Handeln und Widerstand

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Birdie » 2. Mai 2011, 22:34

Dankeschön!
Die deutsche Übersetzung ist allerdings anstrengender als zu versuchen das ganze in Englisch zu verstehen....das war sicher bubblefish :kgrhl:
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 3. Mai 2011, 06:45

Das Experience Beingness hat ja Pamelina übersetzt, erinnert ihr euch?
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Komet » 3. Mai 2011, 07:49

Hallo Kia,
In welchem Thread hat Pamelina das übersetzt ? Die kleinen Fragezeichen sind vor meiner Nase.
Danke
Grüße
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 3. Mai 2011, 18:45

Guck mal hier bei den Workshops:

92. Schlussansprache Workshop Los Angeles Januar 2011

lieben Gruss

Kia
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon zimtstern » 3. Mai 2011, 20:14

Lieben Dank euch :lieb:

so widersprüchlich sind die beiden Ratschläge für mich gar nicht, beides stimmt doch.
"Vergesst die Methoden und kommt in den Vortex", bedeutet doch (so verstehe ich es jedenfalls) nichts anderes, als das Abraham uns sagen wollte, dass es keinen Sinn macht von außerhalb etwas verändern zu wollen (zB. durch die Methoden)...

Ich denke der Punkt ist, dass alleine schon die Entscheidung ob wir zu einem Thema z.b. ein Focus Wheel machen, aus dem Vortex heraus beschlossen werden sollte, nur aus dem Vortex heraus haben wir die richtigen Impulse (und können sie auch wahrnehmen und folgen), ansonsten ist es wie Kia bzw. Abraham sagen

"Jedes Mal, wenn Du Dich anstrengst - aus Deiner Haltung von Bedürftigkeit, Schmerz, Sorge, Bedenken, Ärger, Verletzung ausserhalb des Vortex (also ausserhalb Deiner Göttlichkeit) - ist da eine sehr starke Wahrscheinlichkeit, dass Dein Versuch, Deine Anstrengung, Dein Kampf, Deine Arbeit... völlig kontra-produktiv ist, weil dies nur das Out-of-Vortex-Muster vergrössert, das bereits abläuft."

Abraham haben das sicher gesagt ("vergeßt die Methoden..") weil viele von uns sich zu sehr auf die Methoden gestützt, und dabei das wesentliche (im Vortex sein) vergessen haben.

Ich weiß das widerspricht sich irgendwie, warum sollten wir im Vortex, der Ort unserer Glückseligkeit, den Impuls spüren zB. ein Focus Wheel zu einem bestimmten Thema zu machen,
aber vielleicht ist bspw. die Focus Wheel Methode der "Umweg" um trotz des Themas das uns grade rausgeworfen hat (und die wird es ja wahrscheinlich immer geben), wieder in den Vortex zurück zu gelangen,
denn es geht ja nicht darum (ich glaube das sagen Abraham auch) kontinuierlich ohne Unterbrechung im Vortex zu sein, sondern Contraste zu erleben und immer wieder in den Vortex zurück zu gelangen.

Wahrscheinlich geht es darum den Vortex, bzw um bei Kias Worten zu bleiben, das Göttliche, in uns zu etablieren, und von dort aus "Ausflüge" zu machen, aber immer wieder sicher und mit der Zeit auch immer schneller wieder zurück in den Hafen zu kommen.

Eine Methode anzuwenden, ohne den Vortex in uns etabliert zu haben, wäre wahrscheinlich wie eine Fahrt ohne Ziel.

Und wenn Abraham sagen dass ausnahmslos jeder immer wieder kurz mal im Vortex ist, (ich dachte von mir ja immer es wäre nur "alle paar heiligen Tage ein mal"), dann muß man diese Einstiegspunkte nutzen bzw. bewußt nach Themen die einen glücklich stimmen suchen und sie auskosten...

