Familienbewusstsein

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Familienbewusstsein

Beitragvon lawofattraction » 22. Aug 2011, 07:23




Hallo Pamelina, dear All,

zuerst einmal muss man sich freimachen von der Idee, dass "die, der", die da auf der nicht-physischen Ebene wählen, "wir" sind. Wenn ich Deine Aussagen lese in Bezug auf die Elternwahl, so ist das beschrieben als eine konkrete Auswahl, getan von einem Individuum - und genau da ist die Hürde des Verständnis.

Auf der nicht-physischen Ebene sind wir nicht Pamelina und Loa, auch wenn wir natürlich gewisse Persönlichkeitszüge, Kenntnisse, Fähigkeiten, Talente, Intellekt und Bewusstseins-Level aus anderen Leben in ein neues hinübertragen können, wenn das unsere Absicht ist. Wir gehören jedoch einem Soul Cluster an, und diese Soul-Clusters haben im Nicht-Physischen keine Individualität. Da fliegt also keine Einzel-Seele rum und wählt sich die Eltern aus.

Ich habe etwas gezögert, diesen Twist jetzt in die Diskussion zu bringen, aber es scheint umungänglich, einmal etwas näher das zu betrachten, was Abraham in Bezug auf Soul Clusters sagen. "You come forth in clusters with intentions to enhance one another´s experiences". "Ihr kommt als "Seelengruppe" in diese Welt, um Eure gegenseitigen Erfahrungen zu bereichern."

Gut erklärt das die Geschichte, die Abraham einmal erzählt haben. Esther und Jerry und ihre Tochter Tracy waren zusammen das erste Mal in Boston und Abraham sagte ihnen "es wird Euch dort gefallen, weil Ihr an dem Ort Eure letzte physische Erfahrung hattet". Sie wollten natürlich wissen, wer sie in dem Leben gewesen sind und Abraham sagte ihnen "wenn Ihr die Statue findet, dann werdet Ihr es wissen".

Es war spät und neblig und sie wanderten durch Boston, bis sie an die Statue Samuel Adams´kamen. Alle drei sagten unison "ich war Samuel Adams" und fingen dann an, sich zu streiten, dass nur sie das waren, die anderen aber nicht. Abraham erklärten "ihr ward damals nicht so weit verstreut wie Ihr das heute seid. Die Energie, die Euch drei darstellt, ist damals in Samuel Adams zusammen geflossen." Und nun stehen diese drei vor der Statue als drei verschiedene Individuen.

Daher sagen Abraham auch "aus Eurer phyischen Perspektive könnt Ihr keinen Unterschied erkennen zwischen Eurem Inner Being und den Inner Beings anderer Menschen, die in schwingungsmässiger Verbindung mit Deinem eigenen IB sind." Wir können keine physischen Konzepte anwenden auf das Nicht-Physische und dann mit einer Erklärung aufwarten, die akkurat das beschreibt, was im Nicht-Physischen geschieht.

Abraham sind daher auch so vage und sagen, dass jede ins Detail gehende Beschreibung, was auf der nicht-physischen Ebene erfahren wird, in die Ecke der Dichtung gestellt werden kann. Es ist so, als wolle man einem Blinden Farben erklären - die wirkliche Essenz werden wir aus physischer Sicht nicht begreifen können. Es läuft darauf hinaus, dass das Nicht-Physische viel allgemeiner ist, während wir im Physischen viel detaillierter sind. Daher bin ich mir nicht ganz klar darüber, wie viel wir in unserem Bemühen, das nicht zu Beschreibende zu beschreiben, erdichten und mangelnde Kenntnis durch Phantasie ersetzen.

Esther, Jerry und Tracy teilen sich also das gleiche Inner Being. Und das ist oft so mit Familienmitgliedern, Lovern, Menschen, die sich "erkennen", wenn sie sich treffen und eine Vertrautheit erfahren. Gleiches gilt für ethnische Gruppen, wenn sie eine gemeinschaftliche Erfahrung machen wollen. Dazu noch ein Zitat: "That's the Inner Being part of you that you were talking about. That part of you could simultaneously be in one hundred or more physical beings." "Das ist dieser Teil des Inner Being, über das wir gesprochen haben. Dieser Teil von Euch kann gleichzeitig in Hundert oder mehr physischen Menschen vertreten sein." Näheres auch in diesem Workshop.

