschäftigen, die ihren Ursprung viel tiefer haben. Da betreibt man Kosmetik, die zwar in einzelnen Fällen helfen mag, das darunterliegende Problem aber nicht auflösen.




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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Cosmic_Energy » 26. Apr 2010, 08:01

Liebe Shaoli,
Das eigentliche Problem ist..... :genau:

Blattschuss. Treffer: versenkt!

Jetzt können wir, bzw DU :teuflischgut: endlich zum Thema kommen. Dann hat sich unsere Tipperei ja doch etwas gelohnt :five: *zwinker*

Shaoliliebes, ich lese jetzt gerade Deinen Erstpost zu dem Thema. Soll ich Dir mal sagen, was Shaoli geschrieben hat? *lach*:

Das höchste der Gefühle wäre,wenn ich sagen könnte:"Behalt dein Geld,ich brauche es nicht." :gvibes: Jemanden zu zwingen,etwas abzugeben,fühlt sich nicht gut an

Du hast Deine Frage mit 2 Sätze schon eindeutig beantwortet. Sogar mit :gvibes: dabei.

Und es ist ja nicht so, daß er gar nix zahlt. Da kommt ja zumindest etwas. Freue Dich über das Geld das Du hast. Ärgere Dich nicht, daß es noch mehr sein könnte.

Damit nimmst Du auch ihn an. Damit wertschätzt Du, was er tut. Das könnte im Idealfall sogar einen Knoten bei ihm lösen, sodaß er in Zukunft mal Extrageld raustut für die Kids oder für Dich, wenn Du mal in Not bist.... wer weiß?!

Das höchste der Gefühle wäre....
Gönne Dir dieses Gefühl!! Wäre DAS nicht schööööööön? Gönne es Dir! :kuss:
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Einstein » 26. Apr 2010, 08:11

Dear all,
nun entwickelt sich dieser Thread auf wundervolle Art und Weise :gvibes:
Cosmic_Energy hat geschrieben:Es ist einfach mein Weg. Der des Gefühles. Sonst gibts ein Lagerfeuer für Dich ;-)

Da gibt es für mich kein richtig oder falsch, Gefühl und Verstand sind Werkzeug und können nur zusammen sinnvoll funktionieren. 8-)
lawofattraction hat geschrieben:Und genau deswegen mag ich die Beschäftigung mit Glaubenssätzen. Weil wir uns oft mit an der Oberfläche auftauchenden Problemen beschäftigen, die ihren Ursprung viel tiefer haben. Da betreibt man Kosmetik, die zwar in einzelnen Fällen helfen mag, das darunterliegende Problem aber nicht auflösen.

:stimmt: Meine NLP-Trainerin hat immer gesagt: Wenn du dur sicher bist, dass etwas genau so ist, hast du einen GS vor dir. Und einige davon sind so unangenehm, dass wir sie nicht ins Bewußtsein lassen, oder besser ausgedrückt, wir haben uns entschlossen, sie nicht ins Bewußtsein zu lassen.
Ich liebe die Arbeit mit GS, weil sie mir zu erkennen hilft, dass es sich nur um häufig gedachte Gedanken handelt, nicht um eine unverrückbare Tatsache. :tja:
Ich denke, darum sagen uns Abe immer wieder:
The most powerful premise that we want to activate within you, that, we promise you, will serve you for all the days of your life is: A belief is only a thought I keep thinking. A belief is only a thought I continue to think. A belief is only my habit of thought; it's only a practiced ...

Auch das ist ein GS, aber einer, der die Selbstermächtigung fördert. :lieb: :loveshower:
Und Abe ist auf keinen Fall gegen GS, sondern sagen, wir sollen sie ausweiten und dabei der Chief bleiben: 8-)
You're really not wanting to limit beliefs because belief is just perspective, and the more beliefs or the more perspectives or the more attitudes, the bigger the vibrational kitchen from which you can make your pie. Just get so good at directing your Energy that the belief doesn't dominate.

Also sind GS relativ wichtig :teuflischgut:
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 26. Apr 2010, 08:22

Einstein hat geschrieben:Da gibt es für mich kein richtig oder falsch, Gefühl und Verstand sind Werkzeug und können nur zusammen sinnvoll funktionieren. 8-)



:genau: Abraham: "Der Gedanke ist die Macht. Und vereinte Gedanken werden immer machtvoller. Und das LoA, das darauf antwortet, ist die Maschine. Gefühle sind "nur" Anzeiger."



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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon ZaWo » 26. Apr 2010, 08:53

Einstein hat geschrieben:Also sind GS relativ wichtig


und

lawofattraction hat geschrieben:Abraham: "Der Gedanke ist die Macht. Und vereinte Gedanken werden immer machtvoller. Und das LoA, das darauf antwortet, ist die Maschine. Gefühle sind "nur" Anzeiger."


Ich versuche mir gerade mal eine Welt ohne Glauben vorzustellen. Das wäre dann ja eine Welt ohne ständig gedachte gleiche Gedanken. Was sich dann wohl manifestiert. :hä: :lol: ...manifestiert sich dann überhaupt was? Oder titscht die Materie dann hin und her?

Vermutlich ist der Glauben eine Art Stabilitätsfaktor.
ZaWo
 

Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 26. Apr 2010, 09:23



ZaWo, ich glaube :P , dass dann Manifestation garnicht möglich sein kann. Weil gleiche Gedanken zufällig mal auftauchen können, aber nicht müssen. Kein Fokus-Potential. Contrast würde nicht entstehen, das Universum käme zum Erliegen.

