Gedanken zum Spiegelgesetz

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon ZaWo » 30. Dez 2010, 12:09

Loa schrieb
Gerade hörte ich etwas, was im weiteren Zusammenhang auch zur Wahrnehmung gehört und das ich sehr einleuchtend finde: Es ging im Prinzip um das viel zitiere "Spiegelprinzip", von dem angenommen wird, dass im Aussen das Innen reflektiert wird. Abraham haben dazu einen ziemlich innovativen "Twist":

Wenn man sich über jemanden ärgert oder jemanden kritisiert, dann spiegelt das Aussen nicht unbedingt diesen Menschen in Korrespondez zu eigenen unerwünschten Eigenschaften, sondern man erkennt oder sollte erkennen :clown: , dass es dort das zu sehen, zu hören oder zu erfahren gibt, von dem wir uns weigern, es als eigene durch Contrast mit diesen Menschen erfolgte Ausdehnung anzuerkennen. Es geht immer nur um uns.


Ich habe Loas Beschreibung mal aus dem Dankethread rauskopiert, da ich sie sehr interressant finde. :P

Das denke ich mir dazu:

Als mich mal näher mit dem Spiegelgesetz beschäftigt habe und dies mit der Lehre von Abe verglichen, ist mir aufgefallen, dass es dort einen großen Unterschied in der Schlussfolgerung gibt. Das Spiegelgesetz und Abe erkennen beide an, dass wir das Außen durch unser Innen erzeugen. So weit, so gut.

Der gravierende Unterschied ist meiner Ansicht nach, dass die Spiegelgesetztheorie, das Innen daraus als "fehlerhaft" ableitet und solche Dinge wie "da muss noch was erlöst werden" schlussfolgert, um wieder zu dem Erduldungsmodus hinzuleiten, der auf alles annehmen abzielt. Dagegen stehen Abe, die unerwünschte Dinge als völlig normal und sogar gewollt bezeichnen und uns auffordern, uns unserer richtigen, gewollten, so geplanten Wahl (= Creation) hinzugeben.
Spiegelgesetzler erdulden, Aber sortieren und erzeugen neu.

Im Grunde ist das Spiegelgesetz auch ein Methode das Außen und sich selbst kontrollieren zu wollen. Kein Wunder, dass es aus Ohnmacht und Überforderung oft als "Waffe" benutzt wird. Da brät dann jeder dem anderen ein "Selbst Schuld" über, verbunden mit einem latenten "Find mich gefälligst gut oder du bist spirituell unterentwickelt .....tricky. :P
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Kia » 30. Dez 2010, 14:03

Liebe Zawo,

ich finde das sehr interessant, was Du da sagst und bin genau an dem Punkt, den Du beschreibst angekommen. Das Allowing das Abraham lehren bezieht sich meiner Ansicht nach ja darauf die Göttlichkeit in mir und in Dir zuzulassen und alles, was ihr nicht entspricht, wegfallen zu lassen, um optimales Wohlbefinden, unsere eigene göttliche Natur ins Fliessen zu bringen. Und das heisst sauber, also ordentlich unterscheiden lernen, was zu dieser Göttlichkeit gehört und was nicht.

Wenn z.B. - ich weiss, es ist jetzt das klassische Klischee, aber mir fällt grade nichts besseres ein - eine Frau misshandelt wird, wurde ja von den Spiegelgesetzlern (lustiger Name von Dir gewählt :P ) gesagt, diese Frau muss ihr eigenes inneres Gewaltpotenial, das sie nicht lebt, sondern delelgiert, anschauen.

Ich konnte das nicht nachvollziehen, da ich in einem Dorf aufgewachsen bin, und die malträtierte Frau manchmal gut kannte und genau wusste, sie hat gar kein aggressives unterdrücktes Potential. Also ermutigte ich die Frau, eher ihr göttliches inneres Selbst zu lieben und missbräuchliche Energien loszulassen und z.B. Standhaftigkeit und Wahre Würde und Respekt und Liebe für sich zu üben und siehe da, sie kam von den Missbrauch-Energien los. Über Gewalt und Agression fiel kein Wort.

(Vielleicht mache ich auch einen Denkfehler, ich war wirklich recht lange in diesem Spiegel-Ding gefangen, da der Buddhismus genau das auch lehrt: Die Welt die Deinem Geist erscheint, also die Erscheinung der subjektiven Welt, ist die Spiegelung Deines Geistes und erscheint gleichzeitig, nicht nacheinander. Allerdings gibt es sehr viele unterschiedliche Schulen und wir brauchen, die hier gar nicht zu diskutieren, ich bin da schon seit 5 Jahren draussen, es interessiert mich nicht mehr. Setze das mal in Klammern).

Ich denke, die Göttlichkeit wählt bewusst die "Energieformen" innerhalb des Vortex und sie manifestieren sich entsprechend in der Aussenwelt. Die physischen Formen, die kommen, sind aber von mir im Moment nicht vorhersehbar, da meistens sehr gut bis ausgezeichnet, lasse ich es stehen, Hinweise via innere Bilder oder Gefühle sind meistens da, sodass Vorfreude auch entsteht.... anderes Thema.

Bin auch gespannt auf Eure Einsichten zu dem Thema, es gibt da glaube ich, noch einige falsche Annahmen bei mir, die ich dann benutze, um mir eins aufs Dach zu geben, z.B. auch wenn ich im Forum hier jemanden anziehe, und weiss nicht, wie das geschehen konnte. Bisher habe ich dann doch oft so gemacht:mir gesagt: Ausdehnung ist angesagt. Nur zweimal habe ich Ausdehnung in diese Richtung verweigert, dann aber Ausdehnung in die von mir präferierte Richtung zugelassen und geschaut, was geschieht.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Daisy » 30. Dez 2010, 14:50

Ich hab leider keine Antworten in Sachen Spiegelgesetz, da ich für mich über dessen absolute Gültigkeit immer noch zu einem Nein tendiere. Aber ich habe selbst mal eine Frage dazu.

Es gibt ja diese berühmten Situationen, wo jemand von ein- und derselben Person immer wieder in gleicher (verletzender) Weise behandelt wird. Ob nun gepiesakt oder ignoriert oder bei Absprachen immer wieder verladen, der Möglichkeiten sind da viele. Die verletzte Person ist aber ein Mensch, der die Verletzung durch dieses Verhalten nicht nach außen zeigt. Sei es weil sie LOA-Kenntnis besitzt und lieber in ihrer Schwingung bleibt, sei es, weil sie kein aggressives Naturell hat, sprich, sich gegen solche Personen nicht behaupten kann oder sei es aus anderen Gründen.
Irgendwann jedoch kommt das Ganze an einen Punkt, wo das sprichwörtliche Fass überläuft und die Person doch mal reagiert - was dann oft heftiger ausfällt als sie selbst es vermutlich erwartet hätte. Und die Person, die sie da immer wieder verletzt hat, bringt dann diesen berühmten Spruch: Endlich zeigst du dein wahres Gesicht.

