Interaktion mit anderen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Interaktion mit anderen

Beitragvon Sonrisa » 6. Jan 2011, 20:10

Hallo Ihr Lieben,

es haben sich bei mir einige Fragen zur Interaktion mit anderen angesammelt.

1. Bisher hatte ich immer die Angewohnheit, mich über Menschen, die mich in irgendeiner Weise negativ tangieren, immer weiter zu ärgern und die Gedanken über diese Menschen immer und immer wieder abzuspulen. Im Moment sind das 3-4 Personen. Oftmals beginnt mein Tag mit Aufregen über diese Menschen. Ich versuche mittlerweile den nächstbesseren Gedanken über diese Personen zu denken, falle jedoch immer wieder zurück ins "automatisierte" Aufregen. Ich habe in The Vortex das Kapitel über "Are friends harrassing you into expansion" gelesen und kann das theoretisch auch nachvollziehen, jedoch nicht praktisch umsetzen. :rleye:

2. Mir fällt auf, dass sie Gespräche mit anderen und ich glaube, dass ist bei der Mehrheit so, fast immer ums Meckern, Aufregen, Ärgern, Lästern über Dinge oder Personen drehen. Gerade in den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wo häufig ich erzähle, was ich nicht mehr will und in dem Moment ernsthaft glaube, ich sei einen Schritt weitergekommen und voll positiv. Worüber redet ihr mit anderen Menschen? Ich habe das Gefühl, dass fröhliche, schöne, freudige Themen sehr schnell untergehen im Gespräch. Meistens kommt nur ein "Das ist ja schön", "Das hört sich doch gut an", aber selten bleibt solch ein Thema so am Laufen wie negative. Das ist, wie wenn Gespräche ins Stocken geraten und man immer weniger Gesprächsthemen hat. In meinem Freundeskreis ist Zynismus eine allzu beliebte humoristische Art und Weise. Ich komme jedoch immer weniger drauf klar. Ist sich gemeinsam freuen und positiv sein schwieriger als gemeinsam zu lamentieren und über Zynismus seine eigene Verletzlichkeit zu verstecken und damit weiter zu reproduzieren?

3. Eine weitere Sache beschäftigt mich. Was ist, wenn ich weiß, dass eine Person gewisse Vorurteile / Meinungen über mich hat und diese ständig bei der Kommunikation mitschwingen? Ich kenne beispielsweise eine Person, die mir ein gewisses Misstrauen entgegenbringt. Das fühlt sich für mich sehr unangenehm an. Ich kann ihre Vorurteile auch nicht nachvollziehen, und habe eher das Gefühl, sie legt eine Messlatte an mich an, die ihre Sache ist, aber nicht meine. Kennt ihr diese Geschichte mit dem Hammer von Watzlawick? Ich fühle mich wie der Nachbar, bei dem sie einen Hammer ausleihen will.
Ich habe das ziemlich oft, dass wenn ich von einer Meinung einer anderen Person über mich weiß, z.B. Pamelina ist dumm, ich dazu neige, zu beweisen, dass dem nicht so ist und alle Aktionen und Aussagen meinerseits dafür gedacht sind, das Gegenteil zu beweisen.

Im Augenblick lebe ich hauptsächlich auf Rückzug und dass deshalb, weil mich diese Themenblöck so stark beschäftigen und ich mich behindert fühle in der Interaktion mit anderen

Mögt ihr mit helfen, diese Gedankenblöcke aufzubrechen? :ros:

Herzliche Grüße
Pamelina :lieb:
Sonrisa
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon whoopi2 » 6. Jan 2011, 21:16

Pamelina hat geschrieben:1. Bisher hatte ich immer die Angewohnheit, mich über Menschen, die mich in irgendeiner Weise negativ tangieren, immer weiter zu ärgern und die Gedanken über diese Menschen immer und immer wieder abzuspulen. Im Moment sind das 3-4 Personen. Oftmals beginnt mein Tag mit Aufregen über diese Menschen. Ich versuche mittlerweile den nächstbesseren Gedanken über diese Personen zu denken, falle jedoch immer wieder zurück ins "automatisierte" Aufregen. Ich habe in The Vortex das Kapitel über "Are friends harrassing you into expansion" gelesen und kann das theoretisch auch nachvollziehen, jedoch nicht praktisch umsetzen. :rleye:


Hach ja, das kenn ich :five: Ich hab für mich einen Trick gefunden diesen unbequemen Automatismus aufzubrechen: durch Singen. Lalala....macht gute Laune und die Gedanken wandern automatisch weg vom lästigen Fokus.

