Fühlen und Denken im Gleichgewicht

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Fühlen und Denken im Gleichgewicht

Beitragvon Viereichen » 4. Feb 2013, 11:41

Hallo,
schon ein paar Jahre verfolge ich hier den Austausch im "Erfahrungs-" Forum. Die Beiträge haben mir schon viel gegeben, es ist wirklich eine rampage of growing. Jede/r bringt unterschiedlichen Erfahrungen ein.

Ich habe es früh schon so gelernt, bin es gewohnt, über einen Beitrag erst einmal nachzudenken, ihn über meine Gehirnwindungen zu schicken. Dann gibt es so zum Sagen eine response. Je nachdem wie ich sehr ich gerade im vortex bin, kann dieser Beitrag unterschiedlich ausfallen. Der Faktor Zeit kann sich in diesem Prozess einer Resonanz in mir, (mit dem evtl. Ergebnis, dass ich auf diesen Beitrag wiederum eine schriftliche Antwort verfasse), als wertvolles Juwel erweisen. Ja, dieser Kniefall vor der Zeit scheint mir gerade sehr angemessen. Ich komme da erst gerade so langsam auf den Trichter, was das mit der Zeit so tatsächlich für Ausmaße hat.
So wie sich Wunsch und Wirklichkeit in der Gap durch den Faktor Zeit ohne unser Zutun fast magisch einfüllen, so füllt sich auch gerade mein Vertrauen zur "Zeit". Das ist nicht zu trennen von dem zeitlosen Inner Being, das mich quasi in einer sanften Wolke einhüllt und sich nicht als Zeitstrahl vor meinem bildhaften Auge darstellt.

Ich bin gerade in der Lernerfahrung, einen über die Gehirnwindungen geschickten Beitrag auch über mein Gefühl abzufragen. Was löst das in mir aus. Bin ich entspannt.... oder verkrampft sich was. Wie ist meine Atmung....
Und das geht nicht im Schnellverfahren. So viel kann ich schon als Ergebnis festhalten. Das hat mehr was mit Übung zu tun. Und schon merke ich wieder, die Zeit - ein Geschenk des Himmels! Wie ist das bei euch? Könnt ihr die innere Antwort auf einen Beitrag schon mehr als eine Synthese von Gefühl und mentalen Gedanken wahrnehmen?

In einer Zeit, die phobische Angst vor Zeitverlust hat, (warum sonst sollte alles immer schneller gehen, einschließlich der download-Geschwindigkeiten im Internet-Netz :rleye: ), ist die Balance kräftig aus dem Lot geraten.
Auch hier im Forum stelle ich immer wieder ein ängstliches ..."nicht die gap in den Mittelpunkt stellen, nicht die gap in den Mittelpunkt stellen...." fest, ohne jetzt einen konkreten Beitrag als Beispiel aus meiner Erinnerung hier einzufügen, es fällt mir gerade keiner ein. Irgendwo spiegelt sich natürlich auch in diesem Forum die Realität, das ist ja nichts Schlimmes. Doch reine Energie ist glaube ich was anderes.

Ob vierzig Tage in der Wüste, Meditationseinkehr im Kloster, die Rückverbindung mit dem eigentlichen Sein ist immer mit Zeit verbunden. Oder auch x-mal tägliche 16 Minuten Meditationen, da ist die Zeit nur anders aufgeteilt. Immer Zeit, Zeit, Zeit, reinspüren. Möglicherweise sind sogar spätere Todeserfahrungen, also der Übergang; die Harmonie, die Hochzeit mit der Zeitlosigkeit. Ich merke schon, ich habe hier in diesem Körper schon Lust auf Hochzeitsvorbereitungen. Wer macht mit? :loveshower:
Viereichen
 

Re: Fühlen und Denken im Gleichgewicht

Beitragvon ZaWo » 4. Feb 2013, 12:23

Hallo Viereichen,

bin mir nicht sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstanden habe. Wobei wünscht du Gesellschaft? :nachdenk:

Aus deinem Beitrag entnehme ich, dass du dein Verhalten kritisch hinterfragst und tiefe Erleichterung in der Generalisierung "ich habe alle Zeit der Welt" und/oder "die Zeit macht`s" und/oder "ich muss nicht sofort reagieren" findest. Das ist schön. Abe sagen ja auch, dass wir möglichst oft generalisieren sollten.

Es gibt da aber viele Generalsierungsmöglichkeiten.

Was meinst du mit
Doch reine Energie ist glaube ich was anderes.
?

Zu deinem threadtitel:
Fühlen und Denken (und Außen 8-) ) ist immer im Gleichgewicht, da das eine das andere bewirkt. :102: Ein Äquivalent sozusagen, steuerbar über das Denken.

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Fühlen und Denken im Gleichgewicht

Beitragvon shaoli » 4. Feb 2013, 14:45

Hi !

Viereichen hat geschrieben:


Doch reine Energie ist glaube ich was anderes.

