Höhere Standards, besser oder schlechter?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Höhere Standards, besser oder schlechter?

Beitragvon Lumina » 16. Nov 2013, 17:15

Hallo zusammen,

möchte eine kurze Frage zur Diskussion stellen und zwar die Frage, ob es besser ist, niedrigere Standards zu haben (Bescheidenheit) oder höhere Standards (Ansprüche) in Bezug auf ein bestimmtes Thema.

Ich persönlich bin mir da nicht ganz sicher.
Ein Beispiel: Jemand hat die Überzeugung und Erwartung, dass man auf der Arbeit auch mal was Unangenehmes erledigen muss oder auch mal von einem Kollegen oder Chef angepfiffen wird. Derjenige erlebt das dann auch, aber fühlt sich nicht besonders schlecht dabei, denn es gehört für ihn zur Arbeit dazu.
Jemand anderes sagt dagegen, "das würde ich mir niemals gefallen lassen." Bestimmte Arbeitebn tue ich ganz einfach nicht und wenn jemand mich in einer bestimmten Weise behandelt, stelle ich auf Durchzug und ignoriere ihn.

Welche Einstellung ist "gesünder", bzw. zieht bessere Umstände an, was meint ihr?

LG, Lumina
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Re: Höhere Standards, besser oder schlechter?

Beitragvon ZaWo » 16. Nov 2013, 18:42

Hallo Lumina,

ich würde dieses Thema komplett auf Kontrast verallgemeinern. Wir werden immer (wieder) Kontrast erleben, da wir immer wieder neue Wünsche erzeugen. Haben wir uns mit diesen Wünschen harmonisiert, dann stehen wir auf einer neuen Ausdehnungsplattform und neuer Kontrast verursacht neue Wünsche usw usf. You never get it done. :roll: :P

Kontrast kann dir natürlich auch auf der Arbeit begegnen. Da gibt es Wunschpotential, wie woanders auch.

Jetzt ist es an dir diesem Kontrast zu begegnen. Wie du in der Adhoc-Situation damit umgehst ist völlig Schnuppe. Ob der jemand anders seinen Chef anschnauzt und sich weigert oder du es halt einfach machst, ist ebenfalls völlig unerheblich. Ich glaube sowas ist eine Typsache und auch wo sich jemand gerade auf der EGS befindet.

Wichtig ist, was du danach mit deiner Schwingung machst. Und ja, ich glaube Akzeptanz ist der gesündere Weg gegenüber Widerstand, ob vorher geschrien wurde - egal. Dabei gibt es natürlich auch das Extrem, wenn du z.B. nach 2 beschwingten Arbeitstagen nur darauf warten würdest, das jetzt statistisch gesehen, was Schreckliches geschehen muss. Klar, dass es dann unangenehm werden kann.

Für solche Fälle haben wir ja unsere Führung. Ich glaube verstandesmäßig da durchzusteigen, wäre mir zu kompliziert. Mach, was sich gut anfühlt und gut is. Der eigene Standard entwickelt sich eh automatisch und nach meiner Meinung von uns nicht beeinflussbar.
Wie stark ein Wunsch ist, entwickelt sich ja aus dem gelebten Kontrast und dem in Gang gebrachten Momentum. Was weißt du denn schon, was andere gelebt haben? Dich da mit wem anders zu vergleichen, wäre Unsinn, dass wissen aber die anderen nicht, also lass solche Gespräche nicht in dich rein. :P Da plappern verschiedene Weltbilder miteinander.

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Höhere Standards, besser oder schlechter?

Beitragvon Phoenix » 17. Nov 2013, 07:18

Hi Zawo,
ZaWo hat geschrieben: Der eigene Standard entwickelt sich eh automatisch und nach meiner Meinung von uns nicht beeinflussbar.

Das verstehe ich grad nicht. Warum sollte sich etwas automatisch und ohne unsere Einflussnahme entwickeln können?
Wir bestimmen doch durch unser Denken, wie sich was entwickelt, oder? So kann ich doch z. B. einen bescheidenen Standard in einen anspruchsvollen ändern und umgekehrt, je nach dem, was mir besser bekommt.
Villeicht isses noch zu früh am morgen, ich blicks nicht :102:
Grüßle und einen schönen Sonntag
Phoenix
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Re: Höhere Standards, besser oder schlechter?