:vortex:

Pamelina hat geschrieben:2. Mir fällt auf, dass sie Gespräche mit anderen und ich glaube, dass ist bei der Mehrheit so, fast immer ums Meckern, Aufregen, Ärgern, Lästern über Dinge oder Personen drehen. Gerade in den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wo häufig ich erzähle, was ich nicht mehr will und in dem Moment ernsthaft glaube, ich sei einen Schritt weitergekommen und voll positiv. Worüber redet ihr mit anderen Menschen? Ich habe das Gefühl, dass fröhliche, schöne, freudige Themen sehr schnell untergehen im Gespräch. Meistens kommt nur ein "Das ist ja schön", "Das hört sich doch gut an", aber selten bleibt solch ein Thema so am Laufen wie negative. Das ist, wie wenn Gespräche ins Stocken geraten und man immer weniger Gesprächsthemen hat. In meinem Freundeskreis ist Zynismus eine allzu beliebte humoristische Art und Weise. Ich komme jedoch immer weniger drauf klar. Ist sich gemeinsam freuen und positiv sein schwieriger als gemeinsam zu lamentieren und über Zynismus seine eigene Verletzlichkeit zu verstecken und damit weiter zu reproduzieren?


Ja, das ist mir auch oft aufgefallen. Und je länger ich mich mit LOA beschäftige, je öfter ich in meiner Happy Zone bin, je besser es mehr geht.....umso öfter tun sich wohltuende Momente der Stille auf, weil den Meckertanten der Gesprächsstoff ausgeht.
Oft ertappe ich mich dabei - und das ist positiv gemeint - daß ich auf derartige Tiraden nur mit einem abwesend klingenden Aha und einem netten Lächeln reagiere. Die Kunst besteht für mich darin mich während des Geplappers innerlich mit positiven Dialogen (mit mir selbste, mit meinen Gedanken) zu beschäftigen. Die Gegenüber sind dann fast immer völlig irritiert, geraten manchmal sogar ins stottern, versuchen es noch ein Weilchen mit den Tiraden und geben dann einfach auf und trollen sich. :tja:
Probier's aus. Das macht Spaß!
whoopi2
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Daisy » 6. Jan 2011, 21:38

Pamelina,

verschwende doch einfach keine Gedanken an diese Personen. Richte deine Fokus auf das was du willst.

Zu 3. fällt mir wieder das Stichwort Spiegelgesetz ein. Schau vielleicht mal, ob es nicht etwas in dir selbst ist. Denn wir selbst sind oft unsere größten Kritiker.

Ansonsten denk einfach an Abe's (sinngemäße) Definition vom Seelenpartner:

Es sind nicht die Leute, mit denen immer alles harmonisch läuft, sondern oft die mit denen ihr immer wieder aneinander geratet.

Diese Personen tragen zu deiner Expansion bei.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon laugh » 6. Jan 2011, 23:05

Hallo Pamelina

Das ist jetzt schon der zweite post von Dir, der irgendwie - entfernt - auch zu meiner Situation passt...jedenfalls was die Themenstellung anbelangt. Oder jedenfalls lese ich es so...es kommt so bei mir an. Also nicht böse sein, wenn ich als Antwort von mir erzähle :)

Das mit dem Ärgern (Dein Punkt eins) hab ich ganz gut im Griff - ich ärgere mich schon lange nur noch ganz selten über Leute - glaube ich. Ich glaube aber, dass das ein längerer Weg war. Und es klappt auch nur in bezug aufs ärgern - nicht in bezug aufs - mh- schlecht oder ein wenig abfällig oder von-oben-herab-denken. Das ist mein Knackpunkt.

Das Ärgern hat glaube ich damit aufgehört, dass ich mich auch nicht mehr über meine Familie/ Eltern geärgert habe und alles so annehmen konnte, wies eben war. Das ging via Familienaufstellung bzw. bestimmter Erfahrungen im realen Leben und dem WUNSCH, mich nicht mehr zu ärgern.
Aber eben - leider ertappe ich mich immer noch beim nicht-so-gut- von-menschen-denken, was mir auch gar nicht gefällt.

