Glaubenssätze

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 13. Apr 2016, 15:35

Hallo zusammen,

ich habe mal eine "doofe" Frage:
Wenn ich den Glaubenssatz verinnerliche, dass ich Hilfe und positive Erlebnisse von außen bekomme, weil ichs verdient habe, obwohl ich nicht mehr weiter weiß und eigentlich nicht in positiver Schwingung bin, müsste es dann nicht auch funktionieren? Weil mein Glaube so ist?

Bisher habe ich mich dann eher umgekehrt reingesteigert, mensch, wenn ichs nicht schaffe, im Reinen mit mir zu sein, ziehe ich ja erst recht noch mehr Negatives an, jetzt schnell was anderes gedacht und gemacht, und wehe, es funktioniert gerade einfach nicht. Dieses Wissen hat mich natürlich nicht unbedingt weiter gebracht, außer der immer stärker werdenen Bestätigung dieses Glaubens.

Gruß, Malea
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Mik » 13. Apr 2016, 17:03

Hallo Malea,
wenn du dir dies oder etwas anderes erzählst und es führt zu Erleichterung u besseren Gefühlen, dann stimmt die Richtung. Dann gehts flussabwärts wie Abraham so schön sagen.
Und was machen deine Gefühle wenn du an deinen neuen Glaubensatz denkst?
LG Mik
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 13. Apr 2016, 17:43

Das fühlt sich natürlich viel besser an, wenn ich so sein kann, wie ich gerade bin, auch wenns ganz unten auf dieser EGS ist, und nicht davon ausgehen muss, jetzt hacken erst recht alle auf mir herum oder Angst davor zu haben, dass nur noch Schlimmeres passiert ;-)
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Kein_Schnee » 13. Apr 2016, 21:14

Hallo, Malea,

Malea hat geschrieben:Wenn ich den Glaubenssatz verinnerliche, dass ich Hilfe und positive Erlebnisse von außen bekomme, weil ichs verdient habe, obwohl ich nicht mehr weiter weiß und eigentlich nicht in positiver Schwingung bin, müsste es dann nicht auch funktionieren? Weil mein Glaube so ist?


Wenn Du wirklich daran glaubst, dann erkennst Du es daran, dass sich Deine Stimmung von verzweifelt (?) zu hoffnungsvoll ändert. Und das ist dann sehr günstig für Deinen Wunsch, Hilfe durch wen auch immer zu erhalten.
Was Du glaubst, geschieht.
Lass keine Zweifel zu.

Liebe Grüsse,

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Re: Glaubenssätze

Beitragvon lawofattraction » 14. Apr 2016, 08:00

Malea hat geschrieben:Wenn ich den Glaubenssatz verinnerliche, dass ich Hilfe und positive Erlebnisse von außen bekomme, weil ichs verdient habe, obwohl ich nicht mehr weiter weiß und eigentlich nicht in positiver Schwingung bin, müsste es dann nicht auch funktionieren? Weil mein Glaube so ist?


Hallo Malea,

Glaubenssätze sind gewohnheitsgemäss gedachte Gedanken, die oft unbewusst entstehen und keinen Widerstand haben und die sich irgendwann zu einer unwidersprochenen Überzeugung verfestigen. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass Du aus einer nicht guten Stimmung einen Glaubenssatz aufbaust - es sei denn, es ist ein nicht förderlicher, der aus immer gleichen negativen Situationen heraus gebildet wird - einen positiven aber wohl kaum.

"Ich bekomme Hilfe und positive Erlebnisse von aussen" ist daher nichts weiter als ein Wunsch, der genau wie jeder andere Wunsch behandelt wird - also daran glauben, dass er bereits im Vortex liegt und den Widerstand abbauen, so dass er hereinkommen kann.

"Weil ich es verdient habe" hat für mich etwas von einer Beschwörungsformel - so, als müsstest Du irgend jemanden da draussen davon überzeugen Dich zu unterstützen. Du bist aber Dein eigener Schöpfer, und nur Du musst daran glauben, dass Du etwas verdient hast. Wenn Du wirklich überzeugt wärst, dass Du etwas verdient hättest, so wärst Du bereits im Besitz dieses Wunsches und Du müsstest das nicht mehr betonen.

Das Betonen aber könnte in der Tat darauf hinweisen, dass Du nicht ganz daran glaubst, dass Du Gutes verdient hast. Und genau da wäre mein Ansatz, wäre ich an Deiner Stelle.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 15. Apr 2016, 09:46

Hallo Loa,

mir ist schon klar, dass es besser wäre, in dieser anderen Richtung zu arbeiten, anstatt abhängig davon zu sein, dass mir andere helfen. Und ein richtig gutes Gefühl für sich selbst ist auch mehr wert.
Ich habs halt in den vergangenen Jahren einfach nicht geschafft, dieses Gefühl für mich selbst länger als phasenweise aufrecht zu erhalten.
Also denke ich eher darüber nach, wie akzeptiere ich das, und wie kann ich mit den Anfällen von Selbsthass am besten über die Runden kommen. Und in denen schaffe ich es oft nicht, auch nur einen Hauch meiner eingeübten Tricks umzusetzen, fühle mich dann eben doch abhängig von irgendeiner Hilfe, und hab mich dann immer noch schlechter gefühlt, wenn ich wusste, die kann nicht kommen, ich mache mir selbst alles nur noch schlimmer, und die Angst, jetzt geht alles den Bach runter, weil ja Gleiches Gleiches anzieht und immer mehr davon. Hm, irgendwie hat mir das nicht sehr geholfen auf diese Art, richtig mit Abraham arbeiten kann ich nur, wenn ich mich eh schon recht entspannt fühle.
Die anderen Phasen sind aber eben auch da.Irgendwwas muss ich anders machen...
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Maike » 15. Apr 2016, 13:48

Hallo Malea,

warum soll es denn schlimm sein, sich Hilfe zu holen?

