Ferngesteuert?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 12. Dez 2009, 11:31




Hallo Ihr Lieben,

ich bin in den letzten Tagen mehrmals mit einem Prinzip in Kontakt gekommen, das mich ziemlich in den Gedanken beschäftigt. Daher würde ich das gerne mal zur Diskussion stellen, um zu erfahren, ob es Euch auch mal so gegangen ist und zu welchen Schlussfolgerungen Ihr dabei gekommen seid.

Es handelt sich um etwas, was ich in Ermangelung einer anderen Beschreibung mal "Ferngesteuertheit" nennen möchte. Dabei handelt es sich bei mir um Situationen, die sich in zwei Kategorien einteilen lassen: Einmal bei dem Treffen von Entscheidungen, die ich mit schlafwandlerischer Sicherheit und entgegen alle intellektuellen Einwände als richtig empfinde und auch durchziehe. Ohne wenn und aber, ohne nachzudenken. Reine Reaktion aufgrund innerer Gewissheit, die sich im Nachhinein immer als richtig rausstellte. Meist handelt es sich um solche Entscheidungen, die für mich eigentlich atypisch sind. Das heisst, würde mich in dieser Situation befinden und ich würde eine rationale Entscheidung treffen, sähe sie anders aus als die damals getroffene.

Ist das denn nun so, dass hier mein Inner Being "übernimmt" und mein Ich - Loa - auf irgend einer Ebene weiss, dass da eine grössere Weisheit existiert als in meiner Mind und in diesem Moment an das Grössere Ganze übergibt? Nicht verstehen tue ich dabei nämlich das, was ich als eine Art "Bevormundung" bezeichnen möchte, da nach meinem Glauben das IB keine aktiven Entscheidungen für uns trifft, wir als Menschen also durch das LoA eine Art freien Willen haben - freier Wille im Sinne von Abraham, dass das LoA uns das bringt, auf was wir uns konzentrieren, was als "eine Art Willensfreiheit" betrachtet werden kann. (Ich sage das mit aller Vorsicht, möchte auch bitten, an dieser Stelle nicht den vorhandenen oder nicht vorhandenen freien Willen zu diskutieren, sondern bei Bedarf dazu einen eigenen Thread aufzumachen.) Zumindest habe ich Abraham so verstanden, dass unser IB einfach nicht aktiv in unser Leben eingreift, vor allem auch daher nicht, da es nie die Mangelsituation sieht, sondern immer nur das Heilsein. Es ist für meine Begriffe undenkbar, dass das IB eingreift, da das bedeuten würde, dass eine vorherige Entscheidung getroffen würde dazu, welcher meiner Wege "richtig" oder "falsch" ist. Denn das IB durch unsere Gefühle zu erkennen ist eine aktive Angelegenheit, die wir selbst produzieren und keine "Sendestation" vom IB. Vielleicht reichen wir aber aus und klinken uns ein in das Grossen Ganze, ohne dass eine aktive Entscheidung dazu notwendig ist und auch kein direktes Wissen darüber vorhanden ist.

Und dann gibt es da eine zweite Kategorie von diffusem "Wissen" um Dinge, die mir im ersten Moment vollkommen absurd erscheinen und gegen meinen klaren Menschenverstand verstossen. Ich bin Menschen begegnet, die mir zB von einer anderen Person erzählten und bei denen ich mit einem Mal das dringende Gefühl hatte, dass ich sie vor dieser Person beschützen müsse. Oder bei denen ich das Gefühl hatte, wenn ich ohne die Person leben muss, werde ich sterben. Oder diese spontane Aversion gegen jemanden, die keine rationale Erklärung hatte. Keine intellektuellen Argumente, egal wie hieb- und stichfest, hielten diesem starken Gefühl stand, so dass mir das mir auch fast wie eine Art "Übernahme" vorkam. Daher auch der Ausdruck der Fernsteuerung. Falls sich das jemand fragen sollte - nein, ich habe nie psychische Auffälligkeiten gehabt 8-) und halte mich für einen doch recht klar denkenden Menschen. Und trotzdem hatten diese Situationen alle etwas, das von Rationalität sehr weit entfernt war.

Ich könnte mir vorstellen, dass es sich dabei um Erinnerung an Parallel-Realitäten gehandelt hat, so wie das meiner Meinung nach auch bei dem Gefühl der Fall ist "ich kenne Dich doch schon ewig" und diese spontane Vertrautheit, die auch unerklärlich ist. Ich mag den Ausdruck Karma nicht, da er mit so vielen verschiedenen Interpretationen belegt ist, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass da an Situationen aus "früheren" Leben gerührt wird, die aus einem mir unerfindlichen Grund nochmal hochkommen.

Wobei mir gerade einfällt, dass diese Situationen des Typ zwei zu einer Zeit erfolgten, als ich dem Karmagedanken im Sinn von "unerledigte Angelegenheiten aus anderen Leben kommen nochmal aufs Tapet, um bereinigt zu werden" noch angehangen bin. Vielleicht haben diese Momente damals klar meinen Glauben daran reflektiert.

