Handeln und Widerstand

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Handeln und Widerstand

Beitragvon zimtstern » 28. Apr 2011, 12:50

Hallo ihr Lieben,

ein Dauerthema bei mir ist im Moment, wie ich den Widerstand gegen bestimmte praktische Dinge verringern oder ganz loswerden könnte.
Ich schaffe es immer wunderbar mich auf positives zu konzentrieren, wenn das ganze nur ein theoretisches Thema ist (oder aber, ein Thema bei dem man einfach nicht handeln kann).

Ein Beispiel wären zB. medizinische Behandlungen, oder ganz alltägliche Dinge die so anfallen.

Abraham sagen wir sollen versuchen den Weg des gerigsten Widerstandes zu gehen,
im ersten Moment denkt man, "ok, dann lasse ich dies und jenes einfach sein", aber so einfach ist es dann doch nicht (wer kann schon von heute auf morgen eine medizinische Behandlung einfach sein lassen.. auch wenn man sich auf Gesundheit, Wohlbefinden etc konzentriert... so weit bin ich einfach noch nicht,... oder die Dinge die jeden Tag so anfallen, Termine, Telefonate, aufräumen... ich kann nicht einfach alles liegen lassen, das würde sich nur im ersten Moment so anfühlen als würde ich den Weg des geringsten Widerstandes gehen, aber dann wäre da direkt wieder ein neuer.

Mein (langfristiges) Ziel ist absolut klar, ich weiß wohin ich will, und vieles hat sich auch schon auf wunderbare weise neu geregelt,
ich habe heute mir freie Zeit denn je, aber seltsamer Weise wird der Widerstand gegen die paar Dinge die noch geblieben sind, immer größer.

Ich habe nicht wirklich das Gefühl dass es hundertprozentig meine eigene Entscheidung ist ob ich beispielsweise zum Arzt gehe und mich einer medizinischen Behandlung unterziehe,
denn ich bin einfach noch nicht so weit, dass ich mich völlig auf mein Heil-sein konzentrieren kann, und ganz frei bin von der Meinung anderer (des Arztes in diesem Fall).

Oder ich schaffe es nicht wichtige Dinge einfach nicht zu erledigen, eben auch aus dem oben genannten Grund.

Aber in dem ich diesen großen Widerstand in mir habe, sorge ich dafür dass diese Dinge in meinem Leben bleiben.
Sie einfach nicht zu tun, schaffe ich aber auch (noch) nicht...

Wie komme ich raus aus diesem Dilemma?

Wie macht ihr das, wenn eine konkrete Handlung ansteht und ihr starken Widerstand in euch spürt, die Möglichkeit es einfach sein zu lassen, sich aber auch nicht besser anfühlt (bzw. wieder mit neuen Widerständen, Ängsten etc. verbunden ist)?

Die Lösung wäre möglicherweise es "einfach" zu tun und zu versuchen seine Gedanken zu der Handlung zu verändern, da nicht die Handlung ansich Widerstand auslöst sondern die damit verbundenen Gedanken, oder?

Leider ist mein Widerstand so groß und meine Launte so weit unten, dass ich das einfach nicht schaffe.. ich bin nicht mal wütend oder so, ich kann meist einfach nur noch weinen, und fühle mich total leer, ohnmächtig und kraftlos...

Ich komme nicht raus aus diesem Kampf, dass ich mir eigentlich keine schöneren Gedanken zu dem Thema machen will, sondern einfach nur möchte das diese Themen verschwinden. Aber dadurch wird es natürlich nur noch schlimmer...

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Flower1973 » 28. Apr 2011, 13:25

Liebe Zimtstern!

Ich kenne deine Gefühle aus meiner Zeit vor Abraham sehr gut und teilweise auch noch aus der Zeit des jetzigen Wissens. Ich kann daher noch gut nachvollziehen wie sich das anfühlt, was du gerade fühlst.

Auch wenn ich verstehe, dass du momentan gar keine Lust hast positiv zu denken, war das das einzige was mir da raus half.

Zuerst einmal durchatmen und einfach zulassen, dass es dich anwidert dies und das zu tun. Akzeptiere es so wie es jetzt ist und setzte dich nicht unter Druck. Dieses Erlauben so zu fühlen wie man eben fühlt hat mir auch schon geholfen. Und dann sieh zu, dass du dich nur ein bisschen besser fühlst.

Z.B. durch ein gutes Essen, einen schönen Spaziergang in der Natur oder einfach nur in dem du zu dir sagst, ich weiß jetzt was ich nicht will, jetzt will ich mich einfach besser fühlen. Das Wohlgefühl kommt dann schnell, du kletterst auf der Emotionsskala 1 Stufe höher, das kann sogar schon nur durch den Wunsch nach Wohlfühlen passieren.

Erinnere dich vielleicht an eine Zeit in deinem Leben wo ganz besonders glücklich warst, wie ein Urlaub, Hochzeitsreise, verliebt sein, Geburt eines Kindes, irgendeinen ganz besonderen Augenblick in deinem Leben. Das Gesetz der Anziehung bringt dir dann ganz schnell mehr von diesen wunderbaren Erinnerungen und diese sind mit wunderbaren Emotionen verbunden.

Jetzt, wenn du dich etwas besser fühlst, dann kannst du loslegen. Ich habe mir gedacht, wenn ich etwas gar nicht gerne mache, aber es trotzdem mache, weil ich z.B. ein Versprechen abgegeben habe, das ich einhalten möchte, dann sag ich zu mir, dass es ein schönes Erlebnis werden könnte, wo ich nette Menschen kennenlernen könnte, wo sich gute Gespräche ergeben könnten, wo es etwas zu lachen geben könnte, etc.

Dann stelle ich mir vor, wie es sein könnte, dass ich es nett finden könnte – abschnittsweises Wünschen – ich erstelle fast ein Drehbuch. Aber nicht zu sehr gezwungen, wenn mir nichts einfällt, dann beschließe ich mich einfach wohlzufühlen, egal was kommt. Ich freue mich auf nette Gespräche und nette Menschen und ungezwungenes Verhalten, einfach ich selbst sein zu dürfen.

Alles Gute und viel Glück beim emporsteigen der Emotionsskala.

