Finanzen / Bremse

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 21. Apr 2014, 19:44

Hallo zusammen,
liebe lawofattraction (starke Beiträge von dir, danke),

ich bin seit Tagen jetzt dabei, mich hier durch diese tollen Threads hindurchzulesen und mich dem wieder zu nähern, das mir absolut vertraut ist und das ich einerseits aus reinen Verlustängsten in jeglicher Hinsicht (Finanzen, Liebesspiel, Kunst) vernachlässigt habe. Andererseits kann ich aber auch ganz gut einsehen, dass diese Jahre in der selbsterwählten Gap (es könnte für den Mind wie eine Dauerbremse aussehen, aber grundsätzlich sehe ich es konstruktiv als Erspüren eines leeren Rasters und nachhaltiges Finden eines Wohlgefühls ohne zwingend an Inhalte gebunden, einfach Wohlergehen zu kreiieren, ohne etwas, nackt - ich glaube, ich habe da intuitiv experimentiert vortex-bezogen) für das jetzige Verständnis fruchtvoll waren. Ich war sehr erfolgreich darin, einen gewissen Aufenthalt (man könnte sagen, es ist nicht viel passiert, was aufs Innere bezogen nicht zutrifft) zu manifestieren, erkenne die Wirkweise wieder und habe aber nun Lust, wieder voll einzusteigen, vom Aufenthalt raus/rein/rüber ins Fließen, auch mit den Dingen, die kommen und gehen.

Danke, Loa, auch für Deinen Tip von 2012 bezüglich Pinterest. Ich spiel schon den ganzen Nachmittag damit herum. Das Schöne daran ist, dass man seine Vorlieben mal ganz gebündelt bildlich, aber auch vom Gefühl her, beisammen hat und einfach darin schwimmen kann, ohne aufkommenden Zweifel.

Eigentlich hatte ich eben noch eine Frage, die ist mir grad entfallen. Ach nee, jetzt kommt grad noch was auf. Und zwar. Grundsätzlich habe ich tiefes Vertrauen in 'It's done'. Ebenso ist für mich zweifellos, dass ein absolutes Achtgeben auf mein Wohlbefinden entsprechende Wirkungen zeitigt, das erlebe ich auch so. Dennoch gibt es ein vorherrschendes Thema (Finanzen), und ich habe auch hier die innere Gewissheit, dass es fließen möchte, zumal es mir auch präsentiert wird, allerdings gebe ich mir das vorerst wohl nur in kleinen Häppchen bis wiederum absolute Stagnation eintritt verbunden mit Gefühlen des Festgehaltenseins, denn durch eine stärkere Finanzlage könnte ich mich freier bewegen, auch was meine Interessen betrifft.

Ich weiß, dass es da eine absolute Bremse in mir gibt und diese Bremse lautet: Wie? Ich habe einfach Lust, dahingehend eine große Überraschung zu erleben. Geld ist die eine Sache, in erster Linie will ich mich auf kuriose Weise mit einer Überraschung selbst überraschen, ich will mir beweisen, dass es Wundersames gibt, dass es auch in materieller Hinsicht funktioniert. Mir funkt das "Wie willst du loskommen von deinen Schwankungen vom Nichts zu Etwas und wieder zurück, wie soll das gehen, dass du aus diesem selbstgebauten Konstrukt herauswächst, dass das zementierte Konstrukt bröckeln kann, dass ebenso wie geringer auch großer finanzieller Spielraum möglich ist" gar nicht so sehr als Gedanke herum, sondern es ist schon voll so ein subtiles, immer unterschwellig vorhandenes Gefühl, automatisiert. das kann ich sehr genau lokalisieren, wobei dieses Gefühl nicht ganz greifbar ist, sondern wie eine Seife fortflutscht, sobald ich es konkret ansehen will, und mir ist klar, dass dies wie ein Fuß wirkt, der die Tür zuhält.

Fällt jemandem von Euch etwas dazu ein oder auf? Wo bin ich blind oder will ich alles gleichzeitig sehen und mache es damit zu einem Einerlei?

Vielen Dank für die vielen Superbeiträge in diesem Forum.

Hamfor
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Phoenix » 22. Apr 2014, 09:44

Willkommen Hamfor,
ich denke, du bist zu sehr auf das fehlende Geld und die dadurch (scheinbar) mangelhafte Aktionsmöglichkeit fixiert. Durch dieses Fixierung bleibst du im Mangel stecken, aber das weißt du ja.
Da hilft nur, auch wenn es schwer fällt, dich auf das, was du hast und was gut läuft in deinem Leben zu konzentrieren und dich erstmal ins "mir gehts gut"-Gefühl sacken zu lassen. Spiel doch ein bißchen herum, beschließe heute, in der nächsten Zeit dieses oder jenes in deine Welt hereinzulassen (es gibt ja immer was zu wünschen) und wenn du dann siehst, dass du "Kleinigkeiten" durch dein Entspannt-Sein hereingelassen hast, kannst du mit "größeren" weiter"üben". Aber immer spielerisch, ohne Druck.
Viel Spaß und Erfolg dabei :itsmagic:
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon lawofattraction » 22. Apr 2014, 09:59




Hallo Hamfor,

ich habe Deinen Beitrag und Phoenix' Antwort abgetrennt, da die AH-Diskussion eher der theoretischen Betrachtung von Themen vorbehalten ist und Du ein konkretes eigenes Thema angeschnitten hast.

Ich gebe dem Thread gerne einen angemessen Titel - mir fiel gerade nichts anderes ein. Bitte Bescheid sagen.

Lieben Gruss
Loa


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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 22. Apr 2014, 13:23

Ja, Loa, das ist gut so. :danke:

Hi Phoenix,
Du sagst es ganz richtig. Danke. Zu einem Großteil meines Erlebens bin ich für mein Empfinden sehr gut eingestimmt auf den Wohlstand (denn es ist ja kurioserweise immer alles gerade verfügbar, was ich brauche), den ich hier erlebe, auch wenn der mentale Kritiker oder Schisshase dann gerne mehr will, damit er sich nicht mehr mit seinem Gefühl der Kritik oder dem Mangelgefühl konfrontiert sehen muss. An sich bin ich gesegnet mit so feinen Fügungen, wie es jeder von uns ist.

