Geldschwingung und ihre Fallstricke

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Maike » 26. Jan 2015, 14:42

Hallo liebes Forum,

in Glücksfinders Thread Reichtum hatte ich das Thema, was mich gerade neben anderen interessiert, zwar schon angestoßen, aber mit dem Wunsch, den Thread nicht schreddern zu wollen. :P Im Hintergrund hatte ich eine kleine Unterhaltung mit Andre begonnen und kopiere euch nachfolgende meinen Beitrag hier rein. Loa hat mir ihren Wunsch mitgeteilt, das Forum an dem Thema teilhaben zu lassen. Ich denke, dieses Thema sollte tatsächlich einen eigenen Thread erhalten, um Flow im Reichtum-Thread nicht auszubremsen und gemeinsam neue Erkenntnisse zu gewinnen und zu vertiefen.

Ausgangspunkt meiner Gedanken ist ein Beitrag im englischen Forum. http://www.abeforum.com/showthread.php? ... post845791

Ich musste ihn wirklich mehrmals lesen, um den entscheidenden Punkt zu erwischen. Gerade im ersten Abschnitt stehen so viele potenzielle Überzeugungen, die einem Lottogewinn entgegenstehen oder ihn unterwandern könnten.

Mir persönlich ist es egal, ob das Geld aus dem Lottotopf kommt oder ich es auf dem Müll finde (eine Geschichte, die ich übrigens wirklich kenne).
Ein große Summe Geld ist ein neuer Startplatz hin zu größerer Expansion. Damit verbunden sind viele Aspekte, mit denen bei mir z.B. Widerstände verbunden sind.
Je mehr Geld, desto mehr Eigenverantwortung. Warum diese Überzeugung bei mir? Je mehr Geld da ist, desto mehr könnte ich verlieren. Je mehr Geld, desto mehr müsste ich in Alignment bleiben, um den Anziehungspunkt für so viel Geld aufrechterhalten oder ausdehnen zu können.
Wie gesagt, es sind meine Überzeugungen, nichts, was Abraham sagen. :lol:

Aber ich finde es sehr interessant, zu erkennen, dass ich immer nur so viel Geld habe, wie ich an Alignment händeln kann. Ich war geldtechnisch noch nie im oberen EGS-Bereich.
Und weißt du, was ich glaube, wo der Knackpunkt liegt? Darin, dass ich glaube (wie ich erst jetzt erkenne), dass ich mit so einer Zielerreichung auch an einem Endpunkt angekommen bin, an dem ich stehenbleibe oder von dem aus ich fallen kann.
Sozusagen, die Geister, die ich rief ...


Inzwischen erkenne ich durch die Unterhaltung mit Andre und den kurzen Ausflug im Reichtum-Thread schon einige flawed premises. Und ich spüre bei mir den Wunsch, dieses viele Geld an einen anderen (beruflichen) Wunsch zu koppeln. :gvibes:

Ich lasse das erstmal so stehen und freue mich auf eine interessante Diskussion. Im Übrigen fände ich es auch schön, wenn ihr eure Gedanken zum englischen Beitrag mitteilt, der schließlich Stein des Anstoßes war. Hier geht es nicht darum, über eine fremde Person zu sprechen, die nicht Mitglied dieses Forums ist, sondern den Inhalt nach Wunsch und Interesse zu besprechen. Es gibt nämlich in dem besagten Beitrag immer noch Aspekte, die unschönere Gefühle in mir hervorrufen, die ich noch nicht genau benennen kann.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon lawofattraction » 26. Jan 2015, 15:09




Liebe Maike, :danke:

vielen Dank, dass Du meine Anregung aufgenommen hast, die Diskussion "nach aussen" zu verlagern. Ich kann das gemeinsame Erarbeiten von Lösungsansätzen immer mehr wertschätzen und denke, dass auch zu diesem Thema noch einiges gesagt werden kann.

Bei dem Link zum Abeforum rufe ich eine Seite 5 auf, bin mir nicht ganz sicher, welches der Initialpost war, auf den Du Dich beziehst. Könntest Du den nochmal mit der Nummer, die rechts oben angegeben ist, bekanntgeben?

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Maike » 26. Jan 2015, 15:37

Liebe Loa,

es handelt sich um den Beitrag Nr. 164 von der Userin Hands in the Clay, deren Beiträge ich übrigens sehr schätze (immer dem Violett folgen).

Ich freue mich auf den Austausch. :gvibes:

Liebe Grüße
Maike
Zuletzt geändert von Maike am 26. Jan 2015, 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Winterbraut » 26. Jan 2015, 15:53

Hallo Ihr Lieben,

Kann das überhaupt nicht öffnen leider :102:
Könnte man das hierein kopieren?

Danke
Winterbraut
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon katgirl » 26. Jan 2015, 15:57

Abeforum hakt seit gestern immer wieder.
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon lawofattraction » 26. Jan 2015, 16:10




Liebe Maike,

ja, HitC kenne ich von dort gut und lese sie noch als einige der wenigen im Forum auch ausgesprochen gerne. Einige der Gedanken-Hindernisse hattest Du ja auch im Reichtum-Thread angesprochen, die sich auf die "zu erwartenden erschwerten Umstände" durch plötzlichen Reichtum als Hürden erweisen könnten. Und ein wenig konnten wir sie ja schon relativieren.

Mir fällt als nächster Punkt in dem Beitrag im Abeforum etwas auf, was ich auch im Reichtum-Thread angesprochen habe: Abraham sagen, dass dann, wenn wir uns in Höhe und Umfang des erwarteten Geldsegens begrenzen, das immer noch ein Zeichen von Mangeldenken ist. Warum nicht nach dem Höchstmöglichen streben oder - noch viel besser - einfach gar keine Summen nennen in der Gewissheit, dass es keine Peanuts sein werden.

