Hemmungen beim Imaginieren

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 8. Jan 2011, 09:06

Guten Morgen liebe Forengemeinde,

es ist mal wieder soweit: Whoopi hat eine Frage und konnte bis dato keine Antwort finden.

Ich habe einen großen Herzenswunsch. It's done, es wird so sein, ich genieße den Tag, erfreue mich an so ungemein vielen Kleinigkeiten, Treibholz kreuzt meinen Weg und schenkt mir noch mehr Freude. Es könnte alles so schön sein....

Nun stoße ich aber gerade an eine persönliche Grenze, die ihre Wurzeln in der Vergangenheit (old news, ich weiß) hat.
Vor vielen Jahren steckte ich in einer ähnlichen Situation wie heute und habe erfolgreich mein Wunschergebnis manifestiert....und dann auch gleich wieder verloren.

Damals habe ich sehr ausgiebig und mit stetig wachsendem Vergnügen eine bestimmte Szene imaginiert, die jedoch nicht mein Wunschergebnis, sondern eher eine Etappe auf dem Weg dahin darstellte. Diese Szene war einfach so in mein Hirn geploppt, als ich gerade in einer von Rache getragenen Stimmung steckte. Und sie wuchs und wurde bunter und größer und lebendiger und stärker. Von Tag zu Tag wurde diese Szene immer mehr zu meiner Virtuellen Realität. Ich lebte die Schwingung in Gedanken. Es kam wie es kommen mußte....
Diese imaginierte Szene hat sich dann ein paar Wochen später haargenau so abgespielt. Oh Mann, war ich glücklich. Ich hätte die ganze Welt umarmen können. Da hatte ich nun endlich meinen Beweis, daß das ganze funktioniert.

Aber die Sache hatte einen Haken. Denn die imaginierte Szene war wie aus einem reißerischen Krimi und beinhaltete u.a. für ich einen Entscheidungskampf....Tja, auch das hat sich manifestiert. Ich war damals nicht in der Lage im entscheidenden Moment eine Korrektur vorzunehmen. Die Schwinung meiner Rachephantasie war zu stark und ich habe mich davon einfach mitreißen lassen, ohne einem kurz innezuhalten, festzustellen, was ich wirklich will und mich dann darauf zu konzentrieren. Ich ergab mich meinem - wie ich damals dachte - Schicksal.

Heute stecke ich in einer vergleichbaren Situatin und weiß genau was ich zu tun habe. Ich tue es auch und das Treibholz um mich herum zeigt mir überdeutlich, was ich da aussende. Aber der letzte Kick fehlt, denn ich halte mich vor lauter Angst, daß ich wieder zu schwach sein könnte, zurück. Ich habe regelrecht Hemmungen mich beim Imaginieren auszutoben und auszuleben, wie ich es eigentlich möchte.

Wie komm ich aus diesen kontraproduktiven Hemmungen nur raus? Ich weiß, daß die Vergangenheit old news ist. Ich weiß, daß die Gegenwart old news ist. Ich weiß, daß meine Ausrichtung auf positive Gedanken der einzig gangbare Weg sind. Aber da ploppen dann immer wieder diese Gefühle hoch, diese Angst es wieder zu versemmeln, diese Hemmungen....Es ist zum verrückt werden.
whoopi2
 

Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon la joie » 8. Jan 2011, 09:37

Hi whoopi,

ich kann dir da nicht wirklich raten, möchte mich aber gerne dazu setzten, wenn ich darf!

Ich suche gerade nach dem Schalter, mit dem ich immer wiederkehrende Verletzungs-, Hass- und Rachegefühle ausschalten kann. Das passiert alles nur in der Fantasie, ich könnte keiner Fliege etwas zuleide tun.

Wenn ich manifestiere, dass ich davon wegkomme und mir vorstelle, wie es sein soll, schweifen entweder meine Gedanken ab, oder ich halte inne in einer Unsicherheit, ob es das wirklich ist, was ich will!

