Frage zum heutigen Zitat

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Lichtblume » 23. Mär 2012, 14:07

Hallo Zusammen,

zuerst danke Loa für das heutige Zitat! Kommt zur richtigen Zeit! :danke:


Euer Tun hat nichts zu tun mit Eurem Reichtum. Euer Reichtum ist die Antwort auf Eure Schwingung. Natürlich sind Eure Überzeugungen auch Teil Eurer Schwingung. Wenn Ihr also den Glauben habt, dass Aktivität teil hat an dem, was Euch Reichtum bringt, dann solltet Ihr den auflösen.

Wie löst man denn diesen Glauben auf?

Dann hat also die Arbeit die man verrichtet keinen direkten Einfluss auf das Einkommen? Auch wenn man mehr arbeitet um das Einkommen zu erhöhen und aber gleichzeitig die meisten Gedanken auf Mangel gerichtet sind, man auch weiterhin Mangel erlebt? (So wie bei einem Beispiel im Buch über die Gefühle von Abraham/HIcks / Stromabwärts- stromaufwärts Gedanken)

Dann ist es ja eigentlich von Bedeutung, dass die Arbeit die man tut, einem selber, Freude, Wertschätzung und Begeisterung bringt. Und wenn man dann noch auf die Fülle ausgerichtet ist, die Fülle dann automatisch kommt..

Noch eine andere Frage. Wie habt ihr eure Überzeugungen geändert, dass das Einkommen nur von Bestimmten Seiten kommt. Das Universum ist ja unendlich. Man sieht es ja nun schon alleine in der Natur, dass die Fülle überall ist. Nur wie machen wir uns das Bewusst, dass auch Geld von vielen Seiten herkommen kann und nicht "nur" durch eine bezahlte Arbeit.

Wie habt ihr das gemacht oder macht ihr das?

Vielen Dank.

Liebe Grüsse
Lichtblume
Benutzeravatar
Lichtblume
 
Beiträge: 528
Registriert: 06.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat von Loa

Beitragvon IAM » 23. Mär 2012, 14:53

Liebe Lichtblume,

also so ungefähr wie man oftmals hört oder liest: "Wie innen, so aussen". Es ist aber so Tatsache.
Du mußt es Innen schon SEIN - dann wird es im Aussen natürlicherweise erscheinen, was du innen bereits BIST.
Du hast eine Schwingung, und je nach dem was für Schwingung Du aussendest, erlebst du halt im Aussen.
Aber es muß schon eine REINE Schwingung sein, deine ABSICHT, deine Absichtserklärung ans Uni.
Das Uni KANN gar nicht anders, als dir das zu erfüllen, was du bereits BIST schwingungsmässig.
Darum ist das Aussen (der Reichtum, der Erfolg, die Liebe, etc...) immer die Antwort auf DEINE Schwingung!

Dann hat also die Arbeit die man verrichtet keinen direkten Einfluss auf das Einkommen? Auch wenn man mehr arbeitet um das Einkommen zu erhöhen und aber gleichzeitig die meisten Gedanken auf Mangel gerichtet sind, man auch weiterhin Mangel erlebt?


Schau mal - wie soll ich sagen? - also du bist vor allen Dingen "Geist in einem menschlichen Körper". Hier in dem o.g. Absatz hast du nur gesagt und gemeint, dass du im AUSSEN was tun musst oder willst. Es muß aber erstmal im Innen vorhanden sein. Nicht im Aussen wahllos was tun, das wird nix.
Ich denke, man muß erst im Innen was tun, es im Innen SEIN -DANN erfolgt es auch im Aussen in der Realität.

Wie Loa einmal richtig sagte: "Vorschuß leisten, von dem was DU BIST, bzw. sein möchtest"
Du mußt es schon SEIN.

Dann ist es ja eigentlich von Bedeutung, dass die Arbeit die man tut, einem selber, Freude, Wertschätzung und Begeisterung bringt. Und wenn man dann noch auf die Fülle ausgerichtet ist, die Fülle dann automatisch kommt..

Hmm.... das ist so eine Frage, mit der ich mich auch noch rumschlage.
Entgegen (wahrscheinlich, soviel kenne ich mich da auch nicht aus) des LoA, gibt es etwas, was ich seit Kindheit /Jugend hasse (Sprechen vor mehreren Menschen) - mir aber von meiner Seele im Traum aufgetragen wurde, ich irgendwie im Leben Nicht drum herum komme, ich mag das nicht - aber muss es tun! (Immer wieder kommt das Shit-Thema, was ich nicht mag und will!)
Lt. LoA ist das alles nicht richtig und gut wohl - soweit ich das LoA verstanden habe, und lt. LoA sollen wir nach Gefühlen gehen, weil sie unsere Indikatoren sind - tja aber bei mir ist das anders!
Jetzt habe ich von meheren Seiten gehört: geh nicht nach Gefühlen und deinem Denken!! - mach das, was deine Seele dir sagt! Ich bin dabei noch am Überlegen, ich weiß echt nicht! Ich weiß hier für mich keine Lösung. Probiert habe ich es, mir kann also niemand nachsagen, dass ich das nicht wenigstens versucht habe. Aber mit niederschmetternden Ergebnis. Ich habe ja dabei (beim Versuch) ALLE Fehler gemacht, die man nur machen kann! :(
Ich soll wohl trotzdem weitermachen.
Mal sehen. Mich k... das echt an.

