Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Piffy » 15. Apr 2013, 23:08

Ich habe ein Dilemma:
Ich glaube an die Schöpfung-Gott\Göttin und versteh soweit auch Abrahams Lehren.... Nur ich glaube nicht von ganzem Herzen an mich als etwas \ jemanden der es "richtig" machs/anwendet :rleye:
kurz um: ich erschaffe mir nicht das was ich mir Wünsche und halte mich deshalb für einen spirituellen Looser- einer der es nicht versteht, der für die hohe. Schule der schöpferischen Manifestation noch zu " klein" ist

Der Effekt: Ich erfahre nicht das was ich Wünsche, bin enttäuscht , wütend und dann frustriert und stelle mich und das Universum in Frage - bei solchen Schwingungen kann dann ja auch nichts tolles herum kommen und die Falle schnappt erneut zu ........

Mich als etwas wunderbares göttliches und machtvolles zu sehen fühlt sich dann für mich als eine Selbstlüge an, versteht ihr was ich meine :102:

ich versuche es ja immer wieder aber misstraue mir anscheinend zu sehr dabei...... Wie kann ich aus diesem Dilemma heraus kommen???????
Jetzt werden viele sagen: Indem du dir vertraust oder Gott, richtig?!
aber wie? Ich verzweifle an mir selbst ......
Herzlichst Piffy
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon lunast02 » 16. Apr 2013, 07:33

guten morgen piffy,
herzlich willkommen in unserem forum.
sei etwas milder mit dir selbst! gebe dir zeit! schau dich hier im forum um, du wirst viele erfahrungsberichte finden, die dir helfen können...
ganz aktuell ist dieser threat "manifestieren und nachträgliche erkenntnis" sehr empfehlenswert und für mich sehr hilfreich. ich danke euch alle für eure wunderbaren beiträge!

wir sind auf einen außerordentlich guten weg! lasst und mut und vertrauen haben...
alles liebe
rosa
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon lawofattraction » 16. Apr 2013, 08:16




Hallo Piffy,

und herzlich Willkommen bei uns.

Piffy hat geschrieben:ich versuche es ja immer wieder aber misstraue mir anscheinend zu sehr dabei...... Wie kann ich aus diesem Dilemma heraus kommen???????
Jetzt werden viele sagen: Indem du dir vertraust oder Gott, richtig?!
aber wie? Ich verzweifle an mir selbst ......


Der Schritt ist wahrscheinlich viel zu gross. Wir können nicht direkt vom Nicht-Glauben in den Glauben gehen. Es sind dazwischen viele kleine Schritte notwendig, die jeweils ein für Dich angemessener und vor allem für Dich glaubwürdiger und erkennbarer Fortschritt sind. Ich würde auch nicht mit den wichtigen Themen anfangen, sondern erst einmal ein Gefühl dafür bekommen, wie sich "kleine, unwichtige" Manifestation anfühlen.

Der Parkplatz, der Schmetterling, die lila Blume, die Feder - das sind alles Dinge, denen man sich zu begegnen vornehmen kann, darauf fokussiert und als Manifestation erlebt. Und je öfter Dir das gelingt, um so mehr glaubst Du an Dich als Schöpfer und Deine Fähigkeit, auch wichtige und grosse Dinge zu manifestieren.

Schau mal in das Glossar. Hier findest Du die Emotionale Leitskala, auf der unsere Emotionen in einer logischen Reihenfolge aufgeführt sind. Im Moment stehst Du mit Deinen Zweifeln und Deiner Unsicherheit ziemlich weit unten, und der Weg zum Wissen und Überzeugung kann über die dort vorgegebenen Emotionen verlaufen.

Schau mal nach, ob Du zu diesen Stufen irgendwo eine Entsprechung in Deinen Gedanken findest. Alleine diese Erkenntnis wird Dich schon ein ganzes Stück weiter bringen. Ebenso wichtig finde ich allerdings auch eine gewisse Konstanz in der Anwendung und der Beschäftigung mit der Materie. Es ist nicht das reine Wissen darum, sondern eine konstante Bereitschaft, bewusst zu leben, um zu erkennen, was wir denken und wie wir mit diesem Gedanken unsere Realität erschaffen.