Was ich die letzte Zeit so erforsche... ich habe mir oft angesehen, wie ich eben damit umgehen könnte. Ich spiele derzeit damit, dass - sobald der Gedanke an mehr Geldfluss aufkommt (und es stimmt, dass es mir nicht in erster Linie um das Geld geht, sondern um diese Unabhängigkeit in der Bewegung und die Freude am bestmöglichen gesunden Lifestyle, was Geld ja auch ermöglichen kann) - dass ich dann fühlend in die Angst gehe, aber dort nicht drin verweile und es konserviere und in eingebildete Stories abdrifte, sondern möglichst dem gegenüber das Vertrauen gefühlsmäßig setze, wie es ist, wenn alles stets verfügbar ist an Qualität. Denn wenn ich mich jetzt auf's Geld versteife, dass also nur das Geld dieses Wohlergehen in der Lage ist zu ermöglichen, dann setze ich im Grunde auch wieder Grenzen, denn es gibt ja etliche Möglichkeiten.

Oder seht Ihr da laut Abrahams Lehre Widersprüchlichkeiten? Ich habe nämlich immer noch so im Gefühl, dass es nicht förderlich ist, Ängste ganz auszublenden, wenn sie nunmal schwingen. Aber wie gesagt, ich will sie dann nicht kultivieren und darin schwelgen, denn die Auswirkungen kenne ich, die sind prompt da. Logisch.

Ich schreibe schon wieder 'ne Menge und merke, dass das Wesentliche für mich auch in wenigen Worten steckt, denn es geht tatsächlich um meinen Focus aufs gegenwärtige Wohlbefinden. Hier handelt es sich ja nach wie vor auch nur um hypothetische Ängste und Vorstellungen. Gedanken an sich haben ja keine Macht oder Realisierungs"gewalt", ich kann also relativ entspannt solche Empfindungen auch im Wohlbefinden einfach da sein lassen, statt sie abzulehnen, wo sie doch dann sowieso aus der nächsten Ritze wieder hervorkommen würden.

Also danke, Phönix, für Deine Erinnerung.

Wie ist das so in Eurer Erfahrung über die Jahre... ist es für Euch so, dass umso mehr Ihr Wohlbefinden schafft, sich dann auch hartnäckiger manche Konditionierungen aufdrängen? Mit wachsender Leichtigkeit dann auch das alte Material nochmal versucht, sich zu etablieren?
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Maria » 22. Apr 2014, 15:27

Hallo Hamfor,

es geht darum Dich ins Wohlgefühl hinein "zu verbeissen".

Es geht darum immer wieder hinein zu finden und so lange wie möglich drin zu bleiben, egal welches "Lebensthema" Dir gerade begegnet.

Es geht darum ein Gespür dafür zu entwickeln wann Du drin bist und wann nicht.

Wenn Du zu 60% Deiner Zeit auf einer hochschwingenden Disk verbringst - regelmäßig, dann bist Du ein anderer Mensch, dann hast Du Dich und Dein Leben "neu" erfunden. Dann wirst Du Dich nicht mehr über irgend eine niedrig schwingende Disk definieren (Bsp. Angsthase), sondern vielmehr über eine hochschwingende (z.B. Glückspilz). Selbstverständlich wirst Du nach wie vor noch auf alle Gefühle Zugriff haben und sie spüren können, aber Du wirst Dich nicht mehr lange in den unteren Regionen aufhalten.

Das wird dann ein völlig anderer Mensch sein.

Viel Freude mit Deinem Weg und den neuen erfreulichen Erfahrungen.

Herzliche Grüße

Maria
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 22. Apr 2014, 17:35

Hallo Maria, danke für Dein Feedback.

Ich beobachte seit dem letzten Jahr, dass sich mein Grundgefühl im Wohlfühlmodus immer weiter stabilisiert hat und ich mache die Erfahrung, dass umso mehr sich dies als Grundbasis einstimmt, umso mehr kommen diese alten Kamellen auf.

Als ich eben ein Stück spazieren ging, da fiel mir auf, dass trotz meiner guten anhaltenden Grundstimmung imme etwas wie in zweiter Riege mitschwingt und das ist es, weshalb ich hier auch angefangen habe zu schreiben, weil vielleicht jemand etwas durchschimmern sieht, was auffällig ist, mir aber noch etwas verschlossen scheint. Den Geschmack von diesem in zweiter Riege Rumorenden kann ich identifizieren, ich merke auch, dass ich ständig die Tendenz habe, es wegzuschieben. Mir ist natürlich klar, dass das nicht die Lösung ist, denn in meinem Leben will ich überhaupt gar nichts abschieben oder abwerten.

Es ist aber derzeit so, dass sich scheinbar ganz stark etwas zur Lösung anbietet, ansonsten wäre es nicht so derart jetzt in den Focus gerutscht und noch immer ist da etwas in mir gekoppelt an ein für gewöhnlich "bedrohliches" Phantom, das eigentlich nur als Türe dient. So mein Eindruck.

Meine letzten Monate liefen sehr reibungslos, da fühle ich den Kontrast natürlich umso stärker, denn das Thema fühlt sich eben ganz und gar nicht "ohne Reibung" an, sondern reibt sich ganz gewaltig an meinem Wunsch, auch in Sachen Geld ganz leicht zu sein. Ich finde das noch nichtmal negativ, früher habe ich das typischerweise wegrationalisiert...

Also falls noch jemandem von Euch etwas ins Auge fällt... bin sehr interessiert daran.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon lawofattraction » 23. Apr 2014, 08:53




Hallo Hamfor,

Hamfor hat geschrieben:Ich weiß, dass es da eine absolute Bremse in mir gibt und diese Bremse lautet: Wie?


Das Wie ist nicht Deine Angelegenheit. Das Wie ist im in dem Moment in Gang gesetzt, in dem Du einen Wunsch äusserst. Dein immer weiter abnehmender Widerstand weitet immer mehr die Möglichkeiten aus, dass das LoA in Deinem Sinne wirken wird und "das Universum" aktiv wird, indem es Synchronizitäten schafft, die letztendlich zur Manifestation führen werden.