Insofern gibt es keine individuellen Absprachen, sondern ganz generelle Abrisse oder Grundzüge von Erfahrungen, die das Inner Being in den verschiedenen Körpern machen will. Diese "Lebenspläne" sind vollkommen allgemein in ihrer Natur, umreissen grob Erfahrungen, die gemacht werden können, aber auch nicht. Wann werden sie gemacht? Dann, wenn unsere Gedanken derart sind, dass sie bestimmte Lebenserfahrungen anziehen. Insofern ist es auch klar, wie widersinnig es ist, zu sagen, dass "der" Fred da irgendwo wartet, dass Ihr Euch trefft. Auch wenn gerne diese romantische Variante "ich habe mein ganzes Leben auf Dich gewartet" gewählt wird. :teuflischgut:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon Birdie » 22. Aug 2011, 08:09

Liebe Loa,
danke für die Erklärung :ros:
eigentlich habe ich jetzt dadurch zum ersten Mal zu diesem Thema ein Gefühl in meinem Körper was ich als stimmig und gut empfinde.
Bei allen anderen Erklärungsmodellen, und vor allem bei jenen,die die Entscheidungsfreiheit einschränken(also die Freiheit, die sich mir JETZT erschließt vllt zum ersten Mal in diesem Leben), da krieg ich tatsächliche das Gefühl mich übergeben zu müssen :shock:

Freiheit der Entscheidung macht ja eigentlich auch wenig Sinn wenn "wir" uns schon vor der Geburt alles zurechtgelegt hätten und es nun auf Deibel komm raus durchziehen müssten.
Auch das Erlebnis von Esther, Jerry und Tracy vor der Statue ist für mich total stimmig und "logisch".

Ich bin immer wieder froh das ganze Eso-Geschwurbel zu diesem Thema vergessen zu können,
LG
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon Kia » 22. Aug 2011, 08:13

Guten Morgen, liebe Loa,

danke für den Text. Mir bestätigt das Gesagte, dass es für Leading Egde Creators einfach nur noch die Variante gibt: Die In-The-Vortex Version ihrer selbst zu aktivieren, zu beleben, durch das fühlen und leben dieser Variante, d.h. in Liebe und Freude zu dem Selbst leben und dadurch automatisch die Seelenfamilie anzuziehen, die auch diese Schwingungsfrequenz lebt:

„Your state of being is the way you feel about SELF in any point in any time.“

Im Moment verlasse ich mich einfach darauf, dass dieses SELBST, je stärker ich es zulassen kann, alles schwingungsgleich zu sich zieht, was zu seinem Point of Attraction natürlich gehört – und verzichte so gut ich kann – auf jede Einmischung. D.h. ich habe die kreative Kontrolle über meine Gefühle, die ich durch Ausrichtung der Gedanken im Vortex steuern kann, nicht aber die Kontrolle über die exakte Form, die Manifestation annimmt.
Es ist einfach sehr gut, was herein kommt, viel besser als ich mir selbst ausdenken könnte, da a ll e kooperativen Komponenten berücksichtigt sind.
Oh, meine Quelle, es ist so erleichternd dem LoA nicht mehr die Arbeit abnehmen zu wollen. Es wär eine riesige Überforderung und sowieso ganz unmöglich.

Der ganze neue Workshop hat dieses Thema Gefühle manifestieren,

Pamelina, wenn Du magst kannst Du Auszüge hier im Abe-Forum

San Diego, 20. August 2011

nachlesen. Ab Seite 17 des Threads.

