Ich gönne mir das Neue...

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 6. Mai 2010, 20:00

Ihr Lieben,

ich hatte ja heute Morgen geschrieben, dass ich wegen des Threadtitels in meinem alten Thread nicht weiter schreiben möchte. Ich habe eine Aufforderung von Kia ("Gönne Dir das Neue") als Titel für meinen neuen Thread gewählt...

Nachdem mir klar geworden war (über Nacht), wie ich all die Verhinderungen und letztlich "seinen" Rückzug kreiert habe, habe ich heftigst auf die Notbremse getreten. Never ever mehr in diese Richtung! Habe heute mein "Glücks-Spiel" fertiggestellt und schon einmal zum Einsatz gebracht, sehr auf meine Emotionen geachtet (gar nicht so einfach nach jahrzehntelanger Vermeidungsstrategie), mehr oder weniger den ganzen Tag hier im Forum herumgelesen und jetzt, zum Schluss, alle Workshops durchgelesen. Einiges wusste ich schon, habe viele neue Inspirationen bekommen - aber Workshop Nr. 22. "Fixiert auf einen bestimmten Mann (oder auch Sache)" trifft für mich (natürlich) aktuell den Nagel auf den Kopf.

Und... so ganz verkehrt liege ich mit meiner "Kontaktsperre" ja gar nicht. Ich bin damit gewissermaßen "downstream", denn er hat ja zuerst aufgehört zu schreiben... Gut, gut, ich sehe das mit der Kontaktsperre auch nicht mehr so eng, habe auch gestern Abend schon geschrieben, "solange von ihm keine beantwortungswürdige Nachricht kommt". Fakt ist, dass ich auf seine letzte Mail (zumindest bisher) keine Lust habe zu antworten, weil da einfach nichts drinsteht, was mich zu einer Antwort inspiriert.

Vor allem aber - und das war ja die ganze Zeit ein wichtiger Aspekt dabei - bestärken mich zwei Äußerungen in Workshop 22 darin, mich zur Zeit zurückzuhalten: Erstens der Kommentar "Und dann bekommst Du einen Beweis einer Bewegung in die gewünschte Richtung und, statt dem Strom zu erlauben, Dich zur Erfüllung zu tragen, scheinst Du das Vertrauen verloren zu haben in die Fähigkeit des Flusses, Dich dorthin zu tragen, wo Du sein möchtest – und Du gehst hin und klingelst!" Ich will jetzt nicht "klingeln".

Das andere ist: "Du lässt ganz einfach für eine Weile Deinen Wunsch nach Erleichterung wichtiger sein als Deinen Wunsch nach Fred. Denn beide gehen in die gleiche Richtung. Deshalb ist es auch ein richtig gutes Zeichen wenn Du sagst, dass Du dessen müde geworden bist. Wenn Du dessen nämlich überdrüssig bist, dann bist Du bereit, den Kampf auf zu geben." Ja, ich bin auch müde...

Und schließlich: "Wir wollen nicht, dass Du Fred loslässt. Wir wollen nicht, dass Du die Essenz von Fred loslässt. Wir möchten auch nicht, dass Du den Gedanken an eine Beziehung aufgibst. Wir möchten nur, dass Du den Widerstand aufgibst. Und das bedeutet, dass Du Dein Bedürfnis aufgibst, Fred kontrollieren zu wollen." Ihm jetzt zu schreiben, wäre der Versuch, Kontrolle auszuüben - zwecklos und kontraproduktiv.

Inspiriert hat mich auch eine Äußerung in Workshop 18 "Welche Beziehung sucht ihr wirklich?": "Wenn Ihr im Moment ohne die Beziehung Eurer Träume seid, so ist das ganz wunderbar. Da Ihr genau jetzt die Möglichkeit habt, an der Beziehung zu arbeiten, die für Euch am allerwichtigsten ist (der Beziehung zwischen mir und MIR - abrakadabra). Und dann, damit verbunden, wird die Beziehung Eurer Träume kommen."

All das sagt mir, dass ich es genau richtig mache. Ich kümmere mich um mich und schaue, ob und was von ihm kommt - daraus kann ich dann sehen, ob ich aufs richtige "Pferd" setze.

Es war ein guter Tag heute - nicht leicht, aber erkenntnisreich. Danke für die Workshops, Loa, sie haben mir sehr weiter geholfen.

Liebe Grüße
abrakadabra
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon LillyB » 6. Mai 2010, 20:30

abrakadaba hat geschrieben:
All das sagt mir, dass ich es genau richtig mache. Ich kümmere mich um mich und schaue, ob und was von ihm kommt - daraus kann ich dann sehen, ob ich aufs richtige "Pferd" setze.


Setz auf Dich. Das ist das beste Pferd auf das Du jemals setzen kannst. Wonderful. Freut mich sehr Dein neuer Thread.

ALOHA :ros:
Lilly
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 7. Mai 2010, 08:03

LillyB hat geschrieben:Setz auf Dich. Das ist das beste Pferd auf das Du jemals setzen kannst. Wonderful. Freut mich sehr Dein neuer Thread.