LG Petra
:ros:
Flower1973
 

Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon zimtstern » 28. Apr 2011, 14:57

Danke liebe Petra, du hast mir grade schon ein ganzes Stück weitergeholfen :lieb:

Auch wenn ich verstehe, dass du momentan gar keine Lust hast positiv zu denken, war das das einzige was mir da raus half.


Ich habe mich eben die ganze Zeit gefragt warum das eigentlich so ist.. warum wehrt man sich sogar gegen das positive Denken... wahrscheinlich weil es einem so vorkommt als würde man nachgeben.

Überhaupt kommt es mir oft so vor als wäre "das Leben" mein Feind oder sogar Vormund, mit dem ich andauernd diskutiere, ihm Vorwürfe mache oder mich vor ihm verteidige.
Das hat sicherlich auch etwas mit Verantwortung zu tun, die ich somit von mir weise...

Ich weiß gar nicht wie es mir ginge, wenn es diesen "Gegner" nicht mehr gäbe und ich mir meiner Verantwortung oder netter ausgedrückt, meiner Freiheit und Ermächtigung wirklich voll bewußt wäre...

Irgenwie verrückt, dass mir das, was ich mir eigentlich wünsche so eine große Angst einjagt.

Jedenfalls, das erlauben, mich so zu fühlen wie ich mich grade fühle, ist schon mal sehr wichtig.. das hatte ich wirklich vergesssen... das nimmt schon mal sofort sehr viel Druck.
Und das abschnittsweise wünschen.. wieso habe ich daran gar nicht mehr gedacht.
Ich habe mal wieder viel zu groß gedacht.. dabei verändert sich die Sicht auf die ungeliebte Situation/Handlung ja bereits, wenn man sie sich in Abschnitten vorstellt und für jeden Abschnitt neu seine Absichten definiert...

Das zeigt mir auch grade wieder, wie schnell man vergißt zu leben.. also wirklich im Jetzt zu leben, und nicht immer in großen Zeitspannen zu denken, von einem großen Wunsch zum nächsten...

Ganz lieben Dank erstmal,

Zimtstern
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Sunflower » 28. Apr 2011, 16:24

Hallo Zimtstern,
ja das kenne ich auch :) ich habe mir dann geholfen in dem ich zugelassen habe.
zB ich lasse zu dass ich jetzt (noch ) die Behandlung /Hilfe von xy brauche .Ich lasse zu ,dass ich Termine machen muß damit dies und das passiert .Ich lasse zu ,dass ich aufräume damit die Wohnung wieder so ist wie ich sie mir wünsche .Kennst du übrigends das ? neue-energie/blog-ordnung-t941.html
Ist ganz lustig und auch hilfreich.
Für mich ist daran wichtig ,dass ich den Widerstand loslassen kann ,weil ich ja zulasse ;) für mich die perfekte Möglichkeit.
LG Sunflower :ros:
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Torch » 28. Apr 2011, 18:46

Sunflower, ich kann leider den Link nicht benutzen, weil vorne das "h" bei "http" fehlt. Manuelles Nachtragen funktioniert auch nicht.

Bist du lieb und korrigierst das?


:danke:
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon ZaWo » 28. Apr 2011, 19:07

Hab den Link ergänzt. Jetzt funzt er. :P
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Sunflower » 28. Apr 2011, 19:08

Danke war auch grad auf dem Weg :D
Guten Morgen,
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 28. Apr 2011, 19:24

zimtstern hat geschrieben:sondern einfach nur möchte das diese Themen verschwinden. Aber dadurch wird es natürlich nur noch schlimmer...


Daran erinnere ich mich sehr gut. Und die Themen verschwinden als Problem sofort, wenn Du den Widerstand loslässt und das Zulassen praktizierst. Ich finde Sunflower beschreibt es sehr gut. Ich mache das genau so.

Und es ist interessant: Die Themen, die ich entschieden habe zu erkunden, sind genau die Themen, die sich enthüllen durch negative Glaubenssätze, während ich meiner Freude folge. Mit anderen Worten: hinter der Angst, hinter den Selbstzweifeln steckt oft meine grösste Ressource/Talent, aber ich komme da nur dran schwingungsmässig, wenn ich die Dinge tue, die ich tun will, trotz der Ängste, trotz der Zweifel. D.h. ich distanziere mich, indem ich einen Schritt zurück trete, meiner Freude folge und das Ungute, die Ängste sind dann automatisch weg. Ich nehme die Aufmerksamkeit, den Fokus weg. Habe das jetzt gerade die Tage wieder viel geübt: Fokussieren.

Hinter meinen schlimmsten Ängsten haben sich stets die grossartigsten Dinge verborgen, doch ich konnte sie nicht sehen, da ich nicht bereit war durch die Angst hindurch zu gehen. Mit der Emotionalen Leitskala war das dann viel einfacher, da ich ja schrittweise vorwärts gehen konnte. D. h. der Sprung von Angst zu Freude war gar nicht mehr nötig, da sich die Schwingung in kleinen Schritten verbessert hat.

Mir hat es sehr geholfen zu erkennen, dass ich selbst ja die mühsamen negativen Glaubenssätze als gültig anerkennt habe und so ich sie auch wieder ändern konnte.

A believe is only a thought you keep thinking. Ein Glaube ist nur ein Gedanke, der immer wieder gedacht wurde (von mir).
Heute spüre ich, wie ich immer schneller merke, wenn ich "Müll" denke, weil die Gefühle sich ändern und das spüre ich sofort am Energieverlust. Und ich erlaube mir einfach mich hinzusetzen und mal fünf Minuten nichts zu denken oder sich ständig besser anfühlende Gedanken zu erfinden, wie das Flower beschreibt.
Ich empfinde das als kreativen Akt, als schöpferisch, es ist für mich keine Zeitvergeudung mehr. Am Anfang dieser Schulung hier dachte ich manchmal, aber du solltest doch eigentlich...
Das ist Unsinn. Denn es ist die am besten verbrachte Zeit, MICH GUT ZU FÜHLEN. Es ist das Wichtigste in meinem Leben geworden, mich gut zu fühlen.
Denn aus mich schlecht fühlenden Momenten können ja auch nur wieder mittelmässige Ergebnisse entstehen, die ich zeitaufwendig korrigieren muss.