Wenn deine Arbeit Dir Freude bringt, und du schwingungsmäßig DAMIT voll auf FÜLLe eingestellt bist, wirst du wohl FÜLLE von und mit dieser Arbeit erhalten, denke ich. Es ist doch deine Herzens-Absicht, deine Intension.

Noch eine andere Frage. Wie habt ihr eure Überzeugungen geändert, dass das Einkommen nur von Bestimmten Seiten kommt. Das Universum ist ja unendlich. Man sieht es ja nun schon alleine in der Natur, dass die Fülle überall ist. Nur wie machen wir uns das Bewusst, dass auch Geld von vielen Seiten herkommen kann und nicht "nur" durch eine bezahlte Arbeit.

Wie habt ihr das gemacht oder macht ihr das?


Einfach tun???
Die Fülle ist doch nunmal tatsächlich überall!

Was genau ist dir schwer daran?
Warum sich selbst blockieren gegenüber der Fülle?

HORIZONT ERWEITERN!
Geh mal in Schmuckläden schaue dir schönen Schmuck an.
Geh mal in Villengegenden schau dir schöne Villen an!
usw...

Steht das nur "bestimmten Menschen" zu?
Universum ist NICHT parteiisch.
Niemals!
Egal wie du denkst wie du bist!

Lieben Gruß
I AM
IAM
 

Re: Frage zum heutigen Zitat von Loa

Beitragvon Lilith » 26. Mär 2012, 23:53

Hallo ihr Lieben,

das Zitat verstehe ich so, dass Reichtum eine Entsprechung zu unserer Schwingung ist.

Reichtum ist nun ein sehr breit gefasster Begriff, der für viele etwas anderes bedeutet. Letztlich setzt sich die Reichtums-Schwingung aus Gedanken und Gefühlen zusammen. Der Zugang zu "reichen" Gedanken ist oftmals schwierig, verhindert durch Glaubenssätze, dass man hart arbeiten muss, dass man sich etwas nicht leisten kann, usw. Vielleicht ist uns erst einmal möglich, intellektuell zu erfassen, dass reiche Menschen dies niemals so denken würden. Es ist eine andere Gedankenwelt. Ich persönlich habe ein paar interessante Bekanntschaftskonstellationen in meinem Leben, Menschen, die in Villen leben, die sie von ihren Eltern geschenkt bekommen haben, Reisen, Konten, materieller Überfluss, usw. Man muss sich einmal anhören, WIE DIE REDEN. WIE DIE DENKEN. WIE SIE SICH ZU GELD VERHALTEN. Ich darf es einmal sagen, es ist fantastisch. Anfangs war ich schwingungsmäßig dann doch davon entfernt, es erschien mir lächerlich, lustig, zum Schmunzeln. Es setzt aber eine ungeheuere Schwingung frei. Und die physischen Manifestationen geben diesen Menschen einfach recht. Punkt aus. Sie machen es richtig. Jemand, der Zehntausende von Euro für Peanuts hält, hat Recht. Sie sind NUR eine Schwingung. Das habe ich begriffen und da will ich schwingungsmäßig hin.

Noch kann ich mir diese Gedanken nicht zu eigen machen, denn meine Gedanken sind, das gebe ich zu, gelegentlich an meine Realität gekoppelt. :mrgreen: Dafür ist aber der Grid da. Nach meinem Verständnis ist es ein Gefühlsgeflecht, das in diesem Fall aus Gefühlen besteht, die für mich Reichtum bedeuten. Reichtum bedeutet: Sicherheit. Freiheit. Großzügigkeit. Ich z.B. bin gerne großzügig, ich gebe mit vollen Händen aus. Vertrauen. Leichtigkeit. Lässigkeit. Spielerische Selbstverständlichkeit, mit welcher ich nur flüchtig meinen Kontostand überfliege. Freude an Geld. Freude an Geld. Das Tolle daran ist, diese Gefühle habe ich jetzt schon. Ich kopple sie nämlich an Alltagssachen und koste es VOLL aus.

Ein guter Indikator, dass ich meinem Wohlstand näher gekommen bin, sind nicht nur Gefühle als allererste Manifestationen des Reichtums. Jetzt spielen auch meine Gedanken mit. Ich habe das Gefühl, dass, seit ich meinen Gefühls-Grid gesponnen habe, meine Gedanken nicht anders können. Ich habe nämlich vor 3 Tagen in Mailand ein Prada-Täschen für 1100 Euro gesehen und dachte: Dich werde ich haben, Frollein. :mrgreen:

Was Aktivitäten anbelangt, muss man es sich einfach klar machen. Es muss einen der Schlag treffen. Es geht nicht darum, wie intelligent man ist, wieviele Abschlüsse, Arbeitsstunden man hat. Mein Fred aus Amerika hat mit Erstaunen (und mit marxistischer Entrüstung :mrgreen: ) festgestellt, dass ihm seine Aktien letzte Woche mehr Gewinn eingebracht haben als sein Wochengehalt. Er ist halb zum Entschluss gekommen, überhaupt nicht mehr zu arbeiten und nur noch, wie bisher, mit Freude die Aktienkurse zu beobachten.

