Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Zitronensorbet81 » 23. Feb 2016, 19:25

Hallo zusammen,

vielleicht habt ihr ja eine Idee, die mich wieder etwas einnordet.

Zwei Dinge umtreiben mich.

a) ich habe ständig das Gefühl nicht genug Ruhe und Zeit zu haben um mich auszurichten, zu konzentrieren. ständig lenkt mich etwas oder jemand ab oder erfordert Zeit, die ich eigentlich bräuchte um mich flussabwärts zu begeben. es ist fast schon so, als wäre alles und jeder schwingungsmäßig so dominant, dass meine sich aufbauende schwingung sofort wie ein souffle in sich zusammenfällt. oft stehe ich völlig verdutzt da und denke: hey, vor 10 sekunden habe ich ich mich noch wohl gefühlt. :shock:

b) ich fühle mich irgendwie zwischen den stühlen zwischen dem Loa und der "welt da draußen". ich habe zwar leute in meinem umfeld,die das loa kennen, praktizieren oder zumindest nicht gucken, als wäre ich irgendwo weggelaufen, aber ich selbst finde die balance nicht so ganz zwischen meiner ausrichtung und dem "üblichen verhalten"/"vorgehensweise" da draußen. was wahrscheinlich auch wieder daran liegt, dass ich denke, ich habe nicht genug ruhe und zeit und konzentration.

beispiel: ich fühle mich unwohl, wenn ich in der öffentlichkeit in bestimmten situationen nicht so reagiere, wie man es allgemein erwarten würde (beispielsweise etwas negatives abwehre, wenn man mich nicht astrein behandelt hat) und die leute einen merken lassen, dass sie es jetzt komisch finden. oder wenn ich es ablehne "ein Gespräch" über problematische themen zu führen oder zu bestimmten themen rein gar nichts sage.

einerseits ist es ja schön, dass ich mittlerweile sehr gerne mit mir selbst bin und eigentlich nichts und niemanden brauche. doch irgendwie es es auch schon ein wenig autistisch. ich kann mich einfach nicht auf die couch legen und vor mich hin visualisieren oder was auch immer, wenn beispielsweise meine partner in der nähe ist (er hingegen kann das prima, auch wenn ich neben ihm mit der nähmaschine klappere).

Kurzum: irgendwie hab ich gerade nirgends einen platz und ich finde alles furchtbar anstrengend, auch wenn ich natürlich dankbar bin, dass, wenn auch nicht alles wundervoll ist, zumindest kein drama herrscht.

ich wünsche mir aber so sehr noch mehr in ruhe, harmonie und entspannung zu leben, aber irgendwie funzt das gerade nicht.

habt ihr irgendwelche ideen, wie man sich besser "abgrenzen" kann?

lieben dank und einen schönen abend euch :danke:
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Hamfor » 24. Feb 2016, 13:12

~


Hallo Du Zitronensorbet.


Zitronensorbet81 hat geschrieben:a) ich habe ständig das Gefühl nicht genug Ruhe und Zeit zu haben um mich auszurichten, zu konzentrieren. ständig lenkt mich etwas oder jemand ab oder erfordert Zeit, die ich eigentlich bräuchte um mich flussabwärts zu begeben. es ist fast schon so, als wäre alles und jeder schwingungsmäßig so dominant, dass meine sich aufbauende schwingung sofort wie ein souffle in sich zusammenfällt. oft stehe ich völlig verdutzt da und denke: hey, vor 10 sekunden habe ich ich mich noch wohl gefühlt. :shock:



Ja, kenne ich auch, dieses Abgleiten. Das hat etwas mit abgegebener Macht zu tun. Nicht Macht über andere oder Situationen, sondern das eigene Wohlbefinden pflegen zu wollen, obwohl da was im Außen dominant erscheint. Es ist nur so, dass es da draußen nichts gibt, das aus sich heraus dominant sein könnte, sondern dass es der eigenen Wahrnehmung bzw. dem eigenen Urteil, der eigenen (Be)Deutung entspringt. Darüber muss man eigentlich noch nicht mal ewig nachdenken, weil es nur wegführt, es geht darum zurückzukehren, wenn man abgleitet. Ist nur ein Wegweiser, wenn man diese Schwelle spürt, also eine Art Unbehagen oder Unwohlsein.



einerseits ist es ja schön, dass ich mittlerweile sehr gerne mit mir selbst bin und eigentlich nichts und niemanden brauche. doch irgendwie es es auch schon ein wenig autistisch.


Klarer Fall für's Archiv. Null förderlich solche Diagnosen. Natürlich wird Dich ein Großteil der Menschheit so sehen, was aber hausgemacht ist, das ist ein ganz perfider Kreislauf, den Du Dir da bastelst.


ich wünsche mir aber so sehr noch mehr in ruhe, harmonie und entspannung zu leben, aber irgendwie funzt das gerade nicht.

habt ihr irgendwelche ideen, wie man sich besser "abgrenzen" kann?


Du musst Dich meiner Ansicht nach gar nicht abgrenzen bzw. in dieser Sache irgendwelche Anstrengungen unternehmen. Finde Dein Wohlgefühl - ich weiß, das ist immer so leicht dahergesagt, wenn's brodelt, inzwischen sehe ich aber deutlicher, dass es sich genau hier um diese eine Wahl dreht.

Soll heißen, ob ich mich einer Schwingung im 'Außen' anpasse (etwa gar, um ja nicht als autistisch oder dergleichen zu wirken :mrgreen: ) oder nahe dran und dann der Meinung bin, mich abgrenzen zu müssen oder ob ich die wohlige Schwingung herausfühle, sie erspüre, sie wie einen Geschmack ertasten will. Manche nutzen hierfür ja diese Emotionale Leitskala - ich persönlich gehe oft in ein Gefühl des Vertrauens oder des von Abe besagten Vertrauensvorschusses. Ist eigentlich nur im Ansatz ein Vorschuss, ich merke, wie ich dann einfach nur im Vertrauen lande. Das fühlt sich in Brusthöhe an, als würde sich alles weiten. Und im Kern entpuppt sich Freude.

Und dann ist es die 'Außenwelt', die sich automatisch abgrenzt, nämlich jene, die schwinungstechnisch nicht mit der natürlichen harmoniert. Darf man sich dann auch nicht irritieren lassen. Passiert aber, weil wir in diesem Verbleiben oftmals einfach nicht stabil sind und das aber auch kein Problem ist, weil ja immer die Wahl besteht. Immer. Wahrscheinlich ist das das Spiel des Lebens, wenn man es nicht so ernstnimmt. Leider ist das Gefühl des Unwohlseins, des Verschlossenseins oft eine Gewohnheit, scheint vertrauter als das Offene. Diese Abwendung von 'außen' wird jedenfalls oftmals fehlinterpretiert und will vermieden werden, weswegen es dann eben zu diesem hier kommt:

beispiel: ich fühle mich unwohl, wenn ich in der öffentlichkeit in bestimmten situationen nicht so reagiere, wie man es allgemein erwarten würde (beispielsweise etwas negatives abwehre, wenn man mich nicht astrein behandelt hat) und die leute einen merken lassen, dass sie es jetzt komisch finden. oder wenn ich es ablehne "ein Gespräch" über problematische themen zu führen oder zu bestimmten themen rein gar nichts sage.



