Geld...

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Geld...

Beitragvon Banshee » 5. Okt 2014, 11:27

Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich bringe mich hier zwar sehr selten ein, verfolge aber stets die Aktivitäten in diesem großartigen Forum. Ich bin oftmals tief beeindruckt von dem, was ich hier lesen darf.
Ich beschäftige mich jetzt seit ca. fünf Jahren mit der Abrahamlehre, bezeichne mich jedoch weiterhin als Anfängerin. Abraham und ihre Aussagen sind das Beste, was mir je begegnet ist, und ich halte sie für unumstößlich.
Trotzdem…
Mir ist klar, dass das Thema Geld vielen allmählich auf die Nerven geht, weil es so oft durchgekaut, von allen Seiten betrachtet wurde und zu dem es Workshops und viele Threads gibt, ich selbst habe vor ein paar Jahren in einem davon rumgejammert.
Nur habe ich in diesen vergangenen Jahren bezüglich meiner finanziellen Situation keine Fortschritte erzielt, obwohl ich mich bei diesem Thema zumindest häufiger besser fühle als früher, allerdings hatte dies keinerlei positive Auswirkung auf meinen tatsächlichen Geldbesitz. Im Gegenteil, je älter ich werde desto weniger scheine ich zu haben. Jegliche größere Anschaffung war nur durch die Beteiligung anderer lieber Menschen möglich, was einerseits schön ist, aber andererseits bestätigt dieser Umstand immer wieder meine Ohnmachtsgefühle bezüglich meiner bescheidenen finanziellen Situation. Natürlich wird mir regelmäßig geraten, mehr zu arbeiten, in meinem nicht besonders geliebten Job... Aber dieser Gedanke ist für mich unerträglich…Nun, ich möchte eben nicht jammern, ok, also stopp.
Ich habe mich übrigens mit dem Focus Wheel und allen Möglichkeiten und Tipps beschäftigt, nur erfolglos.
Irgendetwas muss ich ändern. Ich möchte nicht jedes Mal in Panik geraten, wenn ich sehe, was mir im Monat an Gehalt bleibt. Es ist auf eine Weise überwältigend, die ich nicht näher beschreiben möchte.
Ich danke erst einmal fürs Lesen…
Liebe Grüße
Banshee
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Re: Geld...

Beitragvon Hamfor » 5. Okt 2014, 12:09

Banshee hat geschrieben:... erzielt, obwohl ich mich bei diesem Thema zumindest häufiger besser fühle als früher, ...



Hi Banshee, mich würde mal dieser kleine Auszug interessieren... was würdest Du sagen - so rückblickend - hat dies Besserfühlen in Dich hineingebracht? Wie kam das?
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 5. Okt 2014, 12:59

Hallo Hamfor,
wenn ich mir vorstelle, dass bereits alles, was ich mir wünsche im Vortex vorhanden ist, bereitet mir das ganz wunderbare Gefühle der Fülle und vor allem der Freude. Dies verschafft mir dann erst einmal etwas Erleichterung, die sich natürlich wesentlich angenehmer anfühlt. Es ändert jedoch nicht, dass ich anscheinend ein "finanzielles Brett" vor dem Kopf habe. In allen anderen Bereichen meines Lebens gibt es keinen derartigen Mangel. Nein, das ist falsch, mein Beruf ist wie gesagt auch kein besonders angenehmes Thema. Aber diese beide voneinander abhängigen Angelegenheiten begleiten mich -in ihrer negativen Ausprägung- seit meiner Jugend...

Also, der Vortex-Gedanke fühlt sich für mich nach wie vor wunderbar an, das wolltest Du ja eigentlich wissen :oops:

Gruß
Banshee
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Re: Geld...

Beitragvon lawofattraction » 5. Okt 2014, 14:17

Banshee hat geschrieben: Aber diese beide voneinander abhängigen Angelegenheiten begleiten mich -in ihrer negativen Ausprägung- seit meiner Jugend...


Hallo Banshee,

hier könnte der Grund liegen ....

