Euphorie

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Euphorie

Beitragvon freddire » 3. Feb 2010, 12:48

was ich denen erzählen würde?

das sie ihren zustand akzeptieren sollen ohne zu beurteilen und sich was schönes vorstellen sollen.
an die highlihts des tages denken und sich daran erfreuen und dankbar sein.
ich denke das man in jedem alter dem tag noch etwas abringen kann. sonst wäre auch alter nicht lebenswert.
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Re: Euphorie

Beitragvon segelbrot » 3. Feb 2010, 16:54

freddire hat geschrieben:die kirchentypen sagen auch, wenn dein gebet nicht erhört wird, liegt das daran, dass gott dich auf die probe stellt.

die sagen nicht, dass du falsch betest.

segelbrot hat geschrieben:was für eine unbefriedigende sichtweise, denn dann kann ich jeden misserfolg als erfolg auf höherer ebene werten


sag mal älteren einsamen menschen, deren herzenswunsch sicher ist noch etwas liebe zu bekommen, sie sollten zufrieden sein, weil sie sich das so gedacht haben oder in höherer ebene sich das so gewünsch haben.

ich finde diese ganze schönrederrei zum k.... :102:


(ist es nicht merkwürdig, dass in der bibel viele schöne loa-sachen drin stehen, aber besagte kirchentypen anscheinend wenig damit anfangen können?)

ICH empfinde es ebenfalls als schönreden, aber! : es ist kias art, mit den dingen umzugehen, und solange sie sich gut dabei fühlt, ist das wohl in ordnung. liest sich so, als würde sie dadurch durchaus vertrauen und gelassenheit erlangen, und mit diesem beiden zutaten wiederum klappt das mit der wunscherfüllung (zumindest bei mir) außerordentlich gut. sehr viel besser als mit vorgezogener euphorie.
ich hatte früher immer den verdacht, wenn ich euphorisch an irgendein ziel dachte, dass das loa/uni/die götter meinten: wenn DAS ding realisiert wird, dann schnappt segelbrot völlig über - also lassen wir mal alles beim alten, segelbrot ist jetzt schon fröhlich genug :lol:
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Re: Euphorie

Beitragvon Kia » 3. Feb 2010, 19:06

Lieber Freddire, Lieber Segelbrot,

danke für Eure Meinungen. Über die Kirchenleute kann ich nichts sagen, ich kenne sie nicht, war auch noch nie in einer Religion engagiert, da ich Konzepte, Dogmen und Festhalten an Ideologien - persönlich - nicht mitmachen kann und noch nie konnte.
Trotzdem hatte ich viele gute Lehrer aus spirituellen Traditionen aber auch viele Menschen um mich im Alltag, die mir vermittelt haben, dasselbe was Abraham auch sagt: Liebe und Wertschätzung zu geben fühlt sich genau so gut an, wie selbiges zu bekommen. Aber: Wenn ich entscheide dies (Liebe, Wertschätzung, Anerkennung, Lob, Zeit, Energie was auch immer sich für mich gut anfühlt) zu geben, ja dann habe ich EINFLUSS auf mein Wohlbefinden und muss nicht warten, bis irgendwer um mich gut drauf ist und mir etwas gibt.
Ich praktiziere nur und ausschliesslich das, was ich persönlich e r f a h r e n habe. Gefühlt habe.
Und zu lieben und zu loben und meine Aufmerksamkeit auf das gute in den Menschen um mich zu richten, fühlt sich einfach ganz phantastisch an. Ich bin da sehr lieb zu mir selbst erst mal, ihr lieben. Nur wenn es mir gut geht, kann ich andere damit "anstecken" und wenn ich glücklich bin, verbreite ich Glück. Die Kirchenväter hätten vermutlich überhaupt keine Freude an mir, aber dafür bin ja nicht zuständig. Die müssen selber schauen wie sie ihr Wohlbefinden verursachen oder stören.
Und in der heutigen Zeit sind sie eh auf dem absteigenden Ast. Warum? Weil die Menschen gelernt haben selber zu denken und zu fühlen. Weil es spirituelle Lehrer wie z.B. Esther gibt, die mit ihrer Weisheit so viele Menschen inspirieren. Sie auf ihr Inner Being aufmerksam machen, statt nach äusseren Autoritäten zu schauen.