Vor ein paar Tagen hat die Bild-Zeitung den Gehaltszettel eines Vorstandschefs auf die Titelseite gebracht. Abgesehen mal davon, dass dieser Mensch nichts anderes macht als sich eine Krawatte anzuziehen und von morgens bis abends mit Freude und Fokus darüber zu reden, wieviel er verdient hat und wieviel Gewinn sein Konzern in diesem Quartal haben wird, tut er NICHTS. Und ich bin überzeugt, dass die Gesellschaft mit irgendeiner Ausrede kommen musste, dass diesem Menschen soviel Geld bezahlt wird, weil er soviel Verantwortung übernimmt, ist reiner Humbug. Der Mann sieht glücklich aus. Ihm wird soviel bezahlt, weil er von morgens bis abends von nichts anderem redet als Profit. Er hält eine Schwingung von Reichtum und Gewinn für einen ganzen Konzern konstant. Abraham haben in einem Workshop mit einem Schuldirektor gesagt, dass Menschen in Vorstandspositionen quasi Schwingungsleuchttürme sind. Sie geben die Richtung vor. Diesem Mann wird so viel Geld bezahlt, weil ihm die Gewinn- und Reichtumsschwingung aus allen Poren gekrochen kommt und weil das eben gut für ein Unternehmen ist.

Es gibt so viele gute Workshops von Abraham, wo sie uns auf eine humoristische Art endlich endlich klar machen wollen, dass Wohlstand und Reichtum ABER AUCH GAR NICHTS mit konventioneller Arbeit zu tun haben. Es gibt keine Korrelation zwischen Arbeit und Reichtum, schon gar nicht zwischen Anstrengung und Reichtum. Aber es gibt eine Korrelation zwischen Gedanken und Reichtum, Gefühlen und Reichtum, Schwingung und Reichtum, Grid und Reichtum, Freude und Reichtum.

Ich bin schwingungsmäßig momentan am Punkt, dass ich mich an Prada-Täschen im Schaufenster erfreue. Ich bekomme Schmetterlinge im Bauch, wenn ich nur daran denke. :mrgreen:


Freudigen Mitternachtsgruß, euer 'material girl' Lilith :mrgreen:
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
Benutzeravatar
Lilith
 
Beiträge: 227
Registriert: 09.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon lawofattraction » 27. Mär 2012, 06:51




Sehr schöne Überlegungen, liebe Lilith :hug: , denen ich voll und ganz zustimme. Ich habe dazu noch diese Quote gefunden, die sagt, dass 17 Sekunden nicht widersprüchlichen Fokus 2.000 Aktions-Stunden entspricht. Wir sollten unwiderruflich lernen, die Schwingung für uns arbeiten zu lassen statt die Ärmel hoch zu krempeln. :clown:

Wie geht man denn vor, um die Zeit auszudehnen? Indem man die Hebelwirkung anerkennt. Stellt Euch eine schwere Kiste vor. Statt zu versuchen sie hochzuheben, nehmt Ihr einen Stab mit einer Gelenkschraube, schiebt ihn darunter und drückt das andere Ende des Stabes herunter. Hebelwirkung. Benutzt die Hebelwirkung der Energie, die Welten erschafft.

Wenn Ihr in Einklang kommt mit dieser Energie, die Welten erschafft, dann werdet Ihr einen Einfluss haben, der Eure wildesten Träume übersteigt. 17 Sekunden reiner, unwidersprochener Fokus entspricht mehr als 2.000 Aktions-Stunden. Das nur zweimal - 34 Sekunden nicht widersprüchlicher Gedanken - entsprechen 20.000 Aktions-Stunden. Fügt dem weitere 17 Sekunden hinzu und Ihr könnt das wieder mit 10 multiplizieren. 68 Sekunden unwidersprochener Gedanken entsprechen mehr Aktions-Stunden als Ihr in 10 Lebenszeiten arbeiten könnt.

Esther sagte: "Warum weiss ich das nicht? Wenn ich Zugang zu dieser Art Wirkkraft habe, warum weiss ich das nicht?" Wir sagen ihr: Ihr bleibt selten 17 Sekunden konzentriert bei einem Thema, also nicht lange genug, um diesem Gedanken zu erlauben, sich in einen mehr spezifischen und daher machtvolleren Gedanken zu verwandeln. Du bist so wie die meisten Menschen, sagten wir zu Esther, Du bist so eingebunden in die Realität, die Du lebst, dass die von Dir angebotene Schwingung auch nur das betrifft, was Du erlebst.

Wann immer Ihr sagt "ich habe nicht genug Zeit" so ist das die Schwingung, die Ihr anbietet, und Ihr habt keinen Zugang zu Übungen oder Gedanken oder Menschen, an die Ihr delegieren könnt. Ihr habt keinen Zugang zu der Art und Weise, auf die die Welt ohne so viel Aktion funktioniert.

Habt Ihr Euch nicht gewundert, wenn Ihr Leute seht, die nicht sehr hart zu arbeiten scheinen und trotzdem so viele wunderbare Dinge in ihrem Leben haben? Und dann schaut diejenigen an, die am härtesten arbeiten und die am wenigsten zu bekommen scheinen. Habt Ihr Euch nicht gewundert, was mit ihnen nicht n Ordnung ist? Sie haben einfach noch nicht von der Hebelwirkung ausgerichteter Energie gehört. Sie nehmen den harten Weg. Sie benutzen die Aktion, um zu erschaffen, statt sich auf die Energie auszurichten.