Mein Frage, abgesehen davon, dass das wohl kaum ihr wahres Gesicht ist (das wahre ist das IB), ist es nicht eher so, dass sie in dem Moment der anderen Person deren wahres Gesicht zeigt? Spiegelt?

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Malea » 30. Dez 2010, 16:04

Hallo Daisy,

Ja so sehe ich das auch, die Person spiegelt das Gesicht der anderen Person, doch eigentlich spiegeln sich ja immer beide gleichzeitig.
Ich denke, dass es in deinem Beispiel auch schon vorher einen Grund gibt, wieso die eine Peson die Andere verletzend behandelt, und dies immer wieder, also einen Grund, der genauso mit dem "Opfer" zu tun hat. Würde es das nicht geben, würde sich der "Täter" ein anderes "Opfer" suchen. Würde das "Opfer" tatsächlich positive Schwingung besitzen, könnte sich da überhaupt nichts aufstauen und demnach auch nicht eskalieren, das ist schließlich nur möglich, wenn die verletzte Person darunter leidet, bzw es irgendetwas in ihr auslöst,, ob sie es nun deutlich zeigt oder nicht.
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Kia » 30. Dez 2010, 16:08

Daisy hat geschrieben:Irgendwann jedoch kommt das Ganze an einen Punkt, wo das sprichwörtliche Fass überläuft und die Person doch mal reagiert - was dann oft heftiger ausfällt als sie selbst es vermutlich erwartet hätte. Und die Person, die sie da immer wieder verletzt hat, bringt dann diesen berühmten Spruch: Endlich zeigst du dein wahres Gesicht.


Ich kann nur für mich antworten Daisy. Also wenn irgendwann das Fass überläuft, dann hat das Fass vorher schon viele Gefühle schlucken müssen (müssen ist ja immer nicht frei gewählt) - mit Fass überlaufen meine ich Gefühle, die nicht angeschaut wurden. Z.B. mich macht ein Verhalten, z.B. verletzen von mir, ich werde wütend und ich zeige das nicht, weil ich der Person nicht die Genugtuung geben will, mich aus der Ruhe gebracht zu haben, später werde ich aber doch wütend, wegen dem überlaufenden Fass, also die Person verletzt mich immer wieder, das heisst ja, ich habe den Punkt, der mich verletzt nicht angeschaut und die Person muss immer wieder den Knopf drücken, damit ich es endlich merke und meine Sache innerlich kläre. Meinen Standpunkt kläre innerlich. Entweder ich kann es verändern, oder ich sage innerlich ja dazu. Innerlich nein dazu sagen und nichts verändern ist mörderische Energie ... :teuflischgut: ich meine selbst-zerstörerisch.

Ich habe bei mir sich innerlich wiederholende Bänder, Schwingungszustände beobachtet, die aussen immer wieder das gleiche Verhalten der Mitmenschen angezogen haben : Verletzt sein gehört auch dazu, ist eins von vier.

1. Innere Dialog (unbewusst) Ich bin verletzt, alles ausssen, was die anderen machen, wird von diesem Blickwinkel gesehen. Es geht gar nicht anders, die anderen richten sich nach dieser Schwingung. Bestätigen mir meine Schwingung.

2. Innerer Dialog von "Ich bin ärgerlich" diese ständige Kampfschwingung, der ich früher begegnet bin, diese Geisteshaltung hat immer wieder schön Situationen herbei geführt, über die ich mich zur Bestätigung ärgern konnte.

3. Der innere Dialog von : Ich bin schuld. Das hatte ich sogar noch bei Eintritt hier ins Forum, ich weiss, es ist völlig hirnrissig, aber egal, was geschah, ich war immer schuld. :kgrhl:
War auch verbunden mit der Angst vor Bestrafung. Wenn die jetzt merken, dass ich schuld bin an ... egal was.

4. Innere Dialog von mich selbst kritisieren: Das kann ich nicht, das ist nicht gut genug. Das zog die Leute an, die mir das bestätigten. Nicht gut genug. Konnte dies allerdings bereits auflösen vor längerer Zeit. Mit Selbstkritik zu leben, finde ich geht gar nicht spirituell.

Es ist wichtig, sich die eigenen inneren Dialoge, Schwingungs-CDs anzuhören, um sie ad acta legen zu können durch loslassen. Sofort verändert sich komplett die Aussenwelt, es ist wie Magie.

Also nochmals zu der nicht bewältigten Wut, die ich oben als Beispiel wählte. Es ist ganz natürlich, wütend zu werden, wenn Menschen verletzend sind. Doch statt die Wut zu unterdrücken (=Widerstand) oder auszudrücken (=Widerstand) oder zu transformieren (= Nicht-Anerkennen, was sie sagen will) oder, oder ... ist es möglich zu machen, was Abraham empfehlen, mich dahin auszudehnen zu meinem Gegenüber, das mir Contrast gibt und erst gar nicht mehr wütend zu werden, sondern entweder: das Verhalten der Person als Teil ihrer Göttlichkeit zu sehen, wenn das nicht möglich ist, weil die Person komplett verblendet ist, dann einfach die Person innerlich zu trennen von ihrem Verhalten. Ich mache das immer mit Erfolg. Also ich sage mir, es gibt tausend Dinge, die ich diesem Menschen wertschätzen kann, ich verzichte darauf dieses eine Verhalten anzustarren, das mir weh tut und entwickle einfach Liebe und Freude für all die guten Dinge, die ich an der Person wahrnehme. Sehr oft ist es dann geschehen, dass ich etwas später, ein paar Wochen oder Monate später, einen anderen Zugang zu dem störenden Verhalten sehen konnte. Der andere Zugang war, weil ich Liebe übte für die Person fühlen zu können, im Vortex war und z.B. ganz genau sehen konnte, dass dieser Mensch gar nicht gelogen hat, wie ich dachte, sondern die vermeintliche Lüge in dem Moment seine, ihre innere Wahrheit war. Schon oft sah ich vom Vortex aus ein Verhalten oder eine Eigenschaft ganz positiv, die mir ausserhalb des Vortex völlig daneben schien.

Soweit meine Überlegungen dazu Daisy ... Also innerhalb des Vortex habe ich meistens mit niemand Probleme, noch nicht mal mit mir selbst und ich empfinde mich selbst als die schwierigste Person überhaupt, da ich ja 24 Stunden mit mir sein muss, mir nicht entfliehen kann.

