Finanzen / Bremse

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 16. Jun 2014, 15:55

Phoenix hat geschrieben:Warum ist es eigentlich oft so schwer für das verknuselte armeverschränkende, finster blickende Knäuel sich zu ent-wirren, ent-falten, öffnen und alles einfach durchfließen zu lassen ???


Meiner Beobachtung nach resultiert das tatsächlich aus dem alleinigen Grund, dass es den Fokus auf dem ungeliebten Ausschnitt hat. Also dieses Fokussieren der Manifestation. Das führt dann zum eingeschränkten Film, da wir aber die Freiheit von Filmen instinktiv und ursprünglich spüren, wollen wir da irgendwie raus. Das dürfte irgendwie so in etwa die Dynamik sein, und deswegen ist das auch die verkehrte Richtung, um sich auszuweiten. Also den Fokus auf dem Auslöser zu halten. Denn die Manifestation ist ja "nur" eine Übersetzung meines Feldes, meiner Schwingung. Und ein Feld kann ein zusammengezogener, eingeschränkter Punkt sein (Festhalten) oder ein facettenreiches Feld (Freilassen). Oder so.


Phoenix hat geschrieben:Ich habe letztens einen wunderbaren FIlm gesehen, in dem ein Junge, ein Musik-Genie, alle möglichen Stadt-Geräusche, die wir vielleicht als Lärm, Krach und einfach nur unangenehm empfinden, als orchestrierte Musik wahrgenommen hat. Das war total phantastisch, er hat die verschiedenen Geräusche im Kopf quasi neu zusammengesetzt und es hat sich echt harmonisch angehört. Er hätte auch das Türeknallen passend eingebaut, so dass es nicht stört, sondern sich harmonisch ins Ganze fügt.


Ja, eine schöne Sache. Ich nenne das Freiheit in meinem Empfinden. Weil dieser Junge wohl alles an Schwingung, Gefühl und Empfinden in den Übersetzungen seiner selbst (manifeste Geräusche hier) in sich widerstandslos spielen lässt. Was sollte da noch störend sein? Reinster Genuss.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 16. Jun 2014, 16:06

Ich mache übrigens gerade in diesen Augenblicken das erste Mal nach langem die Erfahrung, wie es ist, wovon ich so oft hier gelesen habe und woran ich mich erinnere, dass es immer das Größte für mich war und ich es vergessen hatte. Und zwar merke ich gerade, wie es ist, einfach schon in dieser irren Freudeschwingung zu schwingen und auch wenn dies auf eine bestimmte Sache, die man sich vielleicht wünscht, ausgerichtet sein mag, man dies vielleicht zum virtuellen Auslöser macht, so sehe ich grad, wie einerlei es ist, ob das nun eintritt oder nicht. Ich bin bereits in dieser Schwingung, also das haut mich grad kurz um und ich muss lachen.

Das ist der eigentliche Flow, es ist völlig irrelevant, was da an Manifestation reinfliegt letztlich. Und ich spiele gerade absichtlich ein wenig damit, um zu erforschen, was es ist, dass man dann schnell auch wieder kippen kann. Und wie ich das gerade sehe, liegt es wirklich am Fokus, das Schauen auf die alte Übersetzung (Manifestation), die das alte Gefühl ganz schnell wieder fähig ist zu aktivieren, wenn man nicht klar ist.

Ich habe das alles schon zigfach in ähnlicher Form hier im Forum gelesen, es ist nichts Neues, aber ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, es wirklich selbst neu zu sehen. Nicht nur zu lesen und intellektuell zu verstehen.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 16. Jun 2014, 16:44

Und ich fummele momentan nicht in Überlegungen über Bedrohung und Mahnung herum, sondern rutschte jetzt automatisch in dieses "It's done". Und dies heißt, meine Rechnungen sind bezahlt. Sie sind bezahlt, ich kann das fühlen, wenn ich möchte, ich kann ja auch das Gegenteil davon fühlen, was ich mir ja lange genug auch bewiesen habe. Dorthin ist aber gerade augenblicklich kein Zugang und das ist auch gut so. Gerade hält sich das Wohlfühlen in der Tatsache, dass alles getan ist, dass Rechnungen deshalb bereits schon beglichen sein müssen, weil es sich um Rechnungen handelt. Die Natur einer Rechnung ist es, dass sie aufgeht und beglichen ist. Gut, jetzt werde ich etwas wortspielerisch, ich will mal pur und rein schwingen nun. Gott, darin ist alles bereits enthalten.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Phoenix » 17. Jun 2014, 10:18

Hamfor hat geschrieben:Weil dieser Junge wohl alles an Schwingung, Gefühl und Empfinden in den Übersetzungen seiner selbst (manifeste Geräusche hier) in sich widerstandslos spielen lässt. Was sollte da noch störend sein? Reinster Genuss.

Das hast du treffend ausgedrückt !
ich hatte die ganze Zeit überlegt, was in dem Jungen vorgeht, dass er es so als orchestrierte Harmonie hört.
Hey, DANKE für die Auflösung :gvibes:

Hamfor hat geschrieben:Das ist der eigentliche Flow, es ist völlig irrelevant, was da an Manifestation reinfliegt letztlich. Und ich spiele gerade absichtlich ein wenig damit, um zu erforschen, was es ist, dass man dann schnell auch wieder kippen kann. Und wie ich das gerade sehe, liegt es wirklich am Fokus, das Schauen auf die alte Übersetzung (Manifestation), die das alte Gefühl ganz schnell wieder fähig ist zu aktivieren, wenn man nicht klar ist.

Ich habe das alles schon zigfach in ähnlicher Form hier im Forum gelesen, es ist nichts Neues, aber ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, es wirklich selbst neu zu sehen. Nicht nur zu lesen und intellektuell zu verstehen.

:klatschen:
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 17. Jun 2014, 10:41

Dir auch danke, Phoenix.

Hier im Forum zu lesen, ist wie ein Hindurchschwimmen durch die Möglichkeiten und was bleibt, ist immer wieder das immerwährende Ankommen im Element.