Bei solcher Art "Blockaden" würde ich mir zuerst einmal ins Gedächtnis rufen, dass die Grundlage des "Warum?" aller unserer Wünsche, wenn wir lange genug nachforschen und nachfragen, immer ein ganz schlichtes "weil ich denke, dass ich mich damit noch besser fühlen werde" ist. Besser durch Möglichkeiten, die mir im Moment dadurch versperrt sind, weil ich noch auf der anderen Seite des Zauns bin. Konsequent nach jeder "Weil ...-Antwort" weitergefragt kommt man letzten Endes beim reinen Wohlgefühl an. Auf dem Weg aber lassen sich einige Facetten klären und hoffentlich auch Glaubenssätze aufstöbern, die im Moment blockieren.

Manchmal löst sich durch diese Prozedur ein Problem dadurch, dass man Alternativen findet, um auf anderem Wege dieses erstrebte Wohlgefühl zu erreichen. Wobei ich bei solcher Art Übungen immer darauf achten würde, solche Zwischenlösungen nicht als absolut zu erreichendes Ziel anzuschauen. Damit will ich sagen, dass Du Deinem Unterbewusstsein im Falle einer kreativen anders als "starke Finanzen" lautenden Lösung anbieten kannst, dass das eine vorübergehende Lösung ist, die keinesfalls statischen Charakter haben muss.

Das bringt mich zu einem anderen Gedanken, den ich aus dem NLP kenne. Selbst dann, wenn wir alle Argumente auf unserer Seit haben, wenn wir mit Methoden und Affirmationen oder anderer Arbeit mit unseren Wünschen gearbeitet haben, um freie Fahrt zu schaffen, gibt es immer wieder Themen, bei denen man auf der Stelle tritt oder aber wie Du dieses latente Unwohlseinsgefühl hat, das anzeigt dass etwas unberücksichtigt bleibt und das Ziel verhindert. Im NLP wird das Ökologie-Check genannt, wenn nach der Arbeit immer noch Widerstände in Form von Argumenten oder auch negativen Gefühlen vorhanden sind. Oft sind das sehr tief sitzende Glaubenssätze, die ich versuchen würde aufzuspüren. Sie können wie eine entzündete Wunde unter einem Verband sitzen und erst dann bereinigt werden, wenn man den Verband aufmacht und hinschaut und etwas zur Heilung tut.

Grund sind immer sich widersprechenden Gedanken. Das Unwohlsein ist der Anzeiger. Und diese Diskrepanz gilt es zu finden. Hier fängt Deine Detektivarbeit an, das zu suchen, was blockiert. Welche Glaubenssätze zu Geld und Reichtum hast Du? Welche gab es in Deiner Familie? Viele Menschen halen aus Solidarität mit ihrem Familienverband an ihrem finanziellen Standard fest und können daher nicht den Schritt in grösseren Wohlstand gehen. Es gibt - leider - hunderte von möglichen Gründen.

Vielleicht magst Du hier einmal ein wenig stöbern - vielleicht kommt da die eine oder andere Assoziation zustande.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 23. Apr 2014, 14:54

Erstmal danke für Deine Gedanken, Loa. Im Grunde dreht sich alles immer um dasselbe Grunddingens, eine wohlhabende, eher noch wohlseiende Basisstimmung.

Ich bin jetzt nach einem Spaziergang zu folgendem Schluss gekommen, der so neu nicht für mich ist, aber dennoch will ich mir eingestehen, dass ich einige Jahre um den heißen Brei geschlichen bin und dieses Herumgeschleiche auch einem Ausweichen entspricht, denn ich habe mich immer irgendwie arrangiert. Und in meinem Fall war das eher hemmend. Und das ich mich hemme, das ist etwas, was ich schlecht nur zugeben kann, es geht aber wohl unter anderem auch darum.

Unterschwellig ist das Mangelthema einfach da, ich hab's nicht ganz akzeptieren wollen, zumal es in meiner Familie keine vergleichbaren Äußerungen gibt, denn ich schlage irgendwie aus der Art. Rührt sicherlich daher, dass ich auch 'nen fetten Glaubenssatz habe, was Anderssein betrifft. Ich kenne ja kurioserweise auch andere Zeiten in meinem Leben, als Geld überhaupt kein Thema und ich damit bestens versorgt war.

Ich starte also ein Experiment und schaue mir die Folgen mal an. Eigentlich habe ich dieses Experiment schon subtil veranstaltet, nur habe ich mich in Abständen zu sehr in den mir bekannten Widerstand verstrickt. Oder anders gesagt, ich bin dem in sehr knappen Zeiten oder wenn sich so etwas wieder anbahnte zu blind gefolgt. Ich will das jetzt mal so handhaben, dass ich ganz bewusst das Wohlgefühl, das mir ja sehr vertraut ist, noch intensiver zu schätzen, zu pflegen, zu nähren... und aus diesem Wohlgefühl heraus möchte ich den aufkommenden Zweifel in meinem emotionalen, zuversichtlichen Wohlfühlraum einfach mal da sein lassen, ohne mich davon einnehmen zu lassen.

Was würdet Ihr sagen?

Ich habe das Gefühl, ich muss dem Zweifel in seinen Inhalten gar nicht zu sehr mental auf den Grund gehen, sondern einfach diese Schwingung erstmal als gegeben sehen. Mir kommt da diese Perspektive ganz sinnvoll vor, dass ich aus der "übergeordneten" Wohlfühlbasis dann dieses künstliche Mangelgefühl freilasse. Ohne mich dorthineinzugängeln oder anzuhaften. Oder empfehlen da Abraham etwas anderes?

Sorry, sollte ich mich hier in meinen Ausführungen hin und wieder wiederholen, kommt mir aber so vor, als wäre dieses Durchsteigen per Schrift nochmal ganz gut, weil ich dieses nicht ganz greifbare Gefühl in zweiter Reihe für mich etwas plastischer gestalte und nicht so als bedrohlicher Nebel, der mir die Klarheit erschwert, nur weil ich nicht vollends hinsehen will. Denn zugeben muss ich auch, dass ich mich von Enge und Forderung bedroht sehe. Das kann schon eine Rechnung sein, die ich als bedrohlich empfinde.