Malea hat geschrieben:fühle mich dann eben doch abhängig von irgendeiner Hilfe, und hab mich dann immer noch schlechter gefühlt, wenn ich wusste, die kann nicht kommen,


Ich weiß ja nicht, worum genau es geht. Aber Hilfe kann immer kommen. Passend zu deinem Setpoint. Die Hilfe, die dann kommt, sieht auf der Wut-Stufe sicherlich anders aus als wenn du Zufriedenheit empfindest. Und dann ist es auch eine Frage, wie du selbst diese Hilfe bewertest.

Malea hat geschrieben:richtig mit Abraham arbeiten kann ich nur, wenn ich mich eh schon recht entspannt fühle.


Ich kenne keine andere Lehre, die so umfassend ist wie die von Abraham. Selbst wenn du ganz unten auf der EGS bist, gibt es passende Prozesse. Wenn es ganz übel ist, gehe ich einfach schlafen oder lasse mich aus dem Flieger fallen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 15. Apr 2016, 19:02

Mir ist aufgefallen, dass ich nach einer Weile, wenns wieder bergauf geht, ja auch zu dieser Einstellung komme, ich will meine Ruhe haben und Zeit für mich, schlafen gehen oder zur Ablenkung Bücher lesen, irgendwas für mich tun, was mir gut tut.
Doch in den ganz üblen Momenten, die auch mal ein paar Tage andauern können, ist das für mich einfach nicht möglich. Dann merke ich, wie ich mich an alles klammere, an Personen oder mir irgendwen wünsche, um mich nicht so einsam zu fühlen. Das ist in dem Moment ein ziemlicher Zwang. Und da ich Abraham schon verinnerlicht habe, dass ich nicht unbedingt Liebe erwarten kann, wenn ich mich selbst gerade hasse, hats natürlich nie funktioniert, weil ich mehr und mehr erwartet habe, wenn ich mich selbst nicht mag, habe ich das auch im Außen nicht verdient, so von wegen, ich wussste es ja, gebt mir alle erst recht noch eins drauf.

Daher mein Gedanke, wenn es so ist, dass ich nicht so weit bin, in bestimmten Momenten gut zu mir zu sein und auf das Außen fixiert bin, wieso sollte man nicht lernen können, dann einen anderen Glaubenssatz zu haben. Nicht noch zu erwarten, dass ich so behandelt werde, wie ich mich gerade fühle, zumal irgendein Teil von mir ja schon weiß, dass ich nicht so wertlos bin, wie ich mich in den Momenten fertig mache.
Manche beten dann ja oder nutzen sowas wie einen Schutzengel, eine Macht von außen, letztendlich ists ja nur eine Hilfe für den eigenen Glauben an sich selbst.

Und ja, selbst so ein Glaube ist natürlich schon ein Hochklettern in der Gefühlsskala, wenns mir so richtig schlecht geht, käme mir auch das bisher nicht in den Sinn.

Freue mich jedoch gerade darüber, dass ich es für den Moment gar nicht mehr so nötig habe, aufs Außen zu schielen und auf Impulse von dort zu hoffen, die mich retten, lieber schalte ich das Telefon ab und will gar nicht abgelenkt werden vom Entspannen :gvibes:
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Kein_Schnee » 15. Apr 2016, 19:51

Liebe Malea,

Malea hat geschrieben:Daher mein Gedanke, wenn es so ist, dass ich nicht so weit bin, in bestimmten Momenten gut zu mir zu sein und auf das Außen fixiert bin, wieso sollte man nicht lernen können, dann einen anderen Glaubenssatz zu haben. Nicht noch zu erwarten, dass ich so behandelt werde, wie ich mich gerade fühle, zumal irgendein Teil von mir ja schon weiß, dass ich nicht so wertlos bin, wie ich mich in den Momenten fertig mache.


Wenn Du den Wunsch hast, von Außen Hilfe zu bekommen, dann verbinde Dich mit diesem Wunsch.
Wie genau soll die Hilfe aussehen?
Was erhoffst Du Dir durch die Hilfe?
Welches Gefühl wirst Du haben, wenn die Hilfe Dir zuteil wird.

Beschäftige Dich sehr intensiv mit allen Details Deines Wunsches und gleiche es immer wieder mit Deinem Gefühl ab.
Was fühlt sich gut / erleichternd an und was ist noch komisch /sperrig.
Je intensiver Du Dich in Gedanken mit Deinem Wunsch beschäftigst, desto stärker wirst Du in die Schwingung Deines Wunsches kommen.
Stell Dir vor dem Einschlafen vor, Du hättest bereits die Hilfe erhalten, die Du gerne hättest.
Und tue es regelmäßig.
Nur durch einen anderen Fokus kommst Du aus Deinem Hamsterrad raus und den kann man einüben.
Dein Wunsch ist der neue Fokus, auf den Du Dich ausrichten kannst.
Nutze vor allem die Phasen, in welchen es Dir etwas besser geht um einen Einstieg zu bekommen.
Dann fällt es Dir in schlechten Stimmungen leichter.