Sie ist aber folgerichtig. Die Abwendung, weil sie synchron eine Zuwendung zum Wesentlichen bedeutet.


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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Kein_Schnee » 25. Feb 2016, 07:26

Liebe Zitronensorbet,

was mir sehr geholfen hat, ist mir immer wieder klar zu machen, dass es kein
Zitronensorbet81 hat geschrieben:da draußen
gibt.
Das was mich umgibt, habe ich bereits selbst geschaffen und erschaffe es in jeder Sekunde neu.
Es wird sich also nichts ändern, wenn ich für mich innerlich keine Änderung herbei führe.

Die Menschen, mit welchen ich hauptsächlich zu tun habe, haben mit dem LoA nichts am Hut, doch das ist völlig unerheblich. Ich steuere durch meine Schwingung und Vorstellungskraft diese Beziehungen.
Und wenn mir wirklich bewußt ist, dass ich alles steuere, dann weiß ich, dass ich nicht mit der alten Realität, die mich umgibt, agieren muss. Ich kann das auf später verschieben, denn ich verpasse nichts.
Das, was ich erleben möchte, ist noch gar nicht erschaffen und jedes agieren ohne Bewußtseinswechsel, hält mich in der aktuelle Realität fest.

Hamfor hat geschrieben:Du musst Dich meiner Ansicht nach gar nicht abgrenzen bzw. in dieser Sache irgendwelche Anstrengungen unternehmen. Finde Dein Wohlgefühl - ich weiß, das ist immer so leicht dahergesagt, wenn's brodelt, inzwischen sehe ich aber deutlicher, dass es sich genau hier um diese eine Wahl dreht.

Das ist letztlich das, wo es hingeht, doch für mich war das lange Zeit nicht möglich.
Zu sehr war ich verstrickt in meine Ängste, Zweifel und Unzulänglichkeiten, als dass ich den Fokus von meinem direkten Gegenüber, oder Situationen hätte abziehen können.
Ich musste daher einen Weg finden, mir in Ruhe und im Alleinsein über die Zusammenhänge klar zu werden.
Und mich auszurichten, BEVOR ich in gewohnte Situationen ging, die in mir immer wieder diese Ängste auslösten, bzw. diese spiegelten.
Dadurch bekam ich dann klare Beweise dafür, dass es genau so funktioniert, was es mir möglich machte, immer schönere und neue Erfahrungen mit den gleichen Menschen / Situationen zu machen.

Liebe Zimtsorbet, wenn es Dir schon schwer fällt, Dich in der Nähe Deines Partners zu entspannen, dann kann ich Dir nur ans Herz legen, Dir regelmäßig Zeit für Dich alleine zu nehmen und diese zu nutzen.
Auch wenn es nur 10 oder 15 Minuten sind.
Wenn Du Dich dann fragst: "Wer bin ich? Was wünsche ich mir?", kann zunächst einiges an Kontrast aufkommen, der aber notwendig ist, um Deine Ziele zu definieren.
Lass Dich davon nicht abschrecken, denn die Regelmäßigkeit löst diesen Kontrast immer weiter auf, aber vor allem kommt das zum Vorschein, was Du wirklich bist und was Du Dir wirklich wünschst.
Und wenn Du darüber Klarheit hast, kannst Du Dich darauf ausrichten und bist kein Spielball äußerer Umstände mehr.

Liebe Grüsse,

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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon lawofattraction » 25. Feb 2016, 08:45

Zitronensorbet81 hat geschrieben:Kurzum: irgendwie hab ich gerade nirgends einen platz und ich finde alles furchtbar anstrengend, auch wenn ich natürlich dankbar bin, dass, wenn auch nicht alles wundervoll ist, zumindest kein drama herrscht.


Guten Morgen, liebe Zitronensorbet,

ich vermute stark, dass Du Dir da etwas zusammen gezimmert hast, wie die Abrahamlehre umgesetzt werden soll und nun bei der Umsetzung gegen eine Wand läufst. Ist es denn wirklich "furchtbar anstrengend", auf Deine Gefühle zu achten? Es bedarf lediglich der Übung einer kurzen Zeit, achtsam zu sein, wenn die Stimmung abgleitet und alleine durch dieses Gewahrwerden einen Fokuswechsel vorzunehmen.

Fokuswechsel bedeutet nicht, dass Du absolute Ruhe hast und einen Rückzugsort, an dem Du ungestört visualisieren kannst. Fokuswechsel kann so einfach sein wie einmal tief durchatmen und Dir sagen "huch, das hat mich aber wieder mal kalt erwischt". Schon diese Erkenntnis zieht die Aufmerksamkeit ab, so dass Du gar nicht erst in eine Gedankenwelt eintauchst, die immer weitere unangenehme Kreise zieht.

Das Visualisieren oder Imaginieren ist eine Technik, die aus Freude gemacht wird und aus einem zentrierten Sein. Es ist keine Reparaturtechnik, um unangenehme Situation "umzudenken". Es ist wirklich so einfach wie Dir fest vorzunehmen, auf Deine Gefühle zu achten. Jeden Tag, den ganzen Tag. "Wie fühle ich mich jetzt?" Die schlichte Frage genügt als Ausgangsbasis, und danach, wenn Du merkst, dass Du immer aufmerksamer auf Deine Gefühle achtest, kannst Du das weiter ausbauen und Dich fragen "wie will ich mich stattdessen fühlen?", wenn Du in negative Gefühle gerutscht bist.

Zitronensorbet81 hat geschrieben:beispiel: ich fühle mich unwohl, wenn ich in der öffentlichkeit in bestimmten situationen nicht so reagiere, wie man es allgemein erwarten würde (beispielsweise etwas negatives abwehre, wenn man mich nicht astrein behandelt hat) und die leute einen merken lassen, dass sie es jetzt komisch finden. oder wenn ich es ablehne "ein Gespräch" über problematische themen zu führen oder zu bestimmten themen rein gar nichts sage.


Wenn ich diesen Passus lese, so erkenne ich dort lauter Vermutungen, wie andere wohl auf Dich reagieren mögen bzw. es von Dir erwarten. "Allgemein erwartet" - "es einen merken lassen" - "komisch finden" sind Dinge, die in Deinem Kopf existieren und bestätigen, dass Du Dich stark daran orientierst, was andere von Dir denken und erwarten und wohl auch in Dir die Reaktion auslösen, diesen Erwartungen entsprechen zu wollen. Das heisst, es sind vorerst nur Vermutungen und nicht einmal Rückmeldungen, dass es so ist.

