Hyperaktiver Junge in der Schule

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Hyperaktiver Junge in der Schule

Beitragvon Liebeszauber » 5. Mär 2011, 14:30

Ihr Lieben,

seit wenigen Wochen begleite ich u.a. einen hyperaktiven Jungen (10), der innerhalb der Klassengemeinschaft ziemlich auffällt. Er gibt Laute von sich, zeigt andauernde Unruhe und bewegt häufig etwas hin und her ( Stifte, Spielsachen..). Zum Lernen ist er bereit ( beteiligt sich an Versuchen oder anderen Gruppenarbeiten), steigt aber nach dem Absinken der Konzentrationsfähigkeit hieraus aus. Dann bewegt er sich gern durch die ganze Klasse, hin und her, erneut Unruhe verbreitend, für die Klassenlehrerin ziemlich entnervend.
Ich mochte ihn von Anfang an, zu verhaltensoriginellen Kindern fühlte ich schon immer Nähe. Er ist intelligent, hat Witz und eine angenehme, geschmeidige Körpersprache. Jetzt habe ich die Möglichkeit, mit dem S Einzelgespräche zu führen, mit ihm im Raum nebenan zu lesen o.ä.

Von der Klassenlehrerin erfahre ich, sein Vater wäre im Gefängnis, und er hätte nun Freigang. Ich unterhielt mich neulich mit dem Jungen zum ersten Mal zunehmend entspannt.
Auf meine Frage nach der Familiensituation jetzt erzählte er mir zusätzlich vom Verlust der Mutter ihres Babys kurz vor der Geburt oder während, ich habe es nicht ganz genau verstanden. also seines Bruders. Nun ist er (wieder) alleine. Erst Verlust des Brüderchens, 1/2 Jahr später sieht er seinen Vater nicht mehr ( seit 3 Jahren inhaftiert, nächstes Jahr kommt er heraus).

Ich habe mir noch einmal alles durchgelesen, was Abraham zum Umgang mit Kindern sagen. Es betraf kleine Kinder, und dass es gut ist, aus der Seelenverbindung heraus mit ihnen zusammen zu sein, also mit ihnen zu kommunizieren, wenn ich mich gut fühle. Sonst soll man sich besser rar machen.
Ich lasse mich nun schon derart führen im Kontakt mit Kindern von meiner inneren Quelle, dass ich ein Gespräch wie oben beschrieben nur führe, wenn ich meine eigene Verbundenheit fühle. Ich fühle mich so oft wie möglich glücklich ( arbeite noch in einer anderen Gruppe, durch die ich seit Monaten kein anderes Gefühl mehr kenne :vortex:) und trage dieses Glück nun auch dahin, wo ich u.a. mit jenem Jungen zusammenkomme, der augenscheinlich im Moment nur durch viel Ablenkung und große-Unruhe-in -den-Raum-bringen sein Wohlgefühl erreicht, nach dem er sich sehnt.

Einmal hatte ich Gelegenheit, ihn zu fragen, was ihm am meisten Freude macht im Moment, und er berichtete von seinem besten Freund in der Klasse, den er sehr mag. Mit ihm verbringt er abenteuerliche
Zeiten, ganz was ein Junge seines Alters sich wünscht. Daraufhin sgate ich ihm auch, dass er -bei Stress- versuchen könne, sich an die besten Zeiten mit seinem Freund zu erinnern und dass er ihn bald wieder treffen würde. Dies könne ihm Entspannung geben, ihn stärken und seine Kraft spüren lassen, die ihm gute Gefühle vermittelt . (Er fühlt sich oft als Opfer der Lehrerin gegenüber, oder sich ungerecht behandelt von ihr.)
Auch schilderte ich ihm ,wie sich mein Leben verändert, seit ich ähnliches mache, ich mich mehr um mich kümmere und um das, was mir besonders Freude macht.

Abraham sagen in " 42. Worte an ein wunderbares neues Baby "
Gib ihr die Möglichkeit einen bewussten Schöpfer zu beobachten, der voll in das Leben integriert ist.