Deshalb: Wenn Du dafür sorgst, dass Du Dich schrittweise immer ein wenig besser fühlst, egal wodurch, wird die Schwingung steigen und die Ergebnisse von Handlungen aus der verbesserten Schwingung heraus werden Dich überzeugen davon, wie wichtig die Gefühle sind. Das Atmen ist auch wichtig. Mal eine Viertel Stunde nur tief atmen. Letztendlich helfen Dir nur Deine eigenen neuen Erfahrungen. Die auf jeden Fall besser werden.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Torch » 28. Apr 2011, 19:46

Ich danke auf jedenfalls euch beiden°

:danke:
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Winner » 28. Apr 2011, 21:04

Wundervoll geschrieben liebe Kia :bussi: :lieb:

So übe ich es auch, und wenn ich mich erwische, wie ich etwas Negatives denke, bin ich erstmal überglücklich, es als Beobachter überhaupt erkannt zu haben. Und dann konzentriere ich mich 100%ig auf dass, was ich grade tue und wenn es 'nur' atmen ist, dann tue ich das 100% im Jetzt und baue dadurch schon Widerstand ab!

Liebste Grüße
Winner
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon zimtstern » 30. Apr 2011, 11:30

Hallo liebe Kia,

danke für deinen ausführlichen Beitrag,

Kia hat geschrieben:Daran erinnere ich mich sehr gut. Und die Themen verschwinden als Problem sofort, wenn Du den Widerstand loslässt und das Zulassen praktizierst. Ich finde Sunflower beschreibt es sehr gut. Ich mache das genau so.

Und es ist interessant: Die Themen, die ich entschieden habe zu erkunden, sind genau die Themen, die sich enthüllen durch negative Glaubenssätze, während ich meiner Freude folge.

Mit anderen Worten: hinter der Angst, hinter den Selbstzweifeln steckt oft meine grösste Ressource/Talent, aber ich komme da nur dran schwingungsmässig, wenn ich die Dinge tue, die ich tun will, trotz der Ängste, trotz der Zweifel. D.h. ich distanziere mich, indem ich einen Schritt zurück trete, meiner Freude folge und das Ungute, die Ängste sind dann automatisch weg. Ich nehme die Aufmerksamkeit, den Fokus weg. Habe das jetzt gerade die Tage wieder viel geübt: Fokussieren.


Wenn ich das richtig verstehe,
ist es also wichtig dass man weg kommt von der Frage "soll ich dies oder jenes nun tun, und wenn nein oder ja, - welche Konsequenzen hat dies, etc." - und sich einfach (...) auf seine positiven, gut anfühlenden Absichten konzentriert, und den Rest einfach auf sich zukommen lässt?

Ich habe mal eine Psychotherapie gemacht, und es hat sich irgendwie in meinen Kopf eingebrannt dass ich alles tun muss, was Widerstand in mir hervorruft. Denn nur so könnte man seine Ängste überwinden.

Dann habe ich das LoA kennengelernt, und natürlich weiß ich inzwischen dass es nichts gibt, was man tun muss,
dass das wichtigste die eigenen Gefühle sind und man die Verbindung zu ihnen nicht verlieren sollte.

Aber natürlich stimmt es auch, dass es sinnvoll ist hinter die Ängste o. Widerstände zu schauen, und dass es dabei hilfreich sein kann wenn man etwas praktisch durchlebt...

Allerdings bringt "einfach praktisch durchleben" (das hat man in der Regel ja schon etliche male) auch nichts, wenn man nicht vorher die richtigen Absichten gefasst hat...

Irgendwie passt das auch zu dem Abraham Zitat das hier erst kürzlich gepostet wurde "Legt den Fokus mehr auf den Energieausgleich als auf das Handeln" (oder so ähnlich)...

Mit "durch die Ängste gehen" meinst du also nicht, etwas trotz Widerstände unbedingt tun, sondern trotz der Ängste und Zweifel "Ergebnisoffen" seiner Freude (also den guten Gefühlen, den für sich positiven Absichten) zu folgen?

Dann ist der schwierigste Schritt wahrscheinlich "diesen Schritt zurück" zu gehen, und nicht direkt wieder hineingezogen zu werden in diesen Strudel der Zweifel... (mal ein anderer Vortex...)

Und von diesem "Schritt-zurück Ort" dann dann Schritt für Schritt die EL-Skala nach oben zu klettern...

Was mir auch auffällt,
mir fällt es oft schwierig tatsächlich bei dem Thema zu bleiben, also die ELS nach oben zu klettern zu dem Thema, funktioniert ja nur wenn man auch bei dem Thema (bzw. dem negativem Glaubenssatz) bleibt.

Mir fällt es oft ganz leicht, (habe ich den Schritt zurück erst mal geschafft), ganz schnell zu einem anderen Thema zu switchen, und auf der ELS mehrere Schritte zu überspringen, meist sehr große Schritte.

Aber irgendwie habe ich das Gefühl dass das nicht so gut ist... denn das Thema (negativer Glaubenssatz) ist dadurch ja nicht "bereinigt", und wirft mich kurze Zeit später meist direkt wieder raus.
Dann könnte ich theoretisch wieder an das denken, was mich zuvor direkt so weit nach oben gepusht hat, aber das ist dann ein ewiger Kreislauf...

Aber irgendwie bin ich mir da nicht so sicher, denn man sollte doch eigentlich dem Gedanken folgen der sich am besten anfühlt, und nicht unnötig lange bei dem negativen Thema verharren...
Aber in diesem Fall, in dem es um die bereinigung geht, sollte man es dann doch?

Abraham sagen ja oft "...der nächst beste Gedanke, den euch zu dem Thema einfällt"... ich habe mich immer gefragt "warum ausgerechnet zu dem negativem Thema? warum bei diesem Thema bleiben?" aber da ist ja schon der Fehler, ein Thema ansich ist ja nicht negativ... Das ist wohl so ein ganz wichtiger Punkt den ich immer missachte...

Dazu passt auch was du schreibst

Und die Themen verschwinden als Problem sofort, wenn Du den Widerstand loslässt und das Zulassen praktizierst.


Also sieht es praktisch so aus,
man stößt auf ein Thema das Widerstände hervorruft,
man versucht sich ein wenig davon zu distanzieren (geht den Schritt zurück), in dem man sich den Druck nimmt und erlaubt zu fühlen und zu sein, was grade ist.
Ich sage mir dass es von einer "höheren Warte" aus betrachtet (zu dem Thema) kein richtig oder falsch gibt. Nur Gedanken die sich gut oder schlecht anfühlen.