So how would one go about expanding time? By acknowledging leverage. Imagine a big heavy box. You want to pick it up. So instead of trying to pick it up, you take a pole and a fulcrum and you stick it under and then you push on the other end of the pole. Leverage. Use the leverage of the Energy that creates worlds...

When you get into the flow with the Energy that creates worlds, you will have leverage beyond your wildest dreams. Seventeen seconds of focus that is not contradicted is equivalent to over 2,000 action hours. Only twice that -- 34 seconds of non contradicted thought -- is equivalent to 20,000 action hours. Add another 17 seconds to it and you can multiply by ten again. 68 seconds of non contradicted thought is equivalent to more action hours than you could work in ten life times.

Esther said, "Why don't I know that? If I have access to this kind of leverage, why don't I know that?" And we said: You rarely hold yourselves on a subject for 17 seconds, long enough to allow that thought to combust into a more specific, and therefore more powerful, thought. "You are like most people," we said to Esther. "You are so caught up in the reality of what you are living, that the vibration that you offer is mostly only about what you are living."

So whenever you say, "I don't have enough time," that's the vibration that you offer, and you don't have access to exercises or thoughts or ideas or people that you could delegate to. You don't have access to the way the world works without so much action.

Haven't you been mystified when you see people who seem to not work very hard at all that have so much wonderful stuff coming to them? And then, you see those that are working the hardest -- and they seem to be getting the least. Haven't you ever wondered what was wrong with that? They just haven't learned the leverage of aligning Energy. They are going about it the hard way. They are trying to use their action to create -- rather than their alignment of Energy.

Abraham - excerpted from Workshop at Tarrytown, NY -- G-10/18/98



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon katgirl » 27. Mär 2012, 10:01

Liebe Lilith, liebe Loa
Danke!!! :danke:
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat von Loa

Beitragvon Phoenix » 27. Mär 2012, 10:12

Lilith hat geschrieben:.... dass Menschen in Vorstandspositionen quasi Schwingungsleuchttürme sind. Sie geben die Richtung vor.


"Schwingungsleuchttürme" - einfach genial Lilith :stimmt:

Mir hilft das Respektieren der "Schwingungsleuchttürme", meine teils noch vorhandene Neid-Schwingung in Anerkennung und Mit-Freude umzuwandeln.

Happy greetings
Phoenix
Leap - and the net will appear!
Benutzeravatar
Phoenix
 
Beiträge: 194
Registriert: 06.2011
Wohnort: Köln
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Lilith » 27. Mär 2012, 13:07

...Wenn wir schon bei den Schwingungsleuchttürmen sind: Wenn wir nicht absolute Wertschätzung für einen Josef Ackermann haben, wird das nix mit unserem Reichtum. :mrgreen:

Nach und nach habe ich mich selbst mit den gesellschaftlichen, aber auch meinen persönlichen Glaubenssätzen auseinandergesetzt, die für meinen eigenen Wohlstand hinderlich sind. Es ging da nämlich ans Eingemachte.

Wie das obige tägliche Zitat suggeriert, hat Wohlstand und Reichtum und Fülle nichts mit Arbeit oder Aktivität zu tun. Man sollte sich also von dieser westeuropäischen, protestantischen Arbeitsethik lösen, wonach Faulpelze in die Hölle gehören. Wenn sich jemand einen schönen Lenz macht, dann soll man das wertschätzen. Und da wären wir eigentlich an einer ganzen Gesellschaftsphilosophie angekommen, die einen so prägt bzw. lähmt, dass man sich nur noch von harter Arbeit Früchte ernähren darf. Es tun sich ganze Abgründe von Vorurteilen und Widerstandsgedanken auf, wenn ein Mensch nichts tut und in Saus und Braus lebt, oder noch schlimmer, wenn er schon seit seiner Geburt nichts tun musste. Diese Menschen kommen dann nämlich in die Bild-Zeitung und werden öffentlich gelyncht. :teuflischgut:

Und dann, der große Kuchen, der immer kleiner wird, diese Metapher von Konkurrenz und Mangel und dass (wie ein weiteres Titelblatt eines Wochenmagazins diese Woche meint) mein Chef den ganzen Kuchen für sich beansprucht und ich nur ein kleines Stückchen habe. Dabei haben wir BEIDE JEDER FÜR SICH EINEN KUCHEN. Nur: mein Chef bedient sich großzügig an seinem eigenen Kuchen, während ich von MEINEM EIGENEN KUCHEN ab und an mal am Sahneobers schlecke und mich ärgere, dass mein Chef so lecker von seinem eigenen Kuchen ist.

