Kind-Frühförderung

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Kind-Frühförderung

Beitragvon Kavaja Varna » 24. Feb 2014, 19:04

Aloha, liebe Mitforis

als ich damals mit meiner ersten Tochter schwanger war, habe ich mir ein selbstbewusstes, aufgewecktes und neugieriges Kind gewünscht.
Im September 2012 kam sie in den Kindergarten und war dort über mehrere Monate auffällig. Statt ein selbstbewusstes Kind, war dort ein sensibles, überängstliches und zurückhaltendes Kind. Auch daheim war sie ängstlich, wenn sie neuen Begegnungen ausgesetzt war.
Nun wurde im letzten Jahr eine Frühförderung genehmigt, die nun im April enden sollte. Doch das Verhalten meiner großen Prinzessin will sich nicht so ganz ändern. Sie ist nach wie vor schüchtern, sie steht herum und beobachtet nur und spielt kaum mit. Wenn sie spielt, dann nur mit den Nachbarskindern, die auch in ihrer KiGa-Gruppe sind. Sie traut sich nicht, andere Kinder zum spielen aufzufordern. Sie ist meistens die letzte die sich an den Mittagstisch oder Stuhlkreis setzt. Und da, so wurde mir heute gesagt, fehlt ihr die Orientierung. Obwohl offensichtlich nur noch ein Platz frei ist.

Warum trete ich dies hier breit? Die Frau von der Frühförderung befürwortet eine Verlängerung, so wie die Erzieherin vom KiGa auch.
Ich persönlich habe keine Lust mehr auf diesen Unfug. Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich meine Schwingung in eine Richtung positioniere, um meinem Kind bis zum April so zu helfen, daß eine Verlängerung unsinnig wird?
Ich weiß, daß ich mir für mein Kind nix wünschen kann. Aber ich weiß auch, daß ich an meiner Schwingung arbeiten kann, um meinem Kind zu helfen.

Wer hat da mal so ein paar Ratschläge? Ich wäre in doppelter Hinsicht dankbar, da ich vor wenigen Wochen eine kleine Prinzessin geboren habe und ich bei ihr jegliche Fördermaßnahmen verhindern möchte.

:*
Kavaja Varna
 

Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon lawofattraction » 25. Feb 2014, 09:05



Hallo Kavaja,

Kavaja Varna hat geschrieben:... habe ich mir ein selbstbewusstes, aufgewecktes und neugieriges Kind gewünscht.


Bist Du enttäuscht darüber, dass sie ganz anders ist, als Du Dir das gewünscht hast?

Kavaja Varna hat geschrieben:Doch das Verhalten meiner großen Prinzessin will sich nicht so ganz ändern.


Oder kannst Du akzeptieren, dass sie so ist und vielleicht auch sein möchte? Um wen geht es, um Dich oder um sie?

Lieben Gruss und herzlichen Glückwunsch zur Geburt der kleinen Tochter :lieb:
Loa



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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Kavaja Varna » 25. Feb 2014, 09:54

Liebe LoA

Das sind sehr gute Fragen.

Enttäuscht bin ich nicht. Es ist nur eine größere Herausforderung, da ich selbst nicht selbstbewusst bin. Was bedeutet, wie kann ich meinen Kindern Selbstbewusstsein lehren, wenn es mir selbst fehlt. Zum anderen kommt noch dazu, daß die Gesellschaft um uns herum (KiGA, Frühförderung und die Abteilung im Rathaus, die die Förderung erst bewilligen musste) scheinbar nicht akzeptieren kann, daß ein Kind sich anders entwickelt.
Ich kann akzeptieren, daß unsere Kinder nicht nach einer geregelten DIN Norm wachsen und sich entwickeln. Es setzt mich nur unter Druck.

Übrigens, neugierig und aufgeweckt und sehr klug ist sie allemal. Es ist das Selbstbewusstsein.

Um wen geht es? Um sie.
Ich habe die Erfahrung in der Schule gemacht, daß ich gemobbt wurde und ich habe mich immer weiter zurück gezogen. Ich hatte nicht das Selbstbewusstsein, für mich selbst gerade zu stehen und darüber nur müde zu lächeln. Für meine Kinder wollte ich, daß sie eben das können, damit sie fröhlicher und entspannter mit ihren Mitmenschen sind. Und zufrieden mit sich selbst.

Blöderweise, kann sein daß ich mir da jetzt selbst antworte ( :pfeif: ), lege ich zu viel wert darauf, was die Umgebung von mir und von uns und unseren Kindern denkt.
Nun sei meine Tochter im KiGa orientierungslos. Beobachtet zu viel, anstatt zu spielen. Fordert kein Kind zum spielen auf.
Bei uns daheim ist sie auch erst der Beobachter, wenn Besuch kommt. Doch mittlerweile wesentlich offener, wenn sie Zeit bekommt.

