Erfahrungen mit dem Grid

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Molly » 18. Mär 2012, 20:54

lawofattraction hat geschrieben:

Vielleicht hat der eine oder die andere ja Lust, das mal für eine Woche ganz gezielt und bewusst anzuwenden, um dann im Erfahrungsaustausch darüber zu berichten, wie es damit ergangen ist, welche Hindernisse sich aufgetan haben - wenn überhaupt :clown: - und welche Erfolge erzielt wurden. Angewendet werden kann es in jeder Situation.

Liebe Grüsse
Loa




Ich hätte Lust dazu. :loveshower:
Ist noch jemand dabei? Und wie wollen wir es gestalten?
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon lawofattraction » 19. Mär 2012, 07:21




Hallo Molly,

ich habe Deinen Beitrag hierher in den Erfahrungsaustausch verschoben.

Meine Aufforderung war nicht gedacht als ein gemeinschaftliches Herangehen, da das bei der Vielfalt der unterschiedlichen Emotionen, die für jeden in Bezug auf ein Thema aufsteigen, kaum möglich ist. Denkt man zum Beispiel an reichlichen Geldfluss, so kann Dein emotionaler Grid dazu ganz andere Emotionen beinhalten als meiner, daher ist es ein sehr individuelles und persönliches Vorgehen.

Wenn Du Fragen in Bezug auf das Vorgehen hast, so werden wir die gerne beantworten.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Molly » 20. Mär 2012, 16:41

Hallo LOA,

Danke für die Abtrennung. Ich bin noch ein wenig diffus, was die Umsetzung angeht... soll ich ein Thema hier bekannt machen, in dem ich meinen Grid bewusst verbessern möchte? Ich würde dies mit zwei, drei 'Übungen' in Angriff nehmen und hier beschreiben, wie ich mich fühlen will - und wie sich der Tag damit anfühlt?

Mhm... Oder stehe ich jetzt und sehr den Wald vor lauter Bäumen nicht? Wie würdet ihr es denn gerne Lesen und was würde euch besonders interessieren?
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon lawofattraction » 21. Mär 2012, 09:09




Hallo Molly,

frag Dich einfach zu einem Thema, wie Du Dich gerne in Bezug darauf fühlen möchtest. Oder fang besser mit etwas an, was gar kein Thema verlangt. Aus dem Workshop 124:

Findet etwas, auf das Ihr Euch konzentrieren könnt, etwas, was Euch die Möglichkeit gibt, in einem nicht-denkenden, nicht bewertenden - und wenn wir sagen, nicht bewertenden, dann meinen wir, in einem nicht-vergleichenden, unkritischen Seins-Zustand zu sein, in dem darauf verzichtet wird, durch ihn etwas zu bewerten und dem nicht abverlangt wird, dass aus ihm eine erfahrbare physische Manifestation resultiert. Nur ein Seins-Zustand ... etwa wie Kontemplation.

Eure Erde dreht sich auf ihrer Umlaufbahn ... das kann sehr emotional kontemplativ sein ... findet Ihr es nicht wunderbar, dass die Erde sich um ihre Achse dreht, findet Ihr das nicht gut und könnt Ihr das nicht unspezifisch genug betrachten, damit das Euch ein gutes Gefühl gibt? Wenn Ihr einfach daran denkt, dass es so ist und diese Tatsache von keinem von Euch etwas abverlangt? Und dass es kein Erdumdrehungs-Kommittee gibt? Und sie ist auch noch nicht Teil des Verfassungsschutzes .... Oder denkt an die Ozeane, wie sie ihr Wasser an den Strand spülen ... ist das nicht ein wunderbares Gefühl? Oder denkt an Eure Katze, wie sie ausgestreckt auf ihrem Rücken in der Sonne liegt. Einfach so ... fühlt sich das nicht gut an, wenn Ihr darüber nachdenkt? Und wenn das nicht so ist, denkt an etwas anderes. Denn sicherlich gibt es unzählige Dinge, bei deren Betrachtung Ihr Euren Mind beruhigen könnt, die Euch helfen, den emotionellen Grid zu etablieren. Und Ihr braucht Euch gar nicht lange in diesen Gedanken aufzuhalten, bevor sie anfangen, den Grid mit sich gut anfühlenden Dingen aufzufüllen.