Ja, das fühlt sich viiiiiieeeel besser an. Und ich erkenne immer mehr und immer schneller, wenn ich (wie in einem langen Telefonat gestern Abend mit meiner Lieblings-Freundin) wieder in das "Alte" abzurutschen drohe. Haha, in dem Telefonat hatte ich mir schon wieder eine Kontroll-Strategie zurecht gelegt, die ich heute dann in die Tat umsetzen wollte. Aber neuerdings scheint ja nachts bei mir erkenntnismäßig ein Großreinemachen stattzufinden, denn heute Morgen wurde mir klar (und dann zieht immer ein breites Grinsen über mein Gesicht und mir bleibt vor Begeisterung der Mund offen stehen), dass ich fast schon wieder "drauf reingefallen" wäre. Wattnquatsch! :kgrhl: Ich brauche "ihm" gegenüber gar nichts zu kommunizieren, sondern mich nur auf meine Wünsche konzentrieren - "Fred" wird schon kommen, wer immer das dann auch sein wird.

Auch im Bereich Geld ändert sich meine Sicht. Mein älterer Sohn hat derzeit die "Mama-gib"-Haltung, heute Morgen kam er schon wieder an... ich fing an zu wettern, zückte die erbetenen Einsfünfzig aber trotzdem, merkte, wie ich schon wieder anfangen wollte, ganz sorgenvoll zu denken, wo DAS denn hinführen soll - als sich auch hier das breite Grinsen in meinem Gesicht platzierte und ich erkannte, dass ich es geschafft hatte, aus der Sorge ins Vertrauen zu wechseln. Klar kann ich ihm das Geld geben - es ist immer genug da.

Dann wieder die Überlegung, dass der Keller überquillt von Sachen, die ich ja auf den Flohmarkt oder in den Secondhandladen... Hahaaaaa! Ich will Geld (und weiß genau, was ich damit anfangen will) und ich will einen aufgeräumten Keller. Ich kann die Sachen auch verschenken - und mich einfach "empfangsbereit" halten, anstatt ängstlich an dem 1:1-Tausch festzuhalten. Das ist viel entspannter. Vielleicht mache ich aber doch noch mal einen Flohmarkt mit - einfach weil es mir letztes Jahr einen Riesenspaß gemacht hat... Dann ist das "Ziel" aber der Spaß und nicht das Geld. Jep, das fühlt sich gut an. :gvibes:

Vor zwei Wochen, am Wochenende, hatte ich beschlossen, mir ein Law of Attraction Buch zuzulegen, und sagte zu meiner Freundin, dass dies meine "neue Bibel" werden soll. Ich habe sooooo viele Selbsthilfe- und -erkenntnisbücher gelesen, die alle im Bücherregal stehen und winken - und (sobald ich sie in die Hand nehme) immer wieder "helfen", dass ich mich total verfranse... Gestern ist mir klar geworden, dass ich in der Tat meine "neue Bibel" gefunden habe. Ich brauche nichts anderes mehr. Die vielen Bücher kann ich gleich mit verschenken. :genau:

Und gestern habe ich einen kleinen Job abgelehnt. Jaaa, das GELD könnte ich gut gebrauchen, deshalb hatte ich in Erwägung gezogen, ihn anzunehmen... aber die Vorstellung an den Job fühlte sich so schlecht an, ich merkte, dass ich das einfach nicht machen WILL. (Bisher hätte ich mich dazu gezwungen, eben weil ich ja das Geld BRAUCHTE.) Jetzt freue ich mich, dass ich mich am Montag nicht durch etwas durchquälen muss, was ich gar nicht will... es ist nicht nötig, ich bin versorgt.

Mein Leben ist so schön geworden, und es wird immer noch schöner. Dem Himmel sei Dank, dass ich hierher gefunden habe. Euch danke ich für die liebevollen A****-Tritte, die mich immer mehr zu mir selbst hin schubsen.
:danke: :ros:

Liebe Grüße
abrakadabra
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon LillyB » 7. Mai 2010, 08:44

Boahhh Abrakadabra,

was kommt da jetzt für eine super Power herüber. Herzliche Glückwünsche und Happy Welcome im Blitz LOAern (neues Wort :gvibes: ). Das war alles schon in Dir drin und jetzt fluppt es raus. Soll ich Dir mal was sagen, genauso ist es mir auch ergangen. Einmal mit dem Geld. Mir fiel ein, ich bin ja reich! Und für mich ist immer gesorgt und das lebte ich dann bzw. lebe ich heute.

Und auch mit dem Verschenken, hab ich so gemacht. Meine ganzen Bücher aussortiert (verkaufen über Ebay hätte mich gestresst). Teile weggeschmissen, etliche ans Krankenhaus gegeben für die Büchereien, dann einen Teil mit ins Office zum verschenken und austauschen. Ich hab jetzt ein halb leeres Bücherregal. Wann immer ich es betrachte, wie Du schreibst: Breites Grinsen :gvibes:

Das allerbeste und allerfeinste für uns :uns: Welcome in the rich and happy Vortex-Life :bheart:

Ach übrigens und für alle. Das Video von Abraham, was Phill heute beim "wisewoman"-Thread reingestellt hat, ist der absolute Hammer :loveshower: I love it!

ALOHA und *freuu*

Lilly

P.S.: Das ist ja echt interessant und spannend, was da bei Dir nachts immer so abgeht :lol: bzw. morgens schon. Kommt mir irgendwie bekannt vor ... :five:
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Kia » 7. Mai 2010, 09:36

Welcome to the new you

Welcome to your joy

Welcome to new life

Wertschätzung Feuerwerk für Dich

:kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl: :kl:

100 hoch 100 :ros:

Du bist in der Tat Dein bestes Pferd
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 8. Mai 2010, 10:38

Danke, liebe Lilly und liebe Kia, für Euer feedback.