Mir kam allerdings grade die Frage auf, ob wir auch außerhalb des Vortex die richtigen Impulse haben können... Wahrscheinlich ja, klar.. das "große Ich" kommuniziert ja ständig mit uns, nur nehmen wir es außerhalb nicht wahr bzw. richten uns nicht danach, weil wir zu viel "anderen Lärm" im Kopf haben, der uns verwirrt...
(Was ja nicht heißt dass wir uns außerhalb des Vortex nicht trotzdem mal danach richten, aber das ist dann wahrscheinlich eher Zufall)
Im Vortex zu sein, heißt im Einklang zu sein, mit dem "großen Ich", der Quelle, dem göttlichen, oder?

Mir ist heute übrigens den ganzen Tag durch den Kopf gegangen, dass ich das mit dem "aktivieren" nicht richtig verstanden habe.
Man erzählt sich doch oft das Beispiel von den Eltern, die ein Kind adoptieren und (plötzlich) ist Nachwuchs unterwegs.

Ich dachte immer, um bei dem Beispiel zu bleiben, das läge am Druck der nun weg wäre, und habe versucht dies auf andere Situationen zu übertragen.

"Wenn ich dieses oder jenes erst mal nicht mehr will (oder vergessen habe), dann wird es zu mir kommen"
- Wünsche dir etwas und lasse den Wunsch dann los...

Aber ich habe immer das aktivieren vergessen,
bei den Eltern mit dem Kind ist es wahrscheinlich so, dass die (so lange gewünschte) Schwangerschaft eintritt, weil sie keinen Druck und Mangelgefühl mehr haben (sie haben ja ein Adoptiv Kind) aber auch, weil durch das Adoptiv Kind das Thema aktiviert wird/bleibt.

Vielleicht haben sie sich vor dem Adoptiv Kind nicht vollständig als Familie gefühlt, und nun fühlen sie sich vollständig und da kommt alles andere gwünschte zu dem Thema auch noch in ihr Leben.

Anders wäre es wahrscheinlich gelaufen, wenn sie sich als Paar gesagt hätten "lass uns das Thema Kinder vergessen (wir werden eben nie eine vollständige Familie sein)" und überall wären ihnen Dinge begegnet die ihnen bestätigt hätten dass sie keine vollständige Familie sind.

Nur wie wendet man das nun auf andere Themen an?

Kia hat ja bei dem Thema "mangelndes Vertrauen in Männer" geschrieben dass sie sich auf das bereits vorhandene Vertrauen in andere Dinge konzentriert hat, und als das Thema Vertrauen dann verinnerlicht war, kam auch alles andere.. (also die vertrauensvollen Männer)...

Also ist es eigentlich nicht so wichtig dass man ständig wiederholt was man sich wünscht (das tausend mal gewünschte ist ja bereits "done"), und damit möglicherweise im Mangel hängen bleibt, sondern dass man das dazu gehörige Thema aktiviert?

Mein Thema wäre ja, mich nicht richtig, nicht vollständig zu fühlen.. eigentlich "das göttliche in mir nicht zu fühlen" (oder "mir der göttlichkeit nicht bewußt zu sein")...
Also müßte ich mich auf die Situationen/Dinge/Lebensbereiche konzentrieren, in denen ich das Gefühl habe "richtig" zu sein...

Hmm.. ich merke nur grade, außherhalb des Vortex ist es schwierig dies so zu spüren, dass ich darauf auch wirklich bauen kann.. also hängt doch wieder alles vom Vortex ab :mrgreen:

Oder.. könnte man vielleicht auch über Gefühle wie Wut, Hass, Eifersucht etc. dorthin kommen,
also wenn ich stimmungs- und schwinungsmäßig ganz weit unten bin, dann habe ich oft nicht mal Zugang zu diesen Gefühlen, ich fühle mich taub, ohnmächtig, und habe auch nicht das Gefühl das ich ein Recht auf irgendetwas habe... Wenn man wütend oder eifersüchtig ist, dann hat man doch das Gefühl das einem unrecht getan wird, das einem eigentlich etwas zustehen würde...
Es ist zwar nicht so hilfreich dass man andere dafür verantwortlich macht und das Gefühl von Mangel steckt ja auch stark darin,
aber immerhin hat man eine Art Verbindung zu sich.

