Gut genug und sogar wunderbar

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon laugh » 19. Mär 2011, 22:55

Hallo zusammen

Nachdem ich eben den Doppelthread über das "Verzeihen" sowie Jills Geschichte gelesen habe (witzig - sie lief mir vor einer Weile schonmal über den Weg, ohne tiefere Spuren zu hinterlassen, aber jetzt habe ich mich sofort erinnert), ist mir aufgefallen, dass das auch (immer noch) mein Thema ist; das Thema: nicht gut genug zu sein.
Vor zehn Jahren war das noch viel heftiger, bis ich mir irgendwann qua Vernunft sagte: moment mal, ist doch alles Käse, Du bist total nett, intelligent, siehst gut aus, hast Humor usw...was für eine wunderbare Frau bist Du doch. :clown:
Aber ganz offensichtlich bin ich noch nicht ganz bis zum Kern vorgedrungen. Mein Mann schmeisst mir immer mal wieder mein Spiegelbild an den Kopf, dass mir die Ohren schlackern... :roll: (Sprich, er lässt kleinmachende und lieblose Bemerkungen los, interessiert sich nicht so für mich wie er "sollte" usw..) Und wenn ich das dann aber innerlich überprüfe, stelle ich folgerichtig fest, dass da immer noch so ein: "Du musst erst das und das erfüllt haben, dann kannst Du dich wirklich gut fühlen; irgendwie sind alle die aufgezählten Punkte nicht wirklich was wert solange nicht, ..usw.... " in mir sein Unwesen treibt.
(Und was noch viel blöder ist: Gleichzeitig merke ich, dass ich Wünsche an meinen Sohn herantrage und ihn gelegentlich auch als "nicht gut genug" sehe; DAS ist richtig - abschaffenswert!)

Habt ihr irgendwelche konkreten Tipps, Ideen oder Methoden, wie ich mich so richtig durch und durch und bedingungslos wunderbar finden kann? ... ehem... :oops:
(Und dann auch gleich möglichst nur noch das göttliche Wesen in meinem Sohn sehen kann?)

...danke....

laugh
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Re: Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon Flower1973 » 20. Mär 2011, 08:17

Liebe Laugh!

Ich habe jetzt noch nicht die anderen Treads über Vergebung gelesen und kann daher nicht an dem ansetzen, aber ich kann dir meine Erfahrung mit diesem Thema weitergeben.

In Bezug auf meinem Sohn hege ich auch manches Mal Gedanken, die genau das anziehen, was ich bestimmt nicht wünsche. Ich denke mir, dass er frech ist und mir mit seiner sturen Art manches Mal ganz schön im Weg steht. Ich weiß aber, dass nicht er mir im Weg steht, sondern ich mir selbst. In dem ich mein Denken über ihn ändere. Das heißt, wenn ich mich dabei ertappe, dass ich mich von seiner schlechten Laune anstecken lasse und dass ich viel zu schnell in seine Schwingung gerate, weil ich mich zu viel damit identifiziere, dann nehme ich ein Blatt Papier und schreibe nur das auf, was ich an ihm liebe. Nach kurzer Zeit tritt das Gesetz der Anziehung in Kraft und bringt mir immer mehr Gedanken der Liebe und Wertschätzung. Kurz darauf geht mir das Herz auf und ich weiß was für ein unendliches Glück ich habe, dass ich ihn habe. Ich denke an seinen (noch) kleinen Körper (er ist 11 und dementsprechend noch recht zart und erst 1,50m groß) und empfinde so viel Liebe und Beschützergefühl ihm gegenüber, dass jedes zuvor noch unangenehme Gefühl sofort verschwindet. Das ist meine Art negative Gefühle über ihn sofort zu verändern. Und dadurch fühle ich mich besser und ziehe bessere Erfahrungen in mein Leben. Das sind die Methoden Wertschätzung und welcher Gedanke fühlt sich besser an.