Und vor allem - bestrafe Dich nicht selbst, dass Du stehst, wo Du stehst. Es gibt kein Klassenziel zu erreichen, es gibt kein besser oder schlechter. Du sagst ja auch nicht zu einem Kleinkind, das nach ein paar Schritten hinfällt "steht auf, Du Dummkopf". Jeder Standpunkt ist gerechtfertigt und angemessen. Sei freundlich zu Dir und vertraue darauf, dass auch das bewusste Erschaffen zu erlernen ist, so wie Du in Deinem Leben schon ganz viele Dinge gelernt hast.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Piffy » 16. Apr 2013, 10:15

Liebe Rosa
Ein wunderschöne erste Antwort...vielen Dank dafür :ros:

Nur zur besseren Erläuterung: ( schon mal sorry für den Roman )

Ich habe über 10 Jahre ein Meditationszentum allein geleitet- Hunderte von Menschen "begleitet" auf ihrem Weg das göttliche in ihnen wieder zu entdecken....ich bin hauptberuflich Sängerin und ich glaube behaupten zu können ( ohne den Mantel der Arroganz ) eine der besten auf der Weltweiten Skala zu sein ( komischerweise habe ich DA absolut den Glauben an mich- einfach weil ich mich ja auch selbst "höre" und mir jeder aber auch JEDER nach meinen Songs sagt wie sehr er berührt ist von meiner Stimme......ich singe Jazz-Swing-Soul_Musical-Celtisch-Rock-R&B- viel Gospel ;-) und Country, Klassik so wie eigene KOmpositionen, ich habe mehrere Meditations-CD's auf dem Markt und seit ein paar Jahre praktiziere ich auch sogenannte Heil/Seelengesänge.......

Ich will damit nur andeuten: Ich kenne die ganze Materie nur zu gut- ich weiß um die Frequenzerhöhung der Erde- ich bin tief verwurzelt mit dem Wissen der indigenen Völker- habe über 10 Jahre selber meditiert- habe ausserkörperliche Erfahrungen gemacht- habe natürlich auch Wunscherfüllung erlebt aber das großse Ziel dabei ist nach 48 Jahren immer noch nicht erreicht- hinzu kommt, dass ich vor 2 Jahren meinen persönlichen Auftieg in Form eines Traumas erlebt habe ( Mein Mann hat mich nach 11 Jahren Ehe verlassen- kam aber nach 9 Monaten zurück )....das klingt jetzt nicht so dramatisch aber für mich war es das schlimmste was ich an Dauerschmerz erleben musste/wollte und NUN ist trotz des Rückkehrens und einer schönen tiefen Ruhe und FRieden in der Ehe ( es war also alles wieder einmal richtig in der Rückschau ;-) ...nun ist aber immer noch mein "Herz" sehr verletzt und empfindsam- nicht meinem Mann gegenüber sondern ich bin sehr wütend auf das Leben- ich erwische mich bei dem Gedanken, dass ich "nach Hasue will"- soll bedeuten dieses Wesen Mensch will ich abzustreifen- ich fühle mich nicht verbunden mit der Menschheit und dem was sie tut- ich komme mir hier vor wie "hingesetzte" und nicht abgeholt...und das beste an allem ist , dass ich weiß das ich nichts weiß und davon eine ganze Menge :genau:

Ich habe mal zum Spass gezählt und heraus gefunden , dass ich in den letzten 10 Jahren 500 Bücher und 300 Filme/DVD's gesehen, mit anderen geteilt und verkonsumiert habe und dann noch die ganzen Geschichten meiner Mitglieder die ich begleitet habe... es waren ca. 250 Menschen.....all dieses Wissen und nun ist es für mich persönlich unbrauchbar.....man fühlt sich so verloren irgendwo....letztzlich habe ich auf einer Esoterik-Messe gesungen, als Abschlusskonzert der Messe, ich war also auch früh genug vor Ort um mein Equipment aufzubauen ect.....ich hatte auch noch genug Zeit vor Beginn des Konzertes aber glaubst du ich wäre auch nur einen Meter über die Messe gegangen um mir die Stände und ihre Informationen anzusehen? No way.....ich habe einfach kein Interesse mehr - das wäre früher undenkbar gewesen...es gibt nur diese eine Ausnahme und das ist eben die Aussagen von Abraham/Hicks und Eckhart Tolle.... :lieb:
Doch Grunde habe ich keinen Glauben mehr der mich so motiviert, wie es das früher tat- dennoch sagt mir etwas inneres dass es den/die Schöpfer/in gibt nur mein Glaubenskonstrukt, das ich mir über Jahrzehnte mühsam aufgebaut habe ist total unbrauchbar - ÜBRIG bleib halt dieses sich so klein fühlen- unwissend und mit der riesen großen Frage: Wie vertraut man Gott/ergo Mir- dem Leben wieder und kommt zurück in die Freude ÜBER das Leben ?

