ich fühle mich übergangen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

ich fühle mich übergangen

Beitragvon Salome » 8. Jun 2011, 10:28

Ihr Lieben, :uns:
habt Ihr dazu eine Idee ?

Ich fühle mich übergangen.
Wenn ich etwas anderes ausstrahle, kann mich keiner übergehen.
Mir fällt Loas Hinweis ein: Die Gegenwart ist der Kraftpunkt – JETZT
Nicht hinschauen = Verdrängung = Widerstand?
Frage dich: Was möchtest du jetzt?
Welche Beziehung möchte ich mit meinen Geschwistern?

Und ich schreibe drauf los,…erst mal was ich meinen Geschwistern so alles sagen möchte, in der Ichform, wie ich mich fühle und was ich mir wünsche.

Ich habe die Freiheit, all die schönen Gespräche die ich mir wünsche, in meinen Gedanken zu entwerfen, zu visualisieren. Das alles kann ich in meiner Fantasie leben. So wie mir klar wurde, dass ich meinen Fred neben mir sehen kann, wenn ich es will. Wie neulich, als ich im Park war (Himmelfahrt) auf der Bank saß und eine innere Unruhe verspürte, die schlagartig verschwand, als ich mir meinen „Fred“ neben mich auf die Bank setzte. Das war ein schönes Gefühl und ich verstehe immer mehr was Abraham mich lehren. Ich kann in meiner Fantasie, in meinen Gedanken haben und sein was immer ich möchte. :gvibes:

Mein Verständnis wächst, jetzt steht die Frage im Raum, wie könnte ich besser mit
„der einen“ Kontrastsituation umgehen?

Das ist mein Wunsch und dies ist Dein Wunsch. Wie könnte die Lösung aussehen?
Jeder von uns ist sich selbst wichtig und hat den Wunsch sich wohl zu fühlen. Wichtig ist dabei zu beachten, dass mein wohlfühlen nur mit mir zu tun hat. Egal was du sagst oder tust, ich bin und bleibe für mein Wohlgefühl zuständig. Ich bin nicht verpflichtet meinen Wunsch zu erklären, wieso, weshalb und überhaupt, es ist mein Wunsch.
Wenn du dich durch meinen Wunsch verletzt fühlst, was hat das dann mit mir zu tun?

Ich erkenne gerade, dass ich solche Situationen nur mit meinen Geschwistern habe.

Was ist mein Werk, mein Teil daran? Was wird da gespiegelt?

Bin ich „betriebsblind“? :hä:

Auf der anderen Seite sage ich, jeder Augenblick ist ein Neuanfang, ich muss es nur wollen.

Stehe ich mir selbst im Weg?

Da ist Angst, die Angst wieder in so eine oder ähnliche Situation zu kommen. Und welche Angst steht noch dahinter, na, wohl die Angst von den Geschwistern nicht mehr geliebt zu werden, wenn ich meine Wünsche und Bedürfnisse an die erste Stelle setze. Da ist die Angst, dass die Beiden nicht mehr mit mir reden.

Ich ertrage es nicht, wenn jemand einfach nicht mehr mit mir spricht. Das haut mich immer wieder um. :cry:

Wie komme ich da raus?

Ich danke Euch :danke:

Liebe Grüße
Salome :lieb:
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Salome » 8. Jun 2011, 11:53

Salome hat geschrieben:Wie komme ich da raus?


Langsam dämmert es mir. Ich bin nicht mehr von der Zustimmung anderer Personen abhängig. Mein Überleben und Wohlergehen hängt nicht mehr von anderen ab. Ich bin eine erwachsene Frau. Ich verfüge über alle Ressourcen, ich bin vollkommen unabhängig und frei. Ich freue mich über einen regen Gedankenaustausch und ich bekomme so viele Möglichkeiten wie ich mir wünsche und mit wem ich sie mir wünsche.

Das ist ein Teil der Lösung, damit weiß ich aber immer noch nicht was mir da gespiegelt wird.
Ist es die gleiche oder eine ähnliche Angst, die mir mein Gegenüber, meine Geschwister spiegeln? Muss ich das wissen? Ich glaube eher nicht.

Da steht die nächste Frage im Raum. Manchmal glaube ich, dass die schwerste Arbeit, die Arbeit an sich ist.