Und dann hängt das weitere Vorgehen wahrscheinlich davon ab, wie tief die momentane Schwingung/Stimmung, grade ist,
entweder man ist schon so weit stabilsiert dass man direkt "mit dem Thema" die ELS Schritt für Schritt nach oben klettert, den Glaubenssatz hinter dem Thema somit entlarvt, bereinigt, und sich gleichzeitig Schritt für Schritt (auch zu diesem Thema) besser fühlt.

Oder man schafft es noch nicht direkt einen sich besser anfühlenden Gedanken zu dem Thema zu finden, dann wäre es wahrscheinlich besser man wechselt erst mal zu einem ganz anderen Thema, dass sich zuverlässig gut für einen anfühlt.

Aber wie geht man dann weiter vor?

Soll man, warten bis einem dieses Thema (bzw. der Glaubenssatz) wieder von alleine begegnet und raus wirft, oder sollte man ihn sich direkt vornehmen so bald es einem besser geht?

Ich neige irgendwie immer zu den Extremen... entweder versuche ich diese Themen/Glaubenssätze gänzlich zu igonorieren (was natürlich gar nicht geht.. und "bereinige" sie somit ja auch nicht), oder ich nehme mir gleich einen ganzen Stapel voller Themen vor, und Thema für Thema zieht es mich dann mehr runter...

Also ist es wahrscheinlich wichtig dass man wirklich nur das Thema bereinigt dass einem grade begegnet... Aber wie definiert man da am besten seine Absicht ohne dass man sich auf negatives fokusiert?

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon labelle » 30. Apr 2011, 11:48

Hallo Zimtstern, :ros:

ich lese gerade Deinen Beitrag, und was mir sofort ins Auge gefallen ist, dass Du die sehr häufig von " man" geschrieben hast, diese Distanz von Dir zu Dir.
Vielleicht hilft der Hinweis auch ein wenig!!!

Bei mir gibt es auch einige Themen, die ich angehen möchte und diese auch auflösen möchte, aber ich habe mir vorgenommen ich mache jetzt einmal die 30 Tage Übung, habe mir 2 Themen rausgesucht und schreibe mir 2-3 positive Sachen über diese Themen jeden Tag auf, mal schauen wie sich die 2 Themen in 30 Tagen verändern.

liebe Grüße
labelle :loveshower:
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Salome » 30. Apr 2011, 12:23

Hallo Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Also ist es wahrscheinlich wichtig dass man wirklich nur das Thema bereinigt dass einem grade begegnet... Aber wie definiert man da am besten seine Absicht ohne dass man sich auf negatives fokusiert?

ich glaube jeder von uns hat seine ganz speziellen "Angst" Themen in unterschiedlicher Ausprägung. Irgendwo habe ich bei Abraham gelesen nicht gleich mit dem schwierigsten Thema zu beginnen, sondern gemach, eins nach dem anderen und Schritt für Schritt. Bei meinen "hartnäckigen" Themen habe ich "Das Rad der Aufmerksamkeit anwenden" genutzt. aber erst nach dem ich mich in etwas besserer Schwingung befand. Ab und zu "sacke"- kleine Talfahrt - ich noch mal bei dem Thema ab, fange mich dann aber von Mal zu Mal früher auf.

Workshop 5 "Alte Angelegenheiten bereinigen - Schwingung verändern" hat mir sehr geholfen. Da habe ich erst mal geschaut, wo stehe ich jetzt und wo möchte ich hin. In dem Moment, in dem ich altes aufschreibe kommen mir ja auch Gedanken was ich gerne möchte und da habe ich mir eben einen Brief geschrieben. In dem Brief stand alles drin, was ich gerne hören wollte und jetzt ist alles gut. Das Thema ist erledigt.

Es gab Momente in denen ich richtig wütend war, und wollte aber keine negativen Gefühle haben. Da erinnerte ich mich an das Thema, mir selber etwas zu erlauben. Nach dem ich mir meine Wut erlaubt hatte, war sie sehr schnell vorrüber, was ich damit sagen will, Du und nur Du allein bist diejenige die Dich ermächtigt und Dir die Erlaubnis erteilt zu tun was immer Du Dir wünschst zu tun - gedanklich und praktisch, sonst niemand. Die Quelle, das Göttliche in Dir liebt Dich immer, egal was Du tust oder auch nicht tust.

Liebe Grüße
Salome :lieb:
Im Optimismus liegt Magie
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 30. Apr 2011, 13:48

Liebe Zimtstern,

ich nehme mal ein Beispiel, an dem ich die letzten drei Monate im Vortex „gearbeitet“ habe, bzw. das mich bearbeitet hat in meinem Leben im Alltag.

Generell habe ich viel Vertrauen ins Leben, doch ich spürte eine Kluft zwischen Vertrauen in Frauen und Vertrauen in Männer, ich vertraute Frauen essentiell mehr und das wurde im Alltag immer wieder bestätigt als richtig und bei Männern war das alles wackeliger, mal so und mal anders.

Also entschied ich: Ich übe mich im Vertrauen, das ich bereits habe und verstärke die Vertrauensschwingung derartig stark, dass sie auf nicht so stabile Lebensthemen, z.B. Vertrauen zu Männern überschwappen muss, da meine Vertrauensschwingung allumfassend wird. Meine Absicht war: Vertrauen ins Leben, in die Liebe, in das Sein und mein Inner Being im Vortex, das sich bitte zeigen soll in meinem Leben im Alltag.

Ich übte Vertrauen in die Teachings – war leicht.
Ich übte Vertrauen in meine Freunde, Männer und Frauen.
Vertrauen in meine Gesundheit, Vertrauen in meine gute Führung des Haushalts, Vertrauen in meine Arbeit in den Gruppen, Vertrauen in mein Verständnis der Abe-Videos, Vertrauen in tausend Sachen, die gerade in meinem Alltag da waren, sich gut anfühlten. Ich übte nur die Vertrauensschwingung, was Misstrauen auslöste, nahm ich sofort den Fokus wieder weg.

Und nach drei Monaten ca. änderte sich meine Schwingung radikal, sodass ich fast ständig im Vertrauen war. Es kamen immer mehr liebenswürdige Männer herein, in der Bibliothek, im Cafe, auf dem Markt, bei Besprechungen, beim Wandern... auf der Strasse, einfach nur ganz liebenswürdige gut-fühl Männer, mit denen ich viel Spass hatte.

