Glaubenssätze

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Glaubenssätze

Beitragvon Malea » 6. Mai 2016, 21:18

Kein_Schnee, da ist etwas Wahres dran, was die Fragestellung mit dem was bringt es dir betrifft.
Vor langer Zeit fragte mich mal ein schlauer Hypnosetherapeut, man nähme an, die gute Fee würde kommen, und all das abstellen, was ich an meiner Persönlichkeit schwierig finde, würde ich damit leben können, dass sich auch meine sonstige Persönlichkeit verändert? Also bei dem platten Beispiel, ich bin ein Mensch, der alles übersteigert empfindet und sehr sensibel ist, es ist eine tolle Sache, was das Positive betrifft, ich kann Dinge empfinden, die andere vielleicht nie so empfinden können, doch die Schattenseite ist, dass ich eben Negatives ebenso sensibel und verstärkt empfinde. Das Eine scheint ohne das andere nicht zu gehen, klar kann man hier und da was drehen und anders damit umgehen, doch die grunddsätzliche Persönlichkeit bleibt. Er nahm es direkt wieder zurück, weil er meinte, man wolle und könne keine gesamte Persönlichkeit verändern, du kannst nicht so einfach eine ganze Persönlichkeit ausradieren und was Neues aufbauen, es sollte nur eine theoretische Frage sein.

Und was meint ihr nun dazu, wenn jemand körperlich Behindertes mit sich hadert, sollte er auch von den falschen Glaubenssätzen ausgehen? Also wenn er von klein auf so ist?

Im Grunde habe ich nichts wirklich Negatives auszusetzen an meiner Kindheit, ich bringe es nur damit in >Verbindung, weil es hieß, was du dir in der unbewußten Phase als Kleinkind aneignest, an Denkweisen, Gehirnverknüpfungen u.s.w. das bringst du mit deiner Prsönlichkeit und Identität in Verbindung, es ist sehr viel schwieriger, das grundsätzlich zu ändern, als wenn du später in einen anderen oder falschen Glaubenssatz gerätst. Ich sage nicht unmöglich, stelle mir das eben nur ähnlich schwierig vor, als sollte ich einen so starken Glaubenssatz, wie jemand ist blind und kennt es gar nicht erst anders, verändern sollen. Klar gibts vereinzelt Menschen, die das schaffen, doch ist es nicht manchmal eher vergeudete Kraft, und es wäre sehr viel besser, zu lernen damit zu leben?

Und klar, bei den Typen stimmts, sie sind Vergangenheit und stehen nicht mehr da, von daher bin ich oft sehr optimistisch, rege mich ja nur dann auf, wenn trotzdem solche Träume oder ein Doppelgänger auftauchen ;-)
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Re: Glaubenssätze

Beitragvon zimtstern » 9. Mai 2016, 09:16

Malea hat geschrieben:Ich sage nicht unmöglich, stelle mir das eben nur ähnlich schwierig vor, als sollte ich einen so starken Glaubenssatz, wie jemand ist blind und kennt es gar nicht erst anders, verändern sollen. Klar gibts vereinzelt Menschen, die das schaffen, doch ist es nicht manchmal eher vergeudete Kraft, und es wäre sehr viel besser, zu lernen damit zu leben?


Liebe Malea,

in der Abrahamlehre schließt das eine das andere ja nicht aus (verändern oder akzeptieren), eher setzt das eine das andere voraus.
Erst wenn du Frieden schließt mit dem was ist kann sich etwas verändern.
Ich denke auf einer unteren EGS Stufe könnte das schon so aussehen dass du deine Persönlichkeit, das was du als Problem siehst, akzeptierst. Wenn es das ist was dir Erleichterung bringt, dann ist es der richtige Weg.

Worum geht es denn letztendlich? Darum glücklich zu sein. Wir sind hier um aus Freude zu erschaffen, wir sind nicht hier um uns zu heilen... um irgendwas grade zu biegen.

Lieben Gruß :hug: ,
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