"Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

"Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Beitragvon kleeblatt » 30. Aug 2011, 11:43

"Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"
Diese Zeilen stammen aus dem Buch von Esther und Jerry Hicks: "Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen".
Ein Buddhist sagte es mir einmal so: ANNAHME ist die Antwort auf all unsere Probleme! Er muss gemerkt haben, wie sehr ich gegen meine ganzen Probleme ankämpfte und dass ich es überhaupt nicht verstehen wollte, warum man solche Probleme annehmen sollte etc.
Von da an versuchte ich zumindest, meine Probleme in einem anderen Licht oder aus einer anderen Perspektive zu sehen. Das versuche ich noch immer heute. Solche Sätze, wie "Ich bin, wo ich bin - und es ist OKAY!" und "ANNAHME ist die Antwort auf all unsere Probleme!" waren und sind zu Leitsätzen für mich geworden.
Ehrlich gesagt, habe ich es so gelernt, bin so erzogen wurden und habe es auch in meinem Lebensumfeld immer so gesehen und erfahren, dass ich kämpfen muss! Noch heute entwickle ich völlig automatisch innere Kampfesstrategien, wenn es ein Problem gibt ... wie ein Rumpelstiesschen marschiere ich dann auf. Mein Hund stöhnt dann meistens merklich auf, entfernt sich von mir, sodass ich spüre, in welcher "Film - Rolle" ich schon wieder bin. Letztens war es meine Kampfansage ans Ordnungsamt/Steuer-und Stadtkassenamt. Selbst, als ich die Gedanken "hörte", dass es keinen Sinn macht, sich so aufzuregen und zu stressen, in Panik zu geraten, den Boden unter den Füssen zu verlieren, Ängste und Ohnmachtsgefühle auszustehen, konnte ich nicht anders, als genau so zu reagieren und mich quasi abzureagieren. Ja, allzu menschlich - aber nicht hilfreich ... nicht wahr?! Heute probiere ich es dann manchmal so, wenn ich wegen eines schwierigen Problems in Wut oder Panik gerate, dann versuche ich, mich auf meinen eigentlichen Wunsch zu konzentrieren oder verwende eine positive Affirmation oder bitte die geistige Welt, mir möglichst den naheliegensten positiven Gedanken zu schicken. Aber ich spüre natürlich dann trotz alledem meine Zweifel, mein Mißtrauen, meine Ängste ... und zuguterletzt kommen dann noch die Sprüche von außen, die Rechtfertigungen und Bestätigungen von negativen Erfahrungen und das Pensum eigener negativen Erfahrungen und Glaubenssätze. Schon vor Entdeckung von ABRAHAMS Lehren, war es mein sehnlichster Wunsch, raus aus dem Pool von sämtlichen negativen Erfahrungen zu schwimmen und positive Erfahrungen in allen möglichen Lebensbereichen zu erlangen. Dabei merke ich, dass mir das VERTRAUEN und das sogenannte Meditieren am allerschwersten fallen. :|
Fliesse mit dem natürlichen Strom deines Wohl - Seins!
(Esther und Jerry Hicks)
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Re: "Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Beitragvon katgirl » 30. Aug 2011, 12:01

Hallo Kleeblatt, :bussi:
erst mal solltest Du dir klar machen, dass die Dinge, die dir den Boden wegziehen, von Dir geschaffen wurden.
Mit jeder negativen Emotion baust Du dieses Gebilde weiter aus und verlagerst es weiter in die Zukunft.
Als erste Hilfe Maßnahme ist es immer gut, sich seinen Standpunkt zu verdeutlichen. Was fühle ich Jetzt? Wo steht mein Gefühl auf der Emotionsskala?(siehe Ressourcen)
Von da aus kannst Du dann nach einem sich besser anfühlenden Gedanken suchen oder den Fokus erst mal ganz wegnehmen oder das ganze Gebilde pauschalisieren.
kleeblatt hat geschrieben: "Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Bei dem Satz spüre ich keine Weiterentwicklung. Er fühlt sich für mich nach Stillstand an. Auch hat der Satz für mich nichts mit Wertschätzen zu tun.
Ich denke, wenn Du diesen Gedanken hochhältst, dann wirst Du immer da bleiben, wo Du bist.

