gegenwind

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

gegenwind

Beitragvon lost » 8. Sep 2016, 10:06

hallo an alle!

I am lost.
ich bin vor 5 monaten mutter von zwillingen geworden. die liebe zu meinen kleinen männern ist unbeschreiblich gross. meine familie, freunde und bekannten waren alle so unglaublich liebevoll und nett als sie erfahren haben, dass es 2 sind. wir wurden mit glückwünschen und geschenken überhäuft. all haben sich mit uns gefreut.
nun schlägt mir ein grosser gegenwind entgegen.
ich arbeite seit jahren erfolgreich als selbstständige friseurin und stylistin. ich liebe meinen job. mir war bereits vor der geburts klar, dass ich schnell wieder arbeiten gehen würde. einerseits um unseren lebensstandart zu halten und andererseits weil mich mein job erfüllt.
nach zwei monaten bin ich also wieder für einige stunden arbeiten gegangen. mal waren es 4, mal waren es 6. die kleinen waren stets bestens betreut. es war keine leichte zeit für mich, denn ich war noch nie soooo müde wie in diesen wochen. nun hat sich langsam ein rythmus eingestellt und es wird leichter. ich verbringe jede freie minute mit meinen kindern und meinem mann.
umso mehr verletzt es mich den gegenwind der anderen zu spüren.für viele ist es vollkommen unverständich, dass ich nicht tag und nacht bei meinen kindern bin. um es mir direkt ins gesicht zu sagen, dazu fehlt den meisten der mut. neulich beim einkaufen habe ich ein gespräch meiner nachbarn mitbekommen, wie unverantwortlich es sei so früh arbeiten zu gehen. ich bin nach hause gelaufen und habe einfach nur geweint. später habe ich mich geärgert, dass ich die beiden nicht gleich zur rede gestellt habe.
früher war ich schmerzloser...da hat es mich nicht interessiert was andere von mir denken. nun zweifle ich an jedem wort, was andere zu mir sagen. ich denke ständig darüber nach und ich ärgere mich sooo sehr, dass ich es dieses mal nicht schaffe darüberzustehen. es belastet mich wirklich sehr.
wie geht ihr mit gegenwind um?
ich weiss genau, dass ICH mich ändern muss, denn die anderen werde ich nicht ändern. ich weiss nur nicht wie.
mich in dieser situation geliebt, beliebt und gut zu fühlen ist mir einfach unmöglich.

ich bin für jeden rat dankbar!

lost
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Re: gegenwind

Beitragvon ZaWo » 8. Sep 2016, 10:39

ich weiss genau, dass ICH mich ändern muss,


Du musst dich nicht ändern. Es reicht zu verstehen, was mit dir los ist. Dann bekommst du dein inneres Verständnis für dich auch im Außen gespiegelt.
ZaWo
 

Re: gegenwind

Beitragvon Mik » 8. Sep 2016, 12:44

Hallo du.... ganz und gar nicht verlorene;-)

Wenn wir im Aussen auf Reaktionen treffen, die uns wehtun ist dies ein Hinweis darauf, dass in dir selbst ein Zweifel besteht, ob das was du tust richtig ist.
Schau dir, ganz f dich alleine doch mal alles in dir an, was sagt: ich bin voll verantwortlich f jede Minute im Leben meiner Kinder.
Prüfe bitte mal was ist, wenn einem deiner Kinder etwas passiert, während du arbeitest.
Ich denke, dass dir da deine eigenen, vielleicht tief vergrabenen Urteile u Bedenken entgegen kommen. Eine Chance deine Gefühle dazu zu bereinigen!

LG Mik
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
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Re: gegenwind

Beitragvon lawofattraction » 9. Sep 2016, 09:48




Hallo Lost - herzlich Willkommen in unserem Forum und herzlichen Glückwunsch zu Deinen wunderbaren Babies.

lost hat geschrieben:für viele ist es vollkommen unverständich, dass ich nicht tag und nacht bei meinen kindern bin.


Ich würde gerne einmal zusammen mit Dir die Dynamik einer solchen Situation betrachten, die Du hier schilderst.

Es gibt tausende von Lebensentwürfen, die die Menschen alle deshalb wählen, weil sie sie für sich als zu dem Zeitpunkt zutreffend erachten oder als Weg des grössten Wohlgefühls oder auch des geringsten Widerstandes wählen. Und jeder einzelne dieser Entwürfe ist richtig - nicht, weil die Umwelt zustimmt, sondern aus dem ganz einfachen Grund, weil die betreffende Person ihn gewählt hat.

Nun bist Du konfrontiert mit Menschen, die in Bezug auf die Gestaltung ihres Familienlebens, ihres Berufs und ihrer Freizeit etc. andere Vorstellungen haben. Vollkommen in Ordnung. Sie gehen aber einen weiteren Schritt, nämlich den, dass sie Deine Lebensform kritisieren, weil sie ihre eigene für die einzig richtige halten und Dir nicht zugestehen, dass Du einen anderen Weg nehmen möchtest - Deinen Weg.