Interessant ist ja auch, dass ich sehen kann, wie ich einen Status Quo halten will, sozusagen unbewusst dauernd beschäftigt damit bin, dass ich es irgendwie gebacken kriege... statt den Status Quo auszuweiten. Dazu kommt ja, dass ich mich gar nicht schlechtfühle oder dergleichen. Ich habe nur sowas kultiviert irgendwie.... wow, du bist voll gewieft, Dich immer ganz easy doch über die Runden zu bringen, denn es klappt ja in jeder Hinsicht. War bis jetzt auch so, dass ich es interessant fand, dass wenn es schwierig wurde, mir zuzusehen, wie ich kreativ in der Lösung wurde bzw. die Lösungen mir so zuflossen.

Für mich ist es fast schon eine Herausforderung, einfach mehr zu wollen, nicht mehr rumzutaktieren, egal, wie dieses "Mehr" sich verwirklichen will. Und grundsätzlich will ich ein "Mehr", weil ich vollends lebensfroh sein will, auch mit menschlichen Gefühlen wie Verlustangst. Ohne selbstgebaute Behinderung. Auch wenn es zu einem gewissen Grad wirklich ehrlich ist, wenn ich sage, dass ich das, was jetzt da ist, schätze und das alles doch immer so astrein funktioniert letztlich... so bin ich in anderer Hinsicht nicht ganz ehrlich, wenn ich sage, ich wäre damit hundertpro zufrieden. Und diese Unzufriedenheit kann ich mir nur schlecht eingestehen. Dieses Leben, das im Grunde so flutscht, das kann noch viel weitreichender flutschen.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 24. Apr 2014, 10:27

Ich hatte da gerade etwas im Zitate-Faden gelesen und erfahre eine gewisse Erleichtung. Denn dieses unterschwellige Gefühl, von dem ich weiter oben sprach... das hatte ich als nebulös bezeichnet, etwas, das ich nicht greifen kann, das fortflutscht. Und jetzt fällt mir das nochmal mehr auf als zuvor, dass ich es wirklich nicht erleben wollte, ich war nicht bereit insofern, dass es mich nämlich mitten in meiner Mitte traf (aber nicht etwa, um mich zu töten, sondern zu erwecken) und ich aber stattdessen Lebensamors Pfeil selber wie eine flutschige Seife ausgewichen war. Immer wieder, auch wenn ich so gerne hinsehen wollte.

Noch dazu hatte ich dieser Gefühlsbewegung das Adjektiv "bedrohlich" angeheftet. Gleich mal noch verstärkt, um nicht ins Bewusstsein kommen zu lassen. Gebe ich nur ungern zu. Tricky und wirksam doch. Es geht also nicht um existentielle Bedrohung, sondern um existentielle Förderung.

Jetzt durch dieses eine Zitat fällt mir also auf, dass ich die hausgemachte Suppe des Unwohlseins nicht auslöffeln wollte, obwohl ich mir selbst immer den Prediger gespielt habe, dass es nur darum ginge. Wirklich getan hatte ich es nicht.

Denn dieses Gefühl, dem ich mit Widerstand begegne, ist letztlich die Kurskorrektur, kein bedrohliches Monstrum. Ich meine den Kurs in die Leichtigkeit des Lebens.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 9. Mai 2014, 13:35

Derzeit durchackere ich alle Workshops, die hier im Forum angeboten werden. Nichts scheint mir fremd, was ich lese und dennoch... gestern fiel mir etwas auf. Ein Workshop sprach darüber recht knapp, dass es den einen Beobachter gibt, der eben 'Negatives' anschaut und auch entsprechend 'Negatives' wahrnimmt bzw. als Erfahrung einbringt und umgekehrt genauso, der eben 'Positives' anschaut und entsprechendes anzieht.

Das war gut zu lesen, denn ich hatte mich in den letzten Jahren, es war auch für mich immer als eine Art Distanzierung vom wirklichen Leben spürbar, weil eben alles wie einbetoniert erschien und nichts in die Bewegung kam. Diese Distanzierung hatte mich beinahe ausschließlich in diesen Beobachterposten gebracht, der an sich hilfreich sein kann. Wenn man dann aber völlig regungslos einfach nur schaut, was so geschieht, dann kann das den einen oder anderen vielleicht befriedigen, ich merkte mehr und mehr, dass es mich zwar in einen State brachte, in dem ich zunehmend respektieren konnte, was da erschien, egal obs mir gefiel oder nicht. Aber eigentlich hatte ich nur Angst vorm Contrast.

Dass der Contrast aber letztlich 'nur' ein Werkzeug ist, beginne ich neu zu erfahren und ich ahne, dass sofern ich da mehr durchblicke, sich vielleicht eine subtile Bedrohung, die ich öfter ja mal ansprache, als etwas entpuppt, dass im Grunde hilfreich ist für mich. Wie Abraham ja sagen, ist er hilfreich im Sinne von Wahl bzw. überhaupt zu sehen, was einem im besten Fall entspricht. Und da fallen eben manche Dinge raus und das wollte ich kurioserweise nie.

Für mich war es bislang immer so, dass für mich Wahl des mir Wohlsten bedeuten würde, ich würde das andere, was abgewählt scheint, wegdrücken oder vernachlässigen. Noch schlimmer... es würde sich für meine Abkehr umso stärker aufdrängen. Was dazu führte, dass ich mich automatisch auf eben jenes, was mir nicht so wohltat, konzentrierte, um es in Schach zu halten. Voll krass eigentlich, denn ich verlieh dem Macht über mich.

Dass die Wahl zwischen zwei Geschmäckern aber nicht bedeutet, dass das eine schlechter oder das andere besser wäre, hatte ich vollkommen vergessen. Das gibts gar keine Wertung, ich hatte mich bewertet, dass es sich rächen würde, wenn ich wähle.

Ich sehe da auch klarer, was überhaupt mein Umgang mit den Dingen und Menschen betrifft. Da war immer die Tendenz, nur ja nichts zu favorisieren. Mich zu nähren mit dem Besten ist meine Hauptambition, aber dahingehend mich weiter auszudehnen, dem folgte ich zwar (wie sich herausstellt aber nicht wirklich und ehrlich), war aber stehengeblieben, weil ich auf das starrte, was ich nicht wählen wollte und blieb in diesem State natürlich hängen und erlebte das auch entsprechend.

