Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon tuntratiger » 10. Jan 2015, 10:01

Ich bin auf der Suche nach dem Beweis. Nachdem nun viele hier auf meine Fragen geantwortet haben, möchte ich nun hier ein Experiment vorstellen.

Es handelt sich um ein Experiment aus E2 von Pam Grout. Ich solle in 48 Stunden einen eindeutigen Beweis bekommen, dass das Gesetz der Anziehung funktioniert. Das Experiment startete gestern am 09.01.2015 um 12:12 Uhr.

Ich versuche mit auf den Beweis zu konzentrieren aber es kommen immer wieder auch Zweifel mit hoch, die ich nicht abstellen kann.

Wie kann ich die Zweifel abstellen?
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon ZaWo » 10. Jan 2015, 10:08

Wie kann ich die Zweifel abstellen?


Die hättest du idealerweise vor dem Countdown des Experimentes bearbeitet. Somit hast du dein "Experiment" selbst ungültig gemacht, da die Grundvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Kann das wirklich sein, dass du das nicht selbst peilst? Die Schwerkraft lässt sich ja auch nicht umdrehen, nur weil ein Herr Tiger ihr ein Ultimatum setzt. :kgrhl:

Wie ist es denn übrigens mit Resonanz auf die erfolgten Antworten? Liest du sie überhaupt? Oder schreibst du ein Buch über LoA-Jünger, in die du unsere Texte dann integrierst?
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon tuntratiger » 10. Jan 2015, 10:20

Natürlich lese ich diese Beiträge. Die Frage ist wie werde ich meine Zweifel los. Ich bin echt verzweifelt. Ich kann die Zweifel nicht abschalten. Könnt ihr mir weiterhelfen.

Das Experiment ist nicht von mir sondern aus dem Buch E2 von Pam Grout.
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon ZaWo » 10. Jan 2015, 10:23

Ich kenne das Buch. :P ...aber vielleicht einige andere hier nicht.
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2015, 10:25

tuntratiger hat geschrieben:Ich solle in 48 Stunden einen eindeutigen Beweis bekommen, dass das Gesetz der Anziehung funktioniert.


Das Experiment ist ein Widerspruch in sich selbst.

Erste Regel des LoA: Gleiches zieht Gleiches an.

Beweis fordern impliziert Zweifel, und Zweifel wird keinen Beweis bringen. Ein ewiges Hamsterrad. So schwer kann das doch nicht zu verstehen sein ....



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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon tuntratiger » 10. Jan 2015, 10:36

Wahrscheinlich sind auch die letzten zwei Fragen von mir durch Zweifel entstanden. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Gesetz der Anziehung, aber Zweifel waren immer da. Wahrscheinlich hat es deswegen auch nicht funktioniert.

Könnt ihr mir helfen? Wie geht ihr mit Zweifeln um?
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon Kein_Schnee » 10. Jan 2015, 10:44

Ja, dieses Experiment ist ziemlicher Quatsch und wie Loa richtig sagte, ein Widerspruch in sich.
lawofattraction hat geschrieben:Beweis fordern impliziert Zweifel, und Zweifel wird keinen Beweis bringen. Ein ewiges Hamsterrad. So schwer kann das doch nicht zu verstehen sein ...


Dennoch habe ich gerade Lust, Dir einen Beweis zu geben!:-):

Vor einigen Wochen hatte ich das Bedürfnis, mir für diesen Winter eine SEHR warme und schützende Jacke zu kaufen und recherchierte diesbezüglich lange im Netz, was es so gibt.
Es stellte ich heraus, dass die Jacke, die ich sehr gerne haben wollte, mein Budget sprengen würde, aber ich konnte mich nicht wirklich von dieser Jacke verabschieden.
Ständig stellte ich mir vor, wie es sich anfühlen würde, sie zu tragen, allerdings nicht gezielt, da ich sie nicht kaufen würde.
Ich machte im Computer ein Lesezeichen dran und gab die Suche nach einer Jacke erst mal wieder auf.
Plötzlich sagte dann ein guter Freund von mir: "Ich würde Dir gerne eine Jacke zu Weihnachten schenken!" :hä:
Und zwar DIESE Jacke……
Ich war völlig perplex!
Nun habe ich sie und ich hätte NIE damit gerechnet.
Im Nachhinein fiel mir auf, dass sie die ganze Zeit völlig entspannt in meinem Vortex rumgelungert hatte.
Also das Gegenteil von dem, was Du gerade machst, Tuntratiger!
Nicht verzweifelt, nicht krampfhaft, sondern entspannt und gut gelaunt!

