Wo ist mein Geld?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wo ist mein Geld?

Beitragvon abrakadabra » 31. Jul 2010, 10:40

Ihr Lieben,

bei einem aktuellen "Problem" :shock: brauche ich Euren Rat. Und zwar scheint die Manifestation meiner Wünsche nach finanziellem Wohlstand nach hinten loszugehen. Je mehr ich davon überzeugt bin, dass mein lange Zeit erlebter finanzieller Engpass nun - auf den unergründlichen Wegen des Universums - zu Ende gehen wird und wir (also meine Kinder und ich) nun kurz davor sind, uns alle Wünsche zu erfüllen, umso mehr Geldquellen versiegen. So, wie es jetzt aussieht, würden wir von September bis etwa November einfach nicht mehr genug Geld zum Überleben haben.

Nun komme ich ins Grübeln, ob etwa diese alten, doch eher mickrigen Quellen versiegen, WEIL auf anderem Weg schon viel mehr an uns unterwegs ist... Die Tatsache, dass gestern, obwohl Zahltag war, gar kein Geld gekommen ist, lässt mich zwischen Resignation (es wird immer schlimmer) und Euphorie (füll mal einen Lottoschein aus) hin und her titschen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass tatsächlich schon der erwünschte und erwartete Wohlstand dabei ist, sich zu manifestieren, und deshalb die bisherigen Geldquellen überflüssig werden. Aber ich bin sehr irritiert dadurch, dass sich im Außen zuerst ein vermeintlicher noch größerer Mangel als bisher abzeichnet.

Habt Ihr eine Antwort? Was kann ich tun?

Danke und liebe Grüße
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon lawofattraction » 31. Jul 2010, 12:32



Hallo Abrakadabra,

eigentlich ist die Antwort immer die Gleiche - es ist alles bereits im Vortex vorhanden, und zwar überreichlich. Aber durch Schauen auf den Mangel und ständiges Nachschauen "ist es schon da?" verhinderst Du sein Erscheinen. Abraham verglichen das mal mit einem Restaurant, in dem man die Bestellung aufgibt in der Sicherheit, dass auch das richtige Essen serviert wird und man nicht jedesmal, wenn der Kellner vorbeigeht, ihn am Wickel packt und fragt "kommt es auch wirklich?" oder "haben sie es auch nicht vergessen?".

Ich weiss, in einer solch bedrückenden Situation wie der Deinen ist es nicht einfach, den Fokus abzuziehen und ihn auf Erbauliches zu richten. Die Gedanken und auch die Angst sind all-präsent. Trotzdem - das Wissen, dass nur das den erwünschten Wohlstand bringt, sollte uns eigentlich ausreichen, hier alle Hebel in Bewegung zu setzen und das anzuwenden, was Wirkung zeigt. Es ist in der Tat Disziplin, Disziplin. Und ich spreche aus Erfahrung, das ist keine Theorie.

Lotto würde ich nur dann spielen, wenn Du mit einem Mal aus heiterem Himmel sagst "jetzt ein Ticket kaufen" - dann kommt es aus der Inspiration und nicht aus dem Mangel und kann Dir den erhofften Segen bringen.

Und letzter Gedanke: "Nicht mehr genug zum Überleben" (ich verzichte hier auf das Zitieren, da es den Ausspruch noch dramatischer machen würde und ihm mehr Gewicht gibt) - das muss doch im Sozialstaat wirklich nicht sein, oder? Wir denken oft in solchen Termini, ohne darüber weiter nachzudenken. Es baut aber Drama auf und übertreibt eine Situation, die vorübergehend ist. De facto ist ein solcher Ausspruch meist eine Riesenübertreibung. Als es mir mal richtig dreckig ging und ich kaum was zu essen hatte - und das nicht in einem Land, wo es Unterstützung oder Hilfe irgendeiner Art gab - habe ich mir immer wieder ins Gedächtnis gerufen, dass es für alles immer, immer, immer eine Lösung gab. Und das war die absolute Wahrheit.

Ich wünsche Dir von Herzen die Kraft und auch die Einsicht, Dich gerade jetzt nicht von Deinen Gedanken in eine Richtung schicken zu lassen, die Dir wirklich nicht hift, sondern dass Du es fertigbringst, Deine Gedanken auszurichten und dass diese Situation bald hinter Euch liegt.

Alles Gute
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon abrakadabra » 31. Jul 2010, 13:41

Danke, Loa, für Deine Antwort. Ich verstehe absolut, was Du mir sagst, und stimme Dir in den meisten Äußerungen auch uneingeschränkt zu. Dein Hinweis auf den Sozialstaat und die Bemerkung "Riesenübertreibung" greifen allerdings nicht, weil unsere Einkünfte seit geraumer Zeit an der untersten Grenze liegen (=Hartz IV).

Was ich eben nicht verstehe (und deshalb fragte ich, ob diese anstehende Kürzung vielleicht sogar schon ein Hinweis auf mehr Geld aus anderen Quellen sein könnte) ist, dass ich so felsenfest davon überzeugt bin, dass der Wohlstand schon auf dem Weg zu uns ist - und dann zeigt sich im Außen ein vermeintlicher Mangel. Ich habe nämlich absolut nicht darauf geschaut, "ob es schon da ist", sondern mich im Gegenteil entspannt zurückgelehnt und neugierig erwartet, was sich denn jetzt wohl tun mag, damit das Geld zu uns kommen kann. Ich habe sogar zwei Jobs ausgeschlagen, nachdem mir klar wurde, dass ich diese Tätigkeiten nicht machen will und sie nur in Erwägung gezogen hatte, weil wir ja vermeintlich das Geld so dringend brauchten (=Mangel). Und das hat sich absolut stimmig angefühlt, zumal ich ein Berufsprojekt vor Augen habe, etwas, für das mein Herz heftigst schlägt. DAS will ich machen.

Naja, wie dem auch sei. Ich verstehe, dass ich mich von der Bürokratie nicht kirre machen lassen sollte. Natürlich sind da jetzt auch wieder Ängste aktiviert worden, weil die Situation an frühere erinnert, wo wir über einen Zeitraum von zwei Jahren monatlich mit 500 Euro unter dem Sozialhilfesatz lagen. Dabei ist mir eben aufgefallen - und das war mir damals gar nicht so klar - dass meine Existenzängste viel mehr meine Sorge um das Wohl meiner Kinder als mich selbst betreffen.

Letztlich weiß ich ja, dass die angekündigte Kürzung auf dem Papier nicht bedeutet, dass wir weniger Geld haben werden. Diese Schlussfolgerung hatte ich auch gar nicht sofort gezogen. Als ich es erfuhr und dieser Gedanke "dann werden wir ja NOCH WENIGER haben" sich gerade breit machen wollte, dachte ich sofort "Das stimmt nicht - in Wahrheit werden wir sogar MEHR haben." Aber irgendwie hat dieses alte Denken dann doch wieder meine Zuversicht untergraben.

Danke auch für Deine guten Wünsche. Ich habe jetzt noch zweieinhalb Tage "frei", bis meine Kinder aus den Ferien zurückkommen. Ich werde diese Zeit intensiv nutzen, um mich wieder richtig einzuschwingen. Ich merke schon, dass ich - obwohl mir intellektuell alles klar ist - in kritischen Situationen immer wieder in die alten Denkmuster zurückfalle.