Plötzlich merkte ich, dass das Misstrauensthema komplett weg ist, es ist einfach gar nicht mehr da und ich liebe die M e n s c h e n , die in mein Leben kommen und der Fokus: Ich muss vorsichtig sein, ich muss aufpassen, war plötzlich ganz weg. Weil das vorsichtig sein, aufpassen, hatte genau das, vor dem ich mich in Acht nehmen wollte, immer wieder auf meinem Tablett mir vorgesetzt. Der Fokus war auf : Aufpassen=Misstrauen fühlen. Dann war der Fokus auf: Liebe=Vertrauen=Freude=Freiheit=Ausdehnung= Mehr von dem allen.

Mir hat es unwahrscheinlich geholfen in Getting into the Vortex zu lesen: dass ich alles, was ich wünsche, erschaffen kann, indem ich es fokussiere, egal ob es da ist, oder nicht. Für mich hiess das ganz klar: Alles, was ich fühle als Wirklichkeit, wird irgendwann meine Wirklichkeit und ich fokussiere innerlich das Wohlfühlbild des Menschen, der ich BIN im Vertrauen in das Leben. Mein Satz morgens war: Ich stürzte mich mit offenen Armen auf das Leben und umarme es, in jeder Form, in der es sich mir zeigt. Das hat sich so gut angefühlt.

S. 128 : As you insist on looking for positive aspects in others, in time only positive aspects can be shown to you, for you will have incrementally adjusted your Vibrational pont of attraction: and by LAW, that must be so.

D. h. alles, wirklich absolut alles, was ich fokussiere als Qualitäten in Menschen, Situationen, Phänomenen, einfach absolut alles MUSS in meiner Welt erscheinen. Da das die Aufmerksamkeit darauf richten z.B. meine Vertrauensfähigkeit, die Schwingung des Vertrauens aktiviert, die um mich ausschwingt und automatisch wegen dem LoA Vertrauen anzieht. Es geht gar nicht anders.

Vielleicht hilft Dir dieses Beispiel beim Aussortieren von dem, was Du oben sagtest... Also im Prinzip, allgemein gesagt, hast Du viele Möglichkeiten Freude und Liebe zu fühlen Tag für Tag. Und wenn Du dann mit Liebe und Freude im Herzen die guten Themen anpeilst fühlst Du Dich gut, und wenn Du die wackeligen Themen anpeilst fühlst Du Dich auch gut, weil Dein GUT FÜHLEN sich auf die wackeligen Sachen überträgt, die Wackel-Themen werden in Liebesschwingung mit Freude im Herzen gar nicht mehr wackeln, also das ist meine Erfahrung.

Es gab viele andere Erfahrungen, die das Gesagte bestätigten, z.B. meine Angst vor Technik, Computern, Handys u.s.w. hat sich genau auf oben beschriebene Art verwandelt in ekstatische Freude, wenn ich die Sachen bloss sehe. Ich habe zwischendurch mal einen Computer-Kurs gegeben, einfach um in die Schwingung Freude mit Computern besser ausleben zu können. Und ich habe den ganzen Kurs "angesteckt" mit dieser Freude, auch die, die grosse unüberwindliche Vorurteile hatten gegen die ganze Materie.

Aber ich muss Dir auch sagen, bei mir reichen 30 Tage nicht. Nach 30 Tagen hat sich die Schwingung stark verbessert, doch ich brauche es, nochmals 30 Tage und am besten nochmals 30 Tage DAS NEUE einzuüben, damit ich wirklich absolut sicher bin und nicht mehr kippe, z.B. in den so genannt schwierigen Situationen.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 30. Apr 2011, 13:51

Mir hat dieses Video heute morgen sehr gehofen, mir klar zu machen, dass ich alle Schwingungen nur bereinigen kann, wenn ich die NEUE GEWÜNSCHTE SCHWINGUNG aktiviere in meinem Leben, sei es durch Gedanken/Gefühle, sei es durch neue erfreuliche Handlungen, die mir gut tun und sich in meinen Zellen speichern, damit ich sie dann wieder abrufen kann:

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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon zimtstern » 1. Mai 2011, 16:21

Hallo liebe Kia,

Kia hat geschrieben:...dass ich alle Schwingungen nur bereinigen kann, wenn ich die NEUE GEWÜNSCHTE SCHWINGUNG aktiviere in meinem Leben, sei es durch Gedanken/Gefühle, sei es durch neue erfreuliche Handlungen, die mir gut tun und sich in meinen Zellen speichern, damit ich sie dann wieder abrufen kann...


Das ist wohl der Punkt der bei meinen Überlegungen im letzten Beitrag gefehlt hat, das aktivieren der neuen gewünschten Schwingung...

Ich würde das was du beschrieben hast zum Thema Vertrauen auch so gerne anwenden,
aber ich kann mein Thema nicht so genau definieren.

Mir ist aufgefallen dass hinter all den verschiedenen Umständen/Situationen bzw. Gedanken die mich aus dem Vortex werfen und mich regelmäßig runterziehen eigentlich ein Thema steckt.

Im Leben zeigt sich das so dass ich immer wieder in Situationen lande, in denen mich andere wie ein kleines unwürdiges Kind behandeln. (Und genauso fühle ich mich auch oft), die anderen sind "Übergroß" und ich fühle mich ganz ohnächtig.

Nun dachte ich, das käme daher dass ich keine Verantwortung übernehmen will,
weil "Verantwortung übernehmen" heißt "verantwortlich sein für die eigenen Fehler".

Ich hatte schon als kleines Kind immer das Gefühl dass mit mir irgendwas nicht stimmt, ohne dass ich etwas konkret hätte benennen können.
Das hing sicherlich damit zusammen wie sich meine Eltern mir gegenüber verhielten, sie haben mir nie etwas konkretes vorgeworfen sondern mir einfachd das Gefühl vermittelt dass mit mir etwas nicht stimmt.

Und genau dieses Gefühl habe ich heute auch, so ganz unkonkret,
doch wenn ich irgendeinen Fehler mache (egal was, ich bekomme eine Krankheit, in der Wohnung herrscht das Chaos, ich verpasse einen Termin, ich nehme drei Kilo zu...) dannn ist das für mich sofort ein Zeichen dafür dass ich nicht in Ordnung bin, und das offenbart sich eben durch mein Fehlferhalten.