Mich würde interessieren, ob Ihr auch solche Erfahrungen gemacht habt und wenn ja, wie Ihr damit umgeht bzw. umgegangen seid.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Loa



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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon LillyB » 12. Dez 2009, 20:57

Hallo liebe Loa,

bei Deiner ersten Frage würde ich gern um ein Beispiel bitten. Es muss ja nicht real sein, um das Feeling besser zu verstehen. Was ich ähnliches kenne ist eine Phase, die bei mir mehrmals auftrat oder auftritt, als ob ich neuere Ebenen betrete, die ich bewußt nicht kenne. Da habe ich auch so ein komisches Fremdgefühl. Ich vermute fast, dass ich mich zwischendurch in der "Leer" aufhalte. Da es nun schon öfter vorkam, und es immer vorübergehend war, weiß ich nun, dass es mit ganz neuen Bewußtseinserfahrungen und vor allem Transformation zu meinem authentischen Selbst zu tun hat. Also Dingen, die ich wirklich aus Herzen liebe, Dinge, die mich weiten und mich näher zu mir Selbst bringen. Schwer zu beschreiben. Da habe ich ein Gefühl als führte es mich und ich weiß nicht wohin. Und ich mache auch Erfahrungen, die völlig neu sind. Kurz danach kann ich mich wieder besser zurechtfinden (kann aber schon 1 bis 2 Wochen dauern) und dann fühle ich mich gewachsen - größer - weiter. Nicht materiell bezogen.

Z.B. liebe ich meine Spiegel jetzt. Es sind sozusagen wie zwei Ichs. Doch ich spiele nicht mehr wie früher. Schwer zu beschreiben. Ich bin auch amüsiert über sie.

Bei dem zweiten Teil kann ich nur vermuten, dass sich der Schleier lüftet und dünner wird. Das hat mit einer Art Hellfühligkeit zu tun, die ich oft erlebe - jedoch besonders seit ich mehr und oft im Vortex bin. Bewußt. Da war es immer und gewundert hat es mich auch immer.

Wie gesagt, Situations-Beispiele wären sehr hilfreich.

ALOHA und einen schönen zweiten Advent

Lilly :bussi:
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 12. Dez 2009, 21:36


Hallo Lilly,

ein Beispiel hatte ich ja beschrieben, wie dieses Forum entstanden ist. Ich wollte nach den Erfahrungen meine Idee eines AbrahamForums definitif nicht mehr durchziehen. Ich sagte nie, nie, nie. Ist ein abgehaktes Thema. Ich habe sogar eine Woche vor Beginn dieses Forums meine Domain nicht erneuert. Und dann klickte ich eines Nachmittags auf den Link des Providers dieses Forums und verbrachte die nächsten vier Stunden wie in Trance und stellte das Skelett für das Forum auf. Um dann "aufzuwachen" und zu sagen "was ist denn hier passiert?".

In der gleichen Art habe ich wichtige Entscheidungen für mein Leben getroffen, von denen ich Stunden vorher mit Überzeugung gesagt hätte, dass ich so nicht handeln würde. Und dann einen Impuls bekam und sich das total richtig anfühlte, eben vollkommen atypisch etwas zu tun. In allen Situation war das Gefühl das gleiche, hier hätte "jemand" oder etwas die Entscheidung für mich übernommen.


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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Daisy » 12. Dez 2009, 21:43

Hi Loa,

zunächst einmal möchte ich dir sagen, wie schön ich es finde, dass du hier einmal Fragen mit uns teilst, nicht wie man es sonst kennt, Antworten. Bitte fasse das nicht falsch auf; ich habe oft von deinen Antworten lernen können, oder sie haben mich zum Nachdenken angeregt, und dafür bin ich nach wie vor dankbar. Jedoch finde ich es manchmal wichtiger, Fragen zu stellen - für mich ein Zeichen von Expansion, und - wenn ich das sagen darf - bei mir kam hier ein sehr "weicher" Vibe an. Deine Gedanken klingen hier weniger intellektuell als sonst, was ich persönlich sehr "gemütlich" finde :gvibes:

Nun zu deiner - wie ich finde - sehr interessanten Frage. Ich habe mein Inner Being in den letzten Monaten selbst erst einmal richtig entdeckt und gelernt, ihm zuzuhören. Nachdem mich das Geplapper des Verstandes auf Dauer nie wirklich zu den richtigen Entscheidungen bzw einem dauerhaften Wohlgefühl geführt hat, habe ich beschlossen, die Unkenrufe sowohl im Innen (plapper plapper...), als auch im Außen ("Das ist doch nur Einbildung"..."Sag bloß, du glaubst an son Quatsch"...etc) auszublenden und auf meine "hunches", meine spontanen Ahnungen, Gefühle, Intuition, Träume, Sensations, kurz, auf mein Inner Being zu hören. Und was passierte? Plötzlich nahmen diese Phänomene zu, und mein stream wurde faster. Ich fühlte mich zufriedener mit mir selbst, ich traf Menschen, die mich so akzeptieren, wie ich bin, und ich zog einen Mann in mein Leben (bzw habe ich manchmal den Eindruck, ich wäre seine Bestellung gewesen), den ich selbst in Situationen, wo ich ihn an die Wand klatschen könnte und ihm nicht folgen kann, trotzdem als den Menschen sehen kann, der er ist, ohne dass ich diesen hier :rleye: empfinde und gleich alles hinschmeißen will, und für den ich eine Art von Liebe fühle, die es in Worten gar nicht gibt.

