Erschaffen und Zulassen in einem?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Lumo » 4. Aug 2015, 01:38

Die letzten Tage habe ich mich viel mit "Erschaffen und Zulassen" in allen Bereichen (Job, Geld, Freundschaften, Liebesbeziehung, etc.) beschäftigt & dazu den Fred-Workshop und den Elias-Workshop gelesen - beide haben sehr ähnliche Aussagen. Jede Situation haben wir selber erschaffen und auch jetzt erschaffen wir, wir erschaffen ja eigentlich immer, außer, wenn wir schlafen. Das "Problem" bei uns Menschen sei, das "ZULASSEN".

Ich erinnere mich da an eine Situation BEVOR (ca. 2012) ich überhaupt vom Gesetz der Anziehung wusste. Damals wollte ich Model werden & hab ab und zu taggeträumt. (1,66 m und 52 kg) Bei einem Workshop stellte ich mich als Schminkmodell zur Verfügung. Der Workshop wurde in einem Fotostudio abgehalten und später kam der Fotograf dazu. Er sprach mich an und wenige Tage später trafen wir uns in einer Suite eines noblen Hotels inkl. Visagistin zum Shooting. Die Visagistin war Modelagentin und gab mir ihre Handynr. Sie nannte mir verschiedene bekannte Unterwäschelabels und meinte, ich würde da perfekt rein passen. Ich hab die Agentin nie angerufen, weil ich mich nicht traute.

Elias und Abraham beschreiben das sehr ähnlich. Ich verstand das so: wenn ich einen Wunsch habe, egal welchen (die zwei schreiben das ja im Bezug auf einen bestimmten Mann), dann sollte ich mich nur auf mich konzentrieren. Auf mich und meine Gefühle. Visualisieren, um "Blockaden" zu erkennen. Erschaffen und Zulassen.
In meinem "Model-Bsp." hab ich das also erschaffen und dann aber nicht zugelassen. Durch das Hineinfühlen & vorstellen einzelner Situationen, würde ich also etwaige Blockaden erkennen und könnte sie lösen.

Ich übe das seit letzten Mittwoch mit einem jungen Mann. Er wohnt auch in meinem Stockwerk, nur 1 Fußminute entfernt. Er, ich & andere Mitbewohner saßen jeden Tag Abends auf der Terrasse. Vom ersten Moment an gefiel er mir und am letzten Mittwoch haben wir uns unterhalten & ich bin seinen Blicken ausgewichen :kgrhl:

