Grenzen und Widerstand

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Grenzen und Widerstand

Beitragvon Liebeszauber » 30. Mär 2010, 17:47

Liebe Abe`ler,

ich war im Kino... der Film ( Los Angeles 2006) war so traumhaft schön. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, Esther hat es prächtig gemacht, all die vielen Leute, und ihre Fragen, es wurde viel gesprochen, und doch kam ich heraus mit einer riesen Portion Achtung, Wertschätzung und Liebe angereichert- es war superb.
Über dem kleinen Kinosaal lag so viel Zärtlichkeit, Eleganz ( danke Loa!) und vibrierende Liebe, es war eine ganz besondere Stimmung für mich im Saal :lieb: :danke: , auch war es ja mein erster Film mit ABRAHAM.
( Ich würde so gern mehr erzählen, was mir in einzelnen Szenen/ Antworten auffiel bzw. besonders gefiel, doch ist im Moment nicht die Zeit dafür, vielleicht später :P ). -

Mich beschäftigt seit geraumer Zeit das Thema `Abstand`- `Grenzen` und ich versuch mal, meine Frage in Bezug zu setzen zu einer Sache aus dem Film, in dem die Rede von dem Mann (ich nenne ihn mal A) war, der an den Strand gehen wolle, und ein anderer (B) würde ihm verbieten, dies zu tun- unter Androhung von Prügel mit dem Baseballschläger. ( Abraham / Esther schilderten dies als ein Beispiel, um Widerständen zu begegnen). Nun wäre die Lösung schlicht und einfach, A malt sich in den schönsten Farben seinen Besuch am Strand aus, bei Tag wie bei Nacht, B könne ihn kaum 24 Std. beobachten bzw. davon abhalten, an den Strand zu laufen, irgendeine Chance würde sich auf diesem Weg bieten, an den Strand zu gelangen..
Am eindrücklichsten fand ich, wie die Sache lt. LoA immer ausgehen wird. :kgrhl: Es hieß nun, B wird aus dem Schwingungsfeld von A verschwinden, weil er nicht mehr in Resonanz steht mit der hohen Schwingung von A, der ja im Grunde genommen sich durch fleißiges Imaginieren bzw. Visualisieren längst an den Strand `gebeamt` hat :lol: - und damit wird für A der Weg an den Strand frei.(Ich hoffe, ich hab`s einigermaßen treffend beschrieben, bitte korrigieren, wenn nötig).

Und jetzt meine Frage: Wie stelle ich es an, wenn ich das Gegenteil mir wünsche, nicht einen Widerstand aufzulösen, sondern mich selbst als Widerstand wahrnehme und im Grunde genommen mich am Liebsten in Luft auflösen würde. Beim Autofahren erlebe ich es als störend, dass die meisten immer noch weit auffahren. Bin ich auf der Autobahn unterwegs, und befinde mich auf einer 6-spurigen Route auf der 3. Fahrbahn links zum Überholen, dauert es nicht lange, bis PS- starke Driver im Rückspiegel auftauchen, die mich auf`s Korn nehmen :rleye: .
Ich habe es schon probiert mit `Diese Erde bietet unendlich Raum für jeden von uns` und freute mich allein über eine solche Vorstellung , dann ging es schon mal besser - man hielt vereinzelt mehr Abstand. Doch kaum fahre ich nun zweimal die Woche auf die Stadtautobahn und habe nicht diesen Gedanken, fühle ich mich gleich wieder bedroht durch Dicht- Auffahrer :teuflischgut: hinter mir . Glaubt ihr, alles verschwindet, wenn man dieselbe Situation nur noch vortexmäßig gestaltet? Wer kann mir erklären, wo die drängelnden Driver dann alle sind?
Bin ich dann gar nicht mehr zu sehen? Ich versteh`das nicht so recht.
Ich möchte das Thema dauerhaft für mich lösen, da es einen Zusammenhang gibt, der mich immer noch bremst in meinem Fortschreiten