Ob vierzig Tage in der Wüste, Meditationseinkehr im Kloster, die Rückverbindung mit dem eigentlichen Sein ist immer mit Zeit verbunden. Oder auch x-mal tägliche 16 Minuten Meditationen, da ist die Zeit nur anders aufgeteilt. Immer Zeit, Zeit, Zeit, reinspüren. Möglicherweise sind sogar spätere Todeserfahrungen, also der Übergang; die Harmonie, die Hochzeit mit der Zeitlosigkeit. Ich merke schon, ich habe hier in diesem Körper schon Lust auf Hochzeitsvorbereitungen. Wer macht mit? :loveshower:


Wir sind reine Energie . Die Frage , die ich mir oder wir uns wohl alle stellen ist , ob unsere Energie oder Schwingung unseren Absichten und Wünschen entspricht . Ich glaube zu wissen , was du meinst - reine Energie im Sinne von " frei von Angst und Widerstand oder Zweifeln und allem , was die Verbindung blockiert .
Meiner Meinung nach wird es seine Gründe gehabt haben , dass die meisten Persönlichkeiten , von denen es heißt , dass sie so so absolut verbunden waren , dass sie aus dem Stand manifestierten , was immer sie wollten , sich zumindest einige Zeit oder immer wieder in die Wildnis oder die Abgeschiedenheit zurückzogen - aber ich wage mal zu behaupten , dass für die Rückverbindung mit dem eigentlichen Sein keiner Zeit bedarf , denn wir sind ja nicht wrklich von ihm getrennt , sondern haben uns lediglich in das Gefühl des Getrenntseins hineingedacht .

Man kann noch so oft meditieren - wenn man im Alltag in die alten Denkgewohnheiten zurückpurzelt , ist der Effekt bei Null oder schlimmer noch , es kann richtig wehtun , in der eigenen Realität anzukommen und sich mit den mehr oder weniger unerwünschten Manifestationen konfrontiert zu sehen , die nun einmal präsent sind . Ich habe mir eine Zeitlang aber auch Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Schluß gekommen , dass , wenn man zeitlos sein will , man seine eigene Schwingung auf das Niveau der Zeitlosigkeit erheben muß , was gleichbedeutend damit wäre , jeden ( ! ) Widerstand , der uns in der materiellen Welt begegnet , zu meistern . Und da drängt sich mir der Gedanke auf , dass mein Ursprung reinste Quellenergie ist , zu dem ich irgendwann zurückkehre - aber jetzt bin ich hier und ich vertraue darauf , das Abraham recht haben , wenn sie sagen , dass ich die Absicht hatte , hier zu sein . Also wohl in der Absicht , das Leben zu erforschen , das oder mein Menschsein zu meistern oder das , was Generationen vor mir als heute geltendes ( gesellschaftliches ) Bewußtsein geschaffen haben und es auszudehnen . In der Zeitlosigkeit oder Unbeschränktheit wäre dies überflüssig . Ich hoffe , ich konnte mich auf die Schnelle einigermaßen verständlich ausdrücken .

Leiben Gruß
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Fühlen und Denken im Gleichgewicht

Beitragvon Viereichen » 5. Feb 2013, 18:12

Hallo liebe ZaWo und andere,
shaoli hat für mein Gefühl bereits deine Frage zu meiner Aussage ziemlich gut ausgedrückt. Ich kann da innerlich mit Vielem einstimmen. Wobei ich für die Rückverbindung durchaus Zeit einzusetzen habe, darin ein bestimmtes Aufmerksamkeitsfenster aufrecht zu erhalten. Bei mir ist es ansonsten so, dass sich das Vakuum (in dem ich frei bin, auch meine Gefühle durchfließen zu lassen...) sehr schnell mit Gedanken zu allen möglichen Dingen einfüllt.

Und genau den Gedankenfluss möchte ich in der Meditation (eigentlich wäre das Wort Kontemplation passender) auf ein sanftes Ruhebett legen. Witzigerweise liege ich beim Kontemplieren am liebsten, ich schlafe da auch nicht ein - und wenn es so wäre, wäre es auch nicht schlimm. :gvibes:

"Reine Energie" ist dann für mich da, wenn ich auf der obersten Frequenz der EGS mich und das um mich mehr fühle als denke. Das Denken hat dann seine, aus unserer durch mentale Leistungen über Abergenerationen entstandene, Vormachtstellung eingebüßt. Es ist für eine bestimmte Zeit auf eine angemessene Größe geschrumpft. Und ich sage, genau dann ist die Gap als Zwischenzeit zwischen Wunsch und Wunscherfüllung uninteressant, völlig uninteressant. Vielleicht korrigiert die Erfahrung in Kontemplation / Meditation auch anschließend meine Urfesten, meine Zielvorstellungen, Wünsche, Ideen.... Ich bin da auf Erkundungstour.

Nun das was du, shaoli, mit "zurückpurzeln" beschreibst, das kenne ich auch. Wie kann ich es schaffen, von dem Grundgefühl einer tiefen Verbundenheit in der Stille möglichst viel Essenz mit in den sogenannten Alltag hinüber zu transferieren. :?: ..... vielleicht viel viel Achtsamkeit, Zeitstress und Zeitdruck da raus nehmen. Ich habe schon sehr viel in meinem Leben genau dahingehen eingerichtet. Und stelle fest: Es geht mehr, als ich je für möglich gehalten habe. Doch ich habe noch längst nicht alle Möglichkeiten gesichtet, bzw. ausgelotet.
Viereichen
 


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