Das liest sich, als ob Geld nur durch Erwerbstätigkeit zu Dir kommen kann. Dabei gibt es so viele Wege, zu Geld zu kommen - natürlich dann, wenn Du den Weg nicht durch unsinnige Glaubenssätze auf einen Trampelpfad reduzierst. Geld kann auf unendlichen Wegen zu Dir kommen, wenn Du das grundsätzlich für möglich hältst, ohne bereits vorher diese Wege zu kennen. Das ist gar nicht nötig, Du musst nur den Schlüssel benützen, der Deinen Vortex öffnet - allow - Widerstandsgedanken aufgeben.

Ich würde einmal auf die ganz generelle Ebene gehen - wenn nötig über die negative Verallgemeinerung, um dann vom neutralen Blickpunkt aus langsam auf positive Generalisierung auszuweiten und schlussendlich positive Details, soweit sie sich gut anfühlen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 5. Okt 2014, 17:16

Hallo Loa,
ja, es liest sich tatsächlich so, aber glaube mir, dass ich bezüglich der Möglichkeiten, wie Geld in meine Realität fliessen könnte, absolut offen bin...ja, doch, da bin ich mir ziemlich sicher.
Der gut gemeinte Vorschlag, meinen Verdienst durch mehr Arbeit zu steigern, kommt von Außen (was natürlich wiederum ein Spiegel ist, ich weiß...da sträuben sich mir die Nackenhaare!).
Ich sehe ständig die wunderschönen Dinge und Umstände um mich herum, denke nicht an Geld, fühle mich einfach gut, und das oft lange Zeit am Stück, doch es beeinflusst in keiner Weise meine Finanzen, ich bin einfach ratlos..
Aus aktuellem und ermüdendem Anlass, hätte ich gerne eine angemessene Umgangsweise mit folgendem Problem: Es ist erst der 5. eines Monats und mein Konto ist leer...Wie kann ich hier ansetzen?
Ich danke Euch, allein hier zu schreiben und zu lesen, empfinde ich sehr erleichternd!
Liebe Grüße
Banshee
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Re: Geld...

Beitragvon alouetta » 5. Okt 2014, 17:28

Banshee hat geschrieben: Jegliche größere Anschaffung war nur durch die Beteiligung anderer lieber Menschen möglich, was einerseits schön ist, aber andererseits bestätigt dieser Umstand immer wieder meine Ohnmachtsgefühle bezüglich meiner bescheidenen finanziellen Situation.


Für mich steckt da ganz viel von "das hab ich gar nicht verdient" drin.
Du kannst das Geschenk gar nicht aus vollem Herzen annehmen und dich freuen, sondern hast das Gefühl, es dir verdienen zu müssen. Und was liefert dir das LoA für diesen Gedanken? Es funktioniert doch perfekt :clown:
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 5. Okt 2014, 18:12

Nein, ganz bestimmt nicht liebe alouetta!
Ich war und bin dankbar dafür, und ich habe überhaupt keine Schwierigkeiten, etwas anzunehmen. Da bist Du auf dem Holzweg! Ich möchte mir jedoch SELBST etwas gönnen können, ohne jemanden einschalten zu müssen, der mir hilft. Dabei ging es auch um "notwendige" Anschaffungen, nicht um puren Luxus, für den ich gerne meine Kohle hinlegen würde, wenn ich sie hätte!
Aber danke für Deinen Beitrag!
Nochn Gruß
Banshee
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 5. Okt 2014, 18:34

Ach ja, die Ohnmachtsgefühle!
Die entstehen dadurch, dass ich mir in dem Moment, in dem ich etwas geschenkt bekomme, nicht selbst helfen konnte. Ich möchte Unabhängigkeit, das ist mein sehnlichster Wunsch! Geschenke nehme ich natürlich trotzdem immer gerne entgegen :mrgreen:
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Re: Geld...

Beitragvon Hamfor » 5. Okt 2014, 22:30

Hallo Banshee, worauf liegt Dein Fokus?

Ich frag' mich das jetzt natürlich parallel gleich mal selbst: Worauf lege ich im Wesentlichen, also in Wachheit, meinen Fokus? Worauf lege ich wirklich größtenteils meinen Fokus? Selbstgeschriebene Texte sind da manchmal ein gutes Werkzeug zur Messung.

[...]

