Ich will alles

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Ich will alles

Beitragvon sita » 30. Okt 2009, 09:11

Die andere Aussage ist unser Lieblingsstatement: Wohlergehen wird immer im Überfluss vorhanden sein, so dass die vorherrschende Erfahrung der Mehrheit der Menschen immer auch Wohlergehen sein wird. Ihr könnt also zu jedem beliebigen Zeitpunkt entscheiden, welche Rolle Ihr spielen möchtet. Ihr könnt alles als Vorwand nehmen, um mit Wohlergehen in Übereinstimmung zu kommen, und Ihr könnt alles als Ausrede benutzten, das nicht zu tun. Wir denken, diese Diskussion dreht sich im Grunde um die eigene persönliche Macht. Wir denken, dass das in einer gewissen Weise, genau das ist, worum Ihr kämpft und was Ihr gerne haben möchtet.

Ich nutze gern den Vorwand, um mit Wohlgefühl zu reagieren, wenn ich arbeitsmäßig durch Umstände anders eingesetzt werde, indem ich immer meinen Vorteil sehe, der in jeder Situation da ist. Das eine ist so gut wie das andere. Ich bin da sehr flexibel. Das klappt wunderbar, solange ich es zufrieden bin. Ich lebe da nach dem Motto, mache das Unvermeidliche zum Gewollten.

Wenn ich jedoch darüber hinaus etwas neues möchte, dieses Level jetzt verlassen möchte, werde ich unzufrieden, weil mein Augenmerk auf das gerichtet ist, was ich noch nicht habe. Und vor allem habe ich den Glaubenssatz in mir, dass es sowieso nie klappt, dass ich finanziell unabhängig bin. Und dann klappt auch nix. Logisch. Ich kenn das schon. Das ist für mich ein Knackspunkt, den ich immer wieder auf das innere imaginäre Regal legen muss, um nach ner Zeit zu schauen, ob und was sich in meiner Sicht geändert hat.

Habe grad den Eindruck, dass es da aber gar nichts zu erreichen gibt. Wenn ich das denke, dann verschwindet
a. mein Wohlgefühl
b. mein Geld / ressourcen

Vielleicht schließe ich mal damit ab. Wünsche hin, Wünsche her. Auf der anderen Seite brauch ich nur zu fühlen, wann ich es einfach wollen kann. Dann ist es nur ein kleiner Schritt und kein Spagat.

Ich kann mal folgendes probieren. (hihi es geht immer wieder nur darum, denn das ist etwas, was mir nicht passieren wird (Glaubenssatz), wenn diese Welt wirklich/real ist und recht hat.)

Also ich kann mal folgendes probieren.

Ich will an meinem Ziel: finanzielle Unabhängigkeit und völlige Gesundheit und Jugend und ewiges Leben, also das, was mein "Geburtsrecht" ist, herauskommen, ohne mein Wohlgefühl zu verlieren. Das gebe ich jetzt mal in Auftrag. Alles, was ich von jetzt an erlebe ist dazu angetan, mir dies näher zu bringen. Denn meine Aufträge werden immer bearbeitet.

LG
Sita
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Re: Ich will alles

Beitragvon sita » 30. Okt 2009, 09:18

Ihr könnt nicht auf das schauen, was Ihr nicht wollt, ohne Euch dieser Schwingung anzuschliessen und sie aufrecht zu erhalten. Zieht Eure Aufmerksamkeit ab von dem, was nicht in Harmonie ist mit Eurem wahren Sein; und wenn Ihr Euch davon abwendet, wird Eure "Jetzt-Schwingung" sich dem anpassen, was Ihr wirklich seid

Ja da passt das hier wirklich perfekt zu. Ich bin nicht bereit, mein Wohlgefühl zu opfern, um etwas zu erreichen. Da lass ich lieber arbeiten. Dann brauch ich mich nicht drum zu kümmern. Ich erfreu mich nur an den Früchten, die mir in den Schoß fallen und lerne aus ihnen. :danke:
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Re: Ich will alles

Beitragvon Sunflower » 30. Okt 2009, 09:27

sita hat geschrieben:
Ich nutze gern den Vorwand, um mit Wohlgefühl zu reagieren, wenn ich arbeitsmäßig durch Umstände anders eingesetzt werde, indem ich immer meinen Vorteil sehe, der in jeder Situation da ist. Das eine ist so gut wie das andere. Ich bin da sehr flexibel. Das klappt wunderbar, solange ich es zufrieden bin. Ich lebe da nach dem Motto, mache das Unvermeidliche zum Gewollten.