Wenn ich heute beispielsweise sagen würde, dass ich 28 Millionen haben möchte, weil ich mir ausgerechnet habe, was die erwünschten Nebenwohnsitze, Fortbewegungsmittel und ein paar andere kleinere Annehmlichkeiten in Summe ausmachen würden, dann steht dahinter ein Gedanke, der einmal der Unendlichen Intelligenz eine Vorgabe macht in Bezug auf die Summe, zum anderen aber auch davon sprechen könnte, dass ich "für andere" noch was übrig lassen möchte, also nicht so "unverschämt" sein möchte, für mich mehr als "das Nötige" zu beanspruchen.

Der Punkt, den Du in Deinem obigen Post an Andre ansprichst, dass Du mit Deinen Wünschen in überschaubaren und händelbaren Summen bleibst, könnte auch grundsätzlich mit Selbstvertrauen zu tun haben. Wir stützen uns auf das, was wir kennen, wo wir unsere Comfort Zone finden. Dabei erfahren wir Sicherheit und haben Reaktionen auf Eventualitäten eingeübt.

Gehen wir über die Comfort Zone hinaus, betreten wir Neuland und laufen damit auch Gefahr, vor Entscheidungen gestellt zu sein, die wir nun nicht mehr vorher abwägen können und die uns Angst machen. Wer immer nach Mallorca ins gleiche Hotel fährt, kennt die Abläufe dort und empfindet Sicherheit; wer eine Weltreise ohne vorherige Detailplanung in Angriff nimmt und Entscheidungen zum Wie und Wohin aus der jeweils sich bietenden Situation trifft, muss sich sicher sein, mit jeder auftauchenden Situation auch zurecht zu kommen. Es ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das auch zu können bzw. in neue Situationen hinein zu wachsen und auch das Vertrauen in das Grosse Ganze, dass es in unserem Sinne wirken wird.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon lawofattraction » 26. Jan 2015, 16:15

Winterbraut hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben,

Kann das überhaupt nicht öffnen leider :102:
Könnte man das hierein kopieren?

Danke
Winterbraut



Das Abeforum hat Serverprobleme, die aber schon im Begriff sind, behoben zu werden. Der Einfachheit der Referenz halber stelle ich den Beitrag nachfolgend hier ein:


It's funny how we have been socially trained to believe that actually winning a cash lottery is the "best thing that could happen to us," when so many studies demonstrate that plenty of lottery winners feel it was the worst thing that happened to them, because their inconsistent money vibe meant they ended up worse off than before - in debt, crippled by taxes, on bad terms with family and friends who wanted a piece of the pie and were refused or felt their piece should have been bigger, crushed by a mountain of mail from strangers begging for donations for this or that medical operation, this or that charity, this or that personal project they can't line up with themselves, harassed by media and hangers-on day and night on their doorstep, "swindled" by money managers who preyed on their inexperience. And yet here so many of us are, starry-eyed, believing we would be immune to all that...which is what all the others thought, too. Kind of how we believe we've met The One and will live happily ever after...belied, of course, by the divorce rate.

In France, the amounts of money people win on game shows is about a tenth of what's considered "worthwhile" in America. It's amusing to see them getting so gleeful about their second-place win of 5,000 euros, an espresso machine, and a box containing board-game version of the show. It's all perspective. I remember a campaign about 20 years ago to get people back to playing the regular lottery: a man's voice saying he'd won "only" a million dollars in the regular lottery, because the odds were so much better now that everyone was playing the Powerball. He was in his swimming pool at his new house, a man of leisure, being one of the "mere" millionaires. Odd how so many would purse their lips in dissatisfaction at something in the six figures, because double- and triple-digit millions are now the only "worthwhile" goal.

And I have loved the moments that Abraham have said to hotseaters aching for that, "What on earth would you do with such a ridiculous amount of money??" They're not shooting down our desires, but they are trying to point out how desires practiced from a state of lack get excessive, which is an indicator of the off vibration it springs from, rather than grand alignment. Same goes for "fame and glory" fantasies. "Don't you feel the angst in that?" asked Abraham of a woman who wanted to publish a book to share her grand ideas with the world: When they asked what was in her vortex, she gave a list that included people lining up to see her at her book signings, expressing their appreciation, the interviews she did, the worldwide impact it would have. She thought she was in alignment, but she was in fantasies to fill a void in her life, one aching for recognition and worthiness, the need to be someone who counts.

My landing-and-terrace neighbors are a young family with two little boys, about six and ten. I had Christmas cake with them and they gave me a huge bouquet of pink and purple tulips and a throw-rug-sized box of chocolates just a few weeks ago. And they just discovered that the oldest boy has a serious brain condition that requires a tricky, "life-threatening" operation and which could have lifelong consequences. I bumped into the father, with whom I often chat terrace-to-terrace, by the mailboxes yesterday. I almost didn't recognize him, so "dark" was he compared to his usually raring-to-go self. Any words I could offer in that moment were too rosy to take any of that tremendous pain and fear from his eyes. So I offered to take care of their cat while they went off to another city for the operation.

Now, had he won the lottery the day before or the week before his child woke up vomiting in the night with a blinding headache and had to be rushed to the hospital, where the diagnosis was made about possible futures or lack thereof, he truly would not care about that money (France healthcare coverage is so wonderful that this intervention will cost the family little money-wise).

