Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Lumina » 9. Jul 2013, 20:46

Huhu! :lieb:

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, ich habe eine Frage, die ich am liebsten Abraham direkt stellen würde in einem Workshop, aber vielleicht fällt euch ja auch etwas dazu ein:
Also, damit sich unsere Wünsche verwirklichen, müssen wir in Schwingungsharmonie mit ihnen sein, mit anderen Worten: Wenn wir uns so fühlen, als wäre der Wunsch bereits erfüllt, muss er sich verwirklichen. (Richtig soweit?)
Was ich jetzt herausgefunden habe, im Zuge meiner speziellen Grid-Übung, die ich letztens auch hier im Forum präsentiert habe, ist, dass sich meine Wünsche, insbesondere mein mächtigster Wunsch gar nicht so anfühlen wie das, was ich als "Alignment" oder "im Vortex sein" beschreiben würde. Ich meine damit nicht, dass ich es nicht zulasse und er sich deswegen schlechter anfühlt als der Vortex, sondern, das Gefühl, was ich wirklich habe, wenn ich es mir in allen Details real vorstelle ist eigentlich kein Gefühl von "Power", es hat zwar schon mit Liebe zu tun, aber es ist, als wäre es mir lieber, einen Teil der Macht über mich, jemand anderem zu überlassen.
Das Komische ist, selbst wenn ich in den Vortex gehe und mich wirklich göttlich fühle, will ich mehr von diesem speziellen Gefühl, für das ich noch nicht wirklich ein gutes Wort gefunden habe. Ich will meine Energie praktisch unbedingt dorthin lenken.
Als ich mir eines Tages ein sehr stabiles Grid aus genau diesem Gefühl gebaut hatte, hat sich mein Wunsch wirklich schwingungsmäßig verwirklicht, das heißt, es ist etwas passiert, dass in mir genau dieses Gefühl ausgelöst hat und zwar intensiver als je zuvor, weil es eine reale Manifestation war! Und DANN als ich den Zusammenhang gedanklich herstellte zwischen meinem selbst erschaffenen Grid und dieser wunderbaren Manifestation, da hat mich auf einmal eine Freude jenseits meiner bisherigen Vorstellungskraft erfüllt! Dann habe ich mich wirklich auf einmal mächtig, unbesiegbar, geliebt und so wertvoll gefühlt und alles auf einmal. Es war vergleichbar mit dem Hochgefühl, dass ich oft habe, wenn ich mich von Abraham mitreißen lasse, aber irgendwie noch intensiver, denn es fühlte sich an wie "Wissen", während ich bei Abraham wahrscheinlich doch nur bis zum "Glauben" komme.
An diesem Abend hat mich meine Mutter angerufen und gefragt, wie mein Tag war und ich sagte ihr: "Das war einer der schönsten Tage in meinem Leben!" Und sie: "WAAAAS?" :kgrhl:
Was wirklich auch so wunderbar daran war, ist, dass mein Wunsch eigentlich vorrausgestzt hat, dass erst dieses und das passieren muss und dann noch dieses Schwere und das Unmögliche und wenn das alles arrangiert ist, dann kann endlich dies passieren und DANN werde ich mich großartig fühlen. Und es war eine fantastische Abkürzung, die das Universum da in meinem Fall ggefunden hat! NICHTS von den langwierigen Prozessen war nötig, um mich genau da hinzuführen wo ich sein will.
Lange Rede kurzer Sinn, hier kommt endlich meine FRAGE: Wie kommt es nur, dass ich mich so sehr nach einem Gefühl sehne, das vielleicht gar nicht am oberen Ende der emotionalen Leitskala liegt?? Ich dachte, es geht darum, in Alignment mit der Quelle zu sein, aber ist die nicht eher bei dem machtvollen Powergefühl? Ich könnte mir natürlich auch so ein Wertvoll-Liebe-Power-Freude-Grid bauen, aber irgendwie will ich immer lieber dieses andere Gefühl haben.

Danke an alle, die allein diesen ganzen Roman gelesen haben, ich freue mich über jegliche Antworten, Anmerkungen und Überlegungen dazu! :stimmt:

Liebe Grüße,
Lumina
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon aurika » 13. Jul 2013, 21:31

Lumina hat geschrieben:... das Gefühl, was ich wirklich habe, wenn ich es mir in allen Details real vorstelle ist eigentlich kein Gefühl von "Power", es hat zwar schon mit Liebe zu tun, aber es ist, als wäre es mir lieber, einen Teil der Macht über mich, jemand anderem zu überlassen.
...

Liebe Lumina,
was genau meinst du damit "einen Teil der Macht über mich jemand anderem zu überlassen"? Wer soll das denn in deinen Augen sein?

Ansonsten kamen mir als erste Gedanken, dass Abraham selbst sagen, dass es egal ist, welche Worte wir zu den Gefühlen finden, es ginge um die Gefühle selbst. Ich selbst empfinde das "im Vortex sein" immer wieder als unterschiedlich, da gibt es kein "nur so fühlt es sich an". Das ist auch eine Art Gefühlscocktail, der immer wieder ein bißchen anders gemischt ist und den ich trotz Wiederholung immer wieder ein wenig anders wahrnehme.

