Konfligierende Glaubenssätze

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Einstein » 26. Apr 2010, 10:41

Dear all,
ich verstehe immer noch nicht, was so schlimm ist an Gedanken :102: . Alles ist Gedanken :genau:
Und dann möchtest Du tiefer hinein gehen und fragen „wer hat die Welt erschaffen?“ „Nun, Gott.“ „Und wer hat Gott erschaffen?“ Die Leute wissen aber nicht, wie sie das beantworten können und manchmal fragen unsere physischen Freunde dann uns und fragen „wer oder was hat dies erschaffen?“

Und wir antworten „Gedanken“ und die Frage ist dann „wer hat denn diese Gedanken gedacht?“ Unsere Antwort ist „es gab Denker, die Gedanken dachten, bevor das, was Ihr als Erde kennt oder sogar bevor dieses Universum, das Ihr nun im Begriff seid zu studieren und zu entdecken und zu verstehen, existierte. Gedanken sind all dem vorangegangen, und Manifestationen sind einfach nur Gedanken, die öfter gedacht wurden.

Alles, was ist, sind manifestierte Gedanken.
ZaWo hat geschrieben:Ich versuche mir gerade mal eine Welt ohne Glauben vorzustellen. Das wäre dann ja eine Welt ohne ständig gedachte gleiche Gedanken. Was sich dann wohl manifestiert. :hä: :lol: ...manifestiert sich dann überhaupt was? Oder titscht die Materie dann hin und her?

Vermutlich ist der Glauben eine Art Stabilitätsfaktor.

Interessante Frage. 8-)
Aber eins dürfte mittlerweile relativ klar sein. Wenn niemand denkt, ist nichts da. Und wenn nichts da ist, gibt's auch nichts zu fühlen. So ist das nu mal. :tja:
Relativ gedacht :teuflischgut:
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Mary-Beth » 26. Apr 2010, 12:23

Ich habe meine Glaubenssätze vor kurzem erweitert. "Durch Contrast erkenne ich meine Wünsche erst richtig. Daher ist Contrast wichtig." Seitdem ist mein Lebensgefühl weiter angestiegen. Und ich konnte etwas von meiner Harmonie-Sucht :gvibes: loslassen. Für mich ist mein Leben größer geworden. Ich, als "kleiner Anteil" von Alles-was-ist, kann die Freude die darin steckt, sich auszudehnen, nachvollziehen. Und das ist wunderbar.

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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Einstein » 26. Apr 2010, 12:57

Hallo Loa,
das hier
Ihr könnt nicht handeln oder sprechen, ohne zu denken - und zur gleichen Zeit ist Eure Schwingung vorhanden. Oft ist eine Gedanken-Schwingung vorhanden, ohne dass Ihr sprecht oder handelt. Kinder und Babies lernen, die Schwingung der Erwachsenen nachzuahmen, und zwar lange bevor sie deren Worte nachsprechen.

habe ich schon seit langem gesucht, auch damals bei der Frage zur Grundstimmung usw.
Gerade habe ich denn Thread nochmals durchgelesen, weil irgendwas in mir rumorte und ich das Gefühl hatte: Hey Alder, da hascht du was übersehen :102:
Mit etwas Geduld findet sich die richtige Antwort immer :five:
Vielen Dank :danke: :thxx: :bussi:
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon ZaWo » 26. Apr 2010, 13:21

Ich habe die zweite Diskussion aus dem Thread rausgetrennt.

Ihr findet sie jetzt hier:
Immer im Vortex sein?
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Daisy » 26. Apr 2010, 15:14

lawofattraction hat geschrieben:Hallo Daisy, Glaubenssätze sind auch Prägungen aus eigenen Erfahrungen. Wenn eine Frau immer wieder an Männer kommt, die sich auf eine bestimmte unerwünschte Weise verhalten, dann wird sie darüber einen GS "Männer sind so und so" für sich bauen, der ihr das auch immer weiter - durch den Fokus bzw. den Glauben - bestätigt. Und ihre Schwingung zieht aufgrund ihrer Gedanken immer wieder nur solche Männer an. Bis sie den Glauben durch einen anderen ersetzt.