EDIT: Nachdem ich den Beitrag abgeschickt habe, springt mich die Frage an, wie ich auf finanzieller Ebene aus dem Mangeldenken wirklich rauskommen kann, wenn ich permanent damit konfrontiert werde, dass das Geld nicht reicht? Irgendwie scheint sich hier die Katze selbst in den Schwanz zu beißen. Beispielsweise kommt das eine Kind an und braucht einen neuen Füller oder hat einen kleinen oder größeren Wunsch und ich muss ihm sagen: Geht nicht, dafür haben wir kein Geld. Auch sparsam einzukaufen ist ja im Grunde ein Mangeldenken. :rleye:

Und wenn ich mir mein Einkaufsverhalten angucke, dann stelle ich fest, dass ich mir oder den Kindern immer wieder Dinge versage, für die zwar im Moment Geld da wäre; wenn ich das aber für die erwünschte Sache ausgäbe, dann fehlte es hinterher für den Lebensunterhalt des restlichen Monats... es sei denn, es käme aus unerwarteter Quelle wieder rein. DAS ist eine Spekulation, auf die ich mich nicht zu verlassen getraue. Mir ist bewusst, dass dies mangelndes Vertrauen ins Versorgtsein durch die Quelle ist - einerseits. Andererseits fühlt es sich für mich geradezu "fahrlässig" an, wenn ich mit Blick auf den Rest des Monats Ausgaben tätigte und denken würde "ach, irgendwie kommt es schon wieder rein." Oder bin ich genau DAMIT auf dem Holzweg? :nachdenk:

Liebe Grüße
abrakadabra
Zuletzt geändert von abrakadabra am 31. Jul 2010, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
abrakadabra
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon Liebeszauber » 31. Jul 2010, 14:01

Liebe abrakadabra,

ein unerquicklicher Zustand, keine Frage.
Also- raus aus dem Mangel.

Nun komme ich ins Grübeln, ob etwa diese alten, doch eher mickrigen Quellen versiegen, WEIL auf anderem Weg schon viel mehr an uns unterwegs ist...

Da höre ich doch nicht etwa Geringschätzung dessen, was bereits DA ist, heraus? Hoffnung auf etwas aufbauen, indem anderes kleiner gemacht wird, als es IST? :kuss:
Manchmal ist Erinnern hilfreich: Ich sage nur, ignorier`es. Mir hat geholfen, als ich mit dem Ignorieren nicht klarkam :evil: , dass ich mir systematisch einen Satz zurecht gelegt habe, an den ich mich erinnern wollte, , als ich bei neuen Kontakten regelmäßig in die Abwertung rutschte ( ähm, kann der jetzt nicht so..und so.. und so.. sein? ) Es funktionierte gut. Nun fällt mir zu den Menschen immer etwas Gutes ein, wenn ich an sie denke und mein Leben fühlt sich soooo viel besser an!

Wertschätzen, wertschätzen, wertschätzen. Systematisch.
Wie Loa sagt. Disziplin ist wohl das Aund O zu diesen Zeiten.

Ich kann mir gut vorstellen, dass tatsächlich schon der erwünschte und erwartete Wohlstand dabei ist, sich zu manifestieren, und deshalb die bisherigen Geldquellen überflüssig werden.


Ich würde gar nicht so viel mutmaßen. Anstelle dessen meine Energie immer wieder (es wird mehr mit der Zeit! :lieb: ) in das stecken, wo ich weiß: DAS TUT MIR GUT. Je nachdem, was es bei dir ist.. Listen schreiben schreiben schreiben oder schöne Bilder gucken gucken gucken zum Inspirieren lassen oder Bopa schreiben oder oder.

Ich weiß, dass es große Konzentration braucht, um aus diesen Löchern herauszufinden.
Mir fällt gerade auf, dass es hier nun öfter heißt `ich übe für mich allein` .Manche können es sich gut einrichten, manche nicht. Vielleicht schaust du auch für dich nach einem regelmäßigen Rückzug ( du hast ja Kinder, ich lebe zum Beispiel allein), wo du die Tür wirklich für dich zumachst und nach dir selber schaust.
Wenn ich beobachte, wie wichtig das für mich war in der letzten Zeit- ohne diese Verantwortung, die ich gerne für mein Leben übernehme, ohne die Zeit für mich ( jeden Morgen 1 Std.- das muss ja nicht so bleiben, es kann anders werden, manchmal reicht(e) jedoch noch nicht mal diese eine Stunde :nachdenk: ) wäre ich nicht weiter gekommen. Die Strecken ohne das tiefe Mich-mit-meinem -Selbst-verbinden wurden größer, und meine Unlust stieg, dort wieder hin zurückzukehren.
Deshalb auch die Regelmäßigkeit, die vieles erleichtert.
Doch vielleicht weißt du das alles längst, und es findet sich noch ein ganz anderer Weg für dich?

Herzlichst :hug:
Liebeszauber
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
Benutzeravatar
Liebeszauber
 
Beiträge: 909
Registriert: 01.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon lawofattraction » 31. Jul 2010, 14:12



Hallo Abrakadabra,

ich möchte Deine Situation garnicht verniedlichen, ich bin mir der Schwere bewusst - ich bezog mich nur auf den Ausdruck "Überleben", und das ist wohl gewährleistet. Ich habe das betont, da diese Glaubenssätze sich wie Zecken im Denken festsetzen "ich kann nicht überleben" und dort ihr Unwesen treiben.

Nach meiner Kenntnis des LoA kann eine Kürzung von Geld nie auf kommenen Wohlstand hinweisen, das sind Beschwichtigungen, die wenig helfen. Hinschauen, hinfühlen, wo sind die Gedanken so dominant und dann konsequent Gedankenhygiene pflegen. Und Wertschätzen, was da ist - und ja, dazu gehört auch Hartz IV. Wie soll ich es Dir anders erklären - anders wirst Du nicht aus diesem Hamsterrad rauskommen. Schätze das, was ist und lass Dich von diesem Gefühl tragen in Deinen Vortex.


abrakadabra hat geschrieben:Oder bin ich genau DAMIT auf dem Holzweg?


Ja, eigentlich schon. An das LoA zu glauben, darauf zu vertrauen, dass die Quelle uns mit allem versorgt und alles bereit steht für uns, ist ein Riesen-Vertrauensvorschuss. Dieses Vertrauen ohne Netz und doppelten Boden ist das, was uns letztendlich die Fähigkeit gibt, zu glauben und loszulassen und die Manifestation freudig zu erwarten.

Dass die Kinder Deine Sorge sind, kann ich verstehen, aber auch sie haben ihren eigenen Vortex. Und sind machtvoller Schöpfer. Vielleicht weniger von den quälenden Gedanken geplagt als Du und, wenn sie nicht beeinflusst werden, noch näher an der Manaifestation als das bei uns Erwachsenen der Fall ist.