Aber abgesehen davon, selbst wenn es in der Tat so erwartet würde - möchtest Du wirklich Dein Leben nach den Vorstellungen anderer Menschen leben? Möchtest Du Dein Leben so verbringen, dann etwas zu sagen und dessen Inhalt so zu wählen, dass es anderen in ihren Kram und ihre Weltsicht passt? Möchtest Du über Themen diskutieren, die Dir nicht angenehm sind, weil andere es tun und genau das auch von Dir erwarten? Möchtest Du ein Verhalten aufsetzen, was nicht aus einem inneren inspirierten Impuls kommt, um irgend jemandes Erwartungen zu erfüllen? Möchtest Du durch "übliches Verhalten" ein Abklatsch anderer Menschen werden? Möchtest Du so leben, dass es der Peanut Gallery gerecht wird?

Die Umwelt besteht allerdings aus so vielen Menschen mit so unterschiedlichen Wünschen und Erwartungen, dass Du ihr niemals gerecht werden kannst. Menschen ändern ihre Vorlieben und ihren Fokus, ihre Themen und ihre Beschäftigungen und Abneigungen - willst Du Dich wie ein Fähnchen immer dort hinwenden, womit "das Aussen" sich gerade beschäftigt, um ihre Erwartungen an Dich zu erfüllen?

Oder möchtest Du gerne ein Leben führen, dass Deine Wünsche reflektiert, achtet und verfolgt und das Dich glücklich macht? Ich sehe hier Deine grösste Hürde. Du versuchst, in eine Umwelt zu "passen" und Dich ihr anzugleichen, obwohl Du Dich darin nicht immer wohl fühlst. Das hat etwas mit der eigenen Wertigkeit zu tun, und es wäre gut, wenn Du beginnst, Dein Selbstvertrauen aufzubauen, Dein Vertrauen in Dich zu stärken und Deinen ureigenen Ort in dieser Welt zu finden.

Verstehe, dass Du niemandes Vorstellungen von Dir gerecht werden musst, sondern erkenne die Angemessenheit und das Recht, glücklich zu sein - nach Deinen Vorstellungen und Deinen Wünschen.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon ZaWo » 25. Feb 2016, 09:40

Hi ihr Lieben,

ich denke, es ist der Wunsch in der bestehenden Gesellschaft eine kommunikative und erfreuliche Rolle zu spielen, in Verbindung mit dem Glauben, dass es nicht (mehr) möglich ist. Zumindest habe ich das tendenziell bei mir entdeckt.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon lawofattraction » 25. Feb 2016, 09:54




Hi ZaWo,

es ist auch der Glaube, dass eine Trennung besteht zwischen "Abraham-Kennern" und "den anderen". Dabei gestaltet jeder seine Realität, nur sind es eben weniger, die darum wissen. Eine solche Trennung besteht aber nicht, sondern ist aus einem Gedanken der Angst entstanden, nicht mehr "dazu zu gehören".

Ich denke, das ist auch eine Art Prüfstein für einen selbst, in wieweit man Authentizität lebt und das Recht auf eigenen Ausdruck in jeder Form in Anspruch nimmt. Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass diese vorübergehende Zeit der Verunsicherung, wenn sich Beziehungen und Umstände neu strukturieren, schliesslich Platz macht für alle Voraussetzungen, sich als wertig und genau am richtigen Platz zu fühlen.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon ZaWo » 25. Feb 2016, 10:02

Ich denke, das ist auch eine Art Prüfstein für einen selbst, in wieweit man Authentizität lebt und das Recht auf eigenen Ausdruck in jeder Form in Anspruch nimmt. Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass diese vorübergehende Zeit der Verunsicherung, wenn sich Beziehungen und Umstände neu strukturieren, schliesslich Platz macht für alle Voraussetzungen, sich als wertig und genau am richtigen Platz zu fühlen.


Ganz genau! :P

Eigentlich dachte ich ja, ich sei recht authentisch, noch nicht optimal, aber auf einem guten Weg. Durch einen heftigen, aktuellen, inneren Konflikt (Eine Schulsituation) habe ich aber dann gemerkt, dass ich da nicht frei bin. Ebenso dachte ich vorher, ich erfreue mich an Einsiedelei und "arbeite" eher an deren Ausbau. Jetzt scheint es so, dass sich mein Wunsch entweder geändert oder schon immer anders war.
Manchmal muss man halt das Gegenteil erwägen, um zur Wahrheit zu gelangen. :lol:

Wie meine Integration aussehen kann, weiß ich noch nicht. Da muss ich noch ein wenig Glauben aufweichen.
ZaWo
 

Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Hamfor » 25. Feb 2016, 11:14

~


ZaWo hat geschrieben:... ich denke, es ist der Wunsch in der bestehenden Gesellschaft eine kommunikative und erfreuliche Rolle zu spielen, in Verbindung mit dem Glauben, dass es nicht (mehr) möglich ist.


Ja, ist es definitiv. Diese Befürchtungen, dann seltsam wahrgenommen oder eventuell aus'm trauten, kuschligen Sitzkreis ausgeladen zu werden, habe ich hin und wieder bei denjenigen beobachtet, die sich eben der Selbsterkenntnis zuwandten. Vor allem Menschen, die an sich schon gern das Zusammensein mit anderen suchen und dort Inspiration erfahren, müssen oft über diese Hürde.

Letztlich ist eine mögliche Diskrepanz zwischen Menschen, die sich einst im gegenseitigen Einvernehmen ihre Rollen treu bestätigten, auch nur 'verzögerter' Ausdruck dieses Zweifels. Ist eben eine einstudierte, durchgefühlte Spekulation und wer dazu tendiert zu erwarten, da etwas zu verlieren, wird wohl ziemlich sicher mit dieser Spekulation konfrontiert werden. Und diese Konfrontation, falls es so läuft, ist eine Hilfe, ist im Grunde eine Art fortwährender Stabilisator, der einen noch tiefer verwurzelt im eigenen Selbstverständnis, das nicht mehr auf künstliche Selbstbilder angewiesen ist, wenn der Wind mal etwas rauher zu blasen scheint. Man fällt einfach zunehmend aus der antrainierten Rolle, man wird pur. Und der Witz ist ja, dass letztlich nichts verlorengeht an sozialem Wirken, es verändert sich nur, wird qualitativ hochwertiger.




Kein_Schnee hat geschrieben:Liebe Zimtsorbet, wenn es Dir schon [...]


Hallo KeinSchnee. Ein Zitronensorbet war wohl nich' genug um die frühe Morgenstunde!? :pfeif:


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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Kein_Schnee » 25. Feb 2016, 13:38

Hamfor hat geschrieben:Kein_Schnee hat geschrieben:
Liebe Zimtsorbet, wenn es Dir schon [...]


Hallo KeinSchnee. Ein Zitronensorbet war wohl nich' genug um die frühe Morgenstunde!?