Möchtest Du ein besonderes Thema angehen, dann frage Dich, welche Emotionen Du gerne beim Gedanken daran erfahren möchtest.

Der Grid steht nicht still, es wird besser und besser und besser. Der Grid - dies ist, was wir über den Grid wissen: Ihr fühlt es bereits, nicht? Er wird sich Euch präsentieren in immer mehr spezifischer Art und Weise, und das aus einem Grund, und nur diesem einzigen Grund: Die Emotion zu reproduzieren, die Ihr zu Beginn herauf beschwört habt. Wenn Ihr Spass wollt, findet die Basis von Spass. Wollt Ihr Reichtum, findet die Basis von Reichtum. Nun, das wird nun schon ziemlich speziell, es ist schwieriger zu finden ....

Wenn Du merkst, dass die Gedanken "abstürzen", bist Du sicher zu sehr ins negative Detail gegangen und begibst Dich wieder auf eine generelle Basis. Es ist eine Sache der Bewusstheit, der Aufmerksamkeit, schnell festzustellen, wenn Du Dich auf Autopilot in Richtung der negativen Details befindest. Also üben, üben, üben - deine Emotionen geben Dir Bescheid, wo Du gerade stehst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Molly » 29. Mär 2012, 22:17

So ihr lieben, ich bin soweit. :mrgreen:

Ich habe mir nun folgendes Überlegt: was ich wirklich und im Alltag möchte ist ein alter Hut: mich in jeder Situation bewusst auf das positive konzentrieren, mich so gut wie möglich fühlen und mein Leben mit Luxusgedanken füllen.

Wie manche von euch evtl noch erinnern, arbeite ich in einem "helfenden Beruf", was für mich vor allem bedeutet, mich anhaltend mit dem exizeniellen Leid anderer zu beschäftigen.
Ich möchte mir ein / einen Grid gestalten, welcher mir einen intensiv positiven Blick über den Tellerrand beschert. Privat geht es mir sehr gut, aber auch da möchte ich mich vor allem Wohlfühlen, Spaß haben, genießen. Ich will mich im mein feeling kümmern und den ganzen Tag die Göttin in meinem Leben sein.
Ich bemerke, dass ich mehrmals täglich in ein "kleines Loch" falle, voll Frustration und Mangelgedanken. Das will ich genauer beobachten :teuflischgut:

Ich habe mir folgendes überlegt: ich möchte jeden Abend an dieser Stelle meine Bemühungen berichten. Wie lange, dürft ihr natürlich mitgestalten.

Methodisch werde ich zusätzlich diese 60 sekunden Wertschätzung machen (die liebe ich) sowie das Abschnitts-Manifestieren.
Zudem geht es ja auch darum, etwas zu finden, was nicht wertet, unkritisch etc. Da habe ich einige Gedanken gefunden :gvibes:

Um ein bisschen Raster in den Grid zu bekommen, wollte ich mich auf folgende Themenbereiche beziehen:

Job (mein angestrebtes Gefühl ist hier Ruhe, Sicherheit, Kompetenz, Zufriedenheit, mich-wohlfühlen. Ich will eine Chefärztin-Aura :mrgreen: )

Beziehung zu anderen (Spaß, Liebe, Partnerschaft)

Beziehung zu mir selbst (Liebe, Genuss, Wohlfühlen, Ich-bin-es-wert)

So. Habt ihr diesbezüglich Ideen, Anregungen, Kritik?
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Molly » 30. Mär 2012, 21:57

So, Tag 1 Ladies and Gentleman.