Mahnungen, die bei mir eintrudeln (im Moment ja nicht, deswegen muss ich schon wieder lachen, dass ich mich darauf richte), habe ich also mental zu "gewalttätigen" Forderungen abgestempelt. Wenn die kommen, bin ich ständig unter Druck, wie ich das auf die Schnelle lösen könnte. Dabei kommen die, weil die mir mitteilen: Hey, Junge, bleib' mal locker und nimm den Druck raus. Hatte ich so nur noch nicht deutlich gesehen.

Dann geht's wieder eine Weile, weil ich easy drauf bin, weil sich was löste, ich aber den Mechanismus nicht ganz durchschaut hatte. Dann kommt ein Gedanke, wie sauber es wäre, einfach immer genügend am Mann zu haben, um gar nicht erst in Bedrängnis zu geraten und es dauert dann eine Weile, aber es flattert dann wieder ein Wisch rein, den ich immer abgewertet habe. Dabei:

Diese Mahnungen sind keine Folterungen. Ich sehe jetzt, dass es im Grunde einfach Hinweise sind, weil ich mich unlocker mache, wenn ich in die ungünstigen Vorstellungen und Befürchtungen abdrifte. Meine Gefühlsbewegungen in solchen Momenten sprechen Bände und ich empfinde es fast als Komödie, was ich mir liefere, und zeigt mich andererseits auch, dass alles nicht diesen Ernst hat.

Druck und Widerstand. Genau. Das ist es. Und während ich im Element bin und frei durch die Möglichkeiten schwimme, da ist null Widerstand. Da mag sich zwar immer gern was rühren, was danach schmeckt, aber dieser Geschmack ist für mich Auslöser zu bemerken, dass er gar nicht in meine bevorzugte Geschmackswelt passt und dennoch seinen Wert hat(te), um darüber hinauszugehen. Die Mahnung als Weiche zu verstehen, die ich schätzen könnte. Da waltet eine große Geduld in uns und freut sich.

Gestern war es so, dass ich in großer Entspannung war und flugs trudelte ein Angebot rein, das mir einfach ermöglicht auszugleichen. Nicht nur finanziell ausgleichen, wie ich sehen kann. Und ausschlaggebender Fokus war Vertrauen.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 7. Jul 2014, 18:14

Momentan beschäftige ich mich eingehender mit dem Grid, der mir vom Prinzip her vertraut scheint. Habe im Forum auch schon gut quergelesen darüber, vielleicht hat dennoch von Euch jemand Gedanken dazu oder Links. Ich sehe diesen Grid sehr ausgeprägt als ein Feld, aber nicht als zweidimensionale Ebene, sondern eben als räumliches Gerüst, wo sich entsprechend den Schwingungen dann Ausdehnen oder Zusammenziehen als reine Empfindung zeigen, übersetzt auch in Bilder im Nachgang bzw. eben synchrone materielle Manifestion als Verkörperung. Es ist ein sich Engfühlen oder Weitfühlen, mal etwas allgemeiner ausgedrückt, ich versuche derzeit auch, einfach alles, was ich sehe, in seinem Wesen zu fühlen. Ich nutze sozusagen die Manifestation, um dem Ursprung dieser näher zu kommen, sie in ihrem Beginn, ihrem Wesen zu fühlen. Da ist mein Grid gut ausgefüllt mit Weite, wie mein Fühlen mir mitteilt. Enge Stellen gibt es auch im Gewebten, umso enger, desto größer die Knotenbildung, der Konflikt. Dort dann den bekannten Vorschuss hineinzuschenken, bringt Entspannung und auch die Möglichkeit, in Fluss zu kommen, sich auszurichten auf die Weite hinsichtlich der jeweiligen Thematik. Das Hereinlassen von Befruchtung.

Haben Abraham in dieser Hinsicht mal noch Genaueres gesagt? Habt Ihr irgendwas noch in der Pipeline, von dem Ihr sagt, das könnte vielleicht diesbezüglich interessant für mich sein?

Thanks.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 29. Jul 2014, 17:07

Sehr interessant, was ich derzeit sehe. Ich bin eher sonen Typ, der zwar recht stark spüren kann, wenn er sich manifestierte Dinge vorstellt, dennoch habe ich kurioserweise kein großes Interesse daran, mich auf Dinge zu veraugenmerken, obwohl sie natürlich sehr hilfreich sind, um Loa zu erkennen.

Was ich aber merke, es kommt mir so vor, als wäre das für mich der Ursprung für Freude überhaupt. Dass ich, und Loa ist für mich nicht anzweifelbar (scheint auch Voraussetzung zu sein), sobald ich Loa fokussiere, das Prinzip Loa, dann entfacht das in mir Freude und frische Aufregung und alles andere folgt dieser Qualität. Sobald ich abdrifte und aufgrund irgendwelcher Kontraste in Widerstand gerate und dann wirklich wahrhaftig wieder in diesen Fokus auf Prinzip Loa gehe, zieht es mich in jene Freude, die meinen Sinn für Lebensqualität ausmacht. Das macht dann verquere Situationen fast schon zu einem Gag.

Auch interessant an der Stelle ist, dass ich wahrnehme, wie ein Sprudeln beginnt, sobald ich mich in dieser Freude befinde, sie fast ein wenig zurückzuhalten versuche, weil es überwältigend scheint. Ich eigentlich in meinem Leben offensichtlich die ganze Zeit damit beschäftigt bin, diese Freude einfach immer nur weiter und weiter zu vertiefen, mich auszuweiten für sie. Voll empfänglich zu sein. Was ist das nur für ein reiches Leben! Widerstände erscheinen mir nicht länger als Hürde, sie sind Schlüssel, um "zurückzukehren". Ich hatte lange Zeit Widerstände gegen meine starken Widerstände. Übersetzt also: Ich gewährte mir den Schlüssel nicht, der mir ständig in offener Hand liegt, war stattdessen damit beschäftigt, ihn mir nicht sichtbar zu machen.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 5. Aug 2014, 13:46

Zur Zeit gebe ich es mir ziemlich fett. Ich will scheinbar wirklich Loa vollends sehen. Mein Fokus schwankt extrem. Manchmal (und oftmals meinte ich auch, dass ich das in der Vergangenheit zu extrem praktiziert hätte) ist es so, als legte ich den Fokus auf null, auf den Nullpunkt, wo kein Material ist, wo dann auch nichts passiert. Ein Außenstehender würde dann eventuell meinen, ich hänge nur rum, lasse mich treiben. Innerlich passiert aber dauernd Switchen, als studierte ich das Wesen von Wahrnehmung, als würde ich dauernd schauen, wo die Freude ist.

