Fragen wegen Freunde und Bekannte

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Summersun » 19. Nov 2011, 22:49

Hallo liebe Abrahamster,

mich beschäftigt ein Thema, zu dem ich meine Gedanken nicht klar bekomme. Ich lege einfach mal los, hoffe ich schreibe nicht so wirr, wie ich denke:

Ich habe einen relativ überschaubaren Freundes- und Bekanntenkreis. Mir liegt zur Zeit auch nicht sehr daran, wesentlich mehr an Zeit mit Freunden und Bekannten zu verbringen, als ich es tue. Arbeit, Kinder, Haushalt, Sportstudio, Hunde-Spaziergängen nehmen schon weite Teile meiner Zeit in Beschlag. Die restliche Zeit verbringe ich schon ganz gerne mal unter Menschen, aber mir ist zur Zeit das Alleinsein sehr wichtig. Nur ab und zu kommt doch der Wunsch nach mehr Menschen in meiner Freizeit auf, dann freue ich mich auch über ein Treffen, eine Einladung, ein gemeinsamer Spaziergang oder was auch immer. Das nur zur Info, damit ihr etwas Hintergrund habt.

Also theoretisch dreht sich meine Frage eigentlich um mehrere meiner Freunde, aber nehmen wir mal praktisch Person A als Beispiel, denn mit A verbringe ich noch am meisten Zeit.

A ist kein Abrahamster und auch im allgemeinen keine positive Person. Sie jammert und klagt viel, macht sich viele Sorgen u.s.w. ... Ja, ja, ja, ich weiß, sie spiegelt mich nur, alles ist auch in mir vorhanden u.s.w.. Das ist soweit schon klar.

Aber Klarheit hin oder her, ich muss mich doch von Punkt zu Punkt konkret entscheiden, wie ich mich verhalte.

Längerfristig glaube ich den Weg zu kennen: Ich erhöhe meine Grundschwingung und A wird aus meinem Leben vibriert oder schwingt auch nach oben. Aber kurzfristig, hier und heute, gilt es Termine zu- oder abzusagen. Was tun?

Suche ich überhaupt aktiv Kontakt zu ihr? Nein, das habe ich zur Zeit ganz eingestellt. Sie meldet sich von Zeit zu Zeit und fragt, ob man dies oder das zusammen unternehmen könne. Ich lasse sozusagen alles passiv auf mich zukommen. Keine Entscheidung ist ja auch eine Entscheidung. Also A ist diejenige, die steuert, wie oft wir Kontakt haben, da ich ja einfach nichts mache.

Abe raten oft, dass man lieber nichts entscheiden soll, wenn man sich nicht sicher ist. (Und überhaupt, den Kontakt mit Ansage abzubrechen, das ist keine Option, fühlt sich total falsch an.)

Erfolgreiche Abrahamster schildern ja auch oft begeistert eine Art von Passivität: Dass sich alles wie von alleine regelt, dass Menschen zur perfekten Zeit auf einem zu kommen, das man nichts tun muss und trotzdem alles sich zum Besten fügt.

Aber diese Beziehungsfragen so treiben zu lassen, das erinnert mich irgendwie an Erschaffen per Default. Und fühlt sich auch nicht gut an. Also ich entscheide mich für oder gegen nichts, nehme alles wie es kommt, manifestiere nicht bewusst.

Ja was denn nun? Wie wäre denn der gute Weg?

Natürlich muss ich über die Freundschaft grundsätzlich garnichts entscheiden hier und heute. Ich kann das noch lange so weiterlaufen lassen, dass ich es ihr überlasse sich bei mir zu melden. Irgendwann wird sie es merken und vielleicht ihre Konsequenzen ziehen, dann ist sie vielleicht raus aus meinem Leben....

Aber über das Grundsätzliche hinaus habe ich doch bei jeder Anfrage von ihr ganz konkret dieses Problem: Was sage ich ihr?

Situation:
Ich gehe sonntags gerne mit dem Hund in der Natur spazieren. Und ich mache das oft und gerne auch alleine. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn mich an manchen Sonntagnachmittagen jemand zum Plaudern und angeregtem Unterhalten begleitet. Natürlich würde ich am Liebsten mit einer Person spazieren gehen, die positiv ist, über wanted Dinge redet u.s.w..

Ja, aber da ruft A an und fragt: gehen wir heute Nachmittag zusammen raus?
Was sage ich nun?

A) nein danke, ich möchte lieber alleine raus (stimmt manchmal, stimmt aber im konkreten Fall nur zur Hälfte, da ich gerne mit jemdanden, den es in meinem Leben momentan nicht gibt, raus ginge, aber nicht mir IHR!)