In anderen Worten: Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass das Inner Being soviel klüger ist als "Ich". Das klingt für deine Begriffe vielleicht schizo, aber das ist es nicht.
Und ich habe auch das starke Gefühl - das gute Gefühl - dass das IB durchaus Entscheidungen für uns trifft. Wenn du das IB nicht als von dir getrennte Sektion siehst, sondern als die Summe als deiner Erfahrungen - Stichwort Vorleben bzw Parallel-Leben, und hier hast du dir die Antwort quasi schon selbst gegeben -, dann kannst du vielleicht verstehen, dass es eben durchaus für dich entscheidet, denn letzten Endes ist es ja doch DU. Du hast ja all diese Erfahrungen gemacht, und diese haben dein IB gefüttert und wachsen lassen, und es verfügt nun über soviel mehr Einblick und Kenntnis als dein Verstand, der gern die Entscheidungen treffen möchte und dem du das sicher auch in den meisten Fällen erlaubst... So wie die meisten anderen Menschen das auch tun.
Und ich glaube, je mehr du deinem IB erlaubst, zu "übernehmen", desto schneller wird sich deine escrow manifestieren. Ich weiß, das ist für uns Intellektuelle erstmal ein Dämpfer :lol:

I hope I make sense und ich hoffe, ich habe deine Frage richtig verstanden.
Daisy
 

Re: Ferngesteuert?

Beitragvon LillyB » 12. Dez 2009, 21:47

Hallo Loa,

dann ist das inspiriertes Handeln. Ich habe das (Deinen Text dazu) gelesen. Ich empfinde das gar nicht als fern gesteuert. Ich liebe das!

Das Gefühl ist so perfekt und wundervoll. :kgrhl: wie die Manifestation.

ALOHA *mit Hawaii-Blumen
Lilly
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 13. Dez 2009, 09:42




Liebe Lilly, liebe Daisy,

vielen Dank für Eure Antworten, die sehr aufschlussreich sind. Inzwischen habe ich weiter ein wenig gedanklich "gestöbert", und eigentlich ist es ja bei unserer Vielfalt verständlich, dass nicht jeder die gleichen Erfahrungen hat - im Gegenteil, die Vielfalt der Erlebnisse ist so zahlreich, wie es Individuen gibt. Ich hatte wohl erwartet, dass jemand sagt "genauso erlebe ich das auch". Aber ich weiss natürlich, dass jeder auf eine andere Art und Weise er-lebt.

Liebe Lilly, Inspired Action kenne ich von vielen Gegebenheiten, und das ist eigentlich vom Gefühl her anders. IA ist für mich aus der Ruhe und dem Wohlgefühl heraus der plötzliche Impuls, aktiv zu werden. Und die nachfolgende Aktion geschieht dann absolut leichtfüssig, wie tänzelnd und mit einem grossen Gefühl der Freude. Die Komponente, die dabei die gleiche ist, ist das Gelingen und das Gefühl der Korrektheit des Ausganges. Aber bei dem von mir geschilderten Vorgehen ist da eine Art Trance, die dann vorüber ist, wenn die Aktion beendet ist. Und die ist für mich anders als bei der Inspired Action. Es ist so schwierig, das mit Worten zu beschreiben.

Liebe Daisy, Du hast Recht, ich bin ja eigentlich der "Antworter", und damit fühle ich mich auch am besten. :gvibes: Nicht, dass ich keine Fragen hätte, aber eigentlich werden meine Fragen, wenn ich die Geduld habe zu warten, immer auf irgendeine wundersame Art und Weise beantwortet, ohne dass ich direkt frage. Ich muss inzwischen nicht mehr alles wissen und auch nicht alles gleich wissen.

Was Du zu der Einheit von Inner Being und physischem Mensch sagst, ist einleuchtend und das glaube ich auch. Wenn ich Dich recht verstehe sagst Du, dass das ein Impuls vom IB ist, der den Verstand "überrumpelt", weil der sich aus irgend einem Grund für eine solche Lösung verschlossen hat, es aber "richtig" wäre das zu tun? So gesehen, also einen Impuls, dem man folgen kann oder auch nicht, finde ich das einleuchtend, mir kommt nur die Idee, dass das IB praktisch für den physischen Teil eine Entscheidung trifft, nicht korrekt vor. Ich meine bei Abraham gehört zu haben, dass das IB sich nicht aktiv einmischt in unsere Angelegenheiten.