Aber letztlich wird mir auch klarer, dass es sowas wie "nichts passiert" nicht gibt. Denn selbst "scheinbar nichts" zu materialisieren, ist Fokus und Verkörperung. Dahinter befindet sich eine entscheidende Empfindung oder ein Gefühl, das ich mir offensichtlich machen will. Und ich merke auch, dass es sich dabei um kein Wohlgefühl handelt. Ich gebe mir derzeit so krassen Kontrast in Sachen Unwohlsein (Rumhängen - kurzfristig erholsam, langfristig deprimierend) und Wohlsein (Dynamik - kurzfristig wohltuend, langfristig wohltuend). Das sagt eigentlich alles.

Es wechselt so schnell und sobald ich im Wohlgefühl bin, schwingt es sich ein. Andererseits hat das Unwohlsein auch eine Art an sich, die mir vorkommt wie ein Automatismus der letzten Jahre, von dem ich mich schwer nur trennen kann, wenn ich einmal länger als wohltuend drin stecke. Ich muss also sehr aufmerksam sein, denn es schwingt sich genauso hartnäckig ein. Das ist vergleichsweise auch das, was Abraham sagen, wenn sie erwähnen, den Istzustand zwar zu identifizieren, aber sich nicht blind zu infizieren und sich darin zu verhaften. Die äußere Übersetzung zeigt es mir klarer denn je.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 5. Aug 2014, 14:22

Wobei ich gerade bemerke, dass es sich um einen Widerstand in mir handelt, gegen den Fokus im Nullpunkt. Dass zunächst rein neutral betrachtet am Fokus nichts verkehrt ist im Grunde und ich mich darin wohlfühle. Das Unwohlsein kommt, weil ich mich in den Widerstand begebe, der sich folgerichtig unwohl anfühlt und ich dies verwechsele mit meinem Fokus. Glaubenssatz demzufolge lautet: Es ist besser, dynamisch zu sein. Ich kann es mir nicht recht verzeihen, dass ich diesen Widerstand sehr lange Zeit gepflegt habe und mich so wider besseren "Wissens" für das Unwohlsein entschieden hatte. Da steht viel Automatismus dahinter, aber Automatismus ist oftmals einfach auch Komfortzone. Denn Fokus legen, hat in gewisser Weise auch mit einer Entscheidung zu tun, die aktiv ist. Automatismen, so agil sie auch in den Handlungen erscheinen mögen, sind passiver Natur.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 5. Aug 2014, 14:26

Hamfor hat geschrieben:Ein Außenstehender würde dann eventuell meinen, ich hänge nur rum, lasse mich treiben.



Warum schreibt man sowas? Ich finde es sehr bezeichnend.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon lawofattraction » 6. Aug 2014, 08:29

Hamfor hat geschrieben:Warum schreibt man sowas? Ich finde es sehr bezeichnend.


Eine Offenbarung, wenn man sich selbst auf die Schliche kommt. :kgrhl:

Ich verfolge Deinen Thread mit Aufmerksamkeit und freue mich, wo er noch hinführt.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 29. Aug 2014, 22:04

Danke, Loa.




Ich schreib mal wieder einigermaßen flüssig runter, was mir reinkommt, sicher wiederhole ich mich hier und da.

Die letzten Wochen habe ich einfach nur beobachtet und kann eigentlich momentan nur ein weiteres Mal feststellen, dass ich einfach Loa erkennen will, ich finde das hochspannend, weil es immer offensichtlicher wird.

Ich sehe, dass es bei mir momentan nicht so sehr darum geht, irgendwelche Zukunftssituationen herzustellen oder irgendwie zu visualisieren, um etwas in mir zu bewirken. Das kommt mir derzeit eher wie ein Umweg vor. Für mich besteht kein Zweifel mehr daran, dass sobald Lebensqualitätsstandard "erstklassig" meine einzige Priorität darstellt, dass die Dinge sich übersetzt genauso zeigen. Mir fällt auch auf, dass ich offenbar die "Furcht" vor Kontrast, also auch beengenden Situationen, wünsche zu integrieren, um sie nicht mehr abwehren zu müssen. Und selbst wenn Widerstand auftaucht, ihn zu nutzen, nicht zu erniedrigen.

Ich hatte nun in letzter Zeit wieder starkes Auf und Ab kreiert, vor allem was meine Verfassung betrifft. Im Grunde gehts mir auch ausschließlich um meine Verfassung, die ich beobachte und die mir am wichtigsten ist als zentraler Ausgangspunkt für alles Weitere. Also was kreiierte ich im Genaueren? Zum Einen extremes Augenmerk auf Klarheit, sei es Körper, Fitness, Ernährung, Geist, was sich auch in meinem unmittelbaren Umfeld dann abzeichnet, aber mir vor allem ein delikates Wohlgefühl schenkt. Ist für mich wie der Himmel auf Erden.

Aber auch das Gegenteil davon erlebe, also dass ich rumschlampe in all diesen erwähnten Dingen und sich dann große Unzufriedenheit einschleicht und ich mich zunehmend unwohl fühle. Es gibt da wie so eine Art gefühlte Schwelle, auf der ich dann stehe und entweder entscheide ich mich nach alten Gewohnheiten, meist einer gewollten Unbewusstheit wegen, weil ich vor allem auch dieses Einschleichen von Unwohlsein im Vornherein spüre und diesem dann aus dem Wege gehen will und mich für Unbewusstheit entscheide, indem ich eben nicht auf mich achte. Man kann das also nicht unbedingt eine Wahl nennen, sondern es ist eine Art Abhängigkeit vom alten Film.