Gestern kam meine ältere Tochter von ihrer Klassenfahrt zurück. Ich hatte ihr noch 60 Euronen für anstehende Bahnfahrten und Museumsbesuchs-Eintritte mitgegeben... die hat sie nicht gebraucht und mir zurück gegeben. Dadurch habe ich unerwartet mehr Geld, als ich durch den abgelehnten Job verdient hätte. :gvibes:

Dann habe ich gestern in "Ich ziehe heute in mein Leben" geschrieben: Eine Nachricht von "Fred"... Ich habe heute Nacht von "Fred" geträumt. Nicht der Mann, den ich kenne, er sah gaaanz anders aus - aber die Energie war 100 % stimmig! :gvibes:

Ich habe mir gestern Gedanken darüber gemacht, wo eigentlich bei mir der "casus knacktus" liegt, und bin darauf gekommen, dass es mir von frühester Kindheit abtrainiert worden war zu spüren, was ich WILL. Das, was ich wollte, habe ich ohnehin nicht bekommen, und so habe ich gelernt, lieber gar nichts zu wollen, als mir permanent dieser Ohnmachtssituation bewusst zu sein. Durch die Erkenntnis des Law of Attraction ist mir - zumindest theoretisch und glaubenstechnisch - meine wahre Ermächtigung bewusst geworden. Aus dieser Bewusstmachung heraus kann ich mich wieder trauen zu fühlen, was ich will, denn ich weiß ja jetzt, dass dieses Wollen mein innerer Kompass ist, dem ich nur zu folgen brauche. :gvibes:

Liebe Grüße
abrakadabra
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Kia » 8. Mai 2010, 14:20




Ich finde dieses Video so unterstützend.
Lieben Gruss
Kia
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon achim-martin » 8. Mai 2010, 20:53

Vielen Dank, very inspiring für heute Abend! Tut immer wieder gut, Ausschnitte von Esthers Beiträgen zu sehen.
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 9. Mai 2010, 07:07

Guten Morgen!

Heute bin ich hier wohl die Erste... und das hat seinen guten Grund und ist gut.

Nachdem ich in der letzten Zeit ziemliche Schlafstörungen hatte, konnte ich in den letzten paar Tagen wieder besser schlafen. Gestern nun habe ich es bis kurz vor neun geschafft, aber dann musste ich aufstehen und sofort die Kinder wecken, weil eine Veranstaltung in der Schule war... Dadurch hatte ich meine "heilige" Morgenstunde für mich allein nicht - ich brauche und genieße es sehr, morgens erst mal mindestens eine halbe Stunde mit mir allein zu sein, bevor ich mit jemanden sprechen muss. Entsprechend muffelig war ich gestern... Heute früh um halb fünf kam mein älterer Sohn laut durch die Wohnung stapfend nach Hause - und meine Nacht war vorbei. So hatte ich heute schon drei (!) Stunden heilige Morgenruhe. :kgrhl: (Ich weiß jetzt nicht, ob ich nicht nachher sauer sein werde, weil ich nur vier Stunden geschlafen habe. :rleye: )

Als "Nachtrag" zu meinem gestrigen Posting... Ich habe heute Morgen folgendes erkannt: Wann immer ich eine unerwünschte Begebenheit bemerke und es versäume, mir unverzüglich bewusst zu machen, was ich statt dessen will, sorge ich dafür, dass sich diese unerwünschte Begebenheit fest in meinem Leben verankert. Denn automatisch werden meine Gedanken an dem Ist-Zustand hängen bleiben und ich werde mir Argusaugen beobachten, ob "das" etwa immer noch da ist oder vielleicht sogar noch schlimmer wird. Jaja, mag ja sein, dass Ihr jetzt sagt: Na toll, nichts anderes sagen Abraham doch die ganze Zeit! Aber es ist eben ein Unterschied, ob man eine Information bekommt und sie erst mal rein intellektuell aufnimmt und versteht, oder ob sie als "verdaute" und verinnerlichte Erkenntnis aus dem eigenen Herzen dann auch wieder aufsteigt. Information kommt von außen, die Transformation zur Erkenntnis erfolgt innen...

Das zieht sich durch mein ganzes bisheriges Leben. Statt Muttermilch habe ich Pessimismus eingeflößt bekommen. Was für eine Erleichterung, aus der Ohnmacht in die Ermächtigung zu kommen... Wie beflügelnd ist "Yes I can!" :gvibes: Was für ein Unterschied, das erwünschte Ziel statt "ein Problem" zu fokussieren - sei es im Banalsten ("ich will es sauber haben" statt "es ist schmutzig") oder bei Top-Themen ("ich will einen Lover" statt "ich bin einsam" oder "ich will mir alles leisten können" statt "das Geld reicht vorne und hinten nicht"). Man muss doch den Tatsachen ins Auge sehen!? Ja, unbedingt, nämlich der Tatsache, dass es ganz allein von mir abhängt, welche Erfahrungen ich mache.