Und ausserhalb des Vortex sind die inneren Erkenntnisse immer nur Teilmengen, Teilwahrheiten, Teil-Wahrnehmungen, Spiegelverzerrung und ich wende sofort den Fokus ab, weil ich weiss, wenn ich das nicht tue, mache ich es schlimmer.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon LillyB » 30. Dez 2010, 16:33

Zawo hat geschrieben: Im Grunde ist das Spiegelgesetz auch ein Methode das Außen und sich selbst kontrollieren zu wollen. Kein Wunder, dass es aus Ohnmacht und Überforderung oft als "Waffe" benutzt wird. Da brät dann jeder dem anderen ein "Selbst Schuld" über, verbunden mit einem latenten "Find mich gefälligst gut oder du bist spirituell unterentwickelt .....tricky. :P


Mir gefällt das am besten und auch was Loa dazu schrieb (obiges Zitat). Mein Wachsen Widerstand entgegen zu setzen, bedeutet z.B. irgendwelche anderen Pie's nicht an zu erkennen und es auch bei ihnen zu lassen. Es sind oft reine Projektionen, die für mich die Aufmerksamkeit und schon gar nicht Analyse bedürfen. Denn ich weiß, meine Quelle ist unverletzbar.

Allein die Vorstellung meiner Rolle ist verletzbar. Und das ist wieder Interpretation.

Ich sehe dann vielleicht, dass ich nicht genug bei mir bin, denn sonst könnte mich das nicht treffen. Im Vortex sind solche Szenen (virtuelle Realität) z.T. in einer Art Scetch erschienen und ich habe darüber gelacht. Der Spiegel im Verhalten ist immer ein Außen basteln für mich. Und wie Zawo oben sagt: Kontrolle üben versuchen. Ich lasse den anderen dann SEIN. Mehr braucht es bei mir nicht und sehe lediglich das Zeichen mein wonderful EGS wieder um zu kehren. Damit habe ich erheblichen scheinbare Ärger - ich schrieb das schon mal - an die Oberfläche geholt (Das wahre Gesicht :teuflischgut: ). Und dann zugelassen, dass ich den anderen in seiner Art wie auch immer unverändert stehen lasse. Auch wenn die Art nicht zu mir passt, gibt es trotzdem viele Momente, wo ich spüre (da meine Quelle immer automatisch das Beste der Person hochhält - brauche ich mich nicht zu kümmern) das ist alles okay so und völlig frei. Oft lache ich dann sogar mit der bösen Projektion. Sobald wir eine Ebene betreten. Muss aber nicht sein.

Spiegelgesetz ist für mich nur mein innerer Spiegel. Bin ich relaxed, entspannt? Es geht wie Loa oben zitiert wurde, immer nur um mich, um meine Beziehung zwischen mir und MIR. Alles andere; Not my pie!

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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon LillyB » 30. Dez 2010, 16:45

Loa hat geschrieben:dass es dort das zu sehen, zu hören oder zu erfahren gibt, von dem wir uns weigern, es als eigene durch Contrast mit diesen Menschen erfolgte Ausdehnung anzuerkennen. Es geht immer nur um uns.


Es ist einfach unmöglich, mich in Vortex-Nähe noch weniger im Vortex zu verletzen oder auch ungesund zu kritisieren. Außerdem ist das was ich jetzt draußen beobachte Vergangenheit: Its done.

Ich kann dann gerne noch einen paar Step1 Raketen abschicken und verbessern, das ist doch widerum super. Falls nicht, es sind alte Gedanken und Feelings, die ich früher irgendwann fabriziert habe (manchmal zeigt es sich auch wertfrei im Vortex) schau nach was im Vortex davon steckt. Da habe ich mich, nehme ich nämlich ein Beispiel heran, schon lange nicht mehr um sowas gekümmert. Und wenn ich aus der Rolle springe, kommt es häufig zu solchen Anzeichen, das ist einfach toll. Contrast ist wertfrei und ebenfalls in meinem Wachstumssinn.

EDIT: Daisy, das ist doch okay, wenn diese Person einfach mal ausrastet. Ich würde da nicht soviel Bedeutung hineinstecken.

ALOHA
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Kia » 30. Dez 2010, 16:49

LillyB hat geschrieben:Allein die Vorstellung meiner Rolle ist verletzbar. Und das ist wieder Interpretation.


Stimmt Lilly, danke für die Erinnerung. Das Göttliche in einem Menschen ist unveräusserlich und niemals verletzbar.

Allerdings möchte ich zu dem, was ich geschrieben habe, eine Korrektur eingeben. Die Opfer, sie sind ja passiv aggressiv und in diese Rolle geschlüpft und haben entschieden die eigene Aggression (agredere heisst nur vorwärts gehen, neu ausrichten) nicht konstruktiv gelebt, sondern sich leben lassen von aussen, ohne Alignment. Ich erinnere mich an einen Thread, weiss nicht mehr welcher, da war sehr schön beschrieben wie Opfer und Täter beide in Nicht-Alignment sind.
Dies noch als Nachtrag.
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon LillyB » 30. Dez 2010, 16:55

Es bedeutet nichts anderes, dass ich dieses Schuldspiel wieder betrete. Ja, und mich leben lasse. Verletzt werde ich scheinbar, wenn ich mich mit der Rolle, in der andere mich sehen wollen, identifiziere. Die Quelle lehrt jedoch, dass ich unbegrenzt bin und selbstmächtig.

ALOHA liebste Kia :ros:

Lilly

Die Situationen kenne ich auch und bin da auch immer wieder einfach menschlich. Doch begrenzt und ich weide mich nicht mehr (soviel) daran. Es geht zurück, zurück. :gvibes: Eines der ersten Dinge, die ich im Vortex, bzw. der virtuellen Realität gelernt habe, war SEIN zu lassen. Puh, war echt hart am Anfang. :teuflischgut: Hach - und noch was - es berührt ja auch wieder das Thema, wie irrelevant es ist, was andere über mich denken.
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Daisy » 30. Dez 2010, 17:05

Hi Ihrs,

danke für eure Antworten. Ich glaube, Malea hat die mir schlüssigste gegeben. Denn ich fragte nicht nach den Hintergründen, warum die provozierte Person schließlich ausrastet (das weiß ich selbst), sondern ich wollte - da Thema Spiegelgesetz - einfach nur wissen, ob die Person wirklich ihr wahres Gesicht zeigt oder nicht eher das wahre Gesicht des Aggressors.
Darum, Kia, danke, du hast da dennoch einen guten Punkt für mich eingebracht, und Lilly, ich stecke da gar keine Bedeutung rein, mich hat wirklich nur interessiert, wessen wahres Gesicht wir laut Spiegelgesetz denn da nun sehen.