However, if his child comes through this operation well and whole, and if the prognosis is good for his life, the one his folks have been imagining - high-school graduation, finding the right girl or guy and getting married in the same church they did, being present at their many European-style family reunions, simply being generally happy and well - the father will feel he has won the lottery, and that is a lottery he would much rather win.

I'm not trying to wet-blanket the thread or tell a hokey story to wag a finger at lottery playing (I play, after all!), but share that rather extreme example to make a point: The hotseater understands that there are many greater prizes out there. Yes, money is fun, money provides freedom. More money usually means more taxes, more property to manage, more paperwork, too. It's just a new platform (as I have learned from experience), with its own collection of contrast and expansion. You can be just as unhappy with it as without it. Luxurious surroundings, fat investment portfolios, or exotic vacations do not take ANY of the sting out of unhappiness. Misalignment renders all "stuff" devoid of pleasure.

But isn’t knowing you have the power to create your own reality the sweetest lottery of all? For, if you know that, you don't have to wait for a lottery win to get what you want, or to find the alignment that lets you enjoy what you do have now while the rest makes its way to you. Heal yourself. Play with those in Non-Physical, even if they just left you. That hotseater knew that. And what makes it even better is that it’s not a lottery. It’s a win that you “make happen” on your own. Everyone has a winning ticket. You just do the work and the Universe draws your number.



Quelle: Abeforum, Hands in the Clay, 24. Januar 2015



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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon katgirl » 26. Jan 2015, 19:46

:nachdenk: Was ist denn nun mit dem Text? Ich kann da nix weiter dran finden, außer vllt. daß in Europa die Jackpots gedeckelt sind und in Amerika nicht. Mehr fällt mir dazu grad nicht ein. Und natürlich ist Lotto nur ein Weg.
Lg
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Maike » 26. Jan 2015, 20:12

Liebe Kat,

ich kann natürlich nicht erwarten, dass der Text mit jedem in Resonanz geht. Darum danke für deine Nachfrage, die es mir ermöglicht, in mir selber klarer zu werden. Was der Text in der Hauptsache in mir ausgelöst hat, war das Gefühl, das Reichtum doch gar nicht so erstrebenswert sei, weil es Dinge gibt, die viel schöner, viel besser, viel sinnvoller und wertvoller sind.
Ich erwischte mich plötzlich dabei, wie schlecht ich mich fühlte, Reichtum genauso erstrebenswert zu finden wie Gesundheit oder geliebt zu werden. Und infolgedessen schloss sich die Frage an, ob die Erreichung des Gefühls, welches ich mit finanziellem Reichtum verbinde, unbedingt in Geldsegen mündet oder sich eine ganz andere physische Manifestation zeigen könnte. Diese letzte Frage hatte ich allerdings schon im Reichtum-Thread gestellt.

Ich melde mich die Tage zu euren Antworten. :lieb:

Liebe Grüße
Maike
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon katgirl » 26. Jan 2015, 20:37

Diese Frage stellt sich dann nicht mehr, wenn man anerkennt, daß es nur einen Strom des Wohlbefindens gibt und dieser einem das bringt, was man im Fokus hat.

Deine Gedanken zum Thema unterstellen, daß Arme gesund sind und geliebt werden.
Ich finde aber, daß selbst Krankheit sich mit Geld viel besser ertragen läßt und Liebe ist auch schöner mit Geld. Also ich säße bestimmt nicht hier im kalten verscheiten D, wenn ich mir milderes Klima zur Erholung leisten könnte.

'Grundlagenarbeit'
Lg
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Kein_Schnee » 26. Jan 2015, 21:14

Liebe Maike,

in diesem von Dir kopierten Post lese ich heraus, dass das eine gegen das andere aufgewogen wird.
Liebe gegen Reichtum. Liebe statt Reichtum? Liebe besser als Reichtum.
Was habt Ihr denn nur gegen Geld? :102:
Und auch wieder dieser Papierkramunsinn…sorry!
Nein, das ist nicht, was ich empfinde.

Reichtum befreit, macht glücklich, eröffnet Möglichkeiten.
Liebe steht auf einem anderen Blatt und muss von jedem individuell visualisiert werden.
Aber es gibt kein:"Hauptsache gesund!" Es gibt nur Fülle auf allen Ebenen.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
- no limits -
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon lawofattraction » 26. Jan 2015, 22:29




Guten Abend, Ihr Lieben,

ich möchte fast sicher annehmen, dass HitC den Gedanken aufgreifen wollte, den auch Abraham immer betonen: Dass jeder Wunsch einen "Wunsch hinter dem Wunsch" hat, der nicht-materiell ist und nach mehr Wohlbefinden strebt, als das im Moment der Fall ist. Das kann jeder bestätigen, der sich bewusst mit seinen Wünschen auseinander setzt. Man kommt nach intensivem eigenem Befragen immer wieder auf das Wohlgefühl.

Auf der anderen Seite betonen Abraham aber immer wieder, dass nun nichts, aber auch gar nichts dagegen einzuwenden ist, Dinge materieller Art zu wünschen und befürworten sogar, dass wir da so hoch greifen wie nur möglich.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass es gar nicht so sehr erstrebenswert wäre im Sinne der Ausdehnung des Grossen Ganzen, wenn wir alle so in uns ruhen würden, dass wir erkennen - und es auch leben - dass wir durch über weite Strecken gefühltes glückliches Leben ohne viele Wünsche sind. Contrast und Ausdehnung sind das, was die Welt sich drehen lässt, und dazu gehören genau so wie Wohlgefühl und Liebe und glückliche Beziehungen auch materielle Dinge, die unsere Freude nur noch grösser werden lassen. Ein Ausspruch Abrahams ist sinngemäss "mehr, mehr, immer mehr - das ist die Melodie des Universums".