Lieben Gruß,

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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 16. Apr 2016, 10:22

Ich dachte ja auch mal, ich muss nur lange genug üben, und dann wird sich auch in den schlechten Phasen etwas verändern oder sie werden gar nicht mehr als so schlecht auftauchen.
Doch es ist ein ewiges Auf und Ab.

Zur Zeit kann ich das Grundthema so zusammen fassen, dass ich mich ständig sexuell benutzt fühle und mich oft benutzen lasse und nicht als ganzen Menschen gesehen. In längeren Geschichten aber auch von Fremden. Lange Phasen nur mit mir selbst und kaum äußeren Kontakten haben daran nie wirklich etwas verändert, außer dass ich eben mit mir besser kann und nach einer Weile allein sehr entspannt bin.
Doch je mehr ich es beispielswweise so gesehen habe, dass ich nie einen gescheiten Partner finde, wenn ich für mich nichts an dem Grundthema verändert habe, also ich kann nichts anderes erwarten, umso drastischer traten die Situationen auf mit dem benutzt fühlen und ja tatsächlich auch benutzt werden. Jede weitere Erfahrung macht mich noch wütender.
Wünschen tue ich mir dann in den Momenten, dass mir jemand das Gefühl gibt, dass ich mehr wert bin, weil ichs, wenn mir gerde wieder sowas passiert ist, mit bedrängt werden und weggeworfen werden, aus mir heraus nicht direkt kann. Und sei es nur, dass er mich davon ablenken kann, weil ich dann verbohrt bin und nur noch dieses schlechte Gefühl bin.

Im Großen und Ganzen würde ich inzwischen auch lieber zu der Einstellung kommen, dass ich auch mit diesem Päckchen, bei dem ich nicht weiß, ob das jemals ganz weg geht, eine einigermaßen vernünftigee Mann Frau Beziehung führen kann, und nicht den Rest meines Lebens allein sein muss, weil ich nur dementsprechende Typen anziehe. Habe das Warten und sich mit mir beschäftigen, in der Hoffnung, irgendwann so weit zu sein, satt.
Da würde ich auch den Kompromiss eingehen, dass es nicht 100 pro perfekt ist, wenn ich das nicht erwarten kann, denke nur inzwischen, manches kann man leichter mit jemandem wieder gut machen, wenn das allein heilen die letzten 10 jahre nicht funktioniert hat.
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Kein_Schnee » 16. Apr 2016, 10:45

Malea hat geschrieben:Habe das Warten und sich mit mir beschäftigen, in der Hoffnung, irgendwann so weit zu sein, satt.


Liebe Malea,

aus dem, was Du schreibst lese ich eine Beschäftigung mit Deinem Problem heraus, aber nicht mit Deinem Wunsch.
Wenn Du glaubst, Dich erst heilen zu müssen, bevor Du das haben kannst, was Du möchtest, steckst Du fest.
Dann beschäftigst Du Dich nämlich weiterhin mit Deinem Ist-Zustand, der Dir ja nicht gefällt.
Deshalb schrieb ich: Beginne, Dich mit Deinem Wunsch zu beschäftigen.
Lote ihn aus und versuche ein möglichst genaues Bild davon entstehen zu lassen.
So änderst Du die Perspektive und die Schwingung.

Malea hat geschrieben:Ich dachte ja auch mal, ich muss nur lange genug üben, und dann wird sich auch in den schlechten Phasen etwas verändern oder sie werden gar nicht mehr als so schlecht auftauchen.


Was genau hast Du denn geübt?

Lieben Gruß,

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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Maike » 16. Apr 2016, 14:27

Hallo Malea,

Malea hat geschrieben:Doch je mehr ich es beispielswweise so gesehen habe, dass ich nie einen gescheiten Partner finde, wenn ich für mich nichts an dem Grundthema verändert habe, also ich kann nichts anderes erwarten, umso drastischer traten die Situationen auf mit dem benutzt fühlen und ja tatsächlich auch benutzt werden.


Dein Vortexpartner befindet sich genau dort, am oberen Ende der EGS. Auch auf allen anderen Stufen manifestieren wir, nur eben Umstände und Begegnungen, die dann genau dem Setpoint entsprechen. Das ist aber kein Fehler oder bedeutet, dass du etwas falsch machst.
Im März hatte jemand ein Auge auf mich geworfen, der 1-2 Dinge an sich hatte, die mir gefielen und nach einem genervten "nicht schon wieder", entschloss ich mich, diese 1-2 Dinge zu wertschätzen.

Die EGS hochzuklettern kann Spaß machen, soll es sogar. Es geht immer darum, Gedanken zu finden, die sich besser anfühlen oder eben weniger besch...eiden.
Das in den Mittelpunkt zu stellen und ihm anstelle der Manifestationen oberste Priorität einzuräumen, ist Selbstliebe.

Malea hat geschrieben:wenn das allein heilen die letzten 10 jahre nicht funktioniert hat.