Es ist fast ein "Totschlag Argument" in meinem Leben funktioniert nichts, weil ich nicht in Ordnung bin, und deshalb kann es auch gar nicht anders sein und kommen.

Und ich habe den Eindruck, die beiden Themen, also das "mich nicht richtig fühlen" und das "keine Verantwortung übernehmen, mich klein machen" hängen zusammen, und sind eigentlich ein Thema.

Wenn ich im bspw. zum Arzt gehe, dann habe ich vorher nicht mal die Absicht mich verantwortungsvoll zu verhalten und mich mit dem Arzt auf eine Augenhöhe auszutauschen,
es ist eher so dass ich sogar absichtlich versuche mich möglichst klein und unschuldig zu verhalten damit der Arzt mir bloß nichts vorwerfen kann.
Die Vorstellung ihm auf Augenhöhe zu begegnen macht mir eine riesen Angst.
Ich kann mich ehrlich gesagt auch kaum an Situationen erinnern in denen ich mich mal verantwortungsvoll verhalten habe...

Vielleicht ist die Beschäftigung mit dem LoA ja ein Stück Verantwortung und "Ermächtigung", aber selbst das kann ganz schnell kippen und ich benutze es wieder dazu mir zu beweisen wie Fehlerhaft ich doch bin. (Weil ich es noch nicht konsequent genug umsetze, manches nicht verstehe, etc.).

Das Thema Verantwortung hat sich einfach noch in keinem Lebensbereich so wirklich etabliert so dass ich jetzt darauf zurückgreifen und aktivieren könnte...

Oder ist das Hauptthema vielleicht gar nicht die Verantwortung?

Das ganze ist emotional so aufwühlend für mich, dass ich da einfach nicht richtig durchblicke...

Ich versuche mich mit dem "innern Wesen", dem "großen Ich" zu beschäftigen,
die Vorstellung dass wir Quellenergie in physischer Erscheinung sind.
Dass das "Große Ich" bereits alles ist was ich gerne wäre, denn es ist ja Teil von "allem was ist".
Und jeder Wunsch meinerseits hat zu einer weiteren Ausdehnung geführt...

Das ich mich ja grade deshalb schlecht fühle (ungute Gefühle habe) weil es diese Kluft zwischen meinem kleinen Ich und dem großen Ich gibt.
Wäre das große Ich nicht bereits das, was ich gerne wäre, gäbe es diese Kluft nicht, dann gäbe es meinerseits auch keine Unzufriedenheit.
Ich wäre ja in Hormonie mit dem großen Ich.
Aber nun habe ich mich scheinbar ausgedehnt und ich komm nicht hinterher...

Warum habe und hatte ich nur so unverschämte Wünsche, Wünsche die scheinbar viel zu groß für mich sind... :clown: Lach, auch daraus könnte ich mir wieder einen Strick drehen...

Aber dieser Gedanke das mein großes Ich bereits das ist was ich gerne wäre, ist auch sehr fragil... Ich finde die Erklärungungen zwar sehr logisch, aber es fühlt ich eher noch an wie "möglich das es stimmt"...


Wie würdest du denn an meiner Stelle vorgehen? Ich finde einfach keinen Ansatzpunkt...


Hmm... ich glaube ich muß jetzt erst mal einen großen Schritt zurück treten... : )

Ganz lieben Gruß,

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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Stadtfrau » 1. Mai 2011, 16:48

Liebe Zimtstern,
davon kommt mir auch vieles sehr bekannt vor.
Und ich hatte dann bei mir festgestellt, dass der "Haupt-Ansatzpunkt" bei mir die wenige Selbstliebe ist.
Ohne dass sie bedingungslos ist kommt man wohl nicht weiter, bzw. ich.
So steht man sich selber andauernd im Weg und dreht sich im Kreise.
Und wenn man sich nicht Wert fühlt, kann man noch so viel wünschen, die Wünsche können gar nicht richtig erfüllt werden, höchstens mal zufällig welche Wünsche (oder Gebrauchtes, kaputtes, Falschlieferung, Teillieferung, Zufallslieferung usw.) man muß sich, bzw. ich muß mich auch dessen Wert fühlen, habe ich festgestellt.
So muß bzw. müsste ich mehr an meiner eigenen Selbstliebe arbeiten bzw. sie in meinem Leben zulassen.
Ich glaube, dass ist DAS, was mich immer wieder zurückhaut - unbewusst. Was normalerweise NICHT sein müsste.
Vielleicht geht es manch anderen auch so.

Lieben Gruß
Stadtfrau
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon zimtstern » 1. Mai 2011, 17:13

Hallo liebe Stadtfrau,

grade muß ich an das Zitat von Kia aus ihrem (vor-)letzten Posting hier denken

Aus dem englischen Buch "Getting into the Vortex" S. 128 : As you insist on looking for positive aspects in others, in time only positive aspects can be shown to you, for you will have incrementally adjusted your Vibrational point of attraction: and by LAW, that must be so.


Also, wenn man beständig nach positiven Aspekten bei anderen Ausschau hält, dann werden diese Aspekte mit der Zeit auch im eigenen Leben auf auftauchen und man wird schrittweise den eigenen schwinungsmäßigen Anziehungsort verändern.

Zum Thema Selbstwertschätzung raten Abraham ja auch immer nicht bei sich selbst anzufangen (weil das vielen schwer fällt), sondern andere Dinge wertzuschätzen.
(Eigentlich ja das selbe wie im Zitat oben).

Aber irgendwie komme ich damit auch nicht weiter...

Wenn man glaubt sich selbst nicht genügend oder uneingeschränkt lieben zu können, dann muß man also Ausschau halten nach Dingen die man liebt, Kinder, Haustiere, die Natur etc.

Es ist nur so, momentan ist meine Stimmung irgendwie chronisch so weit unten, dass es mir schwer fällt andere zu lieben... Nicht mal gegenüber meiner Katze (lach) kann ich wirklich viele Gefühle aufbringen. Oder den schönen blühenden Garten.. es erschreckt mich richtig dass ich das kaum wertschätze...