Ich vermute einmal, dass die Schreiberin HitC durch diese traurige Geschichte ihrer Nachbarn einen eigenen Prozess der Relativierung durchgemacht hat, der diese doch recht einseitige Schilderung nach sich zog. Das kennen doch viele von uns, dass wir dann, wenn wir von einem schweren Schicksal anderer erfahren, "count our own blessings", sprich uns sagen, dass es uns doch so gut geht, weil wir nicht so leiden wie diese anderen und uns damit zufrieden geben sollten.

Sie sagen auch "You cannot get sick enough to help sick people get better. You cannot get poor enough to help poor people thrive". Diese Aussagen beziehen sich auf solche Versuche, mitzuleiden und mitzufühlen und dann aufgrund der Erkenntnis, dass andere etwas Schweres durchmachen müssen, sich selbst etwas versagen.

Das zu erkennen hat mit Selbstwert zu tun, und es hat auch damit zu tun, wie sehr man sich mit anderen vergleicht und sich selbst etwas zugesteht, auch dann, wenn es nicht auf Zustimmung stösst oder wenn es anderen schlecht geht. Niemand kann das Kind der Nachbarn gesund machen dadurch, dass sie nun zuhause sitzen und sich selbst als "undankbar" betrachten, weil es ihnen doch so viel besser geht und sie trotzdem Wünsche haben.

Der Post zeichnet eine eingeschränkte Weltsicht, und er macht etwas zum Inhalt, was Abraham in der Form niemals befürwortet haben - im Gegenteil. Daher kann nur das Hinterfragen der eigenen Gefühle unseren wirklichen Standpunkt klären. Es ist unsere Reaktion auf solche Überlegungen, die uns zeigen, wo wir stehen - "kann ich für mich Gutes in Anspruch nehmen, auch wenn es Nachbarn oder Familie oder ethnischen Gruppen oder, oder, doch so schlecht geht"?

Maike hat geschrieben:Ich erwischte mich plötzlich dabei, wie schlecht ich mich fühlte, Reichtum genauso erstrebenswert zu finden wie Gesundheit oder geliebt zu werden.


Das eine schliesst das andere nicht aus. Wer gesund ist, ist nicht zwangsläufig auch glücklich, genau so wenig, wie jemand, der unglücklich ist, durch Verzicht glücklich wird. Ein Kranker wird durch Geldverzicht nicht gesund. Und auch Liebe wird niemandem schneller geschenkt oder in grösserem Masse, wenn er darauf verzichtet, materiellen Wohlstand zu wünschen. Das sind gerne heran gezogene kausale Verknüpfungen, die keinen Rückhalt haben.

Lieben Gruss
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Beautiful Mind » 27. Jan 2015, 00:45

Guten Abend zusammen,


lawofattraction hat geschrieben:Wenn ich heute beispielsweise sagen würde, dass ich 28 Millionen haben möchte, weil ich mir ausgerechnet habe, was die erwünschten Nebenwohnsitze, Fortbewegungsmittel und ein paar andere kleinere Annehmlichkeiten in Summe ausmachen würden, dann steht dahinter ein Gedanke, der einmal der Unendlichen Intelligenz eine Vorgabe macht in Bezug auf die Summe, zum anderen aber auch davon sprechen könnte, dass ich "für andere" noch was übrig lassen möchte, also nicht so "unverschämt" sein möchte, für mich mehr als "das Nötige" zu beanspruchen.


Und es steckt der Gedanke dahinter, dass du dir Gedanken darum machen musst, was das alles kostet.


lawofattraction hat geschrieben:Maike hat geschrieben:
Ich erwischte mich plötzlich dabei, wie schlecht ich mich fühlte, Reichtum genauso erstrebenswert zu finden wie Gesundheit oder geliebt zu werden.


Das eine schliesst das andere nicht aus. Wer gesund ist, ist nicht zwangsläufig auch glücklich, genau so wenig, wie jemand, der unglücklich ist, durch Verzicht glücklich wird. Ein Kranker wird durch Geldverzicht nicht gesund. Und auch Liebe wird niemandem schneller geschenkt oder in grösserem Masse, wenn er darauf verzichtet, materiellen Wohlstand zu wünschen. Das sind gerne heran gezogene kausale Verknüpfungen, die keinen Rückhalt haben.


Die meisten von uns sind ja mit solchen klugen Sprüchen wie: "Man kann nicht alles haben." Oder: "Sei zufrieden mit dem was du hast, anderen geht es schlechter." groß geworden. Ich habe vor einiger Zeit auch an mir festgestellt, dass ich dachte: "ich strotze vor Gesundheit, deshalb habe ich woanders einen Mangel - man kann ja nicht alles haben, wenn ich jetzt superreich wäre, würde ich evtl. krank." Das hat mich total erschreckt, denn selbstverständlich können wir alles haben, wenn wir dran glauben.

Ich glaube auch, dass die Fallstricke auf dem Weg zu grenzenlosem Reichtum verborgene Wünsche hinter den Wünschen sind. Wobei diese Wünsche leider konträr zu den eigentlichen Wünschen stehen.

Und Reichtum - was ist das eigentlich genau? Ein Fallstrick könnte sich schon darin zeigen, dass die Vorstellung von Reichtum, die jeder Einzelne hat, unterschiedlich eng oder weit gestrickt ist. Heute habe ich beim Aufräumen einen alten Zettel gefunden, auf dem ich mal als Übung geschrieben hatte, was ich alles mache, wenn ich "so richtig reich wäre". Ich habe heute gedacht: hä, was ist das denn? Was habe ich denn da aufgeschrieben? Aus heutiger Sicht waren das recht bescheidene Dinge, die ich mit dem Geld vor hatte. Es handelte sich zwar teilweise um Dinge, die sich auch jetzt noch nicht ganz realisiert haben, aber ich empfand diese Liste heute trotzdem als sehr eng. Ja, wirklich eng, im Sinne wie eingeschnürt, in einem Korsett steckend. Als ich diese Liste damals schrieb, ging meine Vorstellung von "richtig reich sein" nicht über gewisse Grenzen hinaus.