LG :lieb:
Daisy
 

Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon lawofattraction » 30. Dez 2010, 17:39




Dear All,

ich möchte den Bogen ein wenig weiter schlagen. Das Spiegelgesetz besagt ganz einfach "Like attracts like", wird allerdings in den allermeisten Fällen 1:1 interpretiert = ich bin so und Du begegnest mir im Aussen ebenso. Es gibt aber nicht nur diese Entsprechung, sondern viele verschiedene Spielarten mehr. Einmal - um bei dem Beispiel Gewalt zu bleiben - ich erfahre Gewalt ohne selbst gewalttätig zu sein, also habe ich mein ungelebtes Gewaltpotential nach aussen delegiert. Eine weitere wäre die, dass in der Tat gewalttätig gedacht wird, aber aus Angst die Kontrolle zu verlieren, sie nicht gelebt wird und daher auch verschoben wird. Eine andere ist die, dass Gewalt bewusst verabscheut wird, Gewalttätige verurteilt werden und nun aufgrund der Verurteilung im Aussen erscheinen. Eine weitere ist Angst vor Gewalt, die sich wieder die Entsprechung aussen sucht.

Das Spiegelgesetz hat ganz viele offene und versteckte Facetten, die auf bewusster und unbewusster Ebene mit Gewalt zu tun haben. Anerkannte und verdrängte Anteile.

Daisy hat geschrieben:... sondern ich wollte - da Thema Spiegelgesetz - einfach nur wissen, ob die Person wirklich ihr wahres Gesicht zeigt oder nicht eher das wahre Gesicht des Aggressors.


Hierbei bekomme ich das Gefühl, dass es ein Versuch zur Erklärung sein könnte, eigene Beteiligung zu verneinen und zu sagen "ich zeige dem anderen nur etwas, was er nicht sehen kann", ohne aber in irgendeiner Weise schwingungsmässig auch selbst einen Anteil zu haben. Sich also nur aus "Güte" dem anderen zum Aufzeigen verfügbar machen. Wo sollte da die schwingungsmässige Übereinstimmung sein?

Das LoA lässt sich nicht weg interpretieren, und das, was uns begegnet, hat mit uns zu tun. Daran lässt sich nicht rütteln.

Liebe Grüsse
Loa


EDIT: Ich würde den Begriff Gewalt gern durch Aggression ersetzen, das ist leichter verständlich.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Daisy » 30. Dez 2010, 17:50

Hi Loa

lawofattraction hat geschrieben:Hierbei bekomme ich das Gefühl, dass es ein Versuch zur Erklärung sein könnte, eigene Beteiligung abzuwehren und zu sagen "ich zeige dem anderen nur etwas, was er nicht sehen kann", ohne aber in irgendeiner Weise schwingungsmässig auch selbst einen Anteil zu haben. Sich also nur aus "Güte" dem anderen zum Aufzeigen verfügbar machen.


Es war kein Versuch, es war eine Frage, wie ich oben noch einmal schrieb.
Natürlich ist es klar, dass die Reaktion der provozierten Person (auch) mit ihr zu tun hat. Aber ich bin mir eben nicht sicher, ob diese Reaktion ihr wahres Gesicht ist. Da ich dies für mich mit Nein beantworten würde, kann ich es mir eben aufgrund des Spiegelgesetzes nur so erklären, dass es viel eher das wahre Gesicht der anderen Person ist.

Ich denke da auch an den Satz von Abe:

When you make others defensive, don't be surprised if they are being defensive.

Sprich, der Aggressor bekommt lediglich das zu sehen, was er ausgesandt hat.

Grüßchen
Daisy
 

Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Kia » 30. Dez 2010, 18:23

Liebe Zawo,

nach der sehr guten Abschweifung von Daisy, die mich weitergebracht hat, möchte ich doch nochmals frisch auf Deine Frage zurückkommen:
ZaWo hat geschrieben:Der gravierende Unterschied ist meiner Ansicht nach, dass die Spiegelgesetztheorie, das Innen daraus als "fehlerhaft" ableitet und solche Dinge wie "da muss noch was erlöst werden" schlussfolgert, um wieder zu dem Erduldungsmodus hinzuleiten, der auf alles annehmen abzielt. Dagegen stehen Abe, die unerwünschte Dinge als völlig normal und sogar gewollt bezeichnen und uns auffordern, uns unserer richtigen, gewollten, so geplanten Wahl (= Creation) hinzugeben.
Spiegelgesetzler erdulden, Aber sortieren und erzeugen neu.

Im Grunde ist das Spiegelgesetz auch ein Methode das Außen und sich selbst kontrollieren zu wollen. Kein Wunder, dass es aus Ohnmacht und Überforderung oft als "Waffe" benutzt wird. Da brät dann jeder dem anderen ein "Selbst Schuld" über, verbunden mit einem latenten "Find mich gefälligst gut oder du bist spirituell unterentwickelt .....tricky.


Also, im Laufe des Schreibens kam ich zu der momentanen Einsicht, dass mir die Lehre Abrahams von bedingungsloser Liebe für mich und andere doch viel sympathischer ist. Das heisst doch einfach mit den Augen der Quelle schauen, sehen, was ist, mich neu ausrichten und fertig. Ob ich das was ich bei mir sehe oder bei Dir sehe via den Spiegel erkenne, spielt dann keine Rolle mehr. Sagt die Schwingung mir zu, und das fühle ich ja, so verstärke ich das, sagt mir die Schwingung nicht zu, via Wohlbefinden erfühlbar, so richte ich mich neu aus. Und schaue nicht mehr zurück. Ob es ich bin oder du bist, spielt keine Rolle, ich schaue nach vorne auf das Neue das kommt, bzw. schon IST und verschwende keinen Gedanken an dieses alte Zeug, da hat Lilly sicher recht, das was jetzt ist, ist das Alte, das gestern gedacht wurde.

Und besonders fragwürdig ist natürlich dies:

"Im Grunde ist das Spiegelgesetz auch ein Methode das Außen und sich selbst kontrollieren zu wollen. Kein Wunder, dass es aus Ohnmacht und Überforderung oft als "Waffe" benutzt wird. Da brät dann jeder dem anderen ein "Selbst Schuld" über, verbunden mit einem latenten "Find mich gefälligst gut oder du bist spirituell unterentwickelt .....tricky." Das hab ich nochmals kopiert, liebe Zawo.