Was für ein fataler Irrtum, die komplette Umkehrung von Ursache und Wirkung... Ich fühlte mich nicht schlecht, weil die Umstände "schlecht" waren, sondern die Umstände waren schlecht, WEIL ICH MICH SCHLECHT FÜHLTE! :genau:

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Sonntag! :loveshower:

Liebe Grüße
abrakadabra
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Sanaei » 9. Mai 2010, 07:45

abrakadabra hat geschrieben:Guten Morgen!
Wann immer ich eine unerwünschte Begebenheit bemerke und es versäume, mir unverzüglich bewusst zu machen, was ich statt dessen will, sorge ich dafür, dass sich diese unerwünschte Begebenheit fest in meinem Leben verankert. Denn automatisch werden meine Gedanken an dem Ist-Zustand hängen bleiben und ich werde mir Argusaugen beobachten, ob "das" etwa immer noch da ist oder vielleicht sogar noch schlimmer wird.


guten Morgen abracadabra,
noch vor dem ersten Kaffee heute hab ich Deinen Post gelesen - und genau das ist es...

Der erste Abschnitt ist so genial geschrieben, damit hast Du mir heute einen RIESEN Knopf in mir gelöst... es ist das, was ich seit Tagen in mir drin zu erklären versuche - für mich selber - und Du, Du schreibst das einfach so locker flockig auf.

Hab vielen vielen Dank dafür... :hug: :gvibes: :loveshower: :loveshower: :loveshower: und einen wunderschönen Tag für Dich,
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon ranna » 9. Mai 2010, 08:52

Liebe abrakadabra

Dein Post werde ich ausdrucken und immer wieder lesen. :kuss:

Du schreibst genau das, womit ich auch meine Schwierigkeiten habe. Abraham ist so logisch und einfach, aber bis ich das verinnerlicht habe, dass ich mich gut fühlen darf, wenn ich Gutes in meinem Leben will. Hach, was kann ich mich dabei anstellen.............. :clown:

Statt dauernd im Krankheits-Hamsterrad zu rennen, werde ich in Zukunft auf einer Gesundheitswelle reiten :lol: .

Danke Dir meine Liebe, dass Du das für mich auch noch "verständlich" gemacht hast :P :bussi:

Alles Liebe
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Kia » 9. Mai 2010, 09:18

abrakadabra hat geschrieben:Wann immer ich eine unerwünschte Begebenheit bemerke und es versäume, mir unverzüglich bewusst zu machen, was ich statt dessen will, sorge ich dafür, dass sich diese unerwünschte Begebenheit fest in meinem Leben verankert. Denn automatisch werden meine Gedanken an dem Ist-Zustand hängen bleiben und ich werde mir Argusaugen beobachten, ob "das" etwa immer noch da ist oder vielleicht sogar noch schlimmer wird. Jaja, mag ja sein, dass Ihr jetzt sagt: Na toll, nichts anderes sagen Abraham doch die ganze Zeit! Aber es ist eben ein Unterschied, ob man eine Information bekommt und sie erst mal rein intellektuell aufnimmt und versteht, oder ob sie als "verdaute" und verinnerlichte Erkenntnis aus dem eigenen Herzen dann auch wieder aufsteigt. Information kommt von außen, die Transformation zur Erkenntnis erfolgt innen...
abrakadabra hat geschrieben:"Yes I can!" :gvibes: Was für ein Unterschied, das erwünschte Ziel statt "ein Problem" zu fokussieren - sei es im Banalsten ("ich will es sauber haben" statt "es ist schmutzig") oder bei Top-Themen ("ich will einen Lover" statt "ich bin einsam" oder "ich will mir alles leisten können" statt "das Geld reicht vorne und hinten nicht"). Man muss doch den Tatsachen ins Auge sehen!? Ja, unbedingt, nämlich der Tatsache, dass es ganz allein von mir abhängt, welche Erfahrungen ich mache.


Wie gut Du diesen Inner job gemacht machst sieht man daran.
Du hast diese wunderbare Gabe zu sehen, was da ist, zu beobachten und zu fühlen
und neue Entscheidungen zu treffen.

Absolut fantastische Erkenntnis, ich schliesse mich mein Vorrednerinnen dankbar an.
Ich freue mich mit Dir und wünsche Dir noch einen guten Tag.

:hregen: :herzen: :loveshower: Kia
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon achim-martin » 9. Mai 2010, 15:34

Im Moment bin ich in dieser Hinsicht noch etwas zwiegespalten...

Also, wenn wir nachmittags unseren Strandpromenaden Spaziergang machen (das hört sich luxuriöser an , als es ist - ist nur eine Kaffeepause zwischen dem Arbeiten, macht aber i.d.R. Spaß), also wenn wir da so laufen, dann sind wir natürlich entweder gut drauf oder meckern auch mal (was ich in letzter Zeit zu reduzieren versuche)
Folgendes findet dann statt: da ist so ein alter spanischer Mundharmonika Spieler. Er spielt entsetzlich, aber das tapfer und von morgens bis nachts. Wenn wir gut drauf sind, dann laufen bei ihm garantiert gerade ruhige Lieder und er ist entspannt.
Sind wir aber gerade zynisch über irgendwas am philosophieren - wie die deutsche Politik - dann rastet der gerade garantiert total aus, spielt wie bekloppt und macht unsere Unterhaltung beim Vorbeigehen endgültig zu einem Chaos.
Wie ist das nur möglich? Wie in einem Steven King Film...

