Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Lucy » 15. Mär 2015, 14:48

Hallo
Kann aus einer Bezeihung die aus einem niedrigen Anziehungspunkt entstanden ist , vor über sechs Jahren doch noch eine erfüllte,stabile und glückliche Beziehung werden ? Es ist eine tiefe Verbundenheit und Liebe da, doch in regelmäßigen Abständen kommt es zu Kontrasten die uns beide aus dem Flugzeabileug fallen lassen. Ich schätze diese Ausdehnung die wir beide erlebt haben sehr und bin froh das er in meinem Leben ist. Wenn ich in die Stille gehe und mich frage was das Beste für uns ist, fühle ich immer das ich mit ihm zusammen sein möchte. Ich fühle mich auch oft verantwortlich und zweifel dann an ob ich gut für ihn bin oder ob ich ihn eher behindere. Das ist eins meiner Muster, mich oft und schnell schuldig zu fühlen, obwohl es sich auch schon sehr verbessert hat. Ist es richtig alles mit sich selber auszumachen ? Denn das mache ich meißtens, und wenn ich mal was anspreche entsteht daraus ein Kontrast.
Der Ist Zustand zwischen meinem Partner, meinem Sohn und mir ist leider sehr distanziert , jeder ist für sich alleine und es ist keine Freude und kein Miteinander mehr da. Das Ganze macht mich so traurig das es mir nicht in den Vortex gelingt. Ich frage mich was für eine Schwingung ich habe um das hier zu erschaffen. Ansonsten bin ich beruflich dabei mich neu zu orientieren und probiere einiges aus. Ich hoffe das was ich hier geschrieben habe ist verständlich.
Ich spüre das es mir einfach gut tut hier zu schreiben, denn es ist in Ordnung Unterstützung zu bekommen.
LG
Lucy
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon backagain » 15. Mär 2015, 16:41

Hallo Lucy

Glückliches Ende gibt es nicht :-) - denn "you never get it done".
Aber es ist klar, was Du meinst. Es geht halt nur - egal wie - immer weiter. Stabilität für alle Zeiten ohne weitere Veränderung gibts nicht.

Aber zum Punkt: Theoretisch kann es die von Dir gewünschte Veränderung auch innerhalb der Beziehung geben.
Wenn Du an den entsprechenden Stellschrauben drehst.
Allerdings müssten - nach meinem Verständnis - das beide Partner tun - sich also auf das gleiche Ziel - Nähe, Stabilität, Vertrauen, Offenheit, Respekt etc. - ausrichten. Sonst diffundiert einer raus, wenn der andere die Schwingung verändert.

Mr ist das letztes Jahr geschehen. Ich war in einer Beziehung, die nur noch auf Distanz basierte. Und ich war früher jemand gewesen, der sich oft schuldig fühlte, oft seinen Wert herunterspielte usw. Das habe ich aber nach und nach geändert - worauf mein Ex-Mann sich eine neue Frau suchte.

Ich war damit sehr einverstanden - und meine Schwingung hat sich seit damals unaufhörlich weiter nach oben geschraubt. Mein Selbstwert und mein Selbstvertrauen sind sehr gestiegen - und ich fühle mich mittlerweile sehr sicher bei dem Gedanken, dass ich als Partner nur noch jemanden anziehen werde, der diesem meinem neuen Selbstwert entspricht.

Dennoch ist der Zug: alte Beziehung - noch nicht zu hundert Prozent abgefahren.

Ich habe zu meinme Ex-Mann jetzt ein recht entspanntes Verhältnis, und seit ich mich selbst so sehr wertschätze, ist sein Repekt vor mir erheblich gestiegen. Sein Umgangston mir gegenüber ist jetzt der, den ich immer wollte...
Und wenn er jetzt "blöd" antwortet, fallen mir die passenden Worte ein, die ihn zum Nachdenken bringen.