Auch Dein anderer Satz mit der Annahme regt in mir nicht grad die besten Gefühle. Er klingt danach, dass die Probleme von außen kommen. Nicht Gut.
Ich kann die Situation annehmen, um sie dann aber auch wieder zu verändern . Ich muss von da aus den nächsten Schritt auf der Leiter nach oben tun.
Ich mache mir das Gefühl "Wut/Ärger" bewußt; OK. Und dann suche ich nach etwas was sich besser anfühlt als Wut und Ärger. Oder ich suche nach etwas was total anders ist und mit dem Wut-Thema gar nichts zu tun hat. zB Blumen.

Vielleicht hilft es Dir Deine Leitsätze etwas umzuformulieren, um die Aussicht nach vorne zu gewinnen.
"Ich bin, wo ich bin und das ist okay und ich werde lernen wie ich meine Zukunft besser gestalten kann."

Und vertraue auf Dich. Beginn mit ganz kleinen Zeitabschnitten. Wenn Du dir klar machst, dass es Dein Sumpf ist, indem Du watest, dann wirst Du auch irgendwann begreifen, dass Du es besser machen kannst.
Geduld.

LG
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Re: "Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Beitragvon lawofattraction » 30. Aug 2011, 12:56




Hallo Kat,

der Satz von Kleeblatt

kleeblatt hat geschrieben:Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"


stellt eine vollkommen richtige Vorgehensweise dar - zumindest nach Abraham. Denn genau das ist die richtige Absprungsbasis: Hier bin ich, wie ich hingekommen bin, ist vollkommen egal und so, wie es ist, ist es in Ordnung. Das ist das, was Abraham mit "all is well" meinen. All ist immer well. :clown: Und das ist nichts anderes als Annahme. Annehmen, was ist.

Mit festzementieren und fehlender Weiterentwicklung hat das doch nichts zu tun - was ist "Weiterentwicklung" übrigens? Wir machen doch ständig 1-Steps und dehnen uns dadurch weiter aus. Und zwar durch unseren Contrast. Oder ist das die esoterische Variante des "Wachsens" und "Entwickelns" durch Leiden? Annahme ist das Aufgeben des Andrückens gegen ein Problem. Und die Sprungbasis für die Erfüllung der aus dem Contrast geborenen Step 1.

Schau mal dieses Zitat, das ZaWo in Kias Thread zum Workshop 111 eingestellt hat, dann wird Dir das vielleicht klarer:

Abe: Well, that's the game. It doesn't matter.. and the idea of beating cancer is different than the idea of allowing wellness. Because the beating is specific, and the allowing is more general. The rhetoric doesn't matter very much, and it's a wonderful thing, but that is the process. You just gotta let go. And the thing that's tricky thing is that in most cases people don't know how they got there. They don't know how they got there, and so they don't know what to stop doing.

And we say: it doesn't matter! Just pretend that you were dropped in from a parachute (Fallschirm), and you're in a place that you don't want to be, and never mind how you got there. Pretend you were unconscious (bewusstlos) when you were delivered there (laughter). IOW.. and don't try and figure out how you got there, instead accept that "I am where I am" for a very god reason, because generally speaking things always work out for me. And generally speaking I'm a really good person. And generally speaking there's a lot of expansion that's out there for me. And generally speaking it's gonna be ok. And generally speaking I don't have to explain anything to anybody. The only question is: do I like where I am? And if the answer is no, then I want to start thinking about being someplace else. But if I try too hard to think about being someplace else, which sort of challenges the awareness of where I am, then I'm getting too specific. So then get general.

San-Diego-August-20th


katgirl hat geschrieben:Auch hat der Satz für mich nichts mit Wertschätzen zu tun.


In einer solchen Situation hat Wertschätzen garnichts zu suchen. Wertschätzen ist das freudige Anerkennen von Schätzenswertem in unserem Leben, es wird immer aus dem Vortex heraus geschehen. Anderenfalls ist es nur rosa Sauce.

Lieben Gruss
Loa



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Re: "Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Beitragvon katgirl » 30. Aug 2011, 15:18

lawofattraction hat geschrieben:
Annahme ist das Aufgeben des Andrückens gegen ein Problem.

:nachdenk: Die Aufgabe des Andrückens ist für mich "Loslassen".
Unter Annahme verstehe ich, dass ich etwas von außen bekomme und das dann behalte und mich damit beschäftige.
Wenn man also schreibt, dass man sich eines Problems annimmt; dann heisst das für mich, dass man sich um dieses Problem kümmert und es demnach noch vertieft.