Salome :lieb:
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Andrea » 8. Jun 2011, 12:10

Hallo Salome,

kann es ein, dass wir Frauen (ich nehme mich da nicht aus) einfach so konditioniert werden immer von anderen geliebt werden zu wollen? Irgendwie halten wir uns doch damit in einer Art kindlicher Abhängigkeit. Kann es die Angst vor unserer eigenen Stärke sein?

LG
Andrea
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Flower1973 » 8. Jun 2011, 12:27

Liebe Salome,

ich weiß nicht, ob ich gedanklich richtig liege, aber was mir dazu einfällt wäre - was wenn es nicht im Spiegel zu finden ist, was wenn es alte Gedanken sind, Ängste, die du früher hattest und die jetzt aufzuarbeiten sind. Das Gesetz der Anziehung bringt dir woran du denkst und was du fühlst und wenn du an Ängste denkst, das deine Familie nicht mehr mit dir reden könnte, wenn du dies oder das tust, dann wird das Gesetz auch so etwas anziehen.

In Beziehungen ist es ja so, dass wir nicht wissen, was andere denken. Wir sollten dies auch nicht versuchen herauszufinden, weil das gar nicht möglich ist. Wichtig ist, wie wir darüber denken.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig auf die Sprünge helfen?

LG Petra :lieb:
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Salome » 8. Jun 2011, 21:57

Liebe Andrea, liebe Flower,

danke für Eure Überlegungen.

Andrea hat geschrieben:kann es ein, dass wir Frauen (ich nehme mich da nicht aus) einfach so konditioniert werden immer von anderen geliebt werden zu wollen?


Geliebt werden wollen halte ich nicht für einen überwiegend weiblichen Wunsch, ich weiß, dass jedes Kind geliebt werden möchte und es macht oft ne Menge Verrenkungen um geliebt zu werden.

Flower1973 hat geschrieben: was wenn es alte Gedanken sind, Ängste, die du früher hattest und die jetzt aufzuarbeiten sind.


Mir wird klar, dass das nicht mit mir sprechen der Auslöser ist. Uralt und aus früher Kindheit. Ich habe keine bewusste Erinnerung daran, dass dieses Verhalten ein Erziehungsmittel in meiner Ursprungsfamilie war. Unangepasstes Verhalten, raus aus der Gemeinschaft, wir reden erst wieder mit dir, wenn du artig bist und tust was wir für richtig halten. Und das mit einem Kind, das eine Plaudertasche ist. Bingo

Dieses Gedankengebäude ist zum Abriss freigegeben. Der Sprengmeister ist schon beauftragt.

Der Neubau hat begonnen und das Fundament ist Wissen. :gvibes:

Liebe Grüße von Eurer erleichterten
Salome :herzen:
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Flower1973 » 9. Jun 2011, 05:32

Liebe Salome,

na das hört sich doch wirklich nach einer guten Erklärung von alten Gedankenmustern an. Was wahrscheinlich vielen von uns so gegangen ist, denn als ich deine Zeilen las, bemerkte ich, dass meine Mama damsl ebenso argumentiert hatte. Wenn ich nicht brav und lieb bin, dann ist sie beleidigt und redet nicht mit mir. Na siehst du, da kann man daran arbeiten. Mittlerer Weile bist du aber erwachsen und wenn man jetzt nicht mehr mit dir spricht, nur weil du dich zu deiner Meinung bekennst, dann sollen sie doch. sie kommen schon wieder. Aber das wird jetzt gar nicht mehr passieren, weil du jetzt nicht mehr davon ausgehen musst. Jetzt wirst du nicht mehr bestraft. Du darfst jetzt Umdenken und dich zu dir selbst bekennen, ohne dafür Angst vor einer Bestrafung zu haben.