Allerdings fehlt mir trotzdem noch ganz viel....und er ist sowieso unendlich glücklich mit seiner neuen - Fernbeziehung. :P

Aber darum gehts nicht. Was ich samit sagen will: Du wirst nie einen endgültigen Schlusspunkt erreichen. Auch, wenn Du Dich trennst, ist noch alles möglich. und auch, wenn ihr zusammen bleibt, ist im Prinzoip Vieles möglich....aber dazu gehört sehr sehr sehr viel Fokus auf Deine Selbstliebe und Stabilität.

Das sollte aber in jedem Fall stattfinden - mit - und ohne Partner. Ich schätze, dass es ohne leichter ist - jedenfalls ist das meine Erfahrung. Mit Partner sind die Dynamiken doch sehr stark, und sich von denen nicht runterziehen zu lassen, ist eine großer Herausforderung. Aber wer weiß....

Ich kann es jedenfalls nur empfehlen, am eigenen Selbstwert zu arbeiten - man fühlt sich mit jedem Schritt besser, reicher und befreiter.

Viel Erfolg!

b.
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Lucy » 17. Mär 2015, 18:25

Danke für deine Sichtweise! Kann dir nur sagen das ich mich entmutigt fühle und ich grad garnicht mehr weiß was ich denken soll. Immer wieder wurde es besser , wunderschön , doch diese Einbrüche schwächen mich.
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon backagain » 17. Mär 2015, 22:07

Hallo Lucy

Ja, entschuldige. Ich schreibe da so lapidar - als wär das alles nicht wirklich schlimm. Und kann mich aber auch noch gut dran erinnern, wie ich manchmal heulend und Kette-rauchend im Hof saß und dachte - das kann doch alles nicht wahr sein.

Wenn man drin steckt - sieht es schlimm aus.

Von außen sieht es nach altbekannten Mustern und Dynamiken aus - und wird für mich immer kleiner am Horizont.

Aber jetzt lehne ich mich nicht weiter aus dem Fenster - inwieweit man diese Verhaltensmuster mit Glaubenssätzen vergleichen oder gleichsetzen und damit entsprechend verfahren kann....keine Ahnung.

In Bezug auf die Aufdröselung meiner Beziehung haben mir dann einerseits doch althergekommene psychologische Labels geholfen. (Mann handelt so, weil er Typ x ist. Ich handele so und fahre drauf ab, weil ich x-kompatibel bin....)

Allerdings konnte ich bei dieser Betrachrungsweise doch auch Glaubenssätze dingfest machen. Zum Beispiel:

"Du bist etwas ganz Besonderes. Und nur, wenn du das auch lebst und erfüllst, bist du liebenswert." (Also...ich, eingeimpft von Elternseite.)

So einem Glaubenssatz kann man - hat man ihn mal am Schlafittchen - mit Loas Schritten wunderbar zu Leibe rücken.

Natürlich bin ich auch liebenswert, wenn ich nichts ganz Besonderes leiste, und natürlich muss ich mich auch nicht mit einem Mann ausstatten, der scheinbar etwas Besonderes zu bieten hat. Usw....

Ich rede hier nur so viel von mir, weil ich das halt kenne. Deine Geschichte wird ganz anders sein. Aber es wird Verhaltensweisen und Dynamiken geben, die man einerseits labeln kann(das erleichtert für den Moment - später wird es fraglich), die aber andererseits mit Glaubenssätzen verknüpft sind.
(Wer mir zu nahe kommt, wird mir gefährlich....könnte zum Beispiel ein anderer sein :tja: ...)

Ich kann Dir nur sagen - schau, dass Du Klarheit bekommst. Und hier kannst Du Dich auch wieder entspannen und zurücklehnen - das loa wirds schon richten. Bitte um Klarheit und um Hilfe. Um Einsicht. Und es kommt nach und nach. Lass los. Du musst keine Entscheidung treffen und nichts regeln.