Da ist ein Ohnmachtsgefühl aus meiner Kindheit und Jugend- die ich aus ein paar Gründen, die ich gar nicht alle aufzählen möchte, tagein, tagaus fremdgesteuert erlebt habe. Oberstes Gebot war, einem Elternteil zu folgen, welches die totale Kontrolle inne hatte, Übergriffe in Form von Einmischung waren lange Zeit an der Tagesordnung, hätte ich Widerstand geleistet, wäre ich gestorben- an Liebesentzug.
Abraham helfen mir nun sehr dabei, meine ursprüngliche Lebensfreude wieder zu finden, Spass und Vergnügen im Leben zu empfinden, egal, was andere über mich sagen. Durch die vielen Übungen, die ich seitdem mache, hat sich absolut mein Empfinden gewandelt, wer alles Einfluss auf mein Leben hätte... n i e m a n d außer mir selbst. Doch es ist noch im Wachsen, und eigentlich geht es auch um Nein sagen, auch wenn Abe eher sagen, gebt den Leuten Recht. *seufz ..Aber das ist vielleicht schon wieder ein anderes Thema.:|
Bin dankbar für eure Ideen

Liebeszauber-in :itsmagic:
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon Sandy » 30. Mär 2010, 21:38

Hallo Liebeszauber !
Wenn ich ins Auto steige praktiziere ich immer Abschnittsweises Wünschen, ich sagen dann ich wünsche mir Sicherheit, ich bin Aufmerksam-die anderen Verkehrsteilnehmer auch, und ich habe fliessenden Verkehr.
Das klappt immer gut, und ich fühle mich auch sicher. Vermutlich trifft man dann einfach nicht auf diese Drängler,
oder sie verhalten sich dann genau in dem Moment des zusammentreffens anders, weil der Fokus gar nicht darauf liegt sondern im Gegenteil.
Liebe Grüsse
Sandy
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon shaoli » 31. Mär 2010, 07:23

Guten Morgen Liebeszauber-in,

du rennst bei mir offene Türen ein.Und ich glaube inzwischen tatsächlich,das sich alles löst,wenn man konsequent versucht,in Verbindung zu sich selber,zur Quelle,im Vortex zu kommen.Ich kann dir versichern,das ich,obwohl ich jeden Tag viel mit dem Auto unterwegs bin,selten bis nie auf Drängler treffe.Dafür ist mir eine Weile auf jeder Fahrt ein Krankenwagen begegnet.Die Bedeutung habe ich diesem begegnen gegeben,Aufmerksamkeit darauf gelenkt,also mußte er mir wohl begegnen UND auffallen.Wenn sich mein Focus ändert,treffe ich auch keine Krankenwagen.Oder vielleicht doch und sie fallen mir lediglich nicht auf-und so wird es auch mit deinen Dränglern sein.Das können andere hier sicher viel schöner und verständlicher in Worte packen als ich.
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon Kia » 31. Mär 2010, 07:29

So wie Du es in Worte packst ist genau richtig, weil Du richtig bist, so wie Du bist, Shaoli,
es ist immer gut genug, es ist sogar ausgezeichnet - und so wunderbar kurz. :ros:
Herzlich
Kia
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon LillyB » 31. Mär 2010, 11:53

Hallo Liebeszauber,

meist steckt ja ein anderer Grund, Motivation, Energieloch dahinter, als das was sich im Außen zeigt. Meine Erfahrung in so einer Sache: Das liebe Auto und die Drängler können gar nichts dafür.

Vertrauen, Selbstwertschätzung, und liebe Dein Auto und schau was Dir im Auto, auf der Fahrt gut tut, wohin es Dich bringt - an schöne Orte und wie nützlich. Ein tolles Vehikel. Darauf würde ich meine Aufmerksamkeit lenken. Z.B. liebe ich Busfahren. Du brauchst dazu noch die Methode, die Dir am liebsten ist. Ich gehe dann in die Einzelheiten des "Objektes" (z.B. war das Mal ein langdauernder, nerviger Punkt -bzw. sogar mehrere, ich bekomme dann ja auch immer mehr davon :rleye: am Arbeitsplatz), als ich völlig übersensibel gegen alle Störungen war. Immer störte mich was. Passiert heute auch noch (lass ich dann vorbeifließen, wie Kia immer so schön sagt), dass ist der "innere Kritiker".