Beweis genug? :kgrhl:

Gruß, KeinSchnee
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2015, 10:46




Ok, dröseln wir das mal ein wenig auf. Du hast ein Experiment gestartet, dass innerhalb einer bestimmten Zeit ein Beweis vorliegen soll.

Hast Du denn definiert, wie der Beweis aussehen soll?? Vielleicht ist ja mein Beitrag der Beweis oder ZaWos Antwort oder aber der Sturm vor Deiner Tür oder die Schmerzen, die Du fühlst. Vielleicht, dass der Toast verbrannt war oder der Kaffee zu dünn. Wie willst Du etwas erkennen, was Du gar nicht erkennen kannst, weil Du nicht bestimmt hast, was es sein soll??

Also gilt es, etwas zu definieren. Nimm ausserdem diese Zeitbegrenzung heraus. Du wirst sonst immer nachschauen und denken "noch nichts passiert, also funktioniert es nicht." Dann kann es nach dem LoA ja auch nicht funktionieren, weil es immer noch "nicht da" bringen wird.

Fang einmal an mit etwas ganz Einfachem, etwas, was kein grosses Wollen, keine besondere Bedeutung für Dich hat und gib dem Experiment mal eine Woche Zeit. Wünsche Dir, eine Feder zu sehen oder blaues Glas oder jemanden, der Kleidung nur in rot oder lila trägt oder dass Du ein bestimmtes Lied im Radio hörst oder im TV einen Schauspieler siehst, der nicht gerade jeden Tag zu sehen ist oder ... oder .... Beschäftige Dich in Deiner Phantasie einmal damit und definiere das als Deinen Beweis.

Du sitzt selbst mit Deinen Gefühlen im Kopf und forderst Beweise, die Deinen Verstand zufriedenstellen. Mach Dich mal ein wenig locker. Und sieh ein solches Experiment als Spiel an, denn genau das ist es. Und dann stellst Du Dir immer wieder das Objekt, für das Du Dich entschieden hast, vor. Ohne Wunsch, es zu sehen, sieh es ganz einfach mit Deinen "inneren Augen", Deiner Imagination an und versuche, seine Facetten zu erkennen und beschäftige Dich OHNE ABSICHT damit. Immer mal wieder, ganz locker, wenn Du in guter Stimmung bist und lachen kannst über dieses Experiment, von dem Du nun unwahrscheinlich entspannt-gespannt bist, dass es sich Dir offenbart.

Anders geht es leider nicht.


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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2015, 10:50

tuntratiger hat geschrieben:Wahrscheinlich sind auch die letzten zwei Fragen von mir durch Zweifel entstanden. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Gesetz der Anziehung, aber Zweifel waren immer da. Wahrscheinlich hat es deswegen auch nicht funktioniert.

Könnt ihr mir helfen? Wie geht ihr mit Zweifeln um?


Du hast sicher nicht meinen Beitrag mit dem Zitat zum Zweifeln gelesen und den Videoclip angeschaut, den ich dazu gefunden habe.

Helfen können wir Dir nur, wenn Du Dir helfen lässt. Das bedeutet zumindest die Bereitschaft, auch einmal das, was gesagt wird, sinken zu lassen und darüber nachzudenken.

Holzhammermethode und Instant-Lösungen sind der denkbar schlechteste Ausgangspunkt, hier zu einem Punkt zu gelangen, dass Du Dich öffnest für Hilfestellung und Vorschläge und nicht einfach weiter stur sagst "es geht nicht."




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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon ZaWo » 10. Jan 2015, 10:54

Eine andere Möglichgkeit aus den Zweifeln herauszugehen wäre, das Thema dahin zu verlagern, woher es kommt.