Dazu fällt mir grad der Spruch von Leonardo da Vinci ein : Wer nicht kann, was er will, muß das wollen,was er kann.


du hast ja ganz viel schon gemerkt , ....so dass es Glaubenssätze sind die dir da Stöcke ins Rad stecken und dich bremsen.Vielleicht kannst du mitt dem Rad der Aufmerksamkeit arbeiten ,hat bei mir einiges verändert bei Glaubenssätzen die so zementiert waren .
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Ich will alles

Beitragvon sita » 30. Okt 2009, 09:33

hi liebe sunflower,

Rad der Aufmerksamkeit, ist das ein Ausdruck von abe? Wär schön, wenn du für mich ein Beispiel hättest, wie du das anwendest.

LG
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Re: Ich will alles

Beitragvon lawofattraction » 30. Okt 2009, 10:33




Hallo Sita,

Einen Aufriss der Methode des Rades der Aufmerksamkeit - Focus Wheel findest Du hier.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Ich will alles

Beitragvon ZaWo » 30. Okt 2009, 14:11

Sita schrieb
Ich lebe da nach dem Motto, mache das Unvermeidliche zum Gewollten.


Nach diesem Glaubenssatz habe ich früher auch gelebt. Eine Zeitlang recht gut, aber dann immer schlechter. Dieser Satz ist nämlich sehr begrenzend und noch dazu engt er immer weiter ein, da du das unerwünschte (das du zwar unvermeidliche nennnst, aber dennoch unerwünsch ist) mit in dein Erleben einschließt. Irgendwann pappst du nur noch Smilies drauf, redest dir Mist schön und dieses schale Gefühl bleibt aber.

Ich glaube ganz eng verbunden mit so einem Glaubenssatz ist auch der innere Zwang mit dem gegebenen zufrieden sein zu müssen. Da ist noch was anderes Falsches drin.

1. Es gibt wenig unvermeidbares
2. Wir müssen nicht zufrieden sein, sondern dürfen, nein können gar nicht anders als wünschen.

Bei mir wurde daraus ein Abwärtsstrudel und irgendwann saß ich da und hatte nicht viel von dem, was ich wirklich wollte. Der Druck war mittlerweile enorm geworden.......und Splash....alles zerbröselte im Chaos.

Abe nennen sowas einen heißen Ritt. ("....dann wird das Problem eben größer...." :tja: .) So geht es zwar auch, denn wir kommen immer an, aber erfreulicher ist es allemal, gleich mit sich zu gehen. (und gehen müssen wir sowieso)

Der Rest ist vermutlich Übung und sich selbst als immerwährende Wünschende zu erlauben.

Lieber GRuss
ZaWo
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Re: Ich will alles

Beitragvon sita » 30. Okt 2009, 21:14

Hallo Zawo,

ich sehe es eher so: Es ist unvermeidlich, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten gehe. Das erschaffe ich mir selbst. Wenn ich damit unzufrieden bin, dann greife ich mich selbst an, wie ich dann an meinem Gefühl bemerke. Aus diesem Grund will ich es und ich tue es mit Liebe. Ich erkenne mich selbst mit meinen derzeitigen Schöpfungen an.

Daraus resultiert, dass die gesamte Arbeitssituation sich geändert hat. Ich verdiene mehr, habe einen anderen Status und werde manchmal regelrecht verwöhnt, kann z.B. mitessen, wenn die Chefin gekocht hat. Beim Urlaub wird mir gesagt, ich hätte es verdient etc.

Denoch möchte ich die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, frei entscheiden zu können, ob ich arbeiten will oder nicht und ich will die Erfahrung machen, wie sich mein Körper verändert in eine Richtung, die ich schon ein paar Mal erlebt habe, aber noch nicht dauerhaft. Es hat wenig Sinn, an meiner Situation zu rütteln, weil ich das noch nicht kann. Was ist, wenn ich es niemals dauerhaft erschaffe? Dann habe ich mein Leben vertan, indem ich unzufrieden war, wo ich doch hätte zufrieden sein können. Denn es geht mir gut. Es ist mir immer gut gegangen.

Vor ein paar Jahren nach meiner Trennung, war ich mit beiden Kindern allein und mein Geld ging zur Neige. Ich suchte schon seit längerem einen Job und bemerkte, dass ich die freie Zeit nicht mehr genießen konnte, weil der Druck größer wurde. Ich hätte es aber genießen können, weil zur rechten Zeit der Job kam.