Verstehen muss man dabei, dass jede dieser Kritiken aus dem Bestreben entstanden ist, dass die Menschen sich dadurch wohl- bzw. besser fühlen möchten. Die Gründe dabei sind so vielfältig wie die Menschen und bleiben eigentlich nur Spekulation, wobei mir ein paar Beispiele einfallen: Vielleicht kann eine Frau keine Kinder bekommen und kritisiert Dich als "undankbar", die Du auch noch zwei Babies hast, dass Du Dich nicht "genügend" kümmerst. Eine andere stellt möglicherweise fest, dass sie über das Muttersein hinaus eine weiter gestreute Ansprache vermisst, den Wunsch aber aus irgendwelchen Gründen nicht weiterverfolgt oder umsetzen kann. Eine andere Mutter mag bei ihrem Mann oder der Familie auf heftigen Widerstand stossen, wieder berufstätig zu sein und beugt sich deren Willen - und deren Streben nach Wohlgefühl - indem sie das eigene aufgibt. Es gibt da unwahrscheinlich viele Varianten, die leider den Kritikern noch nicht einmal gedanklich zugänglich sind, sondern als Glaubenssätze wie "das tut man nicht" oder in Form unreflektierter emotionaler Bremsen dazu führt, anderen ihre Lebensweise vorschreiben zu wollen.

Mir fällt nun in Deinen Ausführungen auf, dass Du Dich ziemlich umfassend rechtfertigst, warum Du diese Entscheidung getroffen hast. Rechtfertigen hat eine ganz unangenehme Energie, und zwar auf doppelte Art und Weise. Einmal unterliegt ihr der Fehlgedanke, durch die Ausführungen und Beteuerungen jemand anderen von der eigenen Einstellung überzeugen zu können/zu müssen.

"Wenn ich es nur lange/oft genug erkläre, wird man es verstehen." Das mag auch durchaus bei dem einen oder anderen der Fall sein, aber das Gros einer kritischen Gesellschaft erreicht man damit nie, dazu sind die Motivationen und Hintergründe viel zu vielfältig. Hat man also einen "überzeugen" können, steht schon der nächste auf dem Teppich mit einer anders gelagerten Kritik - und so weiter und so fort. Das ist eine endlose Schleife, aus der man so nicht aussteigen kann. Getreu dem Gesetz der Anziehung findest Du um so mehr Kritiker, je heftiger und ausführlicher Du Dich verteidigst.

Der zweite Punkt ist der, dass das Bedürfnis nach Rechtfertigung Ausdruck davon ist, dass man selbst nicht vollkommen überzeugt ist von der eigenen Entscheidung. Stünde sie felsenfest, wäre man vollkommen davon überzeugt und gibt sich selbst die Berechtigung, wie auch immer geartete Entscheidungen zu treffen, ohne dass man den Gegenstimmen Raum und Gehör gibt, dann gäbe es auch kein Bedürfnis zur Rechtfertigung. Dann wäre es Dir nämlich egal, was die anderen sagen, es würde wie Öl an Dir ablaufen.

Energetisch ist eine solche innere Unsicherheit wie eine grosse Fahne, die Du schwenkst, auf der steht "kritisiert mich". Hier wäre mein Ansatz. Sei einmal ganz ehrlich mit Dir und schaue Dir Deine Entscheidung an. Wo zweifelst Du selbst an ihrer Richtigkeit, wo stimmst Du den anderen insgeheim ein wenig zu? Nimmst Du Dir das Recht zu einer eigenen Meinung, einer eigenen Lebensgestaltung, anderen Vorlieben und vor allem auf Deinen eigenen Weg und nur solche Menschen in Deine Entscheidungen mit einzubeziehen, die zwingend damit zu tun haben? Oder berücksichtigst Du meist auch, was andere wollen und wünschen und richtest Deine Entscheidungen danach? All das wird Dir aufzeigen, wo Du dazu beiträgst, dass diese Kritik aus dem Aussen auf Dich zukommen kann.

Reparieren kann man das nicht im Aussen, es ist eine Sache der Erkenntnis, was Du machst, um dazu beizutragen. Du kannst es anderen nicht recht machen und sie auch nicht glücklich machen, und das ist auch nicht Deine Aufgabe. Jeder ist für sein eigenes Glück und Wohlgefühl ausschliesslich selbst verantwortlich - Du für das Deine und die anderen für das ihre. Es geht darum, diese Idee zu verinnerlichen und zu praktizieren und selbstbestimmt zu leben, dann verschwinden die Neinsager aus Deinem Leben.

Lieben Gruss
Loa




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: gegenwind

Beitragvon lost » 10. Sep 2016, 12:07

hallo ihr 3!

vielen dank für eure meinung.
ganz besonderen dank dir, liebe loa, für die zeit die du dir genommen hast um mir so ausführlich zu antworten.

ja, natürlich habe ich ein schlechtes gewissen meinen kleinen männern gegenüber. ich zweifle daran, ob es richtig ist in dieser zeit zu arbeiten, weil sie ja noch so klein sind. ich zweifle daran, ob ich eine gute mutter bin. "eine gute mutter gehört zu ihrem kind" - ich glaube, dass das tief in mir schlummert. ABER und da muss ich wirklich aber sagen, ich liebe meine kleinen über alles, daran ändert sich auch nichts wenn ich arbeite. für mich ist die zeit die ich mit den beiden verbringe gold wert, und da bin ich wirklich mit meinem ganzen bewusst sein bei ihnen und geniesse die zeit.
klar ist es manchmal anstrengend, um nicht zu sagen sehr anstrengend, aber ich bin sehr stolz darauf alles so gut unter einen hut zu bekommen. daher glaub ich, habe ich diesen grossen wunsch, einfach respektiert, akzeptiert und in ruhe gelassen zu werden.
ich akzeptiere lebenswege und entscheidungen der anderen ja auch. ich kritisiere niemals andere, nur um mich besser zu fühlen. niemals. und ich kann einfach nicht verstehen, warum unsere familie, oder besser gesagt ich durch den dreck gezogen werden muss, obwohl ich mir die füsse ausreisse.