Ich habe und mache so viele Menschen durch meinen Gesang und meine Meditationen GLÜCKLICH aber ich selber bin anscheinend nicht in der Lage mich glücklich zu machen?

Wenn du also sagst: Gb dir Zeit für kleine Schritte der Manifestation, so habe ich diese lange gehabt und durchlebt liebe Rosa....ich bin einfach sehr müde von dem Prozess des Lebens ( ich meine damit ihn in die Freude zu bringen ), dass soll nicht heissen dass ich mich umbringen will, bitte nicht falsch verstehen aber diese Müdigkeit ist sehr kontrollierend geworden......vielleicht ist das so am besten ausgedrückt :nachdenk:

Danke für deine/eure Zeit und Bemühungen
Piffy
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Piffy » 16. Apr 2013, 10:16

Sorry, ich sah gerade du heisst ja LOA :pfeif: .......
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon ZaWo » 16. Apr 2013, 11:05

Hallo Piffy,

herzlich willkommen hier :huhu: .

Ich habe über 10 Jahre ein Meditationszentum allein geleitet- Hunderte von Menschen "begleitet" auf ihrem Weg das göttliche in ihnen wieder zu entdecken....ich bin hauptberuflich Sängerin und ich glaube behaupten zu können ( ohne den Mantel der Arroganz ) eine der besten auf der Weltweiten Skala zu sein ( komischerweise habe ich DA absolut den Glauben an mich- einfach weil ich mich ja auch selbst "höre" und mir jeder aber auch JEDER nach meinen Songs sagt wie sehr er berührt ist von meiner Stimme......ich singe Jazz-Swing-Soul_Musical-Celtisch-Rock-R&B- viel Gospel ;-) und Country, Klassik so wie eigene KOmpositionen, ich habe mehrere Meditations-CD's auf dem Markt und seit ein paar Jahre praktiziere ich auch sogenannte Heil/Seelengesänge.......


oh, wie schön, du bist eine Künstlerin und weißt auch, wie sich Glauben anfühlt.

...nun ist aber immer noch mein "Herz" sehr verletzt und empfindsam- nicht meinem Mann gegenüber sondern ich bin sehr wütend auf das Leben- ich erwische mich bei dem Gedanken, dass ich "nach Hasue will"- soll bedeuten dieses Wesen Mensch will ich abzustreifen- ich fühle mich nicht verbunden mit der Menschheit und dem was sie tut- ich komme mir hier vor wie "hingesetzte" und nicht abgeholt...und das beste an allem ist , dass ich weiß das


Das hört sich für mich sehr nach Schuld- und Unwürdigkeitsgefühlen an. Dieser Gefühlszustand befindet sich unter auf der emotionalen Leitskala. Helfen könnte da sehr wohl mal richtig sauer auf deinen mann zu werden.
Das kann gerade, wenn du ja weißt, dass alles irgendwie immer in deiner Hand lag und der andere "nur" kooperiert hat, etwas verwirrend und anspruchsvoll sein. Das verstehe ich sehr gut. Wut und Ärger erscheint einem als faktisch absurd, wären aber sehr gesund. Da war ich auch schon.
Ich weiß aber auch, dass es trotzdem funktioniert.
Warum gönnst du dir nicht mal eine Auszeit von der Meditationslehrerin mit selbsteingebauter Vorbildfunktion und erlaubst dir auch mal weniger "intelligent und wissend" zu sein. Sei - eine Zeitlang - ein quengeliges Kind.