Warum genau willst du wissen, ob das LoA funktioniert? Was würdest du fühlen, wenn du sicher wüsstest, dass der ganze LoA-Kram stimmte und jeder es lernen könnte?
Würdest du vielleicht Hoffnung fühlen? Dich besser fühlen?
Möchtest du dich gut fühlen? Egal jetzt mal ob mit oder ohne LoA-Zeugs.
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon backagain » 10. Jan 2015, 11:09

Und genau das ist es. Schau nicht mehr in die Zukunft, und dass irgendwas "funktionieren" soll. Nämlich, dass die Dinge nach Deiner Pfeife tanzen. :mrgreen: Das tun sie ja sowieso, nur halt nicht immer so, wie ein Teilchen von Dir sich das denkt. :mrgreen:
Konzentrier Dich nur noch auf den allernächsten Schritt. Und der ist letztlich soooo simpel.
Finde Gedanken zu einem Thema, die sich besser anfühlen.
Dann hast Du schon den kompletten Beweis. Denn dieses "Besser-Fühlen" ist eine erste Manifestation, und zugleich die Allerwichtigste. Denn sie findet Jetzt statt, und mehr als das "Jetzt" gibt es eh nicht.

Noch was anderes. Ich selbst "arbeite" seit Jahren mit inneren Bildern. Das stand in keinem Buch, aber mein Hirn fährt einfach voll drauf ab.
Beispiel: Ich habe gerade ein Problem, das mich ganz schön nervt. Mit "Gedanken" komme ich zwar auch voran, aber nicht so wirklich. Denn dann schleichen sich manchmal Rachegedanken ein, oder eben doch Zweifel, oder Gedanken, meine Wünsche könnten denen anderer widersprechen....was halt so menschlich ist, wenn auch nicht Loa-kompatibel. :clown:

Mit Bildern hingegen tritt das Wohlgefühl instantan ein. Zum Beispiel benutze ich gerade ein großes blaues Tor, das weit offen steht, und durch das ich hindruchschreite etc.pp.
Meine Bilder :clown:

Aber an Bildern kann man arbeiten, sie transformieren, und sie sind zumeist nur auf das Erwünschte gerichtet....(jedenfalls meine)....sprechen eine direkte Sprache...

Und sie lösen bei mir umgehend eine Gefühlsänderung aus, wenn ich mich wirklich darauf einlasse.

Aber das muss jeder selbst für sich herausfinden, womit er klar kommt. Und es ist vielleicht auch Übungssache, keine Ahnung. ja, doch....ich beschäftige mich ja auch schon seit mehreren Jahren bewusst mit diesen Dingen, und so richtig "wirksam" im Sinne von: "ich spüre es am ganzen Körper" wird es erst jetzt langsam.

Aber das heißt auch nichts - andere bauen ihre Widerstände vielleicht viel schneller ab, oder langsamer, oder....

Manchmal sinds bei mir übrigens auch handfeste Gedanken, die eine Gefühlsänderung bewirken.
Jedenfalls habe ich noch nie so zielgerichtet und konsequent "Abraham" geübt wie jetzt gerade, und noch nie hat es so gut und schnell Wirkung gezeigt. Die nämlich erstmal immer wieder darin besteht, dass ich aus Depri-Löchern innerhalb einer halben Stunde in Optimismus und Motivation zurück finde.

B.
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon katgirl » 10. Jan 2015, 11:20

Was bringt ihr denn heute für Hammer-Antworten? Genial!!! :uns: :danke:

Diese Beweisfindung klappt auch sehr gut mit Mercedes Neuwagen in komplett pink. Das weiss ich, hatte es nur wieder vergessen.

Lg
Zuletzt geändert von katgirl am 10. Jan 2015, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon backagain » 10. Jan 2015, 11:21

Übrigens - ist dir mal die Verwandtschaft von "Zweifel" und "verzweifelt" aufgefallen? :lieb:

Lass die Zweifel links liegen. Versuch auch nicht, sie aufzuheben, sondern "mach einfach". Ohne auf Ergebnisse zu schielen. Experimentiere, probiere aus, denn du vergibst dir ja nichts.
Wenn du in jedem Moment versuchst, dich zu entspannen, im Jetzt zu sein, an was Schönes zu denken....besteht kaum Gefahr. Du fällst nicht hin. Du verlierst nichts. Es kann nicht schief gehen.

Oder anders: Du gewinnst nur. Du bekommst Halt. Es wird nach und nach besser. Du fühlst Dich besser.