ich habe das gefühl stärker werden zu müssen.
soll ich einfach mit niemandem mehr reden? die anderen ausblenden?
mir immer wieder sagen, auch das geht vorbei?
ich komm da nicht raus....es kommen immer wieder diese gedanken.

ja, ich bin ich eine kleine rechtmacherin. soviel dazu. das bin ich voll und ganz. jedem soll immer alles recht sein und jeder soll gut über mich denken. warum das so ist, weiss ich selbst nicht.
ich weiss nur, dass ich meine mitmenschen immer versuche zu unterstützen. immer. und wenn es darum geht andere zu ermutigen kann, dann mache ich das auch.

und ja, es ist mein grösster wunsch, dass diese neinsager verschwinden.
ich möchte mich wieder gut und wohl in meiner haut fühlen und mir keine einzige sekunde den kopf darüber zerbrechen was all die anderen wohl von mir denken.

herzlichst

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Re: gegenwind

Beitragvon ZaWo » 10. Sep 2016, 16:55

Hi lost,

lost


I am lost


still lost.


Was kommt als nächstes? Superlost oder sogar forever lost? Jo, die Dringlichkeit deines Anliegens hat nun wirklich jeder kapiert.

Nun Spaß beiseite. Wenn schon lost, dann vermutlich in der Unkenntnis, was wir hier für ein Forum sind. Wir tauschen uns hier unter den Aspekten der Lehre Abraham-Hicks aus. Ist dir das geläufig? Oder sagt dir das Gesetz der Anziehung etwas?

Ich frage dies, um die Basis zu ermitteln, anhand derer wir mit dir ins Gespräch kommen können.

Deine Situation kenne ich gut aus meiner Zeit als junge Mutter. Die Zerrissenheit und Unsicherheit, die nichts Außergewöhnliches ist, zeigt sich dann auch im Umfeld. Ständig kommt einer vorbei, befummelt dein Kind und sagt sowas wie "Der ist doch zu warm angezogen!" und 5 Minuten später kommt ein neuer Gutschigutschi-Mensch und bemängelt eine fehlende zusätzlich Decke. Könnte ich endlose Situation erzählen und nicht nur ich, sondern - wie ich vermute - jede Mutter. Damals wusste ich noch nichts von Realitätsgestaltung und wunderte mich ebenfalls über meine überbordende Gegenreaktion. Übermäßige Verzweiflung wegen faktischer Lapalien. Und schlimmer wurd's: Meine neuen Nachbarn riefen sogar mal die Polizei, weil bei mir "regelmäßig ein Kind schrie" (Kräftiges Baby mit Hunger)

Solltest du dich mit der RG beschäftigen, dann wundert es dich vielleicht nicht mehr so, denn die Überreaktionen sind deshalb vorhanden, weil du deine Kinder über alle Maßen liebst und dir nichts mehr wünscht, als ihnen eine gute Mutter zu sein. Allein der Gedanke, du wärest es nicht, schmeißt dich emotional in die Ecke. Mach dich deswegen nicht selbst schlecht. Es ist eine völlig neue, intensive Gefühlsstruktur, die sich da erstmalig für dich auftut.

Man kann es akzeptieren lernen und auch Schritt für Schritt innerlich abmildern und es gibt sich auch mit der Zeit, in der du innerlich immer klarer wirst.

Liebe Grüße
Zawo
ZaWo
 

Re: gegenwind

Beitragvon Hamfor » 10. Sep 2016, 21:46

~

Hallo Lost.

Ich würde mir die Dynamik mal ansehen. Es ist völlig ident, wenn da einer kommt und Dir erzählen will, da wäre was mit Deiner Lebensweise in Bezug auf die Kinder verkehrt. Da ist Energie dahinter, die auf irgendeine Veränderung hinstrebst. Der Joke ist, dass Du meinst, Du wärest so friedliebend auf dem Trip des "Ichlassdenanderensowieeristundunterstützihnsogar", merkst aber nicht, dass Dein "Ichreißmirförmlichdiefüßeaus" genau dieselbe Energie ist. Beides beruhrt auf Nichtakzeptanz des anderen und in erster Linie von sich selbst. Da ist schon auch subtil die Information an andere: Lasst mich sein, wie ich bin. Das ist de facto eine Forderung, so nett sie auch verpackt sein mag. Hilft nur: Ich lass mich sein. Alles andere ist eh Folge dessen und es wird ein Ja geben, sobald Du Dir Dein Ja verordnest.



Hallo Zawo, Schwimmerin.


Könnte ich endlose Situation erzählen und nicht nur ich, sondern - wie ich vermute - jede Mutter.


Du bleibst da auf der Strecke stehen und gehst aus meiner Sicht nicht bis zum Ende im Gang des Gedankens. Deine xbeliebige (jede sogar, obwohl Du nur vermutest) Mutter ist in Deinem Geist und nur dort gebiert sich Deine Aussage und auch Beobachtung, dass es vermutlich jeder Mutter so ginge. Umso mehr Mütter, umso mehr Bedeutung.

Da sind per se keine Mütter, die das alles vermutlich ähnlich erfahren (in der Vorstellung schon, das ist wichtig zu unterscheiden). Da ist zunächst nur eine Mutter, ein Blick, der/die das wahrnimmt und annimmt, dass ihre Wahrnehmung sich mit vielen Müttern/Eindrücken deckt. Klar, dann treffen sich möglicherweise ein paar Stimmen in einem Forum und man bestätigt sich diese Erfahrung. Projektion par exellence. Und in Folge Einigkeit, die niemandem dient, sondern nur potenziert. Und das kurioserweise in einem Geist. Also nicht groß wundern über die individuelle Sicht. Edit: Es gibt keine Massenphänomene, es sei denn, ich kreiiere diese.