Du kommst da raus, davon bin ich überzeugt. Du hast alle die besten geschliffenen und polierten Werkzeuge. Und Du weisst sie zu nutzen.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon abrakadabra » 31. Jul 2010, 21:08

Hallo Liebeszauberin und Loa,

danke für Eure Antworten. Vielleicht ist es wirklich Geringschätzung... Ich bin zwar (logisch) heilfroh, dass wir öffentliche Unterstützung beanspruchen können - aber gleichzeitig (und das ist wohl der Haken bei mir) schaue ich permanent auf das, was (tatsächlich oder vermeintlich) nicht geht. Meine Haltung, dass wir zu den reichsten Menschen der Welt gehören, weil wir ein Dach über dem Kopf, ein warmes Bett, Kleidung und so manchen Luxus (wie z. B. zwei - wenn auch geschenkte - PCs) haben, ist ein reines Gedankenkonstrukt und keine gefühlte Wahrheit. Ich bin reich, ich weiß es intellektuell - aber ich fühle mich arm. Eben weil mir ständig die Dinge ins Auge springen, die nicht gehen.

Allein schon die Einschränkung, dass die PCs ja nur geschenkt sind, verdeutlicht mir noch mal (darauf bin ich kürzlich schon einmal gestoßen, habe es aber wieder vergessen), dass ich offenbar Geschenke nicht als echten Wohlstand ansehen kann. Schon sehr lange habe ich diese Einschränkung (ja, aber das haben wir ja nur, weil wir es geschenkt bekommen haben) im Kopf - als wären Geschenke kein Zeichen des Versorgtseins. Und tatsächlich vermitteln mir Geschenke, obwohl ich mich im Augenblick des Beschenktwerdens uneingeschränkt freue, auf Dauer ein Gefühl der Bedürftigkeit. Ich weiß noch nicht, welcher Glaubenssatz da in mir herumspukt, aber es hat irgendwas von "es nicht alleine schaffen können". Ich werde dem mal nachspüren.

Was Deine, Liebeszauberin, Tipps angeht... Ja, ich weiß schon vieles, und ich habe schon vieles geschafft. Ich erspare es Euch, aufzuzählen, was ich schon alles wegstecken musste (auch wenn ich mir das alles selbst gezaubert habe - ich wusste es ja nicht). Und ich bin schon so viel allein, gewissermaßen im Retreat, gewesen, dass mich nichts mehr, was ich allein machen könnte, reizt - jedenfalls nicht aktuell. Ich kann gut allein sein, habe das Alleinsein auch, gerade seit ich meine Kinder alleine erziehe, immer wieder gesucht. Meine Vormittage, wenn die Kinder in der Schule waren, waren mir heilig. Ich habe schon sehr viel Bewusstseinsarbeit gemacht - falsche Wege, wahrscheinlich, sonst wäre meine Situation eine andere - aber auch das habe ich ja nicht gewusst.

Ich hatte in einem anderen Thread mal zu mir selbst gesagt: "Lass dich doch endlich mal in Ruhe!" Bezogen auf meine Situation - nicht nur die finanzielle - würde das bedeuten, endlich mal NICHT mehr zu versuchen, etwas zu verändern, zu verbessern. Jetzt, wo meine Kinder nicht da sind, ich viel Zeit habe und dann so einen blöden Bescheid bekomme, bin ich mit solchen Hiobsbotschaften natürlich noch viel heftiger konfrontiert, als wäre ich durch den sonst hier stattfindenden Trubel abgelenkt. Tatsächlich beschäftige ich mich die meiste Zeit meines Erwachsenenlebens mit Problemlösung. Ich habe so das Gefühl, dass jetzt was anderes dran ist - Ruder loslassen und "Make peace with where you are".

Loa, ich hatte nicht das Gefühl, Du wolltest meine Situation verniedlichen - ich habe die "Riesenübertreibung" auch in keinster Weise übel genommen, wollte nur die Situation ein bisschen konkretisieren. Und wenn von Hartz IV monatlich fast 500 Euro gestrichen werden, und pro Tag und Nase weniger als 5 Euro zum Barausgeben übrig bleiben (für Essen, Trinken, Hygiene, Kleidung, Hausrat, Fahrkarten, Schulsachen, Möbel (!)...), dann IST das Überleben bedroht. Aber ich habe inzwischen herausgefunden, dass die Kürzung nicht rechtens ist und so werde ich am Montag dort antreten und dafür sorgen, dass wir bekommen, was uns zusteht.

Das ist natürlich nur eine Interimslösung, denn auch die ansonsten zur Verfügung stehenden 8 Euro pro Tag und Nase sind in unserer Gesellschaft nicht genug, um ein vernünftiges und sozial interaktives Leben führen zu können - jedenfalls nicht auf Dauer.

Das alles heißt aber dennoch nicht, dass mir - dank Eurer Beiträge - nicht bewusst geworden wäre, dass ich mich selbst an die Hand nehmen muss, um meinen Blick weg von den unschönen und hin zu den schönen Dingen und Situationen zu lenken, die es zweifelsohne in meinem Leben gibt. Haha, hatte ich nicht neulich einen Thread "Wertschätzung" eröffnet? In der Theorie bin ich (fast) unschlagbar, aber ich will ja nicht nur ein theoretisch glückliches Leben. :kgrhl:

Was meine Frage angeht, ob ein Verlust auf kommenden Gewinn hinweisen könnte, beziehe ich mich auf die nach meiner Erinnerung auch hier im Forum schon vertretene These, manchmal müsse etwas Altes losgelassen werden, damit etwas Neues ins Leben treten kann. Ich kam drauf, weil mich eben sofort der Gedanke ansprang: Das brauche ich dann nicht mehr. Da ich ansonsten eher sehr "problembewusst" bin und überhaupt nicht dazu neige, Situationen zu bagatellisieren (eher im Gegenteil), fühlte sich der Gedanke überraschend stimmig an. Vor allem deshalb, weil mich normalerweise ein solcher Bescheid sofort in eine tiefe Angst gestürzt hat, die diesmal ausblieb.

Ins Rudern hat mich vor allem gebracht, dass überraschenderweise gestern kein Geld eingegangen ist, was nur auf einen Verwaltungsfehler zurückzuführen ist. Ich wollte eigentlich gestern einkaufen gehen und am Wochenende die Rückkehr meiner Kinder vorbereiten mit lecker kochen, backen... was nun nicht ging. Ohne die Leihgabe einer Nachbarin stünde ich jetzt ohne einen Cent da.

Zum Schluss noch, weil ich das hochinteressant fand:

Loa hat geschrieben:Du kommst da raus, davon bin ich überzeugt.


Beim ersten Drüberlesen stand da: "Du kommst da nie raus, davon bin ich überzeugt." Wenn DAS mal nicht zeigt, welchen Glaubenssatz ich im Kopf habe - ganz im Gegensatz zu dem, wovon ich intellektuell überzeugt bin! :roll:

Noch mal ganz lieben Dank Euch beiden. Mir ist einiges klarer geworden und ich glaube, ich weiß jetzt, was ich zu tun habe. Nun wünsche ich mir nur noch, dass ich gut schlafen werde, damit ich morgen frisch und kraftvoll bin, um es auch zu tun.

Euch einen schönen restlichen Sonntagabend.