Wenn es falsch nicht gibt - warum dann dieses Gefühl - das ist doch das, was Du meinst, oder?

Ich hoffe, ich habe mich einigermassen verständlich ausgedrückt!

Herzliche Grüße

la joie
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 8. Jan 2011, 09:56

Naja, meine Frage dreht sich eher um was anderes.

Damals habe ich eine von Rachegefühlen inspirierte Szene erfolgreich manifestiert. Ein kurzer Rachegedanke wurde soz. zum Selbstläufer und am Ende war ich mit dem Ergebnis unglücklich, obwohl ich genau das bekam, was ich imaginiert hatte.
Aufgrund dieser Erfahrung habe ich heute Hemmungen zu imaginieren. Ich habe Angst davor wieder so einen Selbstläufer in die Welt zu setzen.
Vom Verstand her weiß ich, daß das Blödsinn ist. Aber in mir ist trotzdem dieses Gefühl, aus dem ich bisher keinen Ausweg gefunden habe.
whoopi2
 

Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon Cerebrum » 8. Jan 2011, 10:22

Hallo Whoopi2,

Abe sagt: Wir bitten Euch zu akzeptieren, dass Ihr in vollkommener Kontrolle Eurer Gefühle seid, daa Ihr die Fähigkeit habt, Euren Fokus zu lenken, und wir bitten Euch aufzuhören, auf Euch selbst und andere einzuschlagen.

Ich denke, dass ich ähnliche Dinge wie Du auch schon erlebt habe. Ich habe viel mit Wertschätzung gearbeitet. Gerade wenn sich die Dinge so entwickelten, wie ich sie wünschte, habe ich noch mehr Wertschätzung geübt. Liebe Whoopi, mache Dir keine Sorgen, schlage nicht die alte Trommel und höre auf Dich zu verurteilen. Alles ist gut.

Erlaube nicht der Realität, Deine Schwingung zu bestimmen. Mache weiter, imaginiere und habe Freude daran. Das ist wichtig. Auch wenn es im aussen noch nicht so läuft...

Geht die Antwort in Deine Richtung? :huhu2:

Lieben Gruß...
Cerebrum
 

Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 8. Jan 2011, 10:57

Danke, Cerebrum, für Deine Worte. Das ging schon stark in die Richtung, die ich meine.
Cerebrum hat geschrieben:Wir bitten Euch zu akzeptieren, dass Ihr in vollkommener Kontrolle Eurer Gefühle seid, daa Ihr die Fähigkeit habt, Euren Fokus zu lenken, und wir bitten Euch aufzuhören, auf Euch selbst und andere einzuschlagen.

Das ist es zwar, was ich bewußt weiß, aber im Untergrund schlummert da einfach diese Angst. Denn ich war eben damals nicht in vollkommener Kontrolle meiner Gefühle, ich habe meinen Fokus eben nicht in eine sinnvolle Richtung gelenkt. Und heute schlage ich immer noch auf mich ein, weil ich damals so schwach war und heute diese Angst habe es wieder zu sein.
Wenn ich imaginiere, dann wird dieses Gefühl nach einer Minute so übermächtig, daß mir die Luft wegbleibt und das Bild verschwindet.
Und so werde ich in letzter Zeit immer fauler und undisziplinierter....

Wissen, was da abläuft und die Richtung verändern, sind zwei Paar Schuhe....
whoopi2
 

Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon Cerebrum » 8. Jan 2011, 11:20

Liebe Whoopi,

oh, das geht mir auch oft so. Ich benutze dann auch sehr häufig meine Meditations CD. Die hilft mir den Kopf frei zu kriegen. Und ganz wichtig. Du brauchst keine Angst zu haben. Du hast doch einen schönen Zeitpuffer. Und du hast die Fähigkeit dich langsam die Emotionsskala herauf zu schwingen. Von ganz unten nach ganz oben braucht es Zeit und die hast Du! :lieb:

Und übe vor allem Selbstwertschätzung :stimmt: . Du wirst geliebt. Sage Dir das jeden Tag. Übe es. Allowing ist da ein wichtiges Stichwort.