Das kannst du natürlich auch dir und deinem Mann gegenüber anwenden. Denke all die Eigenschaften an dir, die du liebst. wirklich nur an das was du wirklich an dir schätzt und auch bei deinem Mann. Du wirst bemerken, dass all die negativen Emotionen sich schon nach ein paar Minuten in positive wertschätzende Gedanken verwandeln werden, weil das Gesetzt der Anziehung dir mehr davon bringt was sich gut anfühlt. Bedenke wann immer dir Gedanken darüber kommen, dass dich dein Mann nicht wertschätzen könnte bringt dir das GdA mehr davon. Wenn du dich dann schlecht fühlst kannst du STOPP sagen und zu dir sagen :ich fühle mich schlecht, also muss ich die falschen Gedanken gewählt haben." Dann beginne nochmal, setzt dich hin und schreib alles auf, was du an dir liebst und was du an deinem Mann liebst. Es wird wirklich nur ein paar wenige Minuten dauern bis sich dein gedanklicher Fokus ändert und du andere Gedanken und somit Emotionen anziehst. Probiere es aus und du wirst sehen, wie gut es sich anfühlt bessere Gedanken zu wählen. das gute daran ist auch, dass deine positive Schwingung auf deine Lieben "abfärben" wirst und auch sie ihre Gedanken dir gegenüber ändern werden.

Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben dich besser zu fühlen in Bezug auf diese Themen. :bussi:

Alles Liebe und einen schönen Tag,
Petra
Flower1973
 

Re: Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon lawofattraction » 20. Mär 2011, 08:25

laugh hat geschrieben:Habt ihr irgendwelche konkreten Tipps, Ideen oder Methoden, wie ich mich so richtig durch und durch und bedingungslos wunderbar finden kann? ... ehem... :oops: (Und dann auch gleich möglichst nur noch das göttliche Wesen in meinem Sohn sehen kann?)


Hallo Laugh,

immer das Gleiche 8-) ... Wertschätzen. :gvibes:

Fang damit besser nicht mit Dir an, sondern mit anderen - ich denke, Dein Sohn wäre das ideale "Objekt". Konzentriere Dich auf alles, was Du an ihm gut und schön und wunderbar und erwähnenswert und liebenswert findest, immer wieder, jeden Tag. Über die Konzentration auf andere Menschen und das Anerkennen ihrer schätzenswerten Eigenschaften, Züge, Verhalten etc. kommst Du in einen Modus des Alles-Dauer-Schätzens. :clown: Es wird nur die Konstanz sein der ständigen Aufmerksamkeit auf Schönes, das Dich umgibt, bei Menschen und Dingen, die in Dir einen Wertschätz-Modus installiert, so dass Du letztendlich garnicht anders kannst, als auch Dich selbst darin einzuschliessen. Denn bei Dir selbst anzufangen ist ein zu grosser Schritt, der nur wieder Frustration und Aufgeben nach sich zieht - lass Dich daher einfach mal am Anfang aussen vor, mit der Zeit wirst Du automatisch auch Dich mit einbeziehen.

Dies ist ein wunderbarer Workshop mit dem Titel "Deine ewige Suche" - es geht um die ewige Suche nach DIR - und nichts anderes ist die mangelnde Liebe zu sich selbst. Und wenn das verinnerlicht ist, ist es vollkommen egal, ob die anderen Menschen Dich anerkennen oder nicht, da Du ohne die eigene Anerkennung als göttliches Wesen immer weiter im Aussen suchen wirst.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon laugh » 20. Mär 2011, 11:45

Liebe Loa

Danke für Deine Antwort. Aber ich musste ja schon grinsen:

lawofattraction hat geschrieben:Denn bei Dir selbst anzufangen ist ein zu grosser Schritt, der nur wieder Frustration und Aufgeben nach sich zieht - lass Dich daher einfach mal am Anfang aussen vor, mit der Zeit wirst Du automatisch auch Dich mit einbeziehen.


Also, sooo schlimm ist ja nun nicht. Ganz im Gegenteil, und das ist ja der Knackpunkt.
Ich finde mich - eigentlich - ziemlich toll. :mrgreen: Also, jetzt ohne anzugeben; ich kann an mir problemlos eine Menge Eigenschaften aufzählen, die ich wirklich gerne mag. Und ich bekomme auch Anerkennung von aussen. Ich bin stolz auf alles Mögliche usw. Aber irgendwo innen drin schlummern trotzdem noch die alten Muster - nur eben nicht mehr leicht zu erkennen und daher noch ein bisschen hinterhältiger...