Ich finde die Leute, die die Dahlke Bücher sich gegenseitig zitiert haben, um zu zeigen, dass sie recht haben mit ihrer Interpretation der Krankheitsbilder der anderen Menschen wirklich schuldzuweisend mit "hättest du doch...", ja was auch immer z.B. Konflike anders gelöst, Probleme erst gar nicht aufkommen lassen und so weiter. Das Dahlke-Programm ist sicher nicht falsch, doch ich finde nur jeder Mensch kann das auf sich selbst anwenden, falls jemand das überhaupt wünscht, niemals aber als Handhabe gegen andere Menschen, denen was übergestülpt wird, das hinten und vorne nicht stimmt, da Urteile out of Vortex und so lieblos und ohne jegliche Empathie.
Leider habe ich auch diese Bücher gelesenfrüher, es war "angesagt", heute täte ich mir die Freiheit nehmen, das nicht zu tun, auch wenn ich dumm und ahnungslos dastehe, egal.

Überhaupt generell kann meistens nur der Mensch selbst die Spiegel erkennen. Aber Spiegel-"Verschreibungen" von aussen finde ich lästig und anmassend vom Verschreiber; und toll, dass wir das hier im Forum auch nie jemanden antun. Es ist einfach übergriffig und kann den Menschen, dem der Spiegel verschrieben wird von aussen, in seiner Entwicklung behindern, wenn noch nicht so gefestigt.

Ich bleibe auf jeden Fall bei Abraham in möglichst reiner Form, da ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe :loveshower:

Und wenn schon Spiegel, ja da hat Daisy recht, ist es immer ein Doppelspiegel, der Schleier geht ja über die eine Person und über die andere Person, es ist ein doppelter Schleier.

Nix wie ab in den Vortex, da hat es Schleierlosigkeit :kgrhl:

:danke: übrigens für das Rausnehmen dieses interessanten Teils von Loas heutigem Beitrag. Ich weiss, ich schaue auch noch nicht durch alle Spieglein hindurch, die Entspiegelung geschieht so langsam, dass ich es grade noch verkraften kann. Mein Problem ist eher das Kommunizieren. Fühlen kann ich sehr wohl, was los ist bei mir und bei anderen, weil die Schwingung ja nicht lügt und diese fühle ich meistens richtig, doch wie darüber sprechen?
Keinesfalls möchte ich das via Interpretation wie manche Dahlke-Fans das lieben. Oder manche esoterisch halb-gebildeten Menschen. Ich finde das verantwortungslos, da z.B. ein kranker Mensch eh schon oft sich Schuld zuweist. Wieso das noch verschlimmern durch Rückschlüsse ziehen. Möglicherweise noch falsche Rückschlüsse wegen des eigenen Schleiers?

Lieben Gruss

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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Kia » 30. Dez 2010, 18:26

PS: Es wäre toll, wenn wir konkrete Beispiele hätten, an denen wir das, was Abraham sagen, mal üben könnten, also Loas Beitrag, von Zawo zitiert. Ich finde es so viel einfacher an einem konkreten Beispiel. Ich überlege auch mal, hoffe mir fällt was ein. Im Moment grade nichts präsent und möchte nichts konstruieren, da dann die Schwingung verzerrt ist, es müsste schon "echt" sein.

Danke
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon LillyB » 30. Dez 2010, 18:53

Hallo liebe Kia,

bei dem Ganzen ist ja immer die Frage: Worauf liegt mein Fokus und es gibt ja nichts Negatives, bzw. der Vortex-Spiegel ist ja 1A einfach großartig. Darum bleibe ich ja lieber dabei und nehme das andere als Herausforderung und Chance, mehr und mehr bei MIR zu bleiben. Und das Wachsen zu genießen, das Abenteuer Leben.

Wie in den letzten zauberhaften Tagen. Was ist mit diesen wunderbaren Spiegeln? Wo mir nur ein Lächeln 1000fach zurück geben wird. Tage voller Flirts mit dem Leben und fantastischen Geschenken von der Quelle? Wo mir die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt begegnen, die Kommunikation so leicht ist wie auf Wolken schweben und ich intensiv spüre, dass ich jeden Tag wieder mich entscheiden werde, das zu leben?

Sind da nicht vielmehr schöne Spiegel? Wo ich den Reichtum dieser Welt so intensiv fühle? Das was mir Wohlsein bereitet absolut genieße? Ich hab mal reflektiert innen und irgendwie hab ich überhaupt kein Problem :gvibes: Ich könnte mir natürlich welche machen...

ALOHA :loveshower:

Lilly *nur mal so eingeworfen* EDIT: Habe eben gemerkt, dass selbst das Suchen nach einem Beispiel disharmonischer Gefühle im scheinbaren Spiegelgesetz schon disharmonische Feelings macht :clown: Da muss ich ja schon wieder in der Vergangenheit wühlen.
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon ZaWo » 30. Dez 2010, 19:23

Huch, ist hier viel geschrieben worden. :shock:

Habe jetzt noch nicht alles gelesen, schreibe aber trotzdem, was mir gerade durch den Kopf geht.

Liebe Kia,

es gibt eine Aussage von Abraham, nach der wir zu 100 Prozent unsere Realität erzeugen. Das hat mich in einem ersten Betrachten, richtig niedergeschmettert, da ich das Spiegelgesetz ja für mich als untauglich identifiziert hatte. Und Schwupp befand ich mich wieder in der Überforderung, wie sie all diese Dinge wie Spiegelgesetz, Ho'oponopono und Konsorten in mir auslösen. Ich - habe ich mir zum wiederholten Male eingebildet - bin Schuld, wenn ich die Welt nicht zu einer Schöneren hinkriege. Großer Riesenquatsch. :P

Es gibt auch sowas wie gesplittete Energie, ein ungenauer Fokus oder wie es Abe nennen: Creation by Default.
Ich vermute, dass wir alle so einiges in einem ungenauen Schwingungszustand habe und uns daher mal sowas und mal sowas zu dem Thema präsentiert wird. Solange wir das nicht als Problem empfinden ist das ja auch völlig ok. Empfinden wir es als Problem, ist es auch ok, da es in genau diesem Moment done ist. Also vollautomatisch "erlöst" durch Problemempfindung. :teuflischgut:. Ob ich es hereinhole oder die nächste steckerfertige Generation ist keine Frage des "Ob", sondern der Zeit und des eigenen Genussbestrebens.

Abe sagen immer "Genießt ihr den Contrast?" Na ja, Genuss sei mal dahin gestellt :P, aber was es auch bedeutet - zwischen den Zeilen - Contrast ist etwas gutes und notwendiges. Ja, wo soll er denn herkommen, wenn in uns nicht einiges in einer Wackelschwingung ist?

Insofern kann ich sehr gut annehmen, dass ich 100 Prozent für alles verantwortlich bin. Nicht weil ich deppert oder unvollkommen bin, sondern weil mein persönliches Problem durch mich hindurch geändert wird und zum unendlichen Ändern bin ich hier.