Bevor Ihr was sagt: Wir arbeiten hart an unserer Einstellung und ändern seit geraumer Zeit unsere Denk- und Handlungstrukturen grundlegend - die Musik scheint entsprechend ebenfalls besser zu werden - oder zumindest ruhiger und stressfreier (der arme Kerl)

Ich sagte ja zu Beginn "zwispältig". Damit meinte ich, obwohl ich das Obige wirklich bezeugen kann, so weiß ich bei Lärm noch nicht wie ich das lösen kann. Ich WILL ja Ruhe vor dem Haus. Aber die Gören spielen nunmal Fußball und schmeißen den Ball gegen die Wand, oder knallen ihre China Kracher den ganzen Dezember, sowie an und vor allen Feiertagen, derer es in Spanien zahlreiche gibt. Ich will also Ruhe, aber alles meditieren nutzt da nichts. Nur Ohrstöpsel machen es beizeiten erträglich. Wie geht ihr mit sowas um? Sollten wir dann doch wegziehen?
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 13. Mai 2010, 10:16

Guten Morgen!

Ich "kämpfe" immer noch mit meinen Resistenzen... Zwei Schritte vor, einen zurück (oder umgekehrt :hä: ). Da habe ich eben unter "Abraham Zitate" die "Kurzen Zitate" entdeckt... Wow!

Ich bin auch wieder auf "Abwege" geraten und beschäftige mit intensiv mit den Manifestationen... aus LoA-Sicht natürlich völlig falsch. Das braucht immer ne ganze Weile, bis ich wieder merke, was für einen Unsinn ich da mache (Stichwort Kontaktsperre). Aaaber, gerade ist mir bewusst geworden, dass es letztlich sehr hilfreich ist. Denn in der intensiven Beschäftigung auf der Manifestationsebene kriege ich am besten meine Gedanken-Widerstände gepackt, die mich daran hindern, mich auf das zu fokussieren, was ich wirklich will. War das jetzt verständlich ausgedrückt? :roll:

Vor allem schreibe ich mir diese ganzen Dinge buchstäblich von der Seele - und wenn ich sie geschrieben habe, kann ich sie wieder loslassen. Anders scheint es momentan bei mir nicht zu funktionieren. Irgendwie führen die Gedanken ein Eigenleben... wenn ich sie zu ignorieren versuche, indem ich an etwas anderes denke, dann scheinen sie nur auf einen unbedachten Moment zu warten, in dem sie mich von hinten wieder anfallen. Wenn ich sie statt dessen aufschreibe, dann sind sie raus aus dem Kopf. Und DANN kann ich mich darauf besinnen, was ich wirklich will.

Grüßle
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Kia » 13. Mai 2010, 12:21

@achim-martin

Lieber Achim,

meine Erfahrung ist: wenn es innen lärmig ist, stört mich der Lärm aussen; ist es innen ruhig, kann sein, was will aussen, ich e r l e b e es dann nicht störend, obwohl objektiv vielleicht der gleiche "Lärmpegel" ist.

Natürlich kann es auch sein, dass Du zu einem Zeitpunkt, als Du (oder ihr vielmehr) an einem anderen Punkt gestanden habt innerlich, in Resonanz zu dieser Umgebung wart, es jetzt aber nicht mehr seid, da ihr Euch sehr verändert habt. Dann wäre es vielleicht Zeit zu wechseln. Zu beachten ist dabei dann, erst handeln, wenn innerlich Ruhe und Frieden ist, sonst zieht der unruhige, Geist wieder grad daselbe aussen an.

Und noch ein anderer Zugang: Der Lärm ist ja auch leerer Raum und nicht wirklich da, genauso eine Illusion wie unser Körper und alles übrige. Wenn es Dir gelingt, Dich mal mitten rein zu setzen, also in ein Zimmer, Fenster auf, und dann ganz loslassen und ohne Widerstand wahrnehmen, vielleicht gelingt es Dir das dann zu geniessen.
Es ist nicht der Lärm, der Dich stört, sondern Dein Widerstand dagegen, das Zumachen und Dich abschotten, das so schmerzlich ist. Und auch die Zuschreibung, dass Lärm Dir schadet. Ich habe mal ein Freier-Himmel-Retreat gemacht, wo viele Wasserfälle waren und zunächst dachte ich, das geht nicht, ich kann das nicht bei dem Krach innerlich ruhig werden. Aber was sollte ich machen, ich war angereist, die Umgebung war einfach so und es blieb mir nichts anderes übrig, als den Wasser-"Lärm" durch mich durch zu lassen; Widerstand war zwecklos, da mir der ganze Körper weh tat. Mit der Zeit störte mich das ganze Wasser nicht mehr, es war wie ein Hintergrundgeräusch, das einfach da ist, wie mein Atem. Später habe ich dann mit Auto-"Lärm" geübt, das Etiquett "Störung" wegzunehmen. Es ging auch, war aber noch eine Stufe schwieriger, da mein Verstand noch behauptete : Riecht schlecht, Autos. Aber dann ging das auch mit der Zeit. Es ist alles eine Frage der Entspannung und des "Etiquett wegnehmens", da es nicht die Dinge an sich sind, die uns stören, sondern unsere Zuschreibung, das, was wir ihnen zuschreiben zu sein und mit uns "zu machen".
Kannst Du Dir vorstellen, Deine Macht völlig zu Dir zurückzunehmen?