B) nein danke, ich gehe heute nicht raus (gelogen und diese Option habe ich auch noch nie gewählt es sei denn es war tatsächlich die Wahrheit)

C) nein danke, mit DIR möchte ich meine Gespräche lieber nicht führen (neeeee, oder?)

d) ja okay, ich hole dich um 14 Uhr ab (so läufts meistens....)

Da spielen so viele Dinge einander, dass ich es nicht sortiert bekomme:

1. Da sind - auch von ihrer Seite, das weiß ich - Freundschaft und ganz eigennützige Motive vermischt. Wir mögen uns, aber die andere ist auch jemand, den man "benutzt" um Freizeitaktivitäten zu füllen. ("bevor ich Sonntags zuhause versauere, gehe ich mit ihr spazieren". Wie gesagt, von ihrer Seit läuft das auch so, da bin ich ganz sicher)

2. Ich sehe mich in einer Situation, dass ich momentan das erwünschte nicht habe: ein Freundeskreis, der mich inspiriert, erfreut, beflügelt und wo über die Wanted-Dinge gesprochen wird, nicht über die Unwanted. Und weil mein Wanted noch nicht da ist, sehe ich in der Wahl zwischen 2 Übeln:

Entweder in manchen Situationen fast ganz ohne Freunde da zu stehen und dann immer alleine spazieren zu gehen. Oder eben mit den vorhandenen Leuten meine Zeit zu verbringen und mich hinterher zu ärgern, wie wenig ich die Gesprächsschwingung beeinflussen konnte und wie vorsehbar ihr Jammern und Klagen war....

wo ist bei mir der Denkfehler? wie verhaltet ihr euch in der konkreten Situation? Welches Abe-Video bringt mir Klarheit?

Grüße an Euch alle,
Summersun
Summersun
 

Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon bliss » 19. Nov 2011, 22:59

Mönsch - was willst DU in der jeweiligen Situation? Mehr gibt es nicht zu denken. Und das, was Du willst, kannst Du ganz freundlich rüberbringen.

Dein Denkfehler ist, dass Du zuviel denkst. :lieb:
bliss
 

Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Summersun » 20. Nov 2011, 10:18

bliss hat geschrieben:Mönsch - was willst DU in der jeweiligen Situation? Mehr gibt es nicht zu denken. Und das, was Du willst, kannst Du ganz freundlich rüberbringen.

Dein Denkfehler ist, dass Du zuviel denkst.
:lieb:



Hallo Bliss,

Du hast völlig recht.

VIelen Dank und liebe Grüße,
Summersun
Summersun
 

Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Maria » 20. Nov 2011, 10:48

Liebe Summersun,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich, mit etwas Aufwand, mit den meisten Menschen lachen kann und ein angenehmes, positives Stündchen verbringen kann.

Ich sehe diese Menschen vor unserem Treffen einfach in ihrer „Bestform“ (innerlich ausgeglichen, glücklich und strahlend oder lachend). Ich beschwöre dieses Bild so oft, dass ich es fast nicht mehr anders hin bekomme, wenn ich an denjenigen denke. – Das erfordert natürlich, dass es mir selbst gerade sehr gut geht und ich Spaß an der Übung habe. Ich bin immer wieder selbst erstaunt was dann alles passiert und wieviel ich dabei lerne, denn auch während des Treffen erfordert es ein wenig Geschicklichkeit, insgesamt sehe ich es aber als sportliches Spiel und für beide als große Bereicherung. :five:

Viel Spaß beim Entdecken der vielen Möglichkeiten. :pfeif:


Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Summersun » 20. Nov 2011, 22:27

Liebe Maria,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich hatte gleich heute Nachmittag wieder Gelegenheit... der Sonntagspaziergang war mal wieder angesagt. :mrgreen:

Ich habe mich dann im Vorfeld gemäß Deinen Worten versucht, mich auf das Zusammensein vorzubereiten.

Hat ein Stück weit geklappt. Und zwar insofern, dass ich mir zwar einen Teil der Zeit die üblichen Klagen anhören durfte, ich aber innerlich irgendwie auf Abstand war. Und die Gesprächsthemen haben sich dann auch immer wieder verändert.

Es hat mich irgendwie amüsiert, wie vorhersehbar alles war. Aber ich habe mich nicht betroffen gefühlt. Schwierig zu erklären... aber jedenfalls hat es sich schon viel besser angefühlt als zuvor.