Vielleicht habe ich ja ein IB, dass genauso impulsiv ist wie "Ich" im täglichen Leben. :lol: Es ist natürlich sehr schwierig, solche Konzepte mit unserem 3D-Verständnis zu beschreiben. Und hinzu kommt noch die Begrenzung durch die Sprache. Ich habe gerade meinen Mann interviewt, und wenn ich das gleich getan hätte, dann hätte ich vielleicht diesen Beitrag nicht geschrieben. Er benutzt andere Worte, hat andere Bilder, sagt aber, er kennt es auch, dass er blind "etwas" folgt, um dann wie ein Zuschauer zuzuschauen, was sich da entfaltet. Der Unterschied zwischen ihm und mir ist der, dass er einfach akzeptiert, was geschieht, während ich immer noch den Drang habe, das intellektuell zu erklären. :mrgreen:

Ich danke Euch herzlich für Euren Input, und nachdem ich jetzt geschrieben habe, ist mir das irgendwie auch klarer geworden. Falls sich doch noch jemand angesprochen fühlt, der dieses Gefühl selbst in ähnlicher Art und Weise erlebt, würde ich mich freuen davon zu lesen.

Liebe Grüsse und einen schönen Adventssonntag
Loa



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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Sunflower » 13. Dez 2009, 11:56

Liebe Loa,
Ich kenne dieses Gefühl von ferngesteuert auch. Ich tue dann Dinge oder sage Dinge von denen ich vorher garnicht wußte ,dass ich sie kann oder weiss .Nur habe ich während ich diese Dinge tue oder sage ein absolutes Gefühl das dies richtig ist ,auch wenn mein Kopf schreit halt so nicht .Ich könnte dann anders handeln weiss aber irgendwo her ,dass dies dann in die Hose gehen würde.
Dann gibt es bei mir noch Situationen in denen ich entgegen meinem Kopf handele und ich habe so ein Gefühl von ich "kann" garnicht anders handeln.D.h . nicht ,dass ich es nicht könnte bei größter Willensanstrengung ,aber es wäre sehr schwer . Ich müßte dafür ganz klar mich ausrichten einzig den Intellekt wahr zu nehmen um dann die Situation zu ändern .Zum Glück lasse ich das meist denn im nach hinein habe ich diese ferngesteuerten Situationen für mich perfekt gelöst .
Ich wünsche Dir einen guten Bild
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Guten Morgen,
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon LillyB » 13. Dez 2009, 12:04

Morgen zusammen,

dann wurde es vielleicht gechannelt? Das Forum? ;). Scherz beiseite. Das einzige woran mich Deine Beschreibung, liebe Loa erinnert, als ich in echten Gefahrensituationen war. Da hab ich gehandelt ohne "Verstand" und Dinge getan, die ich normal nie so gemacht hätte und da gab keine Zeiterlebnisse.

Erinnert mich wiederum an ZEN. Höchste Konzentration und gleichzeitige Nicht-Konzentration (tja da gehen einem wirklich die Worte aus) und vollkommen ins Ziel getroffen (ZEN - Bogenschießen). Ich bin gleichzeitig der Schütze, der Pfeil und das Ziel.

Wonderful 3. Advent :gvibes:

ALOHA
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 13. Dez 2009, 12:05




Hallo Sunflower,

genau das ist es, das "ich kann garnicht anders", aber die bewusste Entscheidung dazu habe ich nicht getroffen, der Impuls kam woanders her.

Das mit dem Sprechen oder Schreiben, das einfach rausfliesst, ist ein weiterer Aspekt, den ich auch gut kenne, aber das ist bei mir einfach das Zulassen eines Durchfliessens von Information - man kann es auch Channeling nennen.

Danke für Deinen Input, es ist immer schön, sich verstanden zu fühlen. Vor allen bei diesen Dingen, die fremd und doch bekannt sind, aber nicht immer Bestandteil unseres Lebens waren.

Lieben Gruss
Loa :kuss:



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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 13. Dez 2009, 12:11

LillyB hat geschrieben:Das einzige woran mich Deine Beschreibung, liebe Loa erinnert, als ich in echten Gefahrensituationen war. Da hab ich gehandelt ohne "Verstand" und Dinge getan, die ich normal nie so gemacht hätte und da gab keine Zeiterlebnisse.


Das stimmt Lilly. Ich kenne auch solche Situation, die Fast-Autounfälle oder andere Extremsituationen, in denen einfach der Intellekt ausgeschaltet wird und ich nur gesteuerte Handlung war. Gesteuert scheinbar von einem Impulsgeber, der mir aber nicht bekannt war. Und hinterher das grosse Fragezeichen "was ist denn da geschehen?" Und auch das Fehlen des Zeitempfindens war immer gegeben.