Irgendwo hier gibt es auch einen ähnlich gelagerten Thread. Ich gucke mal später, ob ich ihn irgendwo finde.
Probier mal allgemeinere negative Gedanken aus. Negative heißt nicht automatisch schlecht. Es gibt da viele Abstufungen, die sich durchaus besser anfühlen können, als dein vorheriger Gefühlszustand.
Bei Abraham geht es nämlich gerade nicht darum von Verletztheitsgefühlen in die wonnige Seeligkeit zu springen, sondern um erleichternde Gedanken. Erleichternde Gefühle und Kontrollaufgabe, sowie die Akzeptanz des Ist-Zustandes.

Andere zu begleiten ist aus meiner Erfahrung am Anfang einfacher, als mit sich selbst klar zukommen. Insofern hast du den optimalen Weg gewählt, um dich selbst auszubilden. Vermutlich ist daraus auch der Wunsch geboren, dich jetzt dir selbst zuzuwenden. Könnte ja sein.

ich habe einfach kein Interesse mehr - das wäre früher undenkbar gewesen...es gibt nur diese eine Ausnahme und das ist eben die Aussagen von Abraham/Hicks und Eckhart Tolle.... :lieb:


Das ist eine neue Priorisierung deiner Vorgehensweise, die dir deine Gefühle signalisieren. Ich würde das nicht zwangsläufig so interpretieren, dass das Alte nichts mehr für dich ist und nie wieder sein wird, sondern eine Hinweis, was dir jetzt im Moment gut tut. Du wirst schließlich geführt.

ich komme mir hier vor wie "hingesetzte" und nicht abgeholt

Ja, so fühlen sich Ohnmächtigkeitsgefühle an. Bitte verwechsele sie nicht mit einer faktischen Wahrheit von der du als spirituelle Informierte selbstverständlich weißt, dass das rational nicht stimmt. Das ist ein Gefühlszustand in dem du dich bzgl. einer bestimmten Sache (Mann) derzeit noch befindest. Ist halt gerade so. Den kannst du separat in Babyschritten verbessern.

Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber dann wird es ein Buch und ich will dich ja nicht drangsalieren. Vermute allerdings, dass du verstehst, was ich dir mitteilen will.

Da waren schon viele vor dir und sind auch durchgekommen.
Herzliche Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Piffy » 16. Apr 2013, 12:34

Liebe\r ZaWo

Du hast in vielen Dingen absolut recht..... Wut auf meinen Mann hatte ich monatelang, die ist Gott sei dank geheilt- ich habe endlich eine ruhige, friedliche, Tiefe Beziehung .... Das Thema ist nach 48 Jahren in seinen Hafen angekommen :stimmt:


das Meditaionszentrum ist seit 1 Jahr zu , ich bin mit mir also allein auf weiter Flur und ja absolut bei mir und sonst keinem anderen.... Mir ist auch klar, dass es nun um meine Heilung geht
Mir negative Gefühle zu erlauben ist ein Schuss ins Schwarze - da hast du was getroffen denn anscheinend kann ich das kaum - ich fühle mich oft mit dieser Wut im Bauch wie ein spiritueller Versager aber das sagte ich ja bereits .... Ich denke dann immer negativ zu fühlen ist kein Zeugnis davon weiter voran gekommen zu sein in meiner spirituellen Entwicklung- und das sitzt verdammt tief wie ich feststellen musste :clown:

ich komme mal zum Kern meiner Ober-Wut :
Ich erwähnte ja bereits, dass ich Sängerin bin und trotz meiner Gabe und meines Talentes bin ich nicht in der Lage genug finanziell damit zu verdienen, um zumindest theoretisch davon allein leben zu können oder genug für sagen wir mal einen schönen Urlaub .....