Ich mache einen Unterschied durch meine reine Existenz. Nicht mal daueraligned muss ich dafür sein, weil nichts verloren gehen kann. Und wie ich agiere passt sowieso immer. Dafür sorgt das LoA. :P

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Kia » 30. Dez 2010, 20:56

LillyB hat geschrieben:Worauf liegt mein Fokus und es gibt ja nichts Negatives, bzw. der Vortex-Spiegel ist ja 1A einfach großartig. Darum bleibe ich ja lieber dabei und nehme das andere als Herausforderung und Chance, mehr und mehr bei MIR zu bleiben. Und das Wachsen zu genießen, das Abenteuer Leben.
LillyB hat geschrieben:Sind da nicht vielmehr schöne Spiegel? Wo ich den Reichtum dieser Welt so intensiv fühle? Das was mir Wohlsein bereitet absolut genieße? Ich hab mal reflektiert innen und irgendwie hab ich überha
ZaWo hat geschrieben:Insofern kann ich sehr gut annehmen, dass ich 100 Prozent für alles verantwortlich bin. Nicht weil ich deppert oder unvollkommen bin, sondern weil mein persönliches Problem durch mich hindurch geändert wird und zum unendlichen Ändern bin ich hier.

Ich mache einen Unterschied durch meine reine Existenz. Nicht mal daueraligned muss ich dafür sein, weil nichts verloren gehen kann. Und wie ich agiere passt sowieso immer. Dafür sorgt das LoA. :P


Ihr Lieben,

ich nehme mal diese wunderbaren Aussagen von Euch mit in die Nacht und lasse mich und das Thema bisschen ruhen.
lawofattraction hat geschrieben:Das Spiegelgesetz hat ganz viele offene und versteckte Facetten, die auf bewusster und unbewusster Ebene mit Gewalt zu tun haben. Anerkannte und verdrängte Anteile.


Und ja, liebe Loa, die verschiedenen Facetten sind mir noch nicht alle klar.

Doch innerlich fühle ich mich ob der Aussagen von Lilly und Zawo sehr wohl. Kurzfassung:

Entweder ab in den Vortex :vortex: oder
Contrast so gut wie möglich geniessen :shock: :lol: :P :oops: :evil: :twisted: :mrgreen:

Diese innere Ruhe kommt davon, der Quelle zu vertrauen und immer sicherer zu sein im Alignment mit der Quelle. Und die Friedlichkeit ist langsam echt, da alle Gefühle erlaubt sind, nur das "um die Ohren fegen" der eigenen Gefühle den anderen Wesen, ist nicht so geschätzt, aber auch kein Drama. Der Abrahamsche Humor hat meinen eigenen Humor riesig ausgedehnt, z.B. immer wenn ich auf jemanden ärgerlich bin, sehe ich ein Bild vor mir des "wrestle the rascal to the ground and kill it " und ich kann nur noch lachen :kgrhl:
Es nutzt ja nix, es erschafft vielmehr frische neue energiegeladene Rascals.

Humor ist mein Weg in den Vortex. Meistens.

Ruht gut und lieben Gruss

Kia
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon LillyB » 31. Dez 2010, 09:01

Abraham: Wären wir an Eurer Stelle wären, so würden wir - durch diese Unterhaltung aufmerksam gemacht - uns gewahr werden der machtvollen, wichtigen Einzigartigkeit unseres Seins und uns gleichzeitig frei machen, um mit Leidenschaft die Ideen auszukosten, die aus dem geboren werden, was wir leben. Wir würden so wenig Zeit damit verbringen zu überlegen, was all die anderen darüber denken, was wir tun. Es wäre ganz einfach unwichtig. Und wir hätten Interesse an nur einer einzigen Meinung - der Meinung der ausgedehnten Version unserer Selbst und unsere Beziehung mit ihr.


Dazu brauche ich niemanden. Bei dem sogenannten Spiegelgesetz ist jemand anderes nötig. Oberes Zitat aus dem gestrigen Workshop Nr.82 "Wahrnehmung".

ALOHA :ros:

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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon lawofattraction » 31. Dez 2010, 10:14



Moin Ihr Lieben, liebe Kia,

Kia hat geschrieben:Und ja, liebe Loa, die verschiedenen Facetten sind mir noch nicht alle klar.


die muss man auch garnicht kennen, das "Rezept" ist doch viel einfacher. Ich gestalte voll und ganz meine Realität. Was ich in dieser meiner Realität vorfinde ist dort, weil ich es durch meine Schwingung angezogen habe. Gegen einen solchen Gedanken wehren tut sich nur noch der oder die, die damit eine Schuld oder ein Versagen oder andere negative Elemente verbinden. Die Spiegel sind einfach nur ein Anzeiger, nicht anders als ein Thermometer, mit dem man auch nicht schimpft, weil es unter Null Grad fällt.

Das LoA reagiert unbestechlich auf Schwingung, und der/die nörgelnde oder kritisierende ebenso wie der lobende, freundliche und liebevolle Andere wäre nicht in der eigenen Realität, wenn man nicht selbst schwingungsmässig damit in Übereinstimmung wäre. Das trifft immer und ausnahmslos zu. Wunderbares, unbestechliches, immer gerechtes LoA.

Das Aussen ist die Reflexion des Innen. Und genau da setzt ja mein Ausgangspost im anderen Thread an: Zu erkennen, dass der Spiegel mich veranlasst hat, seine Vortexversion zu erschaffen und mir dadurch Ausdehnung ermöglich hat. Und dann schaue ich zu genau dieser Vortexversion, statt weiterhin auf das Verhalten, das die Ausdehnung überhaupt erst bewirkt hat.

