Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon Diana » 7. Dez 2009, 07:44

Hallo liebe Foris!

Ich war gestern bei meiner Freundin und ihrer Familie und wurde ganz nachdenklich als ich sah, wie unglücklich sie gerade (mal wieder) ist. Sie kommt aus einem Elternhaus, wo man als Kind zwar alle erdenklichen materiellen Dinge hatte, aber emotional anscheinend viel zu kurz kam. Wenn sie an ihre Kindheit zurückdenkt, hat sie nur die Gefühle von Ohnmacht, Trauer und allein-sein.

Ihre Mutter ist eine gnadenlose Egoistin und mir fällt es schwer, diese Person überhaupt näher zu beschreiben, weil ich sonst wütend werde. Sie hat seit kurzem einen neuen Freund und ist die Schauspielerin in Person. Jedenfalls ist meine Freundin total angenervt, dass ihre Kinder stinken als seien sie von einer Raucherkneipenkur zurück, wenn sie von der Oma und deren Freund kommen. Das Hauptproblem ist aber, dass ihre Mutter wie eine Heilige tut und man selber aber null Chancen hat, gegen sie anzukommen. Sie benutzt dabei immer Aussagen, wie das man das immer so getan hat (obwohl das nicht stimmt) und bei dingen, die immer so waren und wo meine freundin dann davon ausgeht, dass sie immer noch so sind, sagt die oma, das war noch nie so.

Ihr Vater hat und will keinen Kontakt zu seinen Kindern, höchstens zu seinen Enkeln, aber da das irgendwie nicht funktioniert, haben sie alle keinen Kontakt mehr.

Ich möchte jetzt gar nicht weiter beschreiben, was da noch so alles passiert. Meine Frage ist, was kann meine Freundin tun, damit sie nicht immer wieder auf neue verletzte wird (Kindheitstrauma!)? Sie ist soweit, den Kontakt ganz abzubrechen, macht sich aber dann Gedanken, was mit den Kindern ist? Ich halte das auch nicht für eine gute Idee, weil sie dann in den Widerstand geht.

Aber eine Alternative kann ich ihr nicht wirklich anbieten - auch ich habe alles durch, was ich mir so vorstellen kann.

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

Lieben Dank für eure Antworten!!! Diana.
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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon lawofattraction » 7. Dez 2009, 08:50



Hallo Diana,

man kann natürlich die Situation anschauen und mittrommeln, und das Ganze dadurch auf allen Ebenen verstärken - schlechtes Gefühl für alle "Trommler" und durch Fokus weitere Verstärkung dieser Situation. Man kann aber auch auf Ebene des Verständnis des LoA gehen und kommt dann zu einer ganz anderen Vorgehensweise. Ohne Deine Freundin zu kennen und ihre Bereitschaft, wirklich die Zusammenhänge unter Berücksichtigung des Gesetzes der Anziehung anzuschauen und die Lösungsansätze bei sich selbst zu suchen - denn nirgendwo anders ist die Lösung - ist ein Rat, auf welcher Stufe der Verständnisebene anzusetzen ist, kaum möglich.

Diana hat geschrieben:Aber eine Alternative kann ich ihr nicht wirklich anbieten - auch ich habe alles durch, was ich mir so vorstellen kann.


Und das hat auch Lösungsansätze der Realitätsgestaltung beinhaltet?

Wie gerufen kommt das heutige Abraham-Zitat. Es sagt in wenigen Worten alles, was zu wissen notwendig ist.

Lieben Gruss
Loa


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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon lawofattraction » 7. Dez 2009, 09:04




Da fällt mir noch ein - ein wirklich gutes Einstiegsbuch zum Verständnis ist Colin Tipping´s "Ich vergebe. Der radikale Abschied vom Opferdasein". Hier bei Amazon.

Mit Beispielen und Erzählungen von Menschen, die in ähnlichen Situationen steckten und dem Lösungsansatz des Anerkennens der eigenen Beteiligung und dem Rausklettern aus der Opferrolle. Denn dieser Schritt ist immer der erste zur Heilung solch schmerzhafter Beziehungen wie die Deiner Freundin.