Vielen Dank Euch allen. Wie immer sind Kommentare und Gedanken hierzu willkommen.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon ZaWo » 10. Mai 2014, 19:42

Hallo Hamfor,

deinen Zeilen entnehme ich, dass du Wahl für einen aktiven Prozess hältst, der von dir selbst beeinflusst werden kann.
Dem ist aber nicht so. Wenn du dir eines Wunsches oder einer Wahl gewahr wirst, dann hast du schon gewählt und dein Wunsch ist bereits erfüllt. Dein Inner Being ist schon dabei, dir die entsprechenden Wegweisungen zu senden. Es geht dann schon längst nicht mehr wohlfühlend woanders lang.

Dieses Gefühl bloß nichts ablehnen zu dürfen, kenne ich auch, ist aber ein sinnloses Unterfangen, weil wir nun mal mit Geschmacksvorlieben ausgestattet sind. Im Grunde können wir selbst nichts für unseren Geschmack und wir "müssen" :lol: mit unseren Wünschen gehen. Die schlechten Gefühe, die du dann hast, wenn du das abgelehnte Objekt betrachtest, sind Signale deines IB, die darauf hinweisen, dass dein Fokus entgegen deiner Wünsche ist und nicht etwa eine Strafaktionsbehandlung, weil du etwas abgelehnt hast. Richtig ist dann den Fokus neu auszurichten und nicht das Abgelehnte extralieb zu haben. (Geht eh nicht, schon per Definition innerhalb des Manifestationsprozesses). Es zersplittert deine Schwingung und verzögert - nicht verhindert - die Manifestation.

Meine Gedanken dazu.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 10. Mai 2014, 21:42

Hi ZaWo.

ZaWo hat geschrieben:Hallo Hamfor,

deinen Zeilen entnehme ich, dass du Wahl für einen aktiven Prozess hältst, der von dir selbst beeinflusst werden kann.
Dem ist aber nicht so. Wenn du dir eines Wunsches oder einer Wahl gewahr wirst, dann hast du schon gewählt und dein Wunsch ist bereits erfüllt.


Übersetze ich das richtig... und die Wahl ist deshalb kein aktiver Prozess... weil mein Geschmack bereits schwingt... dass die Idee, jetzt zu wählen oder gewählt zu haben, eigentlich nur die Bewusstwerdung des eigenen echten Geschmacks ist. Was anderes kann's ja bald nicht sein. *g - Oder hattest Du etwas anderes im Sinn?


ZaWo hat geschrieben:Richtig ist dann den Fokus neu auszurichten und nicht das Abgelehnte extralieb zu haben. (Geht eh nicht, schon per Definition innerhalb des Manifestationsprozesses). Es zersplittert deine Schwingung und verzögert - nicht verhindert - die Manifestation.


Ja, diese Zersplitterung ist auch absolut meine Erfahrung, die im Grunde ja ein hilfreiches Tool darstellt. Es ist keine komplette Verhinderung, denn ich erlebe seit langem ein Hin- und Herpendeln zwischen den Polen... soll heißen... auch in Sachen Geld (und ich sehe Geld bzw. die Präsenz dessen inzwischen auch in erster Linie als HInweisgeber, als Symbol, wo ich stehe)... es ist da und es ist nicht da, ganz wie ich es focussiere... aber das Lustige ist, dass ich zweifellos spüre, dass es eben einfach präsent ist als Gradmesser für mich.

Ich kreiere mir starken Kontrast, um mich ziemlich tiefgründig davon zu überzeugen, was - wie oben erwähnt - mein eigener Geschmack ist. War mir heute auch im Laufe des Tages so bewusst geworden, dass ich mir das über starkes Auspendeln von Erfahrungen hereinhole, wo ich wirklich mitschwinge, was als Geschmack in mir angelegt ist, also auch mal "fehl"zuschwingen, um zu korrigieren. Das ist schon echt erstaunlich, wenn ich das so zurückverfolge.

Inzwischen komme ich zu der Ansicht, dass ich über dieses Thema Geld, was ja sehr tricky sein kann und ich aber ansonsten keine deftigen Themen derzeit habe, die man hernehmen könnte, weil ich relativ entspannt lebe, also dass ich an sich die Funktion durchschauen will und mir das mittels des Wohlstandsthemas gönne. Es scheint so, als wollte ich im Wesentlichen das LoA erforschen. Im Grunde erforsche ich hier Dynamiken, kommt mir so vor, als wolle ich lernen, sehr bewusst und leicht damit spielen zu können. Wohlergehen ist bei mir sehr eng verknüpft mit Nichternstsein/Leichtigkeit, dorthin schwingt es mich.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 1. Jun 2014, 19:26

Was meint Ihr? Ist es in Abrahams Sinne, dass ich mir das vollständig eingestehen muss, dass ich mir Einiges an Wohlbefinden, auch diesbezügliche Übersetzungen wie materieller Wohlstand, bislang phasenweise immer wieder versagt bzw. untersagt habe und dieses Eingeständnis als Beschleuniger nutzen kann, als würde ich einen Gummi für frische Ausdehnung spannen und loslassen? Oder ist das zu weit hergeholt und ich gehe unnötige Wege?
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 1. Jun 2014, 20:18

Hamfor hat geschrieben:Was meint Ihr? Ist es in Abrahams Sinne, dass ich mir das vollständig eingestehen muss, dass ich mir Einiges an Wohlbefinden, auch diesbezügliche Übersetzungen wie materieller Wohlstand, bislang phasenweise immer wieder versagt bzw. untersagt habe und dieses Eingeständnis als Beschleuniger nutzen kann, als würde ich einen Gummi für frische Ausdehnung spannen und loslassen? Oder ist das zu weit hergeholt und ich gehe unnötige Wege?



Jetzt muss ich ja wieder grinsen, während ich diesen Beitrag von mir nochmal aufrufe und lese. Es kehrt immer wieder, ich muss es nur als das sehen, was es ist. Ich halte mich bereits schon wieder hin. Das sind tatsächlich ganz subtile Festhaltemanöver, die ich fahre. Es ist immer kurioserweise verknüpft mit einem Spiel, das ich spiele, das in etwa so geht: Hamfor weiß, dass Loa sowieso funktioniert, er kann das rückblickend alles einwandfrei identifizieren, und Hamfor spielt aber noch Häschen in der Grube und hat Spaß daran, diesen Gummi extrem zu spannen, ihn zu überspannen, ihn nicht loslassen zu wollen, um eben nicht losfliegen zu müssen, aus der selbstgeschaufelten Grube hinaus, denn dann könnte ja dieses Spiel zu Ende sein.

