Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübung?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübung?

Beitragvon Lichtblume » 14. Jun 2012, 08:32

Hallo Zusammen,

ich bin gestern auf einen Beitrag gestossen, auf der gleichen Hommage von der ich euch schon mal ein Text eingestellt habe.

In diesem Text geht es darum was ein "Loben" des Kindes für Konsequenzen hat für das Kind selber und natürlich auch für uns alle.

Hier der Text: http://www.mit-kindern-wachsen.de/fuenf ... ut-gemacht

Also wenn ich den Spagat zu den Lehren Abrahams mache:

Wenn ich Abraham richtig verstehe, sprechen sie ja auch davon, dass man andere Menschen/ Kindern nicht Kontrollieren soll. Also dass sie sich so verhalten sollen, damit wir uns gut fühlen können.

Wenn wir ein Kind loben, merkt es, dass wir uns dabei gut fühlen. Wenn wir es nicht loben, spürt das Kind unser Gefühle auch und wird verunsichert.

Was machen wir wenn wir ein Kind loben? Dann bewerten wir ja unser Kind...
Auch machen wir ja unser Kind abhängig von unserem Lob. Es darf sich gut fühlen wenn wir sagen "gut gemacht" und es fühlt sich schlecht wenn wir sage " Das war jetzt aber nicht schön was du gemacht hast"

Wir teilen sein Verhalten, seine Tätigkeiten in "Gut oder Schlecht " ein.

Wisst ihr wie ich das meine?

Ueben wir also mit unserem Lob / Beurteilung nicht auch Kontrolle aus?


Bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Julia » 14. Jun 2012, 09:16

Hallo Lichtblume,

für mich gibt es zwei Beweggründe zu loben. Ich kann jemanden loben, weil ich das wertschätze und mich daran erfreue oder ich lobe jemanden wenn ich etwas beurteile. Wenn du jemanden sagst, das hast du aber nicht schön gemacht, dann beurteile ich etwas.

Ich denke man kann immer nur von sich ausgehen. Was denke und fühle ich beim Loben. Will ich damit was erreichen - etwa, dass mein Kind seine Hausaufgaben ordentlicher macht (Urteil, Kontrolle) oder freue ich mich darüber, das mein Kind mir ein mit Liebe selbstgemaltes Bild schenkt - dann lobe ich es auch - bringe meine Freude und Wertschätzung :loveshower: zum Ausdruck.

Lieben Gruß
Julia
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lichtblume » 14. Jun 2012, 09:34

Julia hat geschrieben: oder freue ich mich darüber, das mein Kind mir ein mit Liebe selbstgemaltes Bild schenkt - dann lobe ich es auch - bringe meine Freude und Wertschätzung :loveshower: zum Ausdruck.

Lieben Gruß
Julia


Hallo Julia,

danke für deine Zeilen.

Für mich fühlt sich das auch gut an, wenn ich vor Freude mein Kind umarmen kann und es so spüren lassen kann, dass ich mich darüber freue dass es da ist.

Der Text oben hat mich einfach aufgerüttelt und das ich mir mal bewusst werde, warum wir eigentlich loben?

Wenn wir Wertschätzung dem Kind entgegenbringen, ist das eigentlich vielmehr eine Wertschätzung für seine Präsenz , also das es da ist und weniger für das was es tut....

Wertschätzung ist ja allgemein eine wundervolle Art zu zeigen, dass man den Wert der Person gegenüber anerkannt. Einfach in dem, dass diese Person da ist und weniger auf Grund das was sie tut.

Die Frage ist, wenn wir Kinder ständig loben.... was geschieht dann? Richten sich Kinder denn nicht ständig nach unserem Lob aus?

Wenn ich z. B an meine Schulzeit erinnere. Warum habe ich so viel gelernt auf die Prüfungen? Weil es mir Spass machte oder es aus meinem Herzen gekommen ist, oder aus Neugier immer mehr zu lernen? Oder lernt ein Kind z.B in der Schule auf eine Prüfung, damit es danach gelobt wird wenn die Note gut war?

Dann kommt es ja dem Kind nur auf das Lob an. Es braucht das Lob, damit es sich gut fühlen kann.

Es hat gelernt, dass es sich gut fühlt, wenn es gelobt wird. Weil dass Kind dann irrtümlicherweise meint, "es sei gut" wenn es gelobt wird. Aber was ist wenn das Kind mal nicht gelobt wird? Meint es dann "es sei schlecht, es sei nichts wert"

Wie erkennt dann ein Kind seinen eigenen Wert?