Ich weiss nicht, ob Du mit der einen oder anderen Aussage was anfangen kannst. Wenn ja, frage einfach weiter nach. Wenn nicht, habe ich noch weitere Ideen :mrgreen:

Herzlich
Kia
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Kia » 13. Mai 2010, 12:51

@abrakadabra

Liebe Abrakadabra,

diesen Konflikt, den Du da beschreibst kenne ich gut. Ich liebe ja Tagebuchschreiben und seit der Abraham-Zeit also die letzten paar Monate dachte ich auch, Mensch, Du kannst doch nicht dieses wirre Zeug aufschreiben, damit es sich um so besser frisch manifestiert. Und dann habe ich folgende Entscheidung getroffen. Wenn ich im Vortex bin, im Gewahrsein, dann schreibe ich in ganz schöne Bücher, extra dafür gekauft, verschiedene Farben für verschiedene Themen, tolles Papier damit ich auch Skizzen und Bilder einfügen kann.
Für "Arbeitstexte" liegt überall Papier rum, Stapelweise, und was so ensteht zwischendurch, der Kompost, ist auch kostbar, aber kürzer in Haltbarkeit, ich werfe es ziemlich schnell wieder weg. Aber eine Weile, bis ich die Essenz verstanden habe, liegt das Material rum. Und es bewegt sich dadurch innerlich Energie und es entsteht dann etwas für die eigentlichen Tagebücher. Und ich habe festgestellt, dass ich darin gern auch später noch lese oder auch anderen Menschen draus vorlese, da diese Sachen (die ich aus dieser inneren Verbundenheit schreibe) auch für andere Menschen eine gewisse Einsicht bieten (manchmal).
Die Kompost-Texte sind auch gut, da sie ermöglichen, dass Gefühle ausgedrückt werden und sich wandeln können.

Das Fokuswheel, das ich jetzt öfter üben will, ist so ein Mittelding. Die Sätze die rausfliegen, schreibe ich gar nicht auf, nur die Sätze, die Wohlfühlen auslösen. Und es entsteht da bei diesen Wheels recht viel Kompost, finde ich o.k., da ich ja übe.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Justus » 13. Mai 2010, 13:56

Hallo Achim-Martin,

ich habe das Lärm-Problem für mich erfolgreich gelöst. Ich wohne auch in einer sehr lautstarken Umgebung. Vielleicht helfen Dir meine Tipps. Beim Meditieren habe ich mir zu Beginn gesagt, dass jedes Geräusch aus meiner Umgebung mich noch tiefer in die Entspannung bringt. Nachdem ich dann ein Geräusch wahrnahm empfand ich es als sehr entspannend, da ich dadurch noch tiefer entspannt wurde. Der Nachteil war jedoch, dass als ich mal zu einer ruhigen Zeit meditierte, ich nicht mehr so tief entspannt war :kgrhl: Mittlerweile geht es beim Meditieren mit und ohne Lärm. Zum Glück :stimmt:

Ich wohne auf der Einflugschneise zum Krankenhaus. Am Tag fahren hier bestimmt 50 Rettungswagen mit Tatü-tata. Als es mich früher störte, sagte ich mir immer wieder, wie schön, dass es mir so gut geht und ich hier so gesund den Tag verbringe. Vielleicht findest auch eine Überzeugung bezüglich des Lärms, die Dich nicht nur gleichgültig macht, sondern Freude in Dir erweckt. Es ist doch auch schön, wenn Kinder fröhlich Spielen. Ein Ausdruck Ihrer Lebensfreude. Vielleicht helfen Dir solche Brücken vom unguten zum guten Gefühl zu kommen. Mir hilft auch die Methode "Wertschätzung" sehr.

Ich finde das Focuswheel herrlich. Durch die Arbeit damit, konnte ich schon häufig eine Überzeugung aufdecken, die mir gar nicht so bewusst war. Und dann natürlich auch auflösen. Bei den hartnäckigen Widerständen habe ich in zeitlichen Abständen zum selben Thema immer wieder ein Focuswheel gemacht.

Auf jeden Fall bringt Wegziehen gar nichts. Laut dem Gesetz der Anziehung wirst Du in Deiner neuen Umgebung eine ähnliche Situation vorfinden.

Ich wünsche Dir viel Erfolg

Martina
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 13. Mai 2010, 14:56

Liebe Kia,

Dein "Kompost" hat mich jetzt wirklich inspiriert. Ich habe eine Zeitlang auf dem PC eine Datei "Tagebuch" gehabt, in dem ich solche, aber auch positive Gedanken festgehalten habe. (An der Tastatur kann ich dem Gedankenfluss einfach wesentlich leichter folgen, als wenn ich auf Papier schreibe.) Gelesen habe ich darin später eigentlich nicht mehr, sondern nach einer Weile einfach gelöscht. Ich werde mir statt dessen jetzt einen "Müll"-Ordner zulegen... Ich habe das auch schon mit E-Mails so gemacht, dass ich (zunächst in der Absicht, die Mail auch abzuschicken) meinen ganzen "Frust" von der Seele geschrieben habe - um dann festzustellen, dass sich die Angelegenheit damit erledigt hatte und ich zu einer neuen Erkenntnis und vor allem zu einer positiveren Sicht gekommen war. Für die positiven Gedanken und Erkenntnisse habe ich auch ein wunderhübsches Tagebuch, das meine Tochter mir im Buchbinde-Unterricht gefertigt hat. Aber da kommt dann wirklich nur die Essenz der Essenz rein...

Diese negativen Gedanken scheinen was von einer "Verstopfung" zu haben, müssen einfach raus... danach kann es wieder fließen.