Ja, danke Hamfor! :kgrhl:
Ich habe nämlich in irgendeinem Post das Wort "Zimtparfait" oder so gelesen und dachte noch: Schreib jetzt bloß nicht Zimtsorbet… Typisch LoA! :roll:

Hamfor hat geschrieben:Und diese Konfrontation, falls es so läuft, ist eine Hilfe, ist im Grunde eine Art fortwährender Stabilisator, der einen noch tiefer verwurzelt im eigenen Selbstverständnis, das nicht mehr auf künstliche Selbstbilder angewiesen ist, wenn der Wind mal etwas rauher zu blasen scheint. Man fällt einfach zunehmend aus der antrainierten Rolle, man wird pur. Und der Witz ist ja, dass letztlich nichts verlorengeht an sozialem Wirken, es verändert sich nur, wird qualitativ hochwertiger.


Dafür braucht es aber bereits eine gewisse Klarheit über die eigenen Wünsche und das Wirkprinzip des LoA.
Wenn die Zerissenheit so groß ist, dass man durch die Konfrontation puren Stress erlebt, oder sich selbst nicht mehr hört, weil die gewohnheitsmäßigen, über Jahre antrainierten Gedanken immer lauter sind, als die eigene Stimme, ist es nicht förderlich, sich dem immer wieder auszusetzen, in der Hoffnung, es wird sich automatisch verlieren.
Denn das tut es nicht, im Gegenteil. Die Angst und das Unwohlsein werden schlimmer, wenn wir nicht im Vorfeld unsere Ziele formulieren und den Glauben an das LoA stärken.
Und bei Zitronensorbet lese ich die gleiche Verwirrung heraus, die ich auch lange hatte.

Denn es geht ja noch viel weiter: Letztlich geht es nicht darum, ob ich in dieser Gesellschaft noch mitspielen darf, sondern darum, in welcher Gesellschaft ich überhaupt existieren möchte.
Da ich sie ja selbst durch meine Glaubenssätze erschaffe, komme ich letztlich nicht umhin, mir darüber Gedanken zu machen und das geht am besten zu Zeiten, in welchen man nicht all dem ausgesetzt ist, was einem wieder vorgaukelt, dass es die Realität ist.
Wie Abe sagen: Alignment and then, alignment and then.
Sie sagen ja nicht: Spring ins eiskalte Wasser, Du wirst Dich schon irgendwann dran gewöhnen.
Denn wenn man sich nicht im eigenen Tempo an das kalte Wasser gewöhnt, will nur noch eins, wenn man drin ist: Wieder raus.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Hamfor » 25. Feb 2016, 15:08

~


Salü KeinSchnee.

Hier bei mir hat's bereits wieder Potenzial für Schneemänner. Keine Einsneunzighünen, aber immerhin so halbstarke, im Werden begriffene Giganten.


Kein_Schnee hat geschrieben:Dafür braucht es aber bereits eine gewisse Klarheit über die eigenen Wünsche und das Wirkprinzip des LoA.
Wenn die Zerissenheit so groß ist, dass man durch die Konfrontation puren Stress erlebt, oder sich selbst nicht mehr hört, weil die gewohnheitsmäßigen, über Jahre antrainierten Gedanken immer lauter sind, als die eigene Stimme, ist es nicht förderlich, sich dem immer wieder auszusetzen, in der Hoffnung, es wird sich automatisch verlieren.


Also von blinden Hoffnungen spreche ich nun nicht. Es ist eine Tatsache, dass sich die Gegebenheiten in eine gesunde Richtung wandeln, wenn auch in einem selbst das Falsche fällt. Ich bin da eventuell auch nicht abekonform, denn ich sehe keinen Grund, mir auszumalen, in welcher Art Gesellschaft ich existieren will. Für mich sind das Umwege, die wieder fortführen. Die Gesellschaft ist jeder selbst und bei jedem selbst beginnt die Entfaltung von Gesellschaft, die sich je nach Perspektive zeigt. Ich sehe mich nicht der Gesellschaft gegenüberstehend, sondern beides ist Ausdruck dessen, was in mir herrscht an Wahrnehmung. Klar, andererseits, natürlich kann ich das Bild eines bestimmten gesellschaftlichen Miteinanders fördern und damit meine eigene Freude.

Ich geb' ja auch zu, dass ich eigentlich in dieser Gruppenfrage nicht so unbedingt der richtige Gesprächspartner bin bzw. da nicht mit Erfahrungen glänzen kann, weil es nicht so Thema in mir ist. Obwohl ich im Laufe der Jahre schon auch gemerkt habe, dass selbst ich als liebend gern Alleingänger inzwischen noch sehr viel entspannter unter Leuten bin als früher. Aber ich hatte da vordergründig eher kein Problem mit den anderen, sondern eines mit meinem Vorurteil.

Ich spreche eigentlich vielmehr davon, dass es irgendwann beginnt, Freude zu machen, sich selbst dabei zu genießen, auch in fragwürdiger Gesellschaft oder überhaupt im Alltag, wenn's da überraschende Gegenüber gibt, die sich vielleicht an diesem unverfälschten Sosein reiben. Und mit unverfälschtem Sosein meine ich keinen Übermensch, der keinen Irritationen mehr erliegt, sondern der so offen ist, irritiert zu sein und dies zu bereinigen. Denn im Normalfall gestattet sich der allgemeine, verschlossene Mensch keine Irritation, weswegen er sich dann eben verhält. Klar, ich schreibe im Grunde entlang eines Ideals. Aber ich muss ja in diesem Forum nicht betonen, dass der Mensch einfach immer wieder mal stolpert oder rausfällt.

Vielleicht überspringe ich da Zitronensorbets Statione auch ein wenig, mag sich so anhören.


Und bei Zitronensorbet lese ich die gleiche Verwirrung heraus, die ich auch lange hatte.


Wie hat sich denn für Dich das neue Erleben angefühlt, wie siehst Du das rückblickend, nicht mehr hin- und hergerissen zu sein? Zwischen den Stühlen, wie Zitronensorbet meinte. Du schreibst ja in der Vergangenheit, weswegen ich davon ausgehe, dass Du diese Irritationen hinter Dir lassen konntest und Dich in bestimmten Situationen erneuert fühlst oder bewegst.


Spring ins eiskalte Wasser, Du wirst Dich schon irgendwann dran gewöhnen.
Denn wenn man sich nicht im eigenen Tempo an das kalte Wasser gewöhnt, will nur noch eins, wenn man drin ist: Wieder raus.


Worin ich Dir klar zustimme, sofern ich Deinen Inhalt richtig erfasst habe, ist, dass es natürlich so Übergänge gibt, in denen starke Unsicherheiten aufkommen können, ob das jetzt alles noch so richtig ist und so weiter und so fort. Dass es da völlig daneben wäre, über diese empfindliche Phase drüberzutrampeln. Da helfen mit Sicherheit auch so Nischen, in die man sich zurückzieht (aber eben auch zurückziehen will und da auf eine Weise auch konsequent sein sollte) und sich zum Beispiel mittels Vorstellungskraft in gewissen Räumen aufhält, die einem normalerweise Unbehagen bringen und sich zunehmend in stärkende Empfindungen einzuschwingen. Ist wohl der sanfteste Weg.

