Geld nicht als Ziel

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Geld nicht als Ziel

Beitragvon LiveToPaint » 2. Feb 2016, 15:35

Hallo ihr lieben ,
mich beschäftigt zur Zeit eine Frage die ich gerne hier ansprechen möchte. Vielleicht gibt es ja schon einen entsprechenden Forenbeitrag zu diesem Thema, dann bitte ich einen Link :danke:

Ich frage mich, weshalb wird in einigen Büchern darauf hingewiesen das wenn ich ein bestimmtes monatliches Einkommen erreichen möchte oder einen materiellen Besitz anstrebe, es empfehlenswert ist, eben nicht „Das Geld“ das ich dafür benötige zu Visualisieren, sondern den entsprechenden Gegenstand oder die gewünschten Lebensumstände.

Begründung, Geld ist nur ein Kanal, ein Vermittler um meine Ziele zu erreichen und nicht selbst das Ziel.

Doch ich mag die Vorstellung von einem bestimmten Kontostand oder eines monatlichen Einkommens. Seit ich oben genannte Aussage nun schon mehrfach gelesen habe, schleicht sich Unsicherheit bei mir ein, so nach dem Motto „mache ich das auch alles richtig“ mit meiner Geldanziehung ?

Und mir fällt jetzt beim schreiben zudem auf, das das Thema „Sicherheit“ welches ich mit einem bestimmten Kontostand und einem Einkommen verbinde, eine Baustelle bei mir aufzeigt die noch immer nicht abgeschlossen ist…

Oh je, 6 setzen :pfeif:

Naja, im Grunde ist mir schon Klar das es durchaus Sinn macht die Lebensumstände und die gewünschten Materiellen Besitztümer zu visualisieren, doch eine bestimmter Kontostand ist ja nun auch "visualisierbar" und somit als Wunsch erfüllbar.

Was meint ihr dazu ?


LG

L-to-P
Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was planst Du gerade?

Abraham
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Re: Geld nicht als Ziel

Beitragvon katgirl » 2. Feb 2016, 15:58

Hallo LTP.

LiveToPaint hat geschrieben:Doch ich mag die Vorstellung von einem bestimmten Kontostand oder eines monatlichen Einkommens. Seit ich oben genannte Aussage nun schon mehrfach gelesen habe, schleicht sich Unsicherheit bei mir ein, so nach dem Motto „mache ich das auch alles richtig“ mit meiner Geldanziehung ?



Und? Welches Gefühl hast Du bei dem Gedanken, dass es schlecht ist, sich Geld zu wünschen :?:

Und wie war Dein Gefühl bevor Du diese Aussagen intus hattest :?:

Abraham empfehlen sich direkt eine Sache zu wünschen mit dem Hintergrund, dass das LoA viel viel mehr Wege zur Verfügung hat uns etwas zu bringen, als wir uns vorstellen können. Das neue Auto kann auch gewonnen oder geschenkt werden.

Wenn Du andere Quellen berücksichtigst, dann ist Geld als Manifestation auf der esotherischen Ebene nicht so erstrebenswert. :cry: :evil:
Diesem widersprechen Abraham ganz klar; es gibt nichts spirituelleres als Money. :stimmt:

LG
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Re: Geld nicht als Ziel

Beitragvon Lichtblume » 2. Feb 2016, 19:51

katgirl hat geschrieben:Diesem widersprechen Abraham ganz klar; es gibt nichts spirituelleres als Money. :stimmt:

LG


Liebe katgirl,

wie meinst du das, dass es nichts spirituelleres als Geld gibt?