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Re: gegenwind

Beitragvon ZaWo » 11. Sep 2016, 16:29

Hi Hamfor,

Du bleibst da auf der Strecke stehen und gehst aus meiner Sicht nicht bis zum Ende im Gang des Gedankens.

Das ist richtig bzw. wäre richtig, wenn dieser Post das Ende vom Lied wäre und nicht einen einzelnen Schritt in einem Veränderungprozess initiieren wollte. Ich biete in der Regel Sichten an und keine objektiven Wahrheiten.

Deine xbeliebige (jede sogar, obwohl Du nur vermutest) Mutter ist in Deinem Geist und nur dort gebiert sich Deine Aussage und auch Beobachtung, dass es vermutlich jeder Mutter so ginge.

Ja, bestimmt. Gutfühlende Gedanken beschreiben jedoch nicht die Realität, sondern sorgen ausgehend von einer anderen Gefühlssituation, für die Hinwendung zum Wohlsein.
Als ich damals in dieser Situation war, befiel mich die alte Angst, jetzt komplett überzuschnappen und jeder merke, dass ich nicht alle Latten im Zaun habe. Mir persönlich tut es gut, in dem ein oder anderen Punkt "normal" zu sein. Und daher war dieser Gedanke für mich ein förderlicher. Weg vom "Alle sind gegen mich persönlich, weil ich so Scheiße bin" zu "Das ist ein Anpassungsprozess, den sehr viele (alle *g*) durchlaufen". Also doch alle Latten im Zaun. Das ist eine Abmilderung der Situation und somit Hinwendung zum Wohlsein. Ein Umkehren.

Umso mehr Mütter, umso mehr Bedeutung.

Ja. Aber nicht mehr Mütter, die alle gegen das böse Außen wettern, sondern mehr Mütter, die durch eine gemeinsame Erfahrung miteinander verbunden sind. Ein Schulterschluss. (auch mit der Threaderstellerin übrigens) In der Vorstellung. Richtig.

Es ist mir schon klar, dass das letzendlich nur Lobgesänge von selbstgebackenen Plätzchen sind, aber in der Spielsituation kann ich das nicht immer gebrauchen. Es hindert mich am Durchleben und blockiert Unmengen an potentiell erleichternden Gedanken. So tun als ob, ist da meine Mittel der Wahl, wenn ich mir zu bewusst werde.

Da sind per se keine Mütter, die das alles vermutlich ähnlich erfahren (in der Vorstellung schon, das ist wichtig zu unterscheiden). Da ist zunächst nur eine Mutter, ein Blick, der/die das wahrnimmt und annimmt, dass ihre Wahrnehmung sich mit vielen Müttern/Eindrücken deckt.


Nein, da ist eine Mutter, die nach sich besser anfühlenden Vorstellungswelten sucht. Aber wer weiß das schon. Lost? Da wird viel unbewusst abgewickelt und befühlt. Und wenn's hilft, ist es doch grad egal, ob jetzt wahr oder nicht. Wahr ist immer nur der nächste Erkenntnisschritt und sonst nix.

Klar, dann treffen sich möglicherweise ein paar Stimmen in einem Forum und man bestätigt sich diese Erfahrung. Projektion par exellence.

Projektion ist nichts Schlechtes, wenn man sie zu nutzen weiß.

Und in Folge Einigkeit, die niemandem dient, sondern nur potenziert.

Besserfühlen zu potenzieren ist was Gutes.

Und das kurioserweise in einem Geist. Also nicht groß wundern über die individuelle Sicht. Edit: Es gibt keine Massenphänomene, es sei denn, ich kreiiere diese.


Ja. Danke dir für deine Hinweise. Hatte gar nicht gemerkt, mit was ich da argumentiere und es ist immer wieder gut, die Ebenen zu trennen. Aber wie gesagt, du sprichst von Darstellung der Wirklichkeit und ich von einem Prozess der schrittweisen Verbesserung. Das sind manchmal zwei verschieden Absichten und führen zu unterschiedlichen Herangehensweisen.

Ich bin eher ein intuitiver Brückenbauer als ein Erklärbär.
ZaWo
 

Re: gegenwind

Beitragvon Hamfor » 12. Sep 2016, 10:21

~

Ja, alles fließt für jeden wie von selbst in seine natürliche Ordnung, trotz oder gerade wegen gelegentlichen Gegenwinds.

War interessant, Deine Sicht nachzuvollziehen, Zawo.

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Re: gegenwind

Beitragvon Kein_Schnee » 13. Sep 2016, 18:30

Hi ZaWo,

ZaWo hat geschrieben:Besserfühlen zu potenzieren ist was Gutes.

Du potenzierst aber mit "jede Frau" nicht das Besserfühlen, sondern das Leid.

Die Verallgemeinerung mag vielleicht kurzfristig Erleichterung bringen, ähnlich wie Rachegefühle, hat aber den Effekt, dass dadurch eine negative Begebenheit potenziert wird.
Du erschaffst letztlich eine Welt, in der jede Mutter unter dem leidet, was Dir zu schaffen gemacht hat.
Da Du dies dann weiterhin schwingst, wirst Du zwangsläufig weiterin auch Leid in dieser Form anziehen.