An dem Abend las ich dann den Fred-Workshop und den von Elias. Ich habe mir dann eingestanden: "ja ich mag ihn. Ja ich fühle Zuneigung für diesen jungen Mann. Ich lasse zu, dass ich ihn sehr gerne mag. Es ist gut, wenn ich mich zu einem anderen Menschen hingezogen fühle. Es ist gut, wenn ich mich bereit fühle, mit einem anderen Menschen zusammen zu sein." Ich habe verschiedene Situationen hineingefühlt. Am Donnerstag waren wir dann nur zu viert auf der Terrasse (2 andere, er und ich) Die beiden gingen schlafen und er wir waren allein noch eine Stunde im Dunkeln auf der Terrasse. Wir sprachen über Reisen und wie schön harmonische Beziehungen sein können. Genau als ich dachte, dass ich müde bin, aber ich unser Beisammensein nicht als Erste abbrechen möchte, sagte er: "Ich bin müde. Ich werde wohl jetzt schlafen gehen." :gvibes:
Freitag bis Sonntag war er nicht da (Er kam Sonntag Abend zurück - er war bei seinen Eltern) und ich hab die Zeit "genutzt" hinein zu fühlen und an meiner Schwingung & Glaubenssätzen zu arbeiten. Ich habe mich sehr gut gefühlt und ihm deshalb eine Freundschaftsanfrage auf FB geschickt, die er sofort bestätigte. Wenn ich die Augen schließe und auf "ihn" lenke, fühlt es sich so an wie bei "Die Schöne und das Biest" mit dem Spiegel, wo das "Biest" alles sehen kann, was es sehen will :genau: Wenn ich die Augen schließe und wissen möchte, wie es "weitergeht" und auf "ihn" lenke, dann sehe/fühle ich, wie wir bei ihm im Bett einen Film schauen und kuscheln. Ich hab beim Hineinfühlen gesehen, dass sein Zimmer sauber und ordentlich ist.
Am Montag, also gestern, waren wir (3 andere, er und ich) von 19-23 auf der Terrasse. Ich hatte mein "mit ihm Kuscheln-Bild" vor meinem inneren Auge, als wir uns unterhielten und freute mich über mein Gefühl der Zuneigung, das ich empfinde. Ich habe zugelassen. Augenkontakt gehalten und mir gedacht: diese Gefühle sind schön, ich lasse sie zu. Er saß mir gegenüber und streckte seine Beine gemütlich aus. Das merkte ich erst, nachdem ich mich bewegte und fühlte, dass ich jemanden gestoßen hatte. Ich habe ihm auf seinen Bauch geguckt, als er sich streckte und dann in seine Augen :mrgreen: Später stieß noch eine Mitbewohnerin mit ihrem Freund dazu und fragte, ob jemand ein Bier für sie habe. "Er" sagte zu ihr, sie dürfe gern in sein Zimmer gehen und ein Bier aus seinem Kühlschrank nehmen. Als sie zurückkam, war sie erstaunt & erzählte, dass sein Zimmer wunderbar ordentlich und aufgeräumt sei. Mein Inneres wusste also, dass er ordentlich ist :kgrhl: Sein Freund hat mich und meine Freundin eingeladen, mit ihnen am Mittwoch auszugehen. Wenn wir jede Situation erschaffen, habe ich auch die Situation erschaffen :lieb: Vorhin hab ich noch aufgeräumt und geputzt :teuflischgut: ... ich hab mich auch beim "Träumen" immer langsam vorgetastet. Jeden Tag kam etwas dazu. Zuerst sah ich nur Situationen, wie wir uns häufig mit den anderen auf der Terrasse treffen. Dann kam alleine mit ihm dazu, dann kuscheln, jetzt küssen usw. Es fühlt sich alles gut. Beim Kuscheln habe ich sein "ordentliches Zimmer" gesehen, was sich durch die andere Mitbewohnerin bestätigte und mich dazu veranlasste, zu putzen - weil ich ihm die Türe bei Unordnung nicht öffnen würde :oops: ist es das, warum Abraham (und auch Elias) sagen, dass wir nicht handeln sollen? Sondern hineinfühlen / vorstellen und Unstimmigkeiten gleich behandeln, damit wir zulassen, wenn die Situation eintrifft?

Denke ich da noch mal an mein "Model-Bsp.", das heißt, hätte ich damals "LOA" gekannt und mich immer wieder in Situationen hinein gefühlt, hätte ich "herausgefunden", dass ich mich zu dem Zeitpunkt nicht hübsch und schlank genug fühlte & deshalb das Angebot der Modelagentin ablehnte bzw. nicht zugelassen habe, obwohl ich doch die Situation selber erschaffen hatte?
Lumo
 

Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Klara » 4. Aug 2015, 08:17

Hallo Lumo, kurze Zwischenfrage: auf welchen Elias-Workshop beziehst du dich denn?
LG Klara
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Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Lumo » 4. Aug 2015, 12:02

Hallo Klara,

auf den da: (hatte mir passenderweise ein Freund geschickt, weiß aber nicht woher er den kopiert hat)

ELIAS: … Eure Aufmerksamkeit ist das Steuer Eures Schiffs, und die Wahrnehmung ist Euer Schiff, das der Steuerung Eurer Aufmerksamkeit folgt. Eure Wahrnehmung ist der Mechanismus, der Eure tatsächliche physische Realität und jede Manifestation und jeden Augenblick darin erschafft. Kein anderes Individuum erschafft irgendeinen Aspekt Eurer Realität. Ihr erschafft dies alles. Dass Ihr mit anderen Individuen interagiert, das spielt keine Rolle. Ihr interagiert mit der ENERGIE anderer Individuen. Das, womit Ihr in tatsächlicher physischer Form und Materie interagiert, ist das, was Ihr selbst durch Euren Wahrnehmungsmechanismus erschaffen habt, und insofern könnt Ihr es auf jede von Euch gewählte Weise erschaffen.

