Fragen über Fragen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Fragen über Fragen

Beitragvon claudi73 » 2. Jul 2014, 12:11

Was mache ich falsch?
Im Moment läuft es an meinem Arbeitsplatz gar nicht gut.. Bin seit 20 Jahren in den Beruf und seit ein paar Monaten mach ich sowas von viele, eigentlich dumme Fehler.. das ist echt unglaublich :pfeif:
Ich nehme mir vor wenn ich arbeiten gehe heute ist es ein guter Tag, ich mach absolut alles richtig, es läuft super gut, usw..

Doch kaum bin ich daheim bekomme ich so ein schlechtes Gewissen das ich am liebsten alles was ich am Tag auf der Arbeit getan habe nochmals kontrollieren möchte.
Natürlich habe ich dann auch Fehler gemacht :x

Wann hört das bloss wieder auf.. bzw. was muss ich tun?

Könnt Ihr mir Tips geben?
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Gioia » 14. Aug 2014, 10:12

Hallo liebe Claudi73,

eben habe ich deine Frage entdeckt.
Deine Zeilen vermitteln mir den Eindruck, dass dein innerer Kritiker dir das Leben ziemlich schwer macht.

Diesen Miesmacher kenne ich sehr gut und muss mir auch immer wieder bewusst machen,
dass vom Inner Being niemals Kritik kommt und diese negativen Gefühle mich nur schwächen.

Im Workshop 40 und 41 habe ich zwei Stellen gefunden, die ich für mich sehr hilfreich finde.
Diese Workshops beziehen sich auf den Umgang mit Kindern, aber das Prinzip ist ja immer dasselbe.

Aus dem Workshop 40
Wenn wir ein Kind hätten - und das gilt eigentlich für jeden Menschen - und wir erwischten es bei etwas
Unangebrachtem, so würde wir das nicht mir Worten verstärken. Wir würden es zur Kenntnis nehmen, und uns
bewusst machen, was es ist, das wir unerwünscht finden und daraus würde eine Wunschrakete dessen
entstehen,was wir sehr wohl wünschen. Dann würden wir visualisieren, visualisieren, visualisieren..... so lange
bis wir Frieden mit unserer Vorstellung finden.

Workshop 41
Viele der Gedanken, die du denkst, werden nicht von Anfang an kraftvoll sein in ihrer Anziehungskraft, sondern
erst dann, wenn du dich lange genug darauf konzentrieren kannst, so dass sie sich vermehren werden. Und
wenn sie häufiger werden, werden sie kraftvoller. Und wenn sie häufiger werden, werden sie machtvoller
werden, so wird auch das Gefühl, das du von deinem Inner Being empfängst, sich verstärken.

Viele liebe Grüße.
Gioia
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon achim-martin » 14. Aug 2014, 15:28

Hallo,

gestern abend habe ich beim Zappen zufällig mal bei Astro TV reingeschaut....(nachdem der Kalkofe es immer wieder so wunderbar veralbert ist das sogar ganz unterhaltsam, weil man es mit seinen Augen beginnt zu sehen)
Da war gerade eine Sabine Emmerich am Schirm und was sie da sagte kam mir sehr bekannt vor:
Einen intuitiven Gedanken, den man verfolgen sollte, hat man i.d. Regel nur einmal. Oft folgen dann ein negatives Bauchgefühl, also die Ängste, welche man zumeist erlernt hat. Wenn man das bemerkt, hat man schon gewonnen, denn man kann nun seinen Fokus auf den initialen Gedanken richten...

(das negative Bauchgefühl ist nicht mit dem allgemeinen Sprichtwort des "folge dem Bauchgefühl" zu verwechseln)

lg Achim :ros:
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Gioia » 14. Aug 2014, 21:55

Hallo liebe Claudi73,

freut mich lieber Achim-Martin, dass du meinen Gedanken aufgreifst.
Das mit der Flüchtigkeit der Intuition ist sehr interessant.Ich wollte schon immer mal fragen, wie es euch damit
geht. Da werde ich mal versuchen weniger zögerlich zu sein.

Zu dem"inneren Kritiker" wollte ich noch etwas anfügen.
Beim "Über-Ich"- Googeln stieß ich auf folgende Erklärung:
Das Über-Ich kann im Freud'schen Strukturmodell der Psyche vereinfacht als die moralische Instanz oder auch als das Gewissen angesehen werden. Es wird in der frühen Kindheit (bis zum 6. Lebensjahr) gebildet und enthält die (moralischen) Normen und verinnerlichten Wertvorstellungen der kulturellen Umgebung, in der das Individuum aufwächst.

Wer sich noch weiter damit beschäftigen möchte:
Beim Googeln von "Theorie der Ich-Zustände" kommt man auf eine Seite mit einer Auflistung der Stärken und
Schwächen des Eltern-Ichs, des Erwachsenen-Ichs und des Kind-Ichs wie sie in der Transaktionsanalyse gesehen werden. (Etwas weiter unten auf der Seite.)

Mich bestärkt es, wenn ich sehe,dass andere Schulen ähnliche Sichtweisen haben. Mit einem großen Unterschied!
In dieser oben genannten Auflistung haben alle Ich-Zustände Vor- und Nachteile.
Wobei das InnerBeing in der Abraham-Hicks-Lehre einfach bedingungslose Liebe ist.