Ich fühle mich unter Druck gesetzt. Ich kann nicht entspannt sein, weil andere meinen, daß meine Kinder gewissen DIN Normen zu entsprechen haben. Als ich gestern sagte, ich wolle erst mal pausieren und gucken, ob meine Tochter nicht selbst den Dreh bekommt, sich zu entwickeln, wurde das kritisiert.

Ich glaube, ich muss arg meine Schwingung ändern, damit mir so etwas egal ist. Erst dann wird sich einiges fügen.

Verstehst Du in etwa, was ich mit meiner Antwort sagen wollte?

lieben Dank und Gruß

Kav
Kavaja Varna
 

Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon ranna » 25. Feb 2014, 10:22

Liebe Kav

Ich glaube, wir Eltern machen einen grossen Fehler, wenn wir die Kinder so haben wollen, wie wir es für gut finden, bzw. wie es das „Aussen“ uns vorzuschreiben meint.
Meiner Meinung nach kommt jeder Mensch hier auf Mutter Erde mit einem eigenen Profil. Jedes Kind hat sich etwas vorgenommen, was es hier erledigen will und dafür hat es alle Veranlagungen mitgenommen. Was wissen wir denn, wie viele Inkarnationen denn schon gelebt wurden? Weder wissen wir es von uns, noch von den Kindern.

Jede Seele will doch sich selbst leben und erfahren. Ich glaube, die Aufgabe von uns Eltern ist lediglich die, die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und sie zu unterstützen.

Ich denke, das weisst Du sicher auch :ros:

Liebe Grüsse

Ranna
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon lawofattraction » 25. Feb 2014, 14:42




Hallo Kav,

die Antworten hast Du ja schon selbst gefunden. :five: Kannst Du es fertig bringen, sie als "not broken" anzusehen, als "nicht defekt", als vollkommen in Ordnung - genau so, wie sie ist?

Kavaja Varna hat geschrieben:Nun sei meine Tochter im KiGa orientierungslos.


Solche "Diagnosen" sind eine heftige Hypothek.

Kavaja Varna hat geschrieben:Beobachtet zu viel, anstatt zu spielen. Fordert kein Kind zum spielen auf.


Sie tut die Dinge anders als andere Kinder, das bedeutet aber nicht, dass ihre Art und Weise falsch ist. Sie folgt ihrem Wohlgefühl und ihrem inneren Impuls, die eben nicht spontanes Auf-Andere-Zugehen oder Sich-Anbiedern sind. Du sagst doch selbst dies:

Kavaja Varna hat geschrieben:Übrigens, neugierig und aufgeweckt und sehr klug ist sie allemal.


Selbstbewusstsein kann sie dann aufbauen, wenn sie in ihrer ureigenen Art und Weise, die Dinge anzugehen und sich in der Welt zu bewegen, bestätigt wird und nicht durch Vergleiche mit anderen Kindern den Eindruck bekommen muss, dass etwas mit ihr nicht in Ordnung ist.

Du wirst ihr helfen können, wenn Du sie mit anderen Augen siehst und darin bestätigst, dass "anders als andere zu sein" niemals gleichzeitig auch schlechter bedeutet.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon ZaWo » 25. Feb 2014, 16:04

Hi Kavaja,

du schreibst deine Tochter sei sensibel. Das kann bedeuten, dass sie ihre Umgebung und die Ausstrahlung anderer Menschen intensiver wahrnimmt. Die sogenannte Orientierungslosigkeit ist dann vielleicht eher Befühlen oder Reizüberflutung mit innerliches Sortieren. Da stürzte dich besser nicht sofort in alles rein, sondern gehst behutsam mit dir selber vor - zumindest bist du gelernt hast, damit umzugehen. Hört sich ganz so an, als ob sie dies tut. :102:

Nur so eine Idee.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Kavaja Varna » 26. Feb 2014, 09:50

Aloha zusammen,

Danke für die vielen Anregungen und Gedanken dazu.

An mir soll und darf es nicht liegen. Ich denke normalerweise, daß jeder individuell auf diesem Planeten ist. Bis zum Frühjahr 2013 habe ich mir auch nie Gedanken gemacht. Ich dachte z. B. die Schüchternheit wird sich von selbst legen.