Schau nur auf Dich, schau, dass Du mit Dir selbst ins Reine kommst....und der Rest findet sich.

b.
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Beautiful Mind » 17. Mär 2015, 23:12

Hallo Lucy,

ja, ich glaube schon, dass aus einer unglücklichen Beziehung eine glückliche werden kann. Wenn du dafür sorgst, dass es dir selbst gut geht und dies nicht aus dem Zweck heraus tust, die Beziehung heil zu machen sondern wirklich nur um deiner guten Gefühle wegen.

Wenn du im Einklang mit dir selbst bist, spiegelt sich das auch im Außen wieder, auch in deinen Beziehungen. Es könnte dann auch passieren, dass ihr euch trennt, aber das wird dann für dich auch der richtige Weg sein. Du erlebst das, was deiner Schwingung entspricht.

Wertschätzung in Liebesbeziehungen finde ich sehr wichtig und wirkungsvoll.

Du sagst, jeder lebt für sich und es gibt kein Miteinander. Fang doch du damit an, mehr Bewusstheit in euer Zusammenleben zu bringen. Nimm bewusst wahr, was an deinem Mann und deinem Kind wertzuschätzen ist und sprich es aus - ein Versuch wäre es wert, für dein eigenes Wohlgefühl !

Liebe Grüße

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon zimtstern » 18. Mär 2015, 02:27

Liebe Lucy,

vielleicht wäre es das beste noch mal zurück zu den Basics zu gehen. Mit Basics meine ich die Kernaussagen Abrahams.
Ich weiß dass du sie kennst, du bist ja schon eine Weile hier angemeldet und hast auch schon einige Beiträge geschrieben die davon zeugen dass du sie verstanden hast.
Vielleicht hast du sie einfach noch nicht stark genug verinnerlicht damit sie auch greifbar sind wenn du dich emotional weiter unten befindest.

Auch wenn du grade das Gefühl hast dass es jetzt das aller wichtigste wäre die Probleme in deiner Beziehung zu lösen, mach dir bewußt dass du von deinem momentanen Standpunkt aus nichts "lösen" kannst.
Es ist loa-logisch einfach nicht möglich.

Vielleicht stöberst du noch mal durch ein paar alte Worshop-Auszüge hier, ich hatte grade gestern wieder ein paar "Aha" Momente dabei. (Auch wenn man denkt man kennt sie doch schon alle...aber grade die älteren beinhalten so viele wichtige Basics).

Denke immer daran, Abraham betonen immer wieder dass es nichts wichtigeres gibt als wie du dich in jedem Moment fühlst.
Übe wahrzunehmen wie du dich fühlst, es ist die einzig wahre Orientierung die wir haben. Versuche bei dir zu bleiben und nichts durch Interpretationen unnötig zu verkomplizieren.

Wirklich wahrzunehmen und anzuerkennen wie wir uns (in jedem Moment) fühlen ist der erste Schritt.
Der zweite wäre sich Schritt für Schritt ein bisschen besser zu fühlen.

Du kannst dir die Emotionale Leitskala (Link) zur Hilfe nehmen, dich einordnen und gucken ob du Gedanken finden kannst die zur nächsten Stufe passen. Jede kleine Stufe ist ein Schritt Richtung Vortex.

(Und wenn du das mal zu einem Thema komplett durchgemacht hast (muss nicht auf einen Schlag sein) hast du so ganz nebenbei auch deine Schwingung dazu bereinigt).

Jeder Schritt sollte ein kleines bisschen mehr Erleichterung bringen und Abraham raten deshalb gedanklich allgemeiner zu werden, weg zu gehen von den Details.

Abraham beschreiben diese Vorgehensweise im WS 117 (Link).

Und hier gibt es einen Thread dazu.

Aber auch wenn du das ganze nicht so ausführlich machen willst, kannst du dich immer wenn du grade merkst du steckts gedanklich fest, daran erinnern allgemeiner zu werden, weg zu gehen von den Details.