Was ist Reichtum? Wahrer Reichtum ist grenzenlos und wir erleben Reichtum im sinne von finanzieller, materieller Fülle in dem Maße, wie wir die Ketten um unsere Vorstellungen davon lassen wie sie sind oder immer weiter sprengen.

Mein Wunsch wäre heute, mir nicht mehr eine Sekunde lang Gedanken darüber machen zu müssen, wie ich irgendetwas bezahlt bekomme.

Grenzenloser Reichtum = grenzenlose geistige Weite. Oder? :nachdenk:

Grenzenlosigkeit ist eines meiner Lieblingswörter geworden. Wir sind grenzenlose spirituelle Wesen, angeschlossen an grenzenloser Liebe und Fülle - wir SIND grenzenlose Liebe, Kraft und Fülle. Wir müssen uns nur wieder daran erinnern.

Danke für die interessanten Unterhaltungen in letzter Zeit, die mich auch zum Nachdenken anregen. :danke:

Liebe Grüße

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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Maike » 27. Jan 2015, 17:46

Hallo Ihr Lieben,

ich lasse Dinge gerne auf mich wirken und melde mich erst dann zu Wort, wenn ich den inneren Antrieb dazu verspüre, sozusagen der positive Startschuss. In diesem Moment stelle ich für mich fest, wie sehr begrenzt die eigenen Überzeugungen und auch das bloße Denken sein kann, wenn es abgekoppelt wird vom emotionalen Leitsystem und sich zu sehr an Altbekanntem orientiert. Ich habe die Erleichtung und das gute Gefühl schon längt empfunden, als ich eines Tages beschloss, nur noch zu lesen, zu hören, zu schreiben oder zu reden, wenn es aus Leichtigkeit und einem "Flow" heraus passiert. Ganz praktisch gilt das auch für Abraham-Clips oder Texte. Ich nehme so viel mehr daraus mit, als wenn ich angestrengt versuche, etwas zu verstehen. :gvibes:

Der Text aus dem englischen Forum hat mir Altbekanntes serviert und plötzlich war ich irritiert. Was jetzt? Wie jetzt? Hab ich es doch alles falsch verstanden? :mrgreen: Ich glaube, die Fülle in allen Bereichen für sich annehmen zu können, ohne sich dabei vom schlechten Gewissen oder Bedauern gegenüber anderen davontragen zu lassen und zwischen splitted vibrations zu pendeln, erfordert, auch alle anderen als mächtige Schöpfer ihres Leben anzuerkennen und wirklich die Unendlichkeit der uns umgebenden Fülle zu fühlen. Denn ich glaube, dass trotz einer riesigen grünen Wiese mit unzähligen Grashalmen und einer Vielfalt an Blumen oder ein gigantischer Wasserfall vor unseren Augen, unsere physischen Sinne immer nur begrenzt wahrnehmen können. Die rein gedankliche Vorstellungskraft kann das nicht alleine erfassen ohne dass das Gefühl dabei die entscheidenden Schleusen öffnet.

Und ich hab darüber nachgedacht, was Selbstvertauen bedeutet. Vertrauen in die eigne Schöpferkraft. Anerkennung davon, was ich alles erschaffen habe, auch den Contrast. Denn viel zu schnell halte ich mich für einen Versager, wenn ich Negatives kreiert habe. Selbstvertrauen bedeutet auch, die aktuellen Grenzen der eigenen Schöpferkraft zu kennen. Aktuell deshalb, weil sie unendlich ausdehnbar sind, aber es erfordert kontinuierlichen Fokus und Einüben einer neuen Schwingung und mein Gefühl verrät mir immer, wo ich gerade jetzt stehe. Daran schließt sich auch das Thema der Comfort Zone an. In dieser Zone befinden sich alle bereits bekannten Gedanken und Überzeugungen. Immer ein wenig darüber hinauszutasten und sie entsprechend des emotioanlen Leitsystems auszudehnen wäre eine gute Möglichkeit.

Liebe Grüße an alle,
Maike
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Andre » 27. Jan 2015, 20:00

Hallo Maike!

Maike hat geschrieben:ich lasse Dinge gerne auf mich wirken und melde mich erst dann zu Wort, wenn ich den inneren Antrieb dazu verspüre, sozusagen der positive Startschuss. In diesem Moment stelle ich für mich fest, wie sehr begrenzt die eigenen Überzeugungen und auch das bloße Denken sein kann, wenn es abgekoppelt wird vom emotionalen Leitsystem und sich zu sehr an Altbekanntem orientiert. Ich habe die Erleichtung und das gute Gefühl schon längt empfunden, als ich eines Tages beschloss, nur noch zu lesen, zu hören, zu schreiben oder zu reden, wenn es aus Leichtigkeit und einem "Flow" heraus passiert. Ganz praktisch gilt das auch für Abraham-Clips oder Texte. Ich nehme so viel mehr daraus mit, als wenn ich angestrengt versuche, etwas zu verstehen. :gvibes:


Ich verstehe ganz genau was du meinst! Ich habe tagelang ohne Inspiration an Projekten gearbeitet und trotz des Aufwandes nichts zustande gebracht und als ich dann aus dem "Flow" heraus nur ein paar Stunden daran gearbeitet habe war das Ergebnis ungleich besser! "Abgekoppelt vom emotionalen Leitsystem" ist eine interessante Formulierung. So habe ich das noch nie betrachtet. Jedenfalls fühlt man sich so als wäre man es, wenn man sich in diesem Zustand befindet.