Und dann diese gesellschaftliche Zensur, dass man nicht erzählen darf, wieviel man verdient, was man an tollem Geld ausgegeben hat für sinnloses, politisch inkorrektes Zeug, an dem man sich erfreut. :mrgreen: Und diese verstörte Beziehung zu Geld. Mein Fred, der Amerikaner, ZÄHLT SEIN GELD IN ALLER ÖFFENTLICHKEIT, was mich wahnsinnig nervös gemacht hat. Ich habe immer verlegen in meinen Geldbeutel gespickt, als ob Geld eine Unpässlichkeit wäre. Fred hat keinen Geldbeutel. Er packt sein Geld mit der Hand an, zählt es vor meinen Augen und den Augen der Kellnerin ab, grinst, haut es auf den Tisch und gibt noch sinnlos Trinkgeld. Seitdem nehme ich die Scheinchen regelmäßig aus dem Geldbeutel und zähle sie. Ich fasse sie mit der Hand an. Ich zahle bar und fühle Befriedigung. Ich habe einen 5-Dollar-Schein als Lesezeichen. :mrgreen:

Und dann der Gutmensch-Klassiker: soziale Gerechtigkeit. Die da oben sollen gefälligst was abgeben, damit die da unten auch was davon haben. Abraham erzählen davon, dass wir umständlich über Jahrhunderte hinweg ein Steuersystem ausgeklügelt haben, das genau das erzielen soll. Nun ja. Sind die Armen reicher geworden? Sind die Reichen ärmer geworden? Mein amerikanischer Fred hat die Demonstrationen in der Wall Street beobachtet und gesagt, eigentlich wollen die da draußen nur das, was die da drinnen schon haben. Wohlstand und Reichtum. Es geht nicht um Frieden. Es geht nicht um Gerechtigkeit. Es gibt keine soziale Gerechtigkeit in diesem Universum, schon allein deswegen nicht, weil das Universum von diesem Arm-Reich-Contrast profitiert. Es gibt nur ein einziges sehr gerechtes Prinzip, nämlich das Gesetz der Anziehung, das jedem genau das bringt, wie er pulsiert. Und da geht es ans Eingemachte, wie ich finde.

Ich selbst wurde in meiner Kindheit von der katholischen Bescheidenheit geprägt. Man soll Gott nur um das tägliche Brot bitten und für die Seelen dieser armen Sünder beten, die mehr verlangen. Bis mir das klar wurde, vergingen 27 Jahre. Jetzt bitte ich um das tägliche Brot, um Wurst, um Prada-Täschen, um Schokoladenkuchen. Der Herrgott in all seiner Unendlichkeit ist nämlich ganz und gar nicht knausrig. Den Seinen gibt er es sogar im Schlaf.

Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, will ich Josef Ackermann, Ronald Trump sein. (Die haben zwar andere Probleme, Josef hat ein ziemlich unsympathisches Grinsen und Ronald leidet an schütterem Haar, aber die Reichtumsschwingung beherrschen sie.)

Wir sind mächtige Schöpfer, wir haben uns bei unserer eigenen Menschwerdung nicht die Lunge aus dem Leib geschrien um still und genügsam vor uns hinzuleben. Wie Abraham sagen, Wohlstand und Fülle sind wie ein nimmerendender Wasserfall, aber wir alle kommen mit unseren Teelöffeln. :mrgreen:

So. Jetzt habe ich mich selbst in Ekstase geschwatzt. :mrgreen:

Einen schönen Nachmittag euch allen! Eure Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
Benutzeravatar
Lilith
 
Beiträge: 227
Registriert: 09.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Sanaei » 27. Mär 2012, 13:55

danke Lilith - das sitzt... ich hab mich grad weggelacht und mich selber ertappt... super Post... danke und mehr davon bitte ... :hug:
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
Benutzeravatar
Sanaei
 
Beiträge: 1941
Registriert: 09.2009
Wohnort: in mir...
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Liebeszauber » 27. Mär 2012, 15:37

Danke, liebe Lilith, phantastisch.
Mit einer solchen Leidenschaft geschrieben, einfach toll.
Ein post zum Ausschneiden. :prost:
Lz
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
Benutzeravatar
Liebeszauber
 
Beiträge: 909
Registriert: 01.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon katgirl » 27. Mär 2012, 16:29

Grandios liebe Lilith,
beim sofortigen Selbsttest hat sich auch gleich ein Glaubenssatz gemeldet und mein Gewissen vorgeschickt.
Ich weiss nun wo Nachbesserungsbedarf besteht.
lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon auja » 28. Mär 2012, 07:10

Liebe Lilith,

Deine Beiträge sprühen ja nur so vor Energie. Klasse und danke für das Beispiel "mein Kuchen, dein Kuchen". Mir gehen gerade 1000 Kronleuchter auf! :hurrrra:

Liebe Grüße auja :loveshower:
talk less feel more
Benutzeravatar
auja
 
Beiträge: 126
Registriert: 11.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon katgirl » 28. Mär 2012, 09:34

Hallo Ihr alle,
dieser Thread läßt mich einfach nicht los. Zeigt er mir doch bis ins Detail, wie mein Denken verläuft, wie ich ticke, wo ich blockiere, wo ich mich im Kreis drehe.
Ich halte meine Realität für real und erkenne (mit Schrecken), dass sie nur ein Ausschnitt aus dem großen Ganzen ist. Meine Realität scheint mir sicher und vertraut.
Gestern habe ich Foren und Blogs zum Thema Luxus gefunden. Bisher hatte ich noch nicht einmal die Idee, dass es sowas geben könnte, geschweige denn, dass sich Leute rege darüber austauschen.
Und ich bin fasziniert. :gvibes:
Von Pumps aus Muranoglas, über Hologramkacheln, bis zu einer Badewanne aus einem Bergkristall :mrgreen: ; Alles ist möglich.
Wenn ich an diese Badewanne denke, werde ich ganz kribbelig. :teuflischgut:

Und gleichzeitig erkenne ich meine Gedanken und meine Zweifel, ob mir so etwas auch zusteht und ob ich nicht erst mal meine Realität in Ordnung bringen müßte, bevor ich mich um ein Bißchen Luxus kümmern darf!!! :shock:

Die Person, die sich diese Badewanne hat anfertigen lassen, hat sich die Frage garantiert nie gestellt. Für sie wurde extra ein riesen Bergkristall gefunden und daraus diese riesige Schüssel geschliffen.