Plötzlich kommt von außen (KiGa), daß einige Auffälligkeiten bei ihr bestehen und man solle mal über die Frühförderung nachdenken.
Ich musste mich mit einem Bericht vom KiGa im Rathaus melden. Der Bericht war und ist recht erschütternd. So waren meine Tochter und ich im Rathaus und sie wurde getestet. Der Begriff Authismus fiel auch.
Der Bericht der den Test bewertet war nicht schöner als der vom KiGa.
Eltern sind dann natürlich besorgt und beobachten plötzlich das Verhalten ihres Sprößlings so genau, daß jede kleine "Abweichung" den Atem raubt.

Wisst Ihr, wie wütend ich in den letzten Monaten auf den Großteil unserer Gesellschaft bin? Meine Tochter entspannt so sein und gedeihen lassen zu können, wird kritisch beäugt. Schließlich müssen Eltern doch das Beste für ihr Kind wollen, also sollten sie diese Förderung in Anspruch nehmen (nicht mein Gedankengut!).
Ich hatte gehofft, daß nach 8 Monaten der Spuk vorbei ist und ich mich wieder zurück lehnen darf. Statt dessen soll mein Kind weiter "Defekt" sein und muss repariert werden. Muss der Spuk wirklich weiter gehen?
Das Umfeld setzt mich unter Druck und bewirkt Ungeduld, mein Kind nicht die Zeit zum entwickeln geben zu dürfen, die es braucht. Denn die Gesellschaft akzeptiert nur zeitgemäße Entwicklungen. Ich wünsche, ich würde eine andere Schwingung haben.

Morgen kommt die Frau von der Förderstelle. Ich mache mir derweil Gedanken, um meine Argumente.

Besten Dank bisher. Für weitere Anregungen, wie ich mich entspannen kann und die Gesellschaft Gesellschaft sein lassen kann, wäre ich dankbar.

:danke: Ihr seid süß.

Kav.
Kavaja Varna
 

Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon lawofattraction » 26. Feb 2014, 10:15

Kavaja Varna hat geschrieben:Morgen kommt die Frau von der Förderstelle. Ich mache mir derweil Gedanken, um meine Argumente.


Hallo Kav,

da würde ich nur mit Vorbehalt ansetzen. Entweder ist sie auf Deiner Schwingungs-Wellenlänge oder nicht. Jemanden von etwas überzeugen, zu dessen Annahme er nicht bereit ist, führt zu keinem Ergebnis. Argumente driften viel zu schnell in Verteidigung, Rechtfertigung und dadurch Dagegen-Andrücken ab und bewirken das Gegenteil der Absicht. Vielleicht ist der beste Weg, sie anzuhören ohne viele Kommentare und ohne viele Gegenargumente. Zeit ausbitten, um das gut zu überlegen und dann das tun, was Du für richtig hälst. Das gibt vielen Menschen den Eindruck, dass sie verstanden wurden und entspannt die Atmosphäre.

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mich zur Verbündeten Deiner Tochter machen. Ihr in kindgerechten Worten erklären, dass es in einer Gesellschaft nun einmal so ist, dass Gleichmacherei aus vielen Gründen der einfachste Weg ist. Aber dass Du genau so wie sie weisst, dass jeder Mensch ein Unikat ist und seine ganz eigene Art und Weise hat, Dinge zu tun, zu verstehen und zu lernen, zu fühlen, zu sprechen, zu hören. Und dass jede Art richtig ist.

Sie muss bestärkt werden, den anderen nicht zu glauben, die sie für defekt, weil anders, halten, sondern auf ihre Gefühle vertrauen und an sich glauben. Eigentlich kannst Du ihr das Abraham-Wissen in für ein Kind verständlichen Worten "übersetzen". Um die Aussenwelt nicht herabzuwürdigen, würde ich ihr auch von der Vielfalt erzählen, die aber oft als Hindernis und nicht als Vorteil erkannt wird, weil es das Leben für viele einfacher macht, wenn alle und alles gleich sind. Dass man das zwar wissen kann, aber nicht unbedingt mit den "anderen" darüber sprechen muss und solches Wissen besser für sich behält.

Wenn Du mit ihr im Dialog bleibst und sie bestärkst, wird sie Dir immer mehr vertrauen und dadurch ihr eigenes Vertrauen finden. Glaubst Du den anderen, verlierst Du auch ihr Vertrauen. Und bestärke und rückversichere sie in dem, was Du in ihr anerkennen kannst: Dass sie sich Zeit nimmt, um Dinge zu betrachten und zu beobachten, dass sie neugierig und klug ist und was immer Du wirklich an ihr als positiv empfindest. Du kannst ihr Beispiele geben, wo ihre Verhaltensweisen von Vorteil und ein viel besseres Vorgehen als ihr Gegenteil sind.