:teuflischgut:
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 6. Okt 2014, 09:03

Guten Morgen Hamfor!
Ja, worauf liegt mein Focus...
Der wechselt von finanzieller Freiheit über Unabhängigkeit zu ich-möchte-tun-und-lassen-was-ich-will, ist das zu unstet? Eigentlich doch nicht, das Gefühl dahinter ist immer reinstes Wohlbefinden. Egal, welches Etikett darauf klebt. Natürlich, sonst wäre meine Situation eine andere, landen meine Gedanken -insbesondere beim Blick auf den Kontostand- auf der anderen, der gegenteiligen Seite, eben im Minus.
Wenn ich darüber nachdenke, muss ich sagen, dass es mir relativ gut gelingt, darin nicht zu versinken, so wie vor ein paar Jahren noch. Dieser Umstand hat sich tatsächlich positiv entwickelt, gestern jedoch, konnte ich meine Gedanken nicht ablenken. Jeden Monat den selben Mist zu erfahren, war für mich zuviel...
Hm, ich weiß wirklich nicht, was dahinter steckt...
Liebe Grüße
B.
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Re: Geld...

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2014, 09:33




Hallo Banshee,

unsere beobachtbare Situation ist ja immer der unbestechliche und allerbeste Anzeiger dessen, was wir wirklich denken. Da können wir nicht - oft unbewusst - manipulierend eingreifen, um irgendwelchen Glaubenssätzen gerecht zu werden oder im tiefsten Inneren als verachtungswürdig empfundene Situationen schönzureden und Happy Face Stickers aufkleben oder auch Affirmationen runterzubeten, die keine Schwingungsentsprechung sind.

Banshee hat geschrieben:Ja, worauf liegt mein Focus...
Der wechselt von finanzieller Freiheit über Unabhängigkeit zu ich-möchte-tun-und-lassen-was-ich-will, ist das zu unstet? Eigentlich doch nicht, das Gefühl dahinter ist immer reinstes Wohlbefinden.


Wäre das wirklich Dein Fokus, würdest Du jetzt schon unbedingte finanzielle Freiheit leben. Denn das LoA macht bei keinem von uns eine Ausnahme. Wie Du weisst, gibt es 2 Seiten einer jeden Angelegenheit. Das Erwünschte und das Unerwünschte. Prüfe einmal, ob es wirklich die unwidersprochene Überzeugung bereits gefühlsmässig erfahrener finanzieller Freiheit und Unabhängigkeit ist oder ob es nicht eher das Gegenteil ist, nämlich der verlangende sehnsüchtige Wunsch danach, der aber gleichzeitig ihre Abwesenheit betont.

Es ist in der Tat manchmal gar nicht so einfach, das zu unterscheiden. Dann denken wir, auf das Erwünschte zu fokussieren, sind aber in Wirklichkeit nur in einem Gefühl des Sehnens gefangen, das den Fokus auf das Nichtvorhandensein legt. "Tun und lassen, was ich will" impliziert zum Beispiel bereits, dass es da etwas gibt, was das freie Tun einschränkt. Und dabei kann kein reinstes Wohlgefühl erfahren werden. Wärest Du frei zu tun und zu lassen, was Du willst, würdest Du das nicht betonen müssen. Da sind all die kleinen Fussfallen, die etwas angeblich Positives als ihr Gegenteil entlarven.

Wie fühlen sich die Gedanken an? Hast Du dabei uneingeschränkt Hochgefühle, Zuversicht und freudige Gefühle? Ein breites Grinsen und das Gefühl echten Wohlfühlens? Dieses Wissen ohne den geringsten Zweifel, dass bereits alles vorhanden ist? Oder ist es nicht doch eher dieses mulmige Gefühl, dass Du es gerne so hättest, wie Du es erträumst, es aber nicht so ist?

Lieben Gruss
Loa



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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 6. Okt 2014, 09:49

Danke Loa,
darüber muss ich ernsthaft nachdenken...

Liebe Grüße
B.
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Re: Geld...

Beitragvon zimtstern » 6. Okt 2014, 10:06

Hallo Banshee,

was mir eben beim lesen deiner Beiträge auffiel ist dass du eine mehr oder weniger große Abneigung gegen deine Arbeit hast (du schreibst nicht besonders geliebter Job und dass der Gedanke daran mehr zu arbeiten unerträglich ist), könnte hier nicht der Widerstand stecken?

Ich mußte grade an den einen Workshopausschnitt den es als Videoclip gibt denken,
wenn ich das richtig in Erinnerung habe ging es um eine Rentnerin die sich finanzielle Unabhängigkeit ohne Arbeit wünschte.
Und Abraham gingen dann auf ihren Widerstand gegen die Arbeit und ihre Überzeugung "Arbeit = Unfreiheit" ein.