Und ich sehe das Potential zur Verbesserung :mrgreen:

Ich werde weiterüben.... und ja, das macht sicher Spaß. Ich sehe es als sportliche Herausforderung :rleye:

Danke und viele Grüße,
Summersun
Summersun
 

Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon zimtstern » 21. Nov 2011, 00:35

Liebe Summersun,

mir fiel grade ein dass ich vor einer Weile mal in einer ähnlichen Situation "steckte".

Eine Bekannte trat eine neue Arbeitsstelle an und rief mich jeden Abend wenn sie nach Hause kam an, um mir dann im Detail von den Intrigen im Büro zu berichten.

Das ging über Monate so, und mit der Zeit wurde mir morgens, wenn ich an das Telefonat am Abend dachte, schon übel...
Wenn ich am Telefon zuhörte baute sich bei mir immer so ein ernormer Widerstand auf dass ich oft kurz davor war das Telefon durch den Raum zu werfen... Ich fühlte mich so ohnmächtig der Situation und der Freundin gegenüber, weil ich mich nicht traute ihr zu sagen dass ich diese all-abendlichen Telefonate nicht mehr möchte...

Ich denke erst mal ist es wichtig dass man von der Erwartung (oder Hoffnung) wegkommt der andere möge zur Veränderung beitragen. Wir wissen ja nicht mal ob der andere überhaupt unter der Situation leidet, möglicherweise ist alles prima für ihn.
Die Veränderung kann also nur von uns ausgehen, wie immer.

Und dazu bedarf es einer eindeutigen Entscheidung unserer seits, sie muss nicht zwangsläufig mit einer Handlung einhergehen, aber wir müssen rauskommen aus der Ohnmacht die Situation nicht verändern zu können (und auf Kompromisse angewiesen zu sein). Ein Kompromiss ist nicht wirklich das was wir wollen...

Und wenn diese Entscheidung getroffen ist (ich meine damit nicht "was tue ich", sondern eher das Bewußtsein dass du alleine dein Leben bestimmst), müssen wir darauf achten auch wirklich bei ihr, also bei uns zu bleiben bzw. immer wieder dahin zurück finden.

Bei mir hat damals ein Albtraum in der Nacht dazu geführt dass ich diese Entscheidung getroffen habe, und obwohl ich wirklich gar nichts tat (mich nur irgendwie anders fühlte), veränderte sich dadurch alles. Damals konnte ich mir das nicht erklären, aber heute mit den Kenntnissen über das LoA ist es natürlich klar.

Was du mit deiner Freundin erlebst ist "auch nur" ein Contrast, und der Contrast wartet darauf dass du deinen Widerstand loslässt und zulässt was du schon hunderte male in deinen Vortex gelegt hast...

Das tust du in dem du erst mal wieder den "Zepter deines Lebens" in die Hand nimmst und dann deine Aufmerksamkeit nicht mehr dem Störfaktor - (dem Schatten der Vergangenheit), zuwendest, sondern in freudiger Erwartung dich auf das fokussierst was du dir wünschst.
Und du weißt ja dass es bereits reicht dich so zu fühlen, damit Veränderungen im Außen, die deinen Wünschen entsprechen, geschehen können.
Ich denke es ist sogar leichter sich nur so zu fühlen und vielleicht andere (leichtere) schöne Dinge zu fokussieren, als direkt den gewünschten Freundeskreis... denn ds würde dich nur ständig wieder zum Thema "Freunde" bringen. Aber das mußt du selbst ausprobieren.

Leider weiß ich nicht wie man diese Entscheidung bewußt herbeiführen kann... Ich sage mir oft "ok, ich bin scheinbar mit der Situation nicht zufrieden, aber schlimm genug ist es wohl auch noch nicht :mrgreen: "...
Ich denke es ist wichtig am Ball zu bleiben, sich immer im Bewußtsein zu halten dass man es ändern könnte, wenn...(aber ohen Selbstvorwürfe)... damit man nicht in diese "Unbewußtheit" zurückfällt und versucht das ganze Drama, die schlechten Gefühle, zu verdrängen...

Bei mir hilft wirklich oft dieser Satz "ich bin offensichtlich nicht zufrieden, aber scheinbar ist das (mein) Maß noch nicht voll" :clown: (Also wenn das mit dem Umfokussieren nicht klappt, ich darin zu "lasch" (nachlässig) bin).

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon lawofattraction » 21. Nov 2011, 07:53




Guten Morgen, Ihr Lieben, liebe Summersun,

ich würde mich erst einmal dahin gehend orientieren, dass ich die Person wertschätze. Es ist ganz einfach erstaunlich zu sehen, wie man dabei automatisch den Fokus weg nimmt von dem Offensichtlichen, dem Störenden, und sich einem Teil der Person zuwendet, den man bisher sträflich vernachlässigt hat. Du wirst dann sicher einige liebenswerte Aspekte findet, so dass die störenden durch den mangelnden Fokus nicht in Deine Erfahrung rücken konnten.