Gibt es praktische Alternativen wie andere Kindergärten, alternative Schulen, andere Erziehungsformen, die Du in Betracht ziehen kannst?

Ich wünsche Dir viel innere Stärke und den Glauben an Dich und Dein Kind.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon ranna » 26. Feb 2014, 10:26

Liebe Kav :ros:

Du kannst eine andere Schwingung haben, aber dafür bist Du alleine zuständig :gvibes: . Denk Dich selbst bewusst. Glaube und vertraue Dir selbst in Deinem Denken und Handeln. Wisse und vertraue darauf, dass Du es richtig machst in Deiner Verantwortung als Elternteil.

Sag Deinem Kind je öfter je lieber und lass es das auch fühlen, dass es genauso richtig ist, wie es ist. Kein Mensch ist gleich wie der andere und das ist auch richtig so. Die Menschen, die hinter dem System stecken haben offenbar ein Manko. Die wollen uns alle als „Einheitsbrei“ sehen und wir sollten dem einen Riegel schieben: Halt, so nicht!

Wenn die Frau von der Förderstelle kommt würde ich selbstbewusst und energisch, trotzdem ruhig meinen Standpunkt kund tun und da es sich um Dein Kind handelt, gibt es von Aussen auch keine Einmischung, basta!

Das ist meine bescheidene Meinung.

Alles Liebe und viel Mut

Ranna
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Ekieh » 26. Feb 2014, 10:31

Hallo zusammen,

hier zu ganz spontan ein paar Gedanken,
es ist genauso wie du schreibst Loa, so habe ich mit meiner Tochter gelebt, ich habe mich von Anfang an auf ihre Seite geschlagen, egal was es war und später wenn sich die Wogen geglättet hatten, haben wir gemeinsam in Ruhe nach einer Lösung gesucht. Sie hatte mich von Anfang an, ich hab sie einfach nur geliebt, sie konnte überhaupt nichts "falsch" machen.
Heute ist sie 28zig, eine kluge, selbstbewusste und weltoffene junge Frau.

Lieben Gruß
Ekieh
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Ekieh » 26. Feb 2014, 11:36

....hier noch ein paar Nachgedanken
liebe Kavaja Varna

glaube an dein Kind, wer wenn nicht du sollte es denn sonst tun, sie hat erst mal nur dich zur Orientierung.
Was kann ein Kind schon "falsch" machen? Und die große Frage - für wen "falsch" machen?

Gruß Ekieh
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon lawofattraction » 26. Feb 2014, 18:23




Mir fiel auch noch etwas ein:

Abraham haben oftmals und umfangreich zu Kindern Stellung genommen, die das Label Autismus aufgeklebt bekommen. Sie sagen, dass die Kinder, die aus dem Raster der "Normalität" fallen, also keine Mainstream-Verhaltens-Kinder sind, hierher kommen, um uns zu lehren, dass es keine Norm gibt und es die Vielfalt ist, die das Leben ausmacht. Sie führen weiter aus, dass die Kinder erst "verhaltensauffällig" werden, wenn die Umwelt versucht sie in ein Korsett zu pressen und sie sich dagegen wehren. "Du kannst kein viereckiges Holz in ein rundes Loch zwängen."

Die Kinder lehren uns, dass man glücklich sein kann - unabhängig von den Umständen. Autistische oder sehr selbst-bezogene Kinder, zum Beispiel, folgen ihrer eigenen Führung und weigern sich, die von aussen anzunehmen. Sie beziehen ihren Selbstwert aus sich und brauchen die Aussenwelt nicht zur Bestätigung.

Eigentlich leben sie uns damit genau das vor, was wir nun mühsam versuchen, uns anzueignen. :pfeif:



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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Winterbraut » 27. Feb 2014, 10:39

Hey :ros:

...was hält denn Deine Tochter selbst von der Frühförderung?
Das hast Du noch gar nicht berichtet...? Oder ich habs überlesen... :mrgreen:
Ich habe als Alleinerziehende ja auch immer mal was zu lösen mit meinem Sohn, im letzten Jahr (danke Loa nochmal für die total produktive Unterstützung!) war ich mit ihm bei einer Familientherapeutin wegen grossen Ängsten, er wollte selbst gern hin... hatte sich praktisch gewünscht, Hilfe von aussen zu bekommen ... es hat ihn beruhigt, von aussen Unterstützung zu bekommen.
Der Rest kam nach und nach von allein, mit meinem Loslassen und ICH kann viel besser damit umgehen, dass er ist wie er ist.

