Inneres und Äußeres Gefühl

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Inneres und Äußeres Gefühl

Beitragvon Winner » 25. Okt 2011, 20:59

Hallo ihr Lieben,

Ich hatte gestern einen super Tag bei meinem Praktikum, das mir normalerweise genügend Kontrast bietet..aber zur Zeit ist es irgendwie positiver Kontrast, da ich nun aufgrund dessen sehr genau weiss, wie ich mich fühlen will und ich weniger automatisch auf äußere Ereignisse reagiere...Jedenfalls macht das Praktikum mir mittlerweile viel Spaß und es flutscht!

Mit diesem Gefühl kam ich Heim und da kam ein Anruf, der mich aus dem Vortex schmiss, ich habe mich aufgeregt, war genervt und hätte am Liebsten wie früher mit den Füßen auf den Boden gestampft. Habe dann meinem Liebsten alles erzählt, und bin dann abrupt still geworden, habe einfach aufgehört weiter zu reden und mich bedankt, dass er zuhört...dann hat er mich gefragt, ob alles ok sei. Und ich sagte: "Ja ich bin total genervt, aber immernoch glücklich." Und musste dann lachen :kgrhl:
Es scheint so, als hätten zwei Winners gesprochen. Einmal die verägerte, die gesagt hat: "Ja, ich bin genervt!" Und die andere Winner die gesagt hat: "Ich bin total glücklich! In Wirklichkeit und in der Essenz bin ich g l ü c k l i c h!" Egal was mich jetzt aufregt oder nervt!

Ein Fortschritt? Es fühlt sich jedenfalls so an! Es kommt mir so vor, als wenn die Quelle - die viel mehr weiß bzw. immer weiß, dass es mir gut geht, egal was - durch mich gesprochen hat ohne, dass ich es aufhalten konnte...

Habt ihr ähnliche Erfahrungen?

Liebe Grüße
Winner :lieb:
~It's not about the creat-ion, it's about creat-ing!~ Abe
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Re: Inneres und Äußeres Gefühl

Beitragvon MyWay » 26. Okt 2011, 08:57

Hallo Winner,

ich kenne das auch :)

Da ist der Verstand, der der Meinung ist, sich ärgern zu müssen. (Es kam hier kürzlich der Vergleich von einem schlecht trainierten Wachhund - ich weiß leider nicht mehr, wer das schrieb - der wegen jedem Pups Alarm schlägt, auch wenn es keinen Grund gibt, sich aufzuregen; er tut es aus reiner Gewohnheit bzw. weil er es nicht besser weiß.)

Und das Herz, die Seele, das IB, dass sagt: Nö, ist doch alles im Lack. :stimmt:

Lieben Gruß
MyWay
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Re: Inneres und Äußeres Gefühl

Beitragvon Winner » 26. Okt 2011, 18:04

Genau, liebe MyWay!

Aber Abe sagen ja, dass man nicht riesen Schritte von einem negativen ins positive Gefühl machen kann, aber in diesem Fall kam es mir echt so vor, als wäre genau dies geschehen!

Generell fühle ich mich meinem IB am nächsten wenn ich natürlich super gut drauf bin! Aber in letzter Zeit sprudelt es aus mir heraus, selbst wenn ich eher unten auf der Skala bin oder meine es zu sein... :nachdenk:

Ist Esther eigentlich immer ganz oben auf der Emonationalen Leitskala bevor sie Abe channelt?

Viele Grüße
Winner :lieb:
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Re: Inneres und Äußeres Gefühl

Beitragvon lawofattraction » 27. Okt 2011, 08:20

MyWay hat geschrieben:a ist der Verstand, der der Meinung ist, sich ärgern zu müssen. (Es kam hier kürzlich der Vergleich von einem schlecht trainierten Wachhund - ich weiß leider nicht mehr, wer das schrieb - der wegen jedem Pups Alarm schlägt, auch wenn es keinen Grund gibt, sich aufzuregen; er tut es aus reiner Gewohnheit bzw. weil er es nicht besser weiß.


Hallo Myway und Winner,

Ist es denn der Verstand, der sich ärgert, also die Gefühle "produziert"? Ich sage nein, denn dann bekäme man das ja ziemlich gut unter Kontrolle. :clown: Ich könnte dann rational alles wegargumentieren, was stört.