Lieben Gruß,
Zimtstern :lieb:

Edit:
Jetzt habe ich mir grade mal deinen alten Thread zu dem Thema angeguckt (Das liebe Geld) der Thread ist so schön.. mußt du dir echt noch mal durchlesen :gvibes:
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 6. Okt 2014, 11:07

Hallo Zimtstern,
das hast Du ganz richtig erkannt, aber da Geld eben auch auf andere Weise, ohne Erwerbstätigkeit, in mein Leben treten kann, habe ich diese Problem immer übersehen wollen. Denn es ist schon reichlich verzwickt, die Sache mit der Arbeit, dem Beruf, zu dem ich mich nicht berufen fühle, das wurde mir schon klar, als ich studierte. Da ich das ganze aber auf dem 2. Bildungsweg (der 1. Beruf war auch ein Griff ins...naja..) absolvierte und nicht mehr die jüngste war, wollte ich das durchziehen, das gelang mir auch mit einem super Abschluss.
Verzwickt ist es insofern, dass ich die besten Kollegen und Kolleginnen habe, die ich mir nur vorstellen kann, und dass ich unglaublich tolle Arbeitszeiten genießen darf, bis auf die Wochenend- und Feiertagsarbeit. Das sind eigentlich nur die Rahmenbedingungen. Die Tätigkeit selbst, liegt mir nicht, macht mir keinen Spaß und wird auch nicht besonders gut honoriert. Ich müsste und würde mich gerne beruflich wieder verändern, aber diesbezüglich bin ich so planlos wie damals als Schülerin, nur eben viel älter...Tja, da habe ich tatsächlich Probleme, mich auf irgendetwas zu konzentrieren, zu fokussieren. Ich hoffte immer: Kommt das Geld (woher auch immer), dann geht der nervige Job. Völlig unsinnig.
Ich muss einiges für mich klarstellen.
Danke für Euren Beitrag dazu!
Liebe Grüße
B.
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Re: Geld...

Beitragvon Viereichen » 6. Okt 2014, 12:19

Liebe Banshee,

ich habe das alles hier aufmerksam gelesen. Es hat Resonanz in mir, viel Resonanz. Doch wie kann ich nur adäquat darauf antworten?... Ich werde versuchen, von meinem intellektuellen Verstand alles hinein in mein Gefühl zu verlagern. Dann wieder hinaus zu bewegen, es zu formen. So habe ich ja nur die hölzernen Wörter, Buchstaben, Zeilen vor mir... Doch welcher Mensch ist "Banshee"? Ob meine Antwort in´Ziel trifft kann ich nicht vorhersehen. Was ich machen kann ist jedoch, hinter den Zeilen zu lesen. Und dort meine ich, was entdeckt zu haben:

Ich erlebe den Einstieg in das "Geld"-Thema von dir in fast scheuer Zurückhaltung. Ob du nun tatsächlich eine "Anfängerin" der Abrahamlehre bist, das sei dahingestellt. Auf jeden Fall begegnest du dieser Lehre mit einer sehr hohen Wertschätzung. Du gibst ihr eine Sonderstellung, wie ich es auch unterschreiben könnte.
Wenn ich den Fokus bei diesem Einstieg in das Geldthema gerichtet lasse, fächern sich mir sogleich Assoziationen auf. Geld steht für Wert. Für etwas Wertvolles, (...was ich mir damit leisten kann, was meine Emotionen anheizt, wenn ich mich in die visuellen Bilder dieser Fülle reinsteigere). Demgegenüber möchte ich dich fragen. Wie wertvoll fühlst du dich? Ob mit oder ohne Job - ob mit oder ohne Geld, mal ganz blank, so quasi nackt.