Gut, dass du das Bsp. bringst, vielleicht kann ich damit besser erläutern, was ich meine.
Also: selbstverständlich sind GS auch Prägungen aus eigenen Erfahrungen. Das habe ich bei meinen vorigen Beiträgen einfach vorausgesetzt. Aber viele dieser Erfahrungen passieren eben erst durch die GS anderer, die uns vorher schon geprägt haben. Verständlich? Also wenn z.B. ein Mädchen schon als Kind erlebt, wie die Mutter deine oben angeführten Beziehungen mit Männern hat, und es vielleicht ab und an noch Sätze aufschnappt wie: Männer sind Schweine, dann wird es unzweifellos davon geprägt und übernimmt - sofern es noch nicht in der Lage zu reflektieren ist - diese Muster und wird später mit einiger Sicherheit selbst ein ambivalentes Verhältnis zu Männern haben. DAS sind die Glaubenssätze.

Die Frau aber, die das Mädchen in seinem wahren Innern ist, sprich, ihr Inner Being, kennt jedoch die Wahrheit und weiß, dass sie sich nur prima Beziehungen zu Männern wünscht und diese auch verdient. DAS ist der Glauben.

Unterschied jetzt ersichtlich? Aber sooo wichtig war es mir jetzt auch wieder nicht, Hauptsache ist ja, dass ich es verstehe :stimmt:
Daisy
 

Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon LillyB » 26. Apr 2010, 20:35

Auch wenn es komisch klingt. Für mich ist es völlig unsinnig, seit ich ABE kenne, Glaubenssätze zu bearbeiten. Vorher wußte ich das auch schon (weiß nicht mehr welcher Lehrer), weil in solcher und jeder Analyse der Mensch als Wesen und Ganzes außereinander genommen wird. Er IST eben ein Ganzes. So wie ich bin. Ich liebe allerdings die Aufdeckungen, wie in "The Vortex" beschrieben, falsche Moralvorschriften und Annahmen zu enttarnen. Und das sind in der Tat von der Umwelt aufgedrückte. Diese fallen zu lassen, macht mir ein höllisches :teuflischgut: Vergnügen.

ALOHA :gvibes:
Lilly

P.S.: Gefühle sind keine Werkzeuge, sie sind Sprache des Universums, der Seele und der Quelle.
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 27. Apr 2010, 07:14

LillyB hat geschrieben:Auch wenn es komisch klingt. Für mich ist es völlig unsinnig, seit ich ABE kenne, Glaubenssätze zu bearbeiten



Guten Morgen Lilly and All,

in den Workshops empfehlen Abraham fast jedem dritten Teilnehmer, der irgendwelche Probleme hat, ein Focus Wheel zu machen. FWs beschäftigen sich mit den Glaubenssätzen, die verhindern, dass jemand sein Ziel erreichen kann. Es ist die Methode, die sie am meisten empfehlen, um Probleme aufzulösen. Und auch Esther macht täglich ihre Focus Wheels, manchmal bis zu 10 oder 20, da sich aus dem ersten immer weitere FWs ergeben. Das heisst, dass der Initialglaubenssatz zu immer weiteren GS führt, die mit am Thema hängen.

Focus Wheel ist klassische Glaubenssatzarbeit - wenn ich je eine gesehen habe. 8-) Ein Negativ-Glaubenssatz wird in einen Wunsch-GS verwandelt und dann werden dazu passende weitere GS gefunden, die Erleichterung schaffen. Die kann man auch Affirmationen nennen - im Grunde ist es das Gleiche.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Kia » 27. Apr 2010, 08:07

Guten Morgen Ihr lieben,

vielleicht ist ein Unterschied zwischen falsche Annahme (flawed premise) und Glaubenssatz (beliefs) ? Ich habe den, wenn vorhanden, nicht beachtet, da die Auswirkung auf mich die gleiche ist. Wenn ich eine falsche Annahme im Geist habe, blockiert sie mich und belügt mich darüber, wie ich leben kann. Das macht ein Glaubenssatz ja auch, mir etwas vorlügen, das so nicht stimmt und auf diesem falschen Denken baue ich etwas auf, das dann im Leben immer wieder zu Leid führt. Was spirituelle Lehrer am meisten wünschen, ist ja dass wir glücklich sind, lieben können, Freude haben, und deshalb sagen sie alle ohne Ausnahme: Was zu leiden führt ist falsch, "corrupt" in Vortex.