In jedem Falle aber würde ich ein Zitronensorbet niemals ins kalte Wasser werfen, ich würd' mir eher noch ein zweites bestellen... ach nee, als Zweites nehm' ich 'nen Zimtdingens.



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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Kein_Schnee » 25. Feb 2016, 16:34

Hamfor hat geschrieben:Hier bei mir hat's bereits wieder Potenzial für Schneemänner. Keine Einsneunzighünen, aber immerhin so halbstarke, im Werden begriffene Giganten.

Dem möchte ich mit einem energischen: "Schneemänner zu Frühlingswiesen"! begegnen!:-)

Hamfor hat geschrieben:Wie hat sich denn für Dich das neue Erleben angefühlt, wie siehst Du das rückblickend, nicht mehr hin- und hergerissen zu sein? Zwischen den Stühlen, wie Zitronensorbet meinte. Du schreibst ja in der Vergangenheit, weswegen ich davon ausgehe, dass Du diese Irritationen hinter Dir lassen konntest und Dich in bestimmten Situationen erneuert fühlst oder bewegst.


Lieber Hamfor,

für mich war es absolut wichtig, mir überhaupt einmal über meine Wünsche klar zu werden.
Ich hatte ein riesiges Geplapper im Kopf und wenn dann noch das von außen dazu kam, war ich komplett aufgeschmissen.
Der Rückzug war deshalb für mich eine grosse Wohltat, auch wenn ich dann niemanden mehr hatte, der mein negatives Gehirnkarussel übertönte, was ja auch angenehm sein kann.
Doch war ich an einem Punkt, an welchem ich vor allem wissen wollte, was ich eigentlich hier soll, denn ich wußte, dass es da etwas geben musste.
Und ich sehnte mich, wie Zitronensorbet es beschreibt, nach Ruhe. Einfach Ruhe und Selbstverbundenheit.

Mittlerweile habe ich eine ganz angenehme Mischung aus Rückzug und Gesellschaft für mich gefunden.
Allerdings frage ich mich bei expliziten Verabredungen immer vorher, was ich mir in diesem Bezug wünsche und ob ich wirklich Lust darauf habe.
Auch hat sich mein Umgang mit Menschen sehr verändert, da ich jetzt weiß, was ich nicht mehr will.
Ich lasse bestimmte Dinge nicht mehr zu.
Wenn es mir mal nicht gelungen ist, im Vorfeld meine Schwingung einzunorden, sage ich einfach rigoros stop, wenn mir etwas nicht gut tut.
Und vieles was mich umtreibt, erzähle ich niemandem mehr, auch wenn nachgebohrt wird.
Und da ich jetzt auch weiß, was ich mir wünsche, kann ich viel schneller umswitschen, selbst wenn jemand noch alte Glaubenssätze spiegelt.

Hamfor hat geschrieben:denn ich sehe keinen Grund, mir auszumalen, in welcher Art Gesellschaft ich existieren will

Ich meinte damit weniger die übergeordnete, als die persönliche Gesellschaft.
Welche Bedürnisse habe ich im Bezug auf das Zusammensein mit anderen Menschen.
Dies wirkt dann natürlich auch weiter auf das grosse Ganze.

Hamfor hat geschrieben:Denn im Normalfall gestattet sich der allgemeine, verschlossene Mensch keine Irritation, weswegen er sich dann eben verhält.

Ich weiß, was Du damit meinst. Ich würde es als Pokerface bezeichnen.
Das kann aber für Menschen mit großen Selbstzweifeln den einzigen Weg darstellen, überhaupt in Gesellschaft anderer zu "überleben".
Letztlich wächst aber dann die innere Frustration immer mehr an, weil man sich selbst durch das eigene Handeln noch bestätigt, dass man sich nicht so zeigen darf, wie man ist, wenn man das überhaupt noch weiß.
Und diese Situationen meinte ich. Das habe ich so erlebt und deshalb musste ich die Aktionsspirale zerbrechen und in den Rückzug gehen.
Und mir immer wieder klar machen, dass die äußere Welt nur ein Spiegel ist.
Und begreifen: Es sind nicht die anderen Menschen, die mich unruhig machen, sondern die Unruhe in mir hat diese Menschen angezogen.
Oder: Es sind nicht die anderen, die mich in eine Rolle drängen, sondern ich selbst halte mich durch meine Selbstverleugnung gefangen.

Wenn man das aber noch nicht wirklich verinnerlicht hat, ist jede Aktion im Außen ein Zufallsprodukt, welches mir dann hauptsächlich meine negativen Gedanken und Gefühle zurück wirft.
Das Momentum wächst und wächst und man kommt gar nicht mehr zur Ruhe.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon katgirl » 25. Feb 2016, 16:55

Hallo Zitronensorbet & alle anderen auch :huhu:
Zitronensorbet81 hat geschrieben:ich fühle mich irgendwie zwischen den stühlen zwischen dem Loa und der "welt da draußen".


Mal eine ganz einfache Frage: Warum nicht einfach die "Welt da draußen" in das LoA (-Spiel) 'miteinbeziehen'?

Etwas anderes predigen Abraham doch auch gar nicht.
Ich meine damit nicht zu versuchen sich mühevoll etwas zurecht zu denken, sondern einfach den kleinsten gemeinsamen Wohlfühlgedanken über diese Welt zu finden, die man ja selber erst erschaffen hat und aufrecht erhält.

LG
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Hamfor » 25. Feb 2016, 17:45

~


Kein_Schnee hat geschrieben:Dem möchte ich mit einem energischen: "Schneemänner zu Frühlingswiesen"! begegnen! :-)


Oder Frühlingswiesenblumen am Revers des Schneeherrn. Aber ich merk' schon: Dein Name ist Programm. :mrgreen:


Das kann aber für Menschen mit großen Selbstzweifeln den einzigen Weg darstellen, überhaupt in Gesellschaft anderer zu "überleben".
Letztlich wächst aber dann die innere Frustration immer mehr an, weil man sich selbst durch das eigene Handeln noch bestätigt, dass man sich nicht so zeigen darf, wie man ist, wenn man das überhaupt noch weiß.
Und diese Situationen meinte ich. Das habe ich so erlebt und deshalb musste ich die Aktionsspirale zerbrechen und in den Rückzug gehen.


Ja.



So den Knackpunkt sehe ich in Zitronensorbets Worten eigentlich in dieser Aussage, es könnte ja irgendwie autistisch rüberkommen. Sie tut sich da keinen Gefallen, ich glaube auch, dass sie das im Grunde weiß. Will nicht drauf rumreiten jetzt.