Ich habe gemerkt, dass auch das mit einer eigenen Unsicherheit gekoppelt ist, und zur Zeit versuche ich da anzusetzen. Wenn ich also merke, dass ich mich doch ärgere oder im zynismus-modus bin, dann schau ich mich an und stelle fest, dass ich mich in keinem der beiden fälle ausgeglichen und "bei mir" fühle - und da versuche ich dann wieder hin zurück zu kommen. Je "zu-friedener" ich mit mir bin, desto weniger muss ich an anderen was ändern und desto egaler ist mir, was sie denken - wobei sie dann eh nix blödes mehr denken. 8-)

wenn ich aber doch mal mit so negativen gedanken/ vorurteilen über mich selbst konfrontiert werde, dann nehme ich das manchmal auch als hinweis - so wie daisy es geschrieben hat. wer weiss, was mir das spiegelt...manchmal nehme ichs aber auch als belustigung. ehrlich!

ich finde aber nicht, dass folgendes stimmt:
Pamelina hat geschrieben: Mir fällt auf, dass sich Gespräche mit anderen und ich glaube, dass ist bei der Mehrheit so, fast immer ums Meckern, Aufregen, Ärgern, Lästern über Dinge oder Personen drehen.


ich glaube nicht, dass das bei der mehrheit so ist. wenn ich es feststelle und ich gerade lust habe, entgegne ich dem mit einem lob oder etwas nettem. ich hab so eine mecker-nachbarin...die freut sich so sehr, wenn man ihr selbst was nettes sagt....
aber ich kannte auch mal eine frau, bei der ging es mir wie in den von daisy beschriebenen fällen - die trollte sich ganz schnell, da ich nicht mit machte. da wars mir auch echt langweilig und ich hatte auch kein bedürfnis mehr, sie verstehen oder loben zu wollen! ( das ging auch gar nicht - wegen der rollenverteilung)
aber die empfand ich als grosse ausnahme - sonst kenne ich kaum menschen, die sich viel über andere aufregen.

bei mir klappt alles gut, was mit "entfernteren" leuten (nachbarn usw.) zu tun hat. meine probleme hab ich mit denen, die ich -ja - "eigentlich" nett finde....da hakt es immer wieder...und da versuche ich zur zeit, vor allem bei mir zu bleiben. ich merke nämlich, dass ich bei der "interaktion" (hehe, ich mag das wort) mit potentiellen freunden mich manchmal selbst verlasse, in rollen schlüpfe...und dann manchmal auch anfange zu urteilen, zu werten wasweissich. vielleicht selbstschutz? komplexe? ich denke mal schon. ( ist aber auch menschlich...)
das ergebnis ist jedenfalls ein spiegel meines eigenen inneren - da bin ich sicher...

und was will ich nun damit sagen:

versuche, bei dir zu bleiben, versuche, wenn du dich beim ärgern oder andere bei vorurteilen oder beim lästern ertappst, dich zu entspannen, an etwas schönes zu denken - versuche, wenn es geht, gerade dann dem anderen etwas schönes, nettes, lobendes, anerkennendes zu sagen ( das passt bei manchen auch so wenig ins schema und sie sind so überrumpelt, dass sie nix mehr sagen (grins) )...und wenn es gar nicht mehr geht ( das mit dem was nettes denken) - dann nimm es als eine art chance...

(meine schwiegermutter hat, nachdem ich mir elf jahre lang mühe gegeben hab, mir jetzt solche dinge ins gesicht geknallt und hat ein so verzerrtes bild von mir, dass ich nun gesagt habe, ich will sie einfach nicht mehr sehen. aber alles, was sie gesagt hat, passt leider auch mal wieder zu dem, was ich gelegentlich selbst von mir denke.... das gibt ihr aber noch lange nicht das recht, sich so blöd zu verhalten ; was ich ab und zu denken darf, dürfen andere noch lange nicht laut sagen :mrgreen: ( so kann mans mit dem spiegelgesetz aushalten - :mrgreen: - )...)

so..ist ein bisschen lang und repetetiv geworden...vielleicht holst du trotzdem was raus.

gute nacht,

laugh

PS: naja, und wenn dich der zynismus deiner freunde stört ...weiss nicht..entweder neue freunde, oder wieder dasselbe: setze bei dir an, versuche, bei dir zu bleiben und kucke, welche wirkung du auf sie hast.
mein mann ist ein grosser zyniker - manchmal - und ebenso ein riesengrosser romantiker. ich habe lange hauptsächlich die zynische seite zum anklingen gebracht... :-(...durch meinen eigenen kleinen grimm auf die welt...
aber gerade ändert sich die tonart :-)
laugh
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Sonrisa » 7. Jan 2011, 00:05

Hallo Ihr beiden,

ich finde es ja beinahe lustig, dass ihr beide da unterschiedliche Erfahrungen macht, was das Meckern und Ärgern anderer Menschen angeht. Ich meine übrigens nicht nur Lästern über andere Menschen, ich hatte es so verstanden, dass du, Laugh, mich so verstanden hast. Ich meine generell die Tendenz zu eher negativen, niederschwingenden Gesprächsthemen. Neulich habe ich es bemerkt, wie jemand sich über etwas aufregte und sich in Rage redete. Zum Glück waren wir bei der Unterhaltung zu Dritt, so dass ich einfach abschalten konnte und nicht weiter hinhörte.
Dass ihr beide das unterschiedlich erfahrt, hängt wohl mit dem Loa zusammen.