Und eine Geschichte am Wochenende passt auch ganz schön, obwohl es nicht um Kinder geht. Ein Bekannter redete aufgeregt über andere Menschen, was sie alles verpassen wenn sie nicht aktiv genug sind, und auch seine Eltern, die hätten ja GAR NICHTS gemacht .. wie schrecklich... :rleye: so ging es in einer Tour.
Vorsichtig fragte ich was denn mit seinen Eltern nun sei, wie es ihnen denn mit der "Lethargie" nun ergangen sei, ob sie unglücklich waren? Schaut er mich an wie ein Auto und meint: "Ja, äh, ja das weiss ich ja jetzt auch nicht!"

:grllll:

Alles Liebe
Winterbraut
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Kavaja Varna » 2. Mär 2014, 15:09

Aloha

ich will endlich mal antworten, werde aber hier sabotiert :grllll: . Ich gucke mal, was ich hier auf die Schnelle zaubern kann.

Unsere Tochter selbst scheint Spaß mit der Frau zu haben. Sie hat zwei Termine mit ihr. Montags Vormittags im KiGA und Donnerstag Nachmittag in der Förderstelle. Blöde ist halt zum einen, daß ich mit ihr ca. 1 1/2 Stunden überbrücken muss, bis die Stunde am Nachmittag anfängt. Da möchte sie gerne mit dem Nachbarskind spielen und dann geht es einfach nicht und am Ende der Stunde, ist es auch schon wieder viel zu spät dazu. Der Donnerstag ist dann erst mal im Eimer.
Da die Stunde am Donnerstag auch noch eine Einzelstunde ist, ist meine Anwesenheit natürlich erforderlich. Und da kommen wir zum nächsten Haken... ich mag es nicht, wenn mein Tagesablauf von außen fremdbestimmt wird (meine Kinder lasse ich außen vor). Ist ja auch ein Grund, warum ich so gerne Hausfrau bin und nicht mehr im Berufsleben tätig sein möchte.
Ich bin lieber Herr über meinen Tagesverlauf und koordiniere dies mit der Familie. Alles was von außen kommt und vorerst dauerhaft ist, macht mich irre.

Ich hatte auch gerade Lichtblumes Threadaktualisierung gelesen, in dem es darum geht, daß sie sich dabei ertappt, ihre Kinder mit anderen zu vergleichen.
Seit dem diese Fördermaßnahme läuft, vergleiche und beobachte ich das Verhalten meiner Tochter. Dies erwähnte ich ja schon oben. Sich zurück zu nehmen und auf meine Tochter zu vertrauen, macht es schwer.

Zum einen soll ich meinem Kind vertrauen, ihm die Zeit geben und lassen (was ich immer vorhatte). Dann kommt das Umfeld, stört sich dran und ich muss dann meinem Kind zuliebe die Maßnahme in Anspruch nehmen. Was ich auch tue. Aber heißt das dann nicht im Umkehrschluss, daß ich mein Kind dann doch nicht die Zeit gebe, die es braucht?
Mein Hirn ist überfordert mit dem Widerspruch. Und demzufolge regt sich mein Widerstand gegen diese Maßnahme.

Nun habe ich mal die Frau angesprochen und den Wunsch geäußert, ich möchte erst den Wahrnehmungstest durchführen lassen und das Ergebnis erfahren, bevor ich über eine Verlängerung nachdenke. Das hielt ich vorerst für eine gute Idee. Wenig Widerstand und ein wenig Aufschub um über die Verlängerung nachzudenken.

Dann wiederum fällt mir ein, je größer der Widerstand und die Aufmerksamkeit auf das unliebsame, umso mehr kriege ich ja auch davon. Blöderweise wird ja meine Aufmerksamkeit auf die Maßnahme gelenkt, weil sie ja durchgeführt wird und ich ja daran teilhabe.

Das liest sich alles bestimmt sehr konfus und wirr. Und genau so sieht es gerade in meinem Gehirn aus. Da einen klaren Gedanken zu fassen, ist wirklich eine Herausforderung.

Ich freue mich allerdings sehr darüber, daß Ihr Euch damit befasst und mir helft. Das hilft schon mal dabei, die Aktenschränke im Hirn zu sortieren.

lieben Gruss

Kav.
Kavaja Varna
 

Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon labelle » 2. Mär 2014, 16:21

Hallo liebe Kav,

ich finde den Thread von LOA vom 26. Februar unheimlich aussagekräftig ,
ich finde auch, dass das Beste was Du tun kannst, absolut hinter Deiner Tochter zu stehen,
ich glaube viele von uns hier haben Eltern, die das in der Kindheit nicht getan haben,
und genau das ist es was KInder absolut brauchen, natürlich noch andere Dinge,
aber Vertrauen und Beistand.