Wenn Ihr jedoch mit dem Selbst nicht vertraut seid und Eure eigenen Glaubenssätze und Assoziationen, die Eure Wahrnehmung beeinflussen, nicht erkennt, erkennt Ihr nicht klar, worauf Ihr Eure Aufmerksamkeit lenkt und worauf Ihr Euch konzentriert, und Ihr erlaubt auch, dass Glaubenssätze und Assoziationen automatisch Eure Wahrnehmung beeinflussen, weshalb es für Euch so zu sein scheint, dass es Aspekte in Eurer Realität gäbe, die sozusagen außerhalb Eurer Kontrolle wären.

Meine Freundin, in Wirklichkeit ist diese Annahme falsch, denn Ihr generiert alles in Eurer Realität und Welt, egal ob bei Eurer Arbeit, in Beziehungen, Interaktionen mit Gegenständen oder Situationen. Ihr könnt irgendein Thema anheuern, und Eure Wahrnehmung ist das, was die tatsächliche Manifestation in Eure Realität erschaffen wird. Und die Wahrnehmung wird enorm durch Eure Aufmerksamkeit und durch das beeinflusst, worauf sie fokussiert ist, und auf Denken ist sie nicht konzentriert.

Dass Individuen ihre Konzentration mit dem Denken assoziieren, das ist ein Missverständnis und eine Miss-Definition in Eurer physischen Dimension. Eure Konzentration wird nicht in Bezug auf Denken sondern durch Eure Aufmerksamkeit und deren Richtung/Regie sowie durch Eure Glaubenssätzen geäußert. Unabhängig von Euren Gedanken wird das, was Ihr erwählt, unmittelbar im Zusammenhang mit dem geäußert, worauf Eure Aufmerksamkeit fokussiert ist, und sie ist auf Eure Glaubenssätze und auf die diesbezüglichen Assoziationen über Eure Realität fokussiert.

Wenn Du glaubst, auf andere Individuen und deren Entscheidungen warten zu müssen, um Deine Entscheidungen treffen zu dürfen, gibst Du nicht auf Deine eigenen Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen Acht und richtest Deine Aufmerksamkeit nicht auf Dich selbst. Du gibst auf andere Individuen Acht und erlaubst Dir, Glaubenssätze automatisch zu erwidern.
.....

ELIAS: Wenn Du Deine Aufmerksamkeit im Jetzt auf das Selbst richtest und Dir erlaubst, auf Deine Fähigkeit zu vertrauen, erschaffst Du das. Lass mich Dir ein weiteres Beispiel nennen. Nehmen wir an, Du heuerst eine Interaktion mit einem anderen Individuum an und äußerst Zuneigung für das andere Individuum, und aufgrund dieser Zuneigung möchtest Du eine Beziehung der Zuneigung mit diesem Individuum anheuern.

Du kannst Dir nun auch eine andere Wahl bezüglich jenes Individuums präsentieren und sie äußern. Deshalb mag das andere Individuum äußern, dass es seine Aufmerksamkeit oder Wahl ist, keine Zuneigungsäußerung mit Dir anzuheuern. Das, was in einem solchen Augenblick erschaffen und geäußert wird, beruht auf Deinem eigenen fehlenden Vertrauen, in dieser Situation das erschaffen zu können, was Du haben willst.

Du sagst Dir, dass Deine Wahl, Dir eine bestimmte Äußerung zu erlauben, von der Entscheidung des anderen Individuums abhängig wäre, was sie in Wirklichkeit nicht ist. Wenn Du anfängst, Dich mit den von Dir gehegten Glaubenssätzen vertraut zu machen, magst Du auch erkennen, dass Du in diesem Augenblick Dein eigenes Verneinen Deinerselbst und von dem, was Du haben willst, äußerst, weil Du Deine Aufmerksamkeit nach draußen auf das andere Individuum projizierst.

Wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst richtest und Dir erlaubst, Deine Zuneigungsäußerung dem anderen Individuum gegenüber im Augenblick/Moment zu erschaffen, verändert das automatisch Deine Realität, denn Du gibst im Jetzt Acht, und dieses JETZT erschafft die Zukunft. Wenn Du Dir im Jetzt sagst: „Ich kann meine Zuneigungsäußerung diesem Individuum gegenüber nicht erschaffen, weil es nicht wählt, mir gegenüber Zuneigung zu äußern“ verneinst Du Deine Wahlmöglichkeit. Und was erschaffst Du also? Du erschaffst Enttäuschung, verweigerst Dir Deine eigene Äußerung und erschaffst kein Erlauben einer Zuneigungsäußerung dem anderen Individuum gegenüber. Nicht wahr?