Der Schlüssel heißt für mich in solchen Dingen Fokus verändern in Richtung zu mir und wertschätzen, was das Zeug hält. Nicht den Sticker drüber, nein. Anfangen mit kleinen Dingen, die mir leicht fallen zu schätzen und dann immer weiter. Also meine Beziehung zum Auto und fahren zu verändern. Ich habe das (mein obiges Beispiel) dann an meinem Arbeitsplatz gemacht. Ich kann Dir nur sagen, das hat reingehaun wie eine Bombe. Ich bin so felsenfest mit den positiven Aspekten meines Jobs und Umfeld verbunden, das ist die reinste Freude. :kuss: Tja, wer soll da was entgegen setzen oder stören, wenn ich andauernd voller guter Empfindungen dort herum laufe? Niemand. Und so verschwinden (Du gehst praktisch auf eine andere Wahrnehmungsebene) die Energien, die dazu nicht mehr passen (sogar die entsprechenden Menschen von heute auf morgen) - oder ich sehe sie nicht - nehme sie völlig anders wahr. Die Kunst ist die Entscheidung und die Konsequenz, wie es hier schon genannt wurde.

Überleg doch mal, wo Du im Kleinen anfangen kannst, etwas Gutes darin zu sehen. :loveshower: You are the Creator! :hregen: A great Creator! Wonderful Creator! Special Creator! Beautiful Creator! And nobody else.

Basta - äh - ALOHA
Lilly :ros:
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon Kia » 31. Mär 2010, 13:48

Wunderbar, Lilly, einfach fantastisch :danke:
so funktioniert es sicher Liebe Liebeszauber :gvibes: :loveshower:
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon Liebeszauber » 31. Mär 2010, 14:25

aaaaaaaaaaaaaah , ihr seid hier alle wonderful.

Ich hab gleich was zu tun, komme später wieder :vortex: - und wie gern :five:
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon lawofattraction » 1. Apr 2010, 08:56

Liebeszauber hat geschrieben:Glaubt ihr, alles verschwindet, wenn man dieselbe Situation nur noch vortexmäßig gestaltet? Wer kann mir erklären, wo die drängelnden Driver dann alle sind?
Bin ich dann gar nicht mehr zu sehen? Ich versteh`das nicht so recht.


Hallo Liebeszauber & All,

nach dem Gesetz der Anziehung bist Du dann unsichtbar, wenn Du kein Match mehr zu den Dränglern bist. Das Universum führt alle energetisch kompatiblen Komponente zusammen, sie ziehen sich gegenseitig an - das gilt für die Erfüllung unserer Wünsche genauso wie für alles das, was uns scheinbar ungewollt tagtäglich so geschieht.

In dem Moment, wo Deine Energie also mit den Dränglern matcht, machen sie sich bei Dir bemerkbar und werden präsent. Die Energie des "Drängelns" kann sich in vielfältiger Form manifestieren. Geht Dir zum Beispiel in Deinem Leben irgendeine Angelegenheit nicht schnell genug? Hast Du oft innere oder äussere Eile? Bist Du ungeduldig? Von was sonst oder wem fühlst Du Dich bedroht oder empfindest es als übermächtig? Sitzt Dir jemand oder eine Angelegenheit im Nacken? Wer oder was versucht Dich an die Seite zu schieben?

Drängler haben ja oft einen enormen Energieüberschuss, den sie in ihren Autos auch noch sehr anschaulich präsentieren können. Das geht vom "jetzt komme ich" bis zum "ich habe nie genug Zeit oder andere stehen mir im Weg und behindern mich"; aber natürlich auch "ich bin wichtiger als alle anderen" und "Dir zeige ich, wer der Stärkere ist" - dann über die Entsprechung der Stärke der PS. Es gibt aber so viele Facetten dieser Drängel-Energie, wie es Menschen gibt. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Analogien zu betrachten - ich finde jedenfalls immer was.

Ich fahre ja ziemlich viel Auto, und auch viel lange Strecken. Ich weiss immer, warum ich um den Elbtunnel herum feststecke, warum ich mich verfahre, warum jemand meint, mir Verkehrserziehung angedeihen lassen zu müssen und so weiter. Zumindest immer dann, wenn ich genug Einsicht habe, nach innen statt nach aussen zu schauen. :clown:

Gestern bin ich 1000 km in wunderbarem Fluss gefahren, keine Staus, keine Drängler, keine Verzögerungen, keine Brummis = "Stärkere", die vor mir ausscherten. Sogar das Wetter bescherte uns fast durchgehend Sonnenschein - ganz entgegen den Wetterprognosen. Die paar kurzen Regenschauer haben uns wunderbare Regenbogen geschenkt. Und die meiste Zeit habe ich mich über die ersten grünen und blühenden Bäume und auf den bevorstehenden Familienbesuch gefreut, mich angeregt mit meinem Mann unterhalten und war wunderbar im Vortex. Und ausserdem haben wir Abraham auf der Alaskan Cruise gehört - absolut vortex-isch, diese Fahrt. :gvibes: (Ich kenne aber auch andere.)