Meine Erfahrung ist auch, dass Leiden immer unwahr ist, weil es am Göttlichen in uns vorbei, die nur Denk-Ebene ohne Fühl-Ebene zementiert.
Interessant finde ich Esthers/Abrahams Ratschlag, wie wir die schädlichen oder leidvollen (für uns selbst) von den nicht-beeinträchtigenden Glaubenssätzen/Annahmen (ich gebrauche es jetzt mal synonym) herausfinden. Sie sagen: Just think it again and again and then you will feel it... Also was für mich blockierend ist zu denken, braucht für einen anderen nicht so zu sein. Wir sind so unterschiedlich.

Das Fokuswheel finde ich deshalb so interessant, weil es wirklich sehr individuell ist. Ich habe mal eins gemacht als ein Freund zu Besuch war und der las das durch, es lag da. Und er sagte "o.k. ich hätte das nie gedacht von Dir. Und für mich stimmt es nicht, was du da schreibst." Kein Wunder, ich merke immer erst beim Schreiben, was ich wirklich fühle, die ganzen Sachen waren vorher gar nicht im Bewusstsein und für mich auch neu. Aber um über mich hinaus zu gehen, braucht es ja das neue (das zwar schon da ist, aber nicht in meinem Bewusstsein). Ich lerne mich kennen aus der Tiefe und "erschaffe mich neu". Und es ist beruhigend, dass das ganze nie "fertig ist". Oder: You never get it done". Ich bin immer die neueste Version, das update, meiner selbst und es geht immer weiter. Das Leben selbst bewirkt ja genau das gleiche wie ein Fokus-Wheel, es korrigiert und korrigiert bis es passt. D. h. bis ich aufgehört habe zu leiden, zu kämpfen, was auch immer.
Aber das ist viel langsamer. Ich bin froh nicht alle Erfahrungen im Alltag machen zu müssen, sie einfach durchfühlen (anhand einer der Methoden sei es von Abraham oder von anderen Lehrern) ist für mich grossartig, es verbraucht weniger Lebenszeit.
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 27. Apr 2010, 08:38

LillyB hat geschrieben:P.S.: Gefühle sind keine Werkzeuge, sie sind Sprache des Universums, der Seele und der Quelle.



Da möchte ich unseren geschätzten Einstein aber in seiner Aussage unterstützen - und am besten lasse ich Abraham sprechen - gleichzeitig ein paar schöne Quotes:


And yet, as you are appreciating anything that is working for you in any way, it sets you up for the receiving of so much more that you want. There is no tool that is more powerful than the tool of appreciation. If you could get into a mode of telling stories of appreciation, you'd have it nailed. 02-16-08 San Franscisco

Are you understanding that appreciation and self-love is the most important tool that you could ever
nurture, that the appreciation of others and the appreciation of yourself is the closest vibrational match to your Source energy of anything that we have ever witnessed? When you are appreciating or when you are loving or when you are acknowledging the value of something, you are in that moment a vibrational match to the Source that is truly you. Abraham, Spokane, WA, 5/30/00

That is the secret to life. Without knowing anything about Law of Attraction, without knowing anything about Vibration, without ever knowing anything about anything, you would thrive, you would fulfill your reason for being, you would be an extension of who you really are. Every moment of your experience would be as full as it could possibly be. In other words, that one tool: become a person who appreciates. Ohne Quelle

So are you saying to us that, as you are moving through your physical experience you are actually savoring the re-alignment process? You're actually savoring the contrast that brings you a new thought? And you are savoring the alignment of energy to the thought? And you are savoring the thing that takes you from your alignment? And you're savoring your awareness that you are off your balance? And you're savoring the application of the tool that brings you back into balance? Extract from Abraham-Hicks tape G-10/23/96.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Konfligierende Glaubenssätze