Ich habe ja selber, natürlich habe ich mich da eingeschlossen, :teuflischgut: Zeit meines Leben negativ geredet, mich geärgert, gemeckert, darüber gesprochen, was Schlimmes in der Zukunft passieren könnte, gelästert, mich aufgeregt, schwarzgemalt, gejammert usw. Naja, und ich muss ehrlich sagen, dass ich es gar nicht so einfach finde, mit den Leuten, mit denen ich zu tun hatte und habe, dauerhaft positive Gespräche zu führen. Irgendwie habe ich das Gefühl, da kommt dann immer ein Punkt, wo das Gespräch hakt und ich habe nicht viel mehr mit denen zu sprechen. Hmm,vielleicht befinden sich beide Seiten im unbewussten Gewohnheitsmodus. :hä:

Zynismus war lange Zeit ein typisches Merkmal für mich. Interessanterweise wurde ich dafür von vielen gemocht und gewann dadurch an Sympathie. Die Leute liebten meine herben, knackigen Sprüche und meinen dunklen Humor. Ich fühle mich in dieser Art von Humor nicht mehr wohl. Vielleicht steckt hinter diesem Thema auch die Angst davor, mein soziales Umfeld zu verlieren, weil Zynismus dort als positiver Zug gewertet wird.

Zu dem Punkt 1. Ja ich muss mir immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass ich mich gut fühlen möchte.

Zu Punkt 3 passt für mich nicht das Spiegelgesetz, zumal ich nach der Diskussion, die hier neulich darüber stattgefunden hat, auch der Meinung bin, dass so etwas nicht 1 zu 1 übersetzbar ist. Ich kritisiere z.B. an mir nicht, dass ich so dreist und rücksichtslos bin, weil ich mir Zeiten des Rückzugs nehme, und dass das Kennzeichen mangelnder Wertschätzung meines Gegenübers ist, wie es die Beispielperson an mir kritisiert.
Worauf ich bei dem Punkt eigentlich hinauswollte: Abraham sagen, dass wenn sich jemand über uns ärgert, wir uns daran erinnern sollen, dass sie mit sich selbst etwas zu klären haben und solange ich bei mir selbst bleibe, wir aus der Projektionsfläche des anderen verschwinden. Ja, auch wieder ein Punkt- Theoretisch relativ verstanden, aber an der Umsetzung hapert es. Für mich hat das so etwas wie "sich dumm stellen und so tun, als würde man nichts merken".

Danke, ein paar Schritte bin ich schon mal weiter. Punkt 1 scheint mir momentan am einfachsten in der Umsetzung für mich.

:loveshower: Pamelina
Sonrisa
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Daisy » 7. Jan 2011, 00:33

Mir fiel zu Punkt 3 einfach das Spiegelgesetz ein, da der Absatz - und auch andere Beiträge, die ich von dir gelesen habe - danach aussehen, dass du dich sehr am Außen orientierst, anstatt wirklich bei dir zu sein. Jemand, der wirklich bei sich ist, bemerkt Kritik/negative Stimmungen und Schwingungen anderer meist nicht einmal. Und macht sich auch gar nicht solche Gedanken wie du es tust. Das ist keineswegs böse gemeint, es ist einfach als Hinweis gemeint, um vielleicht auf den Weg zu kommen, den du bisher nicht genommen hast.

Du weißt es im Grunde sogar selbst:

Pamelina hat geschrieben:3. Eine weitere Sache beschäftigt mich. Was ist, wenn ich weiß, dass eine Person gewisse Vorurteile / Meinungen über mich hat und diese ständig bei der Kommunikation mitschwingen? Ich kenne beispielsweise eine Person, die mir ein gewisses Misstrauen entgegenbringt. Das fühlt sich für mich sehr unangenehm an. Ich kann ihre Vorurteile auch nicht nachvollziehen, und habe eher das Gefühl, sie legt eine Messlatte an mich an, die ihre Sache ist, aber nicht meine. Kennt ihr diese Geschichte mit dem Hammer von Watzlawick? Ich fühle mich wie der Nachbar, bei dem sie einen Hammer ausleihen will.
Ich habe das ziemlich oft, dass wenn ich von einer Meinung einer anderen Person über mich weiß, z.B. Pamelina ist dumm, ich dazu neige, zu beweisen, dass dem nicht so ist und alle Aktionen und Aussagen meinerseits dafür gedacht sind, das Gegenteil zu beweisen.