Aber allein in dieser fixen Idee ist schon in irgendeiner Weise eine Vermeidung versteckt, sich diese Auszeiten zu gönnen. Keine Frage, ich kann diese Idee komplett nachvollziehen, weil ich das gut studieren konnte da draußen und wie die Gesellschaft für gewöhnlich auf so Rückzüge reagiert. Es ist eben nicht angesagt in der Welt der wahnhaften Upanddowns. Ich kenne manche, die sich aus den verschiedensten Gründen zurückziehen wollten oder mussten. Da gibt es ja viele Möglichkeiten, die einen dazu veranlassen. Ob nun 'vom Leben auferlegt' oder selbstentschlossen. Und in den meisten Fällen wurde das Sichzurückziehen abgeurteilt oder abgewertet, was mich regelmäßig echt rasend gemacht hat, weil ich Rückzüge grundsätzlich unterstütze. Aber okay, das ist jetzt mein Ding, ich war immer schon radikal mit diesem teilweise ignoranten, dumpfen Volk. Hab's aber nahezu entlassen können, so dass es mir in meinem Kosmos inzwischen nicht mehr als ignorante Meute erscheint, sondern eben als Menschen, die andere Prioritäten setzen, egal, was ich nun davon halte. Am besten gar nichts. Habe ich auch 'ne Weile gebraucht für.

Eigentlich möchte Zitronensorbet ja auch Wegweiser, wie sie in eine ruhigere Zone findet. Und da sagst Du ja schon ganz folgerichtig, KeinSchnee, dass sie sich gezielt Zeit für sich nehmen könnte. Ungeachtet dessen, was sie da für ein Bild abgibt.


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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Zitronensorbet81 » 25. Feb 2016, 18:19

hallo ihr lieben!

hilfe, da habt ihr ja viel geschrieben. vielen dank! :ros:

uff, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. KeinSchnee hat das wohl ganz gut getroffen. das ist eine ganz komische sache. ich hatte immer bestimmte wünsche. es ist nicht so, dass ich diese bestimmten wünsche nicht mehr habe, aber es ist mir einfach zu mühsam geworden, weil ich die widerstände nicht aufgelöst bekomme. ich lasse mich gerade irgendwie treiben, wohin auch immer. seit ich mir gewisse wünsche selbst verbastelt habe, weil ich ängste nicht lösen konnte bisher, fühle ich mich irgendwie verloren.

mir geht es nicht richtig schlecht. und wenn es themen gibt, die mir große angst machen, dann nehme ich schon sehr bewußt den fokus raus und bleibe allgemein. nur hab ich gerade das gefühl, das reicht nicht, denn es bewegt sich fast nichts.


ich habe mich vor kurzem mit the work beschäftigt und meine akuten themen damit bearbeitet. jetzt kriege ich zwar keine schnappatmung mehr und habe nicht mehr das bedürfnis unbedingt eine krampfhafte wandlung zu erzwingen. aber die leise frage nach dem" "was ist, wenn das jetzt so bleibt", "ist das jetzt dein leben"? bleibt irgendwie.

mir ist klar, dass ich keinen wirklichen wunsch löschen kann, wenn es meiner wirklicher wunsch ist. aber bisher wird es eigentlich eher unwahrscheinlicher, das sich dies oder jenes erfüllt. und die tatsache, dass ich es selbst (schuld) bin, macht es nicht besser.

daher wohl auch der gedanke "lasst mich doch alle in ruhe, ich hab schon genug mit mir selbst zu tun".

das ich dringend mein selbstbewußtsein und selbstwertgefühl stärken müsste, steht außer frage. aber auch hier wieder das ding mit der ruhe. alles zieht und zerrt und ich weiß nicht was ich denken soll, wo ich anfangen soll.

auch meine träume spiegeln das wieder. mal träume ich zu einem bestimmten thema, dass sich der wunsch so manifestiert hat, wie ich es mir immer ausgemalt habe. dann wieder die absolute katastrophe, dass die schlimmsten befürchtungen dazu eingetreten sind.

wenn ich mir jetzt nochma Zawos post durchlese: ja,die einsiedelei lege ich mir gerade auch zurecht. weil ich das andere, was ich möchte, nicht gebacken kriege.

ich habe vor ca. 2 jahren ein lange zeit für mich gehabt ohne ablenkung durch job etc. und mein partner sagt heute noch: du warst damals so glücklich, strahlend, wo bist du jetzt?

dabei möchte ich genau so wieder sein. und diese beziehung funktioniert auch nur wirklich gut, wenn ich auf diesem höheren disk bin.

wenn man das so liest,könnte man meinen, ich hab das loa nicht verstanden. aber es gibt bereiche wie z.b. den job in denen ich null probleme habe. und wenn mal kontrast aufkommt, dann hab ich das ratz fatz im griff. auch wenn es mir andere themen betreffend, nicht so gut geht. da geht irgendwie alles von allein und ist über die jahre gesehen ohne großes zu tun immer weiter rauf gegangen. da fehlt halt schlichtweg nicht das selbstbewußtsein und das urvertrauen.

und das finde ich so schräg, dass man das einfach nicht in andere bereiche transportieren kann.

ich brauche jetzt aber erstmal ein abendessen und ein glas wein. und dann lese ich mir nochmal eure ganzen tollen antworten durch.

:danke:
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Hamfor » 26. Feb 2016, 13:58

~


Gott zum Gruße. :teuflischgut:


Nochmal interessant zu lesen, was Du schreibst, Zitronensorbet. Das war so Klappe die Zweite, hm? Mich würde ja wirklich mal interessieren, was in Dir vorgeht, wenn Du Dich auf diese, Deine Zeilen und das darin enthaltene Gefühl verlegst:

Zitronensorbet81 hat geschrieben:ich habe vor ca. 2 jahren ein lange zeit für mich gehabt ohne ablenkung durch job etc. und mein partner sagt heute noch: du warst damals so glücklich, strahlend, wo bist du jetzt?

dabei möchte ich genau so wieder sein. und diese beziehung funktioniert auch nur wirklich gut, wenn ich auf diesem höheren disk bin.



Ich weiß grad ehrlich gesagt gar nicht, wo das Problem eigentlich liegt. Warum verwehrst Du Dir etwas? Selbst Dein Partner ermutigt Dich. Und die frohe Botschaft ist: Ja, es ist möglich, auch mit Job Zeiten ohne Ablenkung einzuführen. Vielleicht ist eben ein Zeitfenster voller Zeit für Dich am Warten. Zunächst ein kleines, was dann draus wird... kein Plan. Aber mal rausschauen könnntest Du ja, zum Zeitfenster, statt Dich von innen dagegenzustemmen.


Zitronensorbet81 hat geschrieben:Hallo.
ich lasse mich gerade irgendwie treiben, wohin auch immer. seit ich mir gewisse wünsche selbst verbastelt habe, weil ich ängste nicht lösen konnte bisher, fühle ich mich irgendwie verloren.



