Frage zum Workshop Nr. 40

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Frage zum Workshop Nr. 40

Beitragvon Lichtblume » 25. Jul 2012, 22:15

Hallo Zusammen,

in Bezug auf meine Kinder ist mir der Workshop Fr. 40 eingefallen. Nun habe ich dazu noch Fragen, damit ich die Erkenntnisse die darin enthalten sind verstehen kann und natürlich im Alltag umsetzen kann.

Schonmal vielen Dank für eure Hilfe!

Hier noch den Workshop Nr. 40

post9453.html#p9453

Also nun zu meinen Fragen:

Wenn wir ein Kind hätten - und das gilt eigentlich für jeden Menschen - und Ihr erwischt ihn bei etwas Unangebrachtem, so würden wir das nicht mit Worten verstärken.

Wenn wir unsere Kinder / unser Kind in einer Situation erleben und es verhält sich unserer Meinung völlig inakzeptabel (es ist mir bewusst, dass das dann die Sichtweise des einen entspricht und vielleicht nicht unbedingt der Sichtweise von dem Kind selber) dann wäre es nicht für eine Lösung förderlich wenn man mit dem Kind darüber spricht und es vielleicht in der Hitze der Situation auch zur Rede stellt? Würde solch ein Verhalten eine Lösung verhindern?

Aber wie kann man dann einem Kind klar machen, dass man sein Verhalten nicht in Ordnung findet?
Man kann ja bei gewissen Situationen auch nicht einfach wegschauen....?

Wir würden es zur Kennntis nehmen, und uns bewusst werden, was es ist, das wir unerwünscht finden und daraus würde eine Wunschrakete dessen entstehen, was wir sehr wohl wünschen. Und dann würden wir visualisieren, visualisieren, visualisieren - so lange, bis wir Frieden mit unserer Vorstellung finden.

Zur Kenntnis nehmen aber nichts sagen? Also völlig auf ein "Handeln" verzichten?

Oder zuerst die eigenen Schwingung zur Ruhe bringen in einer "Akut" - Situation und dann mit dem Kind sprechen?

Konkretes Beispiel:

Es war Abend, meine kleine Tochter war extrem übermüdet und weinte ständig. Auch fängt sie neuerdings an, wenn ich bei etwas "nein" sage zu protestieren mit schreien. Es ist mir klar, dass sie immer mehr anfängt ihren "eigenen Wille" zu entdecken und das ist auch für mich in Ordnung.

Nur wenn sie dann so richtig am schreien und am toben ist, dazu noch total übermüdet, kann sie sich fast nicht mehr beruhigen. Das ging heute soweit, dass sie sich auf dem Nachhauseweg auf den Boden gesetzt hat und nur noch geschrien hat, als ich ihr gesagt habe, dass wir nun nicht mehr auf den Spielplatz gehen. Es kam soweit, dass ich sie schreiend nach Hause tragen musste, als sie auf mein liebevolles Zureden nicht gehört hat.

Tja. jedenfalls hatte mein Sohn irgendwie das Gefühl, dass er auch anfangen muss zu schreien. Das half natürlich nicht, dass meine Tochter aufgehört hatte zu schreien... sondern machte es nur noch schlimmer...

Das erinnert mich an den Workshop von Loa, den sie erst grad übersetzt hat.

"Abraham, sagt Ihr ausdrücklich, dass ich Probleme nicht einmal anschauen kann, ohne mich ihnen anzuschliessen? Genau das sagen wir. Das sagen wir. Und es geht nicht nur darum, dass Du Dich den Problemen anschliesst, sondern es geht darum, dass Du dadurch Deine Energie schmälerst und daher nicht mehr Teil einer Lösung bist. Es ist entweder das eine oder das andere - Du bist entweder Teil des Problems oder Teil der Lösung, aber niemals kannst Du beides zur gleichen Zeit sein. "

Also angewendet auf die obene Situation. Wie kann ich in einer solchen Situation nicht das "Problem" anschauen um nicht ein Teil davon zu werden oder besser gesagt, wie kann man sich während solchen Situationen auf die Lösung konzentrieren...?

Als wir dann endlich zu Hause waren, nahm ich als erstes mein I Phone hervor und die Ohrenstöpsel, damit ich das Schreien nicht mehr so gut hörte und hörte für mich in der nähe meiner Tochter ruhige Musik. Es ging nicht lange und sie setze sich auf den Boden und schaute ganz ruhig den Buch an :shock:

Was war da passiert? Habe ich also mit meiner ausgesandten Schwingung diesen Wutanfall miterschaffen (Co-Creation) ?