Oder ich entscheide mich gleich für das gefühlte Wohlsein, was ich inzwischen relativ schnell orten kann, und handle entsprechend, was alten Gewohnheiten in den meisten Fällen völlig konträr gegenübersteht.

Und noch besser konnte ich während dieser Zeit ausloten, wie ich all dies wirklich focussierte (vieles schien unbewusst und dennoch irgendwie gesehen oder gespürt) und dementsprechend verkörperte. Fokus ist echt so ein heftiges Tool, denn ich kenne ja auch Zeiten, wo ich null Fokus legte und dass dies auch ein Irrtum ist, denn Fokus ist immer und Fokus zeigt sich in der Übersetzung immer. Als dies oder jenes oder nada. Das Hin und Her hat mir sehr geholfen, das noch besser zu sehen und zu spüren. Der Körper ist mir da ein wichtiger Kompass.

Was mir heute noch als weitere Essenz so durch den Kopf ging, war das Ding, dass ich Loa unmittelbar nur sehen kann, indem ich extremst verlangsame. Ich bin noch viel zu schnell oft. Bin ich zu schnell, sehe ich Loa "nur" im Rückblick. Gegenwärtig sein heißt für mich zu verlangsamen, immer mehr. Auch während eines Sprints kann ich angekommen sein. Aber da übe ich noch. Sobald ich stark verlangsame, was auch öfter mal mit einem alten Widerstand einhergeht (denn der alte Film will natürlich ungern austrudeln und im Archiv landen), was die Sache aber umso offensichtlicher macht (also der Widerstand als Hilfe), gerate ich näher an den Nullpunkt, den ich weiter zuvor im Thread hier eigentlich abgewertet hatte, wo aber letztlich kurioserweise die Synchronität weilt, zeitlos, der Ursprung. "Dort" ist Freiheit.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 25. Okt 2014, 15:30

"Offensichtlich bin ich es ja, der dann zwischen zwei Gefühlen hin- und herschwankt und keine Wahl trifft, was nicht untypisch ist für mich."



Diese Aussage von mir aus einem anderen Faden habe ich jetzt mal hier in diesen Thread gezogen, weil's einfach interessant ist und schade, das mal nicht komplett auseinanderzunehmen. Denn wenn ich es ganz genau nehme, sehe ich allein an diesem Satz, warum mein Leben so verläuft, wie es verläuft. Und warum ich ein Typ bin, der alles will und dann aber auch mit allem leben können sollte und nicht, wenn er denn schon alles bekommt, dann parallel irgendwie aussieben zu wollen, mal abgesehen davon, ob da nicht von Hause aus eine kleine Irritation bzw. Verdrehung bezüglich Loa bei mir vorherrscht.

Aber finden wir schon raus! :teuflischgut:

Aber an sich steckt hier der Widerspruch in sich und das Resultat ist eine entscheidende Verkomplizierung, die ich offensichtlich aus Freude an der Spannung in meinem Leben erschaffe.

So, nochmal für mich, weil das Fenster so mini ist:

"Offensichtlich bin ich es ja, der dann zwischen zwei Gefühlen hin- und herschwankt und keine Wahl trifft, was nicht untypisch ist für mich."

Weiter oben schreibe ich, ich habe Freude an der Spannung. Spannung lässt sich aber nun auch auf andere Weise herstellen als durch die Art, wie ich es mache, nämlich auch vieles zu verhindern.

Wenn ich also sage, ich schwanke zwischen zwei Gefühlen oft hin und her... dann ist das nach meinem Verständnis (über Gefühle an sich) nicht möglich. Ich schwanke also vielmehr zwischen zwei Vorstellungen.

Ich kenne zum Beispiel sehr gut das Gefühl des absoluten Wohlstands, welches aber abhängig von Bildern ist: Alles fließt mir zu, ich bin komplett versorgt, ich kann mich den Dingen widmen, die mich inspirieren, ich steh einfach freudig in der Mitte der Welt und schaue alles offen an. Und ich kenne das Gefühl des Eingeschränktseins, welches ebenso abhängig von Bildern ist wie zum Beispiel: Ich kann nicht weiter fortschreiten in meiner zeichnerischen Darstellung, weil ich besseres Papier brauche, es aber grad nicht bezahlen kann, ich möchte ein helles großes Atelier, damit ich weiter ausholen kann, ich möchte in die besten und coolsten Stoffe gekleidet sein, jeden Tag, aber momentan muss ich da einfach aus den und den Gründen Abstriche machen.

Interessant ist ja, dass es sich in beiden Fällen um die gleichen inspirierenden Dinge handelt, nur dass in letzterer Version die Dinge verhindert werden und in meinem Falle ist das dann eben der finanzielle Faktor, bei dem ich nicht klar bin.

Jetzt könnte man sagen: Nun, Hamfor, lege deinen Focus doch einfach bewusst auf die Bilder, die dir Wohlsein bringen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass allein Fokus entscheidet. Also im Grunde Bewusstsein lenken auf Phänomene, die gewissen Gefühlscharakter haben und dies dann verkörpern bzw. verkörpert es sich von selbst, wenn die Nährung konsequent geschieht.