Liebe Grüße
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon LillyB » 31. Jul 2010, 21:50

Liebe Abrakadabra,

das ganze Leben ist ein Geschenke einsammeln für mich. Auch solche PCs habe ich in der Vergangenheit geschenkt bekommen, als ich mir keine neue kaufen konnte. Es war für mich das Gleiche. Und das gilt nicht nur für dieses Gerät. Und wenn ich verschenke, mit Freude und es wird so angenommen, da kann ich mich undendlich lange dran erfreuen. Luxus kommt von allein. Das ist für mich oftmals Zeit, Genießen, Ausatmen. Momente mit mir. Ich glaube, es steckt ein Thema hinter dem Thema, so kommt es mir vor. Sind es Deine Kinder, wenn sie jetzt zurück kommen? Bei all Deinen Posts lese ich eine große innere Stärke. Und die erste Stärke ist, das nieder zu schreiben, aus zu drücken, was Dich beschäftigt.

Ins Rudern hat mich vor allem gebracht, dass überraschenderweise gestern kein Geld eingegangen ist, was nur auf einen Verwaltungsfehler zurückzuführen ist.


Diese Schreckmomente kenne ich. Auch die rastlosen Gedanken darum. Ich weiß, dass Du es kannst. Ich kann es sehen. Du bist Abrakadabra mit Sesam öffne Dich, dreimal schwarzer Kater. Absolut authentisch Du. Ich kenne das genau wie Loa gar nichts zu haben, noch nicht mal das vom Staat. Ich bin einfach arbeiten gegangen. Es hat mir sehr gut getan. Und zwar (in meinem Fall) weil ich dadurch ins richtige Feld kam. Doch mit Kindern, würde ich mir das schwer überlegen. Hör ihnen einfach mal zu, sie haben bestimmt auch ein paar frische Gedanken dazu. Sie sind die neuen Seelen des Universum. Sie bringen schon mit, was wir uns hier bewußt machen auf dem Weg sind.

ALOHA liebe Abrakadabra, und vergiß nicht Deinen Zauberstab zu benutzen :loveshower:

Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon abrakadabra » 31. Jul 2010, 23:04

Liebe Lilly,

Dein Beitrag tut mir noch mal zusätzlich gut. Ich weiß, spüre es auch, dass ich es kann. Und aus "sicherer Quelle" (nämlich aus meinem Innern) weiß ich auch, dass ich bereits kurz vor der Beendigung meines langen, steinigen Weges stehe und dass eine viel angenehmere Strecke vor mir liegt.

Das Thema hinter dem Thema... Ich bin die ersten drei Monate meines Lebens tagsüber ganz allein gelassen worden, war also von Anfang an mit Existenzangst konfrontiert. Diese Angst - gepaart mit den erzieherischen und gesellschaftlichen Konditionierungen - hat sich tief eingefressen und war der Auftakt für ein emotional und materiell entbehrungsreiches Leben. Ich will jetzt mal Spekulationen, wie und warum ich mir dieses Leben "ausgesucht" habe, außen vor lassen, denn wenn ich mir das Ergebnis - also mich - ansehe, war es genau richtig. Ich kenne meine Stärke und weiß, dass ich sie genau durch dieses Leben, das ich bisher durchlebt habe, erlangt habe. Ich würde keinen Aspekt meiner heutigen Persönlichkeit dadurch eintauschen wollen, dass ich ein bestimmtes "Drama" in meinem Leben nicht erlebt hätte. Insofern ist alles gut (und im übrigen Abrahamlike, wenn es heißt "adore yourself").

Aber wenn sich - emotional oder materiell - eine Krisensituation auftut, werden offenbar die in den ersten Monaten durchlebten Todesängste wieder aktiviert... ich habe das beobachtet. In solchen Situationen stehen meine Gefühle in keinem Verhältnis zum Anlass, sondern werden zum Selbstläufer, der mich in Angst erstarren lässt. Dem liegen ja keine "Glaubenssätze" zugrunde, denn damals konnte ich ja noch gar nicht denken. Andererseits WIRKEN offensichtlich diese alten Erfahrungen, denn sonst würde ich mich ja längst in Liebe und Wohlstand nur so "suhlen" und Krisensituationen würden gar nicht erst entstehen.

Letztlich ist das alles aber völlig wurscht, denn es wirkt ja immer der letzte Gedanke. Was für mich bedeutet: Solange ich es irgendwie immer wieder schaffe, den berühmten Silberstreif am Horizont zu sehen, kann ich gar nicht untergehen. Und ich habe mir ja nicht aus Versehen diesen Nick ausgesucht - ich weiß ja, dass ich zaubern kann...

Ich erkenne gerade, dass ich immer dann, wenn ich mich nicht gut fühle, eben nicht das Naheliegendste tue - nämlich nach etwas zu suchen, was mich besser fühlen lässt. Statt dessen versuche ich in solchen Situationen, meine "großen Probleme zu lösen". Aussichtslos.Im Außen lassen sie sich eh nicht lösen - und im Innen nur dann, wenn ich mich gut fühle. (Jaja, ich weiß schon, dass ich im Vortex keine Probleme habe.) Es führt letztlich sogar dazu, dass ich mich dann noch schlechter fühle!

Danke. Ohne Deinen Beitrag wäre ich heute Abend sicher nicht mehr zu dieser Erkenntnis gekommen.

Gute Nacht und liebe Grüße
abrakadabra - simsalabim, zauberstabschwingend :loveshower:
abrakadabra
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon butea » 1. Aug 2010, 07:54

Liebe abakadabra,

wenn Du Interesse hast, hier ist ein ganz nettes PDF zu dem Geldthema. Es ist von Evelyn Lim (Abundance Tapestry-Blog), die auch oft LoA-Beiträge auf ihrem Blog postet. http://www.abundancetapestry.com/moneybeliefreport.pdf

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber MIR persönlich nützt es, glaube ich (auch wenn die Reichtümer noch nicht eingetrudelt sind, doch ich fühle mich einfach besser damit) -- daß mir bewußt geworden ist, daß ich es wert bin, vom Universum unterstützt und genährt, am Leben erhalten zu werden. Ich bin kein "Schmarotzer, der in der sozialen Hängematte liegt", wie uns das von gewissen Seiten gern so gesagt wird. Auch nicht als HartzIVler. Ich bin ein Wesen, das allein schon wegen seiner Anwesenheit hier, seinen *Gedanken* und *Visionen* und Ideen zur Entwicklung des Universums beiträgt. Meine Gedanken, Visionen, meine Schwingung ist wertvoll und trägt dazu bei. Schon allein dafür "verdiene" ich es.

Ich war früher jahrelang arbeitslos und habe Hartz IV bezogen und ich weiß, wie blöd man sich dabei oft vorkommt, wenn es an allen Ecken und Enden mangelt. Ich habe mir dann total inbrünstig einen Job gewünscht, weil ich die Armut nicht mehr ertragen wollte. Lustigerweise bekam dann erst mein Mann einen Job (auch er vorher jahrelang Hartz IV), kurz danach dann auch ich :gvibes: so daß wir mit einemmal aus der Armut raus waren ganz plötzlich.

Es geht :gvibes: :hug: :loveshower:

Nachsatz edit: Ich habe gerade Dein letztes Post gelesen und zitiere
Ich bin die ersten drei Monate meines Lebens tagsüber ganz allein gelassen worden, war also von Anfang an mit Existenzangst konfrontiert. Diese Angst - gepaart mit den erzieherischen und gesellschaftlichen Konditionierungen - hat sich tief eingefressen und war der Auftakt für ein emotional und materiell entbehrungsreiches Leben.
.........
Aber wenn sich - emotional oder materiell - eine Krisensituation auftut, werden offenbar die in den ersten Monaten durchlebten Todesängste wieder aktiviert... ich habe das beobachtet. In solchen Situationen stehen meine Gefühle in keinem Verhältnis zum Anlass, sondern werden zum Selbstläufer, der mich in Angst erstarren lässt.