UNd dass Du nicht an Ihr zweifelst, was Sie sagt oder was sie braucht.
Und ich würde schauen, wo Sie sich wohl fühlt um Sie so auch zu fördern...aber das hast Du ja schon gut gemacht,
und wenn Deine Tochter sich gut fühlt ist doch erst einmal etwas Gutes vorhanden.

Lass Dich von Aussen nicht beirren, was nicht immer so einfach ist , aber vielleicht soll das ja auch Deine Aufgabe sein, sich frei vom Aussen zu machen.

liebe Grüße
labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon lawofattraction » 3. Mär 2014, 08:39




Hallo Kav,

Kavaja Varna hat geschrieben:Der Donnerstag ist dann erst mal im Eimer.


Fokus ...

Kavaja Varna hat geschrieben:Ich bin lieber Herr über meinen Tagesverlauf und koordiniere dies mit der Familie. Alles was von außen kommt und vorerst dauerhaft ist, macht mich irre.


kann es sein, dass Du Dein Leben ein wenig lockerer angehen könntest und nicht alles strukturieren brauchst? Statt den ganzen Tag als eine fest geplante Einheit anzuschauen, könntest Du auch um die festen Termine kreativ herum entscheiden, statt alles nach einem festen Zeitplan zu tun. In den "freien" Tageszeiten kannst Du spontan entscheiden, was Du in dem Moment tun willst oder kannst. Dann fällt es leichter, Veränderungen, die nicht von Dir kommen, mit einzubeziehen.

Kavaja Varna hat geschrieben:Blöderweise wird ja meine Aufmerksamkeit auf die Maßnahme gelenkt, weil sie ja durchgeführt wird und ich ja daran teilhabe.


Wir können das Aussen nicht kontrollieren. Die einzige Kontrolle, die wir haben, ist die über unsere Gedanken und Gefühle. Da kannst Du ansetzen und die Akzeptanz der Massnahme als Weg des geringsten Widerstandes betrachten. Das nimmt ihr die Schwere und erleichtert Dir den Umgang mit subjektiv empfundener Kontrolle von aussen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Kavaja Varna » 5. Mär 2014, 15:43

Aloha

@labelle
Wie meine Eltern mich erzogen haben, kann ich irgendwie nicht mehr ganz zurück verfolgen. Einiges habe ich doch vergessen. Doch in mancherlei Hinsicht waren sie mir sicherlich kein Vorbild.
In den letzten Tagen entspanne ich mich, wenn es um meine Tochter geht.
Nebenbei habe ich mich vor einigen Wochen bei einer Beratungsstelle gemeldet in Erziehungsfragen (das habe ich freiwillig und gern getan). Diese hilft mir wesentlich mehr, entspannt zu bleiben. Obwohl ich der Frau erst drei Mal begegnet bin. Seit dem ersten Besuch sind z. B. die Wutanfälle der Großen plötzlich zum erliegen gekommen. Ganz selten wird sie so fürchterlich übermannt, daß sie uns nicht mehr wahrnimmt. Und das war schon fantastisch.
Am vergangenen Montag habe ich diese Frau auch befragt, wie ich sie selbstbewusst erziehe und sie sagt eben das, was hier auch schon gesagt wurde.
Damit will ich Eure Hilfe nicht schmälern. Lesen ist immer noch etwas anderes als reden. Und es beruhigt noch ungemein, weil sie ein paar Beispiele genannt hatte, wie wir uns in jenen oder solchen Situationen verhalten.

A. derweil scheint sich auf die Frühförderfrau zu freuen. Dies akzeptiere ich vorerst.

Liebe LoA

Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich liebe es einfach einen ungeplanten spontanen Tagesverlauf zu haben. Ich kann schalten und walten, wie es mir gefällt (immer mit Berücksichtigung der Kinder). Und genau so gefällt er mir. Keine Planung, kein Zwang, keine Vorgaben.
Nur dieser eine feste Termin am Nachmittag regt mich immer so auf :lol: . Es mag auch, bei längerer Überlegung, an der Person liegen. Die Frau ist nett, doch nur zu übernett. Und bei solchen Menschen gruselt es mich immer.
Nur wenn unsere Tochter sie mag, ist das für sie ja nur sinnvoll.

lawofattraction hat geschrieben:Wir können das Aussen nicht kontrollieren. Die einzige Kontrolle, die wir haben, ist die über unsere Gedanken und Gefühle. Da kannst Du ansetzen und die Akzeptanz der Massnahme als Weg des geringsten Widerstandes betrachten. Das nimmt ihr die Schwere und erleichtert Dir den Umgang mit subjektiv empfundener Kontrolle von aussen.