Ich glaube, ich nähere mich mit Eurer Hilfe dem Rätsel an. :gvibes:


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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Daisy » 13. Dez 2009, 12:37

lawofattraction hat geschrieben:Was Du zu der Einheit von Inner Being und physischem Mensch sagst, ist einleuchtend und das glaube ich auch. Wenn ich Dich recht verstehe sagst Du, dass das ein Impuls vom IB ist, der den Verstand "überrumpelt", weil der sich aus irgend einem Grund für eine solche Lösung verschlossen hat, es aber "richtig" wäre das zu tun? So gesehen, also einen Impuls, dem man folgen kann oder auch nicht, finde ich das einleuchtend, mir kommt nur die Idee, dass das IB praktisch für den physischen Teil eine Entscheidung trifft, nicht korrekt vor. Ich meine bei Abraham gehört zu haben, dass das IB sich nicht aktiv einmischt in unsere Angelegenheiten.


Jetzt hast du soviel einfacher und besser ausgedrückt als ich selbst gestern. Ganz genau so meinte ich es.
Zu dem was Abraham da sagen, nun vielleicht ist es für uns nicht so richtig zu greifen, da wir diese Trennung der Instanzen sehen: Physischer Mensch, Ego, Unterbewußtsein, IB...usw. Man sagt ja dann immer: Mein Ego, mein IB usw. So als wäre man davon getrennt. Eckart Tolle hat das sehr schön mit dem Leben an sich erklärt. Wir sagen immer: Mein Leben. So als wäre das Leben etwas, das wir haben. Dabei sind wir das Leben, you know. Und ich denke, mit dem IB ist es genauso. Es kann sehr wohl aktiv für uns entscheiden, eben weil es nicht wirklich eine eigene Instanz ist, die von anderen Teilen in uns getrennt wäre. Und wenn ich diese Führung einfach zulasse und dem gar nicht weiter hinterherfühle oder hinterfrage, wie das denn nun sein kann, dann fühle ich mich mitten im Vortex :gvibes:
Ich weiß, du möchtest verstehen, das liegt in deiner Natur. Geht mir ja meist selbst so. Aber es gibt inzwischen Dinge, die sind einfach schön, und sie funktionieren, und dann interessiert mich gar nicht mehr, warum.
All is well.
Daisy
 

Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 13. Dez 2009, 12:57



So ganz gegen meine Gewohnheit erzähle ich Euch mal eine sehr persönliche Geschichte, die das, was ich zu beschreiben versuche, wiedergibt.

Ich wohnte in Südamerika, hatte ein Haus gekauft, das ich umbaute und anbaute. Es arbeiteten vier Handwerker, und mein damaliger Lebensgefährte leitete die Umbauarbeiten. Der riesige Garten war ziemlich verwildert, und ich eroberte mir Stück für Stück davon, indem ich Bäume und Sträucher und Blumen pflanzte, Beete anlegte und eine Wasserlandschaft und ihn in den Garten meiner Träume verwandelte. Irgendwann fand ich zwei Pflanzen, die sehr schön waren, gesund, ca. 1 Meter gross mit fedrigen Blättern. Was ich seltsam fand, dass immer mal wieder die Spitzen der Blätter abgeknipst waren.

Zeitsprung. Das Haus war so gut wie fertig, wunderbar geworden, der Garten noch im Entstehen, aber schöner, als ich mir das je vorgestellt hatte und die beiden tollen Pflanzen standen da immer noch. Die Beziehung war am Auseinanderbrechen, aber ich hatte grosse Angst davor, ganz alleine dort zu leben und übersah so einiges an Aktionen und Verhalten des Mannes, von dem ich de Facto aber schon getrennt lebte. Er wohnte weiter in einem Trakt des Hauses - und aus Angst sah ich über vieles hinweg, war mit der Situation aber vollkommen uneins und wusste ganz und garnicht nicht, wie mein weiteres Leben aussehen sollte. Eines Abends hatte ich den starken Impuls in sein Zimmer zu gehen (was ich so gut wie nie tat). Er sass am Tisch und hatte - und erst jetzt dämmerte es mir :oops: einen Riesenhaufen getrockneter Marihuanaspitzen von den "wunderschönen Pflanzen" auf dem Tisch liegen. Ich fragte ihn, was das sei und er sagte, er bräuche Geld und und und. Und ich erfuhr, dass alle Handwerker sich da jeden Freitag ihre Wochenendration Stoff mitnahmen - und das seit mehr als einem Jahr.