Wenn ja, was kann ich das nächste mal besser machen?

Beeinflusse ich denn als Mami so massgeblich die Stimmung meiner Kinder?

Nochmals zur Situation zurück. Das beobachte ich in letzter Zeit mehrmals. Ich sage meiner Tochter bei etwas Nein und dann macht es mein Sohn, der eigentlich verstehen müsste, warum ich nein sage, die genau gleiche Handlung oder er macht etwas und die Situation verschärft sich noch mehr....
In diesen Situationen kommt einfach dann in mir eine richtige Wut auf... Ich weiss... ich fühle mich dann wieder als Opfer und kann sodurch auch nicht zu einer Lösung beitragen......

Nur wie Handeln. Ruhig werden und dann mit meinem Sohn sprechen? Das ganze ignorieren und mich auf die Lösung zu konzentrieren....?

Warum kommt man dann so schnell ins Handeln, obwohl man dann mit z.B gewählten Worten aus Wut, Hilflosigkeit etc. die Situation nicht wirklich lösen kann?

Wie transformiert man solche Handlungen /Reaktionen die aus dem Auto-Piloten kommen?

So, wurde lang. Ich hoffe ich habe es in einer einigermassen Verständlicher Reihenfolge geschrieben.

Ich freue mich auf eure Antworten, damit ich mein Verständnis der Abrahme-Lehren wieder mehr erweitern und vor allem besser verstehen kann

Vielen vielen Dank. :danke:

Euch allen einen schönen Abend!

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Frage zum Workshop Nr. 40

Beitragvon lawofattraction » 26. Jul 2012, 08:11




Hallo Lichtblume,

ich habe Dir mal ein paar relevante Stellen aus den "Kinder-Workshops" kopiert, die auf Dich und Deine Situation zutreffen. Der Einfachheit halber habe ich für die Quotes eine andere Farbe gewählt


Überschütte sie mit Worten der Ermunterung. Und wenn Du von ihr enttäuscht bist, schlucke es herunter. Sprich es nicht aus. Aber lass den Wunsch, der daraus geboren wird, in der Nacht in Deinen Gedanken präsent sein. Entwickele ihn vollkommen, bis Du das ganze Bild dessen entwickelt hast, von dem Du weisst, dass sie es sich in Bezug auf eine bestimmte Sache wünscht. Und wenn Dir die Gedanken vertraut sind, sprich mit ihr.

Wenn Du mit ihr sprichst, sprich über Deine Gefühle. Und wenn Du Dich nicht gut fühlst, sprich nicht. Wenn Du über Deine Gefühle sprichst und nur dann, wenn Du Dich wohlfühlst, so öffnest Du immer einen Vortex, der Dich mit der Energie verbindet und immer in die Beziehung mit einfliesst.

Und wenn sie grösser wird und Du etwas findest, was Dir missfällt und meinst, Du müsstest sie verbessern, und wenn Du das dann auch tust und die negative Emotion in Dir fühlst, dann wisse, dass in diesem Moment Dein Inner Being nicht beteiligt ist, Deinem Kind etwas beizubringen. Lerne Du, auf Deine Gefühle zu vertrauen und sprich mit Deinem Kind nur in Zeiten der eigenen Verbundenheit. Da draussen gibt es genug Contrast für sie. Und wenn Du das tust, dann wirst Du ihr beibringen, wie es ist, mit jemandem zusammen zu sein, der die meiste Zeit mit der Seelenenergie verbunden ist. Du gibst Ihr dadurch ein direktes Beispiel, wie gut das Universum jemandem antwortet, der in schwingungsmässiger Harmonie mit der Quelle ist.


./.

Um die Wahrheit zu sagen - sie ist jetzt der stärkere Schöpfer, da aus ihrer Frische und Neuheit reines Wünschen durch sie fliesst. Und bildlich gesprochen wirst Du in den Vortex dieses Wohlergehens hinaufgeschwemmt. Das Wichtigste, was wir Dir mitteilen möchten, ist dies: Dein Kind ist nicht zerbrechlich und es ist nicht Deine Aufgabe, es vor irgendetwas zu beschützen. Es ist vielmehr Deine Aufgabe, sie anzuerkennen und alle Dinge zu wertschätzen und das Leben durch Dich strömen zu lassen und Dein Leben zu leben und sie ihres leben zu lassen.