Job
Heute habe ich gut 10 Stunden an der Arbeit verbracht und habe mehrere Gefühlslöcher finden können. Ich konnte aber, auch in stressigen, emotional belastenden Situationen, gut an den Grid und mein gewünschtes Feeling denken. Ich kam so, für mich, überraschend gut raus. :genau: aber ich kann noch nicht differenzieren, ob dies an meiner neuen Motivation oder der Sache an sich liegt. Grundsätzlich bin ich aber nicht so "abgestürzt" wie sonst und war schneller wider an Bord :gvibes:

Beziehung zu anderen: ich hatte heute einige Situationen in denen ich mich von den Emotionen meiner Lieben abgrenzen wollte. Mit dem Gedanken daran, wie ich mich fühlen will, ging das gut.

Womit wie bei Beziehung zu mir selbst wären: ich fühle mich weniger verantwortlich und involviert in das fühlen dritter. Ich habe mehrmals heute bewusst die besten Aspekte der Situation gesucht und gefunden. Heute fällt mir das sehr leicht.

Wobei, im allgemeinen, ich bin mir nicht sicher, ob der subjektiv gute Tag, obwohl objektiv anstrengend, auf meinem Fokus (und der spontanen anwendung mehrerer abe-Übungen) liegt oder meinem Wunsch zugrunde liegt, meinen grid zu pampern... Ich teste weiter :gvibes:

Habt ein schönes WE! :loveshower:
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Molly » 1. Apr 2012, 09:30

Gestern war toll. Ich stellte mir genau vor, wie ich mich fühlen will und hatte ein wundervolles Erlebnis am morgen: ich war im Auto auf dem weg zu meinem Seminar und alles war perfekt. Das licht, die Musik im radio, mein Kaffee - ich fühlte mich, als bin ich im Hochsommer früh morgens auf dem weg zum Strand. Mein liebglingsgefühl. Soo schön :loveshower:

Ich hatte dann nachmittags den Wunsch, bevor ich nach Hause gehe, in ein Café zu gehen. Ich habe mir über das fühlen keine Gedanken gemacht und hatte auch, im Gegensatz zum Vormittag, kein besonderes Feeling. Das war schon traurig, im Gegensatz zum ersten Teil des Tages. Wie Entzug :rleye:

Zuhause habe ich erstmal geschlafen :shock: und dann den abend cosy und gemütlich verbracht,wie ich wollte. Ich habe Tausende neuer Bilder zur inspiration gefunden und: soooo unglaublich geträumt. Von einem bisher "geheimen" Wunsch, so intensiv... :gvibes: das war ganz beeindruckend.

Ich erinnere mich an "ein neuer Anfang" und an eine Sequenz, in der es sinngemäss hiess: es ist am wichtigsten zu wissen, wie ihr euch fühlen wollt. Es ging da um den 2. Schritt.

Auf jeden Fall fühle ich mich toll :loveshower:
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Molly » 1. Apr 2012, 21:52

Sonntag, Tag 3

Mhm... das Grid- Spinnen ist mein Ding. Ich erwische mich regelmässig, wie ich den Kurs korrigiere und mich darauf fokussiere, wie ich mich fùhlen will.
Es klappt gut, ich hatte jedoch heute auch kaum Kontrastmaterial. Ein entspannter sonntag, weder in noch andere haben mich tangieren wollen :pfeif:
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon katgirl » 2. Apr 2012, 17:10

Danke für den neuen Workshop. Großartig.
:danke:

Ich habe dazu noch eine Frage.

Wenn ich ein Wort denke, beispielsweise "Sicherheit", stabilisiere ich damit gleichzeitig das passende Gefühl?

Wenn ich direkt reinfühle, um in dieses Gefühl zu gelangen, dann suche ich nach Vergleichen und das wäre ja wieder Detailsuchen. Zum Beispiel: "Sicherheit fühlt sich an wie eine kuschelig warme Sofadecke oder Kerzenschein oder ..." *fühl* und *fühl* und *fühl*

Allgemein ist: "Ich will Sicherheit fühlen. Ich kann Sicherheit fühlen. Ich mag Sicherheit fühlen. Ich fühle mich sicher."
Hier liegt die Betonung auf dem Allgemeinen. Ich weiss instinktiv emotional, was mit dem Wort gemeint ist. Die Schwingung schließt sich an.