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Geld nicht als Ziel

Beitragvon Mik » 2. Feb 2016, 20:04

Hi Ltp,
Ich bin auch eher Sicherheits Denkerin.
aber ich empfinde dies nicht als ein Problem, dass ich überwinden Sollte. Du kennst ja sicher die Abraham Übung mit den 50 Euro Scheinen. das ist etwas, das ich ganz automatisch praktiziere. Es reicht mir oft, dass ich etwas kaufen könnte. Und das ich es nicht kaufen muss, gibt mir ein Freiheitsgefühl. In Bezug auf Sicherheit mache ich es so, dass ich viel Geld auf meinem Girokonto belassen, was andere sich aufs Sparbuch o.a. packen. Und der Effekt ist, dass ich wenn ich auf meine Kontoauszüge schaue, dieses Gefühl von " ist genug da" habe.Obwohl es sachlich gesehen bestimmt bessere Strategien gibt mit Geld umzugehen, gibt es mir genau das Gefühl das ich mag. Überfluss, Sicherheit usw. Und ich bin nicht reich ( da muss ich noch an meiner Einstellung zu Reichtum arbeiten), aber ich bin auch nie klamm. Und das ist sehr angenehm. Vielleicht wäre das auch eine Gefühlsbasis für dich.
Lieben Gruss
Mik
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
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Re: Geld nicht als Ziel

Beitragvon katgirl » 2. Feb 2016, 21:13

Lichtblume hat geschrieben:wie meinst du das, dass es nichts spirituelleres als Geld gibt?


"Manche Menschen sagen, dass man kein Geld wünschen sollte, da der Wunsch nach Geld materialistisch und nicht spirituell sei. Wir möchten Euch aber erinnern, dass Ihr in dieser sehr physischen Welt lebt, in der Geist sich materialisiert hat. Ihr könnt Euch nicht von Eurer Seite abtrennen, die Geist ist, und während Ihr hier in diesen Körpern weilt, könnt Ihr Euch auch nicht von dem trennen, was physisch oder materiell ist. Alle die wunderbaren Dinge physischer Natur, die Euch umgeben, sind in ihrer Natur auch spirituell."

"Some say that you should not want money at all because the desire for money is materialistic and not Spiritual. But we want you to remember that you are here in this very physical world where Spirit has materialized. You cannot separate yourself from the aspect of yourself that is Spiritual, and while you are here in these bodies, you cannot separate yourselves from that which is physical or material. All of the magnificent things of a physical nature that are surrounding you are Spiritual in nature."
Abraham - Excerpted from the book "Money and the Law of Attraction: Learning to Attract Health, Wealth and Happiness" (übersetzt von Loa)

Geld ist eine Manifestation wie jede andere auch. Es ist irgendwann mal Wunsch gewesen und existiert sowohl physisch, als auch im Nicht-physischen Vortex.
Da ich nicht weiss, von welcher Seite aus LTP seine Glaubenssätze erworben hat, habe ich es als Beispiel gebracht.
Abraham sagen ja auch in dem Zusammenhang, dass wir Wirtschaft und Geld/Reichtum fast immer von den Leuten gelehrt bekommen, die am wenigsten mit dem Thema im Alignment bzw. selber reich sind.

LG
Zuletzt geändert von katgirl am 2. Feb 2016, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geld nicht als Ziel

Beitragvon katgirl » 2. Feb 2016, 21:33

Mik hat geschrieben: Und das ist sehr angenehm.

Schön.
Abraham haben ja einige Beispiel-Grids gegeben, wo sie das Reichtumsgefühl auf Sicherheit, Leichtigkeit, Freiheit, Klarheit, Spaß runterbrechen. LG
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Re: Geld nicht als Ziel

Beitragvon Lichtblume » 3. Feb 2016, 06:08

Danke liebe Katgirl :gvibes:
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Re: Geld nicht als Ziel

Beitragvon lawofattraction » 3. Feb 2016, 10:43




Hallo LtP, dear All,

LiveToPaint hat geschrieben:Begründung, Geld ist nur ein Kanal, ein Vermittler um meine Ziele zu erreichen und nicht selbst das Ziel.


das ist schon richtig, denn es geht beim "Geld-Haben" nicht darum, das gefüllte Konto oder den gefüllten Kühlschrank oder das "Zeugs" zu haben. Einzig und allein wichtig ist, welches das Gefühl ist, das durch das Haben-Wollen erreicht werden möchte. Das gefüllte Konto gibt Sicherheit, die volle Vorratskammer auch, der Restaurantbesuch oder das Auto in der Garage mag das Gefühl "ich bin es mir wert" zufriedenstellen und so weiter.