Aber wenn ich versuche zu dem Thema die Emotionale Leitskala nach oben zu klettern, dann lande ich nach den Gefühlen wie Eifersucht, Schuldzuweisung, Wut, Hass (die ja immerhin besser sind als Ohnmacht und Taubheit) irgendwie immer wieder bei dieser Gefühlstaubheit...
Die Wut erstickt sich irgendwie... Als würde die Energie die grade freigesetzt wird (nach außen), sofort wieder eingezogen, und nach innen gerichtet...
(Man sagt ja auch eine Depression ist eine nach innen (sich selbst) gerichtete Agression).

Vermutlich hängt das auch wieder damit zusammen, dass ich nicht wütend sein darf.. das war auch immer ein Thema mit meinen Eltern früher, sie konnten es gar nicht ertragen wenn jemand (besonders ihr Kind) sich unkontrolliert verhalten hat.. sie konnten das auch bei sich selbst nicht ertragen, sie hatten nämlich das selbe Problem wie ich, da ihre Eltern wiederrum...

Wenn ich wütend bin, dann bin ich "fehlerhaft", und dann bin ich automatisch emotional wieder ganz weit unten.

Ne, also das scheint irgendwie nicht der richtige Weg zu sein. : ) Ich merke dass ich da in eine Negativspirale gerate...

Also doch wieder zurück zur Vortex-Strategie... : )


Hmm.. ich muß da jetzt erst mal drüber nachdenken,


ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon lawofattraction » 3. Mai 2011, 20:34

zimtstern hat geschrieben:Ich weiß das widerspricht sich irgendwie, warum sollten wir im Vortex, der Ort unserer Glückseligkeit, den Impuls spüren zB. ein Focus Wheel zu einem bestimmten Thema zu machen,


Hallo Zimtstern,

stimmt, ist ein Widerspruch in sich selbst - im Vortex gibt es keine Notwendigkeit, irgendetwas zu unterstützen, da im Vortex alles perfekt ist. Kein Mangel, keine Notwendigkeit, Methoden anzuwenden oder auf irgendeine Art und Weise etwas Unterstützendes zu tun. Im Vortex gibt es nicht zu korrigieren, gibt es nicht Verbesserungswürdiges.

Die Methoden haben im Prinzip den Sinn, das Zulassen zu üben, um Manifestation geschehen zu lassen. Sie stammen aus einer Zeit, als vom Vortex als Seinszustand noch nicht so oft die Rede bei Abraham war, sondern erst einmal vornehmlich die Thematik der Techniken der Wunscherfüllung Gegenstand der Erörterung waren. Leading Edge hat die Thematik des Vortex und unserer wahren Bestimmung immer weiter vorangetrieben.

Die Tatsache, dass der Aufenthalt im Vortex eigentlich jegliche Wunscherfüllung überflüssig macht, kam erst später, als Abraham die spirituelle Komponente unseres Daseins viel mehr zu betonen begannen und die Mechanismen der Wunscherfüllung eher den Backseat einnahmen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon ZaWo » 3. Mai 2011, 22:06

Liebe Zimtstern,

wenn du die Methoden einige Male erfolgreich durchgeführt hast, so wie es sicherlich die meisten taten, an die sich Abraham mit dem "vergesst die Methoden" wandte, dann sind allein schon die Erinnerung an genau diese Methoden/Erfolge mit Hoffnung durchsetzt. Hoffnung und ein Stückchen auch Wissen "Ich kann". Hoffnung reicht...and the vortex sucks you in.

Ein erleichternder Gedanke ist immer in Reichweite. Auch und erst Recht out-of-vortex.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 4. Mai 2011, 07:29

Wunderbar gesagt, Ihr Lieben

lawofattraction hat geschrieben:Die Methoden haben im Prinzip den Sinn, das Zulassen zu üben, um Manifestation geschehen zu lassen. Sie stammen aus einer Zeit, als vom Vortex als Seinszustand noch nicht so oft die Rede bei Abraham war, sondern erst einmal vornehmlich die Thematik der Techniken der Wunscherfüllung Gegenstand der Erörterung waren. Leading Edge hat die Thematik des Vortex und unserer wahren Bestimmung immer weiter vorangetrieben.
ZaWo hat geschrieben:wenn du die Methoden einige Male erfolgreich durchgeführt hast, so wie es sicherlich die meisten taten, an die sich Abraham mit dem "vergesst die Methoden" wandte, dann sind allein schon die Erinnerung an genau diese Methoden/Erfolge mit Hoffnung durchsetzt. Hoffnung und ein Stückchen auch Wissen "Ich kann". Hoffnung reicht...and the vortex sucks you in.