Aber im Grunde habe ich es so verstanden, dass es bei deinen Überlegungen um die Gefühle der gewünschten Manifestationen geht und da gibt es doch eine ganze Vielfalt an positiven Gefühlen. Ich finde es jedenfalls immer wieder schön und überraschend, welch neue Gefühle man entwickeln kann. Mit den Vorstellungen, Imaginationen werden Gefühle hervorgerufen und immer weiter verfeinert.
Krampfhaft aber ein Gefühl erzeugen funktioniert in meinen Augen nicht und wenn man sich nach etwas sehnt, fühlt sich das für mich aber auch nicht gut an. Vielleicht "sehnst" du dich nach diesem Gefühl, weil es für dich einfach neu war. Aber ich kann dich verstehen, ich hatte bisher in meinem Leben erst ZWEI Mal ein derart unglaublich wundervolles Gefühl, welche sich aber unterschieden. Nur beide Male war es sooo wunderbar, dass ich da auch jedes Mal dachte, hach wie schön wäre es doch, das wieder so zu fühlen. Ich lass mich überraschen ....... :gvibes:
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Maria » 14. Jul 2013, 10:28

Liebe Lumina,

jedes Gefühl, dass sich besser anfühlt als das was Du gerade fühlst ist gut, weil es Dir offensichtlich Erleichterung verschafft und damit anzeigt, dass Du Dich auf dem richtigen Weg befindest.

Wer einen zu großen Gefühlssprung nach oben anstrebt, wird sich wahrscheinlich gleich schlechter fühlen, weil er in dem Moment die Abwesenheit des schönen Gefühls fokusiert.

Du hast also intuitiv richtig erkannt, dass es Dir gut tut, diese Zwischenstufe auf Deiner Leiter der Gefühlskala zu benutzen. Du hast erfahren, dass die noch besseren Gefühle ganz automatisch erscheinen, wenn Du Dir Zeit lässt und dieses andere Gefühl wertschätzt.

Ist also alles in bester Ordnung und übrigens eine gute Idee.

Ich habe nämlich festgestellt, dass ich sehr oft zwischen Pessimismus (oder sogar Ungeduld) und Hoffnung hin und her pendele im Laufe des Tages. Es ist eine gute Idee für mich auf Optimismus ab zu zielen und das werde ich jetzt öfter versuchen anstatt mich über meine scheinbar eingeschränkte Gefühlsbandbreite zu wundern.

Vielen Dank und einen schönen Sonntag wünsche ich Euch allen. :gvibes:

Herzliche Grüße

Maria
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Viereichen » 14. Jul 2013, 12:22

Zunächst mal danke Lumina!

Ich konnte doch viel in deinen Zeilen finden, was in mir eine Menge Resonanz hervorbringt.

Lumina hat geschrieben:Ich dachte, es geht darum, in Alignment mit der Quelle zu sein, aber ist die nicht eher bei dem machtvollen Powergefühl


Im Vortex zu sein, hat sicherlich immer mit einem Gefühl von Kraft zu tun. Denn was ist ein Wirbel anderes als ein (sinnlich-wahrnehmbarer) Ausdruck von Kraft und Energie. Ich kenne diesen Wunsch, möglichst immer und viel Dinge mit Power angehen zu können. Erst gestern Abend ist mir das (körperlich) Gelungen, als ich bei einem 21 Kilometer Laufwettbewerb den dritten Platz in meiner Altersklasse belegen konnte. Ohne das in Aussicht gestellt zu haben, (ich hatte mir zuvor nur einen schönen, harmonischen, energiegeladenen Lauf - ohne Ambitionen auf einen Podestplatz - gewünscht), ist es einfach gut gelaufen. Ich hatte mich insgesamt gut gefühlt und mich schon in´s Zeug gelegt; Ehrgeiz mein Bestes zu geben ist immer dabei, wenn ich mich in einem Wettbewerb messe. Somit ist das für mich letztlich schwer zu erklären, da ich auch schon ganz andere Laufsituationen erlebte, in denen es nicht so gut lief. Vielleicht habe ich manchmal einen Überehrgeiz, den hatte ich Gestern mit Sicherheit nicht.

Ich habe dieses für mich aktuelle Erlebnis hier eingefügt, weil ich auch in deinem Beitrag, liebe Lumina, durchschimmernd einen starken Ehrgeiz erkenne. Evtl. mehr an den kleinen Ecken, Rändern und Nebensätzen deines "Romans" heraus zu spüren. (Meine Assoziation zu Roman: Das ist für mich was Laaaangatmiges, dein Beitrag ist das für mich nicht.)
Beispiel zu meiner Ehrgeizentdeckung:
Lumina hat geschrieben:Ich will meine Energie praktisch unbedingt dorthin lenken.

Ein Wunsch der sich verwirklichen soll, der ist ja schon sinnvollerweise in einen mächtigen Kokon Gefühlsenergie von der Art: "Aber klar doch, will ich das!!" gepackt. Nur, was ist - und wo fängt - Überehrgeiz an?
Die Antwort will mir gar nicht so leicht in die Tastatur. Ich glaube, die Übergänge sind fein - und empfindlich.

Maria hat das in meinen Augen schön ausgedrückt:
Maria hat geschrieben:Wer einen zu großen Gefühlssprung nach oben anstrebt, wird sich wahrscheinlich gleich schlechter fühlen, weil er in dem Moment die Abwesenheit des schönen Gefühls fokusiert.


Mir kommt da gleich eine Assoziation hoch, die ich schon vor einer Weile hatte. Der Zwischenraum der Zeit (bis zur Wunscherfüllung) ist ein großes Geschenk, ein Segen. Denn das Vakuum der noch nicht manifestierten Wunscherfüllung gebiert ja die Gelassenheit. Ein Zwischenraum der Gelassenheit bringt (wenn gelungen) ja eine Menge Vertrauensgefühl. Es ist alles gut - und es wird alles gut. Mit oder ohne Wunscherfüllung. Außerdem braucht ich den Rahmen der Energielosigkeit im Sinne des Nichtstuns. Heute, ein Tag nach dem Lauf zum Beispiel. Mein Körper braucht das.