Da ich nicht so viel Zeit in direktem Kontakt mit dem Schüler verbringe wie eine Mutter mit ihrem kleinen Mädchen, ( bin in Kooperation mit der L jeden Tag 2-3 Std. im Raum), bleibt die Frage, wo ich bei dem Jungen ansetzen kann, und ob ich überhaupt noch so `kleinteilig` die Sache betrachten soll. Ich male mir beständig aus, wie ich mit sanften, klugen und glücklichen Kindern arbeite, und wieviel Freude wir miteinander haben.
Das mit dem Lachen klappt schon mit den meisten, die ich am Tag so sehe, ich hatte noch nie so fröhliche Zeiten mit Kindern wie im Moment :loveshower:

Ist es nötig, über die Situation mit seinem Vater noch einmal zu sprechen? Eigentlich nicht, finde ich, nachdem ich all das hier niederschreibe. Manchmal falle ich in alte Verhaltensmuster zurück, weil ich mir nicht sicher bin, wie ein neues Verhalten aussehen kann.

Was meint ihr? Wie spricht man mit Kindern um die 10 Jahre? Ich lese bei Abe von den ganz Kleinen, und hier vor kurzem von einer 16-jährigen, wie ist es mit denen dazwischen?
Schwingungsbereinigung kann hier kaum das Thema sein -vermute ich- nur, was dann?

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Re: Hyperaktiver Junge in der Schule

Beitragvon loveandstardust » 5. Mär 2011, 15:34

hallo liebeszauber

ich war auch jahrelang als lehrerin mit sehr originellen :kgrhl: :lachen: :klatschen: :teuflischgut: :gvibes: kindern zusammen ... auch von ihnen .. mit ihnen .. und durch sie habe ich begriffen und gelernt dass es genügt ein mensch zu sein der sein geburtsrecht in anspruch nimmt : ... nämlich meinem wohlbefinden und meiner freude zu folgen ... :stimmt:

Liebeszauber hat geschrieben:Wie spricht man mit Kindern um die 10 Jahre?


darauf habe ich keine antwort ! :102: ... und DAS ist paradoxerweise meine antwort ! :genau:

fragst du dich : wie "man" sich mit 62 - bis 75 jährigen verhält ?

kinder sind doch auch "nur" menschen ... :loveshower: :loveshower: :loveshower:

ich habe ... schon in der schule .. damit begonnen " einfach beziehung " zu machen ... von mir zu MIR zum DU! ... :five: :hug: :uns:

... "königskinder" ... wir alle ... lehrer .. schüler ... alt ... jung ...

ich kann mich durch die vielfalt der unterschiedlichkeiten bereichert fühlen :loveshower: :loveshower: :loveshower: ... oder mir deshalb das leben schwer und unbehaglich und kompliziert gestalten ... :tja: :tja: :tja:

also ! rein in den vortex ! :vortex: ... und schon rieseln impulse ... wie sternenstaub :fee: ... auf dich herab ... aus dir heraus .. wie dein verhalten deine freude ausdrücken kann ...

Liebeszauber hat geschrieben:zu verhaltensoriginellen Kindern fühlte ich schon immer Nähe.


lasse zu ... erlaube dir ... auch "verhaltensoriginell " zu sein ... du " darfst" das ... sogar als lehrer ... es ist ganz sicher eine deiner wundervollsten gaben ...

kennst du den film " patch adams " ? ... vielleicht eine unterstüzung für dich ? ...

alles liebe

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Re: Hyperaktiver Junge in der Schule

Beitragvon Sonrisa » 5. Mär 2011, 19:36

Hallo Liebeszauber,

nimm das Label von ihm weg. Das "hyperaktiv", die Geschichten über seinen Vater und seinen Bruder. Du kannst jeden Menschen durch die Augen der Quelle betrachten, so wie er selbst von seinem Inner Being und der Quelle gesehen wird. Als perfektes Wesen, dem unendliche Liebe zufließt und als mächtiger Schöpfer seiner Lebensumstände. Jedes Label verleitet einen dazu, aus der Problemschwingung heraus an dem Ist-Zustand zu arbeiten und damit noch mehr von dem zu erschaffen. Und wie loveandstardust sagt, geh in den Vortex, von dort kommen die besten Ideen und Gedanken.

Liebe Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 


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