Genau das habe ich mir fast gedacht. Gut, daß Du mich darin bestätigst. Das bedeutet, daß meine Überlegung gar nicht so verkehrt war.

So, vorerst muss das reichen, jetzt kommt Kinderbesuch.

lg

Kav
Kavaja Varna
 

Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon shaoli » 5. Mär 2014, 16:47

Hi liebe Kav ,

mein Sohn konnte am Ende der zweiten Klasse kein Wort lesen , geschweige denn , schreiben . Er merkte sich die Wortbilder und mogelte sich recht lange durch , da die Kinder viel abschrieben . Die Lehrer rieten dann natürlich zu Tests und Förderung , das müssen sie auch . Ich hab mich dagegen entschieden , vor allem , weil ich keinen Leidensdruck bei meinem Sohn feststellen konnte . Er ging gern zur Schule , war fröhlich , beliebt , die Lehrer bestätigten ein " bemerkenswertes Sozialverhalten " und " sportliches Ausnahmetalent " . Alles gut , zumal wir Eltern uns gerade getrennt hatten . Ich habe viel Kritik eingesteckt , weil ich dem einzigen Punkt in seiner Entwicklung , in dem er halt mal zurück war , erst einmal keine Beachtung schenken wollte , aber am Ende der vierten Klasse stand eine Zwei auf dem Zeugnis :genau: .

Für mich lesen sich deine Beiträge so , als stütze sich das Förderprogramm ausschließlich auf die Beobachtungen der Erzieherinnen , nicht auf deine eigenen . Daher würde ich mir die Zeit nehmen , um zu einer eigenen Einschätzung und an mein Bauchgefühl zu kommen . Erst die Ausrichtung - dann alles andere . Wir wissen doch , dass wir das anziehen , worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken :hug: . Nicht der Großteil der Gesellschaft ist " so " , sondern der kleine Teil von ihr , auf den du derzeit focussiert bist , aber schön zu lesen , dass du auch jemanden gefunden hast , der anders ausgerichtet ist . Ich kenne viele Pädagogen , die der Meinung sind , dass es eine krasse Entwicklung zur Übertherapierung gibt und Eltern vermitteln möchten , sich nicht so leicht verunsichern zu lassen .


LoAs Beitrag vom 26.02 ist nichts hinzuzufügen . Mach dein eigenes Förderprogramm zur Stärkung des Selbstwertgefühls deiner Tochter . Geht sie denn gern in den Kindergarten ?





Abraham sagen , dass Kinder eine viel bessere Verbindung zur Quelle haben als die meisten Erwachsenen . Man kann also wohl davon ausgehen , dass deine Tochter angebundener ist als die sich einmischenden Erzieherinnen :clown: . Vielleicht hast du einen inneren Widerstand , weil du spürst , dass diese deine Tochter nicht mit den Augen der Quelle sehen , aber du siehst sie so und das ist gut . Wenn du daher der Meinung bist , dass sie keine Auffälligkeiten zeigt , die sofort therapiert werden müssen , weil ihr sonst lebenslanger Schaden droht , dann setz halt mit der Frühförderung aus und beanspruche diese andere Form der Hilfe , die dich entspannter sein läßt . Du kannst sie immer noch früh - oder sonstwie fördern lassen , wenn du
das Gefühl hast , dass es gut ist . Wenn du dich selber für wenig selbstbewußt hälst , könnte ich mir vorstellen ,
dass deine eigenen früheren Erfahrungen mit der Hilflosigkeit in deiner Schwingung aktiv sind und deshalb zwei Seelen in deiner Brust streiten . Es kann natürlich auch der Weg des geringsten Widerstandes sein , die Frühförderung weiterzumachen , wenn es dir Sicherheit und Gelassenheit gibt , während du zu deinem eigenen Bauchgefühl zurückkehrst . Oder den Kindergarten zu wechseln .

Mich würde sehr interessieren , wie es für die Maus und euch Eltern weitergeht .

Lieben Gruß ,
shaoli
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Kavaja Varna » 7. Mär 2014, 16:01

Aloha

Dieser Thread von Winner (abraham-hicks/bedingungslos-liebenswert-sein-t1967.html) , die Antworten von diesem und Deinem letzten Absatz (shaoli), lassen sich bei mir gerade recht gut miteinander kombinieren.

shaoli hat geschrieben:Abraham sagen , dass Kinder eine viel bessere Verbindung zur Quelle haben als die meisten Erwachsenen . Man kann also wohl davon ausgehen , dass deine Tochter angebundener ist als die sich einmischenden Erzieherinnen . Vielleicht hast du einen inneren Widerstand , weil du spürst , dass diese deine Tochter nicht mit den Augen der Quelle sehen , aber du siehst sie so und das ist gut .