Heute werde ich nichtstun;
und danach ausruhen.


Auch ich wünsche Euch allen
einen schönen Sonntag.
Viereichen
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon lawofattraction » 14. Jul 2013, 12:56

Viereichen hat geschrieben:
Lumina hat geschrieben:Ich dachte, es geht darum, in Alignment mit der Quelle zu sein, aber ist die nicht eher bei dem machtvollen Powergefühl


Im Vortex zu sein, hat sicherlich immer mit einem Gefühl von Kraft zu tun. Denn was ist ein Wirbel anderes als ein (sinnlich-wahrnehmbarer) Ausdruck von Kraft und Energie.


Hallo Viereichen und Lumina, Ihr Lieben,

wenngleich auch der Vortex oder das ITV-Gefühl individuell und subjektiv für jeden etwas anderes bedeuten, scheint mir diese Analogie sehr weitflächig interpretiert zu werden und auch vielfach nicht ganz so, wie Abraham das rüber bringen. Wer ständig einen Vortex als Power- und Machtgefühl sucht, wird sich die ganzen Vortex-Momente der Zärtlichkeit, der stillen Kontemplation, der wunschlosen Ruhe versagen.

Ein Baby im Arm halten, eine Katze oder den Hund zu streicheln, einen Sonnenuntergang anschauen, die Zartheit spüren, eine Blume zu betrachten, das Gefühl warmen Wassers um die Füsse und die Sonne auf der Haut, während man am Strand döst, die glückliche Zufriedenheit nach einem exquisiten Essen oder die wunschlose "Sattheit" nach einem Liebesakt - das alles hat mit Macht- und Powergefühlen nichts zu tun, ist aber definitiv ein im-Vortex-Verweilen, das genau so oder noch erfüllender sein kann als diese machtvollen Gefühle der Kraft und Macht und des Zustandebringens.

Bei Abraham ist der Vortex auch weniger als Kraft thematisiert, sondern vielmehr als nicht-endender Energiestrom, der ständig in Bewegung ist.

Viereichen hat geschrieben:Ehrgeiz mein Bestes zu geben ist immer dabei, wenn ich mich in einem Wettbewerb messe. ... Vielleicht habe ich manchmal einen Überehrgeiz, den hatte ich Gestern mit Sicherheit nicht. ... Nur, was ist - und wo fängt - Überehrgeiz an?


Wenn Absichten und Wünsche auf Ehrgeiz basieren, haben sie bereits eine Periode der gedanklichen Verarbeitung erfahren und basieren weniger auf Inspiration als auf Motivation. Ehrgeiz impliziert Konkurrenzdenken und die Suche nach Ehre, Anerkennung, Ansehen, Macht und Ruhm. Im Prinzip diametral dem entgegen gesetzt, was Abraham uns lehren - nämlich unser Wohlgefühl anzustreben, das wir jedoch niemals durch Aussenreferenz erreichen können.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Lumina » 14. Jul 2013, 20:39

Vielen Dank für eure tollen Antworten, :lieb:
ich gehe am besten der Reihe nach darauf ein.

Liebe aurika,
also was ich mit dem Satz meine, indem ich sage, dass ich meine Macht gerne abgebe, ist z.B. in einer Beziehung, wenn ich lieber dem anderen Part alle Entscheidungen überlasse und mich selber fallen lasse. Ich will jetzt nicht "unterordnen" sagen, aber es ist so etwas in der Richtung.
"Gefühlscocktail" ist genau das richtige Wort, für das, was sich hinter jedem Wunsch verbirgt. Z.B. war der Wunsch nach Geld oder mehr Geld eigentlich selten dominant bei mir, es gab irgendwie immer Wichtigeres. Aber wenn ich mich selbst als sehr reich vorstelle, dann habe ich einen Gefühlscocktail mit Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit. Die würde ich sofort als Vortexgefühle einordnen, aber es ist nicht so ein gefühlsmäßioger Höhenflug, wie wenn ich einer "Rampage of Appreciation" von Abraham intensiv lausche.
Aber Abraham sagt so oft, dass die Quelle schwingungsmäßig zu allem geworden ist, was wir uns wünschen und dieses EINE Signal aussendet, das heißt aber doch, dass es ein ganz bestimmtes Gefühl sein muss, oder nicht? Oder kann die Quelle alles gleichzeitig fühlen?

Liebe Maria,
ich glaube nicht, dass dieses Gefühl, was ich beschrieben habe, nur eine Zwischenstufe zum Vortex ist, da ich selbst wenn ich wirklich in Hochstimmung bin, immernoch dieses Gefühl am meisten mag von allen Gefühlsnuancen. (Sich danach sehnen war nicht das richtige Wort). Es ist natürlich richtig, dass man am besten nicht zu große Sprünge macht, aber man markt es ja sofort gefühlsmäßig, wenn der Sprung zu groß war. Ich rede hier wirklich ausschließlich von positiven Gefühlen. Wenn ich die Grid-Übung mache, lasse ich vorher immer alles gehen, was in mir aktiv ist und mache eine Art kurze Meditation-Geistentleerung, sodass ich mich wirlich völlig auf das Gefühl konzentrieren kann, das ich anstrebe (und es ist sehr einfach auf diese Weise).