zimtstern hat geschrieben:Wahrscheinlich geht es darum den Vortex, bzw um bei Kias Worten zu bleiben, das Göttliche, in uns zu etablieren, und von dort aus "Ausflüge" zu machen, aber immer wieder sicher und mit der Zeit auch immer schneller wieder zurück in den Hafen zu kommen.


Bei dem hier, liebe Zimtstern, fühle ich ganz viel Wohlsein bei Dir. Ich sehe, dass das gehen kann, wenn Du es glaubst. Und im Moment, wie wundervoll, kannst Du es glauben.

Ich empfinde es genau so, wie Du schreibst.
Durch Achtsamkeit, weiss ich immer welche Energie gerade in mir ablaufen. In-the-Vortex, also in Verbundenheit mit dem Göttlichen, oder bei Schritt 1, Contrast, Out-of-Vortex - und ich bewerte das gar nicht mehr.

Weiss aber definitiv, dass ich ja durch Aufmerksamkeits-Fokus erschaffe. Und ich habe seit letztem Jahr im Juni immer wieder geübt die In-The-Vortex- Momente eines Tages zu registrieren, innerlich wahrzunehmen. Und allein durch den Fokus darauf, habe ich das scheinbar ganz von allein vergrössert. Das Gesetz der Anziehung sorgt dafür, dass das, was Du fokussierst, sich vermehrt. So geschieht ja allgemein Schöpfung. Fokus und Loslassen. Fokus und empfangen.

Aber das wichtigste für mich, war ganz klar die Entscheidung. Eine Entscheidung öffnet bestimmte Türen und Fenster. Die Quellen-Energie, die in jeder Zelle lebt, hört ja was ich sage. Und ich sagte: Gut, ich fokussiere ab heute nur noch, was gut läuft, was mir leicht fällt, was fliesst, wo ich Liebe und Freude konkret in meinem Körper, meiner Seele, meinem Geist fühlen und erleben kann.

Du glaubst ja gar nicht, wie die Körperzellen jubilieren, wenn Du eine so kraftvolle Entscheidung triffst. Und Dein Fokus auf das Wohlfühlen wird mehr davon anziehen. Und dann fällt der Fokus leichter, weil mehr davon da ist. Du trainierst ja quasi Wohlfühlen als Gewohnheitsschwingung. Und das Universum, Gott, Inner Being, Dein Sein das läuft auf dem Programm LiebeFreudeWohlfühlenSein und wenn Du Dich da einschwingst, liefert das LoA am nächsten Tag bisschen mehr, dann wieder bisschen mehr und so weiter. Nach drei Monaten weisst Du gar nicht wie Dir geschah, die Grundschwingung ist einfach höher und das stimmt, was Du da beobachtest
zimtstern hat geschrieben:Mir ist heute übrigens den ganzen Tag durch den Kopf gegangen, dass ich das mit dem "aktivieren" nicht richtig verstanden habe.


zimtstern hat geschrieben:Mein Thema wäre ja, mich nicht richtig, nicht vollständig zu fühlen.. eigentlich "das göttliche in mir nicht zu fühlen" (oder "mir der göttlichkeit nicht bewußt zu sein")...
Also müßte ich mich auf die Situationen/Dinge/Lebensbereiche konzentrieren, in denen ich das Gefühl habe "richtig" zu sein...


Ja, in Dir oder ausserhalb von Dir Schwingungen aktivieren, bei denen Du Dich gut fühlst, es Dir gut geht.
Es geht um das FÜHLEN, das verstärkt und aktiviert den Wohlfühl-Gedanken.

