Fragen über Fragen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Fragen über Fragen

Beitragvon nesretep » 20. Jul 2010, 10:11

Hallo, habe das Buch gelesen"The Lav Attraction"...das hat mir für einige Tage Kraft gegeben, aber nun bin ich wieder im alten Fahrwasser und nicht sehr gut drauf. Sehr gerne hätte ich eine andere Sicht der Dinge, aber alles ist nicht so einfach. Da ich nicht mehr so jung bin ist ja alles über Jahre eingefahren!!!
Bin ich hier in diesem Forum richtig?
Es grüsst herzlich amron
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon lawofattraction » 20. Jul 2010, 10:20




Oh ja, Amron - Nesretep,

hier bist Du genau richtig. Hier gibt es junge und nicht mehr so junge Forumsmitglieder, und wir alle stehen an unterschiedlichen Punkten in unserem Leben und üben uns in der Gestaltung unserer Realität und studieren die Lehren Abrahams. Dabei unterstützen wir uns gegenseitig - das ist der Sinn dieses Forums.

Dir ein herzliches Willkommen. :ros: Ich würde vorschlagen, lies Dich mal ein wenig ein und lerne uns und die Materie besser kennen. Und wenn Du Fragen hast, sind wir gerne bereit, mit Dir darüber zu sprechen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Kia » 21. Jul 2010, 09:16

Hallo Amron, Nesretep,

Du bist goldrichtig hier. Ich wünsche Dir viel Freude beim Lesen.

Um schnell Deine Eigenenergie ins Fliessen zu bringen kannst Du z.B. ein Buch der positiven Aspekte deines jetzigen Lebens beginnen zu schreiben.

Methode 8 der Abraham-Methoden

Es ist wichtig, dass Du dabei Freude empfindest, lies doch mal, wenn Du magst. Es ist sehr kreativ so ein Buch zu gestalten, wenn Du Zugang hast zu schreiben. Oder gerne gestaltest.

Womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe ist folgendes: Ich benenne, wähle, die wichtigsten Bereiche meines Lebens, bei mir sind das z.B. Gesundheit, Partnerschaft, Freundeskreis, Berufung/Kreativität, Finanzen (das sind jetzt die, die ich momentan anschaue, Du kannst auch andere nehmen).

Und zu diesen Themen schreibe ich 40 Tage lang alles auf, was mir wichtig ist.
Und zwar so, als seien die Dinge bereits in meinem Leben. Gefühlte Wirklichkeit aufschreiben. Schwingungsrealität fühlen und aufschreiben.
Wenn Dich das interessiert diesen Stichpunkten nach hier, frage weiter nach. Habe das schon dreimal gemacht und bin jetzt recht geübt.

Schön, dass Du da bist und viel Freude hier im Forum.
Herzlich

Kia

PS: Wenn Dich die Vorschläge nicht so ansprechen im Moment, lass sie wieder sein und los. Auch das Lesen des Materials erweckt in Dir, wenn Du Dich nicht wehrst dagegen, ganz viel Deiner Schöpfungsenergie.
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon nesretep » 21. Jul 2010, 20:09

Hallo Loa :ros: , hallo Kia :ros: , besten Dank für Eure Antworten, hab mich riesig gefreut darüber.

Aber es ist alles garnicht so einfach :hä: ,
habe schon ganz viele interessante Beiträge gelesen...
es ist einfach toll.
Ich brauche sicher viel Zeit für alles.

Liebe GRüsse amron nesretep :fee:
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Kia » 21. Jul 2010, 20:34

Du hast alle Zeit der Welt :hug:
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Smiley » 5. Aug 2010, 13:16

Hi Amron,

wenn ich dir einen Rat geben darf:
such dir irgendwas und tu es.
Nimm dir einfach eine der Methoden und mach sie und nichts weiter.
Ich mein nicht, du sollst sonst nichts tun, ich mein damit, dass viel Information verfügbar ist, viele Menschen tun viele Dinge und sagen viele Dinge.
Der Vorschlag 40 Tage alles mögliche aufzuschreiben wäre mir persönlich zum Beispiel am Anfang einfach zuviel, auch wenn das für andere gerade richtig ist.
Wenn du aber sagst, ok, die und die Methode ist recht einfach und scheint zu mir zu passen, und dann machst du sie einmal am Tag, oder soviel es dir eben Spaß macht, dann hast du damit einen Fortschritt in dein Leben eingebracht.
[Was ich füher oft gemacht hab war das Gegenteil: Ich hab mir vorgenommen soundsoviel Monate lang das und das und das zu tun, und dann hab ich nach dem ersten Tag aufgegeben, weils mir zu viel oder zu dumm oder zu anstrengen war und schon hatte ich ein neues Versagens-Erlebnis am Start; das nur als Gegenbeispiel]