Liebe Viereichen,
den Satz mit "ich möchte meine Energie dorthin lenken" habe ich SO nicht gemeint. Es geht mir hier nicht um einen speziellen Wunsch, den ich verwirklichen will (es ist immer kontraproduktiv, sich auf solche Details zu fokussieren), sondern wirklich die Gefühlsessenz des Wunsches zu finden, sodass das Universum auf diese Schwingung antwortet. Der einzige Ehrgeiz, den ich habe, ist es, mich glücklich zu fühlen und dann zu schauen, was dem Universum einfällt, um das Gefühl in mir zu reproduzieren und zu erwarten, dass gute Dinge zu mir kommen. Und ich glaube auch, dass uns Abraham genau dazu bringen will. Und es hat ja auch schon so gut funktioniert für mich, weil ich eben nicht an den Details festgehalten habe, sondern offen war für jeden Weg, den das Universum findet, um das Gefühl in mir zu reproduzieren.

Liebe Loa,
mein Gott, du hast ein solches Level an Weisheit erreicht, dass es mich jedes Mal ganz aus der Fassung bringt. :shock:
Ohne die Antworten der anderen herabsetzen zu wollen, finde ich, dass du meine Frage am besten beantwortet hast. Diese zarten, sanften Gefühle müssen auch Teil des Vortex sein, das sehe ich ein. Meiner Erfahrung nach, ist das Gefühl an der "Spitze des Vortex" aber wirklich so, dass man gar nicht mehr unterscheiden kann, ob es Liebe, Wertschätzung, Wissen oder Macht oder Freude ist, es ist irgendwie alles auf einmal. Ich merke es meistens daran, dass mir die Tränen kommen, egal ob ich mich so sehr freue, ob ich etwas so liebe und wertschätze wie es ist, oder ob mir der Wert von mir selbst oder jemandem bewusst wird. Abraham sagt ja auch, dass die Gefühle ein Indikator dafür sind, wieviel Quellenenergie wir in jedem Moment zulassen bzw. inwieweit unser momentaner Gedanke in Harmonie zu den Gedanken unserer größeren Perspektive steht. Das heißt aber auch: wenn wir wirklich völlig im Einklang mit der größeren Perspektive stehen, muss es DAS das beste Gefühl aller Zeiten sein und alles andere trägt etwas Widerstand in sich, oder nicht?

Liebe Grüße, :lieb:
Lumina
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Beautiful Mind » 14. Jul 2013, 21:53

Guten Abend, Lumina,

Lumina hat geschrieben:sondern, das Gefühl, was ich wirklich habe, wenn ich es mir in allen Details real vorstelle ist eigentlich kein Gefühl von "Power", es hat zwar schon mit Liebe zu tun, aber es ist, als wäre es mir lieber, einen Teil der Macht über mich, jemand anderem zu überlassen.


das klingt für mich nach einem Gefühl von "sich fallen lassen" oder absolutem Vertrauen. Also, eigentlich genau richtig, um Widerstand loszulassen. Wenn du einen Wunsch hast, dir die Gefühle dazu vorstellst und dann darauf vertraust, dass das Universum alles passend konstruiert, heißt das doch, dass du die Macht in dem Fall abgibst. Eigentlich sind wir ja absolut eigenmächtig, aber, so wie du es beschreibst, könnte das Gefühl, das du so liebst, das Gefühl von Vertrauen sein. Ich glaube, dann bist genau auf dem richtigen Weg.


lawofattraction hat geschrieben:Ein Baby im Arm halten, eine Katze oder den Hund zu streicheln, einen Sonnenuntergang anschauen, die Zartheit spüren, eine Blume zu betrachten, das Gefühl warmen Wassers um die Füsse und die Sonne auf der Haut, während man am Strand döst, die glückliche Zufriedenheit nach einem exquisiten Essen oder die wunschlose "Sattheit" nach einem Liebesakt - das alles hat mit Macht- und Powergefühlen nichts zu tun, ist aber definitiv ein im-Vortex-Verweilen, das genau so oder noch erfüllender sein kann als diese machtvollen Gefühle der Kraft und Macht und des Zustandebringens.


Loa, :kniefall: :gvibes: du beschreibst perfekt mein Verständnis vom Vortex, ich hätte es nur selbst nicht so gut erklären können. Im Einklang mit mir selbst, mit der Quelle sein, das ist für mich ein sanftes Gefühl, wohlig, warm, alles ist gut, entspannt, leicht, lächelnd...

Obwohl Ausgelassenheit, Leidenschaft, das Gefühl von Kraft und Stärke sicher auch dazu gehören, aber bei den sanften Gefühlen bin ich noch näher bei mir und dem Herzschlag der Quelle.

Schönen Abend allerseits,

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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon lawofattraction » 15. Jul 2013, 07:32

Lumina hat geschrieben:Das heißt aber auch: wenn wir wirklich völlig im Einklang mit der größeren Perspektive stehen, muss es DAS das beste Gefühl aller Zeiten sein und alles andere trägt etwas Widerstand in sich, oder nicht?


Hallo Lumina,

das glaube ich eher nicht. Grundsätzlich ist es sehr schwer, Gefühle zu vergleichen oder andere Menschen verstehen zu machen, was wir empfinden. Wie will man eine Gefühlsintensität vergleichen, wenn es keine objektive Skala gibt, die sie misst? Was für den einen überwältigend und gross ist, mag für jemand anders etwas ganz normales sein. Nicht zuletzt hängt es auch davon ab, wie intensiv wir es eingeübt haben, uns immer wieder in die oberen Gefühlsregionen der EGS zu begeben.