Beitragvon lawofattraction » 17. Nov 2013, 08:52




Guten Morgen, Ihr Lieben, hallo Lumina,

wenn ich Dich richtig verstehe, dann fragst Du danach, wer der beiden sich mit den getroffenen Entscheidungen der Reaktion wohler fühlt und wer dadurch auf einem höheren Disk fliegt.

Fall eins scheint für mein Empfinden ein klassischer Fall von emotionaler De-Sensibilisierung zu sein, wie das ganz oft vorkommt. Es ist jemand, der sich aufgrund schlechter Erfahrungen von seinen Gefühlen abgeschnitten hat, so dass ihn auch schlechte Behandlung - "angepfiffen" werden - nicht mehr sehr berührt.

Angeschrien werden ist nun nicht das, was ich grundsätzlich einen empfehlenswerten Weg der Kommunikation nennen würde - und es widerspricht krass dem, was das Inner Being uns über unsere Wertigkeit sagt. In einer solchen Situation, auch wenn es für jemanden "zur Arbeit gehört", ist weder Wertschätzung für den Job noch für sich selbst gegeben - beides Voraussetzung dafür, dass wir Wohlgefühl erleben. Selbst einem unbewussten Menschen wird das ein latentes Unwohlgefühl bereiten und ihn in Erwartung dessen fast durchgängig auf dem Resignations-Disk residieren lassen. Dieser Frustration macht er, wie das so oft der Fall ist, dann Luft in Gesprächen mit anderen und hat die allerbeste Manifestationsschleife.

LoA-technisch scheint das ein Mischgefühl zu sein. Emotional abgestumpft erreicht niemanden etwas so recht, aber es spricht auch nicht von Klarheit und Freude an der Arbeit und Gefühlen, die hoch auf der EGS angesiedelt sein können. Die Resignation zieht natürlich einmal via LoA mehr dieser Anschreier nach sich - "Ich gebe auf, weil ich ja doch angeschnauzt werde" - zumindest aber ist dieser Mensch ganz sicherlich nicht auf einem hoch fliegenden Disk.

Fall zwei ist für mich ein ganz offensichtliches Andrücken gegen etwas, was vom Arbeitgeber verlangt wird. Teenager stellen ja gerne auf Durchzug und haben deswegen entweder einen erbitterten Streit mit ihren Eltern, der endlos geführt wird oder bei dem eine der beiden Seiten resigniert aufgibt. Wohl fühlen sich dabei beide Seiten nicht, nicht während des Streits und auch nicht nach einem "Sieg". Genauso wenig denke ich, dass nach Abraham-Standard der sich wohl fühlt, der sich in einer Arbeitnehmersituation gegen offensichtlich gerechtfertigte oder vielleicht auch vereinbarte Anforderungen stellt, weil sie nicht ins persönliche Konzept passen. Er bekommt also genau wie der Mensch aus Fall eins via LoA immer noch mehr von dem, was er vermeiden will.

"Gesund" finde ich keine der beiden Einstellungen, und ich denke, dass keine der beiden Personen sich damit wohl fühlt und auch nicht, dass sie sich dadurch bessere Umstände verschaffen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Höhere Standards, besser oder schlechter?

Beitragvon Phoenix » 18. Nov 2013, 09:12

Guten Morgen,
Lumina hat geschrieben:Welche Einstellung ist "gesünder", bzw. zieht bessere Umstände an, was meint ihr?


lawofattraction hat geschrieben:"Gesund" finde ich keine der beiden Einstellungen, und ich denke, dass keine der beiden Personen sich damit wohl fühlt und auch nicht, dass sie sich dadurch bessere Umstände verschaffen.

... also keine der beiden, sondern sich auf die Wohlfühl-Situation im jeweiligen Thema fokussieren und vorfreuen ...
Dankeschön LOA :danke: , das hat mir grad auch wieder Klarheit in einer aktuellen Szenerie gebracht.

Ich wünsche uns allen eine gute Woche :uns:
Phoenix
PS: hab grad das heutige Zitat gelesen, da steht 's ja auch, ist ja wieder mal perfekt!
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