Beitragvon Kia » 27. Apr 2010, 21:26

Ihr Lieben,

es gibt dieses unkontrollierte Denken, die Stimme im Kopf, die plappert und die unkontrollierten Empfindungen, die den Körper auf das reagieren lassen, was die Stimme im Kopf sagt. Mit anderen Worten, Gedanken erwecken emotionale Reaktionen im Körper und schiessen so schnell durch den Kopf, dass der Körper mit Gefühlen aufwartet, noch ehe der Verstand Zeit hatte, sie in Worte zu fassen und nur reagiert. Solche Gedanken existieren auf einer vorverbalen Ebene und können als stillschweigende, unbewusste Annahmen bezeichnet werden. Sie stammen aus früheren Konditionierungen der betreffenden Person. Und diese unbewussten Annahmen erzeugen Empfindungen im Körper, die umgekehrt wieder die Geistestätigkeit anregen und Sofortreaktionen auslösen. Und daraus wird eine persönliche automatische Realität erschafffen. Und das ist dann Schicksal und dafür sind wir ja nicht hier im Forum. Das ist die eine Seite.

Und die andere Seite ist :
Im Zustand von Vortex, Präsenz, Sein, ist dieses unbewusste Denken und automatisierte Empfinden ja nicht, da ist nur Klarheit, da ist "wer wir wirklich sind" und da ist nicht diese Kopfstimme. Der Verstand ist klar. Und löst keine Autopilot Empfindungen aus.

Und ich denke, was spirituelle Lehrer, so auch Esther/Abraham uns helfen wollen durch Handwerkszeug (tools) zu erkennen und korrigieren ist dieses oben zuerst genannte seltsame Konstrukt. Eckhart Tolle sagt Schmerzkörper, die anderen sagen Ego, d.h. eigentlich alles, womit wir uns identifizieren.

Die reine Freude, die reine Liebe, das reine Sein in Gewahrsein und Bewusstsein, das ist ja einfach nur, wenn die Schleier und Hüllen weg sind. Aber um diese zu entfernen sind die tools sehr nützlich. Das Reflektieren ist wichtig, aber auch das Nachspüren.

Ich denke Lilly spricht von diesem reinen Sein und die Gefühle, die sie meint sind diese Seinszustände und Denken/Fühlen ist dann eins und nicht konditioniert. Erleuchtungsgeist, Befreiter Geist, ist nicht mehr konditioniert. Wo jemand steht, kann ich von aussen nicht sehen.

Das, was Loa erwähnt ( in den Quotes direkt über mir) ist möglicherweise die duale/relative Ebene, auf der mit Methoden gearbeitet werden kann. Um die Alles-was-ist-Göttliche Ebene auszudehnen. Ja, um sie überhaupt wahrzunehmen. Denn Wahrnehmung ist aktiv und wählend, auswählend.

Leider tun sich die beiden Wege - Methode und Weisheit - dort überlappen, wo wir sind, in diesem, wenn auch illusorischen menschlichen Körper. Und die ganze Zeit üben wir erkennen, loslassen, sein lassen, wählen, empfangen, erkennen, loslassen, sein lassen, wählen, empfangen. Erkennen und wählen situativ, d.h. in Contrast Momenten, dann loslassen, sein lassen, empfangen.

Warum sagen Abraham seid am besten so viel wie möglich im Vortex? Weil sie wissen, dass wir dann loslassen, sein lassen, empfangen, dann sind wir Liebe und Gewahrsein und im Escrow die Wünsche haben wir ja genug.

Vielleicht war der Schluss hier jetzt stark vereinfacht.

Mir fällt jetzt wieder der Vogel ein mit den beiden Flügeln: Methode und Weisheit. Und es braucht beides zum Fliegen. Übungsmethoden und Seinszustand. Gewahrsein, dass der Göttliche Raum nur undefinierte klare Licht-Energie ist, aus dem wir erschaffen, wenn wir aus dem Weg treten und die Schöpfung hereinbitten. Ins Leben.

Hoffentlich konnte der Text hier zum Verständnis beitragen, ihr Lieben.

Herzlich
Kia
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