Wenn Du z.B. denkst: Das Bad habe ich jetzt wirklich sehr schön geputzt. Oh, das riecht so gut nach Zitrone. Es fühlt sich so schön an, dass ich die alten leeren Dosen und Flaschen weggeworfen habe. Oh, ich habe jetzt richtig Lust bekommen die Rosenblüten-Lotion zu kaufen, und nachher ein Bad zu nehmen. Ach, wie schön ich könnte dazu meine Lieblingsmusik abspielen und wirklich eine kleine Pause machen, bevor ich meiner Nichte schreibe. Ach sie ist wirklich ein so süssen Mädchen...
Versteht Du, Du lullst Dich quasi ein auf die Schwingung LiebeFreudeWohlfühlenSein und trainierst Dich weg von dem anderen, das Dich unten hält. Dein "Korken" popt hoch und schwimmt auf dem Wasser, sobald Du den Griff ihn unter Wasser zu halten loslässt. Mit anderen Worten: es wird nichts neues hinzugefügt, Dein inneres Sein, das sowieso da ist, kommt zum Vorschein, wenn Du aufhörst es abzustellen, durch die Sachen, die Du tust, die Dir nicht gut tun.

Bis wir alle die Quelle in uns WIRKLICH SPÜREN können, ihre Schwingung ständig fühlen, bis dann lenken wir uns quasi ab von mühsamen Gewohnheitsmustern, die weh tun und die Schwingung niedrig halten.

Wie Du die Schwingung konstant hoch hältst, kannst Du einüben. Ist sie dann mal schön hoch, wirst Du das üben als Dein ganz normales Leben betrachten. Du hast einfach im laufe der Zeit Deine ganze innere Einstellung und Weltanschauung und Dein ganzes Spüren, Fühlen, Sein komplett verändert, Schrittchen für Schrittchen... fast unbemerkt und doch: wie gross ist dann der Unterschied.

Schönen Tag Ihr Lieben

Kia


Mich hat es - fällt mir grade ein - am meisten erleichtert von Abraham zu hören, dass die Evolution sowieso vorwärts geht, sowieso Ausdehnung geschieht. Ich kann mitwirken oder nicht. Wenn ich mitwirke geht es mir schneller gut. Wenn ich nicht mitwirke, mitfliesse, geht es mir eben nicht so gut, wie beim Schwimmen gegen die Strömung.
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon shaoli » 4. Mai 2011, 08:12

Hi zimtstern,

ich weiß nicht recht, ob es paßt, aber ich halte es für wichtig, alles anzuerkennen, was man je getan hat und gewesen ist. Solange Schuldbewußtsein mitschwingt, knallt man auf der EGS wahrscheinlich immer wieder abwärts. Ich habe das immer wie einen Krümel im Bett empfunden - kaum hatte ich mich wohlig ausgebreitet, also ein gutes, entspanntes Gefühl, dann hat mich `was in den Hintern gepiekt. Man hat ja immer das Bedürfnis, Schmerz, Unwohlsein und Unbehagen sofort beseitigen zu wollen und es hat unglaublich lange gedauert, bis ich begriffen habe, daß die Beschäftigung mit mir und meinen Gefühlen zwar schon produktiver ist als die Schuld woanders zu suchen, aber mein Focus eben auf den Krümel gerichtet war und umso mehr Aufmerksamkeit ich dem Krümel schenkte, umso unruhiger, gereizter wurde ich - also abwärts auf der EGS, im schlimmsten Fall, bis ich das Gefühl hatte, es hat mir jemand eine ganze Tüte Zwieback ins Bett gekippt :mrgreen:
Noch länger hats gedauert, bis ich Schuldbewußtsein als Gefühl identifiziert hatte - nicht anderen Menschen gegenüber, sondern eher Gott, dem Universum, meinem großen Ich gegenüber, weil ich nur so ein kleines, unvollkommenes, unsicheres, unerleuchtetes Menschlein bin. Irgendwie auf dem Weg mit diesen wunderbaren Lehren, die so groß und alles umfassend und machtvoll sind, daß ich mir nicht vorstellen konnte, ihrer würdig zu sein. Das ist, als würde man der Putzfrau sagen, sie sei eben so machtvoll wie der Präsident. Und jetzt kommts - ich würde die Putzfrau ansehen und aus tiefstem Herzen bestätigen, daß es wahr ist.
Und dann schaue ich mich an und kann dasgleiche nicht über mich selber denken. Oder anders ausgedrückt, ich kann allen Menschen diese Göttlichkeit bestätigen, nur mir selber nicht.

