Hilfestellung in Sachen positives Denken benötigt

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Hilfestellung in Sachen positives Denken benötigt

Beitragvon Andre » 6. Mär 2016, 16:11

Seit ungefähr einem Jahr läuft mein Leben ziemlich gut. Ich habe mir angewöhnt positiv zu denken, eine dankbare Haltung gegenüber den Dingen einzunehmen die in meinem Leben funktionieren und wenn Probleme auftauchen, dann hinterfrage ich warum das so ist und ob vielleicht nicht etwas dahintersteckt das ich verstehen soll. Entweder verschwinden die Probleme dann auch wieder, weil ich verstanden habe worum es geht oder es gelingt mir mich positiv auszurichten um die Steine aus dem Weg zu räumen und das Verständnis stellt sich hinterher ein.

Das sind so meine Methoden die mich nach jahrelanger Übung auch zu einem recht erfolgreichen Leben geführt haben und die für mich persönlich hervorragend funktionieren. Dachte ich zumindest, denn ZACK! BUMM! PENG! hat sich mein Leben nun doch wieder in eine andere Richtung entwickelt. Mein Arbeitsvertrag wurde nicht verlängert, weil die Firma sich mich nicht leisten konnte und eine Beziehung von der ich dachte dass sie hält ist in die Brüche gegangen, weil sich herausgestellt hat dass wir eben doch nicht ganz so gut zusammenpassen.

So ist halt das Leben und ich kann schon irgendwie damit umgehen, denn wenn ich die Dinge genauer betrachte dann funktioniert das Gesetz der Anziehung auch in meinem Fall absolut präzise. Ich wollte beruflich eine andere Richtung einschlagen und habe deshalb auch im letzten Jahr Kurse belegt mit denen ich nun fertig bin. Kaum war ich arbeitslos hat sich auf eine Empfehlung meiner früheren Arbeitskollegen hin auch eine ehemalige Mitarbeiterin der Firma bei mir gemeldet. Somit gibt es bereits den ersten bezahlten Auftrag der mit dem zu tun hat was ich beruflich machen möchte. Die Sache mit der Beziehung ist eigentlich auch nicht so schlimm, da es für mich nun deutlicher geworden ist, welche Art von Partnerschaft ich mir stattdessen wünsche.

Sogar der Abschied von der Firma ist positiv zu sehen. Man hat meine Leistungen gelobt und es bedauert, mich gehen lassen zu müssen und ich habe schöne Geschenke als Zeichen der Wertschätzung bekommen. Auch Tränen sind geflossen. Zu einigen Leuten halte ich den Kontakt.

Sämtliche Bewerbungen habe ich geschrieben und ich kann mich diesbezüglich zurücklehnen und abwarten wer sich meldet.

Das eigentliche Problem ist, dass es mir schwer fällt in meiner gegenwärtigen Situation den Level des positiven Denkens den ich erreicht habe zu halten. Mein Selbstwertgefühl ist etwas angeschlagen und wenn ich mir nun meine Träume ausmale und diese visualisiere, dann fühlt es sich wieder etwas verkrampft an. Es fällt mir auch schwer mich mit Leuten zu treffen, weil ich mich momentan trotzdem etwas wertlos fühle. Der Schwung den ich hatte ist nicht mehr ganz so stark.

Ich bin davon überzeugt dass ich auf dem richtigen Weg bin, aber ich spüre dass ich die Dinge ein bisschen erzwingen will und mir nichts schnell genug gehen kann. Ich könnte eine Hilfestellung und vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß brauchen und hoffe ihr könnt mir helfen! Denn ich weiß dass negative Gedanken mir schaden, aber künstlich positive und schöngefärbte Gedanken bringen mich auch nicht weiter. ;) Und ein bisschen tendiere ich auch wieder dazu zu den Sternen zu greifen (wo mich wohl meine Zweifel einen so großen Sprung machen zu können blockieren). Ich wäre euch sehr dankbar für eure Hilfe!
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Re: Hilfestellung in Sachen positives Denken benötigt

Beitragvon katgirl » 6. Mär 2016, 16:24

Hallo Andre.
Andre hat geschrieben:
Das eigentliche Problem ist, dass es mir schwer fällt in meiner gegenwärtigen Situation den Level des positiven Denkens den ich erreicht habe zu halten.