Für jemanden, der oft in Depression verharrt, ist ein kleiner Ausflug in Zufriedenheit wohl ein viel eindrucksvollerer Gefühlszustand als für jemanden, der sich oft dort aufhält. Wir meinen zwar, Emotionen in der gleichen Weise zu interpretieren, das ist aber bei weitem nicht so. Daher verwundert es mich auch nicht, dass es für Dich so schwer ist, Dich verstanden zu fühlen.

Lumina hat geschrieben:Aber wenn ich mich selbst als sehr reich vorstelle, dann habe ich einen Gefühlscocktail mit Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit. Die würde ich sofort als Vortexgefühle einordnen ...


Jeder unserer Wünsche hat einen Wunsch hinter dem Wunsch. Es ist nicht der Haufen Blech, der auf unserer Auffahrt steht, den wir wollen, sondern das Gefühl, das uns der Besitz des Autos bringen soll: Freiheit der schnellen Bewegung, vielleicht auch Prestige und Selbstaufwertung - das mag individuell ganz verschieden sein. Auch den Partner wünschen wir, weil wir mit dem Zusammensein mit einem Menschen Gefühle zuschreiben - von Zuwendung über Liebe und Geborgenheit bis hin zu finanzieller Sicherheit oder auch Prestige und gesellschaftlichem Ansehen. Da kann auch eine ganze Bandbreite vorhanden sein, die bei jedem Menschen in Details anders gelagert ist. Vortex-Gefühle sind sie aber durchaus nicht immer.

Ich denke, Du meinst "im Vortex sein" muss dieses ultimative Hochgefühl sein, das kein anderer Zustand erreichen kann. Ich kann natürlich nur von meiner Erfahrung und meinem Verständnis ausgehen. Ich denke, wir bekommen glimpses - kleine sekundenweise Ausschnitte - von diesem unbeschreiblichen Gefühl, von dem Abraham sagen, dass wir es dann erleben, wenn wir ins Nicht-Physische hinüber gehen. Ich selbst habe es erfahren und kann eine Sucht danach gut nachvollziehen - dieses Gefühl, die Welt zu umarmen und von der Welt umarmt zu werden, dieser absolute Einklang des Innen mit dem Aussen, dieses Erkennen, dass nur Schönheit existiert, das das Erleben kurz in ein Meer der Wohlgefühl-Extase taucht.

Es gibt aber, wie oben beschrieben, sehr viele Vortex-Zustände. Nicht alle lassen den Gefühls-Erdboden erbeben. Eine kleine gemütliche Kaffeepause oder eine Tüte Gummibärchen kann Vortex sein, auch ein ruhiges Gespräch mit einer Freundin über ein Alltagsthema ist das. Und das mag nicht das überwältigende Gefühl sein, hat aber Wärme oder Zufriedenheit und findet im Zustand von Wohlbefinden statt. Da wir in jedem Moment immer nur auf einem Disk sein können, kann es gar nichts anderes sein als ein Vortex-Zustand. Widerstand trägt der in dem Moment nicht in sich bzw. würde eingebrachter Widerstand uns aus dem Vortex-Zustand heraus holen.

Lumina hat geschrieben:Aber Abraham sagt so oft, dass die Quelle schwingungsmäßig zu allem geworden ist, was wir uns wünschen und dieses EINE Signal aussendet, das heißt aber doch, dass es ein ganz bestimmtes Gefühl sein muss, oder nicht? Oder kann die Quelle alles gleichzeitig fühlen?


Das Signal der Quelle ist immer Liebe und immense Wertschätzung für uns Menschen und Stolz auf unsere Bereitschaft, hier in dieser Zeit-Raum-Realität Contrast zu erleben und auszusortieren - das ist das unveränderte Signal, das sie aussendet. Entscheidend ist aber, ob und wie es von uns angenommen wird. Wir können es in einer ganzen Bandbreite von vollumfänglich bis ein bisschen oder auch gar nicht annehmen, das heisst aber nicht, dass sich das Signal verändert hat. Stell Dir es vor wie ein Radio. Wenn Du einen Sender unsauber eingestellt hast = Widerstand = bekommst Du kein klares Klangbild oder verlierst den Sender vollkommen; das heisst aber nicht, dass er nicht weiter ausstrahlt und nach Justieren = kein Widerstand = nicht sauber rüber kommen kann.

Lumina hat geschrieben:Der einzige Ehrgeiz, den ich habe, ist es, mich glücklich zu fühlen und dann zu schauen, was dem Universum einfällt, um das Gefühl in mir zu reproduzieren und zu erwarten, dass gute Dinge zu mir kommen.


Vielleicht solltest Du hier nochmals nachschauen. Das Universum sendet, wie oben beschrieben, das Signal unverändert stark 24/7 aus. Wie stark Du es empfindest, liegt nur an Dir und hängt davon ab, ob Du immer wieder den Zustand des Wohlgefühls suchst - das ist ein aktives Tun, Beobachten der Gefühle und Lenken der Gedanken in eine Richtung, die Dir den verschaffen kann. Das ist es, was Abraham den freien Willen nennen, die Wahl glücklich oder unglücklich zu sein, die Wahl unserer Gedanken, die uns gute oder ungute Gefühle bescheren. Und je nach Gefühlszustand ist uns das Signal in variabler Stärke zugänglich.