Ich kann Deinen Beweggrund verstehen, eine "negative Welt" zu kreieren, um Dich "normal" zu fühlen.
Damit zementiert sich aber ein Glaubenssatz, nämlich: Um mich selbst annehmen zu können, müssen andere genau so leiden wie ich.
Wie gesagt, als Erleichterung in einer Notsituation mag dies ein Rettungsring sein, aber es ist ein Bumerang, der widerum negative Energie zurückwirft. Wie Nikotinkaugummis.
Ich habe letztens erst wieder jemanden getroffen, der nach Zigaretten jetzt von diesen Kaugummis abhängig ist.
Mein Ansatz ist da immer: Ich muss nicht in eine Welt passen, die mir nicht gefällt.
Niemand muss das verstehen und alle anderen sind sowieso ich selbst.
Ich wünsche eine Welt voller Liebe und allen das Beste und damit wünsche ich mir selbst automatisch auch das Beste.

Da Du nicht berichtet hast, ob sich dieser Glaubenssatz mittlerweile aufgelöst hat, gehe ich einmal davon aus, dass Du ihn noch am Leben erhältst.
Und der Grund dafür ist entsprechend des LoAs eben der, dass äußere Bedingungen geschaffen wurden, die ihn nicht sterben lassen wollen:
Ich brauche also eine Welt, in der es normal ist, sich schlecht zu fühlen.
Das ist ein Schulterschluss mit Negativität.
Anstatt: Ich weiß, dass ich meine Welt selbst erschaffe und ich wünsche daher ein schönes Innen wie Außen.
Dieser Schritt würde Abraham-gemäß der ersten Erleichterung folgen, denn sonst hat man einen Teufelskreis erschaffen.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: gegenwind

Beitragvon ZaWo » 13. Sep 2016, 19:13

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass man/ich mit Verallgemeinerungen das Leid auf die Welt kübel. Tut es aber nicht. Eine Verallgemeinerung/Generalisierung ist ein Erleichterungsschritt und dient dem Deconstructing Thoughts. Es ist der Weg aus dem negativen Detail in die negative Generalisierung. Habe ich bereits viel drüber geschrieben und Abe ja auch.

Ansonsten fällt mir keine sinnvolle Entgegnung mehr ein, da ich selten eine derartige Verdrehung von Posts von mir gelesen habe. Hat was. Das nächste mal schreibe ich gleich Chinesisch oder - noch besser- lass es ganz. Salut Kein Schnee.
ZaWo
 

Re: gegenwind

Beitragvon Kein_Schnee » 13. Sep 2016, 19:51

Dann bitte ich um ein Zitat von Abraham!:-)
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie negative Verallgemeinerungen lehren, liebe ZaWo.
Verallgemeinerungen sind ja an sich schon ausgeschlossen, da jeder Mensch einzigartig ist und Abraham immer wieder betonen, dass jeder eine völlig individuelle Erfahrung macht.

Du brauchst auch nicht so wütend sein, denn es geht doch mmer nur in Richtung Verständnis.
Immer weiter und wir sind alle nur Spiegel unserer selbst.
Deine Wut ist auch ein Spiegel für mich, aber ich möchte Frieden.
Es geht hier um das LoA und ich kann da nicht in allem Rücksicht auf Deine Befindlichkeit nehmen.
Mir liegt es am Herzen, mich darüber auszutauschen und habe auch viel auch viel von meinen persönlichen Erfahrungen geschildert.
Doch sollte ein Abrahamforum das Letzte sein, in welchem man Angst haben muss, seine Sicht zu schildern, bzw. Widerspruch zu ernten.
Das müßte doch genau hier alles möglich sein, ohne ausfallend oder beleidigend zu werden.
Es geht nicht um Dich, es geht um das LoA.
Und wie gesagt: Deine Motivation zur Verallgemeinerung verstehe ich, aber nicht Dein Stehenbleiben.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: gegenwind

Beitragvon ZaWo » 13. Sep 2016, 20:22

KeinSchnee, jetzt beruhig dich mal. :hug: Ich bin nicht wütend, bissi belustigt über die Situation (nicht dich). Wir reden lediglich komplett aneinander vorbei...... und auch das darf sein. Ich denke nicht, dass ich stehen geblieben bin. Keine Sorge. :kgrhl:

Zu Deconstructing thought gibt es sogar einen oder zwei übersetzte Workshops und bitte sei so gut und gehe selbst oben über die Suche: Generalisierung, Deconstructing Thought, Verallgemeinerung. Da wirst du auch noch viele (ältere) Threads mit Fragen, , Beispielen und Erläuterungen finden.

Ich hatte früher auch immer Sorge zu verallgemeinernd zu reden oder mir etwas allgemein vorzustellen, weil "das darf schließlich nicht sein und taucht die Welt unverdient in eine schlechtes Licht". Von Projektionen ganz zu schweigen. Es war dann fast eine Offenbarung, als ich das mit der Generalisierungen verstand. Lies dir die Materialen dazu einfach mal durch. Wenn du dann noch Fragen hast, frag.
ZaWo
 

Re: gegenwind

Beitragvon katgirl » 13. Sep 2016, 20:24

Kein_Schnee hat geschrieben:Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie negative Verallgemeinerungen lehren,


Abraham haben Workshops damit gefüllt und erklären das bis heute immer wieder als Grundbaustein wie das alles funktioniert. Je negativer die Situation, die Gedanken und Gefühle, desto allgemeiner sein. Je positiver Situation und Gefühl, desto spezieller sein. Und das alles nicht auf Biegen und Brechen zusammen schustern, sondern so lange bei einer Aussage bleiben wie sie sich nach Erleichterung, gut, ehrlich, besser, leichter, wahrer,... anfühlt. LG

"...We want you to think of this emotional accomplishment, this emotional manifestation
as the GENERAL, but PURE BASIS OF CREATION.