Meine Verion der positiven Seite war die:
Ich hab mich irgendwann entschieden, dass mein Prozess die Methode 22 ist.
Dann hab ich mir einfach genau angeschaut, wie die funktioniert und hab sie gemacht.
Das geile daran ist: Dir gehts sofort einfach besser, und zwar mit einem Thema bei dem du dich vorher immer schlecht gefühlt hast.
Und schon war ich süchtig. Ich hab innerhalb von einem Monat um die 150 Seiten vollgeschrieben mit einem Prozess nach dem anderen und der Monat ist mir in Erinnerung als der absolut beste Monat meines Lebens bis dahin.
So einfach kann es gehen.
Aussuchen, tun, fertig. Keine Vorsätze, keine Planung, kein Problem.

Und noch etwas: Lass dir nicht einreden, dass ein schlechtes Gefühl, oder ein negativer Glaubenssatz nur weil du ihn schon einige Jahre hältst deswegen nicht mühelos in einer Sitzung mit deinem Buch und dem Lieblingsprozess deiner Wahl für immer gelöst werden kann, sonst wirst du möglicherweise sehr überrascht sein.

Smiles.


Life is supposed to be FUN !!


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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon nesretep » 27. Aug 2010, 09:39

Hi, Smiley
wollte mich auch bei Dir für Deinen lieben Beitrag bedanken.
Ich muss zugeben, mir gehts viel besser mit all diesen Unternehmungen.
Ich versuche das 40 Tageprogramm zu machen.
Die Dankbarkeitslisten jeden Tag helfen ungemein, es ist alles ganz doll
interessant.
Die vielen Artikel hier im Forum sind allerdings verwirrend, da denke ich
mal, so eine Spache werde ich nie sprechen...so wissenschaftlich! Aber es
ist alles immer sehr liebevoll geschrieben.
Liebe Grüsse schickte ich Dir
amron nesretep
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Peak » 28. Aug 2010, 15:05

Hallo und guten Tag,

ich glaube auch, dass Du beim Lesen hier im Forum auf das Passende für Dich zum WOHL-Fühlen triffst. Ich hab für mich die Erfahrung machen dürfen, immer zur genau passenden und "brauchenden" Zeit das Richtige/Weiterbringende zu treffen, sei es durch lesen im Internet oder "zufälliges" Vor-die-Augen-schweben" von Büchertiteln in Zeitungen o. ä. Du schreibst, dass Dir vieles "zu wissenschaftlich" klingt ... Ich lese derzeit ein Buch, was als roten Faden unsere Themen (also "bewusste Realitätsgestaltung") enthält, und zwar in absolut verständlichen, einfachen Worten, richtig hübsch als Roman geschrieben. Bis jetzt find ich das jedenfalls so, bin erst in der Hälfte: "Das Leben auf der Seife". Davon abgesehen ist auch LOA "Liebe", was bei bücher.de als Leseprobe in pdf freigegeben ist (ich denke, es ist sogar das ganze Buch), verständlich und gut geschrieben.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Peak
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Sunflower » 28. Aug 2010, 21:42

Liebe amron nesretep,
Ich freu mich dich hier zu sehen ,und trau dich einfach was zu probieren. Ich übe grade immer einen Gedanken zu finden der sich besser anfühlt . Wenn man mal anfängt geht es immer leichter und macht immer mehr Spaß.
zB meine Küche ist schmutzig :cry: dann denke ich aber ich habe sie schon oft ganz schnell wieder auf vordermann gebracht ,sie gefällt mir vom Grundriß. Schon geht es mir besser 8-) .
Gruß Sunflower
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon wodny muz » 30. Aug 2010, 13:17

Hallo amron nesretep,

dein Post hat mich sehr an meine eigenen Gedanken und Erfahrungen erinnert.

nesretep hat geschrieben:aber alles ist nicht so einfach. Da ich nicht mehr so jung bin ist ja alles über Jahre eingefahren!!!