Lg Flower :lieb:
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon sophia » 9. Jun 2011, 06:18

guten morgen meine lieben Salome und Flower,

das thema ist auch immer wieder so treffend. ich hatte gestern wieder die gelegenheit alte gedanken- und glaubensmuster abzuarbeiten (bezügl. meiner mam). dabei merke ich, dass ich meinem ziel, dieses endlich aus der welt zu schaffen, immer näher komme.
ich weiss wie es sich anfühlt, es einer marionette gleich zu tun und sich kontrolliert zu fühlen, und emotional erpresst zu werden.aber die frage für mich ist: was hat es mir bislang gebracht?? die andere partei ist trotzdem ja nicht zufrieden zu stellen (weil ich ja nicht das problem bin), also sind alle parteien nicht glücklich- ich, weil ich ich nicht die sein kann, die ich sein möchte und im wahren meines inneren kerns bin, - die anderen, weil ich ihnen nie das geben kann, was sie eigentlich vermissen.
somit steht für mich ganz klar fest, dass ich nur auf mich schaun muss!!!! :genau:
auch wenn es für andere anfänglich viell. nicht "passend" ist, aber auf längere sicht gesehen FÜR MICH genau richtig!

glg wünscht euch
sophia :lieb:
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Shiva » 9. Jun 2011, 09:26

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich finde dieses Thema sehr wichtig, gerade versuche ich diesbezüglich einer Kollegin zu helfen, mit der ich ansich große Probelme habe ABER

es kommt genau aus der Ursache wie es Andrea beschreibt.. Nur aus dem Grunde "geliebt" zu werden, keine Ablehnung oder "Schimpfe" von Chefs macht sie lauter Fehler und manövriert sich immer mehr in Probelme rein. Ich versuche es meist nach dem Motto: "Liebe dich selbst und die anderen können dich gern haben". Zwar schaffe ich das nicht immer aber ich arbeite - auch mit Hilfe von Abraham dran.

Mittlwerweile weiß ich nicht, was aus mir geworden wäre, wenn ich all die Dinge nicht wüsste. Ich wäre genauso arm dran wie meine eine Kollegin oder so (teilweise) überhebelich und andere anschwärzend wie andere.. nur um im Guten Licht da zustenen..

Ich bin noch lange nicht da, wo ich hin will und wenn das Teufelchen auf der einen Schulterseite mal gesiegt hat :teuflischgut: bekomme ich in kürzester Zeit die Quittung... ich kann aber auch nicht immer lieb sein - und einer meiner vielen Sprüche:

Everbodys Darling is everbodys depp (Sorry-- wie ihr wisst mein englisch ist noch Sche...) Aber der Spruch stimmt

Liebe Grüße von Shiva mit Engelchen und :teuflischgut: chen auf der Schulter
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon katgirl » 9. Jun 2011, 11:22

64. Selbstliebe
Abraham: Und wir haben bemerkt - viele Menschen fühlen sich so wie Du, denn Ihr seid härter mit Euch selbst als mit allen anderen zusammen genommen. Also, wenn Du Dich mit den Augen der Quelle sehen möchtest, dann sagen wir, fange an mit etwas, was einfacher ist. Wir meinen das wirklich mit der allerbesten Absicht. Was wir damit sagen wollen ist, dass Du so lange geübt hast, Dich nicht zu lieben, und um nun damit anzufangen, sag "ich möchte die Welt durch die Augen der Quelle sehen oder ich möchte diese Blumen mit den Augen der Quelle sehen." Was es bedeutet, mit den Augen der Quelle zu sehen, nur, Komplimente zu erkennen, nie Kritik, nur Vorteile zu sehen, nie Nachteile, nur Wert sehen und niemals den Mangel von Wert, nur Optimismus zu sehen, niemals Pessimismus. Es bedeutet ... wenn Du mit etwas Einfachem anfängst, also dem Focus Wheel, von dem wir sprachen .. spring einfach auf das Rad auf, finde irgend etwas, um auf das Rad zu kommen. Nun, wir können fühlen, was Du hier so denkst - es ist leicht für Dich, andere Dinge gerne zu haben, und es gibt so viele andere Dinge, die Du liebst. Wir möchten wirklich, dass Du das verstehst: Wenn Du beständig im Vortex wärst und dies liebst und jenes liebst, dies und jenes liebst, dies und jenes, dies und das, dann wäre es ein sehr kurzer Weg dahin, Dich selbst zu lieben.
...
Wir möchten nicht, dass Ihr Euch liebt, wir möchten, dass Ihr in den Vortex geht, wo Ihr garnichts anderes tun könnt als lieben. Wir wollen garnicht, dass Ihr über die Dinge, die Ihr nicht an euch leiden könnt, "hinwegkommt" und wir möchten auch nicht, dass Ihr nach Verbesserung Ausschau haltet. Wir möchten, dass Ihr liebt, weil Liebe das ist, wer Ihr seid und was Ihr tut.