Das reicht erstmal.

Du brauchst keinen Jet und vergiss im Moment auch die Frau. :mrgreen: Dafür ist es viel zu früh. (Vielleicht morgen dann :mrgreen: ).

Übe, Dich besser zu fühlen.

Probier aus, was bei Dir funktioniert.

Manchmal ist das doch schwierig, weil es gerade unsere Widerstände sind, die uns Halt geben, und weil wir das Gefühl haben, wir finden nichts anderes, und wir fallen um, wenn wir sie aufgeben. Deswegen sollten wir sie auch in Babysteps aufgeben und auch nicht viel mehr erwarten. Je nach Ausgangslage.


Ein Widerständchen nach dem anderen, und immer schön ersetzen durch was Positives, Eigenes, Schönes.

Dann wird das.... :loveshower:
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon ZaWo » 10. Jan 2015, 11:21

Aus "Pam Grout, E2: Wie Ihre Gedanken Ihre Welt verändern":

"...Fassen Sie am Beginn jedes Experiments, den festen Entschluss, Ihre alten Konditionierungen aufzugeben..."
Außerdem soll man in die Rolle des "verrückten Wissenschaftlers" schlüpfen. Das ganze ist völlig spielerisch ausgelegt.

Ich denke nicht, dass diese Methoden am unteren Ende der EGS anwendbar sind, weil die spielerische Herangehensweise nicht möglich ist.

Ich selbst, Tuntratiger, kann nicht einschätzen, wo du dich befindest, ob du wirklich verzweifelt bist oder deine Verzweiflung als Druckmittel benutzt. Nun, du wirst es wissen.

Dies mal ganz abgesehen davon, dass nicht alles stimmt, was in Büchern steht. :clown:
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon backagain » 10. Jan 2015, 11:42

Noch ne Antwort, Tuntratiger.

Das mit dem Hier und Jetzt und dem Sich-Besser-Fühlen stimmt ganz sicher, aber ist vielleicht auch keine Hilfe, wenn man sich mitten in einer Misere befindet, die bedrohlich wirkt. (Krankheit)

Diese Sichtweise hilft erst, wenn man sich schon ein wenig "machtvoll" fühlt.
Daher dasselbe nochmal, in ein Bild verpackt.

Deine Misere ist, dass du mitten auf dem Meer bist und da weg willst. Wenn du nun permanent zweifelst und darauf schaust, dass irgendwo ganz weit weg Land ist und wie das aussehen sollte, und dass du das aber eh nie erreichst, weil weit und breit nichts davon zu sehen ist, und dir auch keiner beweisen kann, dass es doch da ist, und du womöglich noch dauernd die Richtung änderst oder stehen bleibst, dann wirst Du Dich ganz sicher im Kreise drehen und tatsächlich nicht weiter kommen. Wenn du aber nur auf den Kompass schaust und eine Richtung wählst und diese beibehältst - (Kompass und Richtung gleichzeitig sind Dein Wohlgefühl im Jetzt) - dann kommst du garantiert irgendwann an Land. :gvibes:

(Und mit ein bisschen Glück gibts da auch keine Kannibalen :mrgreen: ....Nein, also, das ist dann der nächste Schritt.. :clown: )

Ich habe den Gedanken, oder das Bild, auf einer Steuerbrücke zu stehen und so ein schönes altes Holzsteuerrad fest in der Hand zu halten und mit voller Kraft voraus zu fahren, sehr oft geübt, und ich liebe es, und es wirkt immer.
Auch dann in Ergebnissen. (Stichwort: unbefristeter, gut bezahlter Job nach Trennung und zehn Jahren Hausfrauendasein....das habe ich genau SO erreicht. Und immerhin als eine von 200 unter über 3000 Bewerbern. Allerdings gibt's da nun doch den einen oder anderen Kannibalen - und daran arbeite ich JETZT. Es gibt aber auch eine Riesenmenge toller Menschen. )
B.
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon tuntratiger » 10. Jan 2015, 11:55

Viele Dank für die vielen Hilfen.

Für mich ist es immer schwer gewesen, sich andauernd gut zu fühlen.

Sich gegen die Zweifel zu wehren ist auch immer schwer gewesen für mich.

Das mit den Zweifeln ist ein großes Thema von mir.