Ja, ich glaube, genau DA liegt der Hase im Pfeffer! Du wurdest von klein auf darauf konditioniert, *es nicht verdient zu haben*. Als erste Erfahrung im Leben: alleingelassen werden von den wichtigsten Bezugspersonen, das muß ein unglaublich "wertloses" Gefühl in einem Kind erzeugen.
Aber jetzt weißt Du, daß es nicht an Dir lag, daß sie das gemacht haben. Es war IHR Problem. Jetzt kannst Du dieses "Wertlosgefühl" loslassen.
Ich glaube, damit hängt es auch zusammen, daß du Geschenke nicht als Reichtum sehen kannst -- du hast sie nicht "verdient", Du hast dafür nicht geackert, gezappelt und gekämpft. Doch weißt weißt Du, daß Wohlstand, Besitz in allen möglichen Formen kommt, als Geschenk, als Fund, als Lottogewinn, als Gehalt für harte Arbeit .........
Jetzt kannst Du diese alten Überzeugungen wandeln in gute, neue. :gvibes:
butea
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon lawofattraction » 1. Aug 2010, 08:12




Hallo Abrakadabra,

manchmal ist es gut, einen einmal angetretenen Prozess von vielen Seiten zu betrachten. Ich erinnerte mich gerade an einen Beitrag, den ich hier veröffentlich habe, der das Thema auch aus systemischer Sicht (Familie) betrachtet und der, wie ich finde, ganz viel Weisheit enthält.

Du findest ihn hier.

Dir und allen einen wunderschönen Sonntag.
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon Kia » 1. Aug 2010, 08:21

Liebe Abrakadabra,

ich habe mich zurückgehalten hier, weil ich die Armut nicht sehen kann. Mein Beitrag hätte Dir nicht so viel genutzt wie die wunderbaren anderen Beiträge, empfand ich so. Heute denke ich, kannst Du vielleicht mehr damit anfangen:

Ich sehe einfach nur diesen Reichtum an Zeit, an Kindern und an Liebe und Weisheit, die Du hast.

Eine Blockade fühle ich und zwar die Angst, die Kinder (auch nur eine Stunde) allein zu lassen, egal wie alt sie sind.
Ich verstehe das aus Deiner Geschichte heraus. Du kannst ja auch Geld aus Nicht-Erwerbsarbeit anziehen, klar, WENN DU ES GLAUBST, dass Du es verdienst. Die meisten Menschen glauben sie verdienen nur etwas, wenn sie etwas machen. Aber Du bist nicht die meisten Menschen. Dir ist sehr wohl bewusst, dass Du mit jedem kostbaren Kind ein ganzes Universum pflegst und erhältst.
(Die spirituellen Schriften unseres Planeten sagen: Jeder Mensch ist der ganze Kosmos. So wie ich einen Menschen behandle, behandle ich das Universum. Und es behandelt mich via Law of Attraction genau gleich).

Oder Du kannst doch Deine Lebensfreude via einer Tätigkeit mit der Welt teilen, einfach Teilzeit, in dem Wissen, dass auch Deine Kinder das lieben und schätzen werden. Ich finde, Du kannst das gut mit ihnen besprechen, Kinder sind so verständnisvoll und weise. Und sie erinnern sich meistens genau wieso sie Eltern gewählt haben.

Meinen grössten Respekt und absolute Wertschätzung vor Deinem Weg, Du schaffst es auf jeden Fall, Deinen oben erwähnten Reichtum zu geniessen und auszudehnen. Und ausdehnen tut er sich, es ist Gesetz des Universums.

Herzlich
schönen Sonntag
Kia
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon abrakadabra » 1. Aug 2010, 10:55

Ihr Lieben Butea, Loa, Kia,

danke für Eure Beiträge. Ich will mich im Moment kurz fassen, weil ich jetzt nicht so viel vor dem Rechner sitzen möchte. Nur eines möchte ich richtigstellen, weil es so, wie ich es geschrieben habe, einen falschen Eindruck hinterlässt (und mir ein schlechtes Gefühl gibt): Ich wurde allein gelassen, aber ab und zu (schätze zweimal am Tag) wurde schon nach mir geschaut und ich wurde gefüttert - sonst hätte ich das wohl nicht überlebt. Das macht die Sache im Ergebnis zwar nicht viel besser, aber mir war es wichtig, das ins rechte Bild zu rücken. Und ich habe keinen Groll mehr deswegen.

Auf Eure Beiträge werde ich wohl später eingehen - jetzt habe ich erst mal eine Verabredung... mit mir. :gvibes:

Euch allen einen wunderschönen Sonntag!

Liebe Grüße
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon butea » 1. Aug 2010, 16:04

Liebe abakadabra,
"zufällig" habe ich heute eine Schlagzeile in der Zeitung gesehen, im Vorbeilaufen am Kiosk: daß ab 1. Januar 2011 das Hartz IV erhöht werden soll. Ist das eine gute Nachricht?
butea
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon butea » 1. Aug 2010, 16:05

abrakadabra hat geschrieben:eines möchte ich richtigstellen, weil es so, wie ich es geschrieben habe, einen falschen Eindruck hinterlässt (und mir ein schlechtes Gefühl gibt): Ich wurde allein gelassen, aber ab und zu (schätze zweimal am Tag) wurde schon nach mir geschaut und ich wurde gefüttert - sonst hätte ich das wohl nicht überlebt.

DU brauchst dafür sicher kein schlechtes Gewissen zu haben, vernachlässigt haben Dich andere. Du hast nur erzählt, was geschehen ist - ganz ohne Hetze, ohne Anklagen und ohne Schuldzuweisungen. Dein gutes Recht. Dieses Schuldgefühl brauchst Du nciht, es ist so unnütz wie ein Kropf und noch viel hinderlicher :hug:
butea
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon abrakadabra » 1. Aug 2010, 23:10

Nach einem langen, intensiven Tag will ich mich noch mal kurz melden.

Wertlosigkeit ist nicht mein Thema, das ist mir heute klar geworden. Im Gegenteil, ich empfinde Wut, wenn ich das, was mir nach meinem Dafürhalten zusteht, nicht bekomme. Jemand, der sich wertlos fühlt, empfindet keine Wut. Mein Thema ist viel mehr Resignation und diffuse Angst vor etwas, was ich nicht benennen kann, weil ich es nicht erlebt habe.

Erhellend fand ich den Artikel über die Aufstellungen zum Geld, weil darin bestätigt wurde, dass sich Erfahrungen so tief einfressen können, dass sie jenseits von Gedanken wirken und sich bis auf die Körperebene ausweiten - es ist exakt das, was ich erlebe.

Die Jobs habe ich nicht ausgeschlagen, weil ich meine Kinder nicht allein lassen will, sondern weil ich die Tätigkeiten nicht ausführen möchte und die damit zusammen hängenden Komplikationen nicht hinnehmen will. Ich habe zwei Berufsprojekte "am Start", die mir Befriedigung durch die Tätigkeit und wahrscheinlich ein erkleckliches Einkommen bringen können, aber noch sind mir die Hände gebunden, sie in Angriff zu nehmen.