In dem Moment begann dieses "Wegtreten". Ich sagte ihm vollkommen ruhig, dass er am nächsten Tag 12.00 verschwunden sein sollte und ich ihn nie wiedersehen wollte. Dazu muss ich sagen, dass ich einen solchen oder ähnlichen Satz schon öfters gesagt hatte, und wir uns dann immer wieder gefunden haben. Dann ging ich in den Garten - immer dieses ferngesteuerte Gefühl - und nahm einen Spaten, später eine Axt, um die Pflanzen zu vernichten. Es war immer dieses Gefühl da, dass das alles geschehen muss. Heute weiss ich, wie robust diese Pflanzen sind. :twisted: Dem Mann muss ich wenigstens Hilfsbereitschaft zugestehen, denn er kam und holte die Pflanzen dann mit der Axt raus. Ich nahm die Pflanzen und machte ein Feuer und verbrannte sie und sass da lange ohne wirklich zu denken - ja stimmt, da war auch diese Zeitlosigkeit. Zum Glück hatte ich keine direkten Nachbarn, anderenfalls wäre schnell die Polizei bei mir erschienen. :mrgreen:

Danach ging ich ins Bett, vollkommen ruhig und gelassen, und ich erinnere mich an den Gedanken "ich habe ihn ja schon mehrmals weggeschickt und danach kam er immer wieder - mal sehen, wie das morgen früh ist". Und dann schlief ich tief und traumlos, wachte am nächsten Morgen fröhlich auf, schaute, dass er auch packte und fortfuhr und verabschiedete mich um 12.00 Uhr von ihm. Als ich das Tor hinter ihm schloss, hatte ich das Gefühl, dass mir "irgendetwas" geholfen hatte, diese endgültige Entscheidung zu treffen. Seitdem ich ihn da überrascht hatte, hatte ich ein vollkommen unwirkliches Gefühl der Beteiligung und des Doch-Nicht-Beteiligtseins, das sich dann auch erst langsam auflöste. Und die Entscheidung habe ich nie bereut, nie betrauert, im Gegenteil, ich habe endlich meine beginnende innere und äussere Freiheit gefeiert, die so lange auf sich warten liess. Und ihn habe ich nie wiedergesehen.


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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Isi » 13. Dez 2009, 18:28

Liebe Loa,
ich nenne das einfach meine innere Stimme, auf die ich nur leider zu oft in meinem Leben nicht gehört habe; die Quittung kam prompt.
Ich habe mich nie gefragt, wo sie herkommt (wohl mein kindliches Gemüt).
Wenn ich sie ernst genommen habe, hat sich mein daraus erfolgtes Handeln als richtig erwiesen, wie bei Deinem Bericht.
Eigentlich doch absolut LoA-mässig: nicht gross denken, sondern fühlen; das fühlt sich jetzt gut an , also ab in den :vortex: , sich treiben lassen und plötzlich ist da Wissen -100 pro.
Ich empfinde das nicht als ferngesteuert, sondern das sind Momente, bei denen ich das Gefühl habe, mit mir eins zu sein = absolutes Wohlgefühl. In dem Augenblick, in dem ich wieder anfange zu denken, kommen die Unsicherheit und die Zweifel - und bei Ignoranz eben die Quittung.
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon LillyB » 13. Dez 2009, 20:26

Hallo Loa,

das ist ja eine ganz irre Story! Erinnert mich fast an "ich hatte mal eine Farm in ...." Wie im Film. Vielleicht solltest Du das aufschreiben. Als Buch? Ich selbst habe eine ähnliche etwas kriminelle Story erlebt - auch im Ausland. Und ich kam mir vor wie im Film.

Es gibt da bei mir ein paar Stories und jetzt verstehe ich das was Du mit Ferngesteuert meinst, total. Als ob sich in einer nicht beschreibbaren PRÄSENZ alle Kräfte vereinen.

Ich übe manchmal rein "präsent" zu sein. D.h. durch Atem ohne Gewolltes. Das ist immer sehr spannend.

Danke fürs Teilen :uns:

ALOHA
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 14. Dez 2009, 07:53




Hallo Lilly,

vielleicht schreibe ich irgendwann meine Memoiren, so kurz vorm Croaken (für Nichteingeweihte: so nennen Abraham respektlos das Sterben, da sie sagen, es gibt keinen Tod). :mrgreen: Aber damit lasse ich mir noch lange Zeit, ich habe noch so viele Pläne. :loveshower:

Mein Leben ist voll von solchen Geschichten, und ich habe immer die Fähigkeit gehabt, die ganzen Synchronizitäten zu erkennen und die Zusammenhänge zu durchschauen. Da gibt es ganz "unmögliche" Begegnungen und Ereignisse und "Zufälle". Vieles davon in Chile. Mir scheint, da "musste" ich aus mehreren Gründen hin.