Ich hatte eine Zeit lang überall in meiner Wohnung und in diversen Unterlagen kleine Zettelchen mit Merksätzen von Abraham, ein ganz wichtiger (für mich) ist zB.:

Frage nicht "Was soll ich tun?", frage dich "Wie will ich mich fühlen?".

Abraham sagen wir sollen nie uninspiriert handeln und inspiriertes Handeln entsteht wenn wir uns fragen wie wir uns fühlen wollen. (WS 35 Warten auf inspirierte Aktion versus Faulheit)

Und eben auch die Erinnerung "Lasse die Details bei Seite, denke allgemeiner".

Und nochmal, am wichtigsten ist wie ich mich in jedem Moment fühle.
Und damit ist nicht nur gemeint dass ich mich gut fühle (2. Schritt), sondern auch schon ganz "banal" dass ich überhaupt wahrnehme wie ich mich fühle (insbesondere negative Gefühle) und das auch anerkennen kann.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen,

lg Zimtstern :lieb:
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Mär 2015, 07:43

Liebe Lucy,


Lucy hat geschrieben:Der Ist Zustand zwischen meinem Partner, meinem Sohn und mir ist leider sehr distanziert , jeder ist für sich alleine und es ist keine Freude und kein Miteinander mehr da. Das Ganze macht mich so traurig das es mir nicht in den Vortex gelingt. Ich frage mich was für eine Schwingung ich habe um das hier zu erschaffen


Deine Schwingung ist: Zwischen meinem Sohn, mir und meinem Partner herrscht Distanz.
Sie ist damit eine Reaktion auf das, was Du siehst und nicht auf das, was Du Dir wünschst.

Lucy hat geschrieben:Ich fühle mich auch oft verantwortlich und zweifel dann an ob ich gut für ihn bin oder ob ich ihn eher behindere

Damit entmündigst Du Deinen Partner.
Er ist kein Spielball Deiner Handlungen oder Emotionen, sondern ein völlig eigenständiges Individuum, mit eigenem Anziehungspunkt. Alles, was er erlebt, hat er selbst erschaffen.

Indem man sich um jemand anderen sorgt, lenkt man von sich selbst ab.
Man hat dann eine Ausrede dafür, sich nicht um die eigene Schwingung zu kümmern.
Dein Partner spiegelt Dir Deine Schuldgefühle so lange, wie Du Deinen eigenen Fokus darauf richtest.

Was wünschst Du Dir?
Wie sieht Eurer ideales Zusammenleben aus?
Ich würde den Fokus ausschließlich darauf legen, mich aber nicht verrückt machen, wenn mir das nicht immer gelingt.
Ich finde, es trägt ungemein zur Klärung bei und ich war schon oft überrascht, was dabei letztlich heraus kam, denn es war etwas anderes, als ich in meiner Problem - Schwingung erwartete.

Liebe Grüsse, KeinSchnee
- no limits -
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Maddalina » 18. Mär 2015, 08:19

Liebe Lucy,

Der Titel >> Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen<< ist ja ein Zitat von Abraham, das mir jedesmal sauer aufstösst, wenn ich es lese oder höre.

Diese Aussage ist mir viel zu negativ und passt imho gar nicht zu Abraham. Du hast ja selbst in der Hand, die Reise an jedem Zeitpunkt glücklicher zu machen. Alles was Du tun musst, ist auf der Reise in Alignment zu kommen. Du kannst doch in jedem Moment auf der Reise anhalten und Dich neu ausrichten und orientieren. Selbst wenn Du schon im falschen Flugzeug sitzt, ist der nächste Flughafen ja nicht weit und auf der Reise dahin kannst Du das beste daraus machen, und wer weiss, vielleicht stellst dadurch am Ende des Fluges fest, dass er genau richtig für Dich war?