Die Frage ist, ob ich mir selber so einen Badekristall zugestehe?
Und mir gleichzeitig zugestehe nicht zu wissen, wo dieses märchenhafte Planschbecken für mich stehen könnte bzw. wie und wann ich darin bade.
Urvertrauen.
lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon lawofattraction » 28. Mär 2012, 10:05




Hallo Kat,

diese Menschen, die durch Äusserlichkeiten ihre innere Einstellung sichtbar ausdrücken, können es sich auch erlauben, in Details zu denken und zu sprechen.

Dich aber und viele andere überwältigt das vollkommen. Und in einem solchen Fall sind diese Beispiele des "Habens" eher von Nachteil als hilfreich. Hast Du das nicht, wird Dir der Mangel nur noch mehr bewusst, und hast Du es, brauchst Du keine anderen, die Dir das vorzeigen. Du musst ein paar Gänge zurückschalten und anfangen bei ganz generellen Betrachtungen. Denn natürlich fällt DIr nicht mal im Traum :clown: was ein, was ein Vorhandensein in Deiner Realität rechtfertigen oder erklären könnte.

Schaffe Dir einen soliden gefühlsmässigen Grid und lasse das LoA die Details einfüllen. Vielleicht hast Du dann keine Badewanne aus Bergkristalll, aber eine aus Onyx oder Carraramarmor - aber das sollte es schon sein. :teuflischgut:

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon katgirl » 28. Mär 2012, 10:16

Hallo Loa,
die Badewanne zeigt mir was alles möglich ist und das ein ganzes Stück Welt auch hinter meinem Tellerrand existiert.
Es funktioniert nur über Fühlen und allgemein-Sein.
Beispielsweise wenn ich das Zitat wörtlich nehme und Einkommen ohne Arbeit betrachte, liefert mir mein Verstand sofort hunderte Gedanken, Erfahrungen und Hören-Sagen-Geschichten zu "arbeitslos".
Dies alles aufzulösen ist schier unmöglich.
Ich kann diese "Falle" nur umschiffen und aushebeln; zum Beispiel mit meinem Badegefühl.
Aber Onyx klingt auch gut, soviel wundervolle Energie :mrgreen:
lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon lawofattraction » 28. Mär 2012, 10:25

katgirl hat geschrieben:die Badewanne zeigt mir was alles möglich ist und das ein ganzes Stück Welt auch hinter meinem Tellerrand existiert.


Ja, sicher, das ist der berühmte Contrast. Vielfalt, die wir nicht einmal vermissen, solange zumindest, wie wir damit nicht in Kontakt kommen. Bevor Du wusstest, dass es überhaupt Bergkristallbadewannen gibt, hast Du sie auch nicht vermisst. Jetzt aber schon. Gäbe es keine Prada-Täschchen, wollte Lilith auch keins haben. :teuflischgut:

katgirl hat geschrieben:Dies alles aufzulösen ist schier unmöglich.


Böser, böser Glaubenssatz. :clown: Er hat Dich in seinen Fängen fest im Griff.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Birdie » 28. Mär 2012, 10:28

Hallo,
ich halte es so generell wie möglich, denke eigentlich fast gar nicht an Geld oder nicht Geld....zähle mein Geld nicht und weiß nur ungefähr wie mein Kontostand aussieht.

Ich fühle mich gut damit (im Moment) einfach nicht haargenau hinzuschauen...früher dachte ich, ich müsste über jeden Cent Buch führen und den Überblick auf keinen Fall verlieren.


Ich weiß - und ich weiß es wirklich - dass Geld immer da ist für mich - das sage ich mir in Momenten wenn ich erleichternde Gedanken denken muss weil doch mal ein bisschen Ängstlichkeit hochkommt. Ansonsten bin ich in freudiger Erwartung.

Ich bin unglaublich froh, dass ich nicht wissen und ausknobeln muss woher denn bitteschön ausgerechnet für mich in meiner XY Situation finanzieller Wohlstand (was ich dafür halte) komen sollte........."real" betrachtet ist es unmöglich - ich kann mittlerweile mit einer gewissen angenehmen Spannung leben und wissen, dass es sehr wohl möglich ist, weil es an mir liegt und nicht an der Ausgangsrealität. Ich bin gespannt auf das WIE.........und derweil kann ich wirklich tun was mir Spaß macht und nicht wie einst mit dem Krampf: tu nur das womit du dann aber auch Geld verdienen kannst - also da verging mir jede Lust an der Kunst..........

LG
Ladybird
Mein Herz schlägt für den Vogel - den Gipfel, das Meisterwerk der Schöpfung
Gerald Manley Hopkins
Benutzeravatar
Birdie
 
Beiträge: 461
Registriert: 04.2011
Wohnort: Planet Bird
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon katgirl » 28. Mär 2012, 10:32

lawofattraction hat geschrieben:
katgirl hat geschrieben:Dies alles aufzulösen ist schier unmöglich.