Danke!
abrakadabra
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 13. Mai 2010, 20:20

Ich habe mich heute noch mal mit dem Thema "negative Erwartungshaltung" beschäftigt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine negative Erwartungshaltung eigentlich nur dann bestehen kann, wenn in irgendeiner "geheimen Ecke des Herzens" am Law of Attraction gezweifelt wird. Denn wer erkenntnismäßig ganz und gar von der Wirksamkeit des LoA durchdrungen ist, kann doch eigentlich keine negativen Erwartungen mehr haben - es sei denn, er/sie wünscht sich aus tiefstem Herzen, bewusst und absichtlich, negative Erlebnisse. Aber auch das würde bedeuten, dass er/sie letztlich ein positives Erlebnis hat, weil die negativen Erlebnisse ja wunschgemäß eintreten... Wenn ich in mich reinhorche, dann sind meine negativen Erwartungen IMMER mit dem Gefühl der Ohnmacht und dem irgendwie doch noch vorhanden Glauben an Ursache und Wirkung auf materieller Ebene verknüpft - beide Bedingungen existieren aber nach dem LoA gar nicht...

Was sagt Ihr dazu?

LG
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Kia » 14. Mai 2010, 07:57

Guten Morgen Abrakadabra,

ich verstehe gut, wie schmerzhaft diese Zweifel sind und wenn Du danach handelst, gibst Du ihnen Futter und sie werden grösser. Ich denke es ist wichtig, Dir in einer Übergangsphase wirklich zu erlauben innerlich zu prüfen, sodass Gewissheit entstehen kann und Dir sozusagen innerlich eine Probezeit zu geben. Es ist relativ sinnlos das zu viel aussen zu diskutieren, weil, wenn die andere Person dann weg ist, Deine innere Stimme wieder da ist. Gib Dir einfach die Zeit, das für Dich zu fühlen. Gerne möchte ich Dir ein persönliches Beispiel erzählen:
Ich war mal in einer für mich damals falschen Ecke des Buddhismus, der ja sehr viele Untergruppierungen hat und die 84 000 Teachings von Buddha werden nicht überall unterrichtet, meistens Teilausschnitte. Jedenfalls wurden in dieser Gruppe Sutra-Unterweisungen gelesen (da ist das Karma noch mit drin) und zu hause hatte ich jahrelang tantrisch geübt, tantrische Texte gelesen, da ich vom Zen kam, das ja auch das Jetzt betont. Was ich sagen will ist, das ging einfach nicht. Als ich dann wechselte, nach langen inneren Qualen, habe ich mir eingestanden, dass es einfach nicht geht, war alles in Ordnung, weil die Ecke, die ich neu fand, meinen inneren Entwicklungsstand bestätigte, dass wir Gottheiten sind, die sich Moment für Moment neu erschaffen. Auch der Körper war in der neuen Gruppe nicht mehr ein ständig zu reinigendes Gefäss, sondern ein göttliches Gefäss, das so schon in Ordnung ist, wie es ist.

Und die Sache mit dem Karma hatte sich auch erledigt, denn wenn als Geistesart nur Liebe und Freude, Freiheit, Ausdehnung geübt werden und alle anderen Emotionen nur gefühlt und dann losgelassen, dann erschafft Liebe neue Liebe, Freude neue Freude, u.s.w. auch ähnlich Karma nur halt kein negatives. Es gibt einfach nur noch die Jetzt-Zeit. Da die schmerzhaften Emotionen nicht ständig gehegt und gepflegt werden, sondern einfach gefühlt und losgelassen.

Geh doch mal zu dem Thread über Karma, wir haben da viel Interessantes herausgefunden, könnte Dir auch noch nützlich sein für Deine Überlegungen.
Karma- roter Faden durch mehrere Leben? heisst der Thread.

Was ich noch sagen will zu den Zweifeln ist, wenn sie da sind, einfach Dich nicht verurteilen, sondern sein lassen, aber innerlich bei der Probezeit bleiben, also Dir sagen: ich schau mal was geschieht. Also ich finde nach der Entscheidung kann man ja auch noch zweifeln, aber diese sind nicht mehr so schmerzhaft, so existenziell.
Denn die Zweifel sind dann innerhalb meiner freudigen Entscheidung. Das ist deshalb nicht mehr so schmerzhaft, weil nicht bei jedem Zweifel das ganze spirituelle Sein in Frage gestellt ist. Also so freiheitlich wie die Teachings von Abraham, so frei hatte ich das noch nie, immer gab es innere oder sogar äussere Verpflichtungen; ich finde diese Freiheit hier wirft mich jeden Tag ganz auf mich allein zurück ( bzw. auf mich und MICH und die Auseinandersetzung mit dem Inner Being) es ist schon sehr anspruchsvoll. Absolut.

Ich lese auch noch mal den oben erwähnten Thread oder drucke es mir aus, denn dieses Ursache Wirkung Prinzip holt mich auch noch so manches mal ein; LoA besagt: jede Handlung hat eine Konsequenz im Jetzt, die schwingungsmässig sofort jetzt fühlbar ist, es ist so viel besser für mich, das zu glauben. Nicht diese schreckliche Schuldenlast. Für mich war die Entscheidung für Abraham deshalb so leicht, weil die Teachings, die ich vorher hatte, das gleiche besagten, ausser stundenlanges Üben von Meditation war sozusagen Pflicht; und diese hat für mich einfach nicht mehr gestimmt. Solange ich da war, ja. Jetzt stimmt es, das alles ins Leben umzusetzen und dabei ist Abraham für mich einfach ideal, es ist alles sehr praktisch.
Lieben Gruss
Kia

PS: Gib Dir nicht zu lange Zeit für die Zweifel, weil Zweifel erzeugen Zweifel erzeugen Zweifel... Es ist wie wenn Du immer wieder von A nach B fährst und dann von B nach A und dann von A nach B. Nach C kommst Du so nie und es ist so frustrierend, nicht voranzu kommen. Zwei - fel heisst in Zwei gespalten sein, was ja schmerzhaft ist. Kann auch heissen in zwei Richtungen fahren, was einem völlig zerreisst innerlich.
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 14. Mai 2010, 09:11

Guten Morgen Kia!