Ich aber nähre beide Versionen. Warum mache ich das? Und vor allem, warum nähre ich noch immer die eine der beiden Varianten, die mir doch im Grunde nicht dienlich ist, nämlich die der Einschränkung. Und ich denke, es gibt Charaktere wie mich, die nicht nur nach Spannung suchen, nämlich das starke Gummiband, das bitteschön immer heftig gedehnt und kurz vor dem Zerreißen ist. Sondern hinzu kommt, dass diese Spannung dann natürlich nach Entspannung sich sehnt und ich wahrscheinlich einen Umweg gehe, der mich viel mehr Zeit kostet, als mich bewusst für eine Version zu entscheiden, denn möglich ist das auch für mich, wenn ich mir klar mache, warum ich die andere zweite Version irgendwie noch mitschleppe, als könnte sie im Laufe der Zeit ihren Charakter verändern. Und genau hier, glaube ich, mache ich den Umweg zu einer Sackgasse, denn vereinfacht gesagt ist es so:

Da sind Rot und Blau. Rot soll für die Version des Überflusses stehen. Blau für die der Beschränkung. Als Beispiel. Rot ermöglicht mir ein weiteres Vorankommen und Freude. Blau bremst mich mehr und bringt mich mehr in eine Stagnation. Rot zu wählen, hieße, Rot zu spüren und zu leben. Blau wäre dann irrelevant, dennoch existent im Pool der Möglichkeiten. Aber genau da bin ich schief. Ich wähle Rot und spüre Rot und freue mich des Lebens. Ich spüre aber im Hintergrund Blau, das ich - so einschränkend es vielleicht wirken kann - ich dennoch in seiner Existenz nicht missen möchte. Und so sehr ich mir Rot wünsche, so muss Blau als Phänomen in meinem momentanen Leben wirken (und tut es auch überwiegend), weil ich nämlich ganz kindlich und eigentlich schon auch ein bisschen blind meine, ich könnte Blau zu Rot machen und es so mitnehmen, um nur ja nichts auszuschließen.

Muss ich kurz schließen an der Stelle, es soll mal so stehenbleiben für einen Moment, ich fühl da klar einen Irrtum in mir, der aus frühen Kindertagen rührt, als ich immer auch mich einschränkende Menschen, die mir nahestanden, irgendwie noch mitschleppen wollte in meine neue Welt, in die ich voranschreiten wollte, die aber dort gar nicht reinpassten, weil sie mit anderen Verstrickungen beschäftigt waren, die ich wohl zudem noch lösen wollte, ich also eigentlich immer auf der Schwelle zum Neuen bleiben musste, weil ich weder loslassen konnte noch ins Neue ohne das Alte gehen wollte.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 25. Okt 2014, 16:24

Weiterhin ist interessant, warum ich keine Konsequenzen aus meinem "Wissen" ziehe bzw. kein konkreter Anwender werde. Mir geht es schon seit längerem um keine psychologischen Zusammenhänge mehr, warum etwas wie ist und so weiter, denn mir sind die klar, sicherlich.... Klares kann noch klarer gemacht werden, ich könnte alles Vergangene weiter aufknoten, in immer feinere Erklärungen münden. Aber letztlich ist der entscheidende Punkt der, dass ich meine Wahl nicht zulasse, vielleicht noch nicht mal wirklich bewusst getroffen habe, denn hätte ich sie wirklich getroffen und hielte mich darin auf, wäre es sichtbar.

Andererseits bin ich ziemlich überzeugt, dass - ich weiß nicht, wieviel Zeit da vergehen wird - ich nach einer gewissen Zeit rückblickend erkennen werde, dass ich bereits jetzt in diesem neuen Raum war, aber noch behaftet mit alten Automatismen, wo oftmals dann der Focus hinfällt bzw. ein bestimmtes Gefühl (Schuld, Scham oder ähnliches, und mag es noch so absurd sein, was wirkt wirkt) die Entsprechung dazu ins Sichtbare "rübermanifestiert", um deutlich zu machen, wo man sich aufhält, Offenheit oder Verschluss. Also eine Hilfestellung.

Ich weiß nicht, ob das letztlich allgemeingültig ist (müsste aber, falls es wirklich loa-like ist, was ich hier jetzt gleich sage, ansonsten ist es einfach nur ein Hirngespinst) und auf jeden zutrifft. Aber ich habe im Gefühl, dass... wer lernt, Loa bewusst anzuwenden, ein Meister im Fließen sein wird, sein "muss". Alles, was an wunderbaren Dingen kommt, man auch bereit sein muss, im Fall der Fälle, damit es weiter blühen kann, auch wieder loszulassen. Und der Mensch alllgemein ist da, solange er unbewusst rumdackelt, nicht besonders begabt in solchen Dingen. Aber ich habe mich nun für meinen Meisterbrief eingeschrieben. Loa ist im Wesentlichen: Lässt du los, wirst du empfangen, was dir entspricht.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 13. Nov 2014, 14:36

Ich kann's noch nicht ganz in Worten erfassen, aber es ist schon saulustig, zumal mir auch Menschen von ihren Situationen erzählen und ich das Prinzip natürlich auch bei ihnen erkenne. Was denn auch sonst... ein Witz, das überhaupt zu erwähnen.

Es scheint immer so, als ginge es um irgendwelche Situationen. Da kommt also Kontrast ins Spiel. Da kommen Lebensentwürfe ins Spiel. Und alles sieht immer so aus, als würde sich jeder für die eine oder andere Situation entscheiden müssen. Stehen vor einer Wahl, wie es weitergeht. Ziehe ich dorthin, gehe ich dahin. Will ich den Job oder den anderen. Will ich überhaupt etwas oder lass ich es laufen. Alles Objekte, alles Werkzeuge. Alles gut.