Lieben Gruss und schönen Tag uns allen

Kia
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon Beautiful Mind » 22. Aug 2011, 09:59

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Auf der nicht-physischen Ebene sind wir nicht Pamelina und Loa, auch wenn wir natürliche gewisse Persönlichkeitszüge, Kenntnisse, Fähigkeiten, Talente, Intellekt und Bewusstseins-Level aus anderen Leben in ein neues hinübertragen können, wenn das unsere Absicht ist. Wir gehören jedoch einem Soul Cluster an, und diese Soul-Clusters haben im Nicht-Physischen keine Individualität. Da fliegt also keine Einzel-Seele rum und wählt sich die Eltern aus.


Ich hatte mich immer schon gewundert, wie das gehen soll, wenn ich nach dem was wir Tod nennen wieder zurück in die Einheit gehe - wie ein Wassertropfen, der zurück ins Meer geht... wie soll dann bei der nächsten Inkarnation genau dieser Tropfen wieder heraustreten in die physische Welt? Danke für die ausführliche Erklärung.
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon bliss » 22. Aug 2011, 11:13

Beautiful Mind hat geschrieben:Ich hatte mich immer schon gewundert, wie das gehen soll, wenn ich nach dem was wir Tod nennen wieder zurück in die Einheit gehe - wie ein Wassertropfen, der zurück ins Meer geht... wie soll dann bei der nächsten Inkarnation genau dieser Tropfen wieder heraustreten in die physische Welt? Danke für die ausführliche Erklärung.


Bis vor drei Tagen habe ich das noch genau so gesehen. Inzwischen sehe ich es anders. Natürlich ist es "Gott", "der Quelle" oder wie man ihn, sie, es nennen will, möglich, exakt die Seelenanteile, die bereits einmal inkarniert waren, für eine erneute Inkarnation wieder "zusammenzuführen". Warum sollte auf Individualebene nicht möglich sein, was als "Seelenfamilie" geht? Bisher habe ich es immer für absoluten Quatsch gehalten, wenn jemand behauptet hat, er sei in einem früheren Leben "Napoleon" gewesen - eben aus der Perspektive des Wassertropfens, der wieder in den Ozean eingeht... und es völlig unrealistisch ist zu glauben, dass beim erneuten Verdunstungsaufstieg exakt dieselben H2O-Moleküle wieder zusammenfinden, wie beim letzten Mal. Inzwischen bin ich da etwas vorsichtiger mit meinem Urteil geworden. Außerdem - sind wir eh alle mit einander verbunden... wir waren alle schon Napoleon, Cleopatra und wer auch immer. Wenn man dann noch hinzu nimmt, dass es die lineare Zeit, die wir als inkarnierte Menschen empfinden, ja gar nicht gibt, dann wird's richtig lustig kompliziert. :lol:

Stimmt, Loa, wir können es nicht erfassen - niemals mit unserem menschlichen Verstand. Der Versuch ist ebenso zum Scheitern verurteilt, als wolle ein Taschenrechner den Großcomputer "verstehen", der ihn konzipiert hat. :102:

Ich neige selbst immer wieder dazu, alles verstehen zu wollen und lege mir großartige Konzepte zurecht... bis mir der Kopf raucht und ich merke: Das führt in keinster Weise dazu, dass ich mich besser fühle. Und wie ich es verstehe, ist eben das meine Haupt"aufgabe" in diesem irdischen Leben - mich gut zu fühlen.

Schönen Tag! :gvibes:
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon Sonrisa » 22. Aug 2011, 13:18

Hallo Ihr Lieben,

auch wenn ich gestern kurzzeitig Zweifel hatte, ob es nicht überflüssig ist, die Elternwahl hier so vordergründig zu thematisieren, bin ich heute froh, dass ich es getan habe, denn Loas Post (DANKE :ros: ) war erhellend für mich, wenn ich womöglich auch noch nicht alles begriffen habe.

Die ganzen anderen Workshops muss ich nach und nach nochmal lesen. Es ist so eine Fülle von Informationen, dass ich sie nicht umgehend aufsaugen und verarbeiten kann.