Böser, böser Glaubenssatz. :clown: Er hat Dich in seinen Fängen fest im Griff.


Ertappt!!!

Umformulierung:

Ich renoviere mein Gedankenwegenetz über meine gefühlsmäßige Planung.

lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Lilith » 28. Mär 2012, 12:19

lawofattraction hat geschrieben:

Gäbe es keine Prada-Täschchen, wollte Lilith auch keins haben. :teuflischgut:



Ha! Fantastisch! (Und seit ich herausgefunden habe, dass der Papst Prada-Schuhe aus rotem Leder trägt, hat sich auch mein katholisches Gewissen beruhigt.)

Liebe katgirl, ihr Lieben alle,

vor zwei Jahren war von Prada-Täschen nicht die Rede. :pfeif: Meine Priorität war es, einen Grid aus Gefühlen wie Sicherheit, Verlässlichkeit, Entspanntheit, angenehmer Umgang mit Geld zu erstellen. Deshalb bin ich auch so von diesem Konzept fasziniert. Binnen weniger Monate, nachdem sich diese Gefühle gefestigt haben und entsprechende Gedankengänge und Manifestationen automatisch und ziemlich schnell gefolgt sind, bekam mein Grid ein paar neue, bisher unbekannte Rasterchen. Freude an Geld. Freude am Ausgeben. Großzügigkeit. Jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich spezifisch werden kann. Nämlich beim Prada-Täschen. :mrgreen: Ich bin insofern davon fasziniert, weil es für mich einen absoluten Shift in meiner Schwingung darstellt. Wenn ich die Schwingung benennen müsste, würde ich sagen, es ist eine absolut neue, aufregende Gewissheit und Vertrauen. Das Prada-Täschen ist ja nur eine physische Manifestation.


Damit wir uns verstehen, ich weiß ungefähr, wann ich spezifisch werden kann und wann nicht. Ich bin nämlich nicht in diesen Prada-Laden rein, weil ich wusste, dass er mich, wie Loa sagt, erst einmal überwältigen würde. :mrgreen: Ich weiß, dass ich bis zu einem gewissen Grad spezifisch sein kann und sich ein absolutes Wohlgefühl in meinem Bauch ausbreitet. Ich war am Flanieren und habe das Täschen gesehen. Und eben mit absolutem Staunen festgestellt, dass ich mir gewiss darüber bin, dass ich es besitze, verdiene und dass es auf dem Weg zu mir ist. Das heißt, jetzt "arbeite" ich an einem sehr spezifischen Wohlgefühl, mit absoluter Entspanntheit und Lässigkeit einen Prada-Laden zu betreten. :mrgreen:

Es ist unfassbar, dass eine mögliche Behinderung des Reichtums die Vorstellungskraft ist, Geld auszugeben (danke katgirl für die Bergkristallwanne!). Das hat mich das erste Mal umgehauen, als ich dieses Spielchen von Abraham gespielt habe, wonach sich mein Einkommen jeden Tag verdoppelt und ich es dann ausgeben muss. Mal ehrlich, bei mir war nach einer (wie ich jetzt finde) ziemlich mickrigen Summe Schluss. Es war unfassbar, dass ich mir nicht vorstellen konnte, auf einen Schlag Hunderttausende von Euro auszugeben, auch unter Abrahams Bedingung, dass mir dieses Geld frei zur Verfügung steht, nicht. Das hat gesessen. Ich dachte nur, kein Wunder, dass diese Summen nicht zu mir kommen. Sie würden höchstens im schwäbischen Sparstrumpf landen, statt für wundervolle Sachen ausgegeben zu werden. Wie schlimm eigentlich. Ich dachte in Kategorien wie "Bausparvertrag", "Altersvorsorge", "das Haus, das ich gestern gekauft habe, braucht ein Solardach". :mrgreen:

Danke für diesen Thread. Und - danke für den Grid.

Schönen Mittagsgruß! Eure Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
Benutzeravatar
Lilith
 
Beiträge: 227
Registriert: 09.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Zaungast » 28. Mär 2012, 12:41

Hallo zusammen

Ich kann den Moment, in dem es bei uns anfing, finanziell gut zu laufen, genau fest machen.
Ich spielte, gemeinsam mit meinem Mann, Monopoly. (Wir waren ein "Team", da er eigentlich nicht mitspielen wollte.) Und plötzlich spürte ich ein großes Bedürfnis zu gewinnen und viele viele Hotels zu besitzen. :mrgreen:
Schon beim Spielen überkam mich dieses Gefühl, einen Energiegenerator kräftig anzukurbeln.
Und als wir gewonnen hatten (mein Mann war etwas perplex über meinen emotionalen Einsatz :mrgreen: ) fühlte sich das unglaublich "echt" an.
Seit diesem Moment waren Geldsorgen endgültig verbannt.

Jetzt gehts drum, in die nächste Liga aufzusteigen....
Dummerweise habe ich das Monopoly verschenkt....mal sehen, was zu machen ist. :clown:

Z.
Zuletzt geändert von Zaungast am 28. Mär 2012, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
Zaungast
 

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Lilith » 28. Mär 2012, 12:49

Zaungast hat geschrieben:Ich kann den Moment, in dem es bei uns anfing, finanziell gut zu laufen, genau fest machen.
Ich spielte, gemeinsam mit meinem Mann Monopoly. [...]
Schon beim Spielen überkam mich dieses Gefühl, einen Energiegenerator kräftig anzukurbeln.