Sie ist noch sehr klein und zum heutigen Zeitpunkt ist es sehr schwer, sich das vorzustellen. Aber das ist genau das, was sie möchte, dass wir Dir erzählen. Sie möchte, dass Du weisst, dass sie ein grossartiges Leben haben wird und dass es immer noch besser wird. Und dass jeden Tag, fast jeden Tag, ­neue Erfahrungen gemacht werden und es kein Ende geben ­wird in der Entfaltung. Und dass es für Dich absolut überfordernd sein würde, das alles aus dem Jetzt heraus zu regulieren.


Und hier etwas, was für meine Begriffe auch wichtig ist - vor allem in Deiner Situation. Du und Deine Kinder seid den ganzen Tag mehr oder minder zusammen. Zwar, wie Du schreibst, gibt es auch Impulse von aussen, aber es herrscht ein 24-Stunden-Prinzip.

Nun, Du wirst immer besser darin. Aber nun eine sehr heftige Aussage, mit der Du Dich eine Weile beschäftigen kannst: Dein Kind profitiert mehr von Dir als voll arbeitende Mutter und so vielen Dingen, auf die Du Dich konzentrieren musst und die Energie durch Dich fliessen lässt, als wenn Du lange ruhige Nachmittage verbringen würdest, ohne viel nachzudenken mit der einzigen Tätigkeit, Dich und sie zu verwöhnen; sie hat den grössten Vorteil von der Energie, die durch Dich fliesst. Je beschäftigter Du also bist, je mehr Dinge Du bedenken musst, je mehr Entscheidungen Du jeden Tag treffen musst, umso mehr Lebens-Energie fliesst durch Dich hindurch.

Ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist der Contrast. Den leben Deine Kindern dort, wo sie auf andere treffen, und wenn Du ihre Beziehungsperson sowohl als Mutter als auch als "Lehrerin" bist, werden sie ihn sich eben im Zusammensein mit Dir suchen.

Lichtblume hat geschrieben:Zur Kenntnis nehmen aber nichts sagen? Also völlig auf ein "Handeln" verzichten?


Wenn Du Dich dazu überwinden musst und innerlich brodelst, nützt das gar nichts. Schwingung lässt sich nicht vortäuschen. Ein Nicht-Handeln aus der inneren Ruhe ist angebracht.

Lichtblume hat geschrieben:Oder zuerst die eigenen Schwingung zur Ruhe bringen in einer "Akut" - Situation und dann mit dem Kind sprechen?


Du kannst Deine Schwingung nicht in einer akuten Situation verändern. Das muss vorher erfolgen, weitab vom Geschehen, indem Du Dir klarmachst, in welcher emotionalen Verfassung Du sein möchtest, wenn Du und Deine Kinder unterschiedlicher Meinung sind und unterschiedliche Wünsche haben. Denn das, liebe Lichtblume, wird immer wieder vorkommen. Das ist der Contrast, den die Kinder in ihrem Leben suchen, um zu wachsen, sich zu definieren und ihre Schöpferkraft zu entdecken.

Es geht darum, dass Du für Dich einen Grid erstellst, der die Qualitäten beinhaltet, die Du in solcher Art Gegebenheiten erleben möchtest. Ruhe, Souveränität, Verständnis, Liebe oder was immer Deine Wünsche sind. Allerdings würde ich erst einmal ganz allgemein anfangen und nicht mit der konkreten Situation. Du bist im Moment viel zu sehr darin verstrickt.

Und dann wird das LoA entsprechend antworten und die Situationen werden sich immer mehr entschärfen oder aber die Kinder zeigen solches Benehmen dann halt im Zusammensein mit anderen Menschen, deren Grid "sowas sollte mein Kind nicht tun" enthält.


Lichtblume hat geschrieben:Was war da passiert? Habe ich also mit meiner ausgesandten Schwingung diesen Wutanfall miterschaffen (Co-Creation) ?


Wir sind in jeder Situation, die mit anderen zu tun hat, Co-Creatoren. Etwas anderes ist nicht möglich. Schwingung trifft auf gleiche Schwingung.

Lichtblume hat geschrieben:Wenn ja, was kann ich das nächste mal besser machen?


Eine Veränderung Deines Grids wird automatisch andere Situationen in Dein Erleben bringen.


Das einzige, was Du tun willst, ist zu fokussieren. Sei bewusst in Deinem Wollen, biete es dem Universum an und lass das Universum antworten. Gib ihr die Möglichkeit einen bewussten Schöpfer zu beobachten, der voll in das Leben integriert ist.