Ich habe auch viele, viele Jahre die falschen Grundannahmen beharrlich eingeübt und mit viel Energie verteidigt :lol:. Kürzlich habe ich einen sehr offenen und positiven Menschen kennengelernt. Bei unseren Gesprächen habe ich dann mal erzählt, wie ich früher gedacht habe, was ich für normal hielt, mein Gegenüber sich aber nicht im Entferntesten vorstellen konnte. Aus heutiger Sicht (damals hatte ich 3, 4 Monate Abraham gelesen) fand ich das so plötzlich so kurios und komisch, dass ich viel Spaß daran hatte, das zu erzählen und darüber herzhaft zu lachen und mich auf den Arm zu nehmen (z.B. habe ich erzählt, dass ich nur glücklich sein konnte, wenn die Umstände exakt, d.h. 100% so waren wie ich sie meinte zu brauchen ... was natürlich fast nie der Fall ist).

Meine Erfahrung daraus war, dass ich mich leichter von dem einen oder anderen Glaubenssatz befreien kann, wenn ich ihn jemdandem erzähle, der ihn auch nicht (mehr) glaubt. Und wenn du dich erst mal über dich lustig gemacht hast (konnte ich viele, viele Jahre auch gar nicht), dann kannst und willst du gar nicht mehr zurück.

Weiterhin habe ich durch Abraham etwas erfassen können, das mich jahrelang aufregte, nämlich das "Leben im Hier und Jetzt". Ich hielt das immer nur für eine leere Formel oder Floskel. Inzwischen habe ich erlebt, dass -wie Abraham schreibt- deine alten Gedanken (und Manifestationen) nur für die Vergangenheit und für die Gegenwart zuständig sind. Für die Zukunft (und die beginnt in den nächsten Stunden ;)) sind aber deine jetztigen Gedanken verantwortlich. D.h., wenn du einfach probierst, irgendwas aus der anderen Richtung anzusehen, geschieht auch irgendwas anderes, meistens Besseres. Denn ob du das Glas als halbleer oder halbvoll siehst, ist gleich richtig, aber Letzteres tut dir besser.

Ich konnte (und wollte) diesen Perspektivwechsel auch nie vollziehen, weil ich glaubte, mich damit zu belügen (schlielich war meine Jugend in den so sehr aufgeklärten und kritischen 70ern/80ern ;)). Dann ist mir aber etwas aufgefallen, das ich heute "gefahrlos" jedem Menschen empfehlen kann: ich fahre beruflich viel mit dem Auto und sehr oft morgens die Strecke hin und abends zurück. Dabei ist mir schon immer aufgefallen, dass die gleiche Landschaft ganz anders aussieht, je nachdem in welche Richtung ich fahre. Das ist etwas, das mir gezeigt hat, dass es "normal" ist, dass Dinge aus der anderen Perspektive anders aussehen und dir plötzlich gefallen (oder auch nicht, dann kannst du dich ja umdrehen).

nesretep hat geschrieben:Hallo, habe das Buch gelesen"The Lav Attraction"...das hat mir für einige Tage Kraft gegeben, aber nun bin ich wieder im alten Fahrwasser und nicht sehr gut drauf.


So ging´s mir auch. Als ich das erste Abraham-Buch las, ging es mir gar nicht gut, nach dem Lesen aber genauso wie dir. Ich habe mir dann gesagt, dass ich diese Gefühle beibehalten möchte und deshalb jeden Tag nur wenige Seiten gelesen (2-5), damit ich länger etwas davon habe. Der positive Effekt dabei war, dass ich viel mehr Zeit zum Umsetzen des Gelesenen hatte.