Ja, und gleichzeitig kommen dann immer wieder diese Zwischenfälle in der Partnerschaft (und mit meiner Schwiegermutter), die mir auch ganz klar aufzeigen, dass die Sache noch nicht ganz rund ist.
Und ich ziehe immer mal wieder Leute an, die noch zu meinem ganz alten Muster passen...nette Leute, die ich mag, die aber eher in mein altes Leben als in das passen, das ich mir wünsche.(Auch toll - gerade freu ich mich, dass es noch viele erfüllende und schöne Aufgaben zu lösen gibt....)

Wie auch immer; den workshop werde ich auf jeden Fall ankucken! Vielen Dank für den Tipp!!!
Und dann habe ich mir ein Buch von der guten alten Bärbel Mohr bestellt (Selbstliebe). Mal sehen....

lg,

laugh

flower1973, dazu schreib ich später :clown: .
lg auch an Dich!!!
laugh
 

Re: Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon zimtstern » 21. Mär 2011, 00:40

Hallo,

ich habe grade den von Loa empfohlen Workshop gelesen, er ist wirklich toll. Teilweise fiel es mir wie Schuppen von den Augen...


Diese Selbstliebe, die Du suchst, ist nicht die Selbstliebe, sondern die Liebe, die das SELBST IST, und das ist ein Unterschied.
Es gibt einen Unterschied zwischen mich lieben und MICH SEIN, die liebt.
Das in Dir, das liebt, das ist, wer Du wirklich bist, und DIEJENIGE SEIN, die liebt, macht es einfach das hier zu lieben, und das und das und das...

... Und dann spielt es keine Rolle, was das Objekt Deiner Liebe ist, wenn Du einfach
die Liebende BIST.

Du hälst Ausschau nach Liebe, die auf Dich gerichtet ist, statt nach Liebe Ausschau zu halten, die DURCH DICH schaut.

In Deiner Bewusstheit von Nicht-Selbstliebe, kannst Du die Liebe DES SELBST nicht finden. Und deshalb versuchen wir ja nur eine Brücke für Dich bereitzustellen.

"Ich liebe es, zu lieben. Ich liebe das Gefühl, Dich zu lieben. Und wie Du zu mir stehst, ist für mich vollkommen unwichtig dabei. Ich liebe einfach mein eigenes Gefühl, Dich zu lieben."


Danke!!! :gvibes:

Weil ich Kinder so toll finde, habe ich mir irgendwann mal ein süßes Kinderfoto von mir selbst rausgesucht,
ich sehe da so niedlich frech und lebensfroh aus, da kann ich gar nicht anders als das Kind auf dem Foto zu lieben.
Oft küsse ich das Bild sogar und umarme "dieses Kind" in Gedanken.
Bin ich dann in diesem Gefühl zu lieben, dann fällt mir das umswitchen (also das bewußtmachen, dass ich das ja selbst bin), gar nicht schwer und ich kann sogar mich selbst umarmen, und dann die ganze Welt...

Da kommt mir grade der Gedanke,
geht es eigentlich darum, sich selbst in den anderen Dingen zu "erkennen"?
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Re: Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon zimtstern » 21. Mär 2011, 01:19

(ich konnte den Beitrag nicht mehr editieren, aber ich wollte noch etwas hinzufügen)

In der (herkömmlichen) psychologischen Literatur habe ich schon öfters gelesen: wenn man etwas liebt, dann erkennt man etwas von sich selbst in dem Objekt der Liebe, man identifiziert sich, oder man könnte auch sagen man erweitert sich um das Objekt.
Was ja nichts anderes heißt, als dass man das geliebte Objekt vereinnahmt, es als ein Teil von sich selbst sieht. (so ist es ja auch bei der Identifikation).

Nun ist es im LOA Sinne ja auch so, dass sich die Dinge (die möglichen Objekte unserer Liebe) in unserer Realität manifestiert haben, weil wir uns mit der Idee dieser Dinge identifiziert haben...
also ist es eigentlich genau umgekehrt zur Psychologen-Theorie... es geht nur darum dies wieder zu erkennen?
Zu erkennen dass das alles unsere eigene Schöpfung ist, und diese Dinge aus der Liebe / aus uns heraus, geboren wurden? (sogar das kleine physische Ich)

Was meint ihr?
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Re: Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon lawofattraction » 21. Mär 2011, 08:15

zimtstern hat geschrieben:In der (herkömmlichen) psychologischen Literatur habe ich schon öfters gelesen: wenn man etwas liebt, dann erkennt man etwas von sich selbst in dem Objekt der Liebe, man identifiziert sich, oder man könnte auch sagen man erweitert sich um das Objekt. Was ja nichts anderes heißt, als dass man das geliebte Objekt vereinnahmt, es als ein Teil von sich selbst sieht. (so ist es ja auch bei der Identifikation).