Das "Zeugs" befriedigt die ganze Bandbreite der Emotionen, die halt Zeugs befriedigen kann - angefangen bei Stolz auf sich selbst ob des Erreichten bis hin zum Zeigen, dass man es geschafft hat - Zufriedenheit innen bis hin zu von aussen bestätigter Wertigkeit. Es geht immer nur um die Essenz, um den Wunsch hinter dem Wunsch. Geld als solches ist ganz einfach Papier oder Münzen mit einem geringen Materialwert oder sind Zahlen, die man auf einem Kontoauszug anschaut - oder eine Plastikkarte.

Egal, ob Geld oder Wissen oder Beziehungen oder materiell greifbare Dinge - die einzige Motivation sie für sich haben zu wollen, ist die Idee, dass wir uns damit besser zu fühlen als das im Moment des Erkennens des Wunsches der Fall ist. Emotionen sind der Motor unseres Verlangens nach Geld. Da ist vielleicht die entbehrungsvolle Kindheit, die immer wieder an Mangel anklingt und nach Sicherheit streben lässt. Oder der Wunsch nach Geld, um Freiheit auf den unterschiedlichsten Gebieten zu erfahren - da ist die ganze Bandbreite der Emotionen möglich aufgrund unserer Glaubenssätze, die sich in uns installiert haben.

Emotionen rufen Gedanken hervor, die Gedanken spinnen sich weiter und haben wieder Emotionen im Schlepptau und immer weiter als ewiger Kreislauf. Mit Verstand, der Fähigkeit zu denken, der Intelligenz und dem Vermögen des Abstrahierens, hat das aber nichts zu tun. Emotionen werden nicht vom Verstand reguliert, sondern sind das Ergebnis unserer Erfahrungen seit Geburt.

Da ist die Angst, nicht genug zu haben, Angst, die Wünsche nicht erreichen zu können, Angst, in Mittelmässigkeit stecken zu bleiben, Angst, sich Zwängen unterwerfen zu müssen, Angst, sich nicht verwirklichen zu können - Angst in allen Abstufungen ist beim Geldmangel bzw. dem Streben nach Geldbesitz der Dreh- und Angelpunkt. Das Geld wurde zum Erlöser emotionaler Schmerzen ernannt.

LiveToPaint hat geschrieben:Naja, im Grunde ist mir schon Klar das es durchaus Sinn macht die Lebensumstände und die gewünschten Materiellen Besitztümer zu visualisieren, doch eine bestimmter Kontostand ist ja nun auch "visualisierbar" und somit als Wunsch erfüllbar.


Für mein Gefühl ist dieses Visualisieren eines bestimmten Kontostandes ein höchst begrenztes Vorgehen. Also imaginierst Du einen Kontostand von sagen wir mal 10.000 Euro. Dabei fangen die Gedanken doch schon an zu rattern "wie, woher, warum sind die auf das Konto gekommen?" Wir sind nun einmal so angelegt, dass wir Dinge gerne hinterfragen und logische Antworten bekommen. Und schon sitzt man wieder in der Zweifelsschleife und überlegt, dass das doch alles gar nicht so ist und wir uns selbst etwas vormachen.

Es muss also das erreicht werden, was darunter sitzt und immer wieder sabotiert - die Angst oder jene Glaubenssätze und daraus resultierende Emotionen, die vorrangig dazu führen, dass die Mangelgefühle vorhanden sind. Das kann man tun, ohne dass das Wort Geld überhaupt jemals in den Gedanken auftauchen muss.

