Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon Birdie » 29. Jun 2011, 07:40

Guten Morgen, ich bin mir im Folgenden etwas unsicher:
Ein Tier ist gesundheitlich nicht auf der Höhe, dieses Tierchen steht mir sehr nahe.

Ich sehe also...o...du siehst aber gar nicht gut aus(automatisch) - das macht ein schlechtes Gefühl.
Ich merke also, ich sollte nicht die Realität betrachten und fokussieren und darüber nachdenken, sondern mir mein Tierchen gesund vorstellen.

Das könnte ich tun - aber da kommt ein Gedanke dazwischen....ich denke, das Tierchen hat doch seine eignen Vorstellungen von seinem Leben, vllt torpediere ich seine Vorstellungen mit meinen - vllt will es sogar sein Leben hier beenden?
es könnte Spannungen geben, wenn ich dagegen denke

Abrahams geben in einem Buch(weiß nich mehr welches) ein Beispiel von einer Frau, die sich sorgt weil ihr Mann eine schlimme Diagnose vom Arzt bekam - und sie fragt was sie tun kann ihrem Mann zu helfen.
Nun mit einem Menschen kommuniziert man anders als mit einem Tier, sie wusste, ihr Mann will gesund sein, deshalb sah sie ihn gesund und ignorierte die Diagnose....

Was mache ich jetze am Besten?
Mein Tierchen gesund sehen oder sagen - ist nicht mein Ding, das Tierchen muss es ja selber wissen was es will...
(letzteres klingt mir aber nicht gut in den Ohren)

LG
Ladybird
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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon lawofattraction » 29. Jun 2011, 08:40




Hallo Ladybird,

Du überträgst menschliches Denken und Fühlen auf die Tiere, und aus diesem Grund leidest Du auch selbst so sehr, wenn es einem Deiner Schützlinge nicht gut geht.

Der Unterschied zwischen Tieren und uns Menschen ist der, dass ihre Absicht viel allgemeiner ist als unsere. Sie sind viel mehr im Flow und lassen ganz einfach das zu, was geschieht. Sie sind viel weniger Schöpfer als wir, da ihre Absicht vor Verkörperung allgemeiner ist und dahin gerichtet ist, die Energie des Planeten zu balancieren - gerade weil sie nicht fokussieren.

Tiere leben im Moment. Sie wissen, dass Wohlergehen im Überfluss vorhanden ist und und erkennen den Wechsel von Leben und Sterben als vollkommen natürliche Folge an. Das zu lernen und anzuerkennen und ihren natürlichen Prozess nicht durch Auferlegen menschlichen Denkens und Fühlens zu beeinträchtigen, weil Du in engem Kontakt mit ihnen lebst, ist sicher der grösste Liebesbeweis, den Du Deinen Schützlingen geben kannst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon Salome » 29. Jun 2011, 09:10

Liebe LadyBird,

ich spüre Deine Zwickmühle, wie viel soll ich helfen, wie viel darf ich helfen? Darf ich alles tun was ich tun kann?

Ich glaube, dass Du recht gut erkennen kannst wann Deine Hilfe angebracht ist, und wann es Zeit ist Dich zurück zu ziehen.

Ich würde meine innere Weisheit bitten, mich erkennen zu lassen ob mein kleiner Freund gehen möchte. Ich bin mir sicher, dass ich es zur rechten Zeit erkenne. Dass ich dann, wenn er geht, im ersten Moment traurig sein werde, weiß ich auch. Ich weiß aber auch, dass die Traurigkeit vorüber geht und die schönen Erinnerungen bleiben.

Jetzt wünsche ich Dir, dass Dein kleiner Freund noch eine Weile bleiben möchte.

Liebe Grüße
Salome :lieb:
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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon katgirl » 29. Jun 2011, 09:55

Hallo Liebe LadyBird,
erst wußte ich nicht, was ich Dir schreiben sollte.
Also habe ich mich an ähnliche Situationen erinnert.
Ich habe mich erinnert, wie sehr ich geklammert habe, alles getan habe und "ich" letztendlich doch verloren habe.
Und dann habe ich mich an meine Trauer erinnert und wie ich langsam zu dieser Erkenntnis kam:
Was ist grausamer?
Einen geliebten Wegbegleiter in Frieden und Würde gehen lassen zu müssen?
Oder an ihm fest klammern und ihn nicht gehen zu lassen?

Wenn ich geklammert habe, habe ich seinen freien Willen, meinem Mangel-Willen untergeordnet; ich habe ihm die Würde der freien Entscheidung genommen.
Dann habe ich diese Gedanken umgedreht und mich in seine Perspektive versetzt.
Wenn ich wüßte, dass es an der Zeit ist zu gehen; wie würde sich dieses Bleiben-Müssen für mich anfühlen, um meinen Menschen nicht zu enttäuschen oder ihn traurig zu machen?

Und ich fand diese Klammer-Gedanken aus der anderen Sichtweise so schrecklich und grausam.

Höre einfach auf Deine innere Stimme, darüber hast Du Verbindung zu dem Kleinen. Auf dieser Ebene sprecht Ihr eine Sprache. Es weiß, wann es Zeit ist und Dein Ich weiß es auch.
Wenn es sich lohnt zu kämpfen und der Kleine Dir zeigt, dass der kämpfen will, dann tue es.
Wenn nicht, dann laß ihm seinen Willen und seine Würde.