Ob eine Erhöhung von Hartz IV Bezügen für mich positiv ist, weiß ich nicht. Mein Wunsch wäre es, aus dieser Mühle heraus zu kommen. So sehr ich auch wertschätze, dass wir in unserem Land diese Möglichkeit haben, empfinde ich andererseits die Begleitumstände als zutiefst entwürdigend.

Schließlich: Meine Richtigstelllung der Situation hatte nichts mit Schuldgefühlen zu tun - außer insofern, als die ursprünglich beschriebene Situation die tatsächlichen Geschehnisse noch mehr dramatisiert haben. Mir ist es wichtig, die Dinge so zu beschreiben, wie sie tatsächlich sind (oder waren). Und wenn ich da Missverständliches geschrieben habe und das selbst bemerke, dann möchte ich die Dinge gern richtig stellen.

Sorry, dass ich Euch jetzt nicht einzeln persönlich angesprochen habe - es ist spät, ich muss ins Bett - morgen muss ich meine Rechte durchsetzen.

Dieser Austausch über mein ganz persönliches Thema hat mich heute ein gutes Stück weiter gebracht. Danke dafür!

Liebe Grüße
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon lawofattraction » 2. Aug 2010, 06:51



Guten Morgen, liebe Abakadabra,

ich weiss garnicht, ob es Dir Recht ist, dass Dein Thema weiter besprochen wird, aber mir fiel in Deinem Post etwas auf:


abrakadabra hat geschrieben:Wertlosigkeit ist nicht mein Thema, das ist mir heute klar geworden. Im Gegenteil, ich empfinde Wut, wenn ich das, was mir nach meinem Dafürhalten zusteht, nicht bekomme. Jemand, der sich wertlos fühlt, empfindet keine Wut.


Jemand, der sich wertlos fühlt, kann sehr wohl Wut empfinden, wenn er die Schuld dafür im Aussen sieht, und das ist ja eigentlich immer der Fall. Das Empfinden der Wertlosigkeit kann niemals aus dem Inneren kommen, d.h. Dein Inner Being sieht Dich nie anders als wertvoll und nur das Beste "verdienend" (kein gutes Wort in dem Zusammenhang, denn wir müssen uns nichts verdienen, aber mir fiel grad nichts anderes ein).

Das Gefühl der Wertlosigkeit ist eine von aussen empfundene Projektion, die nie die Wahrheit erreichen kann. Das Gleiche gilt für "Entwürdigung", von der Du später sprichst - es kann uns niemand die Würde nehmen, und ganz bestimmt nicht durch eine Sache, die sich darum handelt, ob wir finanzielle Unterstützung bekommen oder nicht. Uns entwürdigen können nur wir selbst in unseren Gedanken.

Es gibt da ja eine "andere Seite", die Dir etwas nicht gibt, von dem Du meinst, es stünde Dir zu. Ich sehe da einen grossen Zusammenhang mit Deinem Kindheitsthema, aber das muss nicht zwangsläufig richtig sein. Wäre ich in Deiner Situation und hätte ich Recht mit meiner Annahme, dann würde ich langsam versuchen mich an die Idee anzunähern, dass niemand Dir etwas "schuldet". Nicht jemand aus der Kindheit, nicht die Regierung, niemand. Das ist auch garnicht notwendig, da Du Dein eigener Schöpfer bist - und zwar sehr erfolgreich in dem Moment, wo Du diesen ganzen Gedankenballast von Dir wirfst.

Dieses Thema Hartz schwingt da ganz unglücklich mit, da Du, solange Du wütend auf das System bist, nicht in der Lage bist, Wertschätzung auszuüben. Kannst Du das sehen? - das ist ein echter Teufelskreis, aus dem Du erst dann rauskommst, wenn Du Deine Verbitterung oder Deinen Ärger darüber abbauen kannst. Vielleicht hilft es Dir zu erkennen, dass da keine individuellen Menschen grosse Entscheidungen treffen, sondern sich auch an ihre Regeln halten müssen und im Endeffekt diese ganze Versorgungssache ja ein Thema ist, das auf einer ganz anderen Ebene geschaffen wurde.

Nämlich kollektiv, und die Regierung hat aufgrund dieser kollektiven Wünsche ein Gesetz geschaffen. Seine Korrektheit, sein Nutzen oder Schaden sind in dem Moment vollkommen unwichtig, es ist lediglich die LoA-Antwort für viele Wünscher, die eine Lösung ihrer finanziellen Umstände suchten. Und die vielen Unzufriedenen, die jetzt mit dem Gesetz in direkten Kontakt kommen, werden irgendwann auch durch ihr kollektives Wünschen etwas anderes erschaffen.

Für mich ist diese Hartz-Sache der Dreh- und Angelpunkt, auch deswegen


abrakadabra hat geschrieben:... morgen muss ich meine Rechte durchsetzen.


Eine leichte Kampfstimmung, die ich hier empfinde, bringt Dich nicht in den Vortex. Prepaven vor der Begegnung, Dir vorstellen, dass das Universum alle Komponenten zusammenbringt und die Begegnung freundlich, friedlich und zufriedenstellend verläuft, bringt das gewünschte Ergebnis. Aber das hast Du ja verstanden und wirst es sicher auch entsprechend anwenden.

Mach Frieden damit, dass Du im Moment noch von anderen abhängig bist in Deinem finanziellen Aktionsradius. Anerkenne, was Du bekommst, auch wenn es knapp ist. Wertschätze, was das Zeug hergibt. Für mein Empfinden und nach meiner Kenntnis des LoA ist das der einzige, dafür aber der geradeste und schnellste Weg aus Deinem Dilemma. Deine Schwingung muss Deinem Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit entsprechen und keine Spuren mehr von diesen Abhängigkeitsgefühlen tragen.

Ich werde Dich heute mit vielen guten Gedanken begleiten
Loa :hug:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon abrakadabra » 2. Aug 2010, 12:11

Liebe Loa,

selbstverständlich ist es mir recht, dass mein Thema hier weiter behandelt wird; ich würde ansonsten schon Bescheid geben. Es ist mir nicht nur recht - nein, ich bin sogar sehr froh darüber und schätze sehr die Unterstützung, die ich hier bekomme. :ros:

Den Gang zur ARGE konnte ich mir dann aber sparen; ein Anruf genügte um zu wissen, dass das am Freitag nicht eingegangene Geld bereits angewiesen ist - und es ist auch im Laufe des Vormittags meinem Konto gutgeschrieben worden. Die Information, dass die Kürzung zu Unrecht erfolgt ist, war aber falsch - auch das konnte ich telefonisch klären. Das gekürzte Geld wird uns ja von Bafög-Amt und Kindergeldstelle nachgezahlt werden, ein finanzieller Verlust entsteht nicht wirklich. Für den Überbrückungszeitraum von realistisch gesehen vier Monaten will bzw. kann aber keine öffentliche Stelle eintreten - die Gesetze knebeln die Behörden gegenseitig. In diesen luftleere Raum fallen übrigens alle anderen in meiner Situation auch, die Problematik ist den Behörden bekannt. Ergo: außer bei caritativen Einrichtungen "betteln" gehen und die Tafeln in Anspruch zu nehmen, bleibt auf "offiziellem Weg" keine andere Möglichkeit. Aaaaaber...