Früher dachte ich, ich werde alt und ich fühlte mich manchmal nicht wohl. Heute sehe ich ab und zu Bilder von mir und dann frag ich mich, wieso war ich da unzufrieden? Ich sah doch gut aus. Also gehe ich davon aus, dass ich jetzt auch gut aussehe. Ich brauch doch nicht erst in der Zukunft auf die Vergangenheit zurücksehen. Sondern ich kann einfach davon ausgehen, dass ich immer zu jeder Zeit gut aussehe.

Also ich habe gelernt, dass das, was war, doch immer ok war. Und so halte ich es. Das was jetzt ist, ist gut. Also brauche ich auch nicht daran zu zerren. Damit akzeptiere ich was ist.

Dass meine Situation sich geändert hat, hängt mit Liebe und mit Wohlgefühl zusammen und auch mit meinem Willen, den ich häufiger eingesetzt habe. Ich habe auch geistige Hilfen bekommen. Ich WUSSTE plötzlich, dass das Einrichten der Reichtumsecke hilft. Und dieses Wissen, entgegen meiner sonstigen Erfahrungen, hatte ich öfter. Tja und wenn ich es weiß, dann ist es auch so. Und die Freude darüber bescherte mir immer mehr. Das ist doch der Weg, wie wir alle wissen, um das Leben schöner zu gestalten.

Ich suchte nach den goldenen Mittelweg, um mein Wohlgefühl nicht zu verlieren und denoch mehr zu verändern. Dieses verändern wollen war wohl schon Unzufriedenheit. Vielleicht war es auch nur Ungeduld. Jetzt ist auf jeden Fall alles vorhanden, was ich sehen und erleben will. Also ich habe es ja in Auftrag gegeben. Und nun lasse ich die Dinge wieder geschehen. Hab mich schon davon gelöst und schaue auf mein Wohlgefühl und freue mich schon auf neue geistige Hilfen, wie ich das umsetzen kann, was ich will.

Meine Chefin hat ein Schild (Werbung) an die Kundentheke gehängt. Ich las es, ich glaube dort steht, ab sofort wird alles besser, und ich grinste, weil ich auch schon solche Schilder aufgestellt hatte (Wunscherfüller und noch eins, das hab ich vergessen). Ich kam also grinsend ins Büro und meinte: ab sofort wird alles besser. Natürlich alle am Lachen und einer meinte, weil ich gestern vom Seminar bei Bodo Dingsda sprach, na Rosi warste wieder auf einem Seminar.......... ach ich liebe das Verkohlen.... das weiß auch jeder. Ich habe soviel Spaß und schon so viel gutes, das setz ich nicht mehr aufs Spiel. Ne, es darf weiterwachsen.

Einen schönen Abend
Sita
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Re: Ich will alles

Beitragvon lawofattraction » 31. Okt 2009, 09:09

sita hat geschrieben:
ich sehe es eher so: Es ist unvermeidlich, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten gehe. Das erschaffe ich mir selbst. Wenn ich damit unzufrieden bin, dann greife ich mich selbst an, wie ich dann an meinem Gefühl bemerke.


sita hat geschrieben: ... denoch möchte ich die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, frei entscheiden zu können, ob ich arbeiten will oder nicht


Liebe Sita,

wenn wir etwas als unvermeidlich anschauen, dann bedeutet das, dass wir es gerne aus unserem Leben verbannen möchten, aber denken, das sei nicht möglich. Es ist also einerseits der Wunsch zur Veränderung da, auf der anderen Seite die Überzeugung, Veränderung kann nicht erfolgen. Und das bedeutet, dass man ein grosses Ohnmachtsgefühl erfährt, da ja offensichtlich die Hände gebunden sind und es anscheinend keinen Spielraum gibt, Entscheidungen für ein Erleben zu treffen, mit dem wir uns wohlfühlen. Dabei verliert man das Gefühl dafür, dass wir uns immer und jederzeit frei entscheiden können, und zwar in Bezug auf die Gedanken, die wir denken ebenso wie auf mögliche Aktion.

Es besteht also ein schmerzhaft empfundener Zwiespalt zwischen Wollen und Können. Vor allem auch deshalb, weil ja etwas, was mit einem selbst und eigenen Entscheidungen zu tun hat, nach Aussen verlagert wird. Nicht der Wunsch nach Veränderung und die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation sind es, die die schlechten Gefühle hervorbringen, sondern das innere Hin- und Hergerissensein zwischen dem Wunsch und der Überzeugung einer vermeintlich unüberwindbaren Barriere.