Ich habe zwar trotzdem ein paar Monate gebraucht, bis ich die erste Methode (Rad der Aufmerksamkeit) tatsächlich mal anwendete, aber das ist völlig in Ordnung, denn zunächst mal kann man ja auch seine Gedanken ordnen. Damals habe ich mir noch Vorwürfe deswegen gemacht, weil ich mich wieder für disziplinlos und faul gehalten habe. Heute sehe ich so etwas nur auf das Warten des richtigen Zeitpunkts bzw. -mit Abrahams Worten- darauf dass du den Ort der Anziehung so weit verlagert hast, dass du eine Methode anwenden kannst. Ich hatte nämlich auch Tage, an denen ich sogar wütend wurde, wenn ich versuchte, eine Liste mit positiven Aspekten zu machen. Seit ein paar Wochen nehme ich das viel gelassener und sage mir einfach, dass es gerade nicht passt, suche eine andere Methode und wenn gar keine passt, dann kraule ich den Hund, fahre Fahrrad, schaue mir die Natur an oder trinke Wein (oder alles zusammen :lol:) und am nächsten Tag geht´s wieder oder am übernächsten. Und jetzt glaube nicht, dass ich Geduld hätte. Normalerweise reicht meine Geduld für einige wenige Sekunden ;).

Was ich dir nur sagen möchte ist, dass Abrahams Zeiten (21 Tage) zwar etwas optimistisch angegeben sind, aber die Gedanken und die Methoden passen 100%ig. Du brauchst nur durchzuhalten und immer wieder irgendwas positiv zu sehen. Such´dir einfach etwas aus, was du sowieso gut kannst und bei dem du noch nie an die gezweifelt hast. Wünsche dir da etwas noch besseres und warte ab, wie es passiert. Dann merkst du das es geht und wie du schrittweise an die Wasseroberfläche kommst. Lies dabei einfach jeden Tag nur wenige Seiten in den Büchern und vor allem die Bestellerfolge hier im Forum und gib einfach nie auf, denn irgendwann wird es und es daueert nicht 20 Jahre oder zig Leben, wie ich früher immer geglaubt habe.

Viel Freude beim Erleben und Erschaffen,
wodny muz
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Kia » 30. Aug 2010, 16:15

Das ist so wunderschön und einfach und erhebend geschrieben, liebe wozny muz, lustiger Name, übrigens.

Mit den 21 oder 30 Tage-Prozessen wollte ich noch sagen: irgendetwas mussten sie (Abraham) ja sagen, da sie uns Pappenheimer kennen und wissen, sonst machen wir nochmals 5 Leben im alten Sumpf weiter. Also ich sehe das nicht so streng festgelegt an; ausserdem beginne ich dauernd irgendwelche neuen 30 Tage-Prozesse. Es ist einfach eine schöne neue Gewohnheit, die ich geniesse, und habe dafür alte Gewohnheiten, z.B. streng nachdenken über Probleme zu lösen :kgrhl: , welches sowieso nie funktioniert hatte, mit Freude aufgegeben.

Und mit dem Lesen, das mache ich auch so, nicht zu viel auf einmal, lieber das Gelesene umsetzen, dadurch wächst ständig das Vertrauen in das neu zu lesende. Abraham Medizin ist für mich nur in homöopatischer Dosierung einzunehmen - sonst macht das kleine ich ein riesen Theater, und ich habe dann Tage zu tun mit Beruhigungs-Übungen für es bzw. den gesunden Menschenverstand, der schon öfter mal sagte: Du bist schlicht und ergreifend wahnsinnig und wenn Du das nicht merkst, ist Dir einfach nicht mehr zu helfen.
Ich beschäftigte ihn dann mit kleinen Hilfsarbeiten wie Abrahamtexte sortieren, in schöne gesunde Alphabetische Register. Darüber war er so begeistert, dass er ganz vergessen hat die Vortex-Flow-Movements zu kommentieren, oder zu kritisieren :lachen:

:engel2: Hallejuja!
Kia

PS: Und das Wichtigste nicht vergessen: Das Leben geniessen :loveshower:
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Dankeschön

Beitragvon nesretep » 30. Aug 2010, 17:25

Vielen Dank an alle :uns: die mir geschrieben haben. :ros:

Ich muss mich durch alles erstmal freudig durchbeissen :mrgreen: .
Mir wird immer warm und kalt vor Aufregung.
Ich lass mir viel Zeit...eins habe ich festgesellt,
wenn man lächelt wird immer zurück gelächelt oder sogar gegrüsst und das macht Spass. :cool2:

Mal sehen was so alles noch kommt.