Ich habe mich jetzt darauf verlegt: wenn es piekt, dann piekt es eben. Wenn ich nur ein bißchen göttlich bin, kann ich einen Krümel ignorieren. Ich muß ihn nicht suchen, nicht finden, nicht analysieren, wer ihn da hingebröselt hat und ob es ein Zwieback-,Keks-,Kuchen-,oder Brotkrümel ist. Wenn ich nur ein bißchen göttlich bin, habe ich wichtigeres zu tun, als einen Krümel zu bekämpfen.

Ich habe als Kind immer nur gehört, daß ich dumm bin. Das wäre so ein Krümel, der mich häufig piekt, wenn ich an einen anderen Anziehungspunkt will. Ich möchte erfolgreich sein und es piekt: " Aber du bist dumm..." Ich möchte diese göttlichen Lehren verstehen und es piekt: " Aber deine Eltern haben gesagt, du bist schon zu dumm, um eins und eins zu rechnen "
Und irgendwann dachte ich, wenn auch nur ein winzig kleiner Funke eines göttlichen, ewigen Bewußtseins in mir steckt, dann ist es trotzdem Gott...und Gott ist alles. So gesehen ist mein Krümel - nichts.

Einen schönen Tag wünsch ich dir und allen anderen natürlich auch.
LG
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon katgirl » 4. Mai 2011, 10:51

Hallo Shaoli,

das hast Du wundervoll geschrieben.

Danke.

LG :loveshower:
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Kia » 4. Mai 2011, 16:18

Shaoli, wunderbar geschrieben. Ich glaube bei den anderen die Göttlichkeit zu sehen ist leichter, weil wir sie nicht in-und auswendig kennen, so wie uns selbst.

Bei mir hat es klick gemacht als ich merkte, dass diese andere Dimension, die Nicht-physische, die - zugegebener massen auch bei mir gut sein muss, weil sie Gott ist, ja verbunden, verschmolzen werden kann immer wieder mit dem menschlichen Teil und nach der Verschmelzung ist das ganze Schmelztiegelchen Göttlich, weil das Göttliche es durchdringt.

Und dieses andere Bild von Abraham hat mir auch so gut getan. Sie sagen: Du gehst ja nicht in ein Zimmer und schaltest den Schalter an für die Dunkelheit, nein, Du machst Licht an.

Genau so ist es ! Wir haben den Lichtschalter gefunden und egal wie viel Licht schon durchdringt, jedenfalls ist es bisschen hell, wird heller, noch heller. Manche von uns halten eine schwarze, dichte Kappe über das vorhandene Licht, aber dann werden sie müde, können das Ding nicht mehr richtig abdichten und zack dringt das Licht durch einen Spalt hervor. Die meisten nehmen irgendwann aus allgemeiner Kraftlosigkeit die schwarze Kappe ganz weg, weil sie dann die Hände frei haben, um sich dem Leben hinzugeben und freudige Dinge in die Hand zu nehmen. :loveshower:
Das Abdicht-Material wird dann begeistert entsorgt :loveshower: :gvibes:
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon zimtstern » 5. Mai 2011, 01:02

Lieben Dank euch :lieb:

Ich möchte gar nicht viel schreiben,

ich werde mir ab jetzt einfach erlauben jeden Moment im Vortex auszukosten, und wenn ich wieder in meinem alten Muster lande, dann werde ich mir erlauben, meinen Fokus wieder auf das zu richten, was sich für mich besser anfühlt.

Irgendwie fühlt sich erlauben und "du darfst" für mich im Moment noch besser an, als entscheiden, auch wenn es sich eigentlich um eine Entscheidung handelt.

Ich glaube mir wird grade klar dass ich mit meinem sturen "negativ Muster" fast eine art Buße auferlegt habe.. und da wären wir wieder bei der Schuld- und Verantwortungsfrage...