Und wahrscheinlich nicht selten steht das Thema "Geld" auch für eine Verschlüsselung, ein Chiffre. Die Suche nach Wert an sich.
So hat sich dieses Thema bei mir in meinem bisherigen Leben immer wieder aufgereiht, mit all seinen Nebenschauplätzen. Doch des Pudels Kern ist bei mir jedenfalls das reine, 100%ige Gefühl für den eigenen Wert.
Und immer dann, wenn mir das abhanden gekommen ist, habe ich ein´s der vielen Lebensdramen kreiert: Welcher Beruf als große Frage? Wie komme ich zu Geld? In aller Vielfalt habe ich dabei schon ganz verschiedene Versionen meiner selbst kreeirt: Viel Geld, angesehner Beruf - kein Geld, Arbeitslosigkeit. Wenn sich das alles aus mehr oder weniger verborgenen Mangelgefühlen heraus in meinem Leben aufreihte, konnten es letztlich nur Dramen sein.

Im Vortex werde ich das tun was ich zu tun beabsichtige - selbstverständlich tun. Es reiht sich dann kein Mangel-Fragen-Spiel auf. Eher gibt es dann lustvolle, kreative Schübe. Die mich weiter auf Kurs halten.

Egal wo ich in der Gegenwart auch stehe, mein Wert ist immens. (Wie immens das ist, habe ich wahrscheinlich noch gar nicht richtig geschnallt...) Was mich bisweilen nieder macht sind nur meine alten Prägungen, Glaubensmuster, rezitierte Denkmasse. Letztlich die Ausreden, mit denen ich mich kleiner zu machen versuche, als ich tatsächlich bin. Letztlich geht es nie ums Geld. Es geht auch nicht um den "wahren" Beruf. Es geht immer um mich. Ich eratme mich mehr, als dass ich mich erarbeite. All die anderen Dinge reihen sich um diesen Kern.

Liebe Banshee,
könnte nicht auch bei dir das Thema "Wert" das eigentliche Thema sein? Vielleicht liege ich falsch...oder du kannst etwas damit anfangen...
Herzliche Grüße
Viereichen
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 6. Okt 2014, 13:20

Lieber Viereichen,
erst einmal vielen Dank für Deine direkten und dennoch sehr behutsamen Formulierungen!
Ja….Nein….beides. Natürlich spielt hier auch um meine eigene WERTschätzung eine Rolle, vielleicht sogar die Hauptrolle. Es muss einen Grund dafür geben, dass ich mich wiederholt in einem schlecht bezahlten Beruf, der mir nichts bedeutet, wiederfinde. Doch ich muss betonen, dass diese Frage nach „meinem Wert“ ausschließlich um den Bereich Geld & Beruf kreist. Ich erfahre so viel Wertschätzung von geliebten Menschen, meiner Familie, Freunden und eben auch die meiner Kollegen.
Wie passt das zusammen?
Ist dies überhaupt möglich, wenn der eigene Wert einem so gering erscheint? Nach Abraham doch eigentlich nicht. Niemand kann mir Wertschätzung entgegenbringen, wenn ich sie nicht für mich selbst empfinde, oder übersehe ich hier etwas?
Mein eigener Wert zeigt sich jedenfalls nicht in dem, was ich (an Geld) verdiene, das ist korrekt! Aber sollte Dich das auf eine Schlußfolgerung lenken....Doch, ich schätze Geld, habe es nie abgelehnt, jedenfalls nicht bewußt oder durch Glaubenssätze, die im Familiengarten gesät wurden.

Liebe Grüße
B.
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Re: Geld...

Beitragvon Viereichen » 6. Okt 2014, 19:18

Liebe Banshee,

jetzt hat mich vorhin ein Anruf meiner Tochter unterbrochen, das ging vor. Doch ich muss nun feststellen, dass ich den schon bereits fertiggestellten Entwurf für eine weitere Antwort ins Nirwana versenkt habe.....(ich hatte gedacht, ich hätte ihn in "Entwürfe" gespeichert.)


Bei mir kommt doch ein wenig Verwirrung rüber, wenn ich den Einstieg zu deiner letzte Rückmeldung betrachte. Es muss ein Grund dafür geben, dass du die Wertschätzung so umkreist. Spielt sie nicht doch die Hauptrolle?!