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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon abrakadabra » 7. Dez 2009, 09:06

Liebe Diana,

ich war aus so ein vernachlässigtes Kind... und habe jahrzehntelang mit meiner Vergangenheit gehadert - und trat auf der Stelle. Was mir enorm weiter geholfen hat war, aus diesem "Täter-Opfer-Spiel" rauszukommen. Und das meine ich jetzt anders, als Du es vermutlich zunächst verstehst. Es geht nicht darum, dass das vermeintliche Opfer seinen Teil zum Dilemma beiträgt. Am besten einfach erst mal weiterlesen...

Im Buddhismus habe ich ein paar sehr tiefgreifende Wahrheiten gelernt, die eigentlich offensichlich sind, aber zumindest mir bis dahin nicht bewusst waren: Jeder Mensch möchte glücklich sein. Jeder Mensch verhält sich in jedem Augenblick seines Lebens so, dass er sich möglichst gut (glücklich) fühlen kann. Auch die Oma... Was bedeutet, sie ist (und war) aus psychologischer Sicht gar nicht in der Lage, sich anders zu verhalten - so irrational das vielleicht auch klingen mag. Vermutlich hat sie selbst eigene Traumatisierungen erlebt, denn es liegt auf der Hand, dass jemand, der sich verletzend, egoistisch etc. verhält, selbst zuwenig Zuwendung und Liebe in der Kindheit mitbekommen hat. Wenn das verstanden ist, dann gibt es keine Täter mehr, sondern nur noch Opfer. Statt Anklage gegen die Oma kann dann Mitgefühl entstehen, etwa nach dem Motto, dass Deine Freundin und ihre Mutter im Grunde genommen im gleichen Boot sitzen.

Als ich diese Zusammenhänge verstanden hatte, war sämtlicher Hass und Groll gegen meine Eltern weg und ich konnte anfangen, mich um meine Heilung zu kümmern. Und das ist ganz wichtig: Es geht nicht darum, das Leid Deiner Freundin zu relativieren, sondern darum, dieses Groll-Band durchzuschneiden, denn solange diese Gefühle wie Wut und Hass da sind, ist auch der Gedanke da: "Mir geht es schlecht, weil meine Mutter damals dies und das getan hat und es auch heute noch tut." Erst wenn es keine Schuldzuweisung mehr gibt, ist der Weg frei für die eigene Heilung. Dann ist es möglich zu denken: "Egal, was mir bisher geschehen ist, ich habe es in der Hand, meinem Leben eine neue Richtung zu geben."

Das sind meine Gedanken zu Deiner Frage. Alles Liebe für Deine Freundin!

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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon Diana » 7. Dez 2009, 09:14

Danke für eure Antworten!

@ Loa

Ich habe alles Erdenkliche durch, auch aus Sicht des Loas, deshalb weiß ich jetzt auch nicht mehr so wirklich weiter. Das Zitat passt wirklich sehr gut!

Es geht auch nicht mehr um Vergeben, weil meine Freundin die Vergangenheit sehr gut bewältigt hat. Es geht immer um das JETZT. Es passieren immer wieder aufs neue Dinge, die sie aus der Bahn werfen und wo sie wieder vor einem großen Berg steht.

@ Abrakadabra

Dein Ansatz ist auch ihr Ansatz - :genau:
Es geht nicht mehr um alte Verletzungen. Es geht immer um Neues. Eigentlich geht es nur um die Gefühle, die meine Freundin bekommt, zb. wenn ihre Mutter sich nicht an eine Vereinbarung hält, oder der Vater ihrer Mutter sagt, dass meine Freundin (seine Tochter) ihm egal ist.


Ich unterstütze meine Freundin oft durch Sichtwechsel. Ich bin der gelassenste Mensch, den man sich vorstellen kann, deshalb klappt das auch ganz gut, weil ich Dinge fast nie negativ sehe.
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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon lawofattraction » 7. Dez 2009, 09:39

Diana hat geschrieben:Es geht nicht mehr um alte Verletzungen. Es geht immer um Neues. Eigentlich geht es nur um die Gefühle, die meine Freundin bekommt, zb. wenn ihre Mutter sich nicht an eine Vereinbarung hält


Hallo Diana,

wenn das wirklich so wäre, dann würde "das Neue" nicht schmerzen. Das Neue an sich ist unbelastet und wäre dann einfach nur eine unangenehme Begebenheit. Abraham haben dazu eine Geschichte, die das gut erläutert. Stell Dir vor, jemand ruft Dich an und sagt "ich will Dir nur mitteilen, dass ich Dich jetzt nie mehr anrufen werde". Ja, in Ordnung, denkst Du dann, so what?. Wenn das aber jemand sagt, der Dir nahesteht, so wird diese Mitteilung ganz andere Gefühle in Dir hervorrufen. Weh tut es, weil etwas immer wieder in das Erinnerungsraster greift und alte Verletzungen auf neue Situationen projiziert werden. Wie eine Wunde, in die man immer wieder reinstochert. Darauf hin weist auch Dein Satz