Die Geschichte, wie ich zu dem Haus gekommen bin, ist ähnlich kurios - ich hatte sie mal in einem anderen Forum erzählt. Und die, wie ich es wieder verkauft habe, genauso. Als ich das erste Mal in den Garten ging und einen ganz speziellen grossen alten Avocadobaum sah, wusste ich mit absoluter Sicherheit, dass ich dort bereits einmal gelebt habe. Meine Zeit in meinem Haus war - von kleineren Ärgernissen abgesehen 8-) , ganz einfach wunderbar. :gvibes:

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Sunflower » 14. Dez 2009, 10:36

Liebe Loa,
ich denke das ist dieses vollkommene bei mir sein ohne wenn und aber .Und da ist dann nur das eigene Wohlbefinden wichtig ,wenn du da dagegen handelst ( in diesem Fall den Mann gewähren lassen ) gibt es eine nie heilende Wunde. Und um dich selber da zu schützen kommt von Innen ,oder wo sonst her etwas wie ein Energie-Ei (so empfinde ich das )dass dich umgibt und dich nur bei dir selber sein lässt.Du bist vollkommen klar und siehst alles und dennoch abgeschottet von der Außenwelt .
Gruß
Sunflower
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hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Lumina » 14. Dez 2009, 23:41

Liebe Loa, :lieb:

ich kenne dieses Gefühl auch, allerdings kam es bei mir in (objektiv gesehen) weniger dramatischen Situationen vor.
So wie ich es verstanden habe, fühlst du dich in diesen Momenten eigentlich mehr als Beobachter der Situation als der ausführende/ Entscheidungen treffende Teil und du handelst wie von selbst. Du nimmst dann alles eigentlich aus der Distanz heraus wahr. Ist es so?

Ich glaube, dass wir uns in solchen Situationen (vielleicht "unbewusst") dazu entscheiden haben, dass wir keine andere Wahl haben, als in einer bestimmten Art und Weise zu handeln. Bei mir waren die Ergebnisse dieser Handlungen immer positiv und sie liegen immer im Rahmen dessen, was ich erreichen wollte.

Manche streben diesen Zustand sogar aktiv an: Anthony de Mello schreibt z.B., dass es erstrebenswert ist, das "Ich" von dem "Mich" zu unterscheiden und aus der "Ich-Perspektive" distanziert das "mich" zu betrachten, denn dann nimmt man sich nicht alles so zu Herzen... Und Matthias Pöhm, ein bekannter Rhetorik- und Schlagfertigkeitstrainer (sein Newsletter ist immer sehr interessant, er schreibt dann auch über spirituelle Dinge, kann ich empfehlen) spricht davon, dass er während eines Vortrags vollkommen loslässt und zulässt, dass etwas Höheres durch ihn spricht und alles regelt, anstelle von ihm selbst.

Letztendlich sind bei diesem "Phänomen" ganz einfach plötzlich alle vorherigen Widerstände zu einer Handlung ausgeschaltet, wie auch immer das bewerkstelligt wurde... :nachdenk:

Grüßlis, :ros:

Lumina
You are loved. All is well.


Schaut bei meinem neuen Youtubekanal "EvergrowingLove" vorbei.
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 15. Dez 2009, 08:40

Lumina hat geschrieben:ich kenne dieses Gefühl auch, allerdings kam es bei mir in (objektiv gesehen) weniger dramatischen Situationen vor.
So wie ich es verstanden habe, fühlst du dich in diesen Momenten eigentlich mehr als Beobachter der Situation als der ausführende/ Entscheidungen treffende Teil und du handelst wie von selbst. Du nimmst dann alles eigentlich aus der Distanz heraus wahr. Ist es so?


Hallo liebe Lumina,

danke auch für Deinen Input. Ich möchte es nicht als Beobachter beschreiben, denn in dem Moment ist keine Bewertung da, die ein Beobachter ja vornehmen würde. Ich empfinde mich als Tuende, aber nicht Beobachtende, die getrennt ist vom Geschehen. Alles fliesst, und alles ist richtig, wie es passiert. Aber Du hast mich jetzt wieder genau auf das Wichtige gestossen. Es ist kein Zweifel vorhanden und keine Beurteilung. Nur das absolute Gefühl "das wird so getan".

Ich habe inzwischen noch weiter recherchiert und mich auch weiter unterhalten. Mein Mann, der spirituell Im Gleichklang ist mit mir, ist ein wunderbares Sounding Board. Ich komme zu der Schlussfolgerung, dass das ein ganz "natürlicher" Zustand ist. Natürlich im Sinne, dass es immer so sein sollte. Wenn wir das Zusammensein mit unserem Inner Being nicht behindern und den natürlichen Fluss zulassen. Keine Angst, keine Bedenken, nur absolutes Vertrauen. Ich denke nun, dass es das ungehinderte Zusammenkommen vom Nichtphysischen und Physischen (Inner Being und Loa) ist und dass dann in absoluter Harmonie gehandelt wird und die Durchführung einfach nur die natürliche Folge ist.

Habt ganz herzlichen Dank für Euren Input, er war wirklich erhellend und bereichernd. Ohne Euch wäre ich nicht zu meiner schlussendlichen Einsicht ausgekommen. Ich glaube, dass ich vielleicht doch mal des öfteren meine Fragen und Überlegungen einstellen werde. :mrgreen:

Liebe Grüsse
Loa :lieb:



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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Daisy » 15. Dez 2009, 11:01

lawofattraction hat geschrieben:Ich glaube, dass ich vielleicht doch mal des öfteren meine Fragen und Überlegungen einstellen werde.