Schuld ist ein "Gefühl", welches eine Haltung unterstützt, die "ich bin schlecht" genannt wird. "Ich bin schlecht" ist eine Haltung, die der Verstand wählt, um von sich selbst um von anderen akzeptiert zu werden. [...] Schuld ist also eine Währung, die Teil eines Verstandes-Spieles ist, das dazu dient, die Wiederholung bestimmter Muster des Verstandes zu rechtfertigen - trotz des Urteils, dass Sie schlecht sind. [...] Schuld basiert auf der Angst, der Mensch zu sein, der Sie zu sein fürchten...(R.Smothermon)


Mir war gar nicht klar dass ich mit diesem strengen negativ Muster das selbe "Spiel" spiele...

Nur, ich habe eben auch tatsächlich Angst, der Mensch zu sein, der ich zu sein befürchte...

Aber ich weiß ja dass es nichts schlechts zu verhüllen gibt, sondern nur etwas gutes zu enthüllen, zu zulassen...
Und an dem Gedanken werde ich jetzt festhalten.

Ganz lieben Gruß, erst mal für heute :clown: ,

Zimtstern
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon katgirl » 5. Mai 2011, 08:04

Hallo,

ich finde Eure Vergleiche mit den Kekskrümeln und dem Schmelztigelchen so klasse.
Ich hasse Kekskrümel im Bett.
Das Hauptproblem was ich bei Abrahams Lehren von Anfang an hatte, war nicht das Gesetz zu verstehen, sondern mich anzuerkennen.
Dass es das Gesetz der Anziehung geben muss, war mir irgendwie immer unbewußt klar, wenn auch negativ behaftet.
Durch Abraham habe ich kapiert, dass es für alles zutrifft, also auch für alles Positive.
In der Theorie habe ich auch schnell begriffen, wie es funktioniert.
Mein Problem liegt/lag in meiner Anerkennung. Ich bin ein ewiges göttliches Wesen. Ok, "ewig", gut, das ging noch rein ins Hirn.
Es muß ja irgendwas nach dem Tod kommen, sonst wäre das Leben ja sinnlos. Dass man nach dem Tod in den Himmel kommt,
deckt sich auch noch so in etwa; also akzeptiert das mein Bewußtsein grad so.
Aber; Ich und göttlich ???
Gott war bisher für mich immer etwas großes unerreichbar mächtiges, der, der mit dem Finger schnipst und die Welt dreht sich andersrum.
Und soll ich das auch können, ich soll ganz eng mit Gott verbunden sein ???
Ich bin doch nur ein kleines Menschlein, was das auch immer schön durch Familie, Schule, Arbeit, usw. bestätigt bekommen hat.
Wie kann ich göttlich sein, wenn es mir bisher niemand gesagt hat, wenn mich bisher niemand so gesehn hat?
Ich kann irgendwelchen Stars zugestehen, dass sie etwas göttliches an sich haben oder meiner Katze, das kann ich. Da gebe ich Euch
auch wieder recht, bei anderen ist es einfacher, da sehen wir nur einen Teil.
Aber ich ??? Ich muss weg von dieser Bestätigung von außen, die so nie kommen wird.
Ich muss mich selber (auf)werten, indem ich mich gut fühle.
Ich muss mich selber als wertvoll ansehen, um das göttliche zuzulassen.
Ich darf nicht mehr trennen zwischen meinem äußeren und meinem inneren.
Wenn ich mich recht erinnere, haben die griechischen Götter auch nicht ganz ohne gelebt. Die waren halb Mensch und halb Gott.
Die mussten sich auch als Götter (manchmal) mit damals alltäglichen Problemchen rumschlagen.
Ich weiss, dass der Vergleich hinkt, aber er schafft erst mal diese eine kleine Verbindungsbahn, die das Begreifen einfacher macht.
Ich bin eins (innen und außen) und ich schaffe durch mein Denken.LG
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Re: Handeln und Widerstand

Beitragvon Komet » 5. Mai 2011, 20:21

Danke Kia,
da haste mich noch mal auf mein momentanes Thema hingewiesen, das ich doch glatt mal verdrängen wollte. Und jetzt verpacke ich das Thema anderst und mir geht es prima.
:danke:
Einen wundervollen Abend wünsche ich euch allen
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