Für mich ist aber schon mal gut und weiterführend zu wissen, dass physische Konzepte nicht aufs Nicht-Physische übertragbar sind bzw. nicht-physisch von einer Individualität abzusehen. Es mag sich wirklich von außen wie Haarspalterei gelesen haben, dass ich so auf der Elternwahl rumgeritten bin :oops: , aber ich fand es für mich wesentlich für das Verständnis rund um Familien/Gruppenbewusstsein.

Die Ausgangsfrage war jedoch, ob man aussteigen kann aus dem Gruppenbewusstsein bzw. den Vereinbarungen.

Da spielte auch die Frage nach der Solidarität mit hinein. Sozusagen unbewusste Hinderungsgründe, weil es einem nicht besser gehen darf als dem anderen aus der Gruppe.
Je mehr ich dem nachgehe, desto mehr dünkt mir, dass auch Solidarität ein physisches Konzept ist, genauso wie der Wunsch nach Zugehörigkeit zu einer Gruppe, weil beides eine Trennung voraussetzt.

Liebe Grüße
Sonrisa
 

Re: Familienbewusstsein

Beitragvon zimtstern » 5. Nov 2011, 21:34

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich in den letzten Wochen viel mit dem Thema beschäftigt, aber meine Gedanken und Gefühle dazu werden immer negativer...

Loa hat geschrieben:zuerst einmal muss man sich freimachen von der Idee, dass "die, der", die da auf der nicht-physischen Ebene wählen, "wir" sind. Wenn ich Deine Aussagen lese in Bezug auf die Elternwahl, so ist das beschrieben als eine konkrete Auswahl, getan von einem Individuum - und genau da ist die Hürde des Verständnis.

Auf der nicht-physischen Ebene sind wir nicht Pamelina und Loa...

Dazu noch ein Zitat: "That's the Inner Being part of you that you were talking about. That part of you could simultaneously be in one hundred or more physical beings." "Das ist dieser Teil des Inner Being, über das wir gesprochen haben. Dieser Teil von Euch kann gleichzeitig in Hundert oder mehr physischen Menschen vertreten sein."


Für mich klingt das (und so verstehe ich es auch) dass wir auf der Nicht-Physischen Ebene keine Individuen mehr sind, sondern es da nur noch das "eine Inner Being" gibt.

Wenn nun die Angehörigen von Anna, Peter, Gustav und Tina (die sich, angenommen, das selbe Inner Being teilten) zu ihren Verstorbenen im "Jenseits" sprechen, dann sprechen sie alle zu ein und dem selben Inner Being.

Das ist das was mich so erschreckt... Ich denke an meine verstorbene Großmutter, aber sie existiert im nicht-physischen gar nicht mehr als nicht-physische individuelle Einheit, sondern alle physischen-ichs ihres Inner Beings sind eine Einheit.
Das fühlt sich für mich so an als würde sie sich auflösen und eins mit etwas anderem werden...

Hat vielleicht jemand ein paar Gedanken oder Erkenntnisse dazu die mich wieder aufmuntern könnten? :lieb:

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 21:52

Liebe Zimtstern,

habe mich noch nicht damit beschäftigt, kann jedoch vielleicht trotzdem etwas Tröstliches sagen:

Die Vorstellung, das innere Bild, dass mein Inner Being ganz viele weise, liebevolle Seelenaspekte vereint, finde ich grossartig. Der kleine Punkt an der Leading Egde, der ich jetzt bin, in diesem physischen Körper ist dann riesig ausgedehnt – es fühlt sich für mich an wie ein Sternenhimmel – und ich bin jetzt hier einer der Sterne, der nach den anderen Sternen sich sehnt und sie inniglich liebt und weiss: ich bin nie allein. Und da mein Inner Being ja auch Personen beinhalten kann, die mir riesig Contrast geben, denke ich oft bei meinen weltlichen Contra-henten daran, wie gütig sie sind, mich weiter zu bringen, meinen Stern, der ich bin, ins Strahlen zu bringen und dafür liebe ich sie und das zaubert in den Situationen im Alltag oft ein Lächeln in mein Gesicht, wenn ich nur daran denke.