So, genug in Bildern geredet :pfeif:

Zurück zu Deiner Frage: Ja, ich glaube, dass sie das kann... nämlich dann, wenn Du ein gutes Gefühl hast, wenn Du darüber nachdenkst, was Du Dir von einer Beziehung wünschst... wenn Du genau weisst, was Du in EINER Beziehung haben willst und diese Dinge wertschätzt, dann ist die Wahscheinlichkeit, dass Du genau diese Dinge auch in Deiner jetztigen Beziehung findest durchaus gegeben... Auch das ist übrigens etwas das Abraham immer wieder gesagt haben.

Liebste Grüße,
Maddalina
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon lawofattraction » 18. Mär 2015, 08:24

Maddalina hat geschrieben:Der Titel >> Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen<< ist ja ein Zitat von Abraham, das mir jedesmal sauer aufstösst, wenn ich es lese oder höre.
Diese Aussage ist mir viel zu negativ und passt imho gar nicht zu Abraham.


Hallo Maddalina,

dies Zitat sagt nicht anderes als "aus der gegenwärtigen Schwingung des Unglücklichseins heraus wirst Du kein Glücklichsein manifestieren können."

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon shaoli » 18. Mär 2015, 15:45

ich
Liebe Lucy ,

du kannst jederzeit glücklich(er) weiterreisen , wozu die anderen ja schon viel geschrieben
haben . Dein Partner reist jedoch für sich alleine , das heißt , er entscheidet nach seinem Gefühl ,
ob er mit Dir reisen möchte oder nicht , und darüber hast du keinerlei Kontrolle . Ich finde
es schon wichtig , dass man sich mit diesem kompromißlosem Gedanken anfreundet , denn
so lange man Angst davor hat , wie der Partner reagiert , wird man der Angst auch nachgeben .

So aus der Erfahrung heraus , Gefühle wie Angst , Schuld oder das , verantwortlich für
den Partner und/oder verantwortlich dafür oder es ihm schuldig zu sein , dass die
Beziehung harmonisch ist , verlängern das Leiden bloß immer weiter . Solange
man , wie LoA neulich schrieb , die schwingungsmäßigen Diskrepanzen abdeckelt ,
deckelt man auch seine Gefühle und damit sein Leitsystem ab , ist also orientierungslos .

Ich kenn es auch , dass eine tiefe Verbundenheit entsteht , wenn die Liebe , trotz
größerer Probleme und Diskrepanzen , nicht zum Fenster rausgeflogen ist und man sich
nichts sehnlicher wünscht , als endlich , endlich auch mal glücklich mit dem geliebten
Menschen zu sein . Es ist immer ein Fortschritt , glücklich(er) sein zu wollen .
Da du aber schreibst , dass zwischen dir und deinem Partner eine
große Distanz ist , die dich unglücklich macht - was ich auch sehr gut kenne - ,
hängst du wahrscheinlich zwischen diesen extrem widersprüchlichen Gefühlen fest .
Ich kann gewaltig danebenliegen , aber vielleicht tendierst du zur Verbundenheit ,
weil du das Gefühl hast , dankbar sein zu müssen , weil er bei dir ist , obwohl
du das Gefühl hast , ihn zu behindern . DU hast diese Gefühle , und erst , wenn sie
bereinigt sind , wird sich durch die bereinigte Schwingung auch die bereinigte
Verbindung " zeigen " .

Wenn du befühlen kannst , dass du deinem Partner nichts schuldig , nicht
für ihn und sein Wohlbefinden verantwortlich bist ( egal , was er vielleicht für deins
getan hat , es war seine Entscheidung ) und ihn daher auch nicht behindern kannst ,
fühlt sich die Verbundenheit vielleicht ganz anders an . Nachdem ich meine
Schwingungsarbeit erledigt hatte , habe ich mich immer noch verbunden mit meinem
Partner gefühlt , aber vor allem mit mir und hatte endlich den Nerv , zu " sagen " ,
ich bin , wie ich bin und so bleibe ich , wenn ich mich damit wohlfühle . Ich bestimme ,
was ich ändern möchte , wenn ich mich nicht wohlfühle . Nicht die Verbundenheit mit
meinem Partner
. Das war etwas , dass ich mir selber , nicht mein Partner mir
durch seine Haltung auferlegt hatte . Ich habe die Verbindung zu meinem Partner mitbestimmen
lassen und oft weniger die zwischen mir , meinem IB und der Quelle , weil aus dieser
Verbindung heraus Gedanken , Gefühle , Wünsche entstanden , die mit meiner Beziehung
und meinem Partner nicht kompatibel schienen .