Das komische ist, Dinge die nicht wirklich real sind, sondern nur in meiner Vorstellung existieren rufen bei mir viel mehr Emotionen hervor.
"Echte" Dinge, sind bei mir irgendwie immer mit Fehlern behaftet... Dinge die bisher nur in meiner Vorstellung existieren sind dagegen so rein und makellos.

Aber mir begegnen natürlich viel mehr reale Dinge, als dass ich die ganze Zeit in meiner Phantasie schlwegen könnte... hmm...

Aber vielleicht hilft dir das ja, den Weg über die Wertschätzung anderer zu gehen?

Ganz lieben Gruß,

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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon ZaWo » 1. Mai 2011, 18:22

zimtstern hat geschrieben:Wie würdest du denn an meiner Stelle vorgehen? Ich finde einfach keinen Ansatzpunkt...


Ich würde akzeptieren, dass ich anders bin. Und Punkt. :lieb:
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Stadtfrau » 1. Mai 2011, 19:24

Liebe Zimtstern,

Danke, dass wußte ich jetzt nicht so genau bzw. war mir noch nicht so ganz klar bis zu deinem Posting heute jetzt.
Hm... das mit dem "bei anderen anfangen" kommt mir nämlich irgendwie bekannt vor.
(aus religiösen Kreisen, wurde das ja auch immer wieder gesagt)
Also dann ist vermutlich tatsächlich was dran!
Denn oft hatte ich das ja nicht gemacht. Warum weiß ich nicht.
Sondern immer viel zu viel Kritik und Selbstkritik automatisch leider.

Es war ja so: solange ich immer diese Wertschätzungsübung gemacht hatte, die hatte Kia mir geraten, solange fühlte ich mich auch tatsächlich gut. Nun - vermutlich muss man dann wohl irgendwie Wertschätzung als LEBENSSTIL sozusagen machen. Also immer und ständig.

Ja, ist wohl richtig - ich muß mich nur dran gewöhnen und das nicht immer wieder vergessen, bzw. mich von der äußeren "Welt" ablenken lassen. Das muß ich dann eben noch mehr üben und tun wohl.

Ist aber wohl der beste Same den man säen kann sozusagen. :danke:

Wenn du meinst, du kommst nicht weiter, kannst du vielleicht dein Inner Beeing / Quelle fragen und um Hilfe bitten, als Wunsch.
Ich weiß, wenn ich mich zuviel in negative Gedanken reinsteigere, ziehe ich immer noch mehr an - und dann wird es schwerer da rauszukommen. Aber es geht oftmals.

Ich wünsche dir, dass du dich gutfühlst und deine Wünsche leicht erfüllt werden ! :gvibes:
lg Stadtfrau
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 2. Mai 2011, 06:18

Liebe Zimtstern,

das erste Stadium hast Du schon hinter Dir: begreifen, dass die Umwelt nicht schuld ist an irgendetwas und dass es sinnlos ist sie zu verurteilen.

Das zweite ist die Erkenntnis, dass auch Du keine Schuld hast und dass Selbstverachtung und Unzufriedenheit mit dir Aggression gegen das Göttliche ist.

Also schau mal das größere Bild an: Wir kommen aus dem Göttlichen und gehen wieder zurück in das Göttliche. Und die Zeit, die wir hier in diesem Körper verbringen dient dazu Liebe und Freude zu vergrößern, damit das Göttliche sich ausdehnt. Das ist die Art wie das Universum lebt und atment und Du kannst da mitgehen oder Dich dagegen wehren. Wenn Du Dich dagegen wehrst, funktioniert Dein Leben einfach nicht, weil Du immer gegen den Strom schwimmst.

Die Hauptsache ist die Liebe zu dem Göttlichen zu bewahren, egal wie alles Menschliche läuft: Ausdehnen ist Allowing. In allem, was geschieht, den Wunsch nach Ausdehnung fühlen. Keine Schuldigen suchen. Weder den anderen noch sich selbst die Schuld geben.

In dir selbst und anderen immer zuerst das Göttliche und dann das Menschliche sehen und lieben, d.h. in allem und immer das Göttliche sehen, lieben und bewahren und die Liebe zu dem Göttlichen vermehren, egal was immer geschieht.

Abraham sagen: „Bask in it." (sie meinen den Vortex) Was heisst das?

Wenn sich in Deiner Seele das Gefühl der Liebe und Freude offenbart, versuche es möglichst lange zu bewahren. Wenn in Deiner Seele Kränkung und Verurteilung (von Dir selbst oder anderen) da sind, so schnell wie möglich loslassen, loswerden, vergessen. Das ist leicht, wenn Du übst, Dich auf das Göttliche (die Version im Vortex) zu konzentrieren. Es ist nur Übung!

Im Moment neigst Du dazu, das was nicht klappt, anzuschauen, Du hast Dich trainiert Dich von der Negativität zu "ernähren", die Du selbst erschaffst. "Was ich alles nicht kann".

Dieses Dich festbinden an die Negativität von dem, was Du nicht willst, hält Dich fern von der Liebe zu dem Göttlichen, das Du BIST und aktiviert statt dessen dieses Selbst-Vernichtungs-Programm, das krank macht.

Die Wurzel, die nährt, ist das Göttliche in unserer Seele. Du brauchst die andere untaugliche Nahrung nicht, das ist wie "Gift essen", Dich konzentrieren, auf das, was Du nicht willst.

Es ist einfach: Sehe, liebe, bewahre und vermehre das Göttliche in Dir, indem Du Moment für Moment Wohlbefinden, Dich wohl fühlen, Schritt für Schritt in Deiner Seele/Deinem Geist fliessen lässt.

Wenn Du verstehst, dass die Nahrung des Göttlichen in Dir genug ist, genügt, es braucht sonst nichts, kannst Du die Teachings von Abraham anwenden, vorher wird alles, was Du tust das Negativ-Programm verstärken

Getting into the Vortex, Einleitung, S. XIII:


"Any time you try hard - from your position of need or pain or concern or worry or anger or hurt, from outside the Vortex - there is a very strong probability that your attempt, your effort, your struggle, your work ... is completely counterproductive, because it just amplifies the outside-the-Vortex pattern that you already have going."