Liebste Abendgrüsse :hug:

Kia
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon zimtstern » 5. Nov 2011, 22:11

Kia hat geschrieben:Liebe Zimtstern,

habe mich noch nicht damit beschäftigt, kann jedoch vielleicht trotzdem etwas Tröstliches sagen:

Die Vorstellung, das innere Bild, dass mein Inner Being ganz viele weise, liebevolle Seelenaspekte vereint, finde ich grossartig. Der kleine Punkt an der Leading Egde, der ich jetzt bin, in diesem physischen Körper ist dann riesig ausgedehnt – es fühlt sich für mich an wie ein Sternenhimmel – und ich bin jetzt hier einer der Sterne, der nach den anderen Sternen sich sehnt und sie inniglich liebt und weiss: ich bin nie allein. Und da mein Inner Being ja auch Personen beinhalten kann, die mir riesig Contrast geben, denke ich oft bei meinen weltlichen Contra-henten daran, wie gütig sie sind, mich weiter zu bringen, meinen Stern, der ich bin, ins Strahlen zu bringen und dafür liebe ich sie und das zaubert in den Situationen im Alltag oft ein Lächeln in mein Gesicht, wenn ich nur daran denke.


Liebe Kia,

ja das ist eigentlich eine sehr schöne Vorstellung, wenn ich bei mir bleibe, und dieses "eins-sein" förmlich spüren kann.
Und grade auch der Aspekt dass auch "Contrast-Menschen" vermutlich ein Aspekt meines Inner-Beings sind, der hilft mir sehr sie mit anderen Augen zu sehen. Diese ganzen existenziellen Ängste verschwinden.
Ich habe so ein Bild vor Augen, ich kämpfe mit einem scheinbar Fremden, doch dann sehe ich wie mir hinter der Maske ein vertrautes Gesicht zuzwinkert, und ich begreife plötzlich den Sinn hinter diesem Kampf.

Nur bei verstorbenen Angehörigen, da fehlt mir bei dem ganzen "eins-sein" (welches mir persönlich ein Geborgenheitsgefühl vermittelt) das "Gegenüber".

Es ist wahrscheinlich einfach sehr "physisch-klein-ich" gedacht, das ganze... unser kleines-ich braucht nun mal Grenzen.

Wahrscheinlich hilft nur Vertrauen in das Wohlgefühl, die "Eins-Sein" Geborgenheit, die wir jetzt schon immer mal wieder kosten dürfen...

In einem Workshop (der mit dem Selbstmord des Sohnes) spricht ja der Sohn zu seiner Mutter.
Wenn man sich nun vorstellt die Mutter und der Sohn haben das gleiche Inner Being... - hmm, auf der anderen Seite ist es ja auch was schönes.

Und vielleicht ist es ja auch gar nicht so schlimm an Angehörige als Individuen im nicht-physischen zu denken.


Ich glaube ich beschäftige mich jetzt erst mit etwas für mich weniger schwerem :lieb:

Ganz lieben Dank dir,

Zimtstern :hug:
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon Kia » 5. Nov 2011, 22:18

zimtstern hat geschrieben:Ich glaube ich beschäftige mich jetzt erst mit etwas für mich weniger schwerem


Kluge Frau, Du, eine sehr gute Idee.

zimtstern hat geschrieben:Und vielleicht ist es ja auch gar nicht so schlimm an Angehörige als Individuen im nicht-physischen zu denken.


Ja, ich mache das auch so, ich erwecke ja in mir selbst, wenn ich an meine Grossmutter denke, ihre wunderbaren Eigenschaften in meinem eigenen Herzen, das fühlt sich einfach so schön an, diese liebevolle Fürsorglichkeit, Zärtlichkeit und Freundlichkeit zu fühlen - und ausserdem hat es noch den Vorteil, dass ich öfter mal ältere Damen kennenlerne, mit denen ich viel lachen kann, sie fühlen sich so vertraut an ...