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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Salome » 9. Jun 2011, 11:43

Liebe Kat,

Du bist klasse. :danke:

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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Andrea » 9. Jun 2011, 12:52

Shiva hat geschrieben:Guten Morgen Ihr Lieben,

ich finde dieses Thema sehr wichtig, gerade versuche ich diesbezüglich einer Kollegin zu helfen, mit der ich ansich große Probelme habe ABER

es kommt genau aus der Ursache wie es Andrea beschreibt.. Nur aus dem Grunde "geliebt" zu werden, keine Ablehnung oder "Schimpfe" von Chefs macht sie lauter Fehler und manövriert sich immer mehr in Probelme rein. Ich versuche es meist nach dem Motto: "Liebe dich selbst und die anderen können dich gern haben". Zwar schaffe ich das nicht immer aber ich arbeite - auch mit Hilfe von Abraham dran.


Niemand muss perfekt sein und schon gar nicht immer! Wichtig ist, dass man mit sich selbst im Reinen ist und bleibt.


Mittlwerweile weiß ich nicht, was aus mir geworden wäre, wenn ich all die Dinge nicht wüsste. Ich wäre genauso arm dran wie meine eine Kollegin oder so (teilweise) überhebelich und andere anschwärzend wie andere.. nur um im Guten Licht da zustenen..

Ich bin noch lange nicht da, wo ich hin will und wenn das Teufelchen auf der einen Schulterseite mal gesiegt hat :teuflischgut: bekomme ich in kürzester Zeit die Quittung... ich kann aber auch nicht immer lieb sein - und einer meiner vielen Sprüche:

Everbodys Darling is everbodys depp (Sorry-- wie ihr wisst mein englisch ist noch Sche...) Aber der Spruch stimmt

Liebe Grüße von Shiva mit Engelchen und :teuflischgut: chen auf der Schulter


Ich denke, da kommt noch der Umgang mit Authoritätspersonen dazu. Der Chef ist das ja nunmal. Und jeder will ja seine Rudelposition halten oder gar verbessern.

Andrea
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon sophia » 9. Jun 2011, 13:30

es sind diese "spiel-regeln" unserer zeit-realität, welche wir als faktum erkennen. warum autoritätsperson? oftmals sind es doch auch jene, die die regeln vorgeben, aber selbst nicht einhalten (unter den jeweiligen individuellen gesichtspunkten).
warum lasse/n ich (wir) uns dann auf dieses spiel ein? aus angst vor den konsequenzen, die es mit sich bringen kann. wenn wir nur eins mit uns selbst sein würden, und die liebe in uns nach aussen tragen würden, so hätten diejenigen im aussen gar keine chance mehr, uns zu verwirren und uns zu diktieren.

es liegt an uns selbst- immer!
wenn ich das gefühl habe, dass ich übergangen werde, so übergehe ich mich selbst in gewissen punkten!
wenn ich mich selbst liebe und diese liebe nach aussen kehre, so bin ich auch sichtbar - ich strahle- und wer von diesem strahlen nichts wissen will- der steht im schatten und somit ooV.

lg
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Andrea » 9. Jun 2011, 15:43

Wer die Regeln macht, der meint oft darüber zu stehen. :teuflischgut: Wo Menschen zusammen kommen, da einigen sie sich immer auf Spielregeln. Das ist in meinen Augen auch nicht prinzipiell schlecht. Immerhin haben wir die Freiheit zu entscheiden, ob wir mitspielen oder nicht. Wenn ich z.B. mit einer Unternehmenskultur nicht klar komme, dann steht es mir frei mir eine andere Firma zu suchen, die mir eher entspricht.

LG
Andrea
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon katgirl » 9. Jun 2011, 18:43

sophia hat geschrieben: aus angst vor den konsequenzen, die es mit sich bringen kann. wenn wir nur eins mit uns selbst sein würden,


Hieße ja,
dass du Angst vor Dir selbst hast,
Angst vor der Veränderung (zum Besseren) und
Angst vor Deinen Manifestationen.
LG
Zuletzt geändert von katgirl am 9. Jun 2011, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon katgirl » 9. Jun 2011, 18:48

Andrea hat geschrieben: Wo Menschen zusammen kommen, da einigen sie sich immer auf Spielregeln.