Wenn es wirklich nichts mir dir zu tun hat, hast du nicht das Gefühl, etwas beweisen zu müssen, und es passiert dir vor allem auch nicht "ziemlich oft". Jemand anders ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als ständig mit dir befaßt zu sein. Ob nun in Gedanken oder der Kommunikation mit dir. Und niemand kann eine Meinung über dich haben, die du nicht zuerst selbst über dich hast. Das ist wie mit Komplimenten - fühl dich sexy, und du wirst so wahrgenommen. Werte dich selbst ab, und das Außen wird dir genau das spiegeln. It is Law, würden Abraham sagen.
Du siehst es vielleicht gar nicht, aber aus dem was du schilderst sieht man aus dem Vortex (mit zugegebener- maßen einem kleinen amüsierten Lächeln) heraus, dass du selbst diejenige bist, die sich den Hammer ausleihen will *zwinker* Du hörst das buchstäbliche Gras wachsen, wie es vielen von uns sicherlich auch manchmal ging - ehe wir mit der bewußten RG gelernt haben, für uns selbst verantwortlich zu sein und bei uns zu bleiben.

Klartext: Im Vortex geht dir sowas am A...llerwertesten vorbei :kuss:

Kia hat dir im anderen Thread ja eben auch etwas sehr Gutes - essentiell wichtiges - gesagt:

Kia hat geschrieben:Die Abraham-Schulung ist Selbst-Ermächtigung als machtvoller Schöpfer der Realität. Dazu braucht es bestimmte spirituelle Gesetze zu kennen, sonst funktioniert es eben nicht. Und das Gesetz der Anziehung ist ein sehr machtvolles, das besagt: gleiche und gleiche Schwingung ziehen sich an, vergrössern sich, ich kann das nicht irgendwie umbiegen oder abmildern.


Genau darum geht es.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Sonrisa » 7. Jan 2011, 00:43

Liebe Daisy,

krass, wir haben gerade gleichzeitig einen Beitrag abgeschickt, nur dass meiner nicht gespeichert wurde. :shock: :lol:

Du hast vollkommen recht mit dem, was du schreibst. Ich bin nicht wirklich bei mir und orientiere mich sehr am Außen. In dem verschwundenen Beitrag schrieb ich, dass ich meine Schwingung im Außen nicht halten kann. Ich kenne das bereits aus meiner Therapiezeit, wo ich nach den Sitzungen immer sehr beschwingt war und blendend und positiv drauf war, aber sobald ich mich unter Leute begab, kam die Angst hoch, das nicht halten zu können. Damals wurde mir geraten, mir vorzustellen, ich sei von einer Schutzhülle umgeben, die negative Energien anderer abprallen lässt, was dazu führte, dass ich nur damit beschäftigt war, negative Energie abzuwehren. Wenn ich zu Hause alleine bin, kann ich wunderbar in meinem Vortex sein, ich fühle mich sicher und geschützt, aber wenn ich draußen bin, ist das schnell verflogen und der Gap zwischen mir und MIR vergrößert sich. Das wollte ich nur sagen, scheint ein Schlüssel bei mir zu sein. Aber das hast du in deinem Beitrag ja schon sehr treffend erkannt. :danke:
Nun weiß ich, woher meine Tendenz zum Rückzug kommt. Es ist so, dass wenn ich unter Leute gehe, ich das Gefühl habe, zurück in die Realität zu müssen, weil ich mich sonst fühle und benehme wie eine Außerirdische, die keinen Bezug mehr zur Außenwelt hat. Irgendwie kriege ich diesen Fragezeichen nicht gelöst. :hä: Verstanden habe ich das Prinzip, aber eine Lösung wäre schön. :gvibes:

Mir fällt gerade auf, warum schreibst du "vielleicht" kursiv? Irritiert mich halt ein bisschen.