Und zu der Situation im Altenheim möchte ich etwas sagen: zwei Freundinnen betreuen gerade ihre Mütter im Altersheim, was sehr anspruchsvoll für sie ist, da die alten Menschen wirklich, wie du ganz richtig sagst, L i e b e haben wollen also bekommen wollen. Wenn sie wüssten, dass es sich genau so gut anfühlt, Liebe zu geben statt immer nur haben zu wollen, hätten sie mehr Besuch. Und mehr Liebe. Die Liebe, die wir geben kommt so unterschiedlich zurück zu uns allen. Durch das in Liebe s e i n. Also ich meine machen tut man da nichts, ich bin und ihr seid Liebe.
Meiner Ansicht nach ist dieses Forum ja da, damit wir neue Arten zu leben und zu lieben einüben können.
So wie es für uns stimmt.
Mit kontroversen Diskussionen - gegen die ich absolut nichts habe - müssen wir aber einfach aufpassen, dass wir die Grundenergie dieses Netzes hier nicht stören. Wir wollen doch alle dasselbe: glücklich sein und uns dabei unterstützen glücklich zu sein und Freude zu leben.
Aber unsere alten Methoden haben ja Leben für Leben für Leben nicht funktioniert. ICH will glücklich sein hat nicht funktioniert. Nicht ausserhalb der inneren Stille, die Liebe ist und ausstrahlt.
Ich möchte Euch einladen, etwas Neues auszuprobiert. Deshalb tauschen wir uns hier aus.
Ich freue mich, mit Euch zu sprechen und möchte absolut nicht Eure Erfahrungen leugnen oder widersprechen.
Aber in der Dualität ruft das eine immer sein Gegenteil in den Raum und es wäre doch schön, wir könnten hier die neue Dimension üben, die jenseits der Dualität. Dazu möchte ich einladen.
Und ich höre auf über Herzenwünsche zu sprechen (sonst ist gleich die Dualität im Raum, der böse Kopf/Verstand) wenn das bei jemandem die Kirchenväter anklickt.
Der neutrale Ausdruck, den Esther vorschlägt, Vortex, Inner Being ist besser, da keine komischen kontraproduktiven Assoziationen ausgelöst werden.
Es tut mir leid - ich korrigiere mich. Gebt mir etwas Zeit, das neue Vokabular zu integrieren, bitte.
:ros: :ros:
Zwei Rosen für die aufmüpfigen Männer - ich schätze Euer Wohlwollen sehr!
Kia
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Re: Euphorie

Beitragvon segelbrot » 3. Feb 2010, 20:12

hallo kia,

ich hab den verdacht, du hast mich gleich in zweierlei hinsicht falsch eingeschätzt.

erstens: ich bin gar kein mann, aber das wort segelbrötin gibts leider nicht.
zweitens: ich bin schon lange ein anhänger des loa-gedankens und hatte eigentlich weder den drang noch den verdacht, die grundenergien dieses forums zu stören. mein beitrag auf dein post beruhte auf meinem unverständnis, wie man sich mit "so wenig zufrieden geben kann" (nämlich wünsche mit der begründung abzuhaken, die höhere ebene hats halt nicht gewollt), wo doch das loa alles möglich machen könnte.

aber ich seh das recht entspannt, denn wie ich heute schon mal sagte: du gehst deinen weg, und ich meinen. und das ist auch gut so. :O)

viele grüße
segelbrot
 

Re: Euphorie

Beitragvon lawofattraction » 3. Feb 2010, 20:18

segelbrot hat geschrieben:ich bin schon lange ein anhänger des loa-gedankens und hatte eigentlich weder den drang noch den verdacht, die grundenergien dieses forums zu stören.



