Einkehr-Gedanken

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Einkehr-Gedanken

Beitragvon Sonrisa » 8. Mär 2011, 14:47

Hallo, ihr Lieben,

wunderbarer Sonnenschein draußen :gvibes: und eigentlich habe ich mir ein paar Tage der Einkehr vorgenommen, nachdem ich ein Wochenende mit sehr viel Abraham hinter mir habe und das alles erstmal verinnerlichen will.

Ich beschäftige mich ja erst seit knapp 3 Monaten intensiv mit Abraham. Daher nehme ich mal an, dass die alten Hasen unter uns eventuell wissen könnten, wovon ich rede. :gvibes: *hoff* Ich habe die Tage das Gefühl zwischen zwei "Zuständen" zu pendeln. Ich bin nicht mehr ganz hier, aber auch noch nicht dort.

Um das besser zu veranschaulichen mal ein Beispiel. Vorige Woche gab es einen starken zwischenmenschlichen Contrast, der eine sehr starke Gefühle, die sich auf der unteren ESG befinden, in mir auslöste. Ich konnte durch Meditation und Fokuswechel Erleichterung finden und Distanz zu der Situation. Gestern sah ich die betreffen Person zufällig wieder und spürte, wie kurz diese starken Gefühle nochmal aufflackerten, aber auf der anderen Seite war da so ein "Sog"??, so eine Stille, etwas sehr Angenehmes, was mich davon abhielt, alte Mechanismen auszuleben und mich relativ schnell wieder aus der Situation rausholte innerlich. Es gibt mehrere Beispiele, wo alte Gefühle und alte typische Reaktionen nochmal kurz aufleuchten, manchmal auch für länger, aber auf jeden Fall ist da eben auch noch die "andere Seite", dieser "Sog". Ich bin halt nicht mehr ganz hier, aber auch noch nicht ganz da. Schwierig zu erklären. :lieb: Es fühlt sich einfach auch energetisch verwirrend an. Als stünde ich zwischen zwei Ventilatoren, um das Stichwort Schwingungen wieder aufzugreifen.

Ich hoffe, jemand versteht mein Geschreibsel aus der Zwischenwelt. :oops: :gvibes:

einen schönen Tag,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Einkehr-Gedanken

Beitragvon Swan » 8. Mär 2011, 15:26

Pamelina hat geschrieben:Es gibt mehrere Beispiele, wo alte Gefühle und alte typische Reaktionen nochmal kurz aufleuchten, manchmal auch für länger, aber auf jeden Fall ist da eben auch noch die "andere Seite", dieser "Sog". Ich bin halt nicht mehr ganz hier, aber auch noch nicht ganz da. Schwierig zu erklären. :lieb: Es fühlt sich einfach auch energetisch verwirrend an. Als stünde ich zwischen zwei Ventilatoren, um das Stichwort Schwingungen wieder aufzugreifen.

Hallo liebe Pamelina,
ich hab Ähnliches erlebt, erlebe es noch immer mal zwischendurch ... :danke: für deinen Post.
Ich erkläre mir das so, dass wir die neue Version unseres Selbst bereits bezogen haben, die alte Identität aber noch ab und an aufflackert und dir Gelegenheit gibt zu entscheiden welche Version von dir Du jetzt weiterhin innehaben möchtest. So wie es bei dir ausschaut, hast Du gewählt und zwar dein neues Selbst. Sieh es als Test an, den Du bestanden hast. :itsmagic:

Ich gehöre hier zwar nicht zu den alten Hasen, hoffe aber trotzdem dass ich dir irgendwie weiter helfen konnte.
Hab noch einen schönen Tag,
:ros: Swan
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Re: Einkehr-Gedanken

Beitragvon Malea » 8. Mär 2011, 15:29

Hallo Pamelina,

das ist ja genau mein Thema, und ja, ich verstehe es nur zu gut :lol:

Dieser Glaube an die Abraham Lehre ist so stark, dass ich ihn selbst dann nicht ganz vergesse, wenn ich eigentlich mal wieder in alte Mechanismen rutsche.

Und interessanterweise hatte ich vor ein paar Tagen ebenso einen zwischenmenschlichen Contrast, der mich wieder ganz runter zog. Leider schaffte ich es nicht sofort mit dem Fokus Wheel oder anderen Methoden, und brauchte wieder ein paar Tage, um mich zu berappeln. Doch dank der Übung ging es doch relativ schnell, im Vergleich zu früher, und alles löste sich in Wohlgefallen auf. Das ist noch ganz unterschiedlich, wie schnell ich das schaffe, manchmal kann ich rechtzeitig mit den Abraham Methoden verhindern, dass es mich überhaupt sehr berührt, manchmal gelingt es mir überhaupt nicht. Doch ich werde immer besser :gvibes:

Und sehr freue ich mich gerade über meine Träume, die endlich auch zu meinen positiven Tag-Übungen passen. Das deutet doch daraufhin, dass es langsam auch im Unterbewusstsein ankommt und wohl eine Weile brauchte. Ich war ja schon am Verzweifeln, weil es tagsüber oft klappte mit dem positiv denken, nachts hingegen nichts als Albträume. Doch das ist jetzt vorbei, für mich ist das ein Zeichen, dass ich immer mehr in die Welt gelange, in die ich auch wirklich will :loveshower:

Liebe Grüße
Malea
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Re: Einkehr-Gedanken

Beitragvon lawofattraction » 8. Mär 2011, 15:37



Hallo Pamelina,

das sind ganz verständliche Reaktionen und Gefühle und Gedanken. Wenn Du mal überlegst, dass Du bestimmte Verhaltensweisen Dein ganzes Leben lang "eingeübt" hast und vor allem auch Dein Umfeld weitgehend nach diesen Spielregeln funktioniert, so ist es ganz logisch, dass nun immer wieder solche Gefühle wie "nicht mehr hier aber auch noch nicht dort" immer wieder auftauchen.

Die bisherigen Verhaltensweisen und Ideen und Gedanken sind ja mehr oder weniger automatisiert, und es ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass auch die neuen ganz verinnerlicht werden.

Es gibt eine gute Richtlinie, die im Prinzip für alle Lernsituationen zutrifft:

1. Unbewusste Inkompetenz - dies ist der Zustand, dass man garnicht weiss, dass man etwas nicht beherrscht oder weiss. Vergleichbar der Vor-Abraham-Zeit, als man noch garnicht wusste, wer oder was Abraham sind.

2. Bewusste Inkompetenz - nun weiss man, dass es da etwas gibt, was andere können oder wissen, man selbst beherrscht es aber noch nicht.

3. Bewusste Kompetenz - durch Übung und Lernen wird daraus ein Zustand, in dem das Wissen zwar noch bewusst abgerufen werden muss, aber bei Abruf vorhanden ist.

4. Unbewusste Kompetenz = jetzt ist das Wissen so weit verinnerlicht, dass nicht mehr darüber nachgedacht wird, sondern es in pertinenten Situation automatisch angewandt wird bzw. hat sich als integraler Teil des Seins etabliert (im Falle Abraham-Teachings).

Vielleicht hilft Dir das.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Einkehr-Gedanken

Beitragvon Sonrisa » 8. Mär 2011, 15:43

Hach ja, ich muss schon sagen, ich freue mich wahnsinnig über eure Antworten und über den Austausch hier. :loveshower:

Eines möchte ich nochmal betonen, was im meinem Eingangspost eventuell untergangen sein könnte, mir durch Maleas Antwort aber wieder klar wurde, natürlich ist das immer eine bewusste Entscheidung, wie ich mich verhalte, wie ich reagiere und nicht zuletzt, wie ich überhaupt denke! A belief is a thought you keep thinking. Gestern habe ich die Passage in The Vortex gelesen, wo dieser Satz ständig wiederholt wird. :kgrhl: Da musste ich lachen. Wenn ich einen neuen "thought" wähle, den ich wiederholt und andauernd denke, wird er bald auch zu einem "belief" und somit auch so eine Art "Automatismus", wobei ich dieses Wort nicht so gelungen finde. Aber zumindest denke ich, kann man sich neue Grundgedanken angewöhnen, und das Bewusste verliert sich dabei überhaupt nicht. Im Gegenteil. Die grundsätzliche Richtung wird einfach anderes. Mehr Richtung Vortex und Quelle.

Mehr habe ich gerade zu schreiben, obwohl es gäbe noch einiges, was dann aber eher in den Manifestationsthread gehört. :gvibes:

Vielen Dank euch allen! :loveshower: Ist schön hier.

:kuss:

p.s.: jetzt lese ich gerade Loa, die vor mir geschrieben hat und finde es sehr erstaunlich, wie gut das zu meinen derzeitigen Gedanken über bewusst/automatisch passt :mrgreen:
Sonrisa
 

Re: Einkehr-Gedanken

Beitragvon la joie » 8. Mär 2011, 18:16

Hallo Ihr Lieben, liebe Palmelina,

also, ich übe in diesem Sinne eigentlich nicht! Es geht mir auch gar nicht um Glauben, sondern eher um Wissen! Ich lese "immer" das Tageszitat- und es war an keinem Tag so, dass die Aussage nicht komplett logisch und nachvollziehbar für mich war! Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich das brauche um durch den Tag zu kommen - es ist eher mein "Sahnehäubchen" das mich erfreut und beschenkt!

Was das Zurückfallen in alte (falsche) Gedankenmuster angeht, habe ich meine eigene Technik! Inzwischen merke ich das ganz schnell - vor vier Wochen noch habe ich eine halbe Stunde rumgenöhlt und mich dann gefragt: was machst Du da eigentlich?

Heute ist das ein Prozess von Sekunden, dann atme ich tief und sage, wenn es geht auch laut: He, was willst denn Du schon wieder von mir? Verschwinde! Und das tut er (der Gedanke) dann auch! Das ist möglicherweise total falsch - es funktioniert aber!

Wenn ich daran denke, was ich vor wenigen Wochen noch für eine Heulsuse war - doch, da bin ich schon ein bisschen stolz auf mich!

Euch allen einen harmonischen Abend!

Liebe Grüße

la joie
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