Es lebe der Contrast und es leben unsere Glaubenssätze! :loveshower:



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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Daisy » 26. Apr 2010, 09:41

Für mich sind Glaubenssätze und Glauben zwei Paar Schuhe, weshalb ich auch meinen obigen "Einwand" brachte.
Glaubenssätze sind (oft übernommene) Konstrukte des Verstandes, während Glauben aus dem tiefsten Innern kommt, der Quelle, dem IB, wie man es nennen möchte, und ist uns oft gar nicht bewußt. Wir haben eine Ahnung davon, gerade wenn wir sehen, wohin sich unser Leben bewegt, und wenn wir mehr mit der Quelle verbunden wären (sei es durch Meditation, Archaischen Rückzug oder andere "Methoden" der sogenannten Mystiker) kämen wir da auch richtig ran. Ähnliches habe ich gerade auch bei Saint Germain gelesen.

Glaubenssätze sind oft nichts weiter als das Geplapper des Verstandes, der sich beschäftigen will, und uns nicht (immer) dienlich, eben da sie sich oft widersprechen. Wenn man das begreift und das Geplapper mal ausstellt, dürfte einem der Unterschied klar werden.

Um mal bei Shaolis Bsp mit dem Geld zu bleiben: Da kämpfen tatsächlich Glaubenssätze miteinander. Dinge, die sie im Laufe des Lebens geprägt haben.
Der wahre Glaube dagegen, ihr IB, weiß genau, was sie will und was für sie gilt und was nicht. Da widerspricht sich nichts.

Wenn man endlich mal mit dem (automatischen) Denken aufhört, kommen die Antworten auch zu einem. Nicht Gedanken manifestieren, sondern Schwingung, und letztere kommt aus dem Innen, nicht aus dem Verstand.
Daisy
 

Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Shiva » 26. Apr 2010, 09:50

Liebe Daisy,

Du hast das für mich sehr treffend geschrieben. Oft komme ich mit dem vielen Hin und Her der Beiträge nicht nach. Aber Du hast es sehr treffend geschrieben.. Danke :ros:

Ich sehe es auch so, das eine ist, was einem im Laufe der Jahre eingetrichtert wird, das andere.. was im Bäuchlein drin ist.. und das zählt. :ros: Es ist wichtig, sich das wieder anzueignen, auf seinen Bauch zu hören und wenn nötig zu handeln.

Liebe Grüße Shiva
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 26. Apr 2010, 10:06

Daisy hat geschrieben:Nicht Gedanken manifestieren, sondern Schwingung, und letztere kommt aus dem Innen, nicht aus dem Verstand.


Da lass ich doch am besten Abraham antworten

lawofattraction hat geschrieben::genau: Abraham: "Der Gedanke ist die Macht. Und vereinte Gedanken werden immer machtvoller. Und das LoA, das darauf antwortet, ist die Maschine. Gefühle sind "nur" Anzeiger."


Etwas kommt in Eure Erfahrung in Antwort auf Eure Schwingung. Diese Schwingung entsteht aufgrund der Gedanken, die Ihr denkt; welche Gedanken Ihr denkt könnt Ihr an Euren Gefühlen ablesen. Haltet Ausschau nach sich gut anfühlenden Gedanken, und die sich gut anfühlenden Manifestationen werden folgen.


Ihr könnt nicht handeln oder sprechen, ohne zu denken - und zur gleichen Zeit ist Eure Schwingung vorhanden. Oft ist eine Gedanken-Schwingung vorhanden, ohne dass Ihr sprecht oder handelt. Kinder und Babies lernen, die Schwingung der Erwachsenen nachzuahmen, und zwar lange bevor sie deren Worte nachsprechen.


Schwingung ist eine direkte Reaktion auf unsere Gedanken. Und Gefühle sind eine Reaktion auf unsere Gedanken.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon ZaWo » 26. Apr 2010, 10:07

@Daisy
Ich habe schon vor einiger Zeit aufgehört mich in diese esoterischen Komponenten aufteilen zu wollen. Ich bin ein Gesamtkunstwerk und funktioniere als solches perfekt. 8-)
ZaWo
 

Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Daisy » 26. Apr 2010, 10:07

@Loa:

Glaub ich nicht. Bzw glaube ich es unter der Prämisse, dass die Gedanken anderer (die berühmten Glaubenssätze, Prägungen) unsere Schwingung beeinflussen, diese dann nicht mehr rein ist und sich das in unseren Manis spiegelt.
Vereinte Gedanken, ganz genau. Die Glaubenssätze, die wir unreflektiert vom Außen übernehmen. "Wahrheiten", über die die meisten Menschen übereingekommen sind.
Daisy
 

Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 26. Apr 2010, 10:14




Hallo Daisy, Glaubenssätze sind auch Prägungen aus eigenen Erfahrungen. Wenn eine Frau immer wieder an Männer kommt, die sich auf eine bestimmte unerwünschte Weise verhalten, dann wird sie darüber einen GS "Männer sind so und so" für sich bauen, der ihr das auch immer weiter - durch den Fokus bzw. den Glauben und ihre entsprechenden Gedanken - bestätigt. Und ihre Schwingung zieht aufgrund ihrer Gedanken immer wieder nur solche Männer an. Bis sie den Glauben durch einen anderen ersetzt.

Wir schaffen Glaubenssätze durch unsere Beobachtung der Welt und kommen aufgrund dieser Beobachtungen zu Rückschlüssen. Die Rückschlüsse filtern unsere zukünftigen Beobachtungen, die aufgrund dieses Filters dann wieder die vorherigen bestätigen. Das Denken wird immer enger und auf Beobachtbares eingeschränkt, das der Fokus produziert hat, und wir formen einen Glaubenssatz, der für uns Wahrheit enthält.





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