Liebe Segelbrötin, :mrgreen:

das möchte ich gerne bestätigen - dass das nie der Fall war. Du bist eine gerne gelesene Teilnehmerin dieses Forums mit bereichernden Beiträgen.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Euphorie

Beitragvon ZaWo » 3. Feb 2010, 20:24

Kia schrieb

Mit kontroversen Diskussionen - gegen die ich absolut nichts habe - müssen wir aber einfach aufpassen, dass wir die Grundenergie dieses Netzes hier nicht stören.


Oh bitte nicht aufpassen. Die Energie dieses Forums ist nicht gefährdet. :tja:

Der Einwand von Segelbrot hätte auch von mir kommen können. Liebe Kia, ich finde es reichlich unfair von dir, Posts, die dir nicht schmecken in die Ecke "Nicht gut fürs Forum" zu stecken.
"Das Forum" kann durchaus für sich selbst sorgen und ist nicht in Not. :lol:
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Re: Euphorie

Beitragvon segelbrot » 3. Feb 2010, 20:25

danke loa,

zumindest bemühe ich mich, wenn ich mich auch dir und zawo gegenüber etwas als etwas unzulänglich empfinde. :lol:

ich hatte gerade einen anfall von selbsterkenntnis:
kia lag gar nicht so verkehrt, ich habe wirklich eine eher "männliche" denkweise. eher technisch/analytisch/mathematisch als gefühlvoll/sinnlich/intuitiv. aber vielleicht tut dieses das eine oder andere mal dem forum auch gut. hoch lebe die vielfalt. :loveshower:

und damit genug off topic vom brot :o)

edith: ja gugge, kaum erwähn ich auch zawo, kommt sie auch schon hervor .. ich liebe das loa :o))))
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Re: Euphorie

Beitragvon Einstein » 3. Feb 2010, 22:21

Dear all,
interessante Diskussion hier. Da möchte ich doch gerne meine Senf dazugeben.
Kia hat geschrieben:Mit kontroversen Diskussionen - gegen die ich absolut nichts habe - müssen wir aber einfach aufpassen, dass wir die Grundenergie dieses Netzes hier nicht stören. Wir wollen doch alle dasselbe: glücklich sein und uns dabei unterstützen glücklich zu sein und Freude zu leben.
Aber unsere alten Methoden haben ja Leben für Leben für Leben nicht funktioniert. ICH will glücklich sein hat nicht funktioniert. Nicht ausserhalb der inneren Stille, die Liebe ist und ausstrahlt.

Meiner Meinung nach liegt hierein bedeutender Irrtum vorliegt vor, auf den ich gerne hinweisen möchte. Liebe ist nicht per se schwach, muss geschützt werden und das Ganze Zeug, das die romantischen Vorstellungen in unsere Köpfe gehämmert hat. Dazu kurz nochmals ein Ausschnitt aus dem Thread "Seth-Zitate", den LOA dankenswerter Weise angelegt hat:
lawofattraction hat geschrieben:Solange Macht mit Gewalt gleichgesetzt wird, werdet ihr es für nötig halten, normale Aggressivität in eurem Verhalten zu regulieren; und wenn ihr Macht für gewalttätig haltet, werdet ihr auch mehr oder weniger Angst vor dem Handeln haben. Ihr werdet Tugend und Machtlosigkeit fast als Synonyme betrachten und Macht mit dem Bösen gleichsetzen. Nicht bereit, solchem »Bösen« in euch ins Auge zu sehen, lenkt ihr es nach außen und übertragt es auf Bereiche oder Menschen, mit denen ihr scheinbar nichts zu tun habt.

Liebe ist natürliche Aggressivität, sie dehnt sich aus, vereinnahmt, bahnt sich ihren Weg. Seth hat die Liebe mal mit einem jungen Fohlen verglichen, dass auf der Koppel herumtobt, voller Lebensfreude, voller Kraft und voller Energie zum Wachstum. Wenn das Universum aus Liebe besteht und sich ständig verändert und ausdehnt, kann das nicht nur sanftmütig sein.
segelbrot hat geschrieben:ich hatte gerade einen anfall von selbsterkenntnis:
kia lag gar nicht so verkehrt, ich habe wirklich eine eher "männliche" denkweise. eher technisch/analytisch/mathematisch als gefühlvoll/sinnlich/intuitiv. aber vielleicht tut dieses das eine oder andere mal dem forum auch gut. hoch lebe die vielfalt.