An diesem Punkt konnte ich die innere und äußere Distanz im hier und jetzt anerkennen ,
und damit auch , dass ich das Gefühl der Verbundenheit aufrechterhalte oder
immer wieder aktiviere , um zu rechtfertigen , warum ich nicht einfach meinem Wohlgefühl
folge und vieles mehr , aber das führt zu weit jetzt .
Ich werde mich immer mit ihm verbunden fühlen , ihn immer
schätzen und " irgendwie " lieben , er wird immer ein besonderer Mensch für mich sein ,
es hat nur keinen Einfluß mehr darauf , was sich gut anfühlt für mich und was nicht .

Die Dinge kommen von ganz alleine in den Fluß , wenn Du anfängst , herauszufinden ,
welche Gedanken glückliche Gefühle auslösen , beispielsweise der Gedanke , wie schön
es wäre , wenn sich Verbundenheit in einer Beziehung richtig gut anfühlt und Nähe und
Freude im hier und jetzt erschafft .

Lieben Gruß ,
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Lucy » 18. Mär 2015, 22:39

O nein, jetzt habe ich hier 2 Stunden oder länger geschrieben und alles ist weg. Ich hätte speichern müssen :hä:
Ich war so mit dem Text und Zitieren beschäftigt. :x
Trotzdem möchte ich mich noch für eure liebevollen und hilfreichen Beiträge bedanken, ich weiß die Unterstützung sehr zu schätzen.
Ich versuch es ein andermal, bin jetzt zu müde.
:danke:
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Lucy » 29. Mär 2015, 17:20

Hallo
Zur Zeit ist es so das mein Sohn sich wieder geöffnet hat und sich auch ein schönes Gespräch ergeben hat.
Die Beziehung zu meinem Partner kommt mir vor wie in einer Abwärtsspirale, wo garnichts anderes bleibt als loszulassen. Wie schonmal erwähnt befindet er sich in einer Depression da er zu seinem Patenkind ( sein Lebensinhalt in den letzten acht Jahren ) keinen Kontakt mehr hat. Zur Zeit bin ich dabei mich beruflich wieder neu zu orientieren, das bedeutet mehrere Praktikas, immer neue Leute , Aufgaben, Situationen usw. Das macht mir Freude und ich begegne so liebevollen und herzlichen Menschen. Das ist alles so gegensätzlich zu meinem zu Hause und dem Zusammen leben dort. Nun frage ich mich ob es sein kann das diese negative Schwingung sich auf mich und meinen Sohn überträgt. Und auch falle ich immer wieder in alte Verhaltensmuster, die für meinen Partner auch nicht so angenehm sind. Das was ich mache findet er auch unter meinem Niveau und irgendwie kommt es mir vor als passt ihm kaum noch was an mir und dem was ich tue. Ich brauche Klarheit, ich verstehe nicht was mein IB mir im Moment sagen will.
Ich sage mir immer wieder ; Aus allem entsteht etwas Gutes!
Danke nochmal für eure Antworten ,die ich mir immer wieder durchlese :lieb:
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon katgirl » 29. Mär 2015, 19:29