Ich glaub, ich habe das bisher zu kompliziert gemacht :rleye:
lg
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon lawofattraction » 3. Apr 2012, 06:39




Hallo Kat,

wenn Du versuchst, Sicherheit gefühlsmässig zu erfahren, dann stabilisierst Du den Grid. Gedanken und Gefühle gehen immer Hand in Hand, eines ohne das andere ist nicht möglich.

Dabei können wir ja nur auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen, anderenfalls könnten wir ein Gefühl garnicht aufrufen. Das heisst, Du kannst sehr wohl "rückwärts" gehen, Dir vergangene Situationen des Sicherheitsgefühls aufrufen, um es wieder zu erfahren. Aber Vorsicht dabei, dass Du nicht reintrudelst in Gedanken wie "das hat vorher funktioniert, das mache ich jetzt auch". Wobei die Betonung auf "mache" liegt, also eine Aktion impliziert.

Normalerweise sind wir aber so gut mit Erfahrungswerten ausgestattet, dass wir ohne aktive Situationssuche ein Gefühl produzieren können. Die warme Sofadecke oder Kerzenschein sind aber auch durchaus geeignet, wenn sie das Gefühl transportieren.

Mit den Details ist ja ein "Vorwärtsdenken" gemeint, weil Du dieses Sicherheitsgefühl vermisst und in einer bestimmten Situation erfahren möchtest. Diese Situation bzw. das Sicherheitsgefühl auf diese ganz spezielle Art und Weise sind die Details, und die herauf zu beschwören ist tunlichst zu vermeiden. Wie der Gast im Workshop, der Geldfluss möchte und nicht das generelle Wohlstandsgefühl sucht, sondern sich bereits ganz konkret ausdenkt, dass er mit Immobilien Geld machen kann. Das ist die Action Journey.

Lieben Gruss
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Re: Entwicklung der Lehre Abrahams

Beitragvon katgirl » 3. Apr 2012, 08:07

Hallo Loa,
ich habe es irgendwie so weitergespielt. Erst die puren generellen Wörter und dann auch mal Situationen dazu oder Blumen bewundert etc.
Das meiste waren Wortspielereien. Immer wenn mir ein unpassender Gedanke dazwischen schoß, bin ich wieder zurück zum Ausgangswort.

Irgendwann gestern Abend war es, als ob sich ein Schalter umlegt oder eine Tür auf ging. Das Gefühl war da und die Gedanken dazu. Alles passte.
Danach habe ich "Leichtigkeit" dazu genommen und experimentiere damit weiter.

Vorhin sah ich meinen 20€ Schein liegen und sofort erschlug mich förmlich ein Gedanke:
... Mein leicht verdientes Geld !!! ...
:shock: :shock: :shock: :mrgreen:
Den Satz habe ich noch nie nie nie gedacht und er fühlte sich leicht und wahr an. :loveshower:
Der Gedanke war einfach da, ohne Krampf, ohne Zwang, ohne Suchen.

Einen schönen freudvollen Tag & lg
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Molly » 4. Apr 2012, 21:48

Tag 4 und 5, Montag und Dienstag

Mir geht es gerade nicht so gut, da ich irgendwas in der Manifestation falsch gemacht habe: ich bin plötzlich für einen neuen Aufgabenbereich verantwortlich, wo es sehr viel (nur?) um Geld geht :rleye: :rleye: :rleye:
Die Verantwortung für so hohe Summen stresst mich total und ich beschäftige mich seit Montag nur mit Geld :102: aber dazu verschwinde ich gleich in einen anderen Thread.

Jedenfalls beobachte ich ein Kraftproblem. Je mehr Angst, Sorge, Druck ich fühle, desto weniger Kopf, Zeit, Nerven, Kapazität und Energie habe ich für mein "wie will ich mich fühlen". Während ich in den ersten Tagen ständig fröhlich vor mich hingefühlt habe, komme ich jetzt aus dem angstbauchweh nicht mehr raus und mein Kopf fühlt garnichts (außer Angst).