Wenn es so wäre, folgende Parallele: Ich kenne es aus meiner Geschichte. Ich arbeitete mehrfach in Berufen in denen ich mir das Gefühl heransog, letztlich ausgenützt, unterbezahlt und nicht gewertschätzt zu sein. Aus dem Blick des ersten universellen Gesetzes betrachtet eigentlich glasklar und logisch: gleich zieht gleich an. Wer sich aus seiner ureigenen Würde heraus nicht wertvoll fühlt (Muster: Ich muss mir alles erarbeiten.) der schuftet halt aus dem Nichts - ins Nichts. Deshalb in´s Nichts, weil der Kern (ich meine natürlich des Pudels Kern, s. mittlerer Abschnitt in meinem letzten Beitrag) sich nicht wirklich duch Selbstbeweihräucherung manipulieren läßt. Aus dieser Art von blanken Erarbeiten kommt kein Wohlgefühl auf. So nach dem Motto: Eigentlich nervt mich der Job, doch ich bin tapfer...oder gar: Eigentlich nervt mich der Job, doch es gibt gute Kohle dafür...
Diese Durchhalteparolen haben bei mir jedenfalls nur immer zeitlich begrenzt funktioniert.

Doch auch die Aussen-Wertschätzung durch geliebte Menschen
Banshee hat geschrieben:meiner Familie, Freunden und eben auch die meiner Kollegen.
ist zwar wichtig und wertvoll, doch letztlich eben nicht mit einer umfassenden Perspektive, einem umfassenden Eingebettet-sein im InnerBeing gleichzusetzen. Wie wir an anderer Stelle schon festgestellt haben, der Applaus des Aussen ist sequentiell - um nicht zu sagen willkürlich.

Nun, bei Freunden, bei geliebten Menschen, der Familie assozieren wir in der Regel nicht so schnell die Begriffe: Wert=Leistung. Möglicherweise tust du dich deshalb in diesem vertrauten Bereich in Sachen "Wertschätzung" viel leichter. Das ganze Klima ist dort wahrscheinlich entspannter, viel freier.

Doch, ich bin mir jetzt klarer und bleibe dabei: Die eigene Wertschätzung spielt die Hauptrolle. Bei dir auch?

Liebe Grüße
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 6. Okt 2014, 19:56

Lieber Viereichen,
ich umkreise die Wertschätzung? Mag sein, ich bringe sie nicht mit meinem Job unter einen Hut, logisch, denn ich schätze nicht, was ich beruflich mache, ich mag es nicht einmal, daher.... Oh, sorry, ich bekomme diese Komponenten nicht in einen Topf. Aber die letzte Aussage reicht vermutlich schon. Hier tritt die vertraute Starre auf, und sowohl mein Kopf als auch mein Herz sind leer.
Brauche etwas Zeit...
Danke!
Liebe Grüße
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Re: Geld...

Beitragvon Thomas » 6. Okt 2014, 21:13

Liebe Lawofattraction,
lieber Viereichen,

danke für eure äußerst hilfreichen Beiträge hier.
Das sind dann wohl einmal mehr die Fragen hinter den Fragen.
Wirklich große Kunst. Sehr hilfreich. Danke.
Liebe Grüße
Thomas
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Re: Geld...

Beitragvon zimtstern » 7. Okt 2014, 00:07

Hallo Banshee,

ich wollte noch mal kurz etwas zu dem Widerstandsthema Beruf sagen,
es geht nicht darum jetzt irgendwas zu lösen oder praktisch zu entscheiden (kündigen, anderer Beruf, etc..), es geht darum den Widerstand zu lösen indem du Frieden schließt mit dem was grade ist. ("Make peace with where you are").
Das ist doch die Basis für alles weitere, die Basis damit die Energien (und somit auch das Geld, die kreativen Gedanken/Ideen, Inspirationen..) wieder (zu dir) fließen können.

Ich stell mir das mit dem Widerstand so vor, dass er wie ein Staudamm den Fluss des Lebens blockiert.
Wenn du den Widerstand aufweichst, dann öffnest du auch die Türen für das Gewünschte.. das viele was sich schon angestaut hat im Vortex.

Und wie man den Widerstand auflöst ist nicht an äussere Bedingungen genknüpft, es reicht als erster Schritt wenn du es schaffst "Peace with were you are" zu schließen.

Ich würde mir im Moment auch gar keine zu detailierte, komplizierte Gedanken machen (zum Thema Beruf bspw.), die Grundbedingung für alles weitere ist doch dass du dich wieder mit der Quelle verbunden bist, und du schneidest dich, indem du ein Problemthema nach dem anderen betrachtest oder gut laufende Dinge hinterfragst, nur noch mehr davon ab.
Ich kenne das gut, plötzlich ziehen einen sogar Sachen runter die sich vorher noch gut angefühlt haben, - aber das liegt nicht an der Sache selbst sondern an dem eigenen niedrigem Schwingungsniveau von dem aus man die Dinge betrachtet.