Da ich weiss, dass ich immer Contrast erleben werde, auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen, bin ich meinen Spiegeln dankbar, dass sie mit mir in das Spiel eintreten und mir zwar nicht vordergründig erwünscht (da ist das Verhalten, das ärgert), aber hintergründig liebevoll aufzeigen, was ich selbst nicht erkenne und durch ihr Verhalten meine Ausdehnung weitertreiben.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon labelle » 31. Dez 2010, 10:40

Guten Morgen zusammen,
ich hab da auch noch einmal eine Verständnisfrage- vielleicht könntest Du sie mir liebe LOA, erklären!!!!!!!!!
Wenn ich öfters angegriffen werde von anderen Menschen heisst das ja ich habe es mir schwingungsmässig erschaffen.
Aber wenn ich versuche die Aufmerksamkeit auf das Positive zu lenken, und das trotzdem immer und immer wieder passiert, heisst es dass ich dann immer noch in derselben Schwingung feststecke?
Mir fiel gerade ein Beispiel ein, ich hatte eine Bekannte und diese Frau hat anderen sehr häufig Komplimente gemacht hat aber selber wenig bekommen, ich dachte früher immer wenn ich viel gebe, dann kommt es zurück aber so scheint es ja nicht zu sein, denn dann scheint ja -um bei der Bekannten zu bleiben, eine Schwingung vorzuherschen wo das nicht zurückschwingen kann.
Meine Angst ist immer die, was mache ich wenn ich visualisiere und es im Aussen nicht fruchtet!!!!!!!!
Obwohl ich es schon so oft erlebt habe, dass es nur so funktioniert, ich bin überzeugt und schwingungstechnisch identifiziert und dann wird das auch so, aber zurzeit brauche ich Zuspruch und noch einmal ein kleinen Gekankenanstoss.
Ich hoffe, ich hab mich einigermassen verständlich ausgedrückt im Moment alles nicht so leicht!!!!!!!!!!!!bin ein wenig durcheinander
Liebe Grüsse
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon lawofattraction » 31. Dez 2010, 11:07




Hallo Labelle,

es ist schwierig zu sagen, was andere Menschen tun oder getan haben, damit sich dies oder das zeigt. Es gibt zum Beispiel Menschen, die Komplimente machen, damit ihnen die anderen wohlgesonnen sind oder aus anderen Motiven Freundlichkeit zeigen, die sie aber nicht empfinden und maskieren. Die also andere Motive haben als den Empfänger damit zu erfreuen. Schwingung lässt sich nicht belügen, und auf einer unbewussten Ebene wird so etwas erfühlt. Es ist dann keine Geber-Schwingung vorhanden, sondern eine Nehmen-Wollen-Schwingung. Das wäre eine Erklärung, warum das in dem Fall so ist.

In der Schwingung manifestieren sich unsere Absichten und unsere Gedanken. Du bekommst immer das, was Du reingibst. Also gibt es auch garnichts, vor dem man sich fürchten muss. Es wird aufgrund des LoA nie etwas aus den Büschen springen, das wir vorher nicht in irgendeiner Art und Weise selbst erschaffen haben.

Der allerbeste Rat ist immer noch, auf die Gefühle zu achten. Wenn die unangenehm werden, sofort umschwenken und irgendetwas suchen, was Dich wieder wohl fühlen lässt. Ganz egal, was.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon labelle » 31. Dez 2010, 11:25

Danke liebe LOA,
damit kann ich viel anfangen!!!!!!!!!!
Das stimmt , ich erfühle auch immer so einiges, aber das von Dir nochmal so klar zu lesen tut gut.
Ich freu mich sehr über deine Antwort :loveshower: ich kann schon wieder positiver mitschwingen :danke:
Ein schönes 2011 für Dich liebe LOA
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Kia » 31. Dez 2010, 12:51

LillyB hat geschrieben: Abraham: Wären wir an Eurer Stelle wären, so würden wir - durch diese Unterhaltung aufmerksam gemacht - uns gewahr werden der machtvollen, wichtigen Einzigartigkeit unseres Seins und uns gleichzeitig frei machen, um mit Leidenschaft die Ideen auszukosten, die aus dem geboren werden, was wir leben. Wir würden so wenig Zeit damit verbringen zu überlegen, was all die anderen darüber denken, was wir tun. Es wäre ganz einfach unwichtig. Und wir hätten Interesse an nur einer einzigen Meinung - der Meinung der ausgedehnten Version unserer Selbst und unsere Beziehung mit ihr.

Dazu brauche ich niemanden. Bei dem sogenannten Spiegelgesetz ist jemand anderes nötig. Oberes Zitat aus dem gestrigen Workshop Nr.82 "Wahrnehmung".


Sehr erleichternd Lilly, ja, das habe ich auch beim Lesen empfunden, diese Leichtigkeit. :danke: :ros:

lawofattraction hat geschrieben:Ich gestalte voll und ganz meine Realität. Was ich in dieser meiner Realität vorfinde ist dort, weil ich es durch meine Schwingung angezogen habe. Gegen einen solchen Gedanken wehren tut sich nur noch der oder die, die damit eine Schuld oder ein Versagen oder andere negative Elemente verbinden. Die Spiegel sind einfach nur ein Anzeiger, nicht anders als ein Thermometer, mit dem man auch nicht schimpft, weil es unter Null Grad fällt.
lawofattraction hat geschrieben:Das Aussen ist die Reflexion des Innen. Und genau da setzt ja mein Ausgangspost im anderen Thread an: Zu erkennen, dass der Spiegel mich veranlasst hat, seine Vortexversion zu erschaffen und mir dadurch Ausdehnung ermöglich hat. Und dann schaue ich zu genau dieser Vortexversion, statt weiterhin auf das Verhalten, das die Ausdehnung überhaupt erst bewirkt hat.


So unermesslich erleichternd, :danke: :loveshower:

Bei mir und anderen die Vortex-Version anschauen, und alle sind willkommen. Die, welche nicht dieser Version entsprechen schwingt es ganz klar raus, es geht nicht anders. Wegen dem unbestechlichen LoA.

Diese Einsicht schafft so viel Vertrauen. Diese Nacht bin ich aufgewacht mehrmals und immer kam mir die Vortex-Version meines Lebens in den Sinn, ganz bestimmte Bilder und diese Menschen tauchten hier heute morgen auf und brachten mir kleine Geschenke, das war so ein erhebenden Gefühl, das war Echtzeit im Jetzt, es war einfach wunderbar zu e r l e b e n wie diese Echtzeit funktioniert.

Also die Emotional Clearing Zeit ist für dieses Mal durch, für mich hat der Vogel hat immer noch die zwei Flügel:
Methodenübungen /Wissen, Kenntnisse
Weisheits"übungen"/ in den Vortex gehen

Doch ich spüre ganz deutlich, wie sich die zwei Flügel mehr und mehr durchdringen. Also die ganze Emotional Journiey der letzten 7 Tage war sehr oft vom Vortex aus, fühlen ohne Bewerten. Es war gut, freier Fluss der Energien

lawofattraction hat geschrieben:
Da ich weiss, dass ich immer Contrast erleben werde, auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen, bin ich meinen Spiegeln dankbar, dass sie mit mir in das Spiel eintreten und mir zwar nicht vordergründig erwünscht (da ist das Verhalten, das ärgert), aber hintergründig liebevoll aufzeigen, was ich selbst nicht erkenne und durch ihr Verhalten meine Ausdehnung weitertreiben.