Bewusste Realitätsgestaltung hat ganz wenig mit Aktion zu tun, sondern mit unserer Schwingung, und wir erschaffen unsere physische Realität durch unsere Gedanken und Gefühle. Zumindest in einem Stadium, in dem man inneren Konflikt lebt, ist konkretes Veränderungs-Tun das am wenigstens Angebrachte. Es muss also im Aussen garnichts verändert werden, verändern aber können wir immer unser Denken. Das ist die einzig sinnvolle Aktion im Moment - Du kannst diesen unseligen Glaubenssatz nehmen, dass es Unvermeidliches gibt, und den in einen solchen Glauben umändern, der Dir und Deinen liebsten Wünschen zuträglich ist. Schau Dich doch einmal um, wieviele Menschen es gibt, die sich aus scheinbar unlösbaren Situationen durch ihren eigenen Glauben an Veränderung befreit haben und ihrem Glück gefolgt sind. Das wäre nie geschehen, wenn sie in eine angebliche Unvermeidlichkeit - keine Aussicht auf Veränderung - resigniert hätten.

Im Moment ist also vielleicht garnicht die Zeit für aktive Veränderung. Es bedarf nur einer Veränderung des Fokus und einer Veränderung dessen, was Du über Deine eigenen Möglichkeiten, Dein Leben aktiv zu gestalten, denkst. Du brauchst nichts anderes zu tun als Deine Gedanken zu prüfen und zu erkennen, dass Deine Denkweise Dich einschränkt statt erweitert. Und nach Gedanken Ausschau halten, die sich so gut anfühlen, dass eine wunderbare Zukunft ganz einfach geschehen muss.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ich will alles

Beitragvon ZaWo » 31. Okt 2009, 13:30

Es ist unvermeidlich, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten gehe. Das erschaffe ich mir selbst. Wenn ich damit unzufrieden bin, dann greife ich mich selbst an, wie ich dann an meinem Gefühl bemerke.


Hallo Sita,

dass du derzeit arbeiten gehst, das hast du dir so erschaffen.....in der Vergangenheit tatest du dies. Alles was wir jetzt vorfinden sind die Dinge, die wir früher gedacht und ausgestrahlt haben.
Was wir jetzt denken und ausstrahlen werden wir in der Zukunft vorfinden. Du greifst dich überhaupt nicht selbst an, wenn du jetzt nicht mehr arbeiten gehen willst oder jetzt eine Änderung herbeiführen möchtest. Im Gegenteil, du greifst dich an, wenn du dir deine (woher auch immer kommenden) Wünsche nicht erlaubst. Unsere Wünsche und auch unsere Möglichkeiten bzgl. Veränderung ändern sich während wir durch dieses Leben schippern. Alles ist in ständiger Bewegung und wird sich auch immer weiter bewegen und verändern. Wir wissen heute nicht, was wir morgen wollen werden.

Deine Aussage auf einen Künstler bezogen, würde ja bedeuten, dass er den Klumpen Ton nur halbfertig belässt, da er sich ja sonst selbst "angreifen" würde, wenn er die Vase noch weiter mit neuen Ideen verzieren würde. Was so gesehen natürlich ein Quatsch ist.

Deine jetzige Lebenssituation wurde von dir geschaffen und wird immer weiter verfeinert, geändert etc.

Deine schlechten Gefühle sind vielleicht nichts anderes als eine ganz normale Unzufriedenheit mit der gegebenen Situation und dem Fokus auf das jetzt nicht mehr Erwünschte.
Das ganze ändert aber nicht deine Wertschätzung deiner jetzigen Schöpfung gegenüber, denn sie ist die von dir geschaffene Ausgangssituation, ohne deren Form du die Vase nicht weiter verzieren könntest.

Lieber Gruss
ZaWo
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Re: Ich will alles

Beitragvon sita » 31. Okt 2009, 15:10

Hallo liebe Zawo,

ja sicher, du drückst es besser aus: ich habe es erschaffen. Und du hast auch recht, wenn du sagst, indem ich Änderung will, greife ich mich nicht selbst an und doch......