Das ist vorerst alles was ich zu euren Antworten sagen.
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2015, 12:03




Hallo Tuntratiger,

kennst Du die Emotional Guidance Scale? Hier findest Du Emotionen aufgeführt, in einer aufsteigenden Reihenfolge, so wie wir sie normalerweise durch uns belastende Situationen erfahren. Wenn Du wirklich verzweifelt bist, weil Du kein Licht im Tunnel siehst und auch denkst, das niemals zu sehen, bist Du wahrscheinlich auf einer der ganz unteren Stufen.

Erfahrungsgemäss ist aus einer solchen emotionalen Verfassung heraus kein aufmunternder und erhebender Gedanke, der den Emotionen der oberen oder mittleren Region der Skala entspricht, zu finden. Die Diskrepanz ist viel zu gross. Daher ist es auch so schwierig für Dich, einige der wirklich gut gemeinten Ratschläge zu akzeptieren, die von einer ganz anderen Stufe ausgehen. Du solltest also zuerst ein wenig Grundsatzarbeit machen.

Es hat sich daher vielfach als hilfreich erwiesen, diese einzelnen Stufen "abzuarbeiten", indem man nach Aussagen, Gedanken, sucht, die dazu passen. Das bringt fast immer Erleichterung, so dass man sich auf die nächste Stufe begeben kann und so langsam hoch klettert. Das kann mündlich, aber auch schriftlich getan werden.

Das Ganze soll ohne Zeitdruck, aber auch ohne Druck eines "Muss" geschehen, sondern ist vielmehr eine Methode, um aus tiefen Gefühlslöchern heraus zu klettern. Es bedeutet, den eigenen destruktiven und negativen Gedanken Raum zu geben und sie damit auch ernst zu nehmen, statt sie unter den Teppich zu kehren. Sie sind ja immer der wichtige Anzeiger, dass Du etwas er-lebst, was vom Potential her nicht Deiner Bestimmung entspricht.

Du stehst an der Stelle, wo Du nun einmal stehst, und das ist in diesem Moment in Ordnung. Es gibt kein richtig und falsch - und das, was Dir zu Erleichterung verhilft, ist der im Moment gangbare Weg.





Freude/Wissen/Ermächtigung/Freiheit/Liebe/Anerkennung

Leidenschaft
Begeisterung/Eifer/Glücklichsein
Positive Erwartung/Glaube
Optimismus
Hoffnung
Zufriedenheit
Langeweile
Pessimismus
Verdruss/Ungeduld/Ärger
Überwältigung
Enttäuschung
Zweifel
Sorgen

Schuldzuweisung
Entmutigung
Wut
Rache
Hass/Zorn
Eifersucht
Unsicherheit/Schuldgefühle/Unwürdigkeit
Furcht/Kummer/Depression/Hoffnungslosigkeit/Ohnmacht

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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon katgirl » 10. Jan 2015, 12:03

tuntratiger hat geschrieben:
Für mich ist es immer schwer gewesen, sich andauernd gut zu fühlen.


Böse Falle und falsche Annahme.
Du musst dich nur ein wenig besser fühlen. Lg
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon backagain » 10. Jan 2015, 12:21

Und selbst das mit dem "ein wenig besser fühlen" sollte ohne Druck geschehen und muss nicht sofort klappen.
Wichtig ist, dass Du es immer wieder probierst.

Und Deinen eigenen Wge findest.

Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, auf Dinge zu schauen, die so gelaufen sind, wie ich wollte, die gut geklappt haben, auf Lächeln, die ich irgendwo bekommen oder gesehen habe.... :clown:

Ich tue diese Dinge manchmal wie Cent-Stücke in eine imaginäre Sammeldose. :clown:

Und irgendwann ist es so viel, dass man es deutlich sehen kann - so viel Schönes. :gvibes:

Vor ein paar Jahren saß ich auch manchmal da und dachte: Wie zum Teufel soll ich mich besser fühlen, wenns mir so sch.... geht.

Aber...ein bisschen hier probieren, ein bisschen da, und immer das sammeln (oder aufschreiben), was gelungen ist.

Ja, genau, schreib Dir doch auf, wann Du Dich gut gefühlt hast und warum. Male Bilder dazu. Mach es greifbar.