Ein Kind braucht je nachdem unser Lob nicht. Denn ein Lob kann das Kind auch abhängig machen von der äusseren Welt.

Was könnte schöneres sein, wenn ein Kind aus eigenem Ermessen sagen kann: "Das habe ich gut gemacht... oder Juhuii ich habe es geschafft!"

So, muss weiter....

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lichtblume » 14. Jun 2012, 09:54

Nochmals ich...

Ein Kind fühlt sich angenommen und in seinem Wert erkannt, wenn es uns möglich ist, unsere Freude auch zum Ausdruck bringen zu können wenn wir mit den Kindern zusammen sind.

Aktuelles Beispiel. Gestern ist meine Tochter zum 1 x die grosse Rutschbahn herunter gerutscht. Vor lauter Verfügen lachte sie und ich denke sie war so ganz selber auf sich stolz ohne dass ich noch gesagt habe "Gut-gemacht"

Weil ihre Freude so ansteckend war und ich mich so darüber gefreut habe, was sie wieder für einen riesigen Schritt gemacht tat, nahm ich sie in die Arme und drückte sie ganz fest an mich und lachte gemeinsam mit ihr.

Ich denke, ganz bewusst die Freude dem Kind mitzuteilen nährt es und uns viel mehr als Worte.

Auch braucht ein Kind doch manchmal einfach unsere volle Aufmerksamkeit, dass es damit spüren kann, dass es geliebt und in seinem Wert anerkannt wird.

Wenn ein Kind uns etwas selbstgebasteltes schenkt... sagen wir dann schnell "Gut - gemacht und danke" oder setzen wir uns zusammen hin und reden über die Zeichnung welche das Kind gemacht hat... Fragen es ob es Spass gemacht hat, das zu basteln. Treten also mit dem Kind in einen lebendigen Austausch?

Was tut uns selber und dem Kind besser? Wie spürt man die Wertschätzung von der Präsenz der Quelle in solch einem Augenblick mehr.

Viele Fragen zur Zeit in mir..

Bin gespannt auf unsere weitere Diskussion.

Alles Liebe
Lichtblume
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon ZaWo » 14. Jun 2012, 09:57

Hallo Lichtblume,

was ich in diesem Zusammenhang auch noch bedenkenswert finde ist, dass du sobald du selbst im Vortex bist, immer was zu loben findest. Bist du nicht im Vortex...eher nicht.

Dein Kind kann dir immer nur das Verhalten zeigen, welches deines eigenen Gefühlszustandes entspricht. He/She can't buck your current.

So gesehen, machst du mit Loben oder Nicht-Loben gar nichts falsch oder richtig. Deine Schwingung tut's. Es gibt also nichts zu loben, nichts zu verzeihen, nichts was eine anderer ohne deine schwingungsmäßge Regieanweisung tun kann.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon ZaWo » 14. Jun 2012, 09:59

Ein Kind fühlt sich angenommen und in seinem Wert erkannt, wenn es uns möglich ist, unsere Freude auch zum Ausdruck bringen zu können wenn wir mit den Kindern zusammen sind.


Ein Kind ist ebenfalls ein Creator. Es erfährt eine schöne Realität, wenn es selbst das zulassen kann. Dafür braucht es dich nicht, bzw. du kannst ebenfalls nichts tun, um sein/ihr current zu bucken.

Jeder kreiert für sich allein. Ich bin mir aber sicher, dass sich in deinem Vortex schöne Begegnungen mit deinen Kindern befinden.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lichtblume » 14. Jun 2012, 10:10

Liebe ZaWo,

vielen Dank für deine Zeilen dazu!

So gesehen, sieht alles wieder anders aus. Gibt wieder viel Stoff zum darüber nachzudenken.

Nochmals eine Frage...

Aber was geschieht dann wenn ein Kind ständig nach Lob verlangt... also immer nur etwas macht, dass es gelobt wird?
Oder wenn Erwachsene ständig das Gefühl haben, Lob aus sprechen zu müssen?

Wie erkennt dann ein Kind seinen eigenen Wert, wenn es von aussen immer beurteilt / gelobt wird?

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon ZaWo » 14. Jun 2012, 10:15

Ist DIR so eine Situation erwünscht?
Möchtest DU lieber etwas anderes?
=> It's längst done.
=> erhöhe DEINE Schwingung. Mache z