:gvibes:

Ich habe bald Geburstag, ich weiß jetzt, was ich mir schenken lassen werde. Und es ist nicht das Prada-Täschen. :mrgreen:
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
Benutzeravatar
Lilith
 
Beiträge: 227
Registriert: 09.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Zaungast » 28. Mär 2012, 13:05

Dann aber gleich die Luxus-Edition mit goldenen Spielfiguren... :mrgreen:
Zaungast
 

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon lawofattraction » 28. Mär 2012, 13:19

Lilith hat geschrieben:Ha! Fantastisch! (Und seit ich herausgefunden habe, dass der Papst Prada-Schuhe aus rotem Leder trägt, hat sich auch mein katholisches Gewissen beruhigt.)

Ha! Prada-Schwingung. :clown:

Man beachte den Unterschied zwischen Mutter Theresa oder dem Papst - als Beispiel, bietet sich gerade so an. :mrgreen: Aber wir sollten uns hüten, auch wenn es noch so verlockend ist, zu letzterem deswegen ungute Gedanken zu hegen. Ich gönne ihm seine roten Pantöffelchen, Kat ihre Bergkritallwanne und der Lilith eine leer gekaufte Via Monte Napoleone von Herzen. Und den Banken und Versicherungen ihre Paläste und wünsche allen fröhliche Vermehrung.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Lilith » 28. Mär 2012, 14:44

lawofattraction hat geschrieben:
Man beachte den Unterschied zwischen Mutter Theresa oder dem Papst - als Beispiel, bietet sich gerade so an. :mrgreen: Aber wir sollten uns hüten, auch wenn es noch so verlockend ist, zu letzterem deswegen ungute Gedanken zu hegen. Ich gönne ihm seine roten Pantöffelchen, Kat ihre Bergkritallwanne und der Lilith eine leer gekaufte Via Monte Napoleone von Herzen. Und den Banken und Versicherungen ihre Paläste und wünsche allen fröhliche Vermehrung.


Das ist der Knackpunkt. Was dir so locker-flockig über die Lippen und Tasten geht, ist der historisch-gesellschaftlichen Schwingung aber gerade entgegengesetzt. Wir verurteilen den Papst und seinen Prunk und verehren Mutter Theresa und ihre Selbstlosigkeit. Und was pöbeln wir nicht gegen die Kapitalisten-Haie!

Dabei haben Abraham so oft gesagt, dass wir damit gegen unseren eigenen Wohlstand und Fülle antrommeln. Deshalb liebe ich den Papst. Und ganz besonders liebe ich seine Prada-Schuhe. :kniefall:

Vor knapp einem Monat war ich in Rom gewesen. Als ich vor 10 Jahren mit meiner Abi-Klasse in den Petersdom kam, war ich philanthropisch entrüstet. Was hätte der Papst nicht Gutes mit diesem Geld vollbringen können! Diesmal stand ich auf der Kuppel, ganz still, im Zentrum der Macht, dahinter die Gärten, die Residenzen, und ich dachte, verdammt. Der hat's drauf. Ich habe jetzt auch meine eigene Interpretation von 'unfehlbar'. Der Papst sendet eine unfehlbare Schwingung von Wohlstand, Reichtum und Fülle aus. Ich will unfehlbar sein, und päpstlicher als der Papst, nach Möglichkeit. :clown:

Zwei Tage nach Rom ging's nach London (Fred und ich haben so einen dynamischen Kurztrip durch Europa gemacht). Im Londoner Bankenviertel kann man nämlich die Schwingung des Geldes riechen. Die Luft vibriert vor lauter Erfolg und Macht und Vermehrung und Wohlstand. Jetzt kann man natürlich mit den Wölfen heulen und entrüstet sein über die Bankiers und so. Doch: Sie sind in ihrer Wohlstandsschwingung so verdammt UNMISSVERSTÄNDLICH. Es war, als ob der ganze Raum um mich herum nur einen Satz vibrierte: DAS STEHT MIR ZU.

Ich glaube, Wohlstand kommt von einer reinen, unfehlbaren, unmissverständlichen Schwingung UND durch absolutes Einverstandensein mit dem Wohlstand anderer. Ich gehe jetzt und spinne daraus meinen Grid. :mrgreen:
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
Benutzeravatar
Lilith
 
Beiträge: 227
Registriert: 09.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Beautiful Mind » 28. Mär 2012, 20:33

Guten Abend ihr Lieben,

was für eine interessante Unterhaltung.

Lilith, danke für den Tipp mit dem 5-Dollar-Schein. So ein Lesezeichen habe ich jetzt auch. Ich habe einen 100-Euro-Schein genommen. :mrgreen:

Zaungast, ich muss sofort ein Monopoly haben. :gvibes:

Liebe Grüße,

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 510
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Frage zum heutigen Zitat

Beitragvon Zaungast » 28. Mär 2012, 21:24

Da ist es...

Bild vier und neun sind wirklich hübsch...

Die anderen passen thematisch nicht, werden euch aber vielleicht auch gefallen.
Mir persönlich reicht es aber, wenn ich mir sowas im KadeWe angucken gehe...

Süße Träume...

Z.
Zaungast
 

Nächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 1 Gast

web tracker