In einem anderen Thread wird auch gerade das Thema "sich Sorgen machen" diskutiert". Schau da mal rein.

Und noch was: Abe haben niemals gesagt, dass man immer superglücklich sein muß...

Suche stets nach Erleichterung. Ein bisschen reicht...und dann wird es besser und besser.

Und das heisst nicht, dass ich mir nicht auch manchmal sorgen mache. Vor allem dann, wenn ich etwas dringend benötige. Ich versuche dann ein anderes Thema anzuschlagen. Und das hilft mir dann nach und nach.

Whoopi, Du bist ein Mensch mit all seinen Gefühlen. Versuche Dich, in Deiner Gänze zu sehen. Und - liebe Dich dafür - auch gerade dann, wenn es nicht so läuft. Dann liebe halt Deine Angst. Also, schau auf Dich und wertschätze Dich - so oft Du kannst. Und verurteile Dich nicht, wenn Du Angst hast.

Lieben Gruß an Dich. Fühle Dich gewertschätzt!!! :loveshower:
Cerebrum
 

Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon ZaWo » 8. Jan 2011, 14:06

Hallo Whoopi,

warum imaginierst du denn überhaupt, wenn es sich für dich schlecht anfühlt? Das schlechte Gefühl dazu ist doch der Signalgeber, dass du eben gerade was tust, was dir nicht förderliche Ergebnisse liefert. :102: Imaginieren ist nur eine von zig Möglichkeiten, seine Realität zu gestalten und die Gefühle sind immer sekundenaktuell.

Außerdem scheinst du nicht zu beachten, dass es keine selbstlaufende Geschichten gibt. Du kannst jederzeit innerhalb der Geschichte, neu schwingen, in jeder Sekunde. Du hast doch heute viel mehr Handlungswissen im Gepäck als damals.

Wenn ich mich bei den eben gleichen Angstphantasien erwische, dann bin ich halt schwingungsmäßig noch nicht soweit, wie ich es mir wünschte und versuche das zu akzeptieren und von dort aus weiterzugehen. Lebt sich so echt leichter, als was erzwingen zu wollen, wo mich meine Gefühle andauernd schmerzhaft warnen.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon ZaWo » 8. Jan 2011, 14:21

ich habe jetzt eine Weile in den Workshops gekruschelt, ihn aber nicht gefunden. ich dachte, er wäre übersetzt und wollte ihn dir verlinken. :102:

Sinngemäß besagt er:

Hab keine Angst vor neuen Situationen, sage JA zu allem, was auch immer es ist. Und dann gehe in die Mitte der Situation und wenn du dann merkst: "Oh, das ist aber immer noch nicht was ich haben möchte" dann sage auch dazu JA und ändere es und wenn du dann wieder merkst "Oh, da hätte ich noch was gerne anders", sage wieder JA und ......und so weiter und so fort.

Manifestation ist ein inkrementeller Prozess und "You never get it done"
ZaWo
 

Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 8. Jan 2011, 14:28

ZaWo hat geschrieben:warum imaginierst du denn überhaupt, wenn es sich für dich schlecht anfühlt?

Hallo ZaWo, das Imaginieren selbst fühlt sich überhaupt nicht schlecht an, ganz im Gegenteil! Das sind die schönsten Momente des Tages. :gvibes: Was sich dann schlecht anfühlt, ist diese Erinnerung an damals.

ZaWo hat geschrieben:Du kannst jederzeit innerhalb der Geschichte, neu schwingen, in jeder Sekunde.