Da ich trotz begnadeter Stimme, toller Bühnenpresänz und Nähe zum Publikum, einer Bandbreite von 700 Songs nicht zu einem finanziellen Ausgleich komme kann das ja nur an irgen einer Einstellung in mir liegen, die mir untersagt mehr für mein Wirken\ singen zu erhalten UND das seit über 20 Jahren Berufserfahrung ..... Und ich habe wahrlich versucht mit Suggestionen, Meditationen und Workshops genau das in den richtigen Fluss zu bringen - aber es tut sich Nichts :cry:

ich bin dann richtig wütend auf MICH selbst weil ich ja genau weiß das es von mir nicht gelöst wird.... Und dann kommt die Wut aufs Leben selbst, darauf das ich mir das hier alles ausgesucht habe und ausleben muss ...... Viel Wut kommt da geballt in mir zu Tage dabei bin ich ein sehr liebevoller , eher humorvoller und gebender Typ..... So sieht es aus bei mir

Über den threat würde ich mich sehr freuen solltest du ihn noch mal finden.... Vielen Dank <3
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon ZaWo » 16. Apr 2013, 15:03

Hallo Piffy

Ich erwähnte ja bereits, dass ich Sängerin bin und trotz meiner Gabe und meines Talentes bin ich nicht in der Lage genug finanziell damit zu verdienen, um zumindest theoretisch davon allein leben zu können oder genug für sagen wir mal einen schönen Urlaub .....


Ok, du hast den Wunsch nach mehr Geld, (finanzieller) Unabhängigkeit, Fülle, dir jeden Wunsch von den Augen abzulesen.....
Mit deinem Talent hat das zunächst mal gar nichts zu tun, sondern mit deinem flexibel ausrichtbaren Fokus, auch wenn die Verknüpfung von Leistung/Gabe und Reichtum sehr gebräuchlich ist. Was du aber hast, ist eine Tätigkeit, die dir Freude macht.

Da ich trotz begnadeter Stimme, toller Bühnenpresänz und Nähe zum Publikum, einer Bandbreite von 700 Songs nicht zu einem finanziellen Ausgleich komme kann das ja nur an irgen einer Einstellung in mir liegen, die mir untersagt mehr für mein Wirken\ singen zu erhalten UND das seit über 20 Jahren Berufserfahrung ..... Und ich habe wahrlich versucht mit Suggestionen, Meditationen und Workshops genau das in den richtigen Fluss zu bringen - aber es tut sich Nichts :cry:


Naja, auf diese Art hast du ja irgendwie den "Beweis", dass Talent und Geldanziehung nicht zusammen hängen. Tun sie auch nicht. Das Thema Geld und Fülle oder noch genauer: die Anziehung eines tollen Urlaubes sind unabhängig. Vielleicht ist genau das der Knackpunkt.

ich bin dann richtig wütend auf MICH selbst weil ich ja genau weiß das es von mir nicht gelöst wird.... Und dann kommt die Wut aufs Leben selbst, darauf das ich mir das hier alles ausgesucht habe und ausleben muss ......


Das Thema ist auch nicht von dir zu lösen, sondern wird dir gelöst, sofern du dich auf deinen Teil des Prozesses, das Zulassern konzentrierst. Ich weiß jetzt nicht, inwieweit du in der Abrahamthematik drin bist. Hast du denn schon mal Bücher von Abraham gelesen oder hier durch die Workshops gestöbert? vielleicht springt dich da einer an.

Viel Wut kommt da geballt in mir zu Tage dabei bin ich ein sehr liebevoller , eher humorvoller und gebender Typ.....

Wut ist keine Charakterfrage, sondern ein Gefühlszustand, in dem sich ohne Ausnahme jeder gelegentlich oder auch öfter wieder finden kann. Vergleichen lässt sich das mit einem Führungssignal, dass laut und schrill klingeln kann, aber auch sanft und beschwingt summen. Das lässt sich auch nicht abstellen, weil Creation so funktioniert. Je nachdem woher du kommst, kann sich Wut hervoragend anfühlen und ist ein Weg in die richtige Richtung. Es ist Übungssache, wie schnell man da wieder rauskommt. Unabdingbar aber erscheint mir, sich Wut zu erlauben und sich nicht schuldig zu fühlen, weil man da schnell wieder abkippt und in so einer Schleife hängt. (bis einem auch das egal ist :P, aber soweit braucht es nicht) Kennst du die drei Schritte des Creation-Prozesses und wie es zu schlechten Gefühlen darin kommt?