Alles, was Du jemals gewünscht hast, ist im Vortex vorhanden. Ob es Dir zugänglich ist und in welchem Masse, liegt einzig alleine an Dir und Deinem Alignment oder Widerstand, den Du Deinen Wünschen entgegenbringst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Viereichen » 15. Jul 2013, 13:16

Hallo Loa, Lumina und alle Anderen,


Ja Loa: Ich gehe in mich und stelle fest; ja es stimmt. Das Wort Ehrgeiz ist starker Tobak und Wettbewerbsdenken grundsätzlich nach außen gerichtet. Denn schließlich entsteht ja so etwas wie Erfolg nur im Vergleich. Vergleich mit anderen Mitbewerbern einer Sache, Angelegenheit oder was auch immer...

Abraham sprechen da tatsächlich eine völlig andere Sprache.
Ich werde das umformulieren.
Eine neue Formulierung dafür finden. Es wird mir dann egal sein, was für ein ranking, was für ein Platz dabei herauskommt. Jemand wird möglicherweise schreiben, warum nimmst du dann überhaupt an einem Wettbewerb teil? Vielleicht wegen dem schönen Gefühl, den ich bei Bewegung habe. Unausgesprochen (denn wer spricht schon viel bei einem Laufwettbewerb) einfach mit den anderen Körpern schwingen. Das kann ich nicht erklären. Irgendwie ist das wie eine Art Tanz für mich. Ich habe schon oft erlebt, dass ich das Laufen selber da gar nicht mehr als Anstrengung spüre. Ein Tanz mit einfachen, monotonen Bewegungen in einer gemeinsamen Richtung....Wer das so nicht erfahren kann, dem werden das vielleicht Fremdworte bleiben. Ich weiß nicht.

Lumina hat geschrieben:Das heißt aber auch: wenn wir wirklich völlig im Einklang mit der größeren Perspektive stehen, muss es DAS das beste Gefühl aller Zeiten sein und alles andere trägt etwas Widerstand in sich, oder nicht?


Ja, so ist es.

Einen schönen Sonnenmontag,
Viereichen.
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon lawofattraction » 16. Jul 2013, 07:48




Hallo Viereichen,

ich höre immer gerne noch mal nach, lese noch ein weiteres Mal, da ich weiss, wie sehr unsere Gedanken uns beeinflussen und unser Leben gestalten - klare ebenso wie die unklaren. Daher bin ich auch über diesen Ausspruch gestolpert:

Viereichen hat geschrieben:Denn schließlich entsteht ja so etwas wie Erfolg nur im Vergleich.


Ich sehe das anders. Wenn ich inspiriert bin etwas zu tun, dann folge ich dieser Inspiration, egal, was um mich herum geschieht. Wobei ich echte Inspiration meine, nicht Motivation. Ich begebe mich dann in die Sache herein, weil ich vom ersten Gedankenblitz an Freude fühle bei der Idee, diesen Initialgedanken in die Tat umzusetzen und seine Entwicklung und meine Ergebnisse zu sehen.

Ein Vergleich mit anderen kommt vielleicht später - wenn überhaupt. Eigentlich beschreibst Du ja genau das als den Motor Deiner Teilnahme an dem Lauf - die Freude.

Ein Wettbewerb wird dieser Lauf übrigens erst dann, wenn Du ihn durch Vergleich Deiner Leistung mit anderen Teilnehmern dazu machst. Durch das Messen mit anderen Leistungen geht meist aber die Freude daran verloren - wenn man nicht gerade als Sieger hervor gegangen ist. Weil das Mass der Freude oft in gewisser Weise gleichgesetzt wird mit etwas Erreichtem.

Ich erinnerte mich gerade an meine Schulzeit. Jedes Prüfungsergebnis wurde mit dem anderer abgeglichen, verglichen und aufgrund dieses Vergleichs beurteilt. Konnte man zu dem Zeitpunkt etwas Besseres geben? Natürlich nicht, es war das Beste zu diesem Zeitpunkt - wäre Besseres möglich gewesen, hätte man es auch gezeigt.

Statt diesen momentanen Standpunkt anzuerkennen und sich darüber zu freuen, wird die Leistung dadurch geschmälert, dass man andere als Massstab für die eigene Leistung nimmt. Wir brauchen keine anderen, um die Messlatte anzulegen und festzustellen, wo wir stehen.

Genauso wenig wie wir andere brauchen, um festzustellen, wo wir uns auf der EGS bewegen und wie viel Freude wir im Leben empfinden. Ich bin, wo ich bin, und wo ich bin, ist richtig.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Viereichen » 16. Jul 2013, 09:09

Hallo liebe Loa,

ja - ich stimme dir uneingeschränkt zu.

Und es ist auch so, dass ich - bevor ich deinen vorigen Beitrag gelesen habe - bereits selber beim nochmaligen Durchlesen meines eigenen Beitrags über den von dir zitierten Punkt mit dem vergleichenden Erfolg gestolpert bin.
Nun, ich übe mich gerade darin ein, sanft und großzügig mit mir umzugehen. Ich darf stolpern, jederzeit....und wahrscheinlich werde ich noch eine Menge durch die Gegend stolpern, so wie ich gestern beim Salsa-Tanzkurs auch nicht gleich jeden Tritt gefunden habe.


Dein kleines Erinnerungs-Flashback an die Schulzeit löst auch in mir Erinnerungen aus. Doch schön, wie du das einbettest. So mag ich das auch sehen. Es ist ja schließlich alles eine Blaupause, auch die alte Obsession, in sich und um sich ständig alles zu scannen und vergleichend zu bewerten, für das Neue.


Lieben Gruß
Viereichen
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Lumina » 19. Jul 2013, 01:54

Hallo Beautiful Mind, Loa und Viereichen!