In dem Moment, als mir klar wurde, dass nichts zu machen ist, war ich in Nullkommanix wieder downstream. Kurz zuvor sprang mich noch der Satz an: "Es gibt keine Instanz außerhalb von mir, die dafür zuständig ist, wieviel Geld uns zur Verfügung steht!" Dieses Ausgeliefertsein, diese Abhängigkeit, die ich empfinde, ist ja ein Irrtum. Hartz IV war bislang eben diejenige Manifestation des Universums, die exakt zu meiner Schwingung passte - sowohl was das materielle Versorgtsein angeht als auch die Behördengängelei mit allem Drum und Dran.

Auch die Angst ist ein Irrtum, sowohl aus Loa-Sicht (da Angst ja Ohnmacht voraussetzt) als auch nach meinen bisher erlebten tatsächlichen Erfahrungen, denn, wie der Rheinländer so sagt: "Et hat noch immer jutjejange!" Diese Erkenntnis ist nun so tiefgreifend, dass ich ich Grund habe, künftig nicht mehr in dieses Angstloch hineinzufallen, das mir letztendlich immer nur noch mehr Angst liefert und geliefert hat, aber noch niemals den befürchteten Zustand selbst. Zu Wissen, dass sich meine Angst noch nie erfüllt hat, denn es war schon oft äußerst eng aber noch NIE waren wir wirklich mittellos, wird mir helfen.

Ich habe entlarvt, dass ich tatsächlich bei jeder zu tätigenden Ausgabe (ob nun dringend notwendig oder einfach nur erwünscht) NICHT im Blick hatte, dass das Geld dafür in dem Moment tatsächlich vorhanden war, sondern statt dessen ängstlich in die Zukunft gelinst habe, wo der entsprechende Betrag dann (vermeintlich) fehlen würde. Self fulfilling prophecy, natürlich, die über die Lieferung weiterer Angst auch schon das Eine oder Andere Mal dazu geführt hat, dass sich der befürchtete Mangel in kleinerem Rahmen tatsächlich manifestiert hat, so dass ich nur noch über die Runden kam, indem ich mir etwas lieh. Aber selbst eine Leihgabe ist nicht "nichts haben"...

Ich werde jetzt das letzte Kinderbett frisch beziehen, dann Geld abholen und für meine Kinder und mich einkaufen gehen. Zu Deinem und den anderen letzten Beiträgen werde ich mich wohl später noch mal melden. Wollte erst mal einen kleinen Zwischenstandsbericht abgeben. Ich bin noch nicht wieder ganz oben, aber auf dem Weg dahin. :loveshower:

Und ganz lieben Dank für Deine Begleitung heute Morgen! :hug:

Bis später, liebe Grüße
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon lawofattraction » 2. Aug 2010, 12:45




Meinen Glückwunsch für alle Deine Erkenntnisse, die ja wirklich mit äusserster Geschwindigkeit erfolgt sind. :gvibes: Genau das ist der Weg. Ich steht am Strassenrand und applaudiere Dir - oder stosse mit einem Gläschen an ... hhhmmm ist ja erst früher Nachmittag, aber mir erzählte gerade jemand von einem gestern genossenen köstlichen Rosé aus meiner Heimat. :prost: Daher die Assoziation ... OT? - was soll´s. :clown:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon Kia » 2. Aug 2010, 14:19

Meinen Glückwunsch ebenso, Du bist so präzise, so diszipliniert, so fokussiert in die Richtung der von Dir gewünschten (jetzt noch virtuellen) Realität, es ist für mich hier richtig spürbar. Und die kleinen Schritte in die Richtung der Klärung all dieser Punkte, sind grossartige Schritte.

Und beispielhaft ist Dein Unterstützung annehmen können in jeder Hinsicht. Auf der endgültigen Ebene unterstützst ja immer Du Dich, Du weisst wie ich das meine. Ich wünsche mir das auch für mich, und es ist bereits so in manchen Bereichen.
Und was Du und die anderen hier auf diesem Thread an Energie bewegt und Menschen zur Verfügung stellt an Neuem, das gewählt werden kann, wenn das gewünscht wird, ist so fantastisch. Es ist genau das, umgesetzt, was Abraham erklärt und ich bin so froh darüber Law of Attraction in Action mit nachvollziehen zu können. In den kleinen Schritten, die ich miterleben kann. Und diese kleinen Schritte sind das Grösste.

Und so werde ich auch für mein SEIN, viel präziser beobachten, was herein kommt an kleinen täglichen Dingen. Denn sie sind es schliesslich die Lebensfreude ausmachen. Mich Aufhalten im Vortex, in meiner virtuellen Realität, dort - wo ich mich so fühle, wie ich mich fühlen will und von dort zuschauen, wie die Dinge/Menschen/Situationen hereinkommen, ohne sie kontrollieren zu wollen, ohne so viel selbst machen zu wollen. Wenn ich das lebendige Bild fühlen kann, ist alles gut.
Und Du konntest es. Und kannst es weiterhin.
Es ist sehr inspirierend. Und danke Euch allen. :danke:

Kia
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon butea » 2. Aug 2010, 16:04

Ich freue mich mit und danke auch für den gelungenen Austausch! :ros:
butea
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon lawofattraction » 3. Aug 2010, 11:52




Wie massgeschneidert für dieses Thema hier der neue Workshop Nr. 62. Beobachten, was ist versus Imaginieren, Visualisieren /Problem und Lösung haben unterschiedliche Schwingung



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon abrakadabra » 3. Aug 2010, 22:48

Ihr Lieben, liebe Loa,

der Workshop inspiriert mich gerade, noch ein paar Gedanken zu posten - zu meinem Thema "Geld", zu meinen Themen insgesamt (denn die Themen sind ja austauschbar) und zum Thema "Beobachten der >>Realität<<".

Zu meinem aktuellen Thema "Geld": So schrecklich mich die vorübergehenden finanziellen Einbußen auch ankamen - letztendlich habe ich endlich sehen können, dass in diesem ganzen Chaos die (Teil-)Erfülllung eines tief gehegten Wunsches enthalten ist... nur konnte ich ohne dieses Chaos gar nicht erkennen, WAS tatsächlich geschehen ist. Dieser Wunsch ist nämlich, aus dem empfundenen Gängelband inklusive Geldknappheit mit dem Namen "Hartz IV" herauszufinden. Gestern ist mir dann irgendwann bewusst geworden, dass (was ich vorher nicht sehen konnte), dies nun zu einem Teil erfüllt ist - denn mein Sohn, der jetzt Bafög-berechtigt ist, ist aus dem Bezug von Hartz IV herausgefallen; das Bafög übersteigt sogar seinen (behördlich ermittelten) Eigenbedarf, so dass er mit einem kleinen Betrag zum Lebensunterhalt der Familie beiträgt. Einer von uns Fünfen ist also schon raus. Hurra! :loveshower: (Eigentlich müsste ich das auch unter Bestellerfolge posten.)