:stimmt: Und passenderweise ist heute der Tag der Ausdehnung.
Daisy
 

Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 15. Dez 2009, 11:05

:vortex:

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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 15. Dez 2009, 14:54



Inzwischen wundere ich mich schon garnicht mehr über den "Zufall" - ich habe im unerschöpflichen Fundus der Abraham-Hicks-Seite diesen wunderbaren Workshop gefunden, den ich einfach übersetzen musste und der zu diesem Thema sehr gut passt.

Abgesehen davon hat er für mein Empfinden wunderbare Passagen zu unserer Wertigkeit und unserem Schöpfertum. Sie haben mich tief berührt. :gvibes:

Vielleicht habt Ihr ja auch Freude daran. Hier ist er zu lesen.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon LillyB » 15. Dez 2009, 15:55

Danke danke danke liebe Loa,

der Workshop ist absolut genial. Man springt automatisch wie von allein ins JETZT, in den Vortex und fühlt sich aligned :bheart: Irre zauberhafter Text. Boah und so ausführlich. Bin total begeistert :gvibes:

Wundervoll!

Müsst Ihr alle unbedingt lesen. Da ist SOVIEL Stoff und POWER, Weisheit und Liebe, mich hats schier (positiv) umgehauen :itsmagic:

ALOHA
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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Downstream » 16. Dez 2009, 00:59

Ich wusste erst nicht so recht, ob mein Beitrag hier wirklich dazu passt. Ich habe auch ein paar Gefahrensituationen erlebt, wo etwas in mir das Kommando übernommen hat und ich quasi über mich hinausgewachsen bin, was ich mit meinem Verstand allein, denke ich, so nicht geschafft hätte.

Aber dein Titel "Ferngesteuert" hat mich nicht losgelassen. Ich habe mich in der letzten Woche so gefühlt, als ob mich etwas zu inneren Plätzen führt, wo ich traurig werde, damit sich etwas löst und ich weinen kann. Es fühlt sich an, als ob etwas in mir vorhanden war, das eine größere Erschütterung brauchte um sich zu lösen.

Der Verlust meines Katers hat mich wegen der vorangegangenen starken Bindung ziemlich erschüttert. Okay, ich komme sehr gut klar mit dem Gedanken, dass es den "Tod" nicht gibt und dass Tiere, wie Abraham sagen, in immer neue Körper schlüpfen.

In der letzten Woche aber gingen meine Gedanken immer wieder zu diesem Verlust, zum Mangeldenken, "ach, wäre das schön, wenn ...", oder die Gedanken gingen zu dem leblosen Körper, den ich draußen gefunden und aufgehoben habe.

Mein Verstand sagte mir, hör auf, lenke deine Gedanken in eine andere Richtung. Aber irgendetwas war stärker. Ich habe in der letzten Woche so viel geweint, es hat mich richtig geschüttelt, wie sehr lange nicht mehr. Und ich habe gemerkt, da kommt viel Tieferes hoch.

Und tatsächlich, mir sind ein falsches Glaubensmuster und ein falsches Lebenskonzept so richtig bewusst geworden.

Ich habe mich tatsächlich so gefühlt, als ob mich etwas in die Richtung bringen will, wo sich mittels naher Emotionen etwas bewegen kann, etwas lösen kann, was sehr verhärtet war. :gvibes:

Vielleicht ist das manchmal der Sinn von Verlusten?

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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon lawofattraction » 16. Dez 2009, 07:13



Liebe Downstream,

ich dachte gerade spontan "schön", und dann kamen schon wieder die Zweifel, ob es wohl angemessen sei, das zu Deiner Situation zu sagen. Was für einen Eiertanz wir manchmal aufführen.

Daher - schön, dass sich etwas in Dir gelöst hat; schön, dass Dein kleiner Kater ein Katalysator war und Ihr vielleicht eine Absprache hattet, dass er Dir dabei helfen würde, Schlimmes zu verarbeiten; schön, dass Du alles durch Weinen rauslassen konntest und schön, dass Du darüber sprechen kannst und schön, dass nun Dein Heilungsprozess beginnen kann.

Ob Verluste als solche einen Sinn haben, weiss ich nicht. Denn mein Konzept ist nicht, dass der Sinn unseres Lebens ist, Herausforderungen zu meistern und Hürden zu nehmen und Schlimmes zu erleben. Der Sinn unseres Lebens ist Freude zu leben. Aber ich denke, wenn wir das wollen, können wir aus jeder Situation eine Erkenntnis ziehen und uns bereichert fühlen.

Ich wünsche Dir alles Liebe und einen schnellen und freudigen Weg der Heilung.
Loa :hug:



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Re: Ferngesteuert?

Beitragvon Downstream » 16. Dez 2009, 11:05

Liebe LoA,

:danke: für deine Worte.

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