Was Hamfor aber noch nicht begriffen hat, ist die Tatsache, dass das Spiel niemals endet. Also bittschön, Hamfor, hast so schön trainiert, jetzt spring mal ins nächste Level.

:teuflischgut:
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon lawofattraction » 2. Jun 2014, 09:27

Hamfor hat geschrieben:Was Hamfor aber noch nicht begriffen hat, ist die Tatsache, dass das Spiel niemals endet. Also bittschön, Hamfor, hast so schön trainiert, jetzt spring mal ins nächste Level.


Hallo Hamfor,

... aber nur dann, wenn die Action inspiriert ist - eben weil das Spiel immer weiter geht und immer wieder ein neues Boot im Hafen anlegt, hast Du Zeit auf den richtigen Moment zu warten. Und bitte niemals den Gedanken aufkommen lassen, dass Du eigentlich "hättest" oder "solltest" oder "müsstest" oder etwas anders hätte laufen müssen. Ideen, die das Gefühl des Falschmachens oder der Kritik aufgrund angeblich verpasster Gelegenheiten aufkommen lassen, sind höchst unangebracht und kontra-produktiv.

Hamfor hat geschrieben:Ist es in Abrahams Sinne, dass ich mir das vollständig eingestehen muss, dass ich mir Einiges an Wohlbefinden, auch diesbezügliche Übersetzungen wie materieller Wohlstand, bislang phasenweise immer wieder versagt bzw. untersagt habe und dieses Eingeständnis als Beschleuniger nutzen kann, als würde ich einen Gummi für frische Ausdehnung spannen und loslassen? Oder ist das zu weit hergeholt und ich gehe unnötige Wege?


Das hört sich an, als ob Du meintest, dass Du aktiv den Schöpfungsprozess regeln sollst oder überhaupt kannst. Jedes Gewahrsein, dass ein Wunsch bisher nicht erfüllt wurde, dehnt ihn weiter aus und verfeinert ihn. Eine aktualisierte Version jeden Wunsches ist immer im Vortex und ist im Step 2 immer done. Das braucht keine Beschleunigung, lediglich Allowing.


Lieben Gruss
Loa



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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 2. Jun 2014, 09:45

Ja, Loa, Dein "Allowing" hat mich wieder ernüchtert. Ich war irgendwie in Hast geraten, irgendwie heiß auf eine Änderung des Bildes als "Beweis" für die Tatsache, dass ich mich sehr gut fühle, auch seit Längerem bereits und ich fordere dann wohl unbewusst gerne mal ultimative Ausprägung oder Wundersames fürs Auge. Dabei, wenn ich wirklich ganz klar hier bin, kann ich sehr genau sehen, dass es viele kleine ultimative Ausprägungen in der letzten Zeit sind, die mir anzeigen, dass mein Wohlgefühl ein wahrhaftiges ist. Denn um das gehts mir im Wesentlichen. Dennoch, Dein "Allowing" hat ein gutes Gefühl von Entspannung in sich. Das lass ich jetzt mal wirken, weil ich sofort merke, dass es viel energiegeladener ist, als eiliges Vorantreiben alias Ungeduld.

:danke:
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon lawofattraction » 3. Jun 2014, 11:04




Hallo Hamfor,

Hamfor hat geschrieben:Ich war irgendwie in Hast geraten, irgendwie heiß auf eine Änderung des Bildes als "Beweis" für die Tatsache, dass ich mich sehr gut fühle, auch seit Längerem bereits und ich fordere dann wohl unbewusst gerne mal ultimative Ausprägung oder Wundersames fürs Auge.


das ist eine ganz tricky Angelegenheit: Das Schielen auf Beweise im Aussen, also die Frage "ist es denn immer noch nicht da?" als Prämie für das Wohlgefühl. Auf der anderen Seite ist aber auch ein künstliches "Produzieren" des Wohlgefühl, um auf diesem Weg den Beweis der Manifestation zu erhalten, nicht förderlich.

Ich fand mich irgendwann auch in einer Schleife des forcierten Wohlgefühls, nachdem ich lernte, dass Wohlgefühl der direkte Weg zu Manifestation ist. Es brauchte eine Weile, bis ich die Gedanken von Wohlfühlen als Mittel zum Zweck wieder aufgeben konnte zugunsten eines Wohlgefühls um seiner selbst Willen. Und das ist ein ganz anderes Gefühl. :gvibes:

Je mehr ich in die Wirkweise des LoAs reinschaute und je mehr ich es verstand, um so mehr offenbarten sich mir auch ganz subtile Fussangeln und Facetten, die ich gerne als vordergründig positive Beschleuniger ansah, die es im Prinzip aber nicht waren.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 3. Jun 2014, 14:48

Thanks, Loa.

Hatte mich tagelang voll im Flow gefühlt, trotzdem einen erneuten finalen finanziellen Engpass fabriziert. Was heißt trotzdem... stimmt so nicht ganz, da ich sehr genau fixieren kann, ab wann meine Stimmung kippte, nämlich kurz vorm Finale. *g

Ich will's jetzt einfach noch mehr als Experiment und Herausforderung sehen, weil diese Thematik einfach zu präsent ist, als dass sie mir nicht eindeutig was aufzuzeigen sucht. Normalerweise würde ich ganz automatisiert jetzt in die alte Tretmühle gehen, um nun schön auseinanderzuklamüsern, wie ich mich denn nun gefühlt haben muss, um das zu verhindern, was ich gerne als Ausdruck meines Wohlgefühls hätte. Aber kurioser gehts bald gar nicht: Denn indem ich mich dort hineinbegebe (sagen ja Abe auch eindeutig und ist ebenso auch meine Erfahrung), indem ich erforsche, wie ich denn nun Engpässe bastele, halte ich mich in so einer vergorenen Suppe auf, die an schlechtem Geschmack nicht zu überbieten ist. Um den Mechanismus zu verstehen, ist es sicherlich nicht schlecht, aber dies weiter zu löffeln, als wäre es die einzige Wahl.... also ich weiß nicht.

