Herausforderungen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Herausforderungen

Beitragvon snowflake » 8. Feb 2013, 10:30

Hallo ihr Lieben,

mir ist gerade [b]so richtig[b]ein :idea: Licht aufgegangen!

Ich habe immer wieder gelesen, dass Contraste (oder auch beliebig anders ausgedrückt) so wichtig für uns sind. Das ist etwas, dass sich in allen (für mich) herausragenden Publikationen wiederfindet.
Ich habe das einfach mal so akzeptiert, allerdings nie so gnz verstanden, aber immer gedacht "es wird schon stimmen, alles andere ist ja auch stimmig". Und jetzt hat es klick gemacht. Jetzt kann ich alles was wir gemeinhin als soooo schrecklich ansehen, oder was wir verteufeln als das sehen was es wirklich ist. Alles was wir als "schlecht", als negativ empfinden ist eine notwendige Herausforderung für uns. Diese Herausforderungen bieten uns einen Teil der Grundlage unserer Existenz. Ohne diese Contraste wäre unsere menschliche Existenz weitesgehend überflüssig. Wir sind hier um zu wachsen, um Erfahrungen zu sammeln, unsere Erfahrungen sind Teil der Erfahrungen des Großen-Ganzen (Unsere Erfahrungen bilden das Große-Ganze, Alles-Was-Ist???) Alles-Was-Ist wachst mit und durch uns, dehnt sich aus. Nur was würde passieren wenn es nichts mehr gäbe an dem wir wachsen können? Wenn es mit mal keine Contraste mehr gäbe? Keine Krankheiten die es zu heilen gibt, keine Kriege für die Frieden herbei geholt werden kann, keine Armut die es zu lindern gibt.....oder um mal im "Kleineren" weiter zu machen wenn es keinen zänkischen Nachbarn mehr gäbe mit dem man sich vertragen könnte, keine Unstimmigkeiten mit geliebten Personen die eine Einigung erfordern, keine Unzufriedenheit in jeglichem Bezug???
Und genau deshalb gibt es diese Contraste. Bzw. genau deshalb erschaffen wir diese Contraste, denn wie wir ja alle wissen erschaffen wir alle, alles selbst. Ob nun allein oder im Kollektiv.
Wir brauchen diese Herausforderungen/ Contraste um daran wachsen zu können, um es immer wieder erfahren zu können. Deshalb gibt es z.B. so etwas schreckliches wie Krebs (ich kann das hier so locker schreiben, weil ich weiß, dass wir schon längst in der Lage sind diese Erscheinung heilen zu können, wir brauchen uns nur an die Natur zu halten und ich weiß auch, dass sich eventuell der ein oder andere der unter Umständen gerade diese Herausforderung durchlebt (ob direkt oder indirekt) von meinen Worten etwas angestoßen fühlen könnte, sorry schon mal im Voraus, aber es ist die Wahrheit!) Und sobald wir in der Lage sind (wir sind es ja schon) den Krebs vollständig zu heilen wie z.B. eine Grippe, dann werden wir die nächstschlimmere Herausforderung/Krankheit erschaffen um wiederrum daran wachsen zu können! Und das lässt sich auf jeden Contrast beziehen.
Jetzt kann ich endlich wirklich verstehen was Abraham meinen wenn sie sagen Contraste sind wertvoll für uns.

Liebe Grüße
Sarah :lieb:
snowflake
 

Re: Herausforderungen

Beitragvon ZaWo » 8. Feb 2013, 11:03

Hallo Sarah, :huhu:

nur so als Ergänzung.

wenn wir etwas als Contrast empfinden, d.h. wir empfangen sich schlecht anfühlende Gefühle, dann sind wir schon gewachsen. Sie bedeuten, dass wir bereits was besseres, welches unseren persönlichen Wünschen mehr entspricht, auf unser Manifestationskonto gelegt haben. Schlechte Gefühle sind ein Signal, dass da etwas ist, was wir bereits reinholen können. It's done, genau in dem Moment wo wir uns erstmalig schlecht fühlen.