IRENE: Wenn ich also im Augenblick meinem Gefühl der Zuneigung für diese Person folge, wird sie das erwidern?

ELIAS: JA! Denn dies ist Dein Erschaffen und Zulassen. Und das bringst Du zustande, indem Du auf das Jetzt achtgibst, Deiner Fähigkeit vertraust und nicht daran zweifelst, dass Du physisch das generieren kannst was Du haben willst.

IRENE: Und das, was Du sagst, gilt für alles?

ELIAS: Ja.
Lumo
 

Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Maike » 4. Aug 2015, 14:03

Hallo Lumo,

ich würde deine Frage gerne verstehen. Könntest du sie nochmal genauer formulieren?

Elias und Abraham beschreiben das sehr ähnlich. Ich verstand das so: wenn ich einen Wunsch habe, egal welchen (die zwei schreiben das ja im Bezug auf einen bestimmten Mann), dann sollte ich mich nur auf mich konzentrieren. Auf mich und meine Gefühle. Visualisieren, um "Blockaden" zu erkennen. Erschaffen und Zulassen.
In meinem "Model-Bsp." hab ich das also erschaffen und dann aber nicht zugelassen. Durch das Hineinfühlen & vorstellen einzelner Situationen, würde ich also etwaige Blockaden erkennen und könnte sie lösen.


Ich antworte mal, was ich dazu sagen kann. Die Situation mit der Agentin war doch längst erschaffen, bevor sie überhaupt real sichtbar war. Sie war eine von vielen, unzähligen anderen Wegen, auf denen dir der Wunsch danach, zu modeln hätte erfüllt werden können.
Diese Situation damals war ein perfekter Match zu deiner damaligen Schwingung. Nur weil sie in Erscheinung tritt, musst du sie ja nicht annehmen.
Ich würde auch nicht sagen, dass du die Model-Situation nicht zugelassen hast, sondern dass du dich bewusst dagegen entschieden hast.
Irgendwie ist Zulassen für mich noch etwas anderes. Viel feiner und mehr auf der Schwingungsebene. Aber da stehen meine Gedanken jetzt gerade noch am Anfang.

Die Dinge sind schon längst erschaffen und warten nur darauf, zugelassen zu werden. Der Traummann existiert schon längst in unzähligen Varianten an trillionen Orten auf der Welt genau JETZT. :mrgreen: Du musst ihn zulassen, d.h. keine Widerstände hegen.
Wobei wir natürlich unentwegt erschaffen. Erschaffen bezieht sich nicht nur auf die Vortex-Versionen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon lawofattraction » 4. Aug 2015, 16:36

Maike hat geschrieben:Irgendwie ist Zulassen für mich noch etwas anderes. Viel feiner und mehr auf der Schwingungsebene. Aber da stehen meine Gedanken jetzt gerade noch am Anfang.

Lumo hat geschrieben:Das "Problem" bei uns Menschen sei, das "ZULASSEN".


Hallo Lumo und Maike,

Der Workshop 203 beschreibt den Prozess des Zulassen ausgezeichnet, wobei das Thema finanzieller Erfolg ist, das Gesagte aber auf jedes andere Lebensgebiet übertragen werden kann.

Zulassen ist nicht ein Moment bzw. das Erreichen eines bestimmten Schwingungslevels als Zielpunkt und schon rauscht die Manifestation herein. Es gibt keinen Fixpunkt, an dem die Schwingung plötzlich so ist, dass ein Schalter umgelegt wird und die Manifestation erscheint. Zulassen ist praktisch der Eintritt in den Manifestationsprozess dadurch, dass wir in der richtigen Schwingung sind, Synchronizitäten zu erkennen und der Inspiration zu folgen. Es ist das Beschreiten des Weges in mit unserem Wunsch alignter Schwingung hin zur Manifestation.