Gute Nacht ihr Lieben. Schön, dass es diese Lehre gibt. Schön, dass es euch gibt.
Gioia
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon lawofattraction » 15. Aug 2014, 07:03




Hallo dear All,

Intuition ist eine spontane Eingebung, ein blitzartiger Gedanke mit einem Impuls, der aus dem Kontakt mit der Quelle entsteht. Man mag das nennen, wie sich das für jeden am besten anfühlt - Bauchgefühl, Eingebung, Verbindung zum Hohen Selbst, zum Inner Being oder auch anders.

Negativ-intuitive Gedanken gibt es daher nicht, genau so wenig, wie die Quelle negative Gedanken oder Gefühle in Form von Warnungen schickt. Die Quelle schickt ohnehin nichts, bietet nie etwas ungefragt an, sondern hält konstant in jedem Moment das Bild der Vollkommenheit des Ganzen aufrecht. Es ist daher immer unsere Bereitschaft des Kontaktes, die die Verbindung herstellt.

Jeder intuitive Gedanke ist positiv. Er weist einen Weg, den Weg des geringsten Widerstandes und des höchstmöglichen Wohlgefühls in jeder Angelegenheit. Hat also jemand eine intuitive Eingebung, zum Beispiel in Bezug auf Menschen und ein gemeinsames Projekt, so sagt das negative Bauchgefühl nicht "tu das nicht" "unternimm mit diesen Menschen nichts", sondern ist vielmehr ein Hinweis, dass der Wohlfühl-Weg woanders ist.

In einem der letzten Workshops wird genau das im Zusammenhang mit Esthers viel-zitierter Liebe zum Autofahren thematisiert. Die Quelle kennt die Intentionen eines jeden anderen Menschen, und Esther richtet sich intuitiv in ihrer Fahrweise nach dem Wissen aus dieser engen zugelassenen Verbindung mit der Quelle, bremst und beschleunigt, wechselt die Fahrbahn oder nimmt auch mal eine ungeplante Ausfahrt, weil sie am Puls dessen ist, was für sie glückliches und sicheres Autofahren bedeutet.

Ein intuitiver Gedanke übrigens ist ein Spontangedanke, dem es in dem Moment zu folgen gilt. Sowie er überdacht wird, in die Mühle des kognitiven Denkens kommt, wird er befrachtet mit allen möglichen Erfahrungen und Einschränkungen bis hin zu Ängsten und hat dann leider als Leitgedanke keinen Sinn mehr.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon Gioia » 15. Aug 2014, 09:02

Hallo liebe Loa,

vielen herzlichen Dank für dein schnelles Eingehen auf die Frage zur Intuition.
Nun weiß ich, auf was ich achten muss. Als ich den,von dir erwähnten Workshop,hörte,habe ich noch keine Lehre daraus gezogen.Ich erinnere mich, dass mir zwar durch den Kopf ging, dass ich, wenn ich beim Autofahren so spontan wie Esther reagiere,mein Kritiker mich sofort vor Leichtsinn warnt.
Jetzt ist die Aussage bei mir angekommen
Allerdings kommt ein leiser Einwand.Ich erinnere mich, dass Esther einmal zu einem Hotseater
sagte, man solle bei einer Intuition nicht sofort in Aktion gehen, sondern sich diesen Gedanken erst mal
entwickeln lassen. Aber sicher ist dann sehr wichtig, dass man dabei in Alignment bleibt.
Ich freue mich auf die nächste Gelegenheit zum Üben.

Herzlichst
Gioia
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon labelle » 15. Aug 2014, 09:55

Hallo liebe LOA,

bei mir kam gerade eine Frage auf, was ist mit den Vorahnungen etwas nicht zu tun?
bestimmte Eingebungen?

Hat es dann auch nur damit zu tun, das die Innere Quelle sagt,
wenn Du das machst, gehst Du von dem Weg des Wohlgefühls weg?

Liebe Grüße
labelle
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Re: Fragen über Fragen

Beitragvon lawofattraction » 15. Aug 2014, 14:30




Hallo Labelle,

alles in und um uns herum ist Schwingung, und jeder von uns hat auf irgendeine Art und Weise die Fähigkeit Energie durch die verschiedenen Kanäle unserer physischen Sinne zu "lesen". Das tun wir den ganzen Tag, denn alles, was wir durch unsere Sinne interpretieren, ist Schwingung. Intuition bedeutet, dass wir mit etwas so sehr in Ausrichtung gekommen sind, dass wir in der Lage sind, die Schwingung in etwas für uns Bedeutungsvolles zu übersetzen.

Jeder, der Energie lesen kann, kann auch zukünftige Wahrscheinlichkeiten verstehen, da unsere Zukunft bestimmt ist von den Gedanken, die wir denken und die wir gedacht haben. Weil wir aber unsere Art zu denken verändern können, verändern wir auch ständig unsere Zukunft.

Eine Vorahnung, die Katastrophenszenarien zum Inhalt hat oder von Ängsten begleitet ist, kann natürlich nicht aus dem Alignment und ergo der Verbundenheit mit der Quelle kommen. Die Quelle hält immer nur die beste Version von Allem. Vorahnungen sind dann vielmehr die Interpretation eines Gefühls, und zwar basierend auf vergangenen unangenehmen Ereignissen und Erfahrungen. Es kommt also immer grundlegend darauf an, welche Gedanken wir zu irgendwelchen Themen denken. Die Vorahnung entspricht dann ihrem Inhalt nach unserer momentanen Schwingung.

Lieben Gruss
Loa



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