Aber umso distanzierter von den Situationen ich schaue... sie kommen grundsätzlich, also sich anbahnende neue Situationen oder auch nicht, immer dann, wenn das Wohlgefühl instabil ist, wenn der Mensch seinem Wohlgefühl, seinem Geburtsrecht untreu wird. Vielleicht ist es auch noch nicht mal so, dass man seinem Wohlgefühl untreu wird, sondern sich Unwohlsein meldet, weil man Dinge tut, die dem Wohlsein nicht dienen. Dann kommt dieses schwere Gefühl zu Besuch, das einen begleitet, manche sagen auch verfolgt, sie wollen dem entrinnen und landen in noch mehr Unwohlsein vor lauter Befürchtung, dass es nie wieder aufhört mit dem Unwohlsein. Dabei: Es kommt allein des Wohlseins wegen, das Unwohlsein. Es ist eigentlich wirklich fast schon zu zärtlich, das Ganze. So wohlwollend und zugewandt.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 13. Jan 2016, 17:25

Hinblickend auf meine Verschriftlichungen zum Wunschthread will ich mir etwas dazu verdeutlichen. Anhand dessen merke ich nämlich, dass ich lediglich wünsche, wenn mir was in die Quere kommt, wenn es um mein Wohlsein geht. Es taucht der Wunsch auf, das zu ändern, um ins Wohlsein zurückzukehren. Bin ich im Wohlsein, wünsche ich mir nichts. Ich mache dann völlig automatisch, was mein Wohlgefühl nährt. Oder stimmt das gar nicht? - Ist alles, was ich tu', aus einem Wunsch geboren möglicherweise, mir nur nicht klar. Jetzt will ich mich nicht am Wort Wunsch aufhängen, aber mir sticht das Threadtitelwort Bremse in dem Zusammenhang ins Auge. Außerdem, dass ich dem Wunsch an sich oft den Stempel 'Erledigt' aufgedrückt habe, statt zu stempeln: Keep going. Ich traue Wünschen nicht wirklich, verurteile es in mancher Hinsicht. Doch ein Wunsch ist nicht immer gleich Kompensation und Verirrung, Mr. Hamfor. Ein Kind möchte kein blaues Fahrrad, weil es sich mit einem hellgrünen blöd vorkommt. Es will ein Fahrrad, um damit vergnügt herumzufahren.

Denn wenn ich ehrlich bin, schöpfe ich die Wunschkraft in keiner Weise aus und das ist doch aber das, was dem Menschen gegeben ist. Alle Möglichkeiten ausschöpfen. Alle Wünsche ausschöpfen. Steht also die Frage, ob ich mir nicht eingestehen sollte, dass ich mich oftmals 'auf halber Strecke', also da, wo es angenehm ist, einrichte, denn von Ausdehnung ist da nicht wirklich immer eine Spur. Einen Status Quo halten, wie ich es auch in meiner bildnerischen Arbeit bemerke, wo ich mich allzu oft in der Komfortzone aufhalte, statt das neu Entwickelte, aber vor allem die Freude darin weiter zu nutzen und auszuweiten. Den Wunsch, den ich zweifellos habe, zu pflegen, es ins feinste Detail zu vertiefen. Etliche weitere verhunzte Versuche zu bejahen, weil sich der Wunsch darin verwirklicht, mich frei auszudrücken. Ich gebe mich mit etwas zufrieden. Klingt nicht grad erfrischend.

Ich kann es für den Moment ziemlich herunterbrechen und habe den Eindruck, dass ich das Wünschen an sich unterdrücke. Das kann ja noch heiter werden...
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 13. Jan 2016, 22:35

Hamfor hat geschrieben:Ich kann es für den Moment ziemlich herunterbrechen und habe den Eindruck, dass ich das Wünschen an sich unterdrücke. Das kann ja noch heiter werden...


Ja, heiter ist es. Sich zuzuschauen, wie man Probleme konstruiert. Interessant, dass ich meine, Wunscherfüllung sei eine Einbahnstraße, denn der Wunschinhalt könnte einem ja wieder genommen werden. Verlustbefürchtung auf ganzer Linie. Schade, oder? Denn nicht die Wunscherfüllung ist eine Einbahnstraße, sondern ich befinde mich ohne Wunschäußerung in dieser, weil nämlich dort überhaupt gar nichts mehr groß passiert, man dreht sich in der Boxengasse ganz hinten am Ende im Kreise und wenn man nicht aufpasst, läuft die Chose heiß, wie ich es grad wieder bemerke.

Also... Wünsche haben ist ganz sicher keine Einbahnstraße. Diese leichtsinnige Überzeugung kommt in mir dadurch zustande, dass ich meine, mit einem erfüllten Wunsch sei dann die Welt zu Ende oder das Sehnen, im ungünstigen Falle wird einem der moderne Käfer auch noch genommen. So typisches mentales Getue eben. Dabei ist es viel einfacher. Wenn ich mir den Käfer reinhole ins Geschehen, kann er mir freilich genommen werden - durch meinen Wunsch, dass ich mir dann die nächstbessere Variante wünschen könnte. Nur eine Möglichkeit. Ich will also erstmal in die Einsicht kommen, dass da nicht ich hier bin, der Wünsche erfüllt, und dort draußen einer wäre, der das dann wieder durchkreuzt, wenn ich mich zu überschwenglich freue, sondern ist mein eigenes emotionales Steuern, egal in welche Richtung. Dieses Starre hat was leicht Langweiliges an sich.

Der Faden ist beinahe zwei Jahre alt. Wenn ich zurückblicke, war da kein Wunsch, es war ein Durchschauen von Befürchtungen, die dann an Kraft verloren haben. Ich bin noch immer nicht neureich, dafür habe ich es mir aber auch nicht gewünscht. Nicht ausdrücklich jedenfalls. :mrgreen: Dennoch hat sich eindeutig etwas gelöst, ersichtlich auch an einem geschmeidigen Geldfluss. Die vermeintliche Bedrohung ist hausgemacht wie alles.

Ich sag's mal frei raus. Jetzt wünsche ich mir ganz offiziell ein neues Abenteuer und fühl schon allein beim Aussprechen dessen ein Feuer, so dass sich die Einbahnstraße von ganz allein erledigt. Für den Moment. Mal drinbleiben. Wünschen heißt wünschen und empfangen, nicht herumschustern, wo da der Haken sein könnte. Eigentlich Kindergarten, aber steckt subtil drin im Gebälk. Habe ich viel zu oft vernachlässigt. Was nicht heißt, dass man ewig seine Zweifel durchstudiert, aber ich denke, sie gehören ins Archiv. Einfach zu abgegriffen...
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 13. Jan 2016, 23:11

Und wenn ich morgen hier reinschaue, will ich lesen: Wünsche sind keine Bindung an Dinge, sondern ich bin frei zu wünschen, mich an den Dingen zu erfreuen. Denn vergänglich sind sie eh.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Kein_Schnee » 14. Jan 2016, 08:26

Lieber Hamfor!