"Und wenn Ihr damit in Ausrichtung kommt, dann …. ohhh … dann lässt das Ausmass Eurer Gefühle Euch das wissen. Dann wisst Ihr ohne den geringsten Zweifel, dass diese Idee es wert ist, nachverfolgt zu werden." Das ist das Zulassen, das nun den Weg beschreiten lässt, an dessen Ende dann irgendwann eine Manifestation erscheinen kann. Und selbst während dieses Prozesses hin zur Manifestation geht es weiter: "Die Ideen sind gekommen und gekommen, immer mehr und immer weitere. Richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit – alles das ist gekommen und gekommen und gekommen."

Ich verstehe das so, dass Alignment ein Prozess ist, der kontinuierlich mit dieser Wunsch-Idee, um die es sich dreht, spielt und sie während dieses Prozesses auch immer noch weiter entwickelt und weiter ausdehnt. "Der Spass ist im Entstehen, der Spass ist in der Entdeckung, der Spass ist im Alignment, der Spass ist in der Idee und der Spass hört nicht auf. Denn die Menschen, von den Du sprichst, fliessen immer noch diese Energie und fügen immer noch etwas zu dieser Idee hinzu. Und wenn sie das nicht mehr tun, dann wird sie sicherlich geringer werden."

Die Idee muss weiter brennen, muss Anziehungskraft haben und be-dacht werden. Eine Angelegenheit, die keine Begeisterung in uns aufrecht erhält, wird auch keine Chance haben, sich zu verwirklichen. Wenn ein Wunsch auf Sparflamme steht, hat er auch kein Manifestierungspotenzial.

Nebenbei: Das letztere, liebe Maike, kann die Antwort auf die Frage sein, warum noch kein Partner an Deiner Tür geklingelt hat, die Du in Deinem anderen Thread stellst. Hat der Wunsch wirklich Feuer? Oder ist es eher "ja, wäre ja ganz nett, muss aber nicht unbedingt sein."

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Lumo » 5. Aug 2015, 01:26

:gvibes: Danke dir LOA :danke:

Ich kopiere den Workshop hier rein und schreib dazu wie ich das, was Abraham sagen, verstehe und freue mich auf Rückmeldung eurerseits :ros:

203. Ausserordentlichen Reichtum erlangen


Hotseater: Die Menschen, die das erreicht haben, was ich „erstaunlichen Reichtum“ nennen möchte - wie haben sie das erreicht? Haben sie sich einfach auf die Frequenz eingestellt?

Abraham: Sie haben sich in ihren Wunsch hineingedacht. Stell Dir jemanden vor, der ständig in den Vortex Wünsche hat fliessen lassen und laufend Wunschraketen abgeschickt hat und sich mit anderen Menschen umgeben hat, die ihn durch ihre Ideen stimuliert haben. Er hat immer weitere Wunschraketen abgeschickt, sich in Foren beteiligt, sich mit Personen unterhalten, die Wissen haben und stimulierende Unterhaltungen geführt.

-> als ich im Juli 2012 entschied, im Februar/März 2013 nach Wien zu ziehen, um dort zu wohnen / studieren, hatte ich Spaß. Ich hatte Spaß bei dem Gedanken: "Ja genau, ich könnte im Sommersemester 2013 in Wien studieren"...hab mich hineingefühlt, mir fielen Ideen ein und ich schrieb sie auf. Ideen, die ich sofort umsetzen konnte, setzte ich auch wirklich sofort und freudig um. (wie ZB Wohnung entrümpeln) Die Ideen / Wünsche beinhalteten auch Dinge wie "Nachmieter finden", "Leute finden, die mir beim Ausräumen helfen", "in der Uni inskribieren", "Unterkunft in Wien finden" usw. Ich lernte Menschen kennen, die studierten und erzählte ihnen von meinem Studium-Wunsch, mein Cousin erzählte seine Freundin suche eine Wohnung (sie zog dann genau ein, als ich auszog) usw. alles ging ruck-zuck. Gilt das selbe dann auch für Partnerwunsch, Job, Wohnung, Reisen, ... ? Ideen sammeln, umsetzen, Spaß haben und mit Menschen Unterhaltungen führen um Ideen zu sammeln? Ich brenne wieder sehr für meine Schauspielwunsch. Heute hab ich an einem Workshop für Dramaturgie und Drehbuch schreiben teilgenommen. Mit einer habe ich mich besonders gut verstanden und wir treffen uns nächste Woche. Sie studierte in Großbritannien "Übersetzung & Drehbuchschreiben" & arbeitet das auch in Wien - "Übersetzerin" wäre ich ZB geworden, wenn ich mein Studium nicht abgebrochen hätte. Zufällig erfuhr ich dann auch noch, dass sie Gesangslehrerin ist und 10 Euro pro Stunde verlangt- nächste Woche treffen wir uns zum Singen (meine momentane verlangt ca 40 Euro für 45 Min) Dort haben alle irgendwas mit Film oder Theater zu tun (im Drehbuch-Workshop) & ich habe allen erzählt, dass ich darauf brenne, Theater zu spielen (und auch in Filmen)