Hallo Zimtstern,

diese Identifizierung mit dem anderen ist ja das, was man in der Psychologie Symbiose nennt. Die Verschmelzung mit und Abhängigkeit von einem anderen Menschen. Und genau darum handelt es sich bei der Abrahamlehre nicht, es läuft ihr sogar vollkommen entgegen.

Bei Abraham lernen wir, dass wir eigenständig und ohne Hilfe einer äusseren Instanz Schöpfer sind. Ausdehnung wird daher nicht durch ein Objekt oder einen Menschen erzielt, sondern durch das eigene Schöpfertum, d.h. die Tatsache, dass wir erschaffen können. Alles andere würde in die Abhängigkeitsschiene gehen, die besagt, dass wir andere brauchen, um etwas zu tun, zu sein, zu lieben und um glücklich zu sein. Die Vereinnahmung eines anderen würde sogar regelrecht gegen das verstossen, was Liebe wirklich ist. Liebe ist Freiheit, kein An-sich-Binden durch Streben nach Symbiose oder Einheit mit einem anderen Menschen. Wir brauchen nichts und niemanden, um "eins" zu werden, Einheit ist nur möglich, wenn das (kleine) ich das (grosse) ICH trifft. Bzw. Verschmelzung von allem, die aber nicht auf der physischen Ebene stattfindet.

zimtstern hat geschrieben:Nun ist es im LOA Sinne ja auch so, dass sich die Dinge (die möglichen Objekte unserer Liebe) in unserer Realität manifestiert haben, weil wir uns mit der Idee dieser Dinge identifiziert haben...


Nicht identifiziert - wir haben ihre Präsenz in unserer Realität als mächtige Schöpfer erschaffen, zu unserer Freude, zu unserer Ausdehnung. Es ist ein grosser Unterschied, ob wir etwas im Aussen antreffen und uns damit identifizieren oder ob wir anerkennen, dass wir alles, was wir in unserem Leben finden, als Schöpfer aufgrund des Gesetzes der Anziehung vorfinden. Das gilt für Dinge, bei denen eine Identifikation sehr fragwürdig wäre, und das gilt noch mehr für Menschen, von denen jeder einzelne ein ebenso eigenständiger mächtiger Schöpfer ist wie wir selbst. Wir brauchen weder eine Ergänzung vom Aussen noch eine Identifizierung mit etwas Äuserem.

Weisst Du, die Abrahamlehre ist eigentlich ganz einfach und ganz klar. Psychologische Erklärungsversuche verwirren nur, sie versuchen, etwas zu verschleiern und auf Wegen zu beschreiben, die weder zutreffend noch hilfreich sind. Sie verschleiern die Klarheit und auch die Einfachheit. Ebenfalls sind die Hilfsansätze der Psychologie meist nicht vorwiegend lösungsorientiert und noch viel weniger ermächtigend.

Lieben Gruss und einen schönen sonnigen Frühlingsanfang für alle.
Loa



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Re: Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon Kia » 21. Mär 2011, 10:35

Liebe Loa,

ich geniesse es immer Deine wunderbaren einfachen, klaren Texte zu lesen. Es ist so wohltuend und erleichternd:
lawofattraction hat geschrieben:diese Identifizierung mit dem anderen ist ja das, was man in der Psychologie Symbiose nennt. Die Verschmelzung mit und Abhängigkeit von einem anderen Menschen. Und genau darum handelt es sich bei der Abrahamlehre nicht, es läuft ihr sogar vollkommen entgegen.

Bei Abraham lernen wir, dass wir eigenständig und ohne Hilfe einer äusseren Instanz Schöpfer sind. Ausdehnung wird daher nicht durch ein Objekt oder einen Menschen erzielt, sondern durch das eigene Schöpfertum, d.h. die Tatsache, dass wir erschaffen können. Alles andere würde in die Abhängigkeitsschiene gehen, die besagt, dass wir andere brauchen, um etwas zu tun, zu sein, zu lieben und um glücklich zu sein. Die Vereinnahmung eines anderen würde sogar regelrecht gegen das verstossen, was Liebe wirklich ist. Liebe ist Freiheit, kein An-sich-Binden durch Streben nach Symbiose oder Einheit mit einem anderen Menschen. Wir brauchen nichts und niemanden, um "eins" zu werden, Einheit ist nur möglich, wenn das (kleine) ich das (grosse) ICH trifft. Bzw. Verschmelzung von allem, die aber nicht auf der physischen Ebene stattfindet.