Völliger Trugschluss, da ewig drin rumzuschwimmen, zumal es meist zu einer irrigen Analyse verkommt, die in den Status Quo Power pfeffert. Es geht darum, auch wenn's mir anfänglich immer nicht so leicht fällt, nun wieder über die schönen präsenten (!) Dinge in mein Wohlgefühl zu kommen. Ich nutze die einfach. Sie sind ja schließlich auch deshalb präsent, weil sie zu mir passen, weil ich sie ebenso durch Wohlfühlstimmung eingelassen habe. Genau jetzt geht es darum, in meinen Flow zu investieren. Die Gegegebenheiten sind so, wie sie momentan sind, aber wie Abe ja so schön sagen... reagiere nicht auf die Umstände. Das ist echt weise. Weil mir die Tatsache einfach auch zu gut gefällt, dass die Umstände auf das Zentrum (meine Stimmung) reagieren. Ich bin auch zu sehr Fan von Wohlfühlen, das steht an erster Stelle, weil es mein Leben definiert.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Liebeszauber » 4. Jun 2014, 12:15

Hi Hamfor,

ich fand den gerade ( wieder) , der ist richtig gut :lieb:


Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 4. Jun 2014, 13:54

Ganz vielen Dank, Liebeszauber.

Ja, es verhindert sich durch einen fetten Widerspruch in mir. Das war mir subtil immer klar, aber jetzt kann ich ihn fast identifizieren. Ich sage "fast", weil ich witzigerweise vor langem aufgehört habe, mir Stories über mein Leben zu erzählen, also auch aufgehört hatte, mir etwas zu wünschen oder vorzustellen. Jetzt muss ich wohl doch die emotionale Story nochmal für mich verbalisieren, denn die ist ja ganz offensichtlich auch ohne Worte präsent, und muss dort mal schauen, wo der Widerspruch liegt, denn der ist klar fühlbar für mich und das ist auch der Grund, weshalb ich zwischen den Extremen so lange schon pendle. Mir dauernd diesen Contrast liefere.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 16. Jun 2014, 12:19

Man könnte also sagen: Ich kreiere mir diese knappen finanziellen Zeiten, gemischt mit völligen easy finanziellen Zeiten nicht deshalb in erster Linie, weil mir ein Safe voller Goldbarren die Erleichterung bringt, was als Übersetzung natürlich schon auch stimmig ist, aber vorrangig präsentiere ich mir hier ganz konkret das, was ich am meisten wünsche, und das ist absolutes Vertrauen ins Leben und eine Art Laissez-faire, die mich einfach sofort ins Wesentliche führt, mein Wohlgefühl.

Ich habe viel jetzt weitergelesen im Forum und das wirkliche Sprungbrett ist für mich auch in der Wertschätzung zu sehen. Ich hatte eben wieder bemerkt, dass ich einfach immer am falschen Objekt ansetze. Wenn der Nachbar dauernd seine Türen zuschlägt, als gäbe es keine Klinken, dann meinte ich oft, ich müsse diese Facette des Lebens hinnehmen, wertschätzen als eine Möglichkeit von vielen. Dabei haut der seine Türen, damit ich an etwas Wesentliches herankomme. Meinen eigenen Unmut (was eigentlich daher rührt, das ich nicht eins bin mit mir, wenn es nicht rund läuft) darüber zu wertschätzen, damit er wahrgenommen ist und deshalb auch einfach im Pool der Möglichkeiten existieren kann, ohne sich weiter aufdrängen zu müssen, weil ich woanders rumschraube. Der drängt nicht, um mich zu ärgern, er drängt, um mich zu befreien.

Anderes Ding ist: In diesen knappen finanziellen Zeiten empfinde ich Rechnungen und mögliche Mahnungen als teilweise extreme Bedrohung, auch gepaart mit einem leichten Schuldgefühl, weil ich es nicht sonderlich prickelnd finde, meine laufenden Kosten nicht zu bezahlen. Kein Wunder also, dass ich hin und wieder in verkörperte Schulden rutsche. Sich nun den Safe prall füllen zu wollen, ist die eine Sache, wird aber nicht funktionieren so, das ist eindeutig sichtbar und um diesen Safe gehts letztlich nicht primär. Ich wollte auch hier am falschen Punkt ansetzen. Ich nehme das Bedrohungsgefühl nicht vollends wahr ((ich suche noch immer Notlösungen, um diesen schriftlichen Aufforderungen (mein Gefühl zu fühlen) zu entgehen)), weswegen das Bedrohungsgefühl trotz übergepapptem guten Gefühls, wenn ich an die Freiheit hinter dem Geld schau, im Untergrund mächtig gärt, den Ton angibt und einfach das tragende Gerüst für die Tatsache ist, dass es so weiterlaufen wird, bis ich es werde ansehen. Das war jetzt wirklich eine irre Satzkonstruktion. Ich machs nochmal einfacher: Eine Mahnung ist keine Drohnung, sie ist, was sie ist, eine von mir manifestierte Hilfestellung, Bedrohung zu fühlen, um synchron mit der ganzen Wahrnehmung ins Wohlgefühl zu rauschen.

Wirklich ansehen. Nicht als Feind sehen, sondern wirklich in die Wertschätzung gehen, was ich mir hier eigentlich für ein Geschenk mache, mir etwas präsentiere, damit auch dieses Bedrohungsgefühl einfach wieder eingehen kann in den Pool und ich frei bin für die Eingebung.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Phoenix » 16. Jun 2014, 13:12

Hallo Hamfor,
Hamfor hat geschrieben:Eine Mahnung ist keine Drohnung, sie ist, was sie ist, eine von mir manifestierte Hilfestellung, Bedrohung zu fühlen, um synchron mit der ganzen Wahrnehmung ins Wohlgefühl zu rauschen.

Wirklich ansehen. Nicht als Feind sehen, sondern wirklich in die Wertschätzung gehen, was ich mir hier eigentlich für ein Geschenk mache, mir etwas präsentiere, damit auch dieses Bedrohungsgefühl einfach wieder eingehen kann in den Pool und ich frei bin für die Eingebung.