When you feel sure and afraid and sure and afraid, your grid fills in with certainty and fearful things. IOW... what you´re offering!
Now- it will fill in with more specifics. It just must, because LoA will fill that in.
And it will fill it in with specifics, that match the basis of it. So that´s why we´re saying- if you take the time to lay a basis- because, whatever is your point of attraction... when you love and hate and love and hate and love and hate, your grid is filled with lovely things and hateful things and lovely things and hateful things.

So, as you clarify deliberatly this emotional basis-
and then you watch the manifestations reflect that,
it gives you your concious awarenes.
It´s really what deliberate creation is.

But it will always fill in with more specifics. So- we´ve been talking for quite a while about this emotional scale, that goes from dispair and depression all the way up into ecstasy. And a bit of everything in between. And now we´re presenting an emotional scale, that is less detailed. And it goes like this:
Specifically negative,
generally negative,
generally positive,
specifically positive.

Because we want to emphasize, that if something´s gone wrong and you´re specifically negative- because there´s lots of details that filled in, that are frightening you or angering you, that your dominant intention is just to get as general as you can about it.

Which means, talk to people less about it, and when you do, talk in general terms rather than say why you hate that person and then all the details they have done wrong to you- be more general, by saying things like "I´m uncomfortable with that person, and I don´t wanna talk about why."

IOW, the more general you are, the less powerful the frequency is.
The less attractive the frequency is.
And the easier it is, to move into a generally good feeling emotion.
And once you find that generally good feeling emotion, than the details will fill in.

Now... in all of this, and this is the piece that is new- in all of this conversation about deliberate creation, we´ve been encouraging you to focus. Focus your thoughts. Today, we encourage to focus your thoughts still-
but focus them around the subject of emotion.
IOW, focus your thoughts on how you want to feel, and leave it at that.

Because- we´ve been saying to you for a while that you have enough vibrational basis in your vortex of creation, to keep you busy for 20 or 30 lifetimes of manifestation. And it´s time for you to start cashing in your coupons! It´s time for you to start redeeming what you put there.
And the way to do this is focusing on this emotional basis.

We´ve been playing with the Law-of-Attraction cards. We´ve been pointing out, that when you try to affirm something wanted from a place of feeling it´s absence, that all you end up doing is, is confirming its absence in a more powerful way.
You don´t mean to. IOW, "I want more money, I want more money, I want more money" when you want more money, just makes the absence of money more painful.

And the more specific you get about why you want the money, when you really feel the absence of the money- it makes you sort of digg more in, in a way you don´t mean to. Where, if you can get more general, it causes you to release your grip, just a little bit, you see.

That´s the process that is the most leading edge- and active, and now we´r filling it in with more detail about this emotional basis. And as you listen and resonate, you´re gonna discover the power of it. " Abraham, Atlanta, October 1, 2011

"I am not utilizing the best of myself.For the last 10 years I have been stuck in these jobs and they are really not rewarding.They don't really understand who I am. Nobody is offering me enough to get the best from me. I am not happy. I am not giving my best.

Well I'm not having a good time at work. I don't really want to go. I sure wish I could find something that felt better.I would like to feel good at work. I am bored at work. I don't feel very fulfilled. It's not fun. There has got to be something better for me. I don't really know where to find it. It would be nice if I could find something that is better suited to me. I know it must be out there.

I don't know how to find it. Everybody is not in their perfect job. There are a lot who are doing less than what they really want to do. I think we all have potential for more. There is always more there for me.

It's not necessary that I find it right now but it would be nice. I am looking forward to it. I like spending such a big part of my life doing something that is more satisfying. I do believe that eventually I'll find it. It's not like I am running out of time. I have the patience to allow it to come.

And I do think that in all of my not enjoying what I have been doing that I have probably put plenty of good stuff into my vortex so I imagine that there is stuff there queued up for me. Probably more than I even realize. And it will be fun.

I like the idea of getting in the vortex. I like the idea of getting in there where the path wil unfold. I like believing that it's out there for me. I like believing that the Universe has it lined up for me. I like believing that the cooperative components have already been aligned. I like to believe that all I have to do is synch up with that. I like this feeling of feeling lighter about it.

I am looking forward to getting on that trail. And I like that as the trail starts revealing itself to me that I will know it. It is going to be fun to be on this journey to this improved employment. I am not sure that I will ever find the perfect work. I think I will always be on my way to improvement. There is something nice to be on my way to improvement. I don't need to be in a place of perfection since it's always going to be improving.

Where I am is pretty much allright. This is just a never ending always unfolding journey of getting more and more of who I am and what I want. I have to believe that in the middle of this unrewarding job I have put all kind of stuff that is more rewarding which makes all of this part of this important process which makes me realize that right here right now I love this job."
Abraham-Hicks, Stamford, CT 9-17-11
“This physical environment DOESN’T REALLY EXIST.” Abraham
"Don't try to hold the vision - hold the feeling." Abraham
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Re: gegenwind

Beitragvon Kein_Schnee » 13. Sep 2016, 20:56

katgirl hat geschrieben:Specifically negative,
generally negative,
generally positive,
specifically positive.

Ja, und wo sind die letzten beiden?
Wo ist generally positiv und specifically positiv in ZaWos Aussage?
Wo sind die Schritte, die laut Abraham folgen müssen?
Ich wiederhole mich.

Zumal es doch in Losts Anliegen überhaupt nichts bringt, auf der untersten Scala stecken zu bleiben, da sie für sich ja schon längst erkannt hat, was ihr Freude macht.
Sie fühlt sich eigentlich wohl, doch soll sich nun mit Schlechtem verbinden, um ihr Ding zu machen?
Ist das wirklich Deine Auffassung vom LoA Katgirl?