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon ZaWo » 1. Apr 2010, 13:12

Hallo Liebeszauber,

ich glaube auch, da geht es darum, sich seinen eigenen Raum im Leben nicht zuzugestehen, verbunden mit dem Wunsch andere bloß nicht zu stören, einzuengen, böse zu machen etc.
Zunächst darf man natürlich andere stören soviel man Lust dazu hat. Das Stören selbst ist gegenüber dem anderen eine passive Aktion, da derjenige sich das ja selbst anzieht. :tja: Also warum nicht mal durch dich gestört werden? :lol: Es bleibt trotzdem sein Problem, dass die "linke Spur anderweitig besetzt ist".
Guck halt nicht so oft in den Rückspiegel und damit wie die anderen auf dich reagieren. Sieh dich nicht durch die Brille der anderen. 8-)

Weiterhin gibt es im Leben wohl viel mehr Sowohl/Als-Auch- als Entweder/Oder-Lösungen. Auch wenn ein anderer das nicht glaubt und dich deswegen aktiv bekämpfen möchte, könnte sich der andere ja irren und das LoA nicht.
Immer wieder weggehen, weil das Kämpfen nervt und du andere nicht einschränken willst, verkleinert deinen Lebensraum immer weiter bis da überhaupt kein Platz mehr ist, der nicht von wem anderen eingefordert wird. Das ist so, weil durch deine Suche nach einer Nische für dich nie ein freier Platz zu finden ist. Das macht die Mangelmotivation. Jetzt kannst du schlussfolgern, dass es für dich überhaupt keinen Platz im Leben gibt oder deine Vorgehensweise in Frage stellen. In diesem Fall ist deine Vorgehensweise der Fehler. Deinen Platz kannst du nicht finden, du musst ihn erzeugen, da er immer genau da ist wo du auch gerade bist. In dir drin.

Wenn das LoA stimmt - wovon ich ausgehe :P - dann akzeptiere zunächst, dass du andere störst z.B. die Drängler. Das ist vollkommen ok. Warum sie da sind weisst du ja auch. Ist halt so momentan und der Platz an dem du gerade stehst.

Meine Ideen dazu:
Erlaub dir deine Wünsche, zentrier dich mehr in dir, achte nicht so viel auf andere, halte das Sowohl-Als-Auch für möglich, verteidige dich nicht, erkläre anderen nicht zuviel.....gestehe dir Raum zu und vertraue darauf, dass dir jeder Raum, den du für nötig hältst zusteht und verfügbar ist.

PS: Wie Co-Creation technisch abgewickelt wird und wie das LoA die passenden Komponenten ohne Zeitverzug und trotzdem in einem linear abfolgenden Leben zusammenführt, weiß ich nicht. Ich kanns mir auch nicht vorstellen. Meine Wahrnehmung scheint dafür nicht ausgelegt zu sein. Das ist wohl ein Teil des Schleiers.
Ich frag mich dann: "Würde ich den Toaster auch benutzen, wenn ich nicht begreife, warum Strom fließt?"
ZaWo
 

Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon Liebeszauber » 1. Apr 2010, 16:59

Oh oh, mir fehlen ein bissl die Worte, wie viel ihr mir gerade geholfen habt. Eine warme Welle der Energie, Abe energy , weht hier herüber, und ich bin so berührt durch alle eure Antworten.
Auch auf die Gefahr hin, einen " Ich schaffe mir Platz" -Roman zu schreiben :teuflischgut: , möchte ich folgendes antworten..

Sandy
und ich fühle mich auch sicher.
Genau das ist es, wonach ich nun immer mehr Ausschau halten werde, diese Sicherheit, die mir lange fehlte, in mir, um mich herum, in Vielem.