Schlussendlich geht es ja darum, dass wir nicht zulassen, unsere Vortex-Version dieses Menschen anzuschauen, sondern immer noch bei der "Contrast-Person" kleben. Der Konflikt, der sich im Aussen zeigt, ist das Zeichen, dass Du diesen Gap nicht geschlossen hast. Im Grund bereitet Dir ja gar nicht die Person unangenehme Gefühle, sondern Du selbst, weil Du Deiner Vortex-Version von ihr hinterherhinkst.

Abraham haben darüber gesprochen, wie eine dominante Schwingung eine Unterhaltung in gewünschte Bahnen lenken kann. Es liegt also wirklich nur an Dir, ob Du Dich durch Fokus aufs Thema ihrer Schwingung anpasst oder selbst die Schwingung bestimmst. Dann kann die andere Person nämlich garnicht anders, als sich Deinen Themen anzupassen - oder sie sucht sich eine andere Klageperson.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Kia » 21. Nov 2011, 08:36

Liebe Loa,

so brilliant zusammengefasst. So ist es. Danke Dir.

Schönen Tag

Kia

Hab zur Wiederholung heute morgen auch nochmals das Teaching "Setting Your Vibrational Tone" gehört.


"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Sunflower » 21. Nov 2011, 09:30

lawofattraction hat geschrieben:
Schlussendlich geht es ja darum, dass wir nicht zulassen, unsere Vortex-Version dieses Menschen anzuschauen, sondern immer noch bei der "Contrast-Person" kleben. Der Konflikt, der sich im Aussen zeigt, ist das Zeichen, dass Du diesen Gap nicht geschlossen hast. Im Grund bereitet Dir ja gar nicht die Person unangenehme Gefühle, sondern Du selbst, weil Du Deiner Vortex-Version von ihr hinterherhinkst.





Danke Loa ,grade sind mir wiedermal ein paar Lichtlein aufgegangen :kgrhl: :kgrhl: :kgrhl: manchmal steht man aber auch aufm Schlauch .


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Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Kavaja Varna » 22. Nov 2011, 16:45

Liebe Summersun

Ich hatte/habe da auch so ein Exemplar. Mein Weg ist aber drastischer. Da ich aber nicht der Maßstab bin, musst Du nicht den selben Weg gehen und sie ist sicher auch anders als mein Exemplar von Wunderwesen.

Prinzipiell habe ich sie auch gern, fühle mich von ihr aber oft angelogen, wenn sie auf bestimmte Unternehmungen keine Lust hat.

Auch sie kennt nur ihre Probleme, während ich meine immerzu hinten anstelle. Denn mir wurde (fälschlicherweise und das ganz sicher) vor Jahren unterstellt, ich würde mich nur für meine eigenen Probleme interessieren und nie für ihre eigenen.

Unternehmungen verliefen leider immer gleich langweilig... anderes wird subtil boykottiert.

Ich möchte mich weiterentwickeln, fühle mich aber festgehalten von ihr.

Drum habe ich ihr (da sie mir viel Zeit zum Nachdenken gegeben hat... unbewusst) freundlich geschrieben, daß ich der Meinung bin, wir behindern uns gegenseitig. Daß es für uns beide besser wäre, getrennte Wege zu gehen... für eine Weile (unbestimmter Zeitrahmen). Bis wir wissen wo unser Ziel ist, wie wir es erreichen wollen und ob wir den anderen dort auch sehen (symbolisch ausgedrückt).
Ich habe bewusst Schuldzuweisungen und Vorwürfe vermieden, da ich das ganze friedlich "regeln" wollte.

Das ist jetzt mehrere Wochen her, eine Antwort wurde nicht geschrieben. Daher gehe ich davon aus, daß sie es vielleicht auch so sieht und dies stillschweigend akzeptiert.

Sicher, ich habe nichts an ihr wertgeschätzt oder es gar damit versucht. Es ist seit mehreren Jahren nun mal so, daß ich keine Mülldeponie mehr sein möchte und mein Hirn noch Nachts damit überfordere, für andere Lösungen zu suchen.

Ich bin den Weg aus dem Gefühl heraus gegangen, mich von ihr zu befreien, ohne sie weiterzugehen, damit ich weitergehen kann.

Das ist aber Handhabungssache und nicht jedermanns Schritt.