Lucy, Du beobachtest Deinen Mann und zwar so, wie er jetzt ist. Du bestätigst ihn in dieser einen Geschichte und machst sie fix.
Das Verhalten Deines Mannes trifft in Dir auf Resonanz. Du machst Dir Deine Gedanken dazu, diese werden zu Emotion, zu Schwingung.
Kurz: Du gleichst Deine Schwingung an die Deines Mannes an bzw. an das Bild, was Du von Deinem Mann hast.
Versuch doch mal ein anderes Bild von Deinem Mann zu malen oder eine andere Geschichte von ihm zu erzählen und zwar so, dass es sich ein wenig besser anfühlt.
Spiel die Abe-Übungen durch, mach Listen mit positiven Aspekten, lies Wie Gefühle unsere Realität erschaffen, Wünschen und Bekommen.
Fang einfach an, ihn ein wenig anders zu sehen und kümmere Dich um Dein Wohlgefühl.
Mit Wohlgefühl meine ich das Gefühl, was Du in Bezug auf Deinen Mann anbietest.
Dein Mann kann nicht Deine Schwingung erschaffen oder die Deines Sohnes, das kann nur jeder für sich. Er kann Dir nur etwas anbieten, auf was Du einsteigst oder eben nicht. lg
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Lucy » 6. Jul 2015, 13:02

Hallo
Meine Reise, egal mit wem führt immer zurück zu mir. Es ist bei uns so das jeder auf seine Art seine Ausrichtung sucht.
Und ich erkenne immer mehr,durch welche Gedankenmuster und Gs ich mir mein jetztiges Leben kreiert habe.
Ich bin auch stolz darauf wie ich Situationen gemeistert habe, indem ich mich zuerst um meine Gefühle gekümmert habe anstatt direkt zu handeln. Gerade heute erkenne ich das es Zeit wird meinen Sohn bzw. mein Verantwortlich fühlen loslasse. Er ist 16 Jahre und hat nur Kontakt zu mir und meinem Partner, zu seinem Vater geht er nicht mehr und zu seiner Schwester hat er auch keinen Kontakt mehr. Er verbiegt sich nicht um einfach nur dazuzugehören, sondern ist auch gerne mit sich alleine. Doch frage ich mich, auch jetzt in den Ferien wie das werden soll,auch in Zukunft? Er sagt das er hier niemanden findet der zu ihm passt und befindet sich überwiegend in seiner One Peace Welt (Spiel). Im Erschaffen materieller Dinge ist er super, und ich bestärke ihn. Er ist besonders, und auch sehr empathisch, nur alleine. Dagegen ist nichts einzuwenden, er beklagt sich auch nicht, hat mir wohl schon gesagt das er gerne Freunde hätte die zu ihm passen. Früher ging er zumindest noch mit zu Freunden oder hat sich mit zu uns gesetzt wenn Besuch kam, hat die Leute zum Lachen gebracht, aber jetzt bleibt er nur in seinem Zimmer wenn Besuch da ist. Es kommt mir vor das er aus Angst vor Verletzung oder Ablehnung alles vermeidet. Es ist mir noch nicht gelungen dazu Gedanken zu finden die sich auf Dauer besser anfühlen. Ich will ihn glücklich sehn, und ich will loslassen, vielleicht hat ja jemand eine Sichtweise die mir weiterhilft. Denn ich bin offen und bereit für Veränderung und neue Wege und auch den Menschen die ich liebe ihr Freiheit zu lassen.

Herzlichen Dank
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Re: Eine unglückliche Reise kann kein glückliches Ende nehmen?

Beitragvon Lucy » 6. Jul 2015, 13:23

Dazu fällt mir gerade ein;

Was löst er in mir aus?
Wie fühlt sich das an ?
Was erkenne ich in mir ?

Schuldgefühle, da ich damals noch so weit weg von meiner Anbindung war und vieles getan habe das mir so leid tut.
Stillstand, ich versuche vieles und es verändert sich nichts. Ich warte auf Etwas, und warte ,auf was?
Mangelndes Selbstwertgefühl und somit Unsicherheit

Das berührt mich jetzt und ich hab das Gefühl das sich mir alles was in mir ist und nicht mehr zu mir passt ,an die Oberfläche kommt.
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