Du fokussierst dich damit auf der Annahme, dass etwas mit dir nicht stimmt und dass dieses Etwas erst aus dem Weg geräumt werden muss, bevor du die Erfüllung deines Wunsches erleben darfst. Das ist ein Stolperstein. Und es fühlt sich deshalb so schlecht an, weil es nicht mit der Sicht deines IB übereinstimmt. Du bewegst dich von dir weg, wenn du glaubst, dass du geheilt werden musst.

Abraham sagen, dass hinter jedem Wunsch der Wunsch steckt, sich gut zu fühlen. Das ist die Hauptsache, die du im Blick haben solltest.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Mik » 17. Apr 2016, 07:35

Liebe Malea,
eine sehr gute Freundin von mir hat ein ähnliches Problem. Wir haben stundenlang darüber gesprochen u was einer Realisierung ihres Wunsches entgegenstand war der Glaubenssatz, dass der Partner in der Beziehung Sex erwarten darf u wenn er abgelehnt wird, der Partner geht. Prompt übte der auch Druck aus. Daraus entstand der innere Konflikt, dass zu tun was sie eigentlich will u wünschte u den scheinbaren Wünschen des anderen entgegen zu kommen, damit er nicht enttäuscht ist u bleibt.
Wenn du nur dann Sex hast, wenn du ihn willst, hat dich nie jemand benutzt.
Es geht wieder um Selbstliebe in jedem einzelnen Moment.
Wenn das nicht stimmig ist, spüren beide das. Auch der Partner fühlt intuitiv, dass da ein schmerzhaftes Element im Spiel ist und das wirkt trennend.
Meine Empfehlung ist darum zuerst zu schauen, wie es sich f dich selbst anfühlen soll u dich zu fragen an welchen Punkten in einer Beziehung du dich selbst verrätst. Und wie würde sich das anfühlen, wenn du das lässt u du in Selbstliebe zu dir handelst.
Lieben Gruß
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 17. Apr 2016, 09:39

Guten Morgen,

danke für die vielen Nachrichten, ich versuche das mal ein bißchen zu sortieren.

Natürlich sehe ich den Knackepunkt der Beschäfdtigung mit dem, was ist, anstatt mit dem Wunsch. Bei mir sind es immer so Wellen, Aufgeben, weil gerade wieder das passiert ist, wie ich es nicht will, bzw Verhaltensweisen die schon dazu dienen sollen, dass es mir besser geht, aber sagen wir mal so, sie sind für die meisten Menschen nicht ganz logisch und ziemlich selbstzerstöreerissch. Dann Berappeln, ich nehme Abstand von allem, fange auch wieder an mich auf das Positive zu konzentrieren und versuche die Dinge, die ich geübt habe, z.B. mir positives Aufzusagen, gerade in Bezug auf Selbstliebe, bis ich schon davon träume. Dann bin ich eine Weile so gut drauf, dass ich den Blick mal wieder nach Außen werfe und denke, och, jetzt könnte es doch mal anders laufen, und ziemlich schnell stehe ich wieder am Anfang, manchmal sogar noch weiter unten, weil die Erfahrung in ihrer Negativität alles übertroffen hat. Also kann ich die Gefühle wieder nicht aushalten, bekomme Wut-und Hassanfälle.
Habe früher auch geübt, in der Situation anders zu reagieren, mit Hilfe der Abraham Methoden und Ablenkung, doch meistens funktioniert das nicht, es kommt sehr darauf an, wie sehr ich außer Kontrolle bin, ist ein bestimmteer Punkt von Wut und Hass erreicht, folge ich meinen Impulsen, kann gar nicht mehr klar denken, und die richten sich gegen mich.

Ich weiß einfach nicht, wie macht man das, wenn ich immer wieder das Gleiche in grün in regelmäßigen Abständen erlebe, kommt eben alles wieder hoch mit aller Macht, kann es dann nicht wegwischen.
Meine grundsätzliche Persönlichkeit, so wie ich Zeit meines Lebens war, macht die Dinge nicht einfacher, wie z-B. dass ich jedes Gefühl 100 000fach verstärkter empfinde, als die meisten Menschen.
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 17. Apr 2016, 10:05

Mik, was du schreibst, kann ich auf meine Beziehungsversuche übertragen und anwenden, wobei das auch da nicht so einfach war. Vergewaltigungen, von Fremden direkt angegrapscht werden oder ständig nach Nacktfotos von irgendwelchen Leuten bedrängt zu werden, kann ich noch weniger kontrollieren. Es gab schon länger keine Beziehungsversuche, weil mich allein sowas schon immer wieder runter reißt, und ich denke, was hast du eigentlich für eine beescheuerte Schwingung.
Und vor allem dann besonders enttäuscht bin, wenn ich für mich erstmal ein ganz gutes Gefühl hatte, und erst nach und nach merke, es ist wieder die gleiche Sauce.
Mit dem nur dann ins Bett gehen, wenn ich dazu Lust habe, ists ebenso heikel, und keine Garantie, oft hab ich mich da richtig wohl gefühlt und war empört, wie ich danach behandelt werde, mir nicht vorstellen konnte, dass der andere nicht ähnlich empfindet, wenn ich es doch rein positiv sehe. Und ja, manchmal bin ich auch zu lahm, also spüre schon dieses und jene Gefühl, bin mir aber noch nicht so sicher, weil ich die Person erst ein paar mal gesehen habe, lasse es zu lange schleifen und verzeihe, bis es ganz dicke kommt. Merke erst mit der Zeit, der ist ja völlig gefühlskalt oder entspricht nicht meiner Moral, weil es irgendwie zu weit von mir entfernt ist, dass ich mir vorstellen könnte, dass jemand so ist. Und es bringt mich in ein Dilemma, weil ich ja nicht an ganz "böse" Menschen glaube, zurück zu meinem guten Gefühl für die Person will, egal, was er für Macken hat.