Ich habe übrigens durchaus das Gefühl, dass du an dich glaubst. Deswegen regt es dich ja so auf, dass da nicht genug Geld fließt. Und das fühlt sich dann scheußlich an, weil der Gedanke, dass du unfähig sein könntest oder dein Talent nicht groß genug, sowas von unwahr ist. Dein emotinales Leitsystem funktioniert hervorragend.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon ZaWo » 16. Apr 2013, 15:21

Den ursprünglich angedachten thread habe ich leider nicht mehr gefunden. Mir ist aber dieser hier eingefallen. Auch wenn es hier vordergründig um die Abwicklung einer Trennung geht, ist darin das Thema Geldzufluss eingebettet. Darauf würde ich dich gerne hinweisen.:

erfahrungsaustausch/eigene-entscheidungen-treffen-t970.html?hilit=Stine
ZaWo
 

Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Piffy » 16. Apr 2013, 18:42

Liebe ZaWo ( bist du weiblich eigentlich ? )

Ich bin erstaunt wie sehr du mich "getroffen/durchleuchtet" hast mit dem was du da geschrieben hast.....ich habe sogar für mich lachen müssen weil es mir irgendwo eine Erleichterung verschaffen hat......weisst du diese Künstler sind alle durch die Bank mehr oder weniger hoch sensibel und gleichzeitig ego- behaftet.....Talent und finazielle Fülle sind da schnell mit einander verknüpft....und erst durch deine Annahme habe ich bemerkt, dass ich das auch tue :pfeif:

Und als ob das nicht schon verwirrend genug ist ärgere ich mich oben drein noch mehr wenn ich nicht richtig manifestieren kann und somit aus "Selbstverschulden" in meiner Misere stecken bleibe.....
Das ich das nicht lösen kann sondern es für mich gelöst wird ist ebenfalls ein ganz neuer Ansatz der mich nun neugierig gemacht hat.... :nachdenk:
Kannst du mir da etwas mehr zu sagen oder gibt es eine Buchempfehlung dazu von Abraham? Der Gedanke das es für mich gelöst wird nimmt sofort den Druck aus meinem Kopf und Körper......

Ich habe so 2-3 DvD's von Abraham/Hicks angeschaut wo Esther und Jerry vor einer Gruppe von Menschen channeln und ich habe ein Buch von ihnen :" Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen
Du musst wissen, ich habe mit den Büchern von Seth/Jane Roberts vor 20 Jahren angefangen dann kam-JZ Knight mit ihrem Ramtha- dann Kryon- und dann Abraham-
Ansonsten inspirierten mich Eckhart Tolle- Drunvalo Melchizedek- Bruce Lipton- Gregg Braden- Humbatz Man- Robert Monroe- Neale Donald Walsch- DON ALEJANDRO OXLAJ -David Icke usw usw......

Warum erzähle ich dir das? Weil von all dem nur noch Abraham und Ecki der Pollundermann übrig geblieben sind , die ich lesen und aufnehmen kann....manchmal schaue ich mir auch gern auf youtube die Abraham-Videos an, das hält mein system für authentisch und berührt mein Herz und Versatnd.

Ich lese mir jetzt erst mal deinen threat durch ......
Vielen lieben Dank für deine tolle Inspiration, das hat mich sofort in eine viel bessere Emotionale Stimmung versetzt....ach so, wo finde ich den hier das Glossar? Ich wollte mal diese Liste der Emotionen anschauen die man hoch und runter rutscht....
Piffy
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Piffy » 16. Apr 2013, 20:41

Habe das Glossar und die EGS gefunden und die sind mir auch schon über den Weg gelaufen.....als ich drauf geschaut habe wurde mir wieder klar wie oft ich eher in den unteren Schichten verweile :rleye:

Ich finde Emotionen ( bei mir ) viel zu stark- sie bestimmen mein JETZT-genau so wie meine Vergangenheit oder Zukunft- ich fühle sie und bums rennen die Gedanken-Soldaten in die Schlacht....ich lese zB. den threat von Stine und denke dann eher "Toll wieder eine die es geblickt hat - und das so schnell dazu !"