Damals konnte ich das nicht. Und seither habe ich nicht mehr so bewußt umschwingen müssen. Aber genau das könnte für mich der Schlüssel sein. :idea:
Die heutige Situation mag zwar äußerlich betrachtet ähnlich sein, ist aber dennoch völlig anders. Und ich bin eine andere als damals, denn ich habe
ZaWo hat geschrieben:viel mehr Handlungswissen im Gepäck als damals
. Wie wahr, wie wahr.
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon la joie » 8. Jan 2011, 17:41

Hallo whoopi,

entschuldige bitte, da habe ich wohl etwas mißverstanden - es ist mir jetzt klar, um was es Dir geht.

Ich bitte um Nachsicht - ich beschäftige mich noch nicht so solange damit!

Einen schönen Abend wünscht

la joie
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon Klara » 8. Jan 2011, 20:55

ZaWo hat geschrieben::

Hab keine Angst vor neuen Situationen, sage JA zu allem, was auch immer es ist. Und dann gehe in die Mitte der Situation und wenn du dann merkst: "Oh, das ist aber immer noch nicht was ich haben möchte" dann sage auch dazu JA und ändere es und wenn du dann wieder merkst "Oh, da hätte ich noch was gerne anders", sage wieder JA und ......und so weiter uns sofort.

Manifestation ist ein inkrementeller Prozess und "You never get it done"



Super!!!! :danke:
Klara :kuss:
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon Kia » 8. Jan 2011, 22:21

:danke: auch von mir liebe Zawo, ich will's halt doch manchmal noch zu Ende bringen :oops:
Egal was es ist :oops:

Riesige Erleichterung hier drüben auf meiner Seite :hug: :gvibes:
:loveshower: Kia
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon Maria » 8. Jan 2011, 22:40

Liebe Whoopi,

ich kenne das, dass man gerne etwas anderes machen möchte oder denken, aber irgendwie zieht es ein magisch zu dieser angstbesetzten Erinnerung hin.

Zawo hat ja schon einen tollen Beitrag gebracht, genau so wie ich es normalerweise auch mache. :danke:

Allerdings fange ich meist damit an diese angstbesetzte Szene in meiner Phantasie immer und immer wieder durch zu spielen. Manchmal ist es wie eine Sucht, aber ich packe dann irgend ein Detail dieser Geschichte und verändere es – zu Beginn nur unwesentlich anders, aber eine klitzekleine Besserung – mehr zu Ermächtigung und/oder Wertschätzung hin. :help:

Meist habe ich soviel Zeit um die Szene Stückchen für Stückchen zum Besseren zu wenden bevor es in die Realität eintritt. Am Ende ist die Realität, die sich manifestiert ganz in Ordnung für mich und wie Zawo sagt - es geht ja dann weiter – man manifestiert ständig neu. :itsmagic:

Sicherlich geht es auch weitaus eleganter oder mit einer ganz anderen Methode – aber wenn ich mental wie hypnotisiert auf diese Szene sehe, ist es eben die naheliegende Methode und sie funktioniert für mich. :lieb:

Ich schreibe im Moment meine Träume auf und bin überrascht wieviele Richtungswechsel in meinem Inneren stattfinden – der Zeitpuffer scheint mir sehr großzügig zu sein. :gvibes:

Dir viel Spaß bei Deiner Turboexpansion (denn das bedeuten solche Herausforderungen ja)! :teuflischgut:

Herzliche Grüße

:heartsmiel: Maria
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 8. Jan 2011, 22:57

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare. Aber ich glaube, mein Anliegen habe ich nicht deutlich genug formuliert.