Und es wird wachsen. :gvibes:
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon Maddalina » 10. Jan 2015, 13:09

Hm, mir hilft in einer solchen hochemotionalen Schleife ein "Trick" von Robert Betz.

Ich würde also dem Zweifel erlauben jetzt mal da zu sein. Mich ganz ihn ihn reinfühlen, ihn umarmen und ihm vielleicht sagen, dass ich ihm für seine Fürsorge danke. Er ist ja da, um mich zu beschützen, er ist ein Teil von mir, der das beste tut, was ihm einfällt: Er versucht mich zu beschützen. Und je mehr ich ihn wegdrücke und mich über ihn ärgere, desto hartnäckiger kommt er ja zurück. Wenn ich mich ihm aber zuwende: "OK, Du Zweifel Du, ich höre Dich. Und ich danke Dir, dass Du mich beschützen willst. Aber das brauchst Du wirklich nicht, ich habe das Universum auf meiner Seite und zusammen schaffen wir alles! Bleib da wenn Du willst und gucks Dir an..."

Vielleicht hilft Dir das ja?

Viel Erfolg,

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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon katgirl » 10. Jan 2015, 13:18

:danke: @ all Das ist so Klasse. Ich hatte doch gestern was von Weg finden aus der ganzen Zweiflerei geschrieben :kniefall: lg
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon katgirl » 10. Jan 2015, 14:37

In mir tauchte die Frage auf, wie sehr oder wie stark ich bereit bin meine Gedanken zu gunsten einer Veränderung zu ändern? Lasse ich mich weiter vom Sloppy Thinking treiben und mache hier und da mal eine Übung? Oder ist mein Wunsch so stark, dass ich gar nicht anders kann als diese Richtung zu peilen. Wie stehen Wunschstärke und Zweifel zueinander?

Ich stand in B vor einem wundervollen jungen Gebrauchtwagen, Benz C180 Kombi. Mein Verstand ist achten gerannt, als es den Preis begriffen hatte. So günstig ist doch fast unmöglich.
Ich will dieses Auto. Automatik Fahren? Mit diesem Auto kein Problem. Garage zu klein? Ich könnte eine größere mieten. Berlin zu weit weg? Das klappt schon. Verbrauch? Benzin ist günstig wie nie.
Ich will dieses Auto!!! Ich finde kein 'Gegenargument'.
Ich will den Luxus, die Bequemlichkeit, die Freiheit, die Geschwindigkeit, die Leichtigkeit, die Sicherheit, die Stärke, ...

Wenn ich mir nun pauschal wünsche im Lotto zu gewinnen, dann fühlt sich das wesentlich schwächer an, als das Auto. Ich bin ehrlich.
Lg
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon katgirl » 10. Jan 2015, 15:56

Ich finde mehr Beweise, daß es funktioniert. Mir sind auf anhieb 10 Sachen eingefallen, die sich entsprechend meinen (un)bewußten Gedanken entwickelt haben; nur seit heute morgen.
Lg
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon kima » 10. Jan 2015, 16:04

Huhu.
Ich finde, tigers Experiment läuft einwandfrei. Er steht da mit einem Sack voller Zweifel, das loa bringt ihm als Beweis für die Funktionalität noch mehr davon ! Man muß nur die Augen aufmachen, um zu sehen..... Vielleicht wäre für den 'Einstieg hier eher Experiment zwei mit den sonnenuntergangsbeigen Fahrzeugen geeignet. Damit wäre das Zielobjekt anvisiert, es ist nichts, was einen persönlich triggern muß und bezweifeln muß man das schon gleich gar nicht. Sonnenuntergangsbeige Autos sollten auf jeder Scheibe möglich sein.
Und wie ZAWO schon schrieb, in der Betriebsanleitung für die Experimente steht in der Tat, dass man für nur 48 Stunden von seinen Zweifeln ablassen soll, danach kann man gerne weiterzweifeln, wenn man das unbedingt möchte ..... :pfeif:
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Re: Ich bin auf der Suche nach dem Beweis.

Beitragvon tuntratiger » 10. Jan 2015, 16:52

Das mit den Zweifel annehmen, damit sie sich auflösen können, klingt bis jetzt am besten für mich. Da spüre ich eine Verbindung.
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