Geniesse die Leichtigkeit, der Du Dich jetzt zuwendest :gvibes:

Herzlich
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon bliss » 5. Nov 2011, 22:31

Hach liebe Zimtstern,

jetzt hatte ich zu einem längeren Posting angehoben... und als ich zurückblätterte, sah ich, dass ich den wesentlichen Teil meiner aktuellen Gedanken in diesem Thread bereits am 22.8. gepostet hatte. Lies das doch noch mal, bitte.

Selbstverständlich kannst Du aus Deiner jetzigen irdischen Perspektive heraus genau diejenigen Seelenanteile "zusammenrufen", die zuvor beispielsweise Deine Großmutter ausgemacht haben.

Du kannst alles!!!

Liebe Grüße
Bliss
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon zimtstern » 7. Nov 2011, 02:34

bliss hat geschrieben:Hach liebe Zimtstern,

jetzt hatte ich zu einem längeren Posting angehoben... und als ich zurückblätterte, sah ich, dass ich den wesentlichen Teil meiner aktuellen Gedanken in diesem Thread bereits am 22.8. gepostet hatte. Lies das doch noch mal, bitte.

Selbstverständlich kannst Du aus Deiner jetzigen irdischen Perspektive heraus genau diejenigen Seelenanteile "zusammenrufen", die zuvor beispielsweise Deine Großmutter ausgemacht haben.

Du kannst alles!!!

Liebe Grüße
Bliss


Liebe Bliss,

ich bin seltsamerweise eben erst auf deinen Beitrag gestoßen,
ich bin jetzt (endlich) auf dem Weg ins Bett, aber morgen werde ich mir alles noch mal ganz genau durchlesen, auch deinen Beitrag vom 22.8.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon lawofattraction » 7. Nov 2011, 08:29

zimtstern hat geschrieben:Für mich klingt das (und so verstehe ich es auch) dass wir auf der Nicht-Physischen Ebene keine Individuen mehr sind, sondern es da nur noch das "eine Inner Being" gibt.


Liebe Zimtstern,

auch hier im Physischen sind wir ja durch andere mit einem Inner-Being-Anteil verbunden. Warum macht es Dir dann Sorgen, wenn Du an die denkst, die nicht mehr im Körper sind, nicht aber, wenn Du jemanden triffst, mit dem Du automatisch eine Vertrautheit feststellst oder bei denen eine "fatale" Anziehung zu spüren ist? Denn auch das kann ein gemeinsames Inner Being bedeuten. Die, die bereits gestorben sind, haben lediglich keinen physischen Körper mehr. Anderenfalls hat sich doch gar nichts geändert.

Es wird nicht mit einem mal anders, nur weil jemand ins Nicht-Physische gegangen ist. Sie haben lediglich ihren Körper abgelegt und sind direkt mit der Quelle verbunden. Die Quellenverbindung und die Verflechtung der Inner Being ist jedoch immer vorhanden, auch vor dem physischen Erlöschen, vor dem Übergang - es hat sich lediglich eine kleine Bedingung verändert, dass wir die Verstorbenen nicht mehr mit den üblichen Sinnen erfahren können. Wobei ich auch die Behauptung einschränken möchte, da durchaus auch mit dem einen oder anderen physischen Sinn jemand "erkannt" werden kann - dann nämlich, wenn die Absicht vorhanden ist.

zimtstern hat geschrieben:Wenn nun die Angehörigen von Anna, Peter, Gustav und Tina (die sich, angenommen, das selbe Inner Being teilten) zu ihren Verstorbenen im "Jenseits" sprechen, dann sprechen sie alle zu ein und dem selben Inner Being.


Verstorbenen verlieren dann, wenn Du Dich verbinden möchtest, nicht ihre "Persönlichkeit", nämlich dann nicht, wenn Du die Intention hast, Dich mit diesem Persönlichkeitsanteil zum Beispiel Deiner Oma zu verbinden. Sie wird sich Dir als Oma zeigen, allerdings mit dem Unterschied, dass einige Persönlichkeitsanteile, die weniger schön waren, nun nicht mehr vorhanden sind, weil sie sich beständig im Vortex befindet.