Das ist keineswegs böse gemeint, es ist einfach als Hinweis gemeint, um vielleicht auf den Weg zu kommen, den du bisher nicht genommen hast

:lieb: Pamelina
Zuletzt geändert von Sonrisa am 7. Jan 2011, 00:52, insgesamt 1-mal geändert.
Sonrisa
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Daisy » 7. Jan 2011, 00:50

Na also :stimmt: Und jetzt nimmst du die alte Geschichte, die du eben nochmal erzählt hast und kehrst sie um, schlage ich vor.

Glaub mir, ich kenne das selbst noch sehr gut, und auch heute habe ich manchen Out-of-the-Vortex-Moment oder gar ganzen Tag, wo ich meine eigene Predigt nicht praktiziere. Aber wie alle Dinge ist das Erlernen und Beherrschen der Selbstermächtigung ein Prozeß - die alte Richtung haben wir ja auch nicht von einem Tag auf den andern gelernt - und es genügt, sich Schritt für Schritt an die neue Geschichte zu gewöhnen. Nur den ersten Schritt muss man denn eben mal tun.

Es war bestimmt kein Zufall, dass der Beitrag "verschwunden" ist *zwinker* Source weiß schon, dass du das alte nicht wieder und wieder erzählen willst :stimmt:

"Vielleicht" schrieb ich kursiv, da es eben an dir ist, den neuen Weg nehmen zu wollen. Du mußt es entscheiden.

LG
Zuletzt geändert von Daisy am 7. Jan 2011, 00:55, insgesamt 1-mal geändert.
Daisy
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Sonrisa » 7. Jan 2011, 00:54

Was ist denn der erste Schritt? :hä: Irgendwie platzt der Knoten bei mir nicht?! :102: Ich kann das alles wunderbar, wenn ich alleine bin, aber was nützt mir das? Ich kann schwer deswegen arbeitslos sein und ohne soziales Umfeld, nur damit ich nicht aus meiner Schwingung herausgeholt werde, wohlwissend, dass nicht die anderen es tun, sondern ich es zulasse. Ich fühle mich da halt zwiegespalten. Die eine mit der virtuellen Realität, wenn sie alleine ist, die anderen mit der past-Realität, wenn sie unter Leute geht. Ich kann doch nicht so tun, als wäre alles anders, wenn ich unter Leute gehe.
Ich verstehe die Theorie, dir für mich aber NOCH meilenweit von der Praxis entfernt liegt. Wie fühle ich mich unter Menschen gut??!

:102: Heute mit 1000m langer Leitung,

Pamelina
Zuletzt geändert von Sonrisa am 7. Jan 2011, 01:00, insgesamt 1-mal geändert.
Sonrisa
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Daisy » 7. Jan 2011, 01:00

Na so schwer ist das doch nicht. Such dir etwas aus deinem Leben aus, dass dir nicht gefällt, wie es ist, und dann erzählst du dir die Geschichte neu, und zwar so, wie du sie haben willst. Wenn du dich als arbeitslos siehst, mußt du dich nicht wundern, wenn du es bleibst. Das Universum bestärkt dich immer in dem, was du selbst von dir "weißt."

Nimm dir am besten ein Blatt Papier und schreibe buchstäblich genau das auf, was du willst. Und höre auf damit, zu wiederholen, was war. Ob nun Therapien oder kritische Mitmenschen oder Arbeitslosigkeit. Mit jedem Mal, da du es wiederholst, untermauerst du es. Also entscheide dich lieber für eine positive Geschichte, schlage ich vor.

Damit verabschiede ich mich jetzt erst einmal.

Viel Spaß :stimmt:
Daisy
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Sonrisa » 7. Jan 2011, 01:02

Arbeitslos bin ich nicht. Das war so gemeint, dass ich ja mein ganzes soziales Leben inkl. Arbeit abbrechen müsste, damit ich meine Schwingung halten kann, weil ich es UNTER Menschen nicht kann. Ich kann es leider nicht anders erklären.
Sorry. :ros:

Bei mir klickt es gerade überhaupt nicht. Ich habe halt die Befürchtung, dass ich irgendwann reif für die Anstalt bin, wenn ich so tue, als sei alles anders, aber sobald ich das Haus verlasse, merke ich ja doch, dass dem nicht so ist. Wenn ich drauße bin, holt die Realität mich halt wieder ein. :rleye:

Sorry, heute Lichtjahre vom Vortex entfernt. :oops:

Gute Nacht,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon laugh » 7. Jan 2011, 11:07

Guten Morgen Pamelina

Weisst Du, was ich gerade versuche, um "bei mir" zu bleiben:

Ich probiers ganz über den körperlichen Weg. Ich habe zwar keine "Fach"-Erfahrung mit Entspannungstechniken oder sowas, aber das brauchts wohl auch nicht...
Ich habe gemerkt, dass ich, sobald ich in "Abstand" von mir gehe, mich immer verspanne. Schultern hoch, Atem flach, schneller reden,...usw. Und sobald ich das merke:
Ausatmen, loslassen, Schultern runter, Gesichtszüge locker lassen, langsamer sprechen - oder zur Abwechslung auch mal gar nicht :mrgreen:...und das nehme ich einfach als Übung. Immer dann, sobald ich mich in Gesellschaft komisch fühle.
Muss aber sagen, dass es bei mir anders gelagert ist - ich fühle mich in Gesellschaft eigentlich immer erstmal wohl....es hakt dann an anderen Punkten.

(In eigener Sache muss ich übrigens mal grad korrigieren: Wenn ich jemanden wirklich mag oder nett finde, dann denke ich nie gleichzeitig schlecht über sie/ihn...das sind eher andere Fälle...aber egal.)

So, aber jedenfalls das: Erstens: Entspannen, und zwar körperlich, und mal nur darauf kucken.

Zweitens: Gesprächsthemen:
Ich hab schon verstanden, dass Du allgemein negative Themen meintest. Da hab ich in der Verwandtschaft einige weitere Kandidaten. 8-) Aber eben - die Leute, mit denen ich alltäglich zu tun habe, sind kaum so.

Ich bemerke da übrigens regionale Unterschiede. In Wien, wo meine Familie herkommt, kenne ich viel mehr Negativlinge. Bin immer wieder erstaunt..... Und wenn man Hader oder Ludwig Hirsch hört, oder Qualtinger, komplettiert sich das Bild. Hier, wo ich lebe, kenne ich wirklich viele positiv-Seher. Und der einzige Negativling, den ich hier kenne (im Freundes/ Bekanntenkreis) ,und den ich trotzdem sehr mag, den nehme ich gelegentlich deswegen auf den Arm, und er lacht dann...

Was Deinen Humor anbelangt: Ich würde aber nicht versuchen, mich von dem zu verabschieden. Ich mag Zynismus, solange er nicht gegen Personen gerichtet und verletztend ist. Wer kuckt sich denn schon gern ein Bild an, auf dem gar kein Schwarz zu sehen ist....
Es sollte sich halt im Rahmen halten, denke ich...aber ich finde, Zyniker bringen oft eine gesunde Portion Ehrlichkeit in die Runde und halten einen vom zu-sehr-Schweben ab...
Und wenns zuviel wird - naja- dann würde ich mich auch zurückziehen.

Ich glaube nicht, dass Du in der Anstalt landest. (Also, ich bin sicher :-) )
Versuchs mit Selbstliebe, Selbstwertschätzung, versuche immer wieder, Positives überall zu entdecken - allem voran bei Dir selbst - und das Positive mit Anderen zu teilen. Und behalte Deinen Humor :mrgreen:

LG,

laugh
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Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Kia » 7. Jan 2011, 11:22

Pamelina hat geschrieben:Sorry, heute Lichtjahre vom Vortex entfernt. :oops:


Pamelina, Du bist immer nur e i n e n A t e m z u g vom Vortex entfernt, bitte rede Dir nicht Lichtjahre ein.
Breath in, breath out. Du kannst immer, jeden Moment von frisch beginnen mit achtsam sein, neu ausrichten.

Du bestimmst die Entfernung zwischen dir und DIR in jedem Moment neu. Es gibt keine ewig lange Reise.

Wunderbare Beiträge liebe Laugh und liebe Daisy, sehr inspirierend.

Bei mir funktioniert das auch gut mit dem Körper entspannen. Es ist sofort auf der Stelle wieder gut.

Herzlich
Kia :danke: Euch
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon lawofattraction » 7. Jan 2011, 11:23

Pamelina hat geschrieben:es war so gemeint, dass ich ja mein ganzes soziales Leben inkl. Arbeit abbrechen müsste, damit ich meine Schwingung halten kann, weil ich es UNTER Menschen nicht kann.


Hallo Pamelina,

doch das kannst Du. Du kannst es lernen.

Abraham sagen "there is never a crowd on the leading edge of creation". Ich denke, jetzt bist Du an einem Entscheidungspunkt angekommen. Weiter mit der Crowd, mit allen anderen, das tun, was sie tun oder Deiner eigenen inneren Wahrheit folgen und darauf verzichten, dass Du die Anerkennung durch Gleichheit mit den anderen Menschen bekommst.