Die Spannung in der Dualität ist die Energie, die wir alle nutzen. Das Männliche und das Weibliche in jedem von uns ergänzen sich auf geniale Weise. Also bin ich da ganz bei Segelbrot, dass gehört beides zusammen und tut dem Forum gut. Es kann bestimmt Kontroversen vertragen, wenn sie in gegenseitigem Respekt oder gar mit Humor geführt werden. So ein Satz wie "Machs nicht zu kompliziert" gefällt mir da sehr gut und lockert alles etwas auf.
Wow, ist ja viel länger geworden, als ich vorher gedacht habe :teuflischgut:
Ja, alles ist relativ, sogar die Liebe :five:
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Re: Euphorie

Beitragvon Kia » 4. Feb 2010, 18:28

Liebe Segelbrot,

Asche über mein Haupt - hoffentlich wieder auferstehe ich wie Phoenix - ich dachte überhaupt nicht, dass Du störst, sondern vielleicht unsere Interaktion. Danke, Loa und Zawo dass ihr das nicht so empfindet und zum Ausdruck gebracht habt. Ich habe mich auch nicht so toll gefühlt mit dem Satz, jetzt nachdem ich das nochmals gelesen habe.
Und liebe Segelbrot, es ist grossartig, dass Du mir so schnell verzeihen konntest Dich als Mann angesprochen zu haben, ich habe den kleinen Pfeil unter dem Namen scheinbar falsch interpretiert (weisst du dieses Kreuzchen für Frau und Pfeil für Mann) . Ich finde Deine Energie grossartig und ausbalanciert Männlich-Weiblich, aber viele Menschen, egal ob Mann oder Frau, gehen, wenn sie mit mir zu tun haben, automatisch eher in die männliche Energie.
Habe das schon öfter beobachtet.

Lieben Gruss

Kia :ros:
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Re: Euphorie

Beitragvon Kia » 4. Feb 2010, 19:27

Hallo Einstein,

danke für den Post. Ist sehr interessant, muss mich da in die von Dir erwähnten Texte noch einlesen.

Ich empfinde es so, dass eine Frau oder ein Mann die Freiheit haben, wenn sie i n sich die Dualität aufgelöst haben, nach aussen frei zu wählen, ob sie eher männliche oder eher weibliche Qualiäten in bestimmten Lebenssituationen leben wollen, weil es in dem Moment angemessen ist. Nichts ist per se gut oder schlecht.
Das Göttliche in uns ist androgyn, wir sind, wenn wir an unsere Quelle wirklich angeschlossen sind, in der Lage die Qualitäten oder Energien hervorzubringen, die angemessen sind für uns selbst und die anderen.
Auf Macht, Kontrolle, Rollen-Vorteile zu verzichten fällt deshalb nicht schwer, weil die Neue Qualität in uns als göttlich-menschliches Wesen so viel freudvoller ist als "power-games", emotionale Kontrolle erlangen oder die konventionellen Mann-Frau-Spiele. Diese haben nur in der Dualität Kraft, nicht in der Neuen Energie.

Meine wenige Erfahrung mit Neuer Energie hat mich gelehrt, sie funktioniert einfach nach ganz anderen Gesichtspunkten wie die alte Energie. Und es braucht so viel Vertrauen, das Neue zuzulassen, weil niemand weiss, was konkret dabei herauskommt. Also ich weiss es jedenfalls nicht und jeder Tag ist neu und jede Situation ist neu.

Danke und lieben Gruss

Kia

PS: An alle, die oben geantwortet haben: Toll, dass hier in diesem Forum nicht "aufgepasst" werden muss.
Es erleichtert mich auch sehr!!!
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