Lichtblume hat geschrieben:Beeinflusse ich denn als Mami so massgeblich die Stimmung meiner Kinder?


Es ist keine Beeinflussung, sondern Anziehung. Deine emotionale Bereitschaft, Deine Energie, zieht solche Situationen an. Und deine Kinder wirken da mit, weil sie die gleiche Schwingung haben.

Lichtblume hat geschrieben:Warum kommt man dann so schnell ins Handeln, obwohl man dann mit z.B gewählten Worten aus Wut, Hilflosigkeit etc. die Situation nicht wirklich lösen kann?


Weil uns nichts anderes vorgelebt wurde, als Gleiches auf gleiche Weise abzuhandeln. Es ist jahrelange Übung, die dann auch noch durch Glaubenssätze untermauert wird, die bestimmte Verhaltensweisen als nicht richtig anschauen und bestimmtes Vorgehen als gut erachten.

Das Leben nach den Erkenntnissen aus der Abraham-Lehre erfordert ein vollkommenes Umdenken. Dinge werden nicht verändert dadurch, dass wir etwas anders tun, sondern dadurch, dass wir unsere innere Einstellung zu den Dingen verändern. Und diese veränderte innere Einstellung reflektiert sich in den Erlebnissen im Aussen.

Die Vorbereitung geschieht auf der Ebene der Gedanken und Gefühle. Und zwar, was wohl das Schwierigste der ganzen Sache ist, indem Du nicht nach Ergebnissen im Aussen suchst im Sinne von "sind sie jetzt schon ruhiger? Hat sich was verändert?", sondern indem Du in Deiner Vorstellung diese Veränderung bereits erlebst, auch wenn sie aussen noch nicht stattgefunden hat.


Wenn Du es also gelernt hast, zu kontrollieren, Dich in Bezug auf Deine Tochter so zu fühlen, wie Du das gerne möchtest – und nicht als Reaktion auf das Verhalten, das sie zeigt ... wenn Du also die Verbindung mit der Energie der Quelle hergestellt hast und dann die Aufmerksamkeit auf Deine Tochter richtest, dann ist die Macht Deines Einflusses gross. Und dann wird sie anfangen, sich besser in Bezug auf sich selbst zu fühlen. WS 16

Liebe Grüsse
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Frage zum Workshop Nr. 40

Beitragvon Lichtblume » 26. Jul 2012, 08:31

Liebe Loa,

wow vielen lieben Dank! :danke: :lieb:

Ich werde das dann mal heute Abend in alles Ruhe ganz genau durchlesen.

Oft fällt mir einfach auf, dass wenn ich in Ruhe Abraham-Bücher oder hier im Forum am lesen bin, sehr vieles verstehe und auch nachvollziehen kann.... aber kaum kommt man in eine Situation erscheint es mir manchmal dass ich vieles vergessen habe was ich gelesen habe und grad in AUTO-Pilot verfalle.

Bis bald!

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Frage zum Workshop Nr. 40

Beitragvon Lichtblume » 7. Aug 2012, 07:32

Liebe Loa,

Ich wollte schon länger im Bezug auf deine Antwort zurückschreiben. Ich merke aber, dass ich viel mehr Zeit brauche um mich mit diesem so umfassenden Thema auseinander zusetzen ..... Zeit zu beobachten, Zeit zum "Bewusst" werden, Zeit um verstehen zu lernen, Zeit um wachsen und lernen zu können.

Momentan sind in meinem Kopf sovielmal Fragezeichen, soviele Fragen auf die ich mir eine Antwort Wünsche...

Ich weiss es braucht Zeit und ich weiss auch, dass ich Schritt um Schritt genau nach meinen Wünschen die Antworten auch bekommen werde....

Das ganze Thema "Kinder begleiten " ist so komplex. Wunderschön aber auch gleichzeitig vermutlich die grösste Herausforderung für Eltern und die gesamte Menschheit. Kinder erinnern uns an so vieles, so vieles was wir vergessen haben und doch es wartet nur darauf wieder gesehen, integriert und dann gelebt werden will.

Die Lehren Abrahams werfen alle herkömmlichen und von so vielen Generationen gegangene Wege mit Kindern völlig über den Haufen..... Es muss und wird ein völliges Umdenken geben was der Umgang mit Kindern betrifft, natürlich auch bei allem anderen.

Ich melde mich wieder wenn sich meine Fragenzeichen im Kopf ein wenig gelichtet haben...

Liebe Grüsse
Lichtblume
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