Ganz liebe Grüsse von amron nesretep
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon butea » 31. Aug 2010, 07:05

Lieber wodny muz,

ich finde Dein Posting sehr erhebend und erhellend und freue mich, daß Du hierhergefunden hast! :ros:


Liebe Kia,
Kia hat geschrieben:Abraham Medizin ist für mich nur in homöopatischer Dosierung einzunehmen - sonst macht das kleine ich ein riesen Theater, und ich habe dann Tage zu tun mit Beruhigungs-Übungen für es bzw. den gesunden Menschenverstand, der schon öfter mal sagte: Du bist schlicht und ergreifend wahnsinnig und wenn Du das nicht merkst, ist Dir einfach nicht mehr zu helfen.

das klingt jetzt vielleicht komisch, aber ich fühle mich erleichtert, das von Dir zu lesen. Manchmal rutsche ich in das alte Unwert-Denken zurück und denke mir, daß ich die einzige bin, der es so geht - bei euch scheint es so gut zu flutschen und ich krepel immer mal wieder zum Anfang zurück und fange von vorne an. Ich habe mich mit den "Fortgeschrittenen" hier im Forum verglichen und das hat mir Minderwertigkeitsgefühle verursacht.

Gewußt habe ich es schon vorher rein vom Kopf her, aber jetzt ist es in meinen Bauch gesackt, daß es völlig wurscht und schnurzpiepe ist, wie "fortgeschritten" oder "anfängermäßig" jemand ist. Es ist Käse, sich zu vergleichen mit anderen. Wir stehen alle da, wo wir gerade stehen, es gibt kein "besser" oder "schlechter" - wir sind ja hier nicht in der Schule und es gibt keine Noten :clown: Und jeder von uns ist okay so, wie er ist, und der Austausch hier im Forum ist für mich ganz große Klasse und überaus erhebend und nützlich.

Herzlichste Grüße :lieb:
von der bussardfrau
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Kia » 31. Aug 2010, 07:43

Liebe Butea

hallo, schön, dass Du wieder da bist. Ja ich schreibe hier im Forum nur, wenn ich halbweg im Vortex bin, da ja weder ich noch irgendjemand was davon hat out of Vortex Texte zu lesen.
Und mir ist völlig klar, dass wir alle unterschiedliche Ebenen gerade "bearbeiten" vielleicht besser "kennenlernen" in uns selbst und weder die Ebenen noch die Menschen vergleichbar sind, da sonst alle schlecht weg kommen.

Und das habe ich als erstes von Abraham gelernt: es geht darum "gut wegzukommen" also sich gut zu fühlen. Deshalb bin ich dafür nicht zu vergleichen :gvibes: :lieb:
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon butea » 31. Aug 2010, 08:25

Liebe Kia,
Du bist - wie so oft - eine Quelle der Inspiration für mich :ros:
Ich werde ab jetzt auch nur noch im Forum schreiben, wenn ich im Vortex bin; genauso wie ich mit anderen Menschen im "RL" nur interagiere, wenn ich wenigstens halbwegs im Vortex bin. Alles andere ist Zeit- und Energieverschwendung.
Habe mir gestern übrigens ein superklasse Zitat von Dir ausgedruckt (über Gleichmut). Mei, is' des schee, daß es Dich gibt! :hug: :loveshower: :gvibes:
butea
 

Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Kia » 31. Aug 2010, 08:55

Freue mich auch, dass Du hier bist :hug: :gvibes:
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon wodny muz » 1. Sep 2010, 13:06

Liebe Kia,

Kia hat geschrieben:... sonst machen wir nochmals 5 Leben im alten Sumpf weiter... sonst macht das kleine ich ein riesen Theater, und ich habe dann Tage zu tun mit Beruhigungs-Übungen für es bzw. den gesunden Menschenverstand, der schon öfter mal sagte: Du bist schlicht und ergreifend wahnsinnig und wenn Du das nicht merkst, ist Dir einfach nicht mehr zu helfen. ... in schöne gesunde Alphabetische Register.


das war genau das, was ich heute lesen musste um mein Gemüt von -naja, egal- in ein ganz sonnenhellgelbesweißes, wunderbares Licht zu bringen. Ich habe so über die Ausdrücke gelacht, dass die guten Gefühle bestimmt morgen auch noch halten. Genauso amüsieren mich Abrahams Äußerungen immer, die mit "Erheiterung" oder "Lachen" kommentiert werden. Vielen, vielen Dank.