Lieben Gruß,

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Re: gegenwind

Beitragvon Kein_Schnee » 13. Sep 2016, 21:05

ZaWo hat geschrieben:Ich hatte früher auch immer Sorge zu verallgemeinernd zu reden oder mir etwas allgemein vorzustellen, weil "das darf schließlich nicht sein und taucht die Welt unverdient in eine schlechtes Licht


Nein, ZaWo, es taucht nicht eine Welt in Schlechtes Licht, sondern meine eigene Welt.
Ich erschaffe sie selbst.
Bleibe ich bei einer negativen Annahme, bleibt meine Welt negativ.
Mehr ist es nicht.
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Re: gegenwind

Beitragvon katgirl » 13. Sep 2016, 21:11

Kein_Schnee hat geschrieben:
katgirl hat geschrieben:Specifically negative,
generally negative,
generally positive,
specifically positive.

...
Ist das wirklich Deine Auffassung vom LoA Katgirl?

Lieben Gruß,

KeinSchnee


Wieso meine? Das sagen Abraham! LG
Zuletzt geändert von katgirl am 13. Sep 2016, 21:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gegenwind

Beitragvon Kein_Schnee » 13. Sep 2016, 21:24

Hmmm, Katgirl, Wieso zitierst Du mich denn falsch?
Was bringt Dir das?
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Re: gegenwind

Beitragvon katgirl » 13. Sep 2016, 21:47

Kein_Schnee hat geschrieben:Bleibe ich bei einer negativen Annahme, bleibt meine Welt negativ.

Das ist so ein Grundmißverständnis, wo manch einer immer noch in der positiv-Fühlen-Kiste rumwühlt.

Liegt nicht auch in dem unterschwelligen Glaubenssatz, daß alles Negative wieder Negatives produziert, der Beweis dieser Annahme selbst bzw. des LoAs?

Auch eine allgemeine negative Aussage, die sich einfach nach Erleichterung anfühlt, ist eine Verbesserung der Schwingung. Relief is the name of the game. Ausschlaggebend ob man etwas als Erleichterung wahrnimmt oder nicht, ist der eigene Standpunkt.
Es war hier keine Rede davon, daß man Monate im allgemein Negativen verweilen soll. Das ist auch gar nicht möglich, weil spätestens mit dem nächsten Nickerchen der Korken eh wieder automatisch nach oben ploppt.

LG
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Re: gegenwind

Beitragvon Kein_Schnee » 13. Sep 2016, 22:27

katgirl hat geschrieben:Es war hier keine Rede davon, daß man Monate im allgemein Negativen verweilen soll.

Dann frag doch bitte ZaWo, wie lange sie schon darin verweilt, denn es gab von ihr diesbezüglich keine andere Sichtweise.

Katgirl, was willst Du denn?
Wo ist denn der positive Gedanke in der bisherigen Konversation?
Es geht da um Erleichterung, aber auf unterstem Level.
Und ich habe lediglich gesagt, dass man da nicht stecken bleiben kann, da Erleichterung aufgrund negativer Annahmen, negatives Momentum produziert.
Was ist das Problem? Wo ist der Haken?
Es gibt keinen!
Es bringt doch nichts, ein negatives Weltbild als Lösungsansatz anzubieten.
Als Vorstufe vielleicht, aber doch nicht als endgültige Lösung, wie hier von ZaWo dargeboten.
Wenn man nicht irgendwann mal anfängt, an Schönes, Gutes und Liebevolles zu denken, ist es nur Verstandesgehampel. Doch der löst ja nichts, sondern käut nur wieder.

Nun denn, das wars dann schon wieder für mich. :kgrhl:

Machts gut!

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Re: gegenwind

Beitragvon ZaWo » 13. Sep 2016, 23:07

Guckst du hier KeinSchnee:

ZaWo schrieb:
Man kann es akzeptieren lernen und auch Schritt für Schritt innerlich abmildern und es gibt sich auch mit der Zeit, in der du innerlich immer klarer wirst.


Was hat sie beschrieben die ZaWo?
1. make peace with where you are (..Man kann es akzeptieren lernen...)
2. erleichternde Gedanken finden ( ...Schritt für Schritt innerlich abmildern....)
(3: Wie Innen so Außen, was Lost u.U. noch nicht kennt)
4. Und deine Welt wird eine schönere sein (.....und es gibt sich auch mit der Zeit....)

:P
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Re: gegenwind

Beitragvon Kein_Schnee » 13. Sep 2016, 23:21

ZaWo hat geschrieben:Wie Innen so Außen, was Lost u.U. noch nicht kennt)


Aber "die" ZaWo braucht heute noch das geeinte Leid aller Mütter.
Wie innen so außen?
Hmmm, ich lass es gut sein. Bringt nichts.