Wenn ich Dich so lese, liegt mir sofort auf der Zunge zu sagen: Ja, lass Dich treiben. Das scheint nicht so anerkannt zu sein in Deinem System, sich treiben zu lassen. Oder irre ich mich? Da ist einiges an Selbstbeschneidung: Du löst was nicht, Du verbastelst Dir was. Ein hoher Anspruch, es auf die Reihe zu bekommen, oder? Kenn ich auch, bringt aber langfristig nix, außer weitere Widerstände. Na gut, 'nix' ist jetzt auch nicht ganz richtig, aber Abe bespricht im Grunde den kürzesten Weg. Ich hätte so Lust, das bis aufs Kleinste darzustellen, was da vor sich geht, nicht der Darstellung wegen, sondern dem, was am Ende bleibt, und da bleibt einfach nur ein Feixen über einen raffinierten Dreh des trainierten Widerstandsgeistes, der verzweifelt versucht, das Oberwasser zu behalten.

Lange habe ich dazu tendiert zu sagen: Ja, kann ich nachvollziehen, sollte man erstmal für voll nehmen und genauer hinsehen. Das ist so derartig absurd. Ich denke, genau dort steckt der Clou. Nicht Du fällst zusammen wie Dein besagtes Soufflé, sondern die Verstandeskonzepte, die einfach darauf ausgerichtet sind, das magische Dilemma schön zu salben, es dann wieder zu verurteilen, um es im Nachzug wieder hochzuhalten. Egal, was man daraus macht, Hauptsache, es bleibt im Fokus. Zwischendrin wollen wir dann mal ausbrechen aus'm Käfig, das macht dann kurzzeitig gute Gefühle, aber der Sog der Gitterstäbe vor Augen ist einfach so stark. Und deshalb ist es ganz und gar korrekt, wenn man bei Abraham hört, dass der Fokus ausgerichtet gehört. Und jaja, ich bin auch nur ein Trainierender, muss immer wieder neu ran und schreibe hier eigentlich auch nur meine Pamphlete, um mich ständig zu erinnern. Ich habe lange mit dem Thema Wille rumgetan, aber es gibt eine ganz anstrengungslose Willenskraft, die ist so sanft wie jede Drehung des Windes. Und wie wir ja alle wissen, steuern sämtliche Wolken in jene Richtung, die der Wind eben angibt. Dieser harte Wille hingegen ist ein verkapptes Nein. Ist gar kein Wille in dem Sinne, weil Wille will und nicht nichtwill.

Okay, ich kann eigentlich aufhören mit'm Schlaumeiern. Habe gerade Deinen Thread von vor zwei Jahren im Anriss gelesen, geh' mal, wenn Du magst, rein da, wenn Dir nach :vortex: ist.

Ich würde es gerne konkreter benennen, was ich bei Dir wahrnehme, aber das Ding ist, dass Du das eigentlich ganz alleine weißt, was ansteht, das sehe ich an dem, was zwischen Deinen Hadereien durchblitzt. :mrgreen:


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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Zitronensorbet81 » 27. Feb 2016, 14:03

hallo Hamfor,

danke für die erinnerung an den alten strang. war lusig zu lesen. und es war gut, sich an die entwicklung zu erinnern. man vergisst so schnell die guten dinge. und man vergißt vorallem, dass es wirklich geht, dass man von ganz unten nach ganz oben gelangen kann.

ich hatte hier im forum damals eine "brieffreundin" und wir haben uns PNs geschickt mit frei erfundenen Fred geschichten um uns positiv einzustimmen und nicht immer nur zu jammern. das hat zum einen riesen spaß gemacht, war aber auch effektiv, denn auf unsere fake dates, folge oft ein reales date. zwar inhaltlich anders, aber dennoch sehr schön. :kgrhl:

aber was du meinst, was bei mir ansteht, das würde mich dennoch interessieren. magst du es mir verraten?

bei mir ist der groschen leider noch nicht gefallen.

außer, dass ich eine, nein eigentlich entscheidung getroffen habe. ich werde jetzt endlich meine bewerbung abschicken für einen job, mit dem ich schon ein halbes jahr liebäugle und mein hobby etwas ausbauen.

die letzten tage, seit ich mir hier mal mein "problem" von der seele geschrieben haben, waren schon deutlich besser.

ansonsten kaue ich noch auf euren antworten. muss das alles noch ein paar mal lesen.

LG und einen schönen nachmittag erstmal! :danke:
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Kein_Schnee » 27. Feb 2016, 17:47

Zitronensorbet81 hat geschrieben:ich habe vor ca. 2 jahren ein lange zeit für mich gehabt ohne ablenkung durch job etc. und mein partner sagt heute noch: du warst damals so glücklich, strahlend, wo bist du jetzt?

Liebe Zitonensorbet,

Du hast Dir die Antwort bereits selbst gegeben und merkst es nicht, weil Du nicht auf Empfang bist.
Komm zur Ruhe und horche! :gvibes:

Lieben Gruß,

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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Hamfor » 28. Feb 2016, 01:06

~


Zitronensorbet81 hat geschrieben:aber was du meinst, was bei mir ansteht...




Das Ja vielleicht.




Edit: Die Unterstreichung ist unbeabsichtigt, keine Ahnung, woher die jetzt kommt. Einfach wegdenken. Unterstreichungen wegzustreichen... hat ja auch was. Gute Übung...



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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Zitronensorbet81 » 2. Mär 2016, 16:54

hallo ihr lieben,

ich weiß immer noch nicht was ihr genau meint.

das sich gerade etwas verändert ist klar. das habe ich verstanden.

um zu klarheit zu kommen fehlt mir aber eben jene ruhe.

wobei sich da auch, seit ich das mal auch für mich klar habe und hier gepostet habe, dass ich mir mehr davon wünsche und meine zu brauchen, ein bisschen was geändert hat. mein partner hat nämlich einen auftrag nach dem anderen und ist die letzten tage nur zum essen und schlafen hier. die nachmittage und großteile der wochenenden gehören mir. ganz von allein.

@hamfor: dein song ist verwirrend. ich verstehe ihn wahrscheinlich nicht so, wie du ihn gemeint hat. nein falsch, ich verstehe ihn gar nicht.

@keinschnee: auch deine antwort verstehe ich sicher nicht richtig. das was du zitiert hast besagt ja nur:ich brauche zeit für mich.

leider kann man ja nicht immer von ablenkungen jedweder art "davonlaufen". denn egal wo man ist oder was gerade stört....bzw. wovon man sich stören lässt, verfolgt es einen ja. ich muss also hier und jetzt in "diesem leben" einen weg finden mich weder durch job, haushalt, gesellschaftliche verpflichtungen oder vorstellungen, freunde, familie, partner (ja, selbst der hund stört mich manchmal, weil ich mich verpflichtet fühle mich mit ihm zu beschäftigen und nicht entspannen kann, selbst wenn er völlig entspannt im körbchen liegt.)

kurz gesagt: nichts lenkt mich böswillig oder proaktiv ab. niemand nötigt mich meine zeit ausschließlich auf die o.g. dinge zu verteilen. im gegenteil: meine familie, meine freunde und vorallem mein partner ermutigen mich oder haben verständnis, wenn ich sage: am sonntag will ich einfach mal nix tun bzw.nur dinge auf die ich lust habe.

ich muss mich anders ausrichten und lernen meine zeitfenster so zu nutzen wie ich möchte, denn am ende profitiere ich und somit auch mein umfeld von meiner besseren laune und nur so kann ich in den zustand von vor zwei jahren, den hier in diesem haus schon zwei menschen ersehen, wieder kommt.

das ist echt ein verkorkstes bild, dass ich habe, dass ausschließlich "die Frau im Haus" alles organisieren und im blick haben muss und nicht ruhen darf ehe nicht alle pflichten erfüllt sind.