Inzwischen kann ich schon ganz gut über meine Grundannahmen lachen und darüber, wie ich mir manchmal das Leben schwer mache. Wenn´s mir dann auffällt, lache ich mich aus, ganz liebevoll natürlich und freue mich einfach darüber, dass mir jetzt wenigstens auffällt. Früher habe ich das geglaubt, mir Vorwürfe gemacht, mich schlecht gefühlt und nicht gelacht. Da ist das doch schon ein riesiger Fortschritt, wenn ich mir meine alten Annahmen heute nur noch ganz kurz (naja, meistens nur kurz ;)) glaube und dann schon lache und mir Abraham vorstelle, wie sie sagen würden, dass es uns komischerweise schwerer fällt nichts zu denken als etwas positives.

Das Lesen der anderen Einträge, vor allem deiner, butea, hat mich erinnert, dass man sich leicht verschreckt fühlt, wenn andere von ihren Erfolgen im spirituellen Leben berichten. Ich habe erlebt, dass ich bei jemandem mit Abraham auf Ablehnung gestoßen bin, der eigentlich genauso das auch glaubt und denkt. Ich habe immer wieder überlegt, wie man damit so umgeht, dass man für andere eine Freude und nicht ein Widerstand wird.

Genauso wie butea schreibt, ging´s mir "vor Abraham" auch, dass ich mich verglichen und für zu schlecht befunden habe. Früher habe ich auch gedacht, ich müsste die ganzen Baustellen aufzählen, wo noch Reparaturen nötig sind, damit andere sich nicht so schlecht fühlen, denn ich merke schon, dass manch einer gereizt ist, wenn man erzählt, wie gut es einem geht (vor allem, wenn man kurz vorher ein paar positive Aspekte aufgeschrieben hatte). Heute weiß ich, dass das niemandem helfen würde, denn die "Gereiztheit" kommt ja vermutlich nur davon, dass der andere an einem anderen Ort der Anziehung ist. Also genauso, wenn ich eine Methode versuche, die gerade nicht zu meiner emotionalen Stufe passt. Ob jemand auf meinen Erfolg positiv oder negativer reagiert hängt also nicht von meiner Erzählung ab, sondern von seinem emotionalen Setpoint. Und den kann lt. Abraham ja nur jeder für sich selber kennen. Andere durch seine eigenen Probleme zu trösten oder gar zu motivieren, funktioniert also nicht.

Ich finde es deshalb auch wichtig, dass hier im Forum ausschließlich über die positiven Dinge geschrieben wird (der Rest steht ja in der Zeitung, die ich nicht mehr lese ;)), weil man ja nur das anzieht, was einen beschäftigt. Auch im realen Leben versuche ich jetzt überall einen positiven Aspekt zu finden und nicht mehr wie früher, auf das "einzige Schlagloch der Stadt" hinzuweisen. Wenn man sowas liest oder hört, denkt man dann natürlich, dass man selbst nur das arme Würstchen ist, das mit normalen Alltagsproblemen kämpft, während die anderen mit Abraham Tee trinken. :lol:

Inzwischen kann ich auf die Erfolgsberichte anderer (im Forum, aber auch sonst überall) mit viel mehr Freude reagieren als früher, weil ich weiß, dass alles so ausreichend vorhanden ist, dass es auch für mich noch reicht ;). Der Gedanke, dass alles für alle in beliebiger Menge vorhanden ist, ist für mich einer der schönsten und beruhigsten in Abrahams Lehren. Dadurch kann ich viel entspannter alles betrachten und andere leichter so lassen wie sind, weil sie mir ja nichts wegnehmen (können).

Danke, dass ihr mich dazu inspiriert habt, diese Thema wieder etwas besser zu verstehen. :lieb:

Beste Grüße,
wodny muz
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Kia » 1. Sep 2010, 17:29

Lieber Wodny Muz,

wodny muz hat geschrieben:in ein ganz sonnenhellgelbesweißes, wunderbares Licht zu bringen. Ich habe so über die Ausdrücke gelacht, dass die guten Gefühle bestimmt morgen auch noch halten. Genauso amüsieren mich Abrahams Äußerungen immer, die mit "Erheiterung" oder "Lachen" kommentiert werden.


Dein schönes Licht strahlt bis hierher, danke für Dein Dasein. Und schön, dass Du Dich so wohlfühlst hier.
Ich schätze Deine präzisen und intensiven Texte sehr und ebenso Deinen Humor :loveshower:

Herzliche Grüsse

Kia
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