Winner hat geschrieben:ich habe mich aufgeregt, war genervt und hätte am Liebsten wie früher mit den Füßen auf den Boden gestampft


So etwas kommt doch nicht aus dem Verstand ... :mrgreen:

Es ist doch vielmehr so, dass wir bei bestimmten Gegebenheiten eine automatische Gefühlsreaktion haben, die ganz sicher nicht unserer Ratio unterliegen. Wäre der Verstand der "Wachhund", so könnte man ihn so umtrainieren, wie man eine Sprache erlernt. Und wäre für die Zukunft alle Probleme los.

Es geht doch alles über das Gefühl. Das ist doch die Grunderkenntnis der Lehre Abrahams. Das schlechte Gefühl sagt uns, dass wir in dem Moment eine bestimmte Schwingung haben und das gute ebenfalls. Und dann folgt Erkenntnis durch den Verstand - zuerst Verstand, dann auf der gefühlsmässigen Ebene.

Winner hat geschrieben:Ist Esther eigentlich immer ganz oben auf der Emonationalen Leitskala bevor sie Abe channelt?


Esther hat ja diese wunderbare Fähigkeit, ganz in Verbindung mit der Quelle zu treten und alles Eigene für die Zeit der Verbindung mit Abraham auszuschalten. Gerade daher ist ja die Nachricht von Abraham so aussergewöhnlich - pure as pure can be.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Inneres und Äußeres Gefühl

Beitragvon MyWay » 27. Okt 2011, 08:30

Liebe Winner,

Winner hat geschrieben:Aber Abe sagen ja, dass man nicht riesen Schritte von einem negativen ins positive Gefühl machen kann, aber in diesem Fall kam es mir echt so vor, als wäre genau dies geschehen!


Naja, du warst ja nicht zu Tode verzweifelt, sondern bloss genervt. Vielleicht bist du tatsächlich gar nicht so weit "unten" gewesen, wie du angenommen hast.

Loa schrieb: "Wäre der Verstand der "Wachhund", so könnte man ihn so umtrainieren, wie man eine Sprache erlernt."

Jo, so sehe ich das.

Lieben Gruß
MyWay
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Re: Inneres und Äußeres Gefühl

Beitragvon bliss » 27. Okt 2011, 09:06

Guten Morgen!

Der Wachhund-Vergleich stammte von mir. Und ja, ich sehe es auch so, dass der Verstand "umerzogen" werden kann - und das steht auch in keinerlei Widerspruch zur Lehre Abrahams. Es ist der Verstand, der die Gedanken hervorbringt, und Abraham sagen ja, dass wir, wenn wir uns schlecht fühlen, einen Gedanken finden sollen, mit dem wir uns besser fühlen. Zwar ist es nicht der Verstand, der die Gefühle generiert, sondern das Unterbewusstsein - aber es tut das aufgrund der vom Verstand gesandten Gedanken-Information. Der Punkt ist halt, dass der Verstand Situationen nur aufgrund bisheriger Erfahrungen interpretieren kann und somit immer wieder dasselbe Lied abspielt - bis wir ihm Einhalt gebieten und alte Gedankenmuster mit neuen überschreiben. Im Masterkey System heißt der Verstand denn auch "der Wächter vor dem Tor". Es sind einfach zwei unterschiedliche Ansätze für dieselbe Sache... sich ausschließlich an den Gefühlen zu orientieren oder bewusst, absichtlich und zielgerichtet "an den Gedanken zu arbeiten". Und Abraham sagen ja auch, dass es für jeden Schüler den richtigen Lehrer (bzw. die richtige Lehre?) gibt. Ich fahre gut damit, je nach Tagesform, mal mit der einen, mal mit der anderen Methode zu spielen.

Insofern sind bei Dir, liebe Winner, einfach zwei Programme parallel abgelaufen - das neue der Anbindung und das alte des Genervtseins, das Du dann aber gar nicht mehr wirklich ernst nehmen konntest. Ich habe das auch schon erlebt: Total glücklich und dann Streit mit meiner älteren Tochter... ich habe vor mich hergeschimpft wie ein Rohrspatz - und plötzlich dieser Moment des "Erwachens", was für ein Blödsinn das doch ist. Und dann habe ich mir gesagt: Ich WILL aber jetzt sauer sein - was zu einem Lachanfall ob der Absurdität geführt hat. Damit war dann auch der Wind aus den Segeln genommen.

Liebe Grüße
Bliss
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