Dass ist aber auch eine recht gute Gelegenheit, das hier mal ordentlich zu testen :genau: . Ich visualisiere, wie ich mich im Bezug auf meine neue Aufgabe fühlen will. Im Anschluss behebe ich gefühlsmäßig im 40 Tage Thread meine Sorgen.

Ich möchte fühlen: Sicherheit, Routine, Souveränität, Entspannung, Frieden, Ruhe



Und dann berichte ich natürlich, wie es war. :mrgreen:
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon katgirl » 5. Apr 2012, 20:41

Hallo,
dieser Grid fängt an mir Spaß zumachen.
Ich verstehe auch so langsam was da wirkt und wie es wirkt und wie sich was bildet.
Vorhin hatte ich den direkten Vergleich zwischen dem Aufbau meines positiven allgemeinen Grids und einem negativen spezifischen Grid.
Dabei fiel mir auf, dass ich als negative Grids (oder selbsterfüllende Prophezeiungen im weiteren Sinn) immer spezifisch detailliert denke.
Es war im Grunde eine Lapalie, die sich manifestierte; aber ich habe sie mir selber zusammengezimmert aus Beobachtungen und zum Teil auch gefühlten Kontrasterleben. Ich muss zugeben, dass ich Kontrastsituationen manchmal aus Langeweile durchspiele oder aus Unachtsamkeit (unbewusstes Denken). Vielleicht brauche ich auch von Zeit zu Zeit den Kontrast und wenn nichts greifbar ist, projeziere ich ihn halt selber. Oder die Kontrastgedanken liegen halt ganz einfach auf meiner Schwingungsebene.
Jedenfalls diese Negativsituation erwischte mich, als ich durch Einkaufsstreß schwingungsnah gewesen sein muss.
Was mich nur wundert ist bei den negativen Sachen das Verharren im Detail.

Meinen positiven Gridaufbau merke ich an einer immer stärker werdenden Emotion, die auf meine Gedanken bzw. mein Reinfühlen folgt. Ähnlich den Gefühlen meiner Kindheit.
Das was ich im negativen als Luft-Abschnüren wahrnehme, ist positiv ein stärker werdendes Eifer-Euphorie-Freiheitsgefühl.
So wie ich an meinem Positivgrid arbeite, treten negative Detailgrids in den Hintergrund, es schießen mir nicht mehr sofort automatisch negative Gedanken zu einem Sachverhalt durch den Kopf. Die sind zwar noch vorhanden, schwächen sich aber langsam ab.
Für beide Richtungen gilt; je stärker die reflektierte Emotion wird, desto stärker werden auch die dazugehörigen Gedanken. Es entwickelt sich eine Eigendynamik, die das ganze antreibt und größer werden läßt, wie der Schneeball, der zu Lawine wird.

Nur vorhin war es etwas blöd gelaufen, ein oder zwei unachtsame Streßgedanken und das Netz war fertig gestrickt. Dafür war es ein gelungenes Lehrbeispiel.

LG
(falls das hier nicht passt, bitte verschieben)
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Dreiklang » 10. Apr 2012, 20:11

Hallo,
diesen Thread finde ich spannend. Ich muss gestehen, dass ich als relativer Neu-Mitabrahamler hier, bisher noch nichts über den Grid gelesen habe. In den drei wichtigen LOA-Büchern taucht der Begriff jedenfalls nicht auf. Egal, dass es um das hinaufchunken, den upstream zu einem Wohlgefühl geht, dass ist auch so aus den Beiträgen zu entnehmen.
Es ist schön, die Metapher von in ihrer Umlaufbahn kreisenden Erde als Anker zu nehmen, das gefällt mir gut. Mir hilft lockeres Joggen in der Natur auch. Vorhin ist mir dabei der Duft aufgefallen, der sich durch den relativ milden Regen über meine heimatliche Landschaft gelegt hat. Auch das frische Grün zu betrachten, überall sprießt und wächst es, das beschert mir ein Gefühl, bei dem sich die komplexe Sorgerei in nichts auflöst.