Meine Erkenntnis für mich selbst: Ich muss mich nicht über das LoA unterhalten. :stimmt:

Bye! :ros:
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Re: gegenwind

Beitragvon Maike » 13. Sep 2016, 23:40

Liebe Kein_Schnee,

ich verstehe dein Missverständnis irgendwie nicht. Zawo hat doch einfach nur einen Vorschlag gemacht, wie Generalisierungen dazu verhelfen können, sich erleichert zu fühlen. Ich fühle mich auch erleichert, wenn ich dahingehend verallgemeinere, dass es noch mehr von meiner Sorte gibt in dem ein oder anderen Belang.
Was ist schlimm daran? Ich kann diese Erfahrung des Generalisierens immer wieder gebrauchen und ich glaube nicht an ein Leben in vollendeter und ausschließlicher Freude. Ich glaube nur daran, dass wir lernen, Situationen anders (innerlich) zu händeln, sprich im Laufe der Zeit bestenfalls bewusst kreiieren, und da können Generalisieren, Umkehren oder von Verzweifulung zum Hass gehen, ein Mittel der Wahl sein. Abraham sprechen seit einiger Zeit von Step 5, nämlich das Willkommenheißen von Contrast, nicht davon, dass Contrast niemals mehr sein wird. Da muss ich schon tot sein, um das zu erleben. :lol:

Um das obige nochmal anders zu sagen: Auch wenn ich weiß, dass Phonix mein Ziel ist, habe ich von San Diego trotzdem noch einen Weg zurückzulegen. D.h. nicht, dass ich meiner Freude als Ziel nicht folge, sondern nur, dass ich als Fahranfänger nicht mit 300 PS losdüse.


Lieben Gruß
Maike
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Re: gegenwind

Beitragvon katgirl » 14. Sep 2016, 08:36

Hallo.

Maike hat geschrieben:Liebe Kein_Schnee,

ich verstehe dein Missverständnis irgendwie nicht. Zawo hat doch einfach nur einen Vorschlag gemacht, wie Generalisierungen dazu verhelfen können, sich erleichert zu fühlen. Ich fühle mich auch erleichert, wenn ich dahingehend verallgemeinere, dass es noch mehr von meiner Sorte gibt in dem ein oder anderen Belang.
Was ist schlimm daran?
Voll Zustimm'. :stimmt:

Kein_Schnee hat geschrieben:Aber "die" ZaWo braucht heute noch das geeinte Leid aller Mütter.

Woraus schließt Du das? Oder ist das nur Deine Interpretation?

ZaWo hat hier nur einen Ansatz geliefert, mehr nicht. Das komplette Durchspielen und Denken neuer Gedankengänge müßte schon Lost selber machen.
ZaWo hat geschrieben:Das ist richtig bzw. wäre richtig, wenn dieser Post das Ende vom Lied wäre und nicht einen einzelnen Schritt in einem Veränderungprozess initiieren wollte. Ich biete in der Regel Sichten an und keine objektiven Wahrheiten.
ZaWo hat geschrieben:Ich frage dies, um die Basis zu ermitteln, anhand derer wir mit dir ins Gespräch kommen können.
ZaWo hat geschrieben:Man kann es akzeptieren lernen und auch Schritt für Schritt innerlich abmildern und es gibt sich auch mit der Zeit, in der du innerlich immer klarer wirst.



Kein_Schnee hat geschrieben:Es geht da um Erleichterung, aber auf unterstem Level.
Und ich habe lediglich gesagt, dass man da nicht stecken bleiben kann, da Erleichterung aufgrund negativer Annahmen, negatives Momentum produziert.
Sorry, aber Abraham erklären das anders, halten WSs und haben eine Menge Bücher darüber geschrieben. Jedes Beispiel von Abraham beginnt erst mal mit einer minimal softeren Version vom momentanen Zustand und führt dann ganz sanft in die eigene Richtung, immer so weit wie es sich gut anfühlt. Sie warnen davor zu schnell zu weit zu gehen. Sie warnen vor verfrühten Details. Sie raten immer wieder, daß man Erleichterungsgedanken in jeder Form so lange nutzt bis es sich natürlich und stabil anfühlt, um dann den nächsten Schritt zu tun.

Es scheint eher, daß Du, liebe Kein_Schnee, panische Angst vor *Negativem* hast. *Negatives* ist Kontrast und Kontrast ist Definition und Ausdehnung. Wenn Du eine Ablehnung dagegen hast, ziehst Du eh mehr davon an, egal wie schnell und weit Du ins Positive gehen willst.

LG
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Re: gegenwind

Beitragvon lawofattraction » 14. Sep 2016, 09:55




Starker Beitrag, Kat. :five:


Das ist doch gerade das Schöne an der Abraham-Lehre. Leicht, fluffig, flexibel und jeder in seiner eigenen Geschwindigkeit und Art und Weise finden wir wie fliessendes Wasser auf dem Weg des geringsten Widerstandes wieder zu unserem Wohlgefühl.

Und wenn den ein herzzerreissendes Weinen oder ein kräftiges Fluchen begleitet, dann ist das ok. Und wenn es vorübergehend bessere Gefühle schenkt, jemandem die Schuld zuzuschieben, dann ist auch das ok. Das Schlüsselwort ist Erleichterung. Wir haben doch ohnehin eine automatische Schaltstelle, die uns immer wieder dem Wohlgefühl zuspült.

Generalisierungen, auch die negativen, sind immer ein Wegtreten aus dem eigenen kleinen beschränkten Kästchen, indem man sich als Teil einer grösseren Gruppe sieht. Es erleichtert, man ist nicht alleine und kann in diese Gedanken hinein relaxen. Und wenn das genug ausgekostet wurde, werden wir ohnehin wieder in den Fluss des Wohlgefühls finden, das ist unvermeidbar, weil Wohlgefühl zu erleben unser immer vorhandenes vorrangiges Streben ist.

Da muss nicht krampfhaft beteuert und affirmiert und mühsam auf der EGS hochgeklettert werden. Wir brauchen kein emotionales oder gedankliches Korsett, um so schnell wie möglich "das Negative" zu überwinden - was auf diese Weise ohnehin nicht möglich ist. Contrast ist nun einmal Teil unseres Spieles.

Wir kommen ohnehin wieder in eine höhere Schwingung, weil Wohlgefühl unser natürlicher Zustand ist, aus dem wir nur zeitweise einmal herausfallen.




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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