@Beautiful Mind:
So habe ich das noch gar nicht betrachtet, du hast ja völlig Recht! Wenn ich meine "Macht" freiwillig abgebe, tue ich das ja aus einem Gefühl des Vertrauens heraus. Du hast mir sehr geholfen, danke! Jetzt werden meine Grids noch besser "flutschen" :kgrhl: :loveshower:

@Loa:
Ich möchte auf zwei Punkte in deinen -wieder mal unglaublich weisen- :kniefall: Worten nochmal genauer eingehen, ansonsten unterschreibe ich alles, was du sagst - ohne Wenn und Aber.
Das Signal der Quelle ist immer Liebe und immense Wertschätzung für uns Menschen und Stolz auf unsere Bereitschaft, hier in dieser Zeit-Raum-Realität Contrast zu erleben und auszusortieren - das ist das unveränderte Signal, das sie aussendet. Entscheidend ist aber, ob und wie es von uns angenommen wird. Wir können es in einer ganzen Bandbreite von vollumfänglich bis ein bisschen oder auch gar nicht annehmen, das heisst aber nicht, dass sich das Signal verändert hat.

Lässt du es hier nicht ein bisschen außen vor, dass wir ständig "mehr werden". Gemessen an dem, was bereits im Vortex ist, ist das, was wir so an einem Tag noch dazulegen vielleicht nicht viel, aber das Signal kann sich ja z.B. etwas mehr in Richtung Liebe bewegen, wenn wir uns mehr Liebe wünschen. Ich finde, bei meinen Grids ist es auch immer ein gewisser Balance-Akt mit den Gefühlen. Manchmal wünsche ich mir wirklich Ruhe und die Abwesenheit von Pflichten (fühle dann Erleichterung beim Grid bauen )und wenn ich das dann einen Tag lang erlebt habe, kommt vielleicht etwas Langeweile auf und ich will wieder etwas mehr Action/Spannung/Leidenschaft. (Nur als Beispiel) Jedenfalls habe ich das Gefühl, wenn ich ein bestimmtes Gefühl, das ich mir -warum auch immer- längere Zeit gewünscht und vorenthalten hab, wenn ich dann damit in Alignment komme, ist es sehr, sehr intensiv und das wäre nicht so, wenn ich es die ganze Zeit gefühlt hätte. Und dieser größere Teil von uns, das sind ja auch WIR, nur ohne Widerstand, aber dieser Teil ist auf die gleichen Sachen fokussiert wie wir, nur auf eine andere Weise meistens, aber auch ständig im Wandel...
Das Universum sendet, wie oben beschrieben, das Signal unverändert stark 24/7 aus. Wie stark Du es empfindest, liegt nur an Dir und hängt davon ab, ob Du immer wieder den Zustand des Wohlgefühls suchst - das ist ein aktives Tun, Beobachten der Gefühle und Lenken der Gedanken in eine Richtung, die Dir den verschaffen kann.

Da wollte ich nur noch hinzufügen, dass es eigentlich doch mehr ein Loslassen, als ein aktives Tun ist, weil unser natürlicher Zustand ja pure Freude ist. Oft ist es ja einfach die Erkenntnis, dass man ja überhaupt gar nichts tun muss, um wunderschöne Dinge zu bekommen, die den Weg zur Manifestation öffnet. Man hat sie vorher nur ständig von sich ferngehalten, weil man gedacht hat: Dies und das muss vorher in Ordnung kommen und das alles muss ich tun und den Kampf muss ich noch gewinnen.

@Viereichen:
Das ist schön, wie du den Wettbewerbsgedanken für dich selbst abmilderst. Wenn du jetzt z.B. aber wirklich mal gewinnen willst, kannst du diesen Wunsch ja nicht abstellen, und musst du ja auch nicht. Du kannst dir doch auch vorstellen, dass du gewinnst und dann baust du dir ein Grid aus diesem Gefühlscocktail, den du dann hast. Und du wirst dann so gut drauf sein, dass es dir egal ist, ob du gewinnst; so würde ich das machen. :mrgreen:

Liebe Grüße, :lieb:
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon lawofattraction » 19. Jul 2013, 08:18

Lumina hat geschrieben:Lässt du es hier nicht ein bisschen außen vor, dass wir ständig "mehr werden".


Hallo Lumina,

ja, wir "werden mehr" - die Quelle aber ist bereits "Alles-Was-Ist". Das kennt keinen Ausschluss, und dieses Ganze ist uns bei Alignment vollumfänglich zugänglich. Das Rationieren tut nicht die Quelle, das tun wir.

Lumina hat geschrieben:Gemessen an dem, was bereits im Vortex ist, ist das, was wir so an einem Tag noch dazulegen vielleicht nicht viel, aber das Signal kann sich ja z.B. etwas mehr in Richtung Liebe bewegen, wenn wir uns mehr Liebe wünschen.


Um nochmal die Analogie zum Radio hinzuzuziehen - das wäre so, als ob das Radio das senden würde, was Du hören möchtest - und zwar je nach Ausrichtung ein wenig mehr oder etwas weniger. Es ist aber vielmehr so, dass das Radio immer ein reines Signal von "Allem" überträgt, was für alle auch empfänglich ist, wenn sie sich darauf ausrichten. Dass Du also fein-tunen musst, um den reinen Empfang des Signals geniessen zu können. Nicht das Signal wird mehr oder weniger, sondern Du erhältst durch Hereinlassen oder Drosseln mehr oder weniger.