Danke für diesen Beitrag! Wirklich gute Überlegungen! :gvibes:

Noch einen schönen Abend,
Andre
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon katgirl » 27. Jan 2015, 21:07

Es gibt keine Abkopplung vom emotionalen Leitsystem.
Entweder ich achte drauf oder nicht, das liegt nur an mir. Ich habe immer die Macht. Ich kann immer aktiv gestalten. Lg
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Maike » 27. Jan 2015, 21:17

Meinem Verständnis nach geht das schon. Nämlich dann, wenn ich mich ausschließlich meinen Gedanken widme ohne darauf zu achten, wie ich mich dabei fühle. Dann ist das Denken vom Leitsystem abgekoppelt. Das ist jedenfalls mein Bild, mit dem ich d'accord gehe. :gvibes:
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon lawofattraction » 28. Jan 2015, 08:24




Hallo liebe Maike, dear All,

Abraham betonen, dass es keine Trennung vom Grossen Ganzen gibt. Allerdings können wir uns taub stellen und die innere Stimme nicht hören - sie nennen es "you pinch off the connection" - die Verbindung abzwicken.

Unsere Gedanken und Gefühle sind grundsätzlich unzertrennlich. Zum einen denken wir den ganzen Tag, und wir fühlen auch den ganzen Tag. Jeder Gedanke zieht - oft unbemerkt, da wir weitgehend ziemlich unbewusst "funktionieren" - ein Gefühl nach sich, das nun wieder einen Gedanken hervorbringt - und das in endloser Folge.

Die Gefühle, wenn abgepincht von der Quelle, machen sich bis hin zu körperlichen Schmerzen und Krankheiten bemerkbar, wenn wir sie so sehr unterdrücken, dass ihr Streben nach Ausdruck - wenn das Subtile des Hörens der Inspiration und unserer inneren Stimme nicht bemerkt werden kann - zu immer "gröberen Mitteln" greift.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon katgirl » 28. Jan 2015, 10:00

Maike, welche Abraham-Übungen hast Du jetzt schon durch, um Dich zu den Trigger-Aussagen besser zu fühlen? lg
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Maike » 28. Jan 2015, 14:00

Liebe Loa,

danke schön für deine Erklärung. So ähnlich hatte ich es auch gemeint. Aber um Missverständnisse zu vermeiden, was die Lehre Abrahams betrifft, bin ich immer wieder dankbar, wenn jemand klarstellend "eingreift".

Liebe Kat,

ich persönlich konzentriere mich zunächst darauf, allgemein sich besser anfühlende Gedanken zu finden und diese kontinuierlich einzuüben.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon lawofattraction » 29. Jan 2015, 07:47




However, if his child comes through this operation well and whole, and if the prognosis is good for his life, the one his folks have been imagining - high-school graduation, finding the right girl or guy and getting married in the same church they did, being present at their many European-style family reunions, simply being generally happy and well - the father will feel he has won the lottery, and that is a lottery he would much rather win.



Guten Morgen, Ihr Lieben,

Ich habe den Text des Posts nochmals durchgelesen und einen weiteren Punkt gefunden, der mir nur angedacht, aber nicht weiter gedacht scheint. HitC sagt, dass der Vater des Kindes sich dann so fühlen würde, als hätte er die Lotterie gewonnen, wenn sein Kind die Operation überstanden und gesund geworden wäre, um das Leben zu führen, das die Eltern für ihn erträumt hatten *hrrrm*. Und dass ihm ein solcher Ausgang sicherlich lieber als der grösste Lotteriegewinn wäre.

Die Aussage kann jeder nachvollziehen, der einmal in einer bedrängenden Situation war. Manche Menschen beten dann zu Gott „wenn Du hilfst, dass …... , dann werde ich nie mehr "undankbar" sein oder .... das tun oder .... das lassen.“ Aus einer aktuellen Situation heraus werden Menschen gerne demütig und reden ihre vorherigen Wünsche nach materiellem Reichtum schlecht, weil sie eine Verhältnismässigkeit zwischen zwei Zuständen herstellen, nämlich krank oder gesund versus reich oder arm. Wenn dann einige Zeit nach einem glücklichem Ausgang vergangen ist, gerät dieses Demuts-Gefühl auch wieder in Vergessenheit.

Das kann gar nicht anders sein. Unser Leben ist so ausgelegt, dass wir immer weiter wünschen. Wünsche sind der Motor der Lebensenergie, die durch uns fliest. Wer aufhört zu wünschen und zu träumen, dreht den Hahn seiner Lebensenergie ab. Wer eine schwere Krankheit überwunden und seine Lebensfreude wieder gewonnen hat, macht sich vielleicht klar, dass er Dinge tun möchte, die er sich vorher versagt hat – weniger arbeiten, ein Hobby oder mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Oder die immer erträumte Weltreise endlich zu planen oder den verdrängten Wunsch nach einem Motorrad zu erfüllen oder endlich den Schrebergarten anzumieten – also auch Dinge, die einen mehr oder weniger grossen finanziellen Aufwand erfordern.