In Liebe ....
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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon Birdie » 29. Jun 2011, 10:12

Danke ihr Zwei,
dassdie Tiere im Flow sind und für sie der Wechsel von Leben und Sterben (hin zur Quelle/zurück zu "uns" hier)ganz natürlich ist, weiß ich ja und führe mir das immer vor Augen, ansonsten könnte ich vor Trauer und Zweifeln meine Arbeit mit ihnen gar nicht machen.
Also ich bin jetzt nicht mehr ver(zweifelt) oder traurig...ja gut...etwas traurig doch....
Ich sehe das Gehen eines Pfleglings viel entspannter jetzt - ich sehe Behinderungen meiner Pfleglinge entspannter, ich sorge mich nicht mehr so verkrampft um ihr Wohlergehen, weil ich weiß dass sie es nicht in der Weise leben und bewerten wie ich als Mensch.
Ich erkenne wann es Zeit ist aufzuhören mit dem "helfen"....ich bilde mir jedenfalls ein dass ich merke wenn ein Tierchen mir signalisiert "schluss - hör auf"

Ja, ich weiß auch, dass ich eigentlich überhaupt nicht mich um verunfallte und verwaiste Pfleglinge kümmern müsste - weil die Tierchen es eigentlich gar nicht brauchen - aber ich tue es, weil es mir so im und am Herzen liegt - und das Zusammensein mit ihnen ist so unvergleichlich wunderbar und schön und bereichernd.

nachdenkliche
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Zuletzt geändert von Birdie am 29. Jun 2011, 10:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon Birdie » 29. Jun 2011, 10:13

danke katgirl....hat sich überschnitten :ros:
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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon katgirl » 29. Jun 2011, 10:39

Ich finde es toll, dass Du Dich um die Tiere kümmerst.
Ich glaube auch, dass die Tiere Dich in ihr Leben holen; den Spiegel für unendliche Liebe.
LG
:hug:
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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon LICHT » 29. Jun 2011, 10:44

hallo liebe ladybird,

ich bin schon der ansicht, daß wir helfen dürfen, so wie wir in manchen situationen um hilfe bitten, machen tiere es auch - meine ansicht. es ist so oft, daß ich insekten rette vor dem ersaufen, geckos aus den klauen der katzen, schildkröten vor baggern, katzen von fangeisen, hunde vor autos usw. und zwar, wenn just in dem moment, da ich an dem ort bin, wo ein tier hilfe braucht, dann hat es mich gerufen. und dann rette ich und sie setzen ihr leben frohgemut fort. und wenn ein tier sich hat zu dir bringen lassen, dann hat es auch die hoffnung auf rettung gehabt.

aber ich weiß, ich kann nicht alle retten, und nicht alle wollen gerettet werden.

der gedanke, daß sie sehr schnell reinkarnieren, ist doch wunderbar.

viel vergnügen mit deinen mauerseglern und allen anderen tieren mit und ohne flügel.

in und aus liebe

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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon katgirl » 29. Jun 2011, 10:57

*zustimm*
:hug:
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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon LICHT » 29. Jun 2011, 11:14

:hug: katgirl,

ich stehe nicht morgens auf und denke: wen rette ich denn heute. meine denke ist eher: alle kümmern sich um sich selbst und lassen mir meine ruhe :kgrhl: mein focus liegt nicht auf tiere retten. auch nicht auf menschen retten oder sonstwas retten, fällt mir aber was vor die füße, und ich nehme es wahr, dann versuch ich zu helfen. ganz frei von einem helfersyndrom bin ich nicht,sonst wär ich auch nicht hier, aber damit kann ich ganz gut leben.

genießen wir den tag - es ist ein guter tag

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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon Birdie » 29. Jun 2011, 11:50

ja...ich sehe das genauso.....ich finde selber eigentlich nie ein Tier - aber sie werden mir gebracht von Menschen die meine Nummer über zahlreiche Quellen erfahren....(bis auf meinen reinkarnierten "Gry",Grünfink/Kanarie, den fand ich sellber , er fiel mir praktisch im Wald vor die Füße... Gry ist jetzt ein Buchfink :gvibes: )

wer zu mir findet will Hilfe und bekommt sie - und an fast jedem der sich bei mir verabschiedet und zurückkehrt zur Quelle, lerne ich etwas - so dass ich dem nächsten dann beim rechtzeitigen Erkennen der Symptome helfen kann - ,
liebe Grüße
von mir und von "Velvet" (Mauerseglerbaby, genannt das Speckröllchen)
und all die anderen.....
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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon loveandstardust » 29. Jun 2011, 13:27

katgirl hat geschrieben:I

den Spiegel für unendliche Liebe.




in d e n spiegel ... der du auch für mich bist ... schaue auch ich soooooooooooo gerne :ros: ...

:danke:

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Re: Gesundheit fördern (Tier) aber sicher auch f.Mensch

Beitragvon loveandstardust » 29. Jun 2011, 13:50

loveandstardust hat geschrieben:
katgirl hat geschrieben:I

den Spiegel für unendliche Liebe.



... und ...
in d e n spiegel ... der für mich in wahrheit ALLESWASIST ist ... also auch du und du und du und du und ...
.... schaue ich dann bewustt ...und immer gerne ... wenn ich mich er-innere dass ich d a s kann ... wenn ich will ...
... und ich will
JA

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