Und dieses Gespür, was du schreibst, was ich von mir aus durchaus manchmal habe, das haben Leute nicht, die gern andere vergewaltigen. Sie lassen einfach alles an sich abprallen und sind ja erstmal auch ganz gut im Vorspielen für die eigenen Interessen.

Das Ding könnte sich natürlicch auch von ganz allein lösen, spätestens dann, wenn ich nicht mehr diesen Körper habe, den ich teilweise dann ja hasse, obwohl ich mich eigentlich in den letzten 10 Jahren immer wohler drin gefühlt habe und so bleiben möchte.
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Kein_Schnee » 17. Apr 2016, 11:40

Liebe Malea,


Malea hat geschrieben:Dann bin ich eine Weile so gut drauf, dass ich den Blick mal wieder nach Außen werfe und denke, och, jetzt könnte es doch mal anders laufen, und ziemlich schnell stehe ich wieder am Anfang, manchmal sogar noch weiter unten, weil die Erfahrung in ihrer Negativität alles übertroffen hat.


Dann hattest Du für Dich im Bezug auf dieses Thema noch keine konstant andere Schwingung etabliert.
Deine Schwingung war immer noch da: Ich werde ausgenutzt und missbraucht.
Generell fällt mir auf, dass Deine Gedanken sehr stark um das Thema Partnerschaft kreisen, was Dich also immer wieder mit der negativen Seite in Berührung bringt, solange Du Dich nicht gänzlich mit Deinem Wunsch verbunden hast, es anders zu erleben.
"Verbinden" heißt, es innerlich als wahr zu empfinden.
Solange Du dies nicht verinnerlicht hast, wirst Du keine anderen Erfahrungen machen können.

Bei negativen Gefühlen, die sehr tief sitzen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es am hilfreichsten ist, dieses Thema komplett wegzulassen. Mich mit ganz anderen Dingen zu beschäftigen, sowohl geistig, wie im Außen.
Man braucht nicht unbedingt einen Partner, um glücklich zu sein. Es gibt noch so viel anderes, was schön und erfüllend ist.
Wenn man sich auf Dinge fokussiert, die nicht so stark belastet sind, ist es viel leichter, sich aufzubauen und konstant in eine bessere Schwingung zu kommen.
Und nur durch eine höhere Schwingung wirst Du eine wirkliche Verbesserung in diesem Thema für Dich finden.

Hier ist ein sehr schönes Video zum Thema Fokus:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Lieben Gruß,

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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Maike » 17. Apr 2016, 14:37

Hallo Malea,

Kein Schnee möchte ich beipflichten. Suche dir andere Themen, bei denn es dir leichter fällt, dich besser zu fühlen. Es ist das Allerwichtigste, sich gut zu fühlen. Einfach weil es schön ist, weil es viel mehr Freude macht, mit einem guten Gefühl durchs Leben zu gehen.

Eine stabile Grundstimmung ist ein produktiver Startpunkt, um deine kniffligen Themen zu bearbeiten. Du siehst dann viel klarer, bekommst nützliche Ideen und Einfälle.

You can never get it wrong. An einigen Themen habe ich mir auch jahrelang die Zähne ausgebissen. Erst als ich langsam begriff, dass ich nichts falsch gemacht habe und dass ich mich so verhalten habe, wie ich zu dem Zeitpunkt am besten wusste und konnte, konnte ich aufhören, mich selbst dafür fertigzumachen.

Malea hat geschrieben:Meine grundsätzliche Persönlichkeit, so wie ich Zeit meines Lebens war, macht die Dinge nicht einfacher, wie z-B. dass ich jedes Gefühl 100 000fach verstärkter empfinde, als die meisten Menschen.


Auch das ist eine Annahme über dich, die du als real und richtig übernommen hast. Du kannst selbst entscheiden, was für eine Persönlichkeit du sein möchtest. Du selbst entscheidest über deine Rolle. Keine Theorie und keine anderen Menschen.

Fühlt es sich nicht besser an, zu sagen: Bisher dachte ich, ich wäre so und so und habe deshalb diese und jene Probleme, aber ich kann meine Gedanken über mich selbst ändern. Es ist nichts in Stein gemeißelt.
Es gibt viel mehr, was ich bin und sein kann als das, was ich bisher immer angenommen habe.

Hör auf, deine eigenen Begrenzungen und Label zu verteidigen und finde einen Weg, sich besser anfühlende Gedanken über dich selbst zu finden.

Das Video ist toll ( :danke: Kein Schnee )!! Ich habe es jetzt schon drei Mal gehört.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Kein_Schnee » 17. Apr 2016, 20:09

Maike hat geschrieben:Malea hat geschrieben:
Meine grundsätzliche Persönlichkeit, so wie ich Zeit meines Lebens war, macht die Dinge nicht einfacher, wie z-B. dass ich jedes Gefühl 100 000fach verstärkter empfinde, als die meisten Menschen.