Ein anderer Punkt - auch nur als Ergänzung - ist, dass wir nicht nur hier sind um auszubessern, z.B. Krebs heilen und so, sondern auch um neue nie dagewesen Dinge zu erschaffen.
Dies geschieht durch die Kombinatorik unserer Wünsche, die wir in den verschiedensten Bereichen gesammelt habe. Muss nicht immer so dramatisch sein, sondern kann auch einfach nur noch schöner werden. Profanes Beispiel: die Spülmaschine. Ich denke nicht, dass frühere Hausfrauen unter dem Spülen erbärmlich gelitten haben, sie haben sich vielleicht mehr Zeit für ihre Hobbies gewünscht und dazu einen funktionierenden Haushalt, wie von selbst. Dabei könnte so eine Manifestation heraus gekommen sein.

Wir wachsen, weil die Welt durch uns wächst und sind hier um durch diese Bewegung der Welt, die Ewigkeit zu erzeugen. Dafür benötigen wir den Contrast. Wierum die Welt wächst ist ihr egal.

Liebe Grüße
ZaWo

(Btw: Krebs und jede andere Krankheit muss jeder bei sich selbst heilen. Der Glaube an die Heilmittel und Heilungschancen kann allerdings sehr dabei helfen.)
ZaWo
 

Re: Herausforderungen

Beitragvon snowflake » 8. Feb 2013, 11:17

Hallo ZaWo,

absolut! Wir sind nicht hier um zu reparieren, denn alles ist gut so wie es ist. Und auch deiner ersten Ergänzung stimme ich vollkommen zu :genau:
Mir ging es in meinem Post nur um den Sinn und Zweck von Contrasterfahrungen. Ich könnte dazu auch noch so einiges schreiben unter anderem das was du so super als Ergänzung hinzugefügt hast :danke: , allerdings hatte ich die Befürchtung, dass hier dann der Inhalt, der ein ganzes Buch füllen würde, entstehen könnte und das würde warscheinlich den Rahmen hier sprengen :lol:

Aber um eines noch hinzuzufügen: Mein Eingangspost ist eigentlich nur eine Seite einer Gleichung. Auf der anderen Seite steht unsere eigene Wahl. Ja es gibt alles mögliche "Schreckliche", aber es ist an uns zu entscheiden, wählen, zuzulassen was in unseren Erfahrungsbereich tritt. Nur weil es Krieg gibt heißt das noch lange nicht, dass ich es auch leibhaftig erfahren muss. :gvibes:

Achja, und das gilt natürlich im gleichen Maße auch für alles was wir als gut und erlebenswert empfinden :clown:

Liebe Grüße
Sarah :lieb:
snowflake
 

Re: Herausforderungen

Beitragvon lawofattraction » 8. Feb 2013, 11:53

snowflake hat geschrieben:Alles was wir als "schlecht", als negativ empfinden ist eine notwendige Herausforderung für uns. Diese Herausforderungen bieten uns einen Teil der Grundlage unserer Existenz. Ohne diese Contraste wäre unsere menschliche Existenz weitesgehend überflüssig. Wir sind hier um zu wachsen, um Erfahrungen zu sammeln, ....


Hallo Snowflake, dear all,

irgendwie erinnert mich das an New-Age-Denken, das Wachstum über alles stellt und uns versuchte glauben zu machen, dass unsere Existenz sich dann als sinnvoll beweist, wenn wir möglichst viele Tränentäler durchwandern und an Schmerz und Herausforderung wachsen.

Abraham allerdings nehmen da einen ganz anderen Ansatz. Sie erklären, dass wir mit Wissen um die Triade von Freiheit und Ausdehnung und Freude auf diese Erde gekommen sind. Wobei die Betonung ganz ausdrücklich auf der Freude liegen sollte. Freude, uns als Schöpfer zu erfahren und Freude, durch die Freiheit, die uns gegeben ist, den Ton immer wieder selbst nach Gutdünken zu formen. Unser Lebenszweck ist Freude zu erleben, das Resultat daraus ist zwangsläufig Wachstum und die Basis des ganzen ist die absolute Freiheit der Wahl.

Nun lässt sich aber nicht die Freiheit vom Wachstum und der Freude trennen, da ohne Freiheit kein Wachstum und keine Freude gäbe, ohne Wachstum gäbe es keine Freude - sie gehören untrennbar zusammen. Daher ist auch das Wachstum allen Erfahrungen inherent. Aber sie sagen auch, dass wir Menschen auf genau dieses Wachstum und seinen erzieherischen und wachstumsfördernden Aspekt einen viel zu grossen Akzent setzen, wobei ganz eindeutig die jahrtausendealte Überzeugung unserer Unwürdigkeit mit hineinspielt.