Alles das war zufriedenstellend und anregend, und er hat während des Prozesses immer weitere Wunschrakten abgesandt. Und dann hat er sich in Alignment gebracht mit dem, was er in seinen Vortex gelegt hatte und die Ideen begannen zu fliessen. Und zwar solche Ideen, deren ausserordentliche Grösse man fühlen kann, wenn sie zu fliessen beginnen.

-> Vortex ist doch der "Seins-Zustand", im Einklang sein mit mir - Die Beziehung zwischen mir und mir. Zu dem werden, was ich eigentlich "in mir" schon längst bin. Beim Zusammensein mit meinen Wohnheimkollegen und im Workshop war ich die Tage so, wie ich in meinen Visualisierungen schon immer war: mutig, offen und kommunikativ. Wunderbares Gefühl.

Ihr könnt keine Grossartigkeit in einer kleinen Idee fühlen. Darum ist der Step 1 so ausserordentlich wichtig. Was Ihr tun wollt, ist Euren Vortex anfüllen mit wirklich hochfliegenden, ausserordentlich starken und machtvollen Ideen. Und wenn Ihr damit in Ausrichtung kommt, dann …. ohhh … dann lässt das Ausmass Eurer Gefühle Euch das wissen. Dann wisst Ihr ohne den geringsten Zweifel, dass diese Idee es wert ist, nachverfolgt zu werden.

Dann kann Euch nichts davon abhalten, sie nachzuverfolgen. Und natürlich kommen dann immer weitere Ideen, immer mehr und immer weiter. Denn wir sprechen nicht einfach nur von einer Idee. Der Erfolg derer, über die wir sprechen, ist nicht nur aus einer einzigen Idee entstanden. Es war nicht so, dass sie über eine Idee gestolpert sind und die dann nachverfolgt und in Gang gesetzt haben.

Die Ideen sind gekommen und gekommen, immer mehr und immer weitere. Richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit – alles das ist gekommen und gekommen und gekommen.

Es wurden und werden auch immer noch tausende Entscheidungen getroffen in diesem Prozess der Evolution, versteht Ihr? Wir möchten gerne, dass Ihr über die Freude eines solchen Prozesses nachdenkt, und ganz besonders wünschen wir, dass Ihr dies versteht, denn das ist es, was die meisten nicht wissen, wenn sie von den Personen sprechen, über die wir uns hier unterhalten: Die meisten, die solche Schöpfungen von aussen betrachten, denken: „Ja, sie haben diese Idee gehabt und dann hat der Spass angefangen.“

Ihr Spass hat aber angefangen, lange bevor diese Idee geboren wurde. Sie hatten Spass beim Aussortieren und Auswählen, sie hatten Spass beim Abwägen, sie hatten Spass dabei, mit anderen die Ideen zu erörtern, sie hatten Spass, davon zu träumen, was sein könnte, sie hatten Spass beim Abschiessen ihrer Wunschraketen. Und sie hatten Spass dabei, sich selbst in Ausrichtung mit ihren Ideen zu bringen.

Es war nicht einfach der Höhepunkt von etwas, weil es einen Höhepunkt nicht gibt. Für Euch mag sich das so ansehen: bam – so sieht das aus – bumm – jetzt gerade hat diese Person das erlebt. Der Spass aber liegt darin, die Energien zu formen.