Einfach wunderbar, dies zu erkennen.
Bild

Herzlich

Euch allen einen wundervollen Frühlingsanfang
Kia
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Re: Gut genug und sogar wunderbar

Beitragvon zimtstern » 21. Mär 2011, 19:25

Hallo Loa,

ich fühle mich grade ein wenig missverstanden, ich glaub ich muss das noch mal kurz erklären,
diese herkömmliche psychologische Erklärung mit der Identifikation, habe ich aus einem Buch das ich vor Jahren mal gelesen habe ("The road less traveled" scott peck), hier wird verlieben mit identifikation gleichgesetzt, nicht nur zwischen Menschen sondern zB. auch bei Hobbies.
Jemand kann seinen Garten lieben, so dass dieser ein Teil von ihm wird, man spricht auch davon sich selbst zu "erweitern". Ich würde das nicht mit Symbiose gleichsetzen, das wäre noch mal was anderes.

Nun ist natürlich vollkommen klar, dass alle die das LOA nicht kennen, nur beobachten und Rückschlüsse auf Grund dieser Beobachtungen ziehen. Ich finde Scott Peck hat richtig beobachtet, und diese Beobachtung erklärt, aber er wußte natürlich nicht, dass wir nicht wie Adam&Eva in den Garten Eden gesetzt wurden und nun alles vorfinden,
sondern dass das was wir vorfinden unsere eigene Kreation ist.

Deshalb habe ich auch im Abschnitt nach diesem Zitat geschrieben dass es bei dem LOA genau umgekehrt ist.
Wir finden nichts vor, das uns praktisch vor die Nase gesetzt wurde und mit dem wir uns dann indentifizieren können oder auch nicht,
sondern wir finden vor womit wir uns bereits identifiziert haben bevor es sich hier in unserer physischen Realität manifestiert hat.

vielleicht ist der Begriff "Identifikation" irgendwie missverständlich, vor Abraham habe ich "The Secret" gelesen, und wenn ich mich richtig erinnere wurde beim manifestieren immer davon gesprochen dass man sich zuvor mit dem, was man sich wünscht identifizieren muss. Man muss (schwingungsmäßig) das sein, was man sich wünscht, erst wenn es da keine differenz mehr gibt, manifestiert es sich.

Das geschieht natürlich auch unbewußt, und dann manifestieren sich Dinge mit denen man sich nicht identifizieren will und gar nicht verstehen kann wieso sich das überhaupt manifestiert hat... Aber Tatsache ist doch, so lange die Dinge in unserer Realität existieren, sie förmlich an uns kleben, auch wenn wir ablehnen, dann sind wir doch noch mit ihnen identifiziert. Also wir stimmen noch schwinngungsmäßig mit ihnen überein. Sonst wären sie doch schon längst nicht mehr in unserer Realität...

Und warum ich das überhaupt gepostet habe, - das hat ja jetzt eigentlich nur für Verwirrung gesorgt, - mir hilft die Vorstellung ungemein, dass all die Dinge die in meiner Realität vorkommen, ursprünglich durch mich hier sind, durch meine bewußte oder unbewußte Identifikation mit ihnen.
Das allles sind so zu sagen meine "Babies", ob ich sie nun mag oder nicht. Meine Blumen, meine Mitmenschen, alles was mir gute und was mir schlechte Gefühle bereitet.
Und um Widerstand abzubauen (und der muss ja abgebaut sein, damit ich mich neu ausrichten kann), hilft mir diese Vorstellung.
Und da dachte ich an diesen Scott Peck, der schrieb dass Liebe und Identifikation eigentlich das selbe sind, und deshalb schrieb ich "die Dinge in meiner Realität wurden aus Liebe geboren"...

Ich dachte so wäre es ganz im Sinne von dem LOA.... Oder hat sich da bei mir ein Denkfehler eingeschlichen?

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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