Diana hat geschrieben:was kann meine Freundin tun, damit sie nicht immer wieder auf neue verletzte wird


Verletzten können uns nur solche Menschen, an die wir eine grosse Erwartungshaltung haben. Und wenn das die des Kindes an die Mutter ist und die immer wieder enttäuscht wird, leiden Menschen so wie Deine Freundin.

Was sie tun kann, ist ihr Weg, und den kannst Du ihr auch nicht abnehmen. Mit ihr die Enttäuschung und Verletzung immer wieder durchzusprechen, ist kein guter Dienst, da dadurch diese Dinge immer wieder aktiviert werden. Du kannst aber etwas tun: sie in ihrer Stärke sehen und fähig diesen Weg zu gehen, ohne dass es notwendig ist, immer wieder an die alten Geschichten zu rühren. Das wäre dann Dein wichtiger Part an ihrer Heilung.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon abrakadabra » 7. Dez 2009, 09:49

Hallo Diana,

vielleicht wäre "The Work" von Byron Katie was für Deine Freundin. Das Leiden an bestimmten Situationen liegt ja immer an der Erwartung, die Situation solle anders sein. The Work kann da eine gute Hilfe sein, mehr Gelassenheit zu finden.

Was auch sehr gut sein soll (habe ich aber selbst noch nicht gelesen) ist "Robin und das positive Fühlen" (Ella Kensington). Dort soll sehr schön erklärt sein, dass wir es - unabhängig von den Umständen - jederzeit in der Hand haben, uns gut zu fühlen. (Also das Buch habe ich jetzt schon mehrfach weiterempfohlen, nachdem es mir empfohlen wurde... Kommt jetzt sofort auf meinen "Wunschzettel für's Christkind. :genau: )

LG
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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon abrakadabra » 7. Dez 2009, 10:01

lawofattraction hat geschrieben:Verletzten können uns nur solche Menschen, an die wir eine grosse Erwartungshaltung haben.


Da muss ich widersprechen. Auch wildfremde Menschen können verletzen, wenn sie "Salz in die Wunde streuen". Können wir uns darauf einigen, dass diejenigen Menschen, an die wir eine Erwartungshaltung haben, uns am meisten verletzen können? Und das auch nur dann, wenn eine Wunde da ist? Wobei... immerhin hat "man" gerade bei Fremden in der Regel die Erwartung, dass man nicht verletzt wird...

lawofattraction hat geschrieben:ohne dass es notwendig ist, immer wieder an die alten Geschichten zu rühren.


Wie wohltuend, endlich mal in einem Forum zu lesen, was ich schon so lange denke... :danke:

LG
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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon lawofattraction » 7. Dez 2009, 10:09

abrakadabra hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben:ohne dass es notwendig ist, immer wieder an die alten Geschichten zu rühren.


Wie wohltuend, endlich mal in einem Forum zu lesen, was ich schon so lange denke...



Das will ich hoffen 8-) - das ist ja der Dreh- und Angelpunkt der Lehre Abrahams und des LoA .....



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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon ZaWo » 7. Dez 2009, 11:06

Hallo Diana,

aus meiner Sicht sollte deine Freundin akzeptieren, dass sie sich von ihrer Mutter und ihrem Vater öftermal verletzt fühlte und wird.. Weiterhin sollte sie sich mal überlegen, wie sie auch mit diesem Umstand glücklich sein könnte. Dieses Überlegen selbst sollte schon einen Shift in ihrer Schwingung bewirken.

Sie kann ihre Eltern nicht kontrollieren - auch mit der Realitätsgestaltung nicht - und ihr Kummer wird bleiben, wenn sie sich weiterhin gegen das Unkontrollierbare sträubt. Ich denke der übersetzte Workshop über das Aufgeben passt hier.

Du selbst tust dir übrigens auch keinen Gefallen, wenn du die Dinge siehst, wie du sie niedergeschreiben hast, denn auch du aktivierst auf diese Art sowas in deinem Leben. Also ist dein Kummer bezüglich des Kummers deiner Freundin ein Grund auch bei dir anzusetzen.