Ich muß mich nicht auf "Spielregeln" einigen, denn es ist Mein Spiel!
Ich erschaffe, ich ziehe an oder ich stoße weg.

Die Einigung auf irgendwelche Speilregeln bedeutet die Durchmischung von Schwingung.
A begibt sich runter, um B zu gefallen. C begibt sich schwingungsmäßig hoch, um mit B gleich zu ziehen.
Das ist Suche und Problemlösung im Außen!, schafft aber nunmal immer neue Probleme.

LG
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon sophia » 9. Jun 2011, 20:54

katgirl hat geschrieben:Hieße ja,
dass du Angst vor Dir selbst hast,
Angst vor der Veränderung (zum Besseren) und
Angst vor Deinen Manifestationen.
LG


so ist es. in gewissem maße ist es so, dass du angst vor deinem eigenen tun hast- du traust dir nicht viel zu- bist nicht in überinstimmung mit dir und dir. das unbekannte löst in vielen menschen angst aus (menschen sind ja sehr auf sicherheit bedacht)
die angst vor den eigenen manifestationen rührt wieder daher- sich selbst wenig zuzutrauen.... :clown:
aber die gute nachricht ist, dass unsere eigenen manifestationen (ob negativ od. positiv) uns immer mehr zu unserem wahren IB führt, da wir ja nie stehen bleiben. wie oft sagt man sich "augen zu und durch"..... "der sprung ins ungewisse", "den mutigen gehört die welt" und und und...
wir sind insofern mutig, weil wir es so sehen.... (man könnte nun auch sagen: weil wir uns für die physische welt entschieden haben, wohl wissend, was uns erwarten wird- wir waren mutig- seeeehr mutig :mrgreen: )- aber da wir auch gleichzeitig wussten, wie wunderbar diese welt ist- (wir trauten es uns mit leichtigkeit zu;-)- die wir uns ja selbst erschaffen,so scheint es gar nichts mehr mit mut zu tun zu haben.
wieviele kennen das gefühl der prüfungsangst- und hat man es mal überstanden (kann auch mehrere versuche gedauert haben) ist im nachhinein immer dieses befreiende gefühl, weil man es gepackt hat :genau: und das ist es alle mal wert, sich selbst vollends wert zu sein- jeder einzelne!
wer im vortex ist, der spürt keine ängste, zweifel, unsicherheit, das gefühl von übergangen/übersehen zu werden usw. im vortex fühlst du, dass dir die welt gehört- deine welt :vortex:

lg
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon katgirl » 10. Jun 2011, 09:28

sophia hat geschrieben: im vortex fühlst du, dass dir die welt gehört- deine welt


:stimmt: Das hast Du so wundervoll forumuliert. :danke:
LG
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Salome » 13. Jun 2011, 08:49

Eine kleine Rückschau und wie es weiter geht.

8. Juni
Kontrast gepostet – gedankliche Aufarbeitung geleistet
10. Juni
weitere Gedanken daraus entwickelt, was ich für mich möchte
12. Juni
Anruf meines Bruders, fast 45 Min. telefoniert, sehr angenehm, sehr behutsam miteinander umgegangen, :gvibes:
der beidseitige Wunsch nach Kommunikation steht im Vordergrund, die Basis wird breiter, tragfähiger.
LoA Liebe ist ein Teil dieser Basis geworden. :P

Wie LoA Liebe zu ihm kam finde ich schon bemerkenswert. :!:

An meine Schwester… 29.5.2011
unser letztes Telefonat hat mich zu folgenden Gedanken geführt. Ich schreibe sie auf, weil Du die Gewohnheit hast positive Gedanken sofort und auf der Stelle zu verwerfen. Ob Du diesen Brief nun zu Ende liest oder was auch immer Du damit machst ist Deine Entscheidung. Ich schreibe diese Zeilen aus dem Wunsch, aus der Hoffnung heraus, dass sie Dir ein wenig Erleichterung, eine mögliche neue Perspektive ermöglichen.…
Ich gebe Dir dieses Buch in der Hoffnung, dass es Dir eine Hilfe ist auf dem Weg zu Gedanken die sich etwas besser anfühlen. Dies ist ein immerwährender Prozess. Erinnere Dich bitte, dass Rom auch nicht an einem Tag erbaut wurde.
Ich wünsche Dir Geduld mit Dir selbst. Ich bin mir sicher, dass Du einen, Deinen Weg aus Deiner Talsohle findest, weil Du es willst.