Wie werde ich diese negativen Blicke auf mich los? >Wenn ich dem positive Gedanken entgegen halte "schmecken die mir nur halb gar"....ich bin nicht nur anderen gegenüber misstrauisch sondern erst recht dem was ich mir erzählen will
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon lawofattraction » 17. Apr 2013, 09:06




Hallo Piffy,

mein Ansatz, die Situation zu betrachten und zu lösen, wäre die Schnittstelle, an der Du etwas seit langem wünschst und die Glaubenssätze, also die Gedanken, die Du gewohnheitsmässig denkst, daher die Manifestation Deines Traumes verhindern. Da scheint eine ganze Menge gespaltener Energie präsent zu sein, die durchaus so stark werden kann, dass man jegliche Lebenslust verliert. Das Leben beenden wäre ein Weg des geringsten Widerstandes. Been there, gone through :clown: . Das ist ein Tug-of-War, bei dem im Moment Deine Ängste/Glaubenssätze die Oberhand zu haben scheinen.

Oft stochert man da im Dunkeln, denn wären die Gedanken präsent, liesse sich der Konflikt schnell lösen. Daher würde ich an einer logischen Stelle anfangen, nämlich der Betrachtung, wie eine Karriere als erfolgreiche Sängerin aussehen würde, wie sie Dein jetziges Leben beeinflussen würde, welche Konsequenzen das für Dich und Deine Umwelt und Deine Ehe bedeuten würde. Bist Du bereit, wochen- oder monatelang auf Tournee zu gehen und die Dir lieben Menschen und Dein gewohntes Umfeld zu verzichten?

Erfahrungsgemäss ist es ja so, dass Erfolg eine Ausdehnung annimmt, die nicht nur aus den persönlichen, sondern auch aus kollektiven Komponenten besteht. Das heisst, oft ist es alles oder nichts, und wenn die Fans immer mehr Präsenz verlangen, wird es schwer sein, die Ausdehnung aus persönlichen Motiven zu begrenzen ohne den eigenen Erfolg zu beeinträchtigen. Ein Leben als produzierender Künstler folgt oft dem Ruf von aussen, da das Aussen nun mal ein ganz wichtiger Faktor für Berühmtheit und finanziellen Erfolg ist, und ein striktes Nachverfolgen eigener Bedürfnisse und die Beschränkung des Betätigungs- und Bewegungsradius würde auch schnell wieder Schrumpfung bedeuten.

Bei solchen Betrachtungen sind die Emotionen als Leitsystem sehr wichtig, dass heisst, Du kannst an Deiner emotionalen Reaktion erkennen, wo Du ins Schwarze triffst und was Du einfach als unwichtig durchlaufen lassen kannst. Jegliche Beurteilung dessen, was Du erfährst, würde ich erst einmal aussen vorlassen, es geht in dem Moment nur um das Sammeln von Informationsmaterial. Viele unserer Glaubenssätze rattern unbewusst im Hintergrund und kommen nicht an die Oberfläche unseres Bewusstseins.

Als ebenfalls Vielkonsumentin der verschiedensten Richtungen spiritueller Literatur würde ich als nächstes den Punkt anschauen, inwieweit das Bild einer erfolgreichen bzw. besser gesagt finanziell erfolgreichen Sängerin in das Bild hineinpasst, das Du von einer "spirituellen Person" aufgebaut hast. Hier könnte ein weiterer Konfliktpunkt der Gedanken liegen, wenn die früher verinnerlichten Überzeugungen von z.B. Ego-Aufgabe und dem Bereitstellen von Gutem für andere auf eigene Kosten (im wahren Sinne des Wortes, sprich auf Bezahlung zu verzichten) noch Reste von Wahrheitsgehalt haben.

Wie gesagt, das wäre mein Vorgehen, und vielleicht kann es in Dir Resonanz finden und Dich ein paar Schritte weiter bringen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Piffy » 18. Apr 2013, 12:07

Liebe Loa

Ich habe mir sehr viele Gedanken um Karriere gemacht ( muss man auch wenn man davon finanziell bestehen will ;-) und bin schon lange weg vom "Star", der nur noch auf der Bühne steht und kein Privatleben mehr hätte.....da habe ich die absolute Klarheit: Das will ich nicht, denn ich habe 3 Söhne ( 19/17/13 ) und auch mein Mann= Familie ist mehr sehr wichtig und hat sagen wir es mal so, noch Priorität.