Weil Du auf Dein Umfeld (die äußeren Bedingungen) schaust.
Andre hat geschrieben:
Mein Selbstwertgefühl ist etwas angeschlagen und wenn ich mir nun meine Träume ausmale und diese visualisiere, dann fühlt es sich wieder etwas verkrampft an.

Dann laß es. Abraham raten dazu nur zu visualisieren, wenn es sich uneingeschränkt gut anfühlt.
Andre hat geschrieben:
Es fällt mir auch schwer mich mit Leuten zu treffen, weil ich mich momentan trotzdem etwas wertlos fühle. Der Schwung den ich hatte ist nicht mehr ganz so stark.

Auch das laß sein, wenn es sich nicht gut anfühlt. Du vergleichst Dich mit den anderen und bewertest und das läßt Dich mies fühlen.
Finde entweder Sachen, die Du wertschätzen kannst oder wandele Deine Bewertungen ins Besser-Fühlende.

Ich finde die letzten Workshops unendlich wertvoll und erhellend :kniefall:
Z.B. 22. Practice good-feeling thoughts

LG
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Re: Hilfestellung in Sachen positives Denken benötigt

Beitragvon Beautiful Mind » 6. Mär 2016, 21:33

Hallo Andre,

ich finde, manchmal sollte man einfach anerkennen, dass wir alle Menschen sind und nicht 24 Stunden amTag/ sieben Tage die Woche positiv denken können. Wir haben uns für ein Leben mit Contrast entschieden und auch wenn das Wissen um das LoA sehr gut dabei hilft nicht ins Drama abzustürzen wenn mal was nicht so läuft wie wir es uns vorstellen, gehören dennoch alle Gefühle der egs zum Mensch sein dazu.

Die Akzeptanz dessen, dass ich nicht immer alles positiv sehen kann, stellt für mich in solchen Momenten den Weg des geringsten Widerstandes dar. Und dann geht es meist erstaunlich schnell wieder bergauf.

Liebe Grüße,
Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Hilfestellung in Sachen positives Denken benötigt

Beitragvon Andre » 7. Mär 2016, 11:33

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Katgirl, deine Antwort kam ja sehr schnell und bei dir merkt man wirklich dass du in der Abe-Lehre voll und ganz drinnen bist. Kurz und bündig hast du dann auch gleich aufgedeckt was bei mir nicht passt und mir war sofort klar dass das stimmt.

Der Workshop gehört zum Besten was ich hier je gelesen habe. Absolut inspirierend!

Ich genieße den Flow in dem ich mich nun wieder befinde und mir sind heute morgen tolle Ideen gekommen wie ich mir mein Leben wünsche und in welche Richtung es gehen soll. Dass ich derzeit weniger pflichtbewusst und vernünftig sein möchte und stattdessen lieber meine Freizeit genießen will, werte ich jetzt auch nicht mehr als Problem. Zuvor noch war es wichtig dass ich alle anstehenden Aufgaben erfülle, aber jetzt fühlt sich das eigentlich nicht mehr richtig an. Stattdessen sind Erholung und Spaß die Dinge zu denen es mich unweigerlich hinzieht. Dagegen werde ich mich nicht wehren. Es hat vorher alles super funktioniert und ich glaube dass es das auch weiterhin tun wird, auch wenn es im "Außen" (noch) nicht danach aussieht. Jedenfalls fühlt es sich nicht beunruhigend an, wenn ich in mich hineinhorche.

Mittlerweile habe ich genügend Erfahrungen gemacht um zu wissen dass ich meiner Intuition trauen kann. Nur der Verstand wehrt sich halt manchmal dagegen. ("man MUSS doch dieses oder jenes machen" - aber in Wahrheit MUSS man nichts)

@Beautiful Mind: Auch der Hinweis dass man akzeptieren muss, dass man nicht immer alles positiv sehen kann, erscheint mir logisch. Ich habe ja selbst erlebt dass man auch Ziele erreicht, wenn man nicht immer nur positiv denkt.
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Re: Hilfestellung in Sachen positives Denken benötigt

Beitragvon lawofattraction » 11. Mär 2016, 13:30




Nichts ist verschwunden, hat aber an anderer Stelle einen passenden Platz gefunden.



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