Das ist mal wirklich eine geniale Erinnerung. Dazu kann ich nur sagen, das habe ich vergessen und möchte mich fortan stets daran erinnern. Und selbst lernen mich mehr mit der Quelle anzubinden.
Kann ich in den ersten drei Lebensjahren eigentlich schon viel falsch gemacht haben, daß meine Tochter nicht mehr so gut angebunden ist? Oder kann sie noch so gut gefestigt sein, daß ich mich zurücklehnen und dies wieder festigen lassen kann (grammatikalisch war die Frage jetzt der Horror, weiß aber jetzt nicht, wie ich es besser formulieren kann)?

Verlängerung beantrage ich, da ich weiß, daß ich jederzeit den Kram beenden kann. Ich möchte mir da mal eine Weile ein Bild von machen, wie es weiter geht, ob es was nutzt und ob mein Kind zu sehr in eine Form gepresst wird. Die Förderung sind ja höchstens zwei Stunden in einer ganzen Woche. Viel zu pressen gibt es da ja nicht.

Ich möchte beiden Töchtern mein Vertrauen mitgeben, daß sie ihre eigene Zeit und ihre eigene Entwicklung steuern und lenken. Und ich lenke höchstens das, was wirklich notwendig ist zu lenken.
Weiterhin möchte ich mich selbst anders betrachten und mich auch von meinen Kindern lehren lassen. Welch besseren Lehrer ,sich mit der Quelle anzubinden, habe ich als meine Kinder? Oder sieht das jemand anders?

Ich bin froh, daß ich mich hier mitgeteilt habe. Es gab fantastische sinnvolle Anregungen, Gedanken und Erinnerungen.

Vielen Dank und wir werden sehen, wo es uns hinführen mag.

Kav
Kavaja Varna
 

Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon lawofattraction » 8. Mär 2014, 08:58

Kavaja Varna hat geschrieben:Kann ich in den ersten drei Lebensjahren eigentlich schon viel falsch gemacht haben, daß meine Tochter nicht mehr so gut angebunden ist?


Hallo Kav,

überlege doch einmal die Konsequenzen einer Antwort auf eine solche Frage. Welche Autorität sprichst Du denn damit an, die eine definitive Antwort geben könnte? Wer kann Dir das mit Bestimmtheit beantworten? Eine solche Frage bzw. eine Antwort darauf kann eine ganz schlimme Brunnenvergiftung verursachen. In Deinem Brunnen des Wohlgefühls und Deinem Bestreben und Wollen, Deinen Kindern nur das Beste angedeihen zu lassen.

Zuerst einmal mache Dir klar, dass es kein falsch und richtig gibt. Überlege auch, dass Deine Tochter mit bestimmten Absichten in diese Welt gekommen ist, die ihr ganz spezielle Erfahrungen garantieren. Jeder, der mit ihr in Kontakt kommt, spielt in diese Absichten mit hinein.

Vielleicht ist die Art und Weise, sich vorsichtig und überlegt und ruhig in der Welt zu bewegen, genau die Festigung der Absicht Deiner Tochter, ihre Anbindung zur Quelle nicht zu verlieren und nicht von aussen beeinträchtigen zu lassen. Vielleicht lehrt sie damit alle Erwachsenen, die an ihr herummäkeln und sie verändern wollen, wie "eine Seele" trotz heftigen Widerstandes ihre Absicht konsequent verfolgt. Wie sie praktiziert, die Verbindung zum Ursprung nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, indem sie glaubt, was im Aussen aus Unwissenheit und eigener Unangebundenheit auf sie einwirken will, und von dem sie "weiss", dass es ihre Verbindung mit der Quelle beeinträchtigen würde.

Vertraue Dir und vertraue ihr, dass alles genau so richtig ist, wie es ist.

Lieben Gruss
Loa




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lawofattraction
 
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Re: Kind-Frühförderung

Beitragvon Kavaja Varna » 9. Mär 2014, 09:13

Liebe LoA,

:danke:

Und das gestrige Abraham Zitat rundet die Antwort noch ab. Kam mal wieder passend :stimmt: Dann gibt es vorerst keine weiteren Fragen.

Ihr seit großartig. Vielen Dank.

:kl:

Kav
Kavaja Varna
 


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