Ja, liebe Loa, und der Contrast wird auf jeden Fall immer geschätzter und weniger schmerzlich und immer mehr in Richtung Geniessen gehen. Weil, das habe ich so deutlich gespürt die Tage, der Schmerz ist nicht der Contrast und nicht die Gefühle. Der Schmerz ist die Wertung, der Widerstand gegen bestimmte Energien.

Ohne Labels nur Energie, kein Schmerz. Ohne Wertung ist da Klarheit statt Verwirrtheit. Die Verwirrtheit ist nur da, wenn ich mich von der Quelle abschneide, dadurch dass ich mich oder andere bewerte, oder Gefühle aufteile in gute und nicht gute.

Mit anderen Worten: Sein, Gewahrsein in Bewusstheit und Liebe und Ausdehnung zulassen. Direktes Anschauen innen und aussen und dabei entspannen statt zumachen, ich denke der Weg in die Ausdehnung wird immer leichter gehen

Vielen herzlichen Dank

ich lese das die Tage noch mehrmals

lieben Gruss

Kia :ros:
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Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon ZaWo » 31. Dez 2010, 13:25

Als ich mal so richtig stinkig war, warum ich so und nicht anders bin, habe ich ein Gedankenspiel gemacht.

Ich kenne ja jetzt zu einem großen Teil die Gesetzmäßigkeiten dieses Spieles und so habe ich mir vorgestellt außerhalb von allem zu stehen und mich für die Reise bereit zu machen. In diesem Zusammenhang habe ich mich - die Spielfigur - konfektioniert. Soll heißen, ich habe mich mit allen Widerständen, Fähigkeiten etc. selbst ausgestattet...und zwar genau so, wie ich es gerne gehabt hätte.

Nun, was soll ich sagen? :mrgreen: Ich bin definitiv der Spielertyp und hätte mir (nachdem ich die üblichen Karriere- und Berümtheitsszenarien durch hatte) spontan die seltsamsten Fähigkeit und rein willkürlich einige komische Widerstände eingebaut und damit dann neugierig ins Feld geschickt. Mal gucken, was sie daraus macht, die gute zawo.

Und jetzt sitz sie hier und wundert sich, dass sie so seltsam ist. :kgrhl: ....und keine Ahnung, was das Ganze soll und wo es hingeht.

Ich würde sagen, ich bin voll im Plan. :gvibes:
ZaWo
 

Re: Gedanken zum Spiegelgesetz

Beitragvon Kia » 1. Jan 2011, 09:32

ZaWo hat geschrieben:Nun, was soll ich sagen? Ich bin definitiv der Spielertyp und hätte mir (nachdem ich die üblichen Karriere- und Berümtheitsszenarien durch hatte) spontan die seltsamsten Fähigkeit und rein willkürlich einige komische Widerstände eingebaut und damit dann neugierig ins Feld geschickt. Mal gucken, was sie daraus macht, die gute zawo.


Liebe Zawo,

ich hatte mal wieder drei Tage, um zu verstehen, was Du sagen willst :oops: :clown:, was soll ich sagen, ich hab's glaub ich geschafft, wahrscheinlich. Ganz sicher bin ich nicht.
Ich nehme mal ein Beispiel von mir. Ich bestückte mich mit ausgezeichneten mütterlichen Qualitäten. Kam hierher und wurde wissenschaftlich ausgebildet. Keine Wertschätzung für mütterliche Qualitäten, im Gegenteil musste sehr hinter dem Berg halten damit. Die anderen wollten in diesem eher sachlichen Feld mit Gefühlen und dem ganzen Bereich um die Gefühle herum nichts zu tun haben. Dachte ich. Dann fing ich an zu meditieren, der Stress, Zeug zu verstecken wurde viel zu gross. Irgendwann lebte ich diese mütterlichen Qualitäten, also änderte den Beruf (das war als ich Yoga-Lehrerin wurde) - da war das eher günstig fürsorglich zu sein in den Kursen und so weiter. Jedenfalls der Stress, eine Hauptwesenseigenschaft verstecken zu müssen, war weg und ich blühte auf, zumal ich auch vor allem mich selbst erst mal fürsorglich, mütterlich behandeln durfte und konnte. Innere Erlaubnis. Und erst jetzt erkannte ich : Ich kann eigentlich alle Qualitäten von mir leben, brauche nichts zu verstecken, weil ich ja gar nicht auf die Wertschätzung der anderen angewiesen bin, ich kann einfach die Eigenschaften freudvoll leben und die Freude selbst und der Wert, den ich innerlich fühle, braucht gar kein Lob oder Liebe oder Anerkennung von den anderen, da es mir auch ohne das schon so viel Freude macht. Nachdem ich also das Etikett "mütterliche Qualitäten sind unerwünscht, altmodisch, übergriffig und vieles mehr...alles Urteile oder Verurteilungen meiner selbst ..." wegenommen hatte, haben mir die andern dies auch nicht mehr bestätigt durch Kritik. Ich stehe heute dazu, es ist ja auch nichts "gemachtes", ich kann das gar nicht "wegmachen", auch wenn ich wollte. Genau wie ein Mensch das Gay-Sein, nicht wegmachen kann.
Wieso ich so dusselig sein konnte eine gute Qualität überhaupt verstecken zu wollen, ist immer noch schleierhaft. Wahrscheinlich dachte nur ich, Wissenschaft und Fürsorglichkeit verträgt sich nicht. Gefühle und Sachlichkeit müssen streng auseinander gehalten werden. Irgend so eine falsche Annahme. Heute denke ich sogar eher das Gegenteil. Ohne gesunden Verstand, also Vernunft könnte ich die EGS nicht mal anwenden. Es braucht beides.

Heute finde ich, alle menschlichen Qualitäten können eigentlich in jedem Beruf eingebracht werden, da ja meistens Menschen involviert sind (Fachqualifikationen ist was anderes). Ich hätte gar nicht so oft den Beruf wechseln müssen.

Also, liebe Zawo, ich verstehe es so mit dem Spiel, das Du beschreibst oben.

Vielleicht geht es ja schlicht und ergreifend nicht anders (nachdem wir alle hier her kommen und vergessen haben, wer wir wirklich sind), als dass wir sozusagen unsere Essenz erkennen, indem wir sie erst mal ausschliessen, leugnen, verstecken. Schwächen und Stärken gibt es ja gar nicht, es ist immer nur eine Zuschreibung. Also können wir alle im Prinzip, sich gut anfühlende Zuschreibungen machen, wählen, weil wir uns damit wohlfühlen, sind sie richtig. Egal wie seltsam das den anderen Menschen vorkommen wird. Hoffentlich ist das hier nicht langsam off topic.
Das Thema ist Spiegelgesetz - Abraham Teachings vergleichen.

Ich lass das mal so.

Lieben Gruss

Kia
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