Das Visualisieren/Imaginieren/Phantasieren klappt wie am Schnürchen. Es macht mir Freude und und das Herz geht mir auf.
Das Problem ist, daß ich mich nach zwei Minuten unterbreche, weil die Erinnerung an eine alte Fehl-Imagination hochkommt. Das will ich vermeiden und würge mein Visualisieren/Imaginieren/Phantasieren bewußt ab. Denn ich habe eine ungeheure Angst davor, daß mir sowas nochmal passiert wie damals. Wer weiß, wo meine Gedanken diesmal hinlaufen und ob ich tatsächlich in der Lage sein werde die Notbremse zu ziehen. Darum geht es. Nicht um alte Bilder. Die sind weg.
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2011, 08:49

whoopi2 hat geschrieben:Das Problem ist, daß ich mich nach zwei Minuten unterbreche, weil die Erinnerung an eine alte Fehl-Imagination hochkommt. Das will ich vermeiden und würge mein Visualisieren/Imaginieren/Phantasieren bewußt ab.


Hallo Whoopi,

das ist doch vollkommen korrekt. Fokus verändern. Das ist das richtige Verhalten in jeder Situation, die schlechte Gefühle verursacht. Denke hier um, dann findest Du das Vorgehen auch nicht mehr falsch. Und wenn das Vorgehen nicht mehr falsch ist, entfernst Du Dich von Deiner Angst und ziehst auch nicht immer wieder bestätigende Erfahrungen an.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 9. Jan 2011, 09:52

lawofattraction hat geschrieben:das ist doch vollkommen korrekt. Fokus verändern. Das ist das richtige Verhalten in jeder Situation, die schlechte Gefühle verursacht.

Hmmm, es ist also echt ok, wenn ich mir etwas verbiete, was mir Freude macht, was mir gut tut, was mein Herz aufgehen läßt? Klar, ich kann meinen Fokus jederzeit verändern und das hab ich auch grad "in Arbeit". ;-)

Gestern, als die Panik beim Imaginieren mal wieder extrem wurde, hab ich mir ein Bad eingelassen, ein bißchen Lavendelschaumbad dazugegeben und mich dann im warmen Wasser entspannt und dem Knispeln der Schaumbläschen zugehört....sonst nichts. Danach war ich angenehm müde und ruhiger. Eine Tasse Tee, ein aufmunterndes Telefonat mit der besten Freundin, dann bin ich ins Bett.

Um halb 2 Uhr morgens bin ich wieder aus dem Schlaf hochgeschreckt. Ich hatte geträumt, daß die "Fehl-Imagination" wieder alles zerstört hat.....Ein schrecklicher Traum! :cry:

Also bin ich aufgestanden, hab erst ein Weilchen TV geglotzt, dann hab ich mir einen Block geschnappt und fing an aufzuschreiben, was mich alles belastet, was - für mein Dafürhalten - alles falsch gelaufen ist, welche kontraproduktiven Gedanken ich im Kopf hatte/habe.
Auf enem zweiten Blatt habe ich das dann alles ins Positive umgedreht, habe Wertschätzung geübt, habe eine neue Vorgehens-/Denkweise beschrieben.

Das erste Blatt habe ich dann feierlich verbrannt und dabei gedacht "Danke, für all die Erfahrungen, die ich durch all das sammeln konnte. Nun weiß ich, was ich stattdessen will und darauf konzentriere ich mich jetzt."
Danach konnte ich einigermaßen ruhig schlafen.

Heute morgen habe ich mich wieder zum Imaginieren hingesetzt. Die ersten 5 Minuten lief es auch ganz gut. Dann kam wieder dieser Gedanken "Wenn ich jetzt weitermache, dann kommt wieder ein Bild hoch, das Du dann weiterverfolgst. Und das wird dann Realität und dann mußt Du damit leben und alles ist schlimmer als vorher. blablabla".
Es ist zum verrückt werden! Diese eine schlechte Erfahrung verfolgt mich derart. Wie viele Zettel soll ich denn noch verbrennen? Wie viele Stunden muß ich denn noch meinen Fokus ändern? Ich hab das Gefühl, als dürfte ich nie wieder imaginieren, weil ja immer alles so kommt. Und dann muß ich mit dem Scheiß leben, den ich da in meinem Hirn ausgebrütet habe.
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2011, 10:01

whoopi2 hat geschrieben:Hmmm, es ist also echt ok, wenn ich mir etwas verbiete, was mir Freude macht, was mir gut tut, was mein Herz aufgehen läßt?


whoopi2 hat geschrieben:Das Problem ist, daß ich mich nach zwei Minuten unterbreche, weil die Erinnerung an eine alte Fehl-Imagination hochkommt.