Hab lieben Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich glaube, diesmal hast Du mich etwas missverstanden. Ich habe keinerlei Schuldgefühle und an Karma glaube ich schon lange nicht mehr. Mir ging es in meiner Frage einfach darum, das „Übel“ an der Wurzel zu fassen zu kriegen, denn es ist so: Ich habe für mich die Richtigkeit und Wahrheit von LoA rundum anerkennen können. Das heißt, ich WEISS, dass ich mit meinen Gedanken, Gefühlen, Wünschen meine Realität erschaffe.

Aber dieses WISSEN ist relativ neu. Zwar hatte ich mich schon einige Zeit mit Realitätsgestaltung beschäftigt, habe die Botschaft intellektuell verstanden und konnte sie auch hypothetisch für wahr halten, doch so richtig „geschnackelt“ hat es erst vor gut zwei Monaten, als ich auf YouTube ein paar Abraham-Videos entdeckte (und mich in diesem Forum hier zurück gemeldet habe).

Nicht umsonst hatte ich meinen ersten Thread „Negative Erwartung aus Gewohnheit“ genannt, denn ich habe geglaubt, dass es die Gewohnheit war, die meinen Glauben an die Wahrheit des LoA immer wieder untergräbt, indem ich die Entwicklung einer bestimmten Erfahrung vom jeweiligen materiellen Ist-Zustand abzuschätzen versuch(t)e.

Das hat auch nichts mit „Verurteilen“ zu tun – ich kann mir das sehr gut verzeihen – aber: Damit falle ich mir ja permanent selbst in den Rücken. Denn ich habe einen Wunsch und gucke dann (mehr oder weniger sofort) im Außen nach... sehe dass der Wunsch noch nicht erfüllt ist – und meine negative Erwartungshaltung ist bestätigt. Einpacken, auspacken, einpacken, auspacken... Das Fatale an dem Ganzen ist aber, dass es keine bewusst gehegten Zweifel sind. Statt dessen wirken diese Zweifel irgendwie aus dem „Untergrund“. Und ich bekomme mit, dass ich – wie von Geisterhand geführt – permanent exakt das Gegenteil dessen kreiere, was ich eigentlich will. Ich stehe (nein: stand) also neben mir und beobachtete, dass ich genau das tat, was dazu führt, dass ich tief unglücklich und verzweifelt bin – und konnte es nicht abstellen.. Also ich wünschte und konfrontierte mich danach unverzüglich mit dem Mangel...

Langer Rede kurzer Sinn, meine Frage zielte qualitativ auf etwas anderes ab, als Du mit so viel Mühe und Liebe beantwortet hast. Letztlich hat sich die Frage auch weitgehend erledigt, denn ich habe gestern Abend dann noch meine negative Erwartungshaltung geklopft (EFT). Unmittelbar danach waren meine düsteren Erwartungen in Sachen „Fred“ völlig weg, ich konnte mich wieder an all das Positive erinnern, war wieder ziemlich zuversichtlich... und habe heute Nacht sogar von „Fred“ geträumt – und zwar von meinem ganz persönlichen, konkreten „Fred“. Gottlob habe ich das Buch über die 22 Methoden hier und hatte im Überfliegen schon gelesen, dass Träume uns darauf hinweisen, was wir gerade im Begriff sind, in unser Leben zu ziehen. Jep, damit bin ich hoch zufrieden.

Nochmal herzlichen Dank für Deine stetige Unterstützung!

Lieben Gruß
abrakadabra
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon Kia » 14. Mai 2010, 12:05

Liebe Abrakadabra,

ich danke Dir auch für Deine wertvollen Fragen, die bei mir immer so viel Energie bewegen. Ich bin sehr glücklich mit Dir, dass Du bereits die alten Kamellen wirkungsvoll entsorgt hast.

Ich wünsche Dir glückliche Träume wach und im Schlaf :stimmt: :gvibes: :loveshower: :lieb:
Kia
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 15. Mai 2010, 23:04

Ich bin versetzt, vertröstet, verarscht worden, fühle mich zutiefst gekränkt und gedemütigt. Da hilft es auch nicht zu wissen, dass ich das alles selbst fabriziert habe - es tut einfach nur weh. Ich weiß nicht, wie ich da wieder raus komme. Wie kann ich mit solchen Gefühlen downstream sein?

abrakadabra
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon LillyB » 16. Mai 2010, 06:37

Hallo liebe Abrakadabra,

mit Zulassen. Du musst gar nichts. Auch nicht downstream. Schmeiß einfach mal die Paddel weg und lass Dich treiben.

Mach Pause für Dich. Schicke Dir ein paar :bussi:

und noch ein :hug:

ALOHA, noch ist die Welt da.
Lilly
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Re: Ich gönne mir das Neue...

Beitragvon abrakadabra » 16. Mai 2010, 08:57

Danke, Lilly!

Du hast ja so Recht...

:hug:

LG
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