Auch das ist eine Annahme über dich, die du als real und richtig übernommen hast. Du kannst selbst entscheiden, was für eine Persönlichkeit du sein möchtest. Du selbst entscheidest über deine Rolle. Keine Theorie und keine anderen Menschen.

Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
Und genau, wie es Maike schreibt: Man sucht sich seine Glaubenssätze über sich selbst vielleicht nicht bewußt aus, aber man hat jeder Zeit die Möglichkeit, sie zu verändern.
Deine 100.000 fachen Gefühle sind aus Deiner 100.000 fachen Fokussierung auf diese Gefühle entstanden.
Du hast diese Vergrößerung selbst erschaffen, also kannst Du sie auch wieder abschaffen.
Lass Männer, Partnerschaft, Sex weg und erfinde Dich neu. Du bist so viel mehr als das.
Denn erst wenn Du Dich unabhägig davon erleben kannst, wirst Du frei sein, - frei für eine wahre und Deinen Wünschen entsprechende Beziehung.

Lieben Gruß,

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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 18. Apr 2016, 09:38

Hallo,

ich muss mir das alles heute abend nochmal durchlesen. Nur so viel, genau das mache ich ja in meinen Einkehr Phasen, in denen es mir ganz gut geht, ich lasse das Thema so gut es geht weg. Doch das hab ich ja auch schon 1000 mal so gemacht, mal ein halbes Jahr, mal ein ganzes Jahr, mittlerweile sind 10 Jahre vergangen in der Art, und irgendwann dreht sich das Thema wieder darum, weil man vielleicht nicht dafür geschaffen ist, immer wie eine Nonne zu leben, sich doch mal wieder umschaut, Männer kennenlernt, oder auch weil es mich von Außen einholt.
Ich bin Mitte 30 und war vielleicht 1 jahr in meinem Leben kein Single, natürlich kreisen die Gedanken irgendwie darum, hätte ich keine Empfindungen in der Art, weiß nicht, ob das so normal wäre.
Und selbsst wenn ich mir dann einrede, ich akzeptieere es so allein, und hat ja auch seine Vorteile, und meine, dies tatsächlich eine Weile so zu empfinden, solche Dinge, die gar nichts mit Partnerschaft zu tun haben, wie dieses von Fremden nur auf Sex reduziert werden, erfahre ich trotzdem, ist angenehmer, wenns irgendwer ist, zu dem ich gar keinen Bezug habe, will auch gar nicht sagen, dass ichs immer auf mich persönlich beziehe, es fällt mir trotzdem auf. Es ist im Kleinen das, was ich im Großen so schlimm finde, wenn ich jemanden wirklich sympathisch fand.
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Apr 2016, 11:19

Liebe Malea,

Malea hat geschrieben:ch bin Mitte 30 und war vielleicht 1 jahr in meinem Leben kein Single, natürlich kreisen die Gedanken irgendwie darum, hätte ich keine Empfindungen in der Art, weiß nicht, ob das so normal wäre.


Normal ist immer individuell, doch es geht ja nicht darum, dass Du ein Leben als Nonne führen sollst.
In Deinem Vortex ist Deine perfekte, wunderschöne Beziehung schon bereit für Dich.
Wenn Du aber nicht diszipliniert daran arbeitest, jeden negativen Gedanken im Bezug auf das Thema zu erkennen und sofort durch einen anderen zu ersetzen, kommst Du nicht in die erforderliche Schwingung.

Ich hatte eine ähnliche Fixiertheit im Bezug auf meinen Körper, der bei jedem kleinsten Schwingungsabfall sofort mit Krankheit reagierte.
Erst als ich mir sehr klar machte, dass nur mein IB handeln kann und ich es mit jeder Aktion, jeder Grübelei über das Thema, jeder Werbung, die ich mir über Medikamente angucke, jedem Selbstmitleid immer nur vergrössere, habe ich damit begonnen, mich sehr genau zu beobachten.
Seit ich die ängstlichen, sorgenvollen Gedanken schon im Ansatz mit:"Meine Quelle allein ist es, die handelt und sie will, dass ich gesund, glücklich und frei bin" ersetze, geht es mir sooooo viel besser.
Vertraue Deiner Quelle und trete aus dem Weg, damit sie handeln kann.

Mach Dir vor allem bewußt, dass Dir diese Dinge nur auffallen bzw. geschehen, weil Du sie noch glaubst.
Wenn man sich dieser Verantwortung wirklich stellt, dann kann man gezielt gegensteuern.
Schwenke bei jedem Anflug von Negativität sofort um, zu der Tatsache: "Meine wunderschöne Beziehung ist bereits komplett in meinem Vortex vorhanden. Ich freue mich so sehr darauf, sie zu leben!", oder:
"Wie schön, dass ich mich jetzt nicht mehr mit diesen negativen Dingen beschäftigen muss. Mein IB brennt darauf, mir all meine Wünsche zu erfüllen."
Wichtig ist halt, es unmittelbar zu tun, weil sonst das Momentum wieder so stark zunimmt, dass es immer schwerer wird, umzuschwenken.
Es funktioniert! Ganz sicher!