:ros:
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Kein_Schnee » 2. Mär 2016, 17:34

Zitronensorbet81 hat geschrieben:das ist echt ein verkorkstes bild, dass ich habe, dass ausschließlich "die Frau im Haus" alles organisieren und im blick haben muss und nicht ruhen darf ehe nicht alle pflichten erfüllt sind.


Liebe Zitronensorbet,

Genau! Das Bild ist verkorkst, aber nur deshalb, weil Du an einem Glaubenssatz fest hälst, der Dir nicht gut tut.
Es ist viel einfacher, als Du denkst:
Du spürst, dass Ruhe und Alleinsein Dir gut tut. Dann nimm Dir das.
Du spürst, dass sogar Dein Umfeld Dich dabei unterstützt. Genieße das und würdige es.

Zitronensorbet81 hat geschrieben:leider kann man ja nicht immer von ablenkungen jedweder art "davonlaufen".

Ablenkung wovon? Von Dir selbst und dem Grund, warum Du hier bist. Deinem Wohlgefühl, Deinem wahren ICH.
Natürlich kannst Du diese "Ablenkung" ablehnen, indem Du sie einfach nicht mehr in Deine Gedanken einlässt.
Du mußt noch nicht einmal davonlaufen.

Zitronensorbet81 hat geschrieben:wobei sich da auch, seit ich das mal auch für mich klar habe und hier gepostet habe, dass ich mir mehr davon wünsche und meine zu brauchen, ein bisschen was geändert hat.


Dann verstehe ich nicht, was Du nicht verstehst.
Das was Du Dir wünschst, kannst nur Du nur alleine für Dich umsetzen. Es gibt kein Außen.
Alles was Du als Ruhestörung erlebst, bist Du selbst.
Du mußt weder funktionieren, noch reagieren.

Glaub an eine Welt der Ruhe und Harmonie und Du bekommst sie.
Aber noch wichtiger: glaub daran, dass alles, was Dir gut tut, Dir auch zusteht und dass alles andere gegen Deine Quelle und Dein wahres Selbst ist.

Liebe Grüsse,

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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Hamfor » 4. Mär 2016, 15:07

~

Zitronensorbet81 hat geschrieben:@hamfor: dein song ist verwirrend. ich verstehe ihn wahrscheinlich nicht so, wie du ihn gemeint hat. nein falsch, ich verstehe ihn gar nicht.


Ach schadö. Vielleicht gab's ja auch gar nichts zu verstehen. Ich hatte die Idee, dass die Bilder in irgendeiner Weise auf Dich wirken. Vielleicht war es ein unpassender Zeitpunkt.

Aber wie Deine letzten Worte zeigen, dröselst Du ja alles irgendwie grad auf. Der Knoten nährt sich offenbar aus einem Widerspruch, wenn ich das richtig lese. Du merkst deutlich, dass Du Zeit brauchst, um Klarheit zu gewinnen. Diese Zeit kannst Du Dir nicht zugestehen, weil Du deutlich meinst, "dass ausschließlich 'die Frau im Haus' alles organisieren und im blick haben muss und nicht ruhen darf ehe nicht alle pflichten erfüllt sind". Wird wahrscheinlich ein starkes Wechselspiel noch sein. Ich würde mich auf's Merken verlegen als denn auf's Meinen. So richtig mit 'ner Wahl einer Queen, die nicht zwei Stühle braucht, sondern ihren Thron, auf dem sie Bescheid weiß.

Ich habe null Zweifel, dass Du die eine Annahme über Bord werfen wirst oder zumindest Überflüssiges auskämmst. Liegt ja in der Luft. Pflicht ist übrigens ein seltsames Wort. Oder seltsam vielleicht das, was es verkörpert. Ich lese Texte in ihrem Inhalt, aber vor allem in ihrer Wirkung auf mich. Und diese Enge, die da durchkommt, die wünsche ich Dir, dass die sich in heiterer Stimmung weiten möge, Zitronensorbet.

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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Zitronensorbet81 » 9. Apr 2016, 11:32

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe,ihr habt auch so herrliches sonniges Wetter? :ros:

ich würde gerne mal einen zwischenstand abgeben, für diejenigen, die es interessiert, wie es weitergeht. finde das immer ganz nett, zu hören, was bei "rumkommt", wenn man sich irgendwo eingebracht hat.

es ist immer wieder erstaunlich, wie man von zu "nix bewegt sich" zu "alles kommt ins rollen" gelangt ohne groß was zu tun.

kurz gesagt, ich habe mir die nötige ruhe verschafft. das alleine hat enorm geholfen die egs hinauszuklettern.

ich habe einen mix gefunden aus den dingen, die ich gerne tue und den dingen, die ich meine tun zu müssen, aber cih sehe es mit anderen augen. ich freue mich zum beispiel schon vorher auf das ergebnis bzw. auf die blitzsauberen fenster durch die die frühlingssonne scheinen kann.

und so langsam kommen wieder themen ins rollen, die ich abgehakt hatte. wie zum beispiel das thema eigenheim. plötzlich wird mir hier ohne aktive suche ein objekt präentiert, dass alles hat, was ich mir augemalt habe. die lage, die größe, die optik. und das beste daran ist: mein partner, der da bisher immer die bremse war, hat das ganze sogar von selbst angestoßen. :loveshower:

ich bin eben nochmal dran vorbeigefahren und freue ich allein an der tatsache, dass mir diese möglichkeit präsentiert wurde. völlig unabhänfig davon, ob ich es dann tatsächlich erwerben kann.

insgesamt ist auch meine partnerschaft wieder entspannter. mein mann lächelt wieder. ist gut drauf. alles geht besser von der hand. und es wächst die zuversicht, dass vermeintlich komplett verbaute themen doch noch ihre daseinsberechtigung haben.

also es geht weiter und macht auch wieder spaß :gvibes:

LG und ein schönes wochenende euch allen! :danke:
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Re: Ich fühle mich gestört und "zwischen den Stühlen"

Beitragvon Hamfor » 9. Apr 2016, 19:19

~

Zitronensorbet81 hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,

ich hoffe,ihr habt auch so herrliches sonniges Wetter?


Ganz im Gegenteil, aber irgendwie scheint sie trotzdem.


Zitronensorbet81 hat geschrieben:ich würde gerne mal einen zwischenstand abgeben, für diejenigen, die es interessiert, wie es weitergeht.
[...]
also es geht weiter und macht auch wieder spaß :gvibes:


Mich interessiert's, und es freut mich zu hören, wie es sich so löst.

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