Es ist so, als würde jemand eine wunderbare Statue kreieren und Du würdest sagen: „oh, das muss aber Freude machen, dass sie nun fertig gestellt ist.“ Jeder Künstler aber würde Dir sagen „jetzt nicht mehr so sehr, ich bin ja damit fertig – aber ich kann Dir gerne den Klumpen Ton zeigen, mit dem ich jetzt angefangen habe zu arbeiten. Ich weiss, dass der Klumpen Ton nicht nach sonderlich viel aussieht, aber glaube mir, genau das macht den Spass aus.“

Der Spass ist im Entstehen, der Spass ist in der Entdeckung, der Spass ist im Alignment, der Spass ist in der Idee und der Spass hört nicht auf. Denn die Menschen, von den Du sprichst, fliessen immer noch diese Energie und fügen immer noch etwas zu dieser Idee hinzu. Und wenn sie das nicht mehr tun, dann wird sie sicherlich geringer werden.


Workshop 2015

Im Klartext heißt das also: Ich habe Spaß und Freude daran, dass ich Wünsche habe. Ich habe Spaß daran, mich in die Wünsche hinein zu fühlen. Ich habe Spaß daran, zu sehen, wie ich in der Visualisierung "bin" ...also welche Eigenschaften, die man ZB "noch" nicht ins Außen getragen hat, Bsp. in der Visualisierung hält man einen Vortrag vor Publikum und in "echt" hat man sich das bisher noch nie getraut wegen Schüchternheit etc. Ich habe Spaß und Freude daran, Ideen zu sammeln. Ich habe Spaß und Freude daran, mich mit anderen Menschen auszutauschen oder online Infos einholen, die in mir wieder neue Wünsche wecken & Ideen fließen mir zu. Ich habe Spaß auf dem Weg, auf dieser Reise. Ich habe Spaß, wenn sich der aktuelle Wunsch erfüllt hat und wieder neue Wünsche in mir geweckt werden, wieder Ideen zufließen usw. :loveshower:
Lumo
 

Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Lumo » 5. Aug 2015, 15:22

Ich habe mich heute mit meinem "inneren Sein" beschäftigt und mich gefragt: "Na, wie bin ich schon längst, was ich im Außen noch nicht zugelassen habe?" Ich habe Antworten bekommen und mir wurde auch klar, dass eigentlich total dämlich war, mich auf normale Bürojobs zu bewerben, wenn ich das gar nicht machen will - logisch, dass mir nie jemand auf meine Bewerbung geantwortet hat :kgrhl:

Gestern Nachmittag habe ich dann ein Inserat entdeckt einer bekannten Firma - eine Firma die weltweit bekannt ist und mit aller Wahrscheinlichkeit jeder kennt - es geht um ein bestimmtes Produkt. In der ausgeschriebenen Stelle ging es um ein 1jähriges Praktikum, Bezahlung ca. 1500 Netto pro Monat. Ich habe nur auf die Anforderungen geguckt, dachte ich: "Klar, das kann ich." & bewarb mich. Vorhin rief mich die Firma an und lud mich für nächsten Mittwoch zum Bewerbungsgespräch ein & es stellte sich noch etwas heraus. Diese Firma arbeitet mit einer Filmproduktion - Firma zusammen, dh. das Praktikum ist bei einer bekannten Filmproduktionsfirma und das Filmstudio ist eine umgebaute Riesen-Villa mit eingebautem Kino :stimmt: Ich freue mich so, ich freue mich so :grllll: ich springe gerade rum wie ein kleines Kind :gvibes:
Lumo
 

Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Maike » 5. Aug 2015, 15:26

Du bist echt der helle Wahnsinn, Lumo. 8-)

Glückwunsch zum Job. :gvibes:
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Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Lumo » 7. Aug 2015, 01:47