Brief in den Umschlag, Buch dazu und spontan vorbeigefahren, keiner da und ab in den Briefkasten damit. Stunden später, „Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen“ liegt noch auf meinem Wohnzimmertisch, :roll: was habe ich denn eingepackt :?: – LoA Liebe -

Da ja keiner Fehler macht, na wer weiß zu was das gut ist. :idea:

Weil mein Bruder verstehen möchte wovon sie spricht, hat er sich dieses Buch gekauft.
Ist das Uni nicht fantastisch? Wir sind fantastisch. Wir sind umwerfend gut. Wir sind göttlich. :loveshower:

mich trägt eine heitere Gelassenheit :herzen: Salome
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon lawofattraction » 13. Jun 2011, 09:25

Salome hat geschrieben:An meine Schwester… 29.5.2011
unser letztes Telefonat hat mich zu folgenden Gedanken geführt. Ich schreibe sie auf, weil Du die Gewohnheit hast positive Gedanken sofort und auf der Stelle zu verwerfen. Ob Du diesen Brief nun zu Ende liest oder was auch immer Du damit machst ist Deine Entscheidung. Ich schreibe diese Zeilen aus dem Wunsch, aus der Hoffnung heraus, dass sie Dir ein wenig Erleichterung, eine mögliche neue Perspektive ermöglichen.…
Ich gebe Dir dieses Buch in der Hoffnung, dass es Dir eine Hilfe ist auf dem Weg zu Gedanken die sich etwas besser anfühlen. Dies ist ein immerwährender Prozess. Erinnere Dich bitte, dass Rom auch nicht an einem Tag erbaut wurde. Ich wünsche Dir Geduld mit Dir selbst.Ich bin mir sicher, dass Du einen, Deinen Weg aus Deiner Talsohle findest, weil Du es willst.


Hallo liebe Salome,

da wir ein Forum sind, das sich den Erfahrungsaustausch und die Diskussion auf die Fahne geschrieben hat, denke ich, dass Du auch bereit bist, zu Deinem Post Meinungen zu hören.

Zuerst - ich bin sicher, dass Du die allerbesten Absichten hast, was Deinen Brief und die darin enthaltene Nachricht angeht. Aber lies ihn doch einmal mit den Augen eines Aussenstehenden: Der zweite Satz ist bereits herbe Kritik. Dann "Ich wünsche Dir Geduld mit Dir selbst" - mehr Kritik. Und das ganze vermischt mit manipulativen Sätzen wie das "Angebot", den Brief zu lesen oder nicht und der letzte Satz "wenn Du willst, dann kannst Du Deinen Weg finden" - während Du ihr doch gerade den Deinen anbietest.

Das ganze Schreiben hat ein unterschwelliges 'ich weiss es viel besser als Du, und sogar für Dich weiss ich, was besser ist' - so vollkommen nicht das, was Abraham uns lehren. Wir haben seitenlange Workshops, dass wir bei uns bleiben sollen, nicht für andere denken und ihnen nichts vorschreiben sollen "what they do is none of your business" - selbst wenn wir absolut überzeugt sind, dass wir es besser wissen und das sogar der Fall sein mag. Dass wir bei uns bleiben, uns mit unseren eigenen Gedanken beschäftigen und die zielgerichtet und positiv einsetzen.

Und genau das würden sie Dir sicher sagen, wenn Du auf dem Hotseat sitzen würdest. Dass wir uns im stillen Stübchen auf die positiven Aspekte konzentrieren, statt denen, die wir als nicht so "weit entwickelt" sehen wie wir selbst uns empfinden, das auch noch unter die Nase zu reiben.,

Ganz ehrlich - ich bin erstaunt. Vielleicht hätte eine kleine Notiz "Mir hat dies Buch so viel Freude gemacht, vielleicht gefällt es Dir ja auch" Tür und Tor geöffnet. Wenn sie es nun trotzdem liest, dann ist sie viel "weiter", als Du ihr das zugestehen willst.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Salome » 13. Jun 2011, 12:20

Liebe Loa,

Ich schätze Dein Wissen und Wirken hier sehr und unterschiedliche Blickwinkel fördern neue, andere Betrachtungsweisen und deswegen bin ich hier. :gvibes:

Es lag und liegt nicht in meiner Absicht meiner Schwester, oder sonst jemanden etwas vorzuschreiben. Ich weiß, dass ich nicht für andere denken kann, niemals. Ich bin, und das ist ein Teil des Kontrastes für mich, immer wieder mit den negativen Gedanken meiner Schwester konfrontiert, meine persönliche Zwickmühle. Aus meiner Sicht bin ich auf dem Weg meine Schwester als gesund zu betrachten. Ich habe einen oder auch mehre „Stempel“ bereits entsorgt.
Seit Jahrzehnten begleitet mich der Gedanke, dass ich nur dem helfen kann, der sich auch helfen lassen will. Dieser Gedanke hat, Dank Abraham, eine neue Färbung, ein neues Gesicht bekommen.

Ich habe Abraham als Wegbegleiter lieben und schätzen gelernt und ich erkenne gerade nicht was daran verwerflich ist ihn meiner Schwester anzubieten, als eine Möglichkeit unter vielen.

Ich glaube schon, dass es ein Unterschied ist ob ich schreibe
lawofattraction hat geschrieben:dann kannst Du Deinen Weg finden


oder
Salome hat geschrieben:dass Du einen, Deinen Weg aus Deiner Talsohle findest


Im Übrigen freue ich mich, dass das gestrige Telefonat mit meinem Bruder, entsprechend meinen Wünschen, in entspannter Atmosphäre verlief.

Das gleiche kann ich vom letzten Telefonat mit meiner Schwester berichten.

Auf allen Seiten besteht, trotz oder gerade wegen der Unterschiedlichkeit, der Wunsch nach Kontakt und Gedankenaustausch und dass es so bleibt, und immer leichter und angenehmer wird, ist mein Ziel.

Liebe Grüße

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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Salome » 13. Jun 2011, 12:57

Dies kommt mir so vor, als ob jemand seine Hand auf die heiße Herdplatte legt, sich verletzt und das Ganze reflexartig wiederholt, immer und immer wieder. Ich stehe daneben und kann nichts tun.
Ich weiß, dass bedingungslose Liebe, die Quelle, es uns so machen lässt. Ihr es gleich zu tun ist die größte Herausforderung meines Lebens.

LG
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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon lawofattraction » 13. Jun 2011, 14:03




Schau mal, liebe Salome, was Abraham im Workshop Nr. 75 Liebe sagen:

Du hast Recht, es gibt viele Menschen, die gerne lieben möchten und in ihrer Vorstellung von Liebe Verantwortung fühlen. Wenn jemand "ich liebe Dich" aus dieser Sichtweise sagt, so sagen sie in Wirklichkeit "ich liebe Dich, und ich verwende die Macht meiner Kraft, um Dir zu helfen". Das bedeutet "ich sehe Dich als schwach". Jedesmal, wenn Ihr jemandes Schwäche seht, dann seid Ihr nicht in der Schwingung von Liebe. Wenn Ihr nämlich wirklich in Ausrichtung auf die Quellenenergie seid, dann seht Ihr nicht die Schwäche in einem anderen Menschen.



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Re: ich fühle mich übergangen

Beitragvon Salome » 17. Aug 2011, 18:46

Ihr Lieben,

ich möchte meine Freude, über die Entwicklung zum Thema, mit Euch teilen.

Salome hat geschrieben:Auf allen Seiten besteht, trotz oder gerade wegen der Unterschiedlichkeit, der Wunsch nach Kontakt und Gedankenaustausch und dass es so bleibt, und immer leichter und angenehmer wird, ist mein Ziel.


Gestern habe ich 1 ½ Stunden mit meinem Bruder telefoniert. Dieses Gespräch war einfach nur fantastisch. Ich kann mich überhaupt nicht entsinnen jemals so lange mit ihm telefoniert zu haben. Bis jetzt haben wir so in etwa 30 Minuten telefoniert. Ach, dieses Gespräch war einfach nur toll. :gvibes:

Bei meiner Schwester geht es langsam bergauf. Sie hat einiges unternommen um aus ihrer Talsohle langsam wieder heraus zu kommen, worüber ich mich für sie ungemein freue.

Liebe Grüße von einer hocherfreuten
Salome :P
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