Dann meine Themen allgemein und das Thema "Beobachten der Realität" im Workshop - eigentlich gehört auch das Thema Geld hier hinein. Als ich besagten Bescheid erhielt, der mich glauben machen wollte, dass wir jetzt eine finanzielle Durststrecke zu durchstehen haben, hatte ich das ganz tiefe Gefühl: "Nö, wir werden statt dessen sogar mehr haben." Als sich "mein" Fred so unerwartet und urplötzlich vom Acker machte, hatte ich das ganz tiefe Gefühl "Das ist nicht wahr!" Beide Gefühle haben "gewirkt", hatten Recht. Finanziell hat es sich bestätigt... und auch "mein" persönlicher, bestimmter Fred kommt langsam wieder näher. :gvibes: (Ähm, mir ist natürlich klar, dass ich selbst, besonders bei "Fred", dadurch gewirkt habe, dass ich letztlich nicht bereit war, mich der negativen Schwingung wirklich hinzugeben und auszuliefern. Ich will das nur betonen, weil es sich sonst so lesen könnte, als sei ich irgendwie "schicksalsgläubig" wenn ich schreibe "Beide Gefühle haben "gewirkt", hatten Recht.")

Was hat das alles mit dem Beobachten der Realität im Zusammenhang mit dem Workshop zu tun? Es scheint sich - zumindest bei mir - langsam eine Eigendynamik zu entwickeln, dass sich, wenn ich in der "Realtität" etwas beobachte, was mich schlecht fühlen lässt und was nicht der inneren Quelle entspricht, ein Warnsignal meldet, das mir sagt: "Glaube das nicht, was Du da gerade beobachtest!" Also, dieser Abraham'sche Hinweis, dass unser Gefühl uns darauf aufmerksam macht, wenn unsere Gedanken nicht mit unserem IB in Einklang stehen, meldet sich (allmählich, langsam, manchmal) bei mir in der Form, dass ich das, was ich beobachte, schlichtweg nicht glaube. Es ist nicht MEINE Realität - denn wäre es meine, würde ich mich dabei gut fühlen. Das hilft mir, beim Beobachten der "Realtität" von den unerwünschten Erfahrungen Abstand zu nehmen, indem mir klar wird: "Das ist nicht meins."

Im übrigen bitte ich Euch um Nachsicht, dass ich es wohl nicht mehr schaffe, auf all' Eure mutmachenden, wertschätzenden, beifallspendenden und sonstwie positiven Beiträge im Einzelnen einzugehen. Ich habe alle Beiträge hier sehr geschätzt, bringe Euch allen auch tiefe Wertschätzung entgegen... aber meine Kinder sind heute aus den Ferien zurück gekommen und ich erlebe hier gerade eine ganz neue Familienqualität. Ich spüre (weil ich anders schwinge), dass sich auch in unserem Familienleben alles in Richtung Harmonie entwickelt. Wir haben den heutigen Tag sehr genossen und freuen uns auf noch weitere dreieinhalb Wochen, bevor die Schule wieder losgeht.

Danke Euch allen für den Austausch, der auch gern weitergehen darf - im Forum sowieso, aber auch in diesem Thread.

Und noch einmal Rosen für alle:

:ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros: :ros:

Alles Liebe
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon LillyB » 4. Aug 2010, 04:59

Dankeschön :danke: liebe Abrakadabra, ein sehr erhebender Post :gvibes: Und ich freue mich für Euch. Genießt die Zeit :five:

ALOHA
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon butea » 4. Aug 2010, 07:15

Liebe abakadabra,

ich freue mich total über Dein Posting. So ein profunder Perspektivwechsel mit Kanu-Umschwenken in so kurzer Zeit, wow!!! das finde ich toll :stimmt:
Das hat direkt *Vorbildcharakter* ... wenn ich mal wieder abrutsche, werde ich mich an diesen Thread erinnern und ihn noch mal lesen :gvibes:

abrakadabra hat geschrieben:Es scheint sich - zumindest bei mir - langsam eine Eigendynamik zu entwickeln, dass sich, wenn ich in der "Realtität" etwas beobachte, was mich schlecht fühlen lässt und was nicht der inneren Quelle entspricht, ein Warnsignal meldet, das mir sagt: "Glaube das nicht, was Du da gerade beobachtest!" Also, dieser Abraham'sche Hinweis, dass unser Gefühl uns darauf aufmerksam macht, wenn unsere Gedanken nicht mit unserem IB in Einklang stehen, meldet sich (allmählich, langsam, manchmal) bei mir in der Form, dass ich das, was ich beobachte, schlichtweg nicht glaube. Es ist nicht MEINE Realität - denn wäre es meine, würde ich mich dabei gut fühlen. Das hilft mir, beim Beobachten der "Realtität" von den unerwünschten Erfahrungen Abstand zu nehmen, indem mir klar wird: "Das ist nicht meins."

Ich kann mit großer Freude kundtun, daß das bei mir ähnlich ist. Vielleicht noch nicht ganz so; aber zumindest erinnere ich mich jetzt daran (wenn ich mich schlecht fühle), daß das Gefühl einfach anzeigt, daß meine Gedanken nicht mit meinem IB im Einklang sind. Ich schiebe meine schlechten Gefühle dann nicht mehr anderen Leuten in die Schuhe und gebe ihnen die Schuld dafür, sondern ich erinnere mich jetzt daran, daß mein eigener Gleichklang nicht vorhanden ist und daß ich diesen wiederfinden möchte.
Ich kann gar nicht sagen, wie gut es sich anfühlt, derart *ermächtigt* zu werden. Im Sinne von: *Macht* über die eigene Befindlichkeit zu haben. Das ist für mich ein ganz großer Kick und allein dafür werde ich Abraham auf ewig dankbar sein.
butea
 

Re: Wo ist mein Geld?

Beitragvon lawofattraction » 4. Aug 2010, 07:29




Liebe Abrakadabra,

dies ist ein wunderbarer Thread, da er anschaulich zeigt, wie Du durch Deine Erkenntnisse (und auch die Fähigkeit des Hinhörens und Annehmens von Anregungen) aus einem ziemlich bedrückenden Gefühlszustand in die Hoffnung gegangen bist in Bezug auf die Situation - das ist schon ganz schön nahe am Vortex. :gvibes:

Eigentlich ist der Thread beispielhaft, da zu sehen ist, dass es nicht ein einziges Mal ein "Ja, aber ..." in Bezug auf die Vorschläge gibt. Diese "ja, aber´s" sind für mich eine sofortige Bremse, mich weiter einzubringen, da ich weiss, dass derjenige noch nicht bereit ist zu hören. Aber hier konnte alles harmonisch weiterlaufen und Du Dir das rauspicken, was in Dir Resonanz hatte und für Dich schlüssig war.

Solche Entwicklungen zu beobachten ist für mich das Allerschönste, und das ist genau das, was ich bei der Geburt des Forums als Vorstellung hatte. Zu beobachten, wie Du das Wissen in einer ganz akuten und realen Situation erfolgreich angewendet hast, ist für mich eine Riesenfreude :P , und nicht zuletzt, weil ich weiss, dass es Euch nun besser geht als vor ein paar Tagen und das sich immer mehr in Richtung finanzieller Autonomie und Wohlstand verlagern wird. Ist der Prozess einmal in Gang gekommen, ist das Verständnis voll da, gibt es kein Aufhalten mehr.

Ich wünsche Euch alles Gute, viel Spass und Freude und danke Dir für Dein Vertrauen.
Loa :hug:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Nächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 1 Gast

web tracker