Kurz nach dem das mit der Einladung zum Bewerbungsgespräch passierte, war ich mit "IHM" und den anderen männlichen Mitbewohnern draußen auf der Terrasse. Später, gegen 20 Uhr, kamen noch andere dazu. Ich saß neben "IHM" und erzählte mir dann lachend, dass eine unserer Mitbewohnerin A. ihn gerade per Nachricht (sie war noch bei einem Termin) fragte, ob wir noch auf der Terrasse sind oder schon in der Stadt.
Am Montag war ich mit ihr (A.) auf der Terrasse und da fragte sie mich, wen ich von den männlichen Mitbewohnern am attraktivsten finde und ich sagte ihr, dass ich grundsätzlich auf dunkle Männer (Augen, Haare, groß) stehe und halt "ER" genau diesem Typus entspricht. Sie meinte dann, dass R. viel besser zu mir passen würde. (R. ist optisch nicht mein Typ und hat eine Freundin).
Als ER mir die Nachricht zeigte, hatte ich ein kurzes negatives Gefühl und dachte: "Na, da schau her. Die probier´s bei ihm." Ich konnte meine Gedanken stoppen und lenkte sie auf den Elias- und Fred-Workshop :kgrhl:
Gegen 23 Uhr gingen wir zu Fuß zum Taxistand. Wir waren gut 20 Leute. "ER" und ich waren die ganze Zeit zusammen. ER und ich gingen nebeneinander zum Taxi, quatschten und teilten uns gemeinsam eins ohne die anderen. Die Disco war sehr laut, extrem viele Menschen. Er hat fast nichts getrunken und ich nur Wasser. Wir haben uns die ganze Zeit unterhalten und aufgrund der Lautstärke, kamen wir uns natürlich näher - man möchte ja hören, was der andere sagt :pfeif: Er hat eine tolle positive Ausstrahlung und zu der fühle ich mich hingezogen. Wir konnten über alles reden. Später begaben wir uns zu den anderen. In diesem Disco-Bereich war es noch enger, Leute rempelten uns an und so haben wir uns automatisch umarmt. Ich legte mein Gesicht in seine Halskuhle und er kam dann näher und sagte, ich solle mich überwinden & andere Menschen ausblenden. :hug: ich hatte ihm letzte Woche mal erzählt, dass ich nicht gern rumknutsche in der Öffentlichkeit. Wir haben uns geküsst. Es hat sich toll angefühlt. Wir fuhren gegen 4 Uhr dann mit dem Taxi wieder nach Hause. Ich habe bei ihm im Zimmer übernachtet (er wohnt ja nur 1 Fußminute von mir entfernt im gleichen Stockwerk) und wir haben nur gekuschelt, uns geküsst und viel geredet. Ich hatte das Gefühl, ich könnte ihm alles erzählen. Ich hab ihm vom Elias-Workshop erzählt und er fand es total spannend :uns: Als ich das Zimmer gegen Mittag verließ und in meins marschierte, fragte ich mich, wo denn das Liebesgefühl abgeblieben ist. Das einzige Gefühl, das ich spürte, war, dass ich ihn sehr wertschätze. Als Mensch. Als Freund. Als Gesprächspartner. Und dass ich mich in seinen Armen geborgen fühle. Es ist absolut nicht vergleichbar mit diesem unglaublichen Gefühl, das ich spürte, als mich im Februar der Schauspieler kontaktierte. Der hat mir gestern, also DO, auch sehr viel geschrieben.
Ich habe "IHM" dann den Link zum Forum hier gegeben & eine Linkliste zu Amazon bezüglich der Bücher von Esther und Jerry Hicks. Es fühlt sich sehr gut an.
Was noch passierte: Mitbewohnerin A. passte wohl das Rumgeknutsche von mir und "IHM" nicht :kgrhl: Als wir heute Abend wieder alle auf der Terrasse waren (inkl. IHM) hat sie mich die ganze Zeit blöd angeguckt und nichts mit mir geredet, als hätte ich etwas Schlimmes angestellt :rleye: Mir fielen dann Sätze ein wie: Es geht mich nichts an, was andere Menschen über mich denken. Ich mag ihn, er mag mich. Wir sind Freunde und ob und wann wir uns küssen, geht absolut niemanden etwas an. Vorhin las ich ein Kapitel vom "Law of Attraction"- Buch und musste schmunzeln :tja: letzte Woche hab ich mich mit IHM (M.) unterhalten und ich erzählte ihm, dass ich eine Freundin hatte vor Jahren, die nur jammerte. Egal ob über Wetter, etwaige Welt-Ungerechtigkeiten, blöde Arbeitskollegen, Single-Dasein usw. Mitbewohnerin A. ist nämlich genau so :kgrhl: Genau DAS haben wir heute festgestellt, als wir kuschelten und uns über alles Mögliche unterhielten. Elias - Workshop funktioniert :danke:
Lumo
 

Re: Erschaffen und Zulassen in einem?

Beitragvon Winterbraut » 7. Aug 2015, 05:00

Lumo :danke:

Danke für die schönen und aufschlussreichen Berichte, ich les viel bei Dir mit und freu mich sehr für Dich :five:


Hab ein ganz tolles Wochenende :hug:

herzlich
Winterbraut
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