Ich habe eine recht genaue Vorstellung von dem was ich im Monat mit der Musik verdienen möchte und da liege ich bei zwischen 2000-5000 €. Das müsste zu schaffen sein, rein theoretisch ( jetzt bekomme ich 500 € pro Auftritt ).......ich möchte einfach raus auf die Bühne ( ob Kneipe, Theater oder Konzertsaal - egal) und singen, singen, singen......ich berühre die Herzen der Zuhörer und dann berührt es mich zurück und bums ich spüre Eigenliebe und Liebe für mein gegenüber....das ist der Grund warum ich singe!
Perfekt wäre singen und genug Geld damit verdienen und zwar aus meiner Sicht natürlich genug !!!!

Was die spirituelle Begutachtung meiner Person und das Geld verdienen angeht bin ich ebenfalls absolut einverstanden und sehe da überhaupt keine Diskrepanz.....

Das "mächtigste" an meinen negativ-Soldaten und Wunschkillern sind die Gedanken" Ich habe es immer noch nicht richtig gemacht!" Erwartung-Gegenteil-Schuldfrage und wieder von vorn: Erwartung-das Gegenteil trifft ein- Schuldfrage an mich selbst...... :kniefall: :tja: tätä...und Vorhang zu

Abraham zu lesen beruhigt mich und ich bin inspiriert wieder auf "start" zurück zu gehen und neu anzufangen
In meiner jetztigen,neuen Ausrichtung - habe mir einen "Gedankenkontrolleur" im Kopf installiert :clown: und jedes mal wenn ich mich erwische beim negativ denken sagt der : oho....na! ....und er ist noch betriebsbereit :pfeif:

:ros: Ich mag euer Forum, ihr seid hier sehr milde und doch inspirierend...sehr schön......habe ich lange nicht mehr gemacht , in ein Forum gehen und was posten, hatte einige Erfahrungen mit den Foren-Terroristen gemacht aber hier weit und breit nur good vibes....wollte ich mal erwähnt haben

Ich glaube ich bin in meinem EGS gerade hochgesprungen auf Klarheit :loveshower:

herzlichst
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon ZaWo » 18. Apr 2013, 14:43

Mich würde ja schon interessieren, was mir meine negativen Soldaten zu sagen haben, bevor sie vom Gedankenkontrolleur erwürgt werden. Vielleicht lassen sie sich ja ganz einfach beruhigen?
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Piffy » 18. Apr 2013, 22:09

:genau:
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Re: Ich glaube an Gott aber nicht an mich

Beitragvon Maria » 21. Apr 2013, 08:56

Hallo Piffy,

mir hat dieses "Go generell" und die Grid-Arbeit geholfen. Ich mache meine Meditation und wenn ich mich dadurch ruhiger fühle, verbleibe ich in dieser Haltung und stelle mir etwas ganz allgemeines vor, dem ich positive Gefühle entgegen bringen kann. Das war bei mir zunächst die Erde und die Natur. Wenn ich mich dann weiter gut fühle nehme ich etwas, dass näher an meinem persönlichen Leben ist und schaue wie ich mich damit fühlen kann usw. Es ist eine Art "Vortasten".

Mit der Zeit konnte ich mir die Erdkugel mit vielen Meditierenden und dann mit den vielen Niederlassungen meiner Firma vorstellen und so einen positiven Grid für meine Arbeit erstellen usw. Es hat einige Wochen gedauert, aber heute kann ich die Wertschätzung für meine Arbeit und meine Kollegen auf mich übertragen. Es fühlt sich super gut an sich selbst zu lieben.

Das klappt natürlich erst Mal am besten in der Abgeschiedenheit der morgendlichen Meditation, kann aber schrittweise dann auch in den Alltag integriert werden. Vor einigen Wochen habe ich mit dem Buch der positiven Aspekte begonnen und auch hier habe ich sehr dazu gelernt. In meinem Kopf ist es ruhiger geworden. Mein innerer Kritiker macht keine Überstunden mehr - und das ist ein tolles Lebensgefühl.

Ich stelle mich in den Mittelpunkt meiner Welt und Manifestationen sind nicht mehr nötig um mir Wertschätzung entgegen zu bringen. Ich freue mich wenn der Alltag voller kleiner Manifestationsgeschenke sind und genieße das.

Soviel zu meinem Weg. Vielleicht konnte ich Dich durch meine Geschichte ein wenig inspirieren.

Herzliche Grüße

Maria
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