Hamfor hat geschrieben:Ich kann es für den Moment ziemlich herunterbrechen und habe den Eindruck, dass ich das Wünschen an sich unterdrücke. Das kann ja noch heiter werden...


Das Wünschen kann man nicht unterdrücken, denn es ist immer da.
Ohne Wunsch kein Leben, da keine Expansion.
Was Du unterdrücken kannst, ist das "Erlauben", dass sich ein Wunsch materialisiert.
Durch negative Gedanken und die dazugehörige Schwingung /Gefühl.

Hamfor hat geschrieben:Steht also die Frage, ob ich mir nicht eingestehen sollte, dass ich mich oftmals 'auf halber Strecke', also da, wo es angenehm ist, einrichte, denn von Ausdehnung ist da nicht wirklich immer eine Spur. Einen Status Quo halten, wie ich es auch in meiner bildnerischen Arbeit bemerke, wo ich mich allzu oft in der Komfortzone aufhalte, statt das neu Entwickelte, aber vor allem die Freude darin weiter zu nutzen und auszuweiten.


Ausdehnung geschieht immer, denn es gibt keinen Stillstand.
Und wenn etwas angenehm ist, gibt es keinen Grund, sich dort weg zu bewegen.
Entweder ist Dein "Wunsch", das neu Entwickelte zu nutzen eher ein Gedankenkonstrukt aus alten Glaubenssätzen: "Ich müsste, sollte dies tun, um…..zu sein.", oder Deine Komfortzone ist eigentlich gar keine, also nicht wirklich angenehm und Du bleibst nur aus einer Angst dort.
Dann wird sich das auch immer klarer in Deinen Gefühlen zeigen.
Dein Wunsch, etwas zu verändern bekommt immer mehr Kraft, bzw. Dein Unwohlsein wird größer.

Hamfor hat geschrieben:Bin ich im Wohlsein, wünsche ich mir nichts. Ich mache dann völlig automatisch, was mein Wohlgefühl nährt. Oder stimmt das gar nicht?


Wenn Du im Wohlgefühl bist, hast Du den Wunsch, mehr / länger im Wohlgefühl zu sein.
Wie gesagt, man wünscht immer.
Und man tut dann nicht automatisch Dinge, die das Wohlgefühl nähren.
Das gilt es ja zu üben, denn negative Gedanken können uns jederzeit wieder da herausschmeissen.
Bedeutet: Wohlgefühl wahrnehmen und nutzen, indem man es bewusst mit positiven Gedanken nährt.
Nur dazu ist es dann gut, seine Wünsche benennen zu können, da sie ein Verstärker sein können, wenn wir sie im Wohlgefühl imaginieren.
Unsere Wünsche sind alle im Vortex gespeichert, ob wir sie nun benennen können, oder nicht.
Wohlgefühl ist die Schwingung dieser Wünsche und macht sie somit gefühlsmäßig erfahrbar.

Hamfor hat geschrieben:Ich will also erstmal in die Einsicht kommen, dass da nicht ich hier bin, der Wünsche erfüllt, und dort draußen einer wäre, der das dann wieder durchkreuzt, wenn ich mich zu überschwenglich freue, sondern ist mein eigenes emotionales Steuern, egal in welche Richtung.


Hat man eine so hohe Schwingung erreicht, dass sich ein Wunsch materialisiert, ist man nicht mehr auf der Schwingung "Verlust". Das heißt, dass Du diese Befürchtung nur hast, weil Deine Schwingung nicht auf der Deines Wunsches ist.
Lässt Du aber diese höhere Schwingung zu, bist Du auf ein anderes Level gestiegen und der nächste, darauf aufbauende Wunsch ist bereits da.
Und wenn Du Dich überschwenglich freust, ist das die beste Möglichkeit zu immer mehr Wunscherfüllung.

Liebe Grüsse,

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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 14. Jan 2016, 14:42

KeinSchnee. :danke: für Deine Ausführungen.



Es fällt mir wenig schwer, sämtliche Theorie und Praxis nachzuvollziehen, bei mir mischt sich dennoch Einiges mit anderen Beobachtungen, weswegen ich dann nicht so der straighte Schüler bin. Egal von welcher Lehre. Dennoch habe ich nicht selten erlebt, dass die Theorie Abes praktisch funktioniert. Kein Zweifel. Könnte man sich nun fragen: Warum nutzt Du es dann nicht, Hamfor? Um sich von einer Wirksamkeit nachhaltig zu überzeugen, sollte man auch bereit sein, einfach mal dieser konsequent zu folgen. Da bin ich nun etwas flatterhaft.

Vielleicht ist da auch eine Unwilligkeit in mir, ausschließlich einem Konzept zu folgen. Wobei das auch etwas geflunkert ist, denn würde ich mich tatsächlich von der unbedingten Wirksamkeit selbst überzeugen, wäre es völlig einerlei, um welches Konzept es sich handelt. Und sollte mir weiterhin aber auch im Klaren sein, dass sowieso alles, was Funktion hervorbringt, auf Konzepten beruht. Konzeptlosigkeit, wie ich sie insgeheim und unausgesprochen eigentlich bevorzuge, zeitigt auch entsprechende Wirkungen und ist weltlich gesehen, wenn man eben sein Surfboard in den weißen hawaiianischen Sand stecken will, hinderlich. Wenn ich mir so selbst zusehe, dann geht es mir oftmals gar nicht um eine persönliche Entwicklung, sondern vielmehr um ein Freisein von den Dingen, denn ich habe die Neigung, sie nicht nur genießen, sondern auch vereinnahmen zu wollen, was mir letztlich nach allem Genuss Unwohlsein beschert hat, immer schon. Leider geht es aber in diesem Forum darum überhaupt gar nicht, ich werde also sehen, inwiefern ich das Geschreibe noch damit vereinbaren kann. Geht ja eigentlich auch in einem schlichten Worddokument, denn beizutragen habe ich im Sinne Abes nicht wirklich etwas momentan.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon lawofattraction » 14. Jan 2016, 15:05

Hamfor hat geschrieben: Um sich von einer Wirksamkeit nachhaltig zu überzeugen, sollte man auch bereit sein, einfach mal dieser konsequent zu folgen. Da bin ich nun etwas flatterhaft.