Liebe Grüsse,

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Re: Glaubenssätze

Beitragvon ZaWo » 18. Apr 2016, 11:24

Hi Malea,
wenn du es die letzten Jahre mit Ablenkung versucht hast und da nicht weitergekommen bist, dann ist es vielleicht wirklich Zeit für dich, mal andere Wege zu gehen. Soll heißen: Geh das Thema an. Hast ja nichts zu verlieren, nur zu gewinnen.

Zuerst einmal ein paar grundsätzliche Dinge, die du schon weißt:
Die Art und Weise, wie Menschen auf deine erotische Austrahlung reagieren, hat nichts damit zu tun, dass es auf der Welt nur Angrapscher und Sexemanics gibt, sondern mit der Gefühlsdisk auf der du dich befindest. Du bist auf der Insel der Opfer/Täter und Respekt, aufrichtige Liebe und ganzheitliche Annahme ist dort nicht zu finden. Hättest du dort deinen Fokus auf Autos, dann käme auch alle Nas' lang jemand vorbei und würde mit dem Schlüssel mal richtig entlang ratschen.
Es hat also gar nichts mit dir oder deinem Körper zu tun - nur mit der Insel.

Es wird dir nichts weiter übrig bleiben, als die Insel zu wechseln. :lieb:

Hast du es schon mal mit Hass versucht?

Liebe Grüße
Zawo
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 5. Mai 2016, 01:22

Hallo,

ich konnte so lange nicht lesen, was ihr geschrieben habt, weil ich ja durchaus spüre, dass ich irgendwie auf dem falschen Weg bin, und dann eben momentan eher mir Ablenkung reagieren kann.
Und eigentlich sah ich genau das als meinen Lernprozess, diese Fähigkeit, mal sagen zu können, ist mir ganz wurscht, was im Außen passiert, jetzt lehne ich mich mit einem guten Buch zurück, wobei so ein bucch, wenns einen wirklich interessiert, ja auch immer die Schwingung mit aufnimmt ;-), also das ist meine letzte Stufe der letzten Jahre.
Davor konnte ich meeist nur mit Hass reagieren, bin einfach meinen Impulsen geefolgt, bis ich von Abraham gelesen hatte, was einen ja umdenken lässt. kann aber irgendwie nicht beehaupten, dass es mir so wahnsinnig gut getan hat, einen Haufen mehr Erkenntnisse, Nuancen der Veränderung und des Durchblicks. Das Schlimme ist ja, dass ich mich so hilflos fühle, weil ich theoretisch alles runteer beten kann undd praktisch so viels angewendet habe. Psychologen, dumpfen Hass, Ablenkung, doch auch Versuche mit bedingungsloser Liebe, und egal, wie blöd einem jemand kommt, nimms locker undd bringe ihm was Gutes entgegen. Oder lebe als Nonne uns konzentreie dich nur auf das Gute in dir selbst. Alles schön und gut, und alles hat seine Berechtigung, kein Weg ist falsch, doch letzendlich kresitee es doch wieder um das ewig Gleiche. Und da ich mich ja schon nun eine Weile auf unterschiedlichste Art dem Thema zu nähern versuche, sind teeilss eher andere Dinge hängen geblieben. Z.B., dass ich ees durchaus als Etwas für mich vor meinem Leben festgelegtes sehe, wie eine Behinderung, ähnlich blind oder lahm, die man zwar auch theoretissch nach Abraham verändern kann, aber es ist schwierig, diewenigsten laufen wieder, nachdem sie gelähmt geboren wurden, soll vielleicht auch gar nicht so sein, jedenfalls ist es der Weg der wenigsten, dass sie es mit Willeenskraft schaffeen, eher passen sie ihr Leben der Behindeerung an und erleben dadurch Dinge, die anderewahrscheinlich so nicht erfahren können. Aber genau dazwischen hänge ich irgeendwie...
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 5. Mai 2016, 01:51

Ich spüre gerade wie so oft, dass es wirklich das Dazwischenstehen ist. Unterschreibe alles, was ihr sagt, ist genau meine Denke.
Doch dann auch wieder anders. Abraham ist das, woran ich immer glaube, doch genauso an einen Arzt manchmal, der dann sagt, wenn man so früh diese undd jene Verhaltensmuster hatte, dann ist es praktisch dem gleich, sich von einer körperlichen Behinderung zu kurieren, man ist praktisch so geboren. Und die wenigsten können ja behaupten, sie tragen keine Brille mehhr, weil sie ees mit dem Glauben geschafft haben, und die gibts vielleicht sogar noch mehr, als die von Geburt an Blinden, die es geeschafft haben.
Und dann ist da immer noch so ein gwisser Druck, den sich körperlich Behindertee wohl selten machen, weil sie es annehmen. Eine seelische Sache, da sagt doch jeder Depp, du musst nur anders deenken, und wenn du das nicht schaffst, bist du irgendwie zu dumm.
Ich schwanke immer hin und her, zwischen Annehmen wollen und mich veeränedrn u.s.w.