"... Führe Dir immer wieder vor Augen, dass Du bist, wo du bist - und dass das gut so ist. Beginne einfach dort, wo du gerade stehst, und finde Gedanken, die sich ein wenig besser anfühlen und dir etwas Erleichterung verschaffen - denn dann bewegst du dich stromabwärts, auf deine Wünsche zu. ..." (Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen Seite 151)
Ich muss mir klar machen wo ich bin, Ok, und mich gleichzeitig auf das ausrichten was mir Erleichterung verschafft und darf nicht in der Mangelschwingung verharren.
Wenn ich mir bewußt machen würde, wo ich stehe und den Mangel oder die Mangelschwingung weiter aktivieren würde, dann würde ich die bisherige Situation immer weiter in Richtung Zukunft ausbauen. (Meine Meinung)

LG
Vllt. haben wir heute auch nur Funkprobleme ??? :clown:
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Re: "Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Beitragvon lawofattraction » 30. Aug 2011, 15:54

katgirl hat geschrieben:Unter Annahme verstehe ich, dass ich etwas von außen bekomme und das dann behalte und mich damit beschäftige. Wenn man also schreibt, dass man sich eines Problems annimmt; dann heisst das für mich, dass man sich um dieses Problem kümmert und es demnach noch vertieft.


Schon mal etwas von Annahme = Akzeptanz gehört? Das ist eine rein innere Sache des Verständnis und setzt einen Schlusspunkt.

katgirl hat geschrieben:Vllt. haben wir heute auch nur Funkprobleme ??? :clown:


Ich nicht. 8-)



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Re: "Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Beitragvon Leopold » 30. Aug 2011, 19:16

Liebe Kleeblatt,
alles ist gut wie es ist, weil es ist, denn wäre es nicht so, dann wäre es auch gut !!!

Warum und weshalb es so ist, das ist für uns nicht immer gleich zu sehen, aber wir dürfen uns immer darauf verlassen, wir haben in jeder Sekunde immer die Wahl, etwas zu ändern. Und wenn uns gestern was nicht geglückt ist, dann kann uns heut alles gelingen.Gestern war gestern, heute ist heute, und morgen gibt es wieder eine neue Chance.

So wie es ist, so sollte es auch sein, Leopold
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Re: "Ich bin, wo ich bin - und es ist okay!"

Beitragvon kleeblatt » 1. Sep 2011, 22:33

:roll: ja, also, so ein forum hat ganz schön pfeffer. mein thema löst ganz offensichtlich gegensätzliche meinungen aus. ich wollte jetzt doch nochmal genauer auf meine themenquelle hinweisen, und die ist aus dem Buch von Esther und Jerry Hikcs "Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen - letztes Kapitel: Abraham Live - Die Kunst der Wunscherfüllung - Workshop"!
Wie Abraham es schon öfters erwähnt hat, können unterschiedliche menschen den gleichen text unterschiedlich lesen, wahrnehmen und verstehen. und so ist es mit allem hier auf unserem planeten, selbst in diesem forum.
ich habe z. B. schon Dinge, Ereignisse und Erfahrungen als positiv bewertet, und dies konnten wiederum andere menschen überhaupt nicht begreifen oder annehmen. oder andersherum, ich habe dinge negativ betrachtet und andere dagegen einfach positiv.
Willkommen in der Vielfalt des Kontrastes - eine wunderbarer Ort, um Wünsche innerlich zu äußern und Wunschraketen loszuschicken - so will es das Gesetz der Evolution! Vielen Dank für eure Beiträge!
vielleicht habe ich mich in meinem beitrag nicht so gut ausgedrückt, wie ich´s eigentlich wollte, meinte und dachte. Außerdem habe ich nur einen kleinen teil aus dem ganzen zitiert, darum löst das solche kontroversen aus.
Ich schließe hier einfach mit Abrahams Worten ab: "Ihr schiebt euer Kanu dort in den Fluss, wo ihr es nun einmal in den Fluss schiebt. Und wisst ihr was? Ihr seid, wo ihr seid. Das ist ein sehr gutes Mantra: ich bin, wo ich bin. Und hier ist noch ein gutes Mantra: ich bin, wo ich bin - und es ist okay. Es muss okay sein, denn es ist alles, was ihr habt. Mit anderen Worten, ihr habt gar keine andere Wahl, also ist es eine gute Idee, Frieden mit dem Ist-Zustand zu schließen: Ich bin, wo ich bin. (Oh, ist das nicht wunderbar befreiend und entspannend?)"
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