Kannst du mir das noch ein bißchen näher erklären?
Meinst du, dass mit der Wertschätzung des Bedrohungsgefühls es sich auflöst und nie wieder auftaucht? Das kann ich mir nicht vorstellen. Und außerdem: wenn ich die Bedrohung wertschätze (wenn es mir überhaupt gelingt!), dann fokussiere ich mich ja darauf und rufe quasi: "mehr, mehr, mehr davon!"
Oder meinst du mit wertschätzen eher ein neutrales "registrieren" und anerkennen? Also bewusstmachen, dass ich Bedrohungsgefühle habe, die aber nicht nur auf eine aktuelle Mahnung oder so etwas bezogen sind, sondern darunterliegend erst für die Mahnungs-Situation sorgen, und die erkannt werden wollen und wenn sie einmal bewusst gemacht sind, können sie endgültig verschwinden und brauchen mir auch keine "Mahnungen" oder ähnliches mehr zu manifestieren, um auf sich aufmerksam zu machen :nachdenk:
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 16. Jun 2014, 13:44

Phoenix hat geschrieben:Oder meinst du mit wertschätzen eher ein neutrales "registrieren" und anerkennen? Also bewusstmachen, dass ich Bedrohungsgefühle habe, die aber nicht nur auf eine aktuelle Mahnung oder so etwas bezogen sind, sondern darunterliegend erst für die Mahnungs-Situation sorgen, und die erkannt werden wollen und wenn sie einmal bewusst gemacht sind, können sie endgültig verschwinden und brauchen mir auch keine "Mahnungen" oder ähnliches mehr zu manifestieren, um auf sich aufmerksam zu machen :nachdenk:



Ja, diesen Teil von Dir, den ich zitiere, würde ich unterstreichen. Es geht mir nicht darum, ein ungutes (wobei für mich solche Wertungen eigentlich nicht existieren möchten) Gefühl wie zum Beispiel das der Bedrohung zu kultivieren oder wie Abraham sagen, ewig darauf zu starren. Ganz grob gesagt empfinde ich es momentan, dass ich durch die einfache neutrale Wahrnehmung dieses Gefühls es wieder eingehen kann in den Pool der Gefühle. Bis dato hatte ich es verdrängen wollen und das stellt sich für mich so dar, als würde ich der Farbenpalette eine Nuance vorenthalten (was natürlich nicht funktioniert). Aber allein diese Vorenthaltung (da gehts noch nicht mal mehr ums Gefühl) erlebe ich als Einschränkung, als Widerstand. Ich war ja im Grunde beschäftigt damit, die Übersetzung (mögliche Mahnungen) abzuwehren, das raubt Energie und macht auch keinen Spaß.

Ich kann es gar nicht genau ausdrücken, was ich sagen will, mir erscheint das alles vollkommen schlüssig grad, dass ich mir voll das Geschenk mache, auch mit der scheinbar ätzenden Manifestation. Soweit zur Theorie, denn theoretisch ist mir manches klar... ich will in die Praxis, ich merk halt sofort, wie befreiend das auf meine Mitte wirkt. Starren laut Abraham empfinde ich eher, wenn ich jetzt abwehren müsste, und zwar in der vorgestellten Story, was so alles passieren könnte. Da starre ich dann auf das, was ich nicht haben will und so weiter. Dort zieht's mich gar nicht hin.

Mich ziehts eher dahin, das Gefühl dahinter zu erkennen, ich will da auch alle Namen und Wesenszüge abziehen davon, es ist einfach eine Energie für mich und wenn ich die grad so betrachte, dann merke ich eine klare Deidentifikation damit, es ist, als würde ich sie freilassen, denn ich hatte sie durch meine Abwehr an mich gebunden. Und daraus resultiert fast automatisch diese Öffnung, nichts Enges mehr, Vertrauen würde ich es nennen.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 16. Jun 2014, 15:18

Mir kommt es auch so vor, als müsste ich gar nichts wünschen. Es ist wieder folgendermaßen: Sobald ich auf das Türeknallen focussiere, bin ich zusammengeschrumpft in das kleine Knäuel Ich als Person mit abgewiesenen Gefühlen, die stecken nämlich in der Manifestation, die sie mir zurückbringen. Man kann das auch zum Beispiel übersetzen in die Thematik Tumor.

Sobald ich abgewiesene Gefühle aufnehme, hebt sich Trennung auf, die Manifestation löst sich, ich weite mich, die Enge des Knäuels verschwindet, ich dehne mich in Vortexnähe bzw. hinein und bin dort in Frieden damit, was in meinem Feld vor sich geht. Zuvor war gar kein Feld ersichtlich, nur das Knäuel mit Brille, zusammengeschrumpft, weil es sich verweigert. Dem Feld. Und weil sich das Knäuel nicht entspannen kann, weil es ja wie irrsinnig versucht, sich etwas zu verwehren, kann es auch nur diese eine Manifestation, die die Lösung mit sich bringt, sehen, nichts von WEite und vielen Möglichkeiten synchron. Es ist eigentlich immer alles nur ein Hin- und Herwandern.

Aber zurück zur Praxis...
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Phoenix » 16. Jun 2014, 15:38

:huhu2: Ja, so verstehe ich, wie du es meinst und kann es auch nachvollziehen.
Diese Weite, die sich öffnet, wenn ich was annehme, integriere, was ich vorher abgelehnt habe, kenne ich auch, finde es nur nicht immer einfach, dahin zu kommen.
Warum ist es eigentlich oft so schwer für das verknuselte armeverschränkende, finster blickende Knäuel sich zu ent-wirren, ent-falten, öffnen und alles einfach durchfließen zu lassen ???
Ich habe letztens einen wunderbaren FIlm gesehen, in dem ein Junge, ein Musik-Genie, alle möglichen Stadt-Geräusche, die wir vielleicht als Lärm, Krach und einfach nur unangenehm empfinden, als orchestrierte Musik wahrgenommen hat. Das war total phantastisch, er hat die verschiedenen Geräusche im Kopf quasi neu zusammengesetzt und es hat sich echt harmonisch angehört. Er hätte auch das Türeknallen passend eingebaut, so dass es nicht stört, sondern sich harmonisch ins Ganze fügt.
Das würde ich auch gerne können .....
Hahaha ..... irgendwann kann ich's auch :genau:
... wir alle :uns:
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