Hallo Hamfor,

musst Du gar nicht - konsequent folgen, um die Wirksamkeit zu erfahren. Das LoA ist ein Wirkgesetz, das heisst, es ist die Grundlage jeglicher Erfahrung, ob Du daran glaubst oder nicht.

Die Erkenntnis wäre dann lediglich, dass es das bringt, was freudig erwartet und widerstandslos fokussiert wird und ebenfalls das auf den Präsentierteller legt, wo Du Widerstand lebst.

Hamfor hat geschrieben:Vielleicht ist da auch eine Unwilligkeit in mir, ausschließlich einem Konzept zu folgen.


Sei so unwillig, wie Du möchtest, Du kannst dem LoA nicht entfliehen. :kgrhl: Diese Erkenntnis wäre dann der erste Schritt, ein wenig mehr Gedanken- und Gefühlspflege walten zu lassen, um die Sonnenseite des Gesetzes immer häufiger zu erfahren. Die Abwesenheit von Freude und erfüllten Wünschen ist aber ebenfalls die Bestätigung für sein tadelloses Wirken.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 14. Jan 2016, 15:18

lawofattraction hat geschrieben:Sei so unwillig, wie Du möchtest, Du kannst dem LoA nicht entfliehen. :kgrhl:
[/color]



Jaja. :mrgreen: Ich muss ja selber lachen...


Ging mir ja auch eher darum zu sagen, dass die mentale Beschäftigung, ob nun ein oder zwei oder gar kein Konzept(e), letztlich egal ist, denn wenn es funzt, funzt es eben. Es wäre eben besser für mich zu sagen, dass eben "das da", wie es funkioniert sowieso, eben auch ohne mein Zutun funktioniert. Müssen wir dem unbedingt einen Namen geben? Dann ist es nämlich kein Konzept im Sinne der Begriffsbildung mehr. Naja, ich hör schon auf... :ros:


lawofattraction hat geschrieben:Diese Erkenntnis wäre dann der erste Schritt, ein wenig mehr Gedanken- und Gefühlspflege walten zu lassen, um die Sonnenseite des Gesetzes immer häufiger zu erfahren.


Damit allerdings hast Du mich jetzt in jedem Falle deutlich erwischt.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Kein_Schnee » 14. Jan 2016, 15:55

Ich habe mir schon des Öfteren gewünscht, das LoA wäre ein Konzept... :kgrhl:
Aber es ist ein Gesetz und es gibt kein Entkommen. :clown:


Hamfor hat geschrieben:Wenn ich mir so selbst zusehe, dann geht es mir oftmals gar nicht um eine persönliche Entwicklung, sondern vielmehr um ein Freisein von den Dingen, denn ich habe die Neigung, sie nicht nur genießen, sondern auch vereinnahmen zu wollen, was mir letztlich nach allem Genuss Unwohlsein beschert hat, immer schon.


Lieber Hamfor,

ich lese da: Ich wäre gerne in der Lage, alles zu genießen, ohne negative Folgen und Verlustängste.
Und nicht: Ich hätte gerne nichts.

Oder?

Grüßchen,

KeinSchnee
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Hamfor » 14. Jan 2016, 16:30

Kein_Schnee hat geschrieben:Ich habe mir schon des Öfteren gewünscht, das LoA wäre ein Konzept... :kgrhl:
Aber es ist ein Gesetz und es gibt kein Entkommen. :clown:



So leid es mir tut :mrgreen: , aber Gesetze sind in ihrem Ursprung Konzepte. Aber sie funktionieren, wenn man ihnen 'gehorsam' folgt.

Aber ich vermute schon, wie Du das in etwa meinst. Es ist einfach die Natur der Dinge, dass sie sich in ihren individuellen Schwingungen nähern.


Kein_Schnee hat geschrieben:ich lese da: Ich wäre gerne in der Lage, alles zu genießen, ohne negative Folgen und Verlustängste.
Und nicht: Ich hätte gerne nichts.

Oder?


Ja, kann man so sehen, KeinSchnee.

Ich will am liebsten lesen: Ich bin in der Lage, alles zu genießen, um in der Freude dessen weiterzufließen.

Verlustängste finde ich an sich gar nicht so tragisch, solange man sie nicht künstlich aufhübscht. Letztlich zeigen sie - wenn man sie umkehrt - auch nur Zuneigung an, dass man einfach hingegeben sein möchte, ohne sich aber zu verstricken, wenn die Dinge eben dann auch wieder vergeh'n. Und das tun sie naturgemäß.

Dank' Dir.
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Re: Finanzen / Bremse

Beitragvon Kein_Schnee » 14. Jan 2016, 16:42

Hamfor hat geschrieben:So leid es mir tut , aber Gesetze sind in ihrem Ursprung Konzepte.

Aber umgekehrt wird kein Schuh draus. Nicht jedes Konzept ist ein Gesetz.
Eigentlich nur das LoA. :teuflischgut:

Hamfor hat geschrieben:Aber sie funktionieren, wenn man ihnen 'gehorsam' folgt.

Einspruch! Wie Loa bereits schrieb, funktioniert das LoA immer, egal ob man nun brav folgt, oder nicht.

Hamfor hat geschrieben:Ich will am liebsten lesen: Ich bin in der Lage, alles zu genießen, um in der Freude dessen weiterzufließen.


Dann lies es. Jeden Tag, so oft es geht und schau, was passiert! :gvibes:

:huhu2:
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