Wie schafft man das mit dem "make peace with where you are"?
Erst mal indem man seine Emotionen zulässt, sie nicht unterdrückt oder versuchst schön zu reden. Es ist so wie es ist. Und wenn es sich schei... anfühlt dann ist es eben Schei...e. Nicht für alle Zeiten, aber grade im Moment.

Wie Loa oben schon geschrieben hat, erst mal von den negativen Details in die negative Verallgemeinerung und dann in den positiven Bereich (wenn es sich richtig anfühlt) gehen.

Ganz lieben Gruß,
Zimtstern :lieb:
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 7. Okt 2014, 09:13

Danke Zimtstern!
Ist es vielleicht möglich, dass Du mir etwas Hilfestellung zu Deinen Tipps gibst? Ich habe momentan Schwierigkeiten, den Einstieg zu finden.
Nochmals danke und liebe Grüße
B.
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Re: Geld...

Beitragvon jazzmaus » 7. Okt 2014, 10:15

Hallo liebe Banshee,

Ich war mal in einer ähnlichen Situation wie du. Das war in meiner ersten Ausbildung. Ich geh jetzt nicht ins negative Detail aber ich sag dir es war wirklich Mobbing pur und die Arbeit hat mir auch keinen Spass gemacht. Die Kollegen waren toll und ich hab dort meinen Ex Freund kennen gelernt. Was mit geholfen hat durch diese drei Jahre zu kommen war das ich mir immer gesagt habe. Für irgendetwas ist es gut. Ich soll etwas daraus lernen. Nun was hab ich gelernt. Ich bin dadurch stärker geworden, ich habe einen Beziehung gehabt die in dem Moment gut für mich war ich kann selbst sagen. Hey ich hab es durchgezogen. Und es hat mich mehr zu dem geführt was ich will und gab mir Klarheit was ich nicht will. Ich hab nach meinem Ex Fred meinen heutigen Fred angezogen der um einiges besser zu mir passt. Ich hab mich entschieden noch eine andere Ausbildung zu machen. Also es ist immer etwas besseres nach gekommen.

Ich denke es hat immer einen Sinn wo wir gerade stehen da du da eine Situation bekommst mit der du wie auch Zimtstern sagt lernen kannst Frieden zu schliessen. Das ist wie mit dem Wetter. Wenn die Sonne scheint ziehst du dich luftiger an wie wenn es regnet. Da passt du dich doch auch an. Oder warst du schon mal auf einen Regentropfen sauer. :kgrhl:

Was ich damit sagen will. Wenn du etwas akzeptierst und einfach tust was du gerade tust dann passieren manchmal echt Dinge die du nicht für möglich hälst. Ich geb dir mal ein Beispiel. Ich arbeite in einem Fitnessstudio mit Schwimmbad. Das Wasser war kalt, es war dreckig, die Mietglieder und das Personal war unfreundlich. Irgendwann haben meine Teilnehmer und ich uns damit abgefunden und gedacht egal hauptsache Wasser um unsere Stunden durchzuführen. Und auf einmal wechselt der Besitzer. Warmes Wasser, es ist sauber, das Personal super freundlich und mit dem freundlichen personal kamen nur noch freundliche Mitglieder. Ich bin mir sicher wenn du Vertrauen in die höhere Macht, das höhere Selbst was auch immer hast wirst du immer zum richtigen Ort geführt. Vertraue das das beste zu dir kommt und es immer richtig ist wo du gerade stehst. Und auf einmal gehst du an dein Bankkonto und machst Luftsprünge. Wirst sehen, dann geht alles wie von alleine und du fließt einfach nur mit dem Fluss mit.

Ich hab einen 450 euro job gesucht. Morgen hab ich ein Vorstellungsgespräch. Genau zu den Uhrzeiten die ich wollte und die Fragten, haben Sie schon im Vertrieb gearbeitet und ich so. Klar. Und was denkst du wo ich das gemacht hab liebe Banshee. Genau. In meiner ersten Ausbildung wo ich es so schwer hatte. Jetzt ist es gut das ich das gelernte von dort in dem neuen Job anwenden kannst.