Shaoli
,obwohl ich jeden Tag viel mit dem Auto unterwegs bin,selten bis nie auf Drängler treffe.

Wie gut auch einmal zu hören, dass es das gibt! Viel fahren und von keinen Dränglern `verfolgt` zu werden, allein die Vorstellung gibt mir neue Kraft und ich werde an dich denken :ros:

LillyB
Ich bin so felsenfest mit den positiven Aspekten meines Jobs und Umfeld verbunden, das ist die reinste Freude.

Und deinen Beitrag zu lesen, ist ebenfalls die reinste Freude, er ist so ermunternd. Ich kann es bildlich vor mir sehen, wie du dir ein solch prima funktionierendes Arbeitsplatz-Klima geschaffen hast, ich kann viel davon profitieren beim Übertragen auf das Autofahren.

Kia
so funktioniert es sicher Liebe Liebeszauber

Danke für das Mut machen!

Loa
In dem Moment, wo Deine Energie also mit den Dränglern matcht, machen sie sich bei Dir bemerkbar und werden präsent. Die Energie des "Drängelns" kann sich in vielfältiger Form manifestieren. Geht Dir zum Beispiel in Deinem Leben irgendeine Angelegenheit nicht schnell genug? Hast Du oft innere oder äussere Eile? Bist Du ungeduldig? Von was sonst oder wem fühlst Du Dich bedroht oder empfindest es als übermächtig? Sitzt Dir jemand oder eine Angelegenheit im Nacken? Wer oder was versucht Dich an die Seite zu schieben?

Weißt du, Loa, nach meinem Eintrag hier kamen mir ganz ähnliche Gedanken..wie erleichternd, dass das nun mit der Anwendung der Gesetze sich so leicht einstellt, deine Worte haben mich dennoch bewegt. Da ist natüürlich was dran, von " Ich habe meinen Platz noch nicht gefunden in dieser Welt" bis hin zu " Mach dich bemerkbar", " Nimm deinen Raum ein". Danke vielmals für deine Überlegungen, ich bleibe dran :gvibes:

ZaWo
Wenn das LoA stimmt - wovon ich ausgehe - dann akzeptiere zunächst, dass du andere störst z.B. die Drängler. Das ist vollkommen ok. Warum sie da sind weisst du ja auch.

Und dasfinde ich wiederum klasse zu hören, hach, keine Rücksichtnahme mehr, ewig dieses, naja , was sagen die Leute? :gaah: Sie ziehen es selber an...Korrekt, wandert ebenfalls in meine Aufmerksamkeit.

Erlaub dir deine Wünsche, zentrier dich mehr in dir, achte nicht so viel auf andere, halte das Sowohl-Als-Auch für möglich, verteidige dich nicht, erkläre anderen nicht zuviel.....gestehe dir Raum zu und vertraue darauf, dass dir jeder Raum, den du für nötig hältst zusteht und verfügbar ist.

Endlich die `Erlaubnis` :clown: , dem einen oder anderen Redeschwall Einhalt zu gebieten. Genauso ist es, wie du sagst. :danke:

ich glaube auch, da geht es darum, sich seinen eigenen Raum im Leben nicht zuzugestehen, verbunden mit dem Wunsch andere bloß nicht zu stören, einzuengen, böse zu machen etc.
Zunächst darf man natürlich andere stören soviel man Lust dazu hat. Das Stören selbst ist gegenüber dem anderen eine passive Aktion, da derjenige sich das ja selbst anzieht. Also warum nicht mal durch dich gestört werden? Es bleibt trotzdem sein Problem, dass die "linke Spur anderweitig besetzt ist".

Klingt so einleuchtend- absolut einleuchtend :lol:

Seid alle miteinander :hug: und :herzen: forever
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon Liebeszauber » 1. Apr 2010, 17:55