Konkret würde Deine Interpretation ja bedeuten, dass die Quelle sagt "da ist Lumina, die möchte mehr Liebe erfahren, also schicken wir ihr ein wenig mehr". Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass das Signal der Quelle nicht immer alles umfasst, sondern manchmal eingeschränkt ist und auf Anforderung mehr zu geben bereit ist. Tatsache ist aber, dass die Quelle immer Alles zur Verfügung stellt und nur unsere Bereitschaft des Zulassens - in dem Fall der Liebe - den Umfang drosseln oder vergrössern kann.

Als andere Metapher kann ich Dir die eines Wasserhahns anbieten. Der Druck ist immer da, in einer Minute eine bestimmte Menge von Litern abzuzapfen, es liegt nur an Dir, wie weit Du den Hahn aufdrehst.

Lumina hat geschrieben:Da wollte ich nur noch hinzufügen, dass es eigentlich doch mehr ein Loslassen, als ein aktives Tun ist, weil unser natürlicher Zustand ja pure Freude ist.


Das Wort Tun ist von mir nicht ganz glücklich gewählt, da es vielmehr ein bewusstes Ausrichten auf unser Wohlgefühl ist. Das bedarf auch einer Entscheidung, denn auch wenn das unser natürlicher Zustand ist, so heisst das noch lange nicht, dass wir ihn in jedem Moment erlauben. Daher bedarf es des "aktiven" Entschlusses, auf die Gefühle zu achten und die Gedanken zu lenken und Wohlgefühl zu leben.

Aber das sind alles Details, die im Prinzip nur eines bedeuten: "be happy". :gvibes:

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon Lumina » 19. Jul 2013, 20:33

Liebe Loa,

eigentlich ist dein Text ja eine gute Abschlussantwort, aber ich MUSS nochmal auf zwei Punkte in deiner Antwort eingehen :clown: :

ja, wir "werden mehr" - die Quelle aber ist bereits "Alles-Was-Ist".

Ja, aber Alles-Was-Ist wird doch auch mehr und dehnt sich aus! Das ist doch der Hauptdenkfehler in sämtlichen Religionen: Dass die Leute denken, Gott wäre vollkommen, unveränderlich und hätte alle Antworten. In Wirklichkeit können die Antworten aber nur existieren, weil es die Fragen gibt, deswegen doch dieses ganze Leben im Gegensatz. "Gott" wächst mit uns und durch uns und wird ständig mehr. (Natürlich ist "Wachstum" hier nicht an Zeit gebunden, sondern nur an Ausdehnung)

Konkret würde Deine Interpretation ja bedeuten, dass die Quelle sagt "da ist Lumina, die möchte mehr Liebe erfahren, also schicken wir ihr ein wenig mehr". Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass das Signal der Quelle nicht immer alles umfasst, sondern manchmal eingeschränkt ist und auf Anforderung mehr zu geben bereit ist. Tatsache ist aber, dass die Quelle immer Alles zur Verfügung stellt und nur unsere Bereitschaft des Zulassens - in dem Fall der Liebe - den Umfang drosseln oder vergrössern kann.

Du hast natürlich Recht; das Signal ist mit Sicherheit niemals eingeschränkt, allein deswegen, weil die Quelle ja "reine positive Energie" ist. Aber die Quelle und unser Inner Being ist ja auch nicht genau dasselbe. Unser Inner Being besteht zwar aus Quellenenergie, aber wenn ich mich richtig entsinne, haben die Inner Beings persönliche Präferenzen und Absichten und fokussieren sich darauf. Was hälst du von dieser Version:
Lumina hat eine Erfahrung im Contrast gemacht, die in ihr den Wunsch nach mehr Liebe geweckt hat. Die Quelle hat genau darauf gewartet und ist schwingungsmäßig zu der Liebe geworden, die Lumina haben möchte (hat sich noch weiter ausgedehnt). Lumina fühlt sich zunächst schlechter als vorher, da der größere Teil von ihr mehr geworden ist und sie nicht damit Schritt hält. Doch dann erinnert sie sich daran, dass sie ja ein bewusster Schöpfer ist und ihren Fokus beliebig wählen kann, solange es schwingungsmäßig in Reichweite liegt. Also fokussiert sie sich Schritt für Schritt immer mehr in Richtung Liebe, bis sie es fühlen kann. Dann gibt es keinen Schwingungsunterschied mehr zwischen der (neu ausgedehnten) Quelle und Lumina.
Abraham betont doch auch immer wieder, dass zum Beispiel Erwachsene einen schnelleren "Stream" haben als Kinder, weil sie länger und mehr um etwas gebeten haben. Der Stream besteht aus Quellenenergie, die wir herbeigerufen haben. Und je mehr Quellenenergie, desto stärker das Signal, deswegen fühlen wir uns ja auch besonders schlecht, wenn wir nicht im Einklang mit etwas sind, das wir uns sehr stark wünschen.

Aber das sind alles Details, die im Prinzip nur eines bedeuten: "be happy". :gvibes:

Amen! :kniefall: :mrgreen:

Liebe Grüße, :lieb:
Lumina
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Re: Frage zur Schwingung unserer Wünsche (Grid)

Beitragvon lawofattraction » 20. Jul 2013, 07:22




Liebe Lumina,

wir könnten natürlich nun noch weiter diskutieren und das Thema von unseren unterschiedlichen Betrachtungs-Standpunkten her ausweiten. Aber wir müssen gar nicht der gleichen Meinung sein.

Das Wichtigste ist immer noch, dass sich jeder Mensch mit der eigenen Version der Interpretation wohl fühlt und sie einen ganz dem eigenen Verständnis angepassten Sinn macht. :gvibes:

Ich wünsche Dir und allen ein wunderschönes Sommer-Wochenende
Loa :hug:



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