Es ist eine Veränderung der Ebene, auf der für mein Empfinden die besten Ergebnisse erzielt werden können. Es geht darum, die Emotionen zu erkennen, die durch den Besitz von Geld erfahren werden wollen. Und ganz konkret zu erfahren, dass die auch auf ganz anderen Wegen gelebt werden können. Dann wird das LoA dafür sorgen, dass wir nicht im Mangel leben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Geld nicht als Ziel

Beitragvon LiveToPaint » 3. Feb 2016, 11:39

lawofattraction hat geschrieben:Es ist eine Veränderung der Ebene, auf der für mein Empfinden die besten Ergebnisse erzielt werden können. Es geht darum, die Emotionen zu erkennen, die durch den Besitz von Geld erfahren werden wollen. Und ganz konkret zu erfahren, dass die auch auf ganz anderen Wegen gelebt werden können. Dann wird das LoA dafür sorgen, dass wir nicht im Mangel leben.


Und genau da triffst du den Nagel auf den Kopf. Das ist es was ich gerne für mich erreichen möchte mit all den Übungen.
Sicher habe ich schon einige Verbesserungen in meinem Leben erreicht, doch irgendwo taucht immer wieder eine neue Situation auf die in mir eine gewissen Unsicherheit aufzeigt, etwas in mir triggert das mich auf der Wohlfühl Skala etwas zurück wirft.

Konkretes Beispiel:

Am Montag habe ich Löhne und Rechnungen überwiesen. Zack, Kontostand nahe null.
Schon ging der innere Leierkasten los: "Oh oh, fast kein Geld mehr, wo kommen denn die neuen Aufträge her, mit meinem Marketingkurs hinke ich auch hinter her, so wird das doch nichts.....

Von Stimmung 10, direkt runter auf Stufe 4....

STOP----in solchen Situationen hilft bei mir ein imaginiertes Stopschild weiter...
ICh beruhige mich(mittlerweile) recht schnell und fange an, eine andere Geschichte zu erzählen.

Ich habe dann meine "Finazübersicht" in Excel geöffnet und die aktuellen Zahlen dort eingetragen.
Nachdem ich dort all meine Zahlen wie Kontostände, offene Posten, Verbindlickeiten, Rücklagen, Auftragsbestand etc aktualisiert hatte, konnte ich direkt sehen das ich Finaziell mind. 4 Wochen überleben kann ohne das ich einen weiteren Auftrag erhalten muß.

Nun gut, das hat meine Stimmung wieder auf Stufe 6-7 gebracht....

Und hier ist der Haken, ich schaue auf das was ist und lasse meine Stimmung davon beeinflussen.
Schön ist natürlich das ich erkenne kann, das ich wirklich deutlich besser als noch vor Kenntniss der Arbaham lehre mit solchen Situatuonen umehen kann und sich dieses auch in all meinen Lebensbereichen spiegelt.

Hausaufgaben Vorschlag für mich ? :clown:

katgirl hat geschrieben:Und? Welches Gefühl hast Du bei dem Gedanken, dass es schlecht ist, sich Geld zu wünschen

Und wie war Dein Gefühl bevor Du diese Aussagen intus hattest


Jetzt wo ich dem nachspüre fällt mir auf, das ich das Gefühl habe, ich müsse noch etwas lernen um viel Geld besitzen zu können.
Doch der Besitz von Geld hängt nicht davon ab "was da draußen passiert" sondern wird durch meine "Einstellung" reguliert...

Das habe ich mir schon oft so gesagt, doch die für mich passende Einstellung um solch ein in Fülle lebender "Magnet" zu sein, die habe ich noch nicht gefunden...Das ist meine Baustelle, doch weil ich es als Baustelle empfinde, zeigt mir der "Bildschirm" meiner Erfahrung das auch so...Also Baustellenschild abreißen ...es gibt keinen Löffel :nachdenk:

LG-

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