Abraham sprechen oft mit Leuten, die meinen, mit ihren Verstorbenen keinen Kontakt aufnehmen zu können und erklären, dass das sehr wohl der Verstorbene ist, der nun aber im Vortex ist und keine ooV-Züge mehr besitzt, sie sie daher manchmal gar nicht erkennen. Esther selbst ist das mit ihrem Vater geschehen.

Lieben Gruss und einen schönen Montag
Loa



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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon MyWay » 7. Nov 2011, 16:27

Liebe Zimtstern,

ich weiß nicht mehr ob es Seth oder Abraham war, die Frage jedenfalls war „Werden wir uns nach dem Tod wiedererkennen?“ Die Antwort war: Dann werdet ihr euch erst WIRKLICH erkennen.

Ich habe mit deiner Frage auch mal gehadert. Was mir geholfen hat: Das Baby das wir einmal waren gibt es ja auch nicht mehr. Wir sind gewachsen, haben gelernt, uns entwickelt. Wir haben uns verändert, aber wir sind immer noch da :)

Lieben Gruß
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon Daisy » 7. Nov 2011, 19:03

lawofattraction hat geschrieben:Abraham sprechen oft mit Leuten, die meinen, mit ihren Verstorbenen keinen Kontakt aufnehmen zu können und erklären, dass das sehr wohl der Verstorbene ist, der nun aber im Vortex ist und keine ooV-Züge mehr besitzt, sie sie daher manchmal gar nicht erkennen. Esther selbst ist das mit ihrem Vater geschehen.


Aber wie will man dann wissen, dass es derjenige welche ist :nachdenk: Und es gibt ja durchaus auch Verstorbene, die "spuken", besonders die, die sehr plötzlich gestorben sind und daher gar nicht "realisiert" haben, dass sie tot sind, und so gar nicht vortex-esque drauf sind.
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon zimtstern » 7. Nov 2011, 21:02

Vielen Dank für eure Antworten, ich glaube das ganze wird für mich nun verständlicher :lieb:

Ist es denn aber auch so dass die Persönlichkeitsanteile die meine Oma hier im physischen ausmachten und die auch im nicht-physischen existieren, wieder als "Einheit" in ein neues physisches-Leben kommen können?
Oder mischt sich das ganze und eine "Mischung" aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen formt sich zu einem (von mehreren) neuen physischen-Ich?

Edit: Ich vergaß grade das Beispiel mit Esther, Jerry und Tracy und Samuel Adams...

Ohje, meine Oma möglicherweise "gedreiteilt"... was für eine Vorstellung. Das muss ich jetzt erst mal sacken lassen...
:clown:

Wisst ihr, auch wenn mir das mit der schon immer vorhandenen Verbindung durch das Inner Being bekannt ist... Da ist dieser Konflikt, - wir sind Individuell und doch "Eins". Das ist ein wenig wie mit der christlichen Dreieinigkeit. Wahrscheinlich kann der Verstand alleine das auch nicht gänzlich begreifen...

Danke und lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon bliss » 7. Nov 2011, 22:04

zimtstern hat geschrieben:Da ist dieser Konflikt, - wir sind Individuell und doch "Eins".


Liebe Zimtstern,

vielleicht hilft Dir meine Metapher, die ich mal für jemanden "erfunden" habe. Stell Dir vor, Alles-Was-Ist oder wie Du es auch immer nennen willst, ist eine gigantische Riesenkrake mit 7 Mrd. Fangarmen. Du ahnst es schon - jeder dieser Fangarme repräsentiert einen von uns menschlichen Erdenbewohnern. Jeder dieser Arme kann sich in jede beliebige Richtung bewegen - und dennoch sind sie alle Teil der Krake. Sehr simpel - aber vielleicht ein Bild fürs Verständnis?

Oder ein anderes Bild, das mehr die Illusion der Trennung bedient: Stell Dir vor, Alles-Was-Ist ist die Luft, die uns umgibt. Nun assoziiiere mit der Geburt eines Menschen, dass auf ein leeres Marmeladenglas (in dem ja auch die Alles-Was-Ist-Luft ist) ein Deckel aufgeschraubt wird. Das sind die menschlichen Individuen. Die Luft (=der Geist) in ihnen ist nichts anderes als der göttliche Geist. Wir empfinden die Luft im Marmeladenglas zwar als getrennt - aber sie ist nichts anderes als... eben die Luft.