Und natürlich hat das Ganze auch mit dem Umgang mit mir selber zu tun. Grenzen zu erfahren, sie zu überschreiten, ein weites Feld.
Ich ertappe mich gerade dabei, wie ich so manches Mal Tätigkeiten fortsetze, obwohl ich schon meinen Vortex verlassen habe- und damit das gute Gefühl, mit dem ich diese aufgenommen hatte.
Ein Erkennen tut bereits erste Wirkung.. wenn ich müde werde, meine Haltung zu verändern, ein anderes Programm einzulegen sozusagen- PAUSE machen, oder oder - - -
ABRAHAM machen es erfolgreich möglich für mich, mir immer stärker bewusst zu machen
- wie geht es mir eigentlich grad?
- was tut mir jetzt gut ?
- es dann auch zu tun :heartsmiel:
Nachhaltige Trauma zu erleben, bedeutete, mich selbst und meinen Körper überhaupt nicht zu fühlen. Seit ich mit den Übungen von Abe arbeite, eröffnen sich mir Welten, meine Wahrnehmung im Körper voranzubringen, ich spüre z.B. eine klare Durchlässigkeit und Widerstandslosigkeit in jeder Faser meines Seins, wenn ich "nur " ein Focus Wheel gemacht habe, voller Hingabe und Spass. Ich hätte nie gedacht, dass eine Schwingungsanhebung im Körper so super wahrnehmbar wird für mich, sie ist mein ganzes Instrumentarium, was es braucht, um glücklich zu sein
... und im Erfolg (= Wohlgefühl) zu baden ...
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon LillyB » 1. Apr 2010, 19:16

Hallo Liebeszauber,

das ist ja so wunderbar zu lesen, Deine Erfahrungen. :loveshower: Ich freue mich total mit Dir! Was Du über Deine Wahrnehmung bezüglich des Körpers schreibst ist toll! :gvibes: Es ist wie - als begleiten uns Abraham - oder diejenigen aus der Gruppe, die mit unserem IB sprechen und die wir jeweils empfangen, so mein Feeling. Ich hatte heute ein lustiges Kurzerlebnis (neben vielen anderen Lieferungen der gesamten Woche!). Auf meiner Heimfahrt sehe ich ein Auto (ich lese und schaue nur selten aus dem Fenster), da stand auf dem Nummernschild: IB 777 :kgrhl: und ich fragte mich noch, soll ich den längeren Weg nehmen (viel erledigen, Wetter total Aprillig) oder den ganz kurzen. Dann nahm ich darauf hin den ganz kurzen und ging schnell in den Supermarkt neben an. Ging gemütlich dort einkaufen. Als ich wieder raus bin, trifft mich fast der Schlag: Die Straße war voller Hagelschauer! Überall standen Leute unter.

Und ich? Ich hatte gar nichts bemerkt, sondern gemütlich meinen Einkauf gemacht. Das ist absolut Abish und es wird immer wieder bestätigt, wie ich es auch bei Dir lese. Die Wege sind total individuell auf jeden zugeschnitten. Ein wunderbarer Zauber :uns: Herzliche Glückwünsche :ros:

ALOHA
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon shaoli » 1. Apr 2010, 19:50

@Zawo,toll geschrieben,dieses weggehen,statt zu kämpfen,weil ich andere nicht einschränken will,das kenne ich nur zu gut und es war tatsächlich meine Vorgehensweise,die falsch war.Mittlerweile habe ich immer seltener das Gefühl,zu stören oder Angst vor der Wut anderer Menschen.Solange ich es aber so gehalten habe,hat sich die Abwertung,Ablehnung oder Wut "der anderen" mich voll erwischt.Seitdem ich mir durchschnittlich weit weniger Gedanken um die Reaktion der anderen mache,sondern MICH frage,ob mein Verhalten ihnen gegenüber mit meinem Wohlgefühl,meinem IB vereinbar ist,teilt sich mir die Reaktion nur noch am Rande mit und ich denke,das diese Menschen irgendwann für mich unsichtbar werden und wünsche ihnen Glück,wo auch immer sie dann sind.

Die Vorstellung,halt nicht in den Rückspiegel zu schauen,gefällt mir in dem Zusammenhang sehr :gvibes: :danke:
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Re: Grenzen und Widerstand

Beitragvon Liebeszauber » 2. Apr 2010, 12:00

Liebe LillyB,

:danke: :ros: :danke: :ros: , da kamen mir die Tränen,
so tief verstehe ich deine Worte zum körperlichen Empfinden.

Es ist eine Gnade für mich, d.h. ich empfange bedingungslose Liebe in höchster Schwingung,
mich hier mit dir/ euch auszutauschen- so rein und klar empfinde ich
deine/ eure Antworten.


Glückliche Ostertage für alle!
Eure Liebeszauber-in :itsmagic:
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