Wir können also gar nicht anders, als immer weiter zu wünschen, wenn wir aktiv und freudig am Leben teilnehmen wollen . Mehr, mehr, mehr ….. Daran ist nichts Verwerfliches; und sich das wirklich einzugestehen bringt weit weniger – nämlich gar keine – Gewissensbisse hervor als in einer Extremsituation getätigte Aussagen nach einer Weile wieder revidieren zu müssen, wenn gemerkt wird, dass sie haltlos sind. Man müsste sich dann schon als Eremit in eine einsame Höhle zurückziehen, um nicht wieder feststellen zu müssen, dass neue Wünsche materieller Art in einem entstehen.

Durch solches Denken ist eine Split Energy vorprogrammiert, eine innere Gefühls- und Gedankenschlacht, die darin enden könnte, dass jemand sich dann abgrundtief schlecht vorkommt, weil er angeblich die Heilung nicht zu würdigen weiss, wenn er nicht auf einem wünsche-freien Plateau stehenbleibt, sondern stattdessen wieder nach mehr strebt. Da wäre es durchaus möglich, dass sich diese Split Energy in einer erneuten Krankheit ausdrückt.

Das Beispiel zeigt, wie wichtig diese schonungslose Ehrlichkeit uns selbst gegenüber ist. Hinschauen, anerkennen und Frieden damit schliessen statt uneingestandene widersprüchliche Gedanken den eigenen Brunnen vergiften zu lassen. Rosa Sauce ist Gift, das latent durch unsere trotzdem funktionierenden Emotionen ein ständiges Störgefühl aufrecht erhält.

Hier kommt wieder der Selbstwert ins Spiel – Selbstwert ist etwas anderes als Selbstvertrauen – der die Grundlage ist, sich zuversichtlich, vertrauensvoll und bewusst in dieser Welt zu bewegen. Selbstwert, den wir als Geburtsrecht bekommen, nicht durch Verdienst, sondern ganz einfach dadurch, dass wir existieren.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon Maike » 29. Jan 2015, 11:55

Liebe Loa,

ich bin unendlich dankbar für deinen Post.


lawofattraction hat geschrieben:
Die Aussage kann jeder nachvollziehen, der einmal in einer bedrängenden Situation war. Manche Menschen beten dann zu Gott „wenn Du hilfst, dass …... , dann werde ich nie mehr "undankbar" sein oder .... das tun oder .... das lassen.“ Aus einer aktuellen Situation heraus werden Menschen gerne demütig und reden ihre vorherigen Wünsche nach materiellem Reichtum schlecht, weil sie eine Verhältnismässigkeit zwischen zwei Zuständen herstellen, nämlich krank oder gesund versus reich oder arm. Wenn dann einige Zeit nach einem glücklichem Ausgang vergangen ist, gerät dieses Demuts-Gefühl auch wieder in Vergessenheit.


Ich mache das selber ständig. Dieses Verhandeln zeugt von dem schlechten Gewissen, von Angst und davon, sich nicht alles wert zu sein, nicht alles wünschen zu dürfen. Hier den Knoten platzen zu lassen, ist sicher ein großer Befreiungsakt und die Gefühle, die ich dazu gerade habe, wenn ich mir das zugestehen würde, fühlen sich flau im Magen an. Aber das ist gut zu wissen, denn dann ist es endlich bewusst.


lawofattraction hat geschrieben:Wer aufhört zu wünschen und zu träumen, dreht den Hahn seiner Lebensenergie ab. Wer eine schwere Krankheit überwunden und seine Lebensfreude wieder gewonnen hat, macht sich vielleicht klar, dass er Dinge tun möchte, die er sich vorher versagt hat – weniger arbeiten, ein Hobby oder mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Oder die immer erträumte Weltreise endlich zu planen oder den verdrängten Wunsch nach einem Motorrad zu erfüllen oder endlich den Schrebergarten anzumieten – also auch Dinge, die einen mehr oder weniger grossen finanziellen Aufwand erfordern.


Ich plane gerade eine größere Reise und aus Angst vor dem "Großen", was ich mir da leisten will, bin ich bisher davor zurückgeschreckt, den "Buchungsbutton" zu drücken. Mit der Größe spreche ich gar nicht mal das Finanzielle an, sondern dieser große Wunsch, den ich irgendwie unverschämt fand. Was erlaube ich mir da nur?
Damit verbunden waren viele andere Gedanken. Ich arbeite freischaffend und habe mir gedacht, was meine Kunden nur denken könnten, wenn ich einfach mal so weg bin für ein paar Wochen.
Erst gestern ist es wieder passiert, dass die 3. Woche in Folge Termine abgesagt wurden. Und plötzlich war dieses Gefühl wieder da, abhängig zu sein von der Verlässlichkeit und dem Gutdünken der anderen. Ich fühlte mich wie ein Ping Pong-Ball.
Und dieser Contrast war der Anschubser, endlich ins fine-tuning zu gehen und auch keine Kompromisse mehr zu machen mit mir selber à la "Sei froh, dass du überhaupt diesen Job hast." Es ist dieser Gedanke, der es überhaupt ermöglicht, mich abhängig und wie ein Ping Pong-Ball zu fühlen.

lawofattraction hat geschrieben:Das Beispiel zeigt, wie wichtig diese schonungslose Ehrlichkeit uns selbst gegenüber ist. Hinschauen, anerkennen und Frieden damit schliessen statt uneingestandene widersprüchliche Gedanken den eigenen Brunnen vergiften zu lassen. Rosa Sauce ist Gift, das latent durch unsere trotzdem funktionierenden Emotionen ein ständiges Störgefühl aufrecht erhält.


Es wird Zeit, hier mal Schwingungsinventur zu betreiben.