Doch ich möchte an dieser Stelle was hinzufügen. Auch wenn ich den Grid noch nicht so gut kenne, für mich muss er absolute Bodenhaftung haben. Das heißt, nichts rein Geistiges, sondern immer im Körper verwurzelt. Mit dem Auge auf das wechselseitige Spiel betrachtend, Gefühl-Körper-Geist; Geist-Körper-Gefühl; Körper-Gefühl-Geist; Gefühl-Geist-Körper; Geist-Gefühl-Körper; Körper-Geist-Gefühl.

Sind das nicht die zwei Seiten einer Medaille? Auf der einen Seite das Fühlen (welches sich in Gestik, Ausdruck, Körperspannung, Puls, Stimmlage u.a.) zeigt und die Ausrichtung auf die universellen drei Gesetze auf der anderen Seite.
Eine große Herausforderung für mich ist die Wechselwirkung dieser Ebenen im Tagesverlauf. Morgens ist es in der Regel einfacher. Wenn Körper und Geist noch von der nächtlichen Erholung mit Kraftreserven ausgestattet sind, fällt es mir oft leicht, mich in einer Aufwärtsspirale zu bewegen. Der Nachmittag oder gar erst die Abendstunden, das ist für mich das eigentliche Lernfeld. Wenn ich mich erschöpft fühle, werde ich auch nachlässiger. D.h. ich lasse mich dann (noch) leicht von inneren und äußeren Einflüssen in schlechte Gefühlslagen bringen. Irgendwann entstand dann der Glaubenssatz in mir: "Ich bin ein Morgenmensch", was somit auch sagen soll, dass ich abends eben nicht mehr sehr konzentriert sein kann. Das ist nicht so schlimm, denn das führt ja dann auch dazu, den Abend mehr als Ruhezone zu betrachten. Die negativen Gedankeneinflüsse, das ist die Herausforderung.

Klasse finde ich, dass es mir Heute abend nicht so geht. Ich fühle mich gut, ausgeglichen und schreibe jetzt gerne hier. Keine negative Gedankensuppe. Ich merke beim Schreiben, dass ich mein Thema konkreter zu greifen bekomme. Und da wir ja alle die Lösung in uns tragen, möchte ich das hier einfach mal gebären lassen.
Mal sehn, was dabei rauskommt....

Einen herzlichen Gruß,
ich bin mal gespannt, wie es hier weitergeht....
Dreiklang
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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon lawofattraction » 12. Apr 2012, 08:19




Hallo Dreiklang,

geh doch mal in die Suchfunktion und gib "Grid" ein, und Du wirst so viel Material finden, dass Du Dich hinreichend über die Analogie des Grid informieren kannst.

Es geht nicht um heraufchunken, nicht um upstream gehen (wobei Du oben sicherlich downstream meinst) und nicht das Auflösen von Sorgen. Und Bodenhaftung hat der Grid auch keine. Genau so wenig ist er im Körper verwurzelt.

Dreiklang hat geschrieben:ich bin mal gespannt, wie es hier weitergeht....


Immer mit Leading Edge Material. :clown: Darüber zu diskutieren macht aber nur für die Sinn, die sich auch die Mühe machen, ein wenig Zeit ins Lesen und Hören der Workshops zu investieren, damit eine gemeinsame Basis gegeben ist. Vielleicht solltest Du mal eine Weile dem Impuls widerstehen, das Dir bis jetzt zu allen möglichen Themen Angelesene einbringen und vermischen zu wollen (wobei Du darüber gerne im Off Topic sprechen kannst) und Dich mit der Abraham-Lehre vertraut machen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Erfahrungen mit dem Grid

Beitragvon Dreiklang » 12. Apr 2012, 15:55

Hallo Loa,
danke für den Beitrag und den Hinweis mit dem Grid.

Das mit dem "upstream" habe ich schon so gemeint.

Ich neige zwar in den folgenden Zeilen zu widersprechen, doch ich lasse das. Bei Abraham habe ich das dritte universelle Gesetz gelernt. Das Zulassen, so wie es eben viele Wege nach Rom gibt und im Universum ist auch viel Platz.

So sende ich viele liebe Grüße in den Norden.
Dreiklang
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