Die Lehren Abrahams zu leben, nicht nur zu lesen, erfordert auch den Mut, alte Zöpfe abzuschneiden und sich vom Mainstream abzusetzen. Das ist nicht immer einfach, da Du dadurch dem Aussen unausgesprochen die Bedingungen kündigst, nach denen sich Euer Zusammensein gestaltet hat. Mit einem solchen Bruch kann das Aussen oft nicht gut umgehen.

Wir können aber nie weniger sein, als wir jetzt sind. Nie einmal Erkanntes un-erkannt machen. Dagegen anzugehen, UNS zu verleugnen, ist unverhältnismässig schlimmer für uns, als eine vorübergehende Entfremdung der Aussenwelt zu erfahren. Die wird sich an einen neuen Umgang gewöhnen, und für Dich kann das nur Positives bedeuten - Freiheit des Ausdrucks und Freiheit, die zu sein, die Du bist. Und dann wird Dir das LoA ganz viele Menschen über den Weg schicken, die Du, solange Du mit den Wölfen heulst, nie kennenlernen wirst.

Das ist doch ein Versuch wert, oder? Was hast Du denn zu verlieren?

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Klara » 7. Jan 2011, 11:31

Hallo Pamelina,
doch, ich glaube schon dass das geht. :stimmt:

Pamelina hat geschrieben:Ich kann doch nicht so tun, als wäre alles anders, wenn ich unter Leute gehe


Und, liebe Daisy, vielen Dank für Deine Posts....Ich hab sie für mich als gut verständlich, auf den Punkt gebracht, erfrischend und sehr, sehr hilfreich wahrgenommen!!!
:lieb:
Lieber Gruß von Klara
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Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon fun » 7. Jan 2011, 11:55

hallo pamelina

ich kenne das auch , auch in meinem umfeld waren und sind manchmal noch
sehr negative menschen (allen voran mein vater...).
ich habe mich diesen negativen emotionen richitggehend aufgesogen und mich davon
runterziehen lassen -inzwischen komme ich damit aber meistens sehr gut klar .
du hast schon sooooo tolle tips und anregungen bekommen lass es einfach
mal in ruhe wirken .
ich ergänze noch was mir geholfen hat , vielleicht ist ja noch etwas für dich dabei .

also bei meinem vater der ein "hauptberuflicher meckerer" ist und so gut wie
keinen gesprächsstoff ausser schimpfen hat , habe ich mir alles aufgeschrieben
was ich an ihm mag . zuerst ist mir da gar nix eingefallen...und dann hab ich mir gesagt ,
es muss doch was an ihm geben , was ich mag...und so nach und nach ist mir immer mehr eingefallen .
also versuchen gute eigenschaften zu finden und die wertschätzen , war schonmal ein hilfreicher schritt
für mich .

dann hab ich noch versucht , mich an momente zu erinnern , in denen wir zusammen spass hatten
und es harmonisch war ...war dasselbe spiel...erst fiel mir nix ein und dann immer mehr .

und dann noch - warst du mal so richtig verliebt ?
kannst du dich noch erinnern wie das war ?
wenn man alles und jeden einfach nur umarmen könnte und alles aber auch alles
einfach nur sooooooooooooo schöööööööhöööööööön war ?
diese glücksgefühle , dieses schweben und diese liebe zum leben und zu allem was ist ?
und nix und niemand konnte einem aus der ruhe und dieser freude bringen ?
kannst du dich da noch reinfühlen ?
also bevor ich aus dem haus gehe versuche ich mich an dieses gefühl zu erinnern
mich ganz darin einzufühlen , und wenn mich jemand da rausschmeisst , dann atme ich kurz
durch und versuche mich wieder zuerinnern. klappt nicht immer aber immer öfter ...!

einen schönen tag noch
(have) fun
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Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Sonrisa » 7. Jan 2011, 12:48

:danke: :gvibes: :bheart: :fh: :fee:

Das muss ich erstmal aufsaugen. :genau:

Pamelina

Und entschuldigung, dass ich gestern so anstrengend war. :ros:
Sonrisa
 

Re: Interaktion mit anderen

Beitragvon Daisy » 7. Jan 2011, 17:02

Klara hat geschrieben:Und, liebe Daisy, vielen Dank für Deine Posts....Ich hab sie für mich als gut verständlich, auf den Punkt gebracht, erfrischend und sehr, sehr hilfreich wahrgenommen!!!
:lieb:
Lieber Gruß von Klara


Oh das freut mich, Klara, dass du auch etwas für dich daraus mitnehmen konntest.

Liebe Grüße :heartsmiel:
Daisy
 


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