Versuch weniger auf das zu schauen was du nicht magst und kuck was da wohl noch auf dich zukommen mag. Wenn ich etwas nicht gerne mache dann übe ich mich in Achtsamkeit. Ich konzentriere mich voll auf meine Tätigkeit die ich gerade tue. Wenn ich spüle, spüle ich, wenn ich tanze tanze ich, wenn ich arbeite arbeite ich ohne mich da jetzt groß reinzusteigern was ich tue. Ich tu es einfach, das hilft dir raus aus der Polarität. Und du ärgerst dich weniger und ziehst dadurch weniger unschöne Dinge an. Und wenn es dir doch mal stinkt, geh in den Wald und schrei alles raus, danach bist du wie leer aber es geht dir besser.

Wertschätze das was du hast. Kuck mal du schreibst deine Kollegen sind toll also musst auch du toll sein sonst würdet ihr euch nicht verstehen. Du verdinst Geld und kannst deine Kosten decken. Wieviele Arbeitslose würden gerne einen Job haben. Du hast ihn. Du zahlst durch deine Arbeit Steuern und trägst zum Wohle aller bei, also muss das auch zu dir zurück kommen, was du aussendest kehrt zu dir zurück. Du stehst jeden Tag auf und bist gesund, kannst dich bei der Arbeit mit anderen austauschen und und und. Sie das auch mal und weg vom Fokus das ist blöd und das und das. Hinzu das mag ich, ist jetzt wie es ist es kommt was besseres. Und mach dir Gedanken was du willst. Dann kommen der Traumjob und das Geld von ganz allein. Ich sprech aus Erfahrung.

Ich wünsch dir gaaaaaaaaaanz viel Erfolg und Selbstvertrauen

Schick dir Licht und Liebe

Jazzmaus :lieb:

P.s. Sorry wegen der Schreibfehler, ich tipp auf so nem Touch Pad aber ich bin dankbar das ich es hab sonst könnt ich gar nicht schreiben
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 7. Okt 2014, 12:26

Hallo jazzmaus,
das liest sich ja alles recht schön, aber die positiven Seiten an meinem Job kann ich nicht noch höher wertschätzen...Vielleicht hält mich genau dies an meinem Platz, ich bin mir da oft unsicher...
Aber danke!
Gruß
B.
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Re: Geld...

Beitragvon katgirl » 7. Okt 2014, 12:40

Hallo Banshee.

Meine Mikroversion im Wertschätzen wäre: Ich mag meinen Kugelschreiber. Ich finde meine Teetasse ganz toll. Der Blumentopf auf dem Fenster im Obergeschoß sieht super aus. Das Firmengebäude ist so schön massiv gebaut. Die Fliesenfarbe ist einfach schön ausgewählt.

Meine Makroversion wäre: Arbeit muss gemacht werden. Unser Sozialgefüge basiert auf Arbeit und Wertschöpfung. Es gibt Jobs und es gibt Jobs. Jobs sind halt Mittel zum Zweck. Ich kann mich an den Gedanken gewöhnen Jobs zu mögen. Ich mag Jobs.

und weiter: Ich mache auch meinen Job. Ich denke dass ich meinen Job ganz ok mache. Ich finde meine Kollegen Ok und ich finde mich Ok. Mein Job ist ein Job wie jeder andere; Mittel zum Zweck. Ich finde dass ich super Kollegen habe, das Betriebsklima gefällt mir. Ich finde dass es immer besser wird. Alles ist Werden. Nichts ist statisch. Ich finde dass es sich schon ein wenig besser anfühlt. So wie sich meine Gedanken bewegen, bewegt sich alles.

Vllt. hilft das erst mal weiter lg
Zuletzt geändert von katgirl am 7. Okt 2014, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geld...

Beitragvon Banshee » 7. Okt 2014, 12:43

Um bei dem Beispiel tolle Mitarbeiter zu bleiben, möchte ich darauf hinaus, dass jeder Kollege oder jede Kollegin, die einen anderen ersetzt, ebenso gut ins Team passt wie der ehemalige, ich kann es manchmal kaum glauben, aber so ist es seit Jahren. Unglaublich toll! Nur ich bin weiterhin dort! Verstehst Du, was ich sagen möchte? Das ist wahrscheinlich nicht der Weg zur Veränderung.
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