Also schau ich hier mal genauer hin. Es geschehen 2 Dinge, wenn ich mich mal wieder mit der Freiheit befasse, die ich noch nicht habe, zu arbeiten oder es zu lassen. Einmal ist damit verbunden, dass ich mir einen Überblick verschaffe. Dazu nehme ich natürlich die Vergangenheit, sehe wie lange ich schon den Wunsch habe. Und dann guck ich mir meine Gedanken dazu an und wenn ich den Gedanken entdecke, das geschieht sowieso niemals, dann weiß ich, dass ich dagegen nicht ankomme. Der Kurs würde sagen, dass ich meinen Nichtglauben verwende. Probier ich dann etwas aus, lande ich sehr wahrscheinlich an einem Punkt, wo ich mich überhaupt nicht mehr wohlfühle. Da es dann auch draußen anfängt: meine Kosten werden mehr, die Menschen unfreundlicher oder plötzlich meine Familie grantig, fällt es mir schnell auf, dass ich auf einem Holzweg bin, der mich dahin führt, wohin ich nicht will.

Auf der einen Seite sehe ich genau, wie ich innerhalb meiner Vorstellungsgrenzen erschaffen kann, sehr oft einfach durch meinen Willen. Aber wenn es meine Vorstellung übersteigt, dann funzt es noch nicht. Wenn ich meintwegen sage, ich will mit meiner Losnummer gewinnen, dann kommt da ein Gefühl, dass sich wirklich komisch anfühlt. Da sind verschiedene Gedanken. Z.B. wenn jemand anders mir sagt, dass er gewinnen kann, dann denke ich, geschieht ja sowieso nicht. Tja wie soll es damit auch geschehen??? Ich denke z.B. auch, dass ich mich lächerlich mache, das Wollen darüber zum Ausdruck zu bringen. Weil jeder denkt, geschieht doch sowieso nicht.

Nach meinem Denken jedoch müßte es geschehen, wenn ich das für möglich hielte ohne "Gegengedanken" zu haben. Ich habe da früher, also vor ca. 10 Jahren regelmäßig in diesem Gedankenfeld gesessen, alles in die Ecke geschmissen usw. Von daher.... so bin ich nicht mehr von diesem Gedanken besessen, als dass ich nicht davon lassen könnte. Vielleicht kann ich deshalb auch darüber schreiben, ohne mein Wohlgefühl zu verlieren.

Ich habe eine Bekannte, die will abnehmen ohne weniger zu essen. Ist dasselbe Ding. Und regelmäßig sitzt sie wieder da und findet plötzlich ihren Körper zu dick und fühlt sich unwohl. Na so hat das keinen Sinn oder?

Oder ich habe keine Lust, auf alles möglich zu verzichten an Essen, nur weil der Körper reagiert. Der Körper kann aber von sich aus nichts tun, er ist ein neutrales Ding. Und deshalb bin ich darauf gekommen, dass das Gedankenfelder sind, in denen wir uns befinden, wenn wir heiraten, einen Mann suchen, 50 werden oder ein Krankheitsurteil von einem Arzt hören, dass dann auch noch auf der Karte gespeichert wird und wo du regelmäßig zur Kontrolle mußt. Dann kommen wir mit all den Gedankengefühlen in Berührung, die vordem schon andere gedacht und gefühlt haben.

Im Kurs steht, dass Gedanken bleiben, wenn man sie nicht vergibt. Also gebe ich mal immer vorsichtshalber ein Gedankenfeld zum lösen ab, damit die Gedanken sich wieder auflösen und vergebe alles.

Ich urteile also am liebsten gar nicht, wo immer mir das möglich ist, damit ich nicht noch etwas hinzufüge an Qual oder sonstigem.

Tja jetzt hab ich viel geschrieben, bin ich vom Thema abgekommen?

Also wenn ich gewinnen möchte, dann befinde ich mich in einem Gedanken-Gefühlsfeld, in dem sich so viele Gedankengefühle befinden, das wird enorm sein. Allein die ganzen Lottospieler jede Woche. Ist euch schon mal aufgefallen, dass immer wenn sich die gesamte Aufmerksamkeit auf eine Ziehung richtet, weil im Jackpot so viel Geld ist, dass dann derselbe auch geknackt wird? Das kenne ich von früher mit den Geldspielautomaten. Wir hatten damals in den 70igern eine Kneipe. Und ich saß daran und wollte den Jackpot knacken. Und weil ich dann hinter die Theke musste, konnte ich immer schön zuschauen, wie jemand anders das Geld aus den Automaten kitzelte. hihi ich hab erst 1 x in meinem Leben was gewonnen und da hat ein anderer für mich gespielt und ich wußte das nicht........ außer desöfteren mal 10,-

Aber ab sofort wird alles besser :kgrhl: ne ich glaub es immer noch nicht, dass ich das erschaffen werde. Da kippe ich immer wieder um und trag es mit Humor. Vielleicht ist ja jetzt die richtige Zeit und es macht klick bei mir. :tja:
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