Tu das, was Dir gut tut.

lg

Kav
Kavaja Varna
 

Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Flieder » 22. Nov 2011, 17:06

lawofattraction hat geschrieben:


Guten Morgen, Ihr Lieben, liebe Summersun,

ich würde mich erst einmal dahin gehend orientieren, dass ich die Person wertschätze. Es ist ganz einfach erstaunlich zu sehen, wie man dabei automatisch den Fokus weg nimmt von dem Offensichtlichen, dem Störenden, und sich einem Teil der Person zuwendet, den man bisher sträflich vernachlässigt hat. Du wirst dann sicher einige liebenswerte Aspekte findet, so dass die störenden durch den mangelnden Fokus nicht in Deine Erfahrung rücken konnten.

Schlussendlich geht es ja darum, dass wir nicht zulassen, unsere Vortex-Version dieses Menschen anzuschauen, sondern immer noch bei der "Contrast-Person" kleben. Der Konflikt, der sich im Aussen zeigt, ist das Zeichen, dass Du diesen Gap nicht geschlossen hast. Im Grund bereitet Dir ja gar nicht die Person unangenehme Gefühle, sondern Du selbst, weil Du Deiner Vortex-Version von ihr hinterherhinkst.

Abraham haben darüber gesprochen, wie eine dominante Schwingung eine Unterhaltung in gewünschte Bahnen lenken kann. Es liegt also wirklich nur an Dir, ob Du Dich durch Fokus aufs Thema ihrer Schwingung anpasst oder selbst die Schwingung bestimmst. Dann kann die andere Person nämlich garnicht anders, als sich Deinen Themen anzupassen - oder sie sucht sich eine andere Klageperson.

Lieben Gruss
Loa




Loa hat glaub alles gesagt!

Ich habe einen solchen Menschen direkt in der Familie, kann und will diese Beziehung nicht schleifen lassen. Also stelle ich mir diese Person oft als das Gegenteil von ihr vor, ich suche ihre Stärken und was soll ich sagen: Ich musste neulich mehrere Stunden mit ihr in einem Wartezimmer verbringen und sie hat nicht wie sonst über ihre Mitmenschen (die ich meist nicht einmal kenne) getratscht oder gehetzt. Das war mal total entspannt ;-) wir haben uns mal richtig schön unterhalten.
Flieder
 

Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Summersun » 22. Nov 2011, 22:16

Summersun hat geschrieben:Ich sehe mich in einer Situation, dass ich momentan das erwünschte nicht habe: ein Freundeskreis, der mich inspiriert, erfreut, beflügelt und wo über die Wanted-Dinge gesprochen wird, nicht über die Unwanted. Und weil mein Wanted noch nicht da ist, sehe ich in der Wahl zwischen 2 Übeln:

Entweder in manchen Situationen fast ganz ohne Freunde da zu stehen und dann immer alleine spazieren zu gehen. Oder eben mit den vorhandenen Leuten meine Zeit zu verbringen und mich hinterher zu ärgern, wie wenig ich die Gesprächsschwingung beeinflussen konnte und wie vorsehbar ihr Jammern und Klagen war....

wo ist bei mir der Denkfehler?


bliss hat geschrieben:Mönsch - was willst DU in der jeweiligen Situation? Mehr gibt es nicht zu denken. Und das, was Du willst, kannst Du ganz freundlich rüberbringen.


Vielen Dank für Eure Beiträge. Loa und Maria haben mir wertvolle Hinweise gegeben.

Ich habe inzwischen, dank dem Satz von Bliss, auch meinen Denkfehler gefunden:

Der Denkfehler war, dass ich meine Wahlmöglichkeiten als Auswahl zwischen 2 Übeln betrachtet hatte.
Dies habe ich nun korrigiert. :roll:
Ich habe die Auswahl zwischen 2 Optionen, von denen sich eine besser anfühlt als die andere.

Dass beide Optionen momentan nicht das Optimum sind, kann ich so stehenlassen. Ich übe mich im Allowing.

Ich habe mich entschieden, dass meine Möglichkeiten keine Übel sind. Sondern einfach nur das, was sich mir in der Situation präsentiert. Ich wähle aus und entscheide. Basta. Der Ratschlag von Bliss bringt es auf den Punkt.

Und es ist ein schöner Gedanke, dass ich mir A in ihrer Vortex-Version vorstellen kann.... :vortex:
Summersun
 

Re: Fragen wegen Freunde und Bekannte

Beitragvon Amadea55 » 23. Nov 2011, 19:15

und manchmal geht es auch darum, sich zu üben, sich selber treu zu sein. wir sind nicht alle auf derselben wellenlänge und manchmal meinen wir, mit dieser person sollte man aus xx gründen zb wenigsten zum spazieren gut auskommen.


lieben gruss
amadea
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