Und was den Hass beetrifft, das ist noch so ein Thema für sich, Ehrlich gesagt habe ich mich damit immer schlechter gefühlt, seit ich mich mit Abraham und ähnlichen Dingen auseinandergesetzt habe. Sich dann sogar noch währenddessen eingestehen zu müssen, verdammt, ich finde hassen fühlt sich scheiße an, und bringt nichts Gutes zurück, doch dem eein oder anderen kann ich nicht verzeihen, es war zu schlimm, egal, wie ich das drehe und wende, gibt mir nicht das beste Gefühl. Oder auch Gedanken, jemandeen für mich selbst verurteeilen ist eine Sache, muss ich andere davor schützen, reicht es zu sagen, die habens ja nur selbst angezogen? Fragen über Fragen...
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon shaoli » 5. Mai 2016, 15:16

Liebe Malea,

Malea hat geschrieben:Abraham ist das, woran ich immer glaube, doch genauso an einen Arzt manchmal, der dann sagt, wenn man so früh diese undd jene Verhaltensmuster hatte, dann ist es praktisch dem gleich, sich von einer körperlichen Behinderung zu kurieren, man ist praktisch so geboren.


Wenn jemand in Kindheit und Jugend negative Erfahrungen gemacht hat, hat er sicher auch Verhaltens-
muster entwickelt. Aber alle lassen sich auf eins zurückführen, nämlich die Angewohnheit, die Ver -
gangenheit immer wieder zu aktivieren und neue Mißerfolge mit ihr zu erklären und auch zu rechtfertigen.
Dieses Verhaltens - oder Denkmuster beinhaltet u.a. völlige Disziplinlosigkeit im Sinne von Lenkung und
Beherrschung des eigenen Willens und Denkens. Abrahams Lehren umzusetzen setzt aber erst einmal
die Bereitschaft zur Disziplin voraus. Mir kam es anfangs so vor, als stünden die minimalen Ergebnisse
in überhaupt keinem Verhältnis zum Kraftaufwand. Wenn man lange ganz unten auf der EGS rumdümpelt,
hat man aber nun einmal wenig Kraft und sicher nicht die, sich aus dem Stand nach oben zu schwingen

Das ist nicht schlimm. Der erste Schritt ist, sich in Bezug auf die Vergangenheit zu disziplieren. Dir also
zu beweisen, dass sie vorbei ist und keine Macht mehr hat, außer, du gibst sie ihr, indem du immer
wieder in matschiges Denken darüber verfällst, was sie aus dir gemacht hat.

Wirst du hier und heute in irgendeiner Weise von ( Menschen aus ) der Vergangenheit bedroht ? Wenn
nicht, solltest du schon etwas klarer sehen können, dass diese realen Ereignisse vorbei sind und du
" nur " innere Bilder aus dieser Vergangenheit konstruierst und in die Zukunft projizierst. Keiner der
" miesen Typen " steht jetzt hinter dir und zwingt dich zu etwas, vielleicht hilft dir dieser Gedanke,
ihnen hier und jetzt zumindest weniger Macht zu geben und dich im Gegenzug ein wenig mächtiger
zu fühlen. Es ist " nur " der Gedanke an die Erfahrungen, die du mit ihnen gemacht hast, die dich
beeinträchtigt, und das kannst du ändern.


Später gerne mehr, ich hole jetzt zur Vatertags-Gegenfete aus :prost:

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon Kein_Schnee » 5. Mai 2016, 16:25

Liebe Malea,

Malea hat geschrieben: Z.B., dass ich ees durchaus als Etwas für mich vor meinem Leben festgelegtes sehe, wie eine Behinderung, ähnlich blind oder lahm, die man zwar auch theoretissch nach Abraham verändern kann, aber es ist schwierig, diewenigsten laufen wieder, nachdem sie gelähmt geboren wurden, soll vielleicht auch gar nicht so sein, jedenfalls ist es der Weg der wenigsten, dass sie es mit Willeenskraft schaffeen, eher passen sie ihr Leben der Behindeerung an und erleben dadurch Dinge, die anderewahrscheinlich so nicht erfahren können. Aber genau dazwischen hänge ich irgeendwie...


Vielleicht hilft es Dir, Dich zu fragen, was Dir dieser Glaubenssatz bringt.
Du hast beschlossen, Dein Problem als "unheilbar" zu sehen, was natürlich eine Änderung Deiner Lebenssituation unmöglich macht.
Manchmal ist es hilfreich, einmal nach den Vorteilen für einen selbst zu schauen, die solch einen Glaubenssatz am Leben erhalten.
Wovor bewahrt er Dich? Was musst Du nicht tun, wenn Du unheilbar bist?
Oder andersherum: Wie sähe dein Leben aus, hätte es diese Begebenheiten in Deiner Kindheit nicht gegeben?

Alles, woran wir hartnäckig festhalten, hat letztlich für uns einen Nutzen, sonst würden wir es nicht tun.
Wenn Du also jetzt beschließt: "Ich werde völlig frei von dieser einengenden Vergangenheit leben", fallen ja nicht nur die negativen Seiten weg, sondern auch vermeintlich positive.
Z. B. kann es sein, dass es Dir nicht geheuer ist, für alles, was Du lebst, Verantwortung zu übernehmen.
Oder dass Du gerne eine Rechtfertigung vor Dir und anderen hast.
Es kann aber noch viele andere Vorteile haben, weiterhin zu glauben, dass Du unheilbar krank bist.
Vielleicht fällt Dir dazu ja was ein.

Denn solange Du das glaubst, kannst Du nicht gesund und frei werden.

lieben Gruß,

KeinSchnee

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