Jedes Mal, wenn Du Dich anstrengst - aus Deiner Haltung von Bedürftigkeit, Schmerz, Sorge, Bedenken, Ärger, Verletzung ausserhalb des Vortex (also ausserhalb Deiner Göttlichkeit) - ist da eine sehr starke Wahrscheinlichkeit, dass Dein Versuch, Deine Anstrengung, Dein Kampf, Deine Arbeit... völlig kontra-produktiv ist, weil dies nur das Out-of-Vortex-Muster vergrössert, das bereits abläuft."


Viele Grüsse

und eine gute Woche


Kia
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon wodny muz » 2. Mai 2011, 09:43

Hallo liebe Zimtstern,

was du schreibst, kann ich gut nachvollziehen, so ähnlich habe ich das auch alles überlegt und durchdacht. Meine Ansicht dazu ist z.Zt., dass man ein Thema nicht bereinigen kann/soll, sondern nur seine Schwingung erhöhen. Es hängt immer davon ab, wieviel Jahre und wie intensiv man mit niedrigen Schwingungen gelebt hat. Ich denke, dass jemand, der Jahrzehnte nur das halbleere Glas gesehen und alle Berichte über Not und Elend aufgenommen hat, etwas länger braucht, um die EGS hochzuklettern. Und da ist es egal, mit welchem Thema man anfängt, sondern nur, dass man anfängt, irgendwo bessere Gefühle zu finden. Wenn die Schwingung erstmal wieder höher ist, kann man nach und nach die "schwierigeren" Themen betrachten. Bis dahin ist es besser, sich mit irgendetwas zu beschäftigen, bei dem man schon immer eher positiv gedacht hat.

zimtstern hat geschrieben:Es ist nur so, momentan ist meine Stimmung irgendwie chronisch so weit unten, dass es mir schwer fällt andere zu lieben... Nicht mal gegenüber meiner Katze (lach) kann ich wirklich viele Gefühle aufbringen. Oder den schönen blühenden Garten.. es erschreckt mich richtig dass ich das kaum wertschätze...


Die Methoden sind im Methoden-Buch ja nach den Setpoints "sortiert" für die sie anwendbar sind, d.h., Wertschätzung "funktioniert", wenn ich mich auf der EGS zwischen Stufe 1 und 5 befinde, vorher (bei höheren Nummern) erzeugt die Methode Widerstand. Das Focus Wheel z.B. ist "machbar" zwischen Stufe 8 und 17. Wenn du also eine Methode anwendest, zu der du momentan keinen emotionalen Zugang hast, dann kann sie nicht funktionieren. Für mich ist diese "Anleitung" ein sehr wichtige Hilfe, für die ich Abraham sehr dankbar bin, denn das vermeidet viel Unwohlsein und rosa Soße :lol: .

Ich habe das selber immer wieder erlebt, dass Wertschätzung nicht funktioniert hat, weil ich offensichtlich unter Stufe 5 war. Das erzeugte Widerstand und "verschlimmerte" den eigenen Zustand statt ihn zu verbessern, man fühlt sich also schlechter und muss nach ein anderen "besseren" Gefühl suchen, das zwar unter Wertschätzung liegt, dafür aber momentan zugänglich ist.

Seit Abraham "vergesst die Methoden und geht in den Vortex" gesagt haben, war ich verunsichert, ob ich noch Methoden machen sollte oder ob es möglich ist, ohne Methoden (bzw. das damit verbundene Üben) einfach in den Vortex zu kommen. Ich habe bemerkt, dass das "geht in den Vortex" bei mir Druck erzeugt hat und (noch) gar nicht für mich gemeint war. Wie ZaWo schon schreibt, akzeptiere, dass du anders bist. In dem Video von dem Live-Event bringen Abraham ja die Analogie mit dem Kreuzfahrtschiff, dass auch nicht die 84ft. Höhenunterschied in einem Schritt überspringen könnte, sondern Schleusen braucht.

Gut finde ich auch, dass Abe in dem Video sagen, dass wir jeden Tag immer mal wieder im Vortex sind, was mich sehr beruhigt hat, weil ich dachte, es wäre höchstens einmal die Woche bei mir so :kgrhl:. (Für alle, bei deren Englisch es noch Luft nach oben gibt: man kann in dem Video deutsche Untertitel einblenden.)





zimtstern hat geschrieben:Das komische ist, Dinge die nicht wirklich real sind, sondern nur in meiner Vorstellung existieren rufen bei mir viel mehr Emotionen hervor. "Echte" Dinge, sind bei mir irgendwie immer mit Fehlern behaftet... Dinge die bisher nur in meiner Vorstellung existieren sind dagegen so rein und makellos.


Bei den Dingen, die du noch nicht kennst, fehlt natürlich die "Erfahrung" und damit Widerstand auslösende Glaubenssätze. Nachdem, was du schreibst, würde ich versuchen herauszufinden, warum Dinge in deinem Leben nicht mit Fehler behaftet sein dürfen. Ich kenne das, dass ich bei jeder Sache, die ich wertschätzen wollte sofort wieder den dualen Gegenspieler erblickte, also den Mangel. Die Sachen haben ja auch immer beide Seiten, nur dürfen wir uns für eine der beiden frei entscheiden.

Liebe Grüße,
wodny
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 2. Mai 2011, 12:39

Nun liebe Zimtstern hast Du beide Optionen,

Methoden oder Sprung in den Vortex - also schief gehen kann sowieso nichts, so oder so.

Als Abraham sagten letztes Jahr "Spring in den Vortex" fühlte ich mich gemeint und dachte noch bei mir : Der Vortex wird mich schon noch oft genug raus-kicken :kgrhl: , doch ich geh mal :kgrhl:

Mache einfach das, was Du im Moment glauben kannst. Ich habe keine Ansprüche an Dich und traue Dir den Sprung durchaus zu, nun ja und die Methoden benutzen mich zwischendurch auch, wenn sie das wünschen.

Guck mal noch das, ist so schön:



:loveshower: Kia
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Birdie » 2. Mai 2011, 21:11

Hi,
wie blendet man denn bei dem ersten Video den Untertitel ein? :hä:
Zwischendrin hackts doch bei meinem Englisch ein wenig...Untertitel könnte da nützlich sein...
danke,
Su
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Komet » 2. Mai 2011, 22:08

Hallo,
estmal Start, rechts unten in der Ecke ist ein Dreick, darauf gehen und dan erscheint ein " cc ". Das obere Feld mit Translate anklicken und die Sprachauswahl erscheint. Bei mir hat es geklappt.
Grüße
Komet
 
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