Jeder Contrast wird im Idealfall die Manifestation des dadurch Gewünschten hervorbringen und es aus dem Vortex holen. Kaum ist aber dieses neue Plateau erreicht, streben wir schon nach dem nächsten Ziel, oft durch erneuten Contrast verursacht - und genau das bewirkt die Ausdehnung, unser immer-währendes Streben nach MEHR. Kaum ist ein Ziel erreicht, wird der nächste Gipfel angepeilt. Genau so, wie uns auch nicht mit dem Erleben eines einzigen Orgasmus zufriedenzugeben. Unser Schöpfertum bzw. das Erschaffen aus Freiheit ist der Orgasmus unserer Existenz.

Wobei Abraham immer wieder betonen, dass Contrast nicht (nur) die Widrigkeiten, die Hürden im Leben sind, sondern vielmehr die enorme Vielfalt, aus der wir schöpfen und uns überhaupt erst als in Freiheit wählende Schöpfer verstehen können.

Aus dem Workshop 34: Warum strebt Ihr nach immer mehr? Wir finden die Frage interessant, da das Mantra, das aus dem Nicht-Physischen kommt „Mehr“ lautet. Mehr – mehr Ausdehnung, mehr Liebe, mehr Heiterkeit, mehr Gelegenheiten oder Abenteuer, mehr Kontakt mit dem Leben, mehr Leben, Liebe, Erleben, Freude.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Herausforderungen

Beitragvon snowflake » 8. Feb 2013, 13:28

Hallo Loa,

hups...ich find es grad super interessant, dass meine Aussage so auf dich gewirkt hat. Ich kann also noch ordentlich an meinen Formulierungen arbeiten :danke:

Ich denke ganauso, dass wir hier sind um Freude zu leben. Die Grundessenz von allem ist Liebe, Freude, Wertschätzung. Die Antwort auf Alles ist Liebe, Freude und Wertschätzung! Aber wie kann sich Liebe, Freude und Wertschätzung definieren? Einzig und allein durch die Existenz seines Gegenteils. Wenn es nur Liebe, Freude und Wertschätzung geben würde, wären wir uns ihrer nicht bewusst. Wir könnten diese nicht erfahren. Und glaub mir, für mich gibt es nichts schöneres als diese Liebe zu erfahren, zu fühlen. Und doch macht erst ihr Gegenteil sie erfahrbar. Mit meinem Eingangspost wollte ich eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass ich (für mich) verstanden habe, was Abraham meinen wenn sie sagen, wir sollten für Contraste dankbar sein und sie wertschätzen, denn nach meinem Verständnis machen sie die Freude erst für uns erfahbar.
Was aber nicht heißt, dass wir erst etwas "schlimmes" erleben müssen um Liebe, Freude und Wertschätzung zu fühlen. Alleine die Tatsache dass wir Kenntnis von dem was wir (individuell) als negativ empfinden haben, lässt uns all das Positive erfahren.

Ich habe wohl sehr krasse Beispiele genommen um das darzustellen, was ich ausdrücken wollte. So könnte es besser sein:
Ein jeder Wunsch der in uns entsteht birgt schon den Contrast in sich. Wir wünschen uns etwas, weil es entweder noch nicht tatsächlich da ist (manifestiert, den schwingungsmäßig ist es schon längst und erfühlen können wir es jederzeit, was es in dieser Weise real für uns macht), oder weil wir es noch nicht erreicht haben.

Und doch bleibe ich dabei, dass wir hier sind um zu wachsen und uns auszudehnen. Wir sind nicht-physische Energie, fokusiert und manifestiert in unserer menschlichen Existenz, ausgestattet mit unserem Verstand, unseren Gefühlen und unserem Inner being. Und unsere Erfahrungen, resultierend aus Wachstum und dem Wunsch nach Ausdehnung, tragen zur Ausdehnung von Allem-Was-Ist bei.

Allerdings ist das halt meine Auslegung, es ist meine Sicht, so wie sie sich für mich richtig, gut und wahr anfühlt. Und jeder der diesen oder jeglichen anderen Text liest wird etwas anderes darin lesen, da wir jeder unsere eigene Wahrheit leben und das ist gut so. Das macht die Welt bunt.

Lieben Gruß
Sarah :lieb:
snowflake
 


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