Danke.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon lawofattraction » 30. Jan 2015, 08:34




Liebe Maike,

ich hatte früher lange das Gefühl, dass mir immer jemand kontrollierend "über die Schulter" schauen würde und hinterfragte meine Entscheidungen und meine Gedanken oft mit der Absicht, ihre Gültigkeit und ihre Substanz gegen die Meinung einer imaginären Instanz zu prüfen. :rleye:

Das war nicht nur unwahrscheinlich anstrengend, da die angeblichen äusseren Anforderungen ja ständig wechseln - je nachdem, um welches Lebensthema es sich handelt, kommen da ja ganz unterschiedliche innere Kritiker aufs Tapet. (Wenn jemand so etwas in einem Workshop anschneidet, dann sagen Abraham: "that is not your Inner Being speaking, it´s your mother". :mrgreen:)

Als ich dann diesen Mechanismus identifizieren konnte, fand ich langsam zu mir selbst als oberste Instanz zurück. Es war ein langer und steiniger Weg, daher möchte ich heute jedem raten, der an einer solchen oder ähnlichen Stelle steht, so liebevoll und nachsichtig und verständnisvoll mit sich selbst umzugehen wie nur möglich.

Wenn der Fokus auf der Freude des Erreichten - nämlich diese Erkenntnis gehabt zu haben - liegt, statt darauf, was man bisher falsch gemacht hat, kann der Übergang zum immer grösseren Selbstvertrauen und dem Glauben an den eigenen Wert viel harmonischer und auch schneller vonstatten gehen.

Maike hat geschrieben:Und dieser Contrast war der Anschubser, endlich ins fine-tuning zu gehen und auch keine Kompromisse mehr zu machen mit mir selber à la "Sei froh, dass du überhaupt diesen Job hast."


Kompromisslos kann auch Holzhammermethode bedeuten, auch hier kann man das anders betrachten, nämlich sich selbst feiern, dass neue Wege gefunden werden konnten, die man jetzt ausprobieren möchte.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon ZaWo » 30. Jan 2015, 10:45

Loa schrieb:

Das war nicht nur unwahrscheinlich anstrengend, da die angeblichen äusseren Anforderungen ja ständig wechseln - je nachdem, um welches Lebensthema es sich handelt, kommen da ja ganz unterschiedliche innere Kritiker aufs Tapet. (Wenn jemand so etwas in einem Workshop anschneidet, dann sagen Abraham: "that is not your Inner Being speaking, it´s your mother". :mrgreen:)


Hach, ja, seufz. Ich glaube bei mir quatschen da noch mehr mit, sogar Nachbarn. Den goldenen Weg, wie ich mich nicht mehr unterbewußt durch die Augen von anderen sehe, habe ich nicht gefunden. Es ist viel :P besser geworden, bedarf aber noch immer viel Rückbesinnung und äußert sich bei mir eher als Trotz, also Widerstand, anstelle von Selbstzentrierung.
Ich frage mich auch wie der Wunsch nach Selbstanerkennung/Anerkennung überhaupt zu realisieren ist, wenn es nicht irgendeine Form von Messlatte gibt.
Was ist denn überhaupt gut, wenn es nicht irgendetwas gäbe, was man schlechter fände? Und beim schlechter (und schöner) finden, hat man schon wieder die quatschende Messlatte im Kreuz. Hmmm :nachdenk:

Annerkennung von anderen (Peanut-Gallery) soll ich ja nicht wollen, Selbstanerkennung aber schon. Ich sehe da nicht so den großen Unterschied. :102: Irgendein Maßstab ist überall versteckt.
ZaWo
 

Re: Geldschwingung und ihre Fallstricke

Beitragvon lawofattraction » 30. Jan 2015, 11:34

ZaWo hat geschrieben:Ich frage mich auch wie der Wunsch nach Selbstanerkennung/Anerkennung überhaupt zu realisieren ist, wenn es nicht irgendeine Form von Messlatte gibt.


Liebe ZaWo,

und was sollte uns daran hindern, wenn wir den allerhöchsten Punkt der Messlatte anzulegen, so wie uns unser Inner Being das sieht?

ZaWo hat geschrieben:Was ist denn überhaupt gut, wenn es nicht irgendetwas gäbe, was man schlechter fände? Und beim schlechter (und schöner) finden, hat man schon wieder die quatschende Messlatte im Kreuz.


Den - wie ich heute fast überzeugt bin - besten Rat überhaupt hat mir einmal eine überaus weise Frau gegeben. Nämlich dass es immer jemanden geben wird, der "besser" ist und immer auch jemanden, der "schlechter" ist. Daher ist ein Mass illusorisch, es kann gar nicht existieren.

In das allgemeine Wertschätzen, das ja mein Lieblings-"Werkzeug" ist, habe ich mich auch eingeschlossen. Ich habe mir eine mentale Liste gemacht, was ich in meinem Leben alles gemeistert, gelernt, angewandt, an Wissen erlangt und Positives getan habe. Und das ist eine ganze Menge. :clown: Wenn ich anfange, nach aussen zu schielen, kann ich mich daran erinnern und meist schnell wieder an dem hoch-schwingenden Set-Point ansiedeln.

Ich bin in jeder Beziehung extrem freiheitsliebend, daher steht für mich die persönliche Freiheit von äusseren Zwängen auch ganz oben auf der Liste - und daher passt die Aussage von Freiheit, Freude und Ausdehnung auch so gut in mein Konzept. Auf diese Freiheit der Beurteilung vom Aussen und vor allem, mich nicht mehr durch die Augen des Aussen zu sehen, habe ich konsequent hin gearbeitet und kann heute sagen, dass ich das mal - von kleinen "Fehltritten" abgesehen - ganz gut meistere. Immer besser. :clown:

Lieben Gruss
Loa :hug:



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