Leider verstehe ich Dich nicht mehr, liebe Whoopi. Was ist es denn nun - unangenehm oder freudig?



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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 9. Jan 2011, 10:09

Das aktuelle Thema, an das ich denke, das ich visualisiere/imaginiere/phantasiere, ist einfach wundervoll.

Die Erinnerung an eine Fehl-Imagination zu einem ähnlichen Thema, die mir in der Vergangenheit unterlaufen ist, ist alptraumhaft und angstbesetzt.

Vor lauter Angst, daß mir sowas wieder passiert, verbiete ich mir das zu tun, was mir gut tut.
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2011, 10:22




Fokus rausnehmen heisst nicht sich etwas verbieten, es ist vielmehr eine Übung, die Aufmerksamkeit abzuziehen von Gedanken, die wir als unangenehm empfinden. Wenn Du durch Übung die Sicherheit hast, das in Sekundenschnelle zu tun, verlierst Du auch die Angst vor Deinen Gedanken.



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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 9. Jan 2011, 10:27

Na, dann üb ich mal weiter. Dieser Angstgedanke verfolgt mich jetzt seit 6 Jahren. Irgendwann wird es dann schon ein Ende haben.... :roll:
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2011, 10:30




Whoopi, Fokus raus. Schau doch mal, wie Du Dich an dem Thema alleine hier im Forum festhälst.

Abraham würden Dir sagen "you are arguing for your limitations", so wie sie das mit allen den Hot Seatern tun, die immer wieder die Trommel ihrer Angelegenheiten trommeln wollen. Und dann erlauben sie kein weiteres Wort dazu. :gvibes:

Get in the Vortex.



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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 9. Jan 2011, 10:41

:mrgreen:
Ok, ok,....schon verstanden. Das Gefühl wird schon noch folgen.
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon fun » 9. Jan 2011, 10:56

guten morgen whoopi

ich bin mir nicht sicher ob dich richtig verstehe , aber wie wäre es denn
wenn du nur erstmal nur eine minute visualisiert und dann etwas anderes tust ?

also ich finde 1 minute visualiseren schon sehr lang -
ich denke - its done ! (reimt sich sogar...)
auch nach einer minute....

und auch wenn du durch deine angst eventl . etwas erschaffen solltest (was ich nicht glaube)
kannst du doch auch DAS wieder in die gewünschte richtung verändern !

einen schönen sonntag
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Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon whoopi2 » 9. Jan 2011, 11:02

Huch, für mich ist eine halbe Stunde und länger normal. Ich mach das immer statt fernsehen ;-) vor meinem inneren Auge laufen richtige Filme ab, inklusive Soundtrack. Aber Zeit ist ja nicht existent.... :kuss:

Das hier Abraham Hicks - Access denied by you habe ich grad auf youtube gefunden. Das hör ich mir jetzt ausgiebig an.

Noch einen schönen Tag, allerseits.
whoopi2
 

Re: Hemmungen beim Imaginieren

Beitragvon fun » 9. Jan 2011, 11:08

wow , soooo lange ? das ist doch grossartig !

und mir ist nochwas eingefallen , wie du dich vielleicht ablenken kannst
wenn die angst oder die schlechten gefühle kommen ...
also ich zwinge mich dann einfach meine umgebung zu beschreiben ,
also wo ich bin , was ich gerade höre und sehe und so...
meine nichte würde jetzt sagen , das hört sich bescheuert an...aber ich kann mich
oft damit ablenken und die gedanken von negativem abziehen

lg fun
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