Ich weiß, ich weiß, das ist alles nicht Abraham-like - aber vielleicht eine Möglichkeit, dem immer fragenden Verstand ein bisschen Futter zu geben. 8-)

zimtstern hat geschrieben:Ohje, meine Oma möglicherweise "gedreiteilt"... was für eine Vorstellung. Das muss ich jetzt erst mal sacken lassen...


Dein "Denkfehler" dabei ist vermutlich, dass Du, wenn Du an Deine Oma denkst, in erster Linie die durch unsere physischen Sinne wahrnehmbare physische Ausgestaltung Deiner Oma im Kopf hast - dabei ist das der kleinste "Teil" dessen, den Deine Oma während ihres Hierseins auf der Erde ausmachte. (Was insofern Quatsch ist, als sie ja nicht "nicht mehr hier" ist. Wir können die "Verstorbenen" nur nicht mit unseren physischen Sinnen ausmachen - ebensowenig, wie wir die akustischen Signale der Fledermäuse mit unseren menschlichen Ohren hören können.)

Und vielleicht sollest Du auch nicht versuchen, das Rätsel mittels Deines Verstandes zu lösen - der ist viel zu klein dafür. Wenn Du die Augen schließt und an Deine Oma denkst, in Gedanken mit ihr redest - ganz offen bist - und sie in Deinen Gedanken Dir antwortet... dann glaube es. Sie ist dann wirklich da. Und zwar nicht dreigeteilt.

Liebe Grüße
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon zimtstern » 8. Nov 2011, 03:02

Liebe Bliss,

ganz lieben Dank für deine Antwort :lieb:
Ich weiß nicht was momentan los ist, aber dieses Thema (die genauen Gedanken/Annahmen habe ich noch nicht ausgemacht) zieht mich momentan einfach sofort runter. Ich wollte dir eben zurück schreiben, aber ich bin sofort hängen geblieben... Ich glaube ich sollte mich erst mal einem anderen Thema zuwenden...

Ich werde mir das in den nächsten Tagen, aus einer besseren Stimmung heraus, noch mal anschauen.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon lawofattraction » 8. Nov 2011, 07:21

Daisy hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben:Abraham sprechen oft mit Leuten, die meinen, mit ihren Verstorbenen keinen Kontakt aufnehmen zu können und erklären, dass das sehr wohl der Verstorbene ist, der nun aber im Vortex ist und keine ooV-Züge mehr besitzt, sie sie daher manchmal gar nicht erkennen. Esther selbst ist das mit ihrem Vater geschehen.


Aber wie will man dann wissen, dass es derjenige welche ist :nachdenk: Und es gibt ja durchaus auch Verstorbene, die "spuken", besonders die, die sehr plötzlich gestorben sind und daher gar nicht "realisiert" haben, dass sie tot sind, und so gar nicht vortex-esque drauf sind.


Nun, wenn Spuk in Deiner Vibration ist, dann wirst Du vielleicht auch so was anziehen. Laut Abraham gibt es so etwas wie "unerlöste Seelen" nicht, wir gehen alle in den Vortex, wenn wir sterben. Wohl aber kann man sich bei matchender Vibration in allzeit vorhandene Gedankenformen einklinken und schreibt das dann bei entsprechender Überzeugung eben den Verstorbenen zu.

Ob es die Oma ist erkennst Du an Deinem Gefühl.



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Re: Familienbewusstsein

Beitragvon Kia » 15. Nov 2011, 08:32

Liebe Pamelina,

gestern habe ich an Deinen Thread gedacht beim Hören von diesem Teaching hier




Es ist nicht ganz das Thema, aber auch sehr aufschlussreich. Ich nehme an, Du bist vielleicht eher am Schreiben im Moment statt am Lesen und Hören.

Lieben Gruss
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