Lieber Gruss
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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon Downstream » 7. Dez 2009, 12:07

Wenn du sagst, es geht nicht mehr um alte Verletzungen, dann ist mein Beitrag vielleicht nicht passend. Dennoch möchte ich ihn schreiben.

Ich hatte auch lange gedacht, ich hätte die alten Kamellen mit Mutter und Vater hinter mir gelassen. Aber irgendwie tauchten die immer mal wieder auf.
Ich habe mich mal hingesetzt und an beide jeweils einen Brief geschieben, der nie abgesendet wurde. Ich habe all meine Wünsche, Hoffnungen, enttäuschte Erwartungen aufgezählt.
Dann bin ich in die jeweilige Rolle der/des anderen geschlüpft und habe mir geantwortet. Das hat mir so das Gefühl gegeben, wenn sie anders gekonnt hätten, hätten sie mir und jenes gegeben. Man steckt wirklich nicht in den Schuhen des anderen drin, das habe ich gelernt. Und wer weiß, vielleicht war das alles so wie es war, damit ich einen Lernprozess machen kann. Vielleicht ist dieser Lernprozess der Grund oder mit ein Grund, warum ich hier bin, unter anderem ;))

Ich finde so ein Perspektivenwechsel ist ähnlich wie beim Fußgänger/Autofahrer. Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, habe ich auch schon mal über manchen Autofahrer geschimpft. Bin ich aber mit dem Auto unterwegs, kann es mir durchaus auch passierern, dass ich genau das mache, was ich als Fußgänger kritisiert habe.

Liebe Grüße
Downstream
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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon lawofattraction » 7. Dez 2009, 12:09




Und - wie könnte es anders sein - zum Thema wunderbar passend eine Rampage für die Liebe, die ich heute in meinen Mails hatte. Recht philosophisch, von einer übergeordneten Warte schauend, erklärt sie auf wunderbare Weise das Prinzip der Liebe - zu uns und zu anderen. Zum Lesen hier klicken.



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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon lawofattraction » 7. Dez 2009, 12:24

Downstream hat geschrieben:Wenn du sagst, es geht nicht mehr um alte Verletzungen, dann ist mein Beitrag vielleicht nicht passend. Dennoch möchte ich ihn schreiben.

Ich hatte auch lange gedacht, ich hätte die alten Kamellen mit Mutter und Vater hinter mir gelassen. Aber irgendwie tauchten die immer mal wieder auf.


Hallo Downstream,

ich finde den Beitrag sehr passend zum Thema. Solange alte Verletzungen auch nur eines anschuldigenden oder beklagenden Wortes bedürfen, sind sie noch nicht geheilt und daher auch aktiv in der Schwingung. Und wer darüber spricht, aktiviert diese Schwingung wieder und wieder.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Freundin ist sehr traurig - Was noch tun?

Beitragvon ZaWo » 7. Dez 2009, 12:45

Downstream schrieb
Und wer weiß, vielleicht war das alles so wie es war, damit ich einen Lernprozess machen kann. Vielleicht ist dieser Lernprozess der Grund oder mit ein Grund, warum ich hier bin, unter anderem ;))


Hallo Downstream,

grundsätzlich sind wir hier nicht um Lernlektionen zu machen. Das ist ein altes esoterisches Konzept, so wie Karma, dass meiner Ansicht nach, wiederkehrende Situationen erklären soll und unangenehmes plausibel machen soll. Mir riecht das aber noch viel zu sehr nach Jammertal und Unwertsein/Unvollständigsein, welches beides falsch ist.

Das "Gute", das sich hinter diesen unangenehmen Situationen gibt es aber dennoch und zwar sind das deine Wunschrakten, die du da losgeschickt hast. Wir kreiieren indem wir vollautomatisch wählen. Ist etwas für dich unerwünscht, dann wird automatisch das Erwünschte in deinen Escrow (Wunschdepot) gelegt. Je stärker die Gefühle, desto stärker der angelegte Wunsch. Solche Dinge sind Step 1 - Erfahrungen und unabdingbar für den Manifestationsprozess. Wenn es dir jetzt gelingt, diese Wünsche schon zu Lebzeiten in dein Leben zu ziehen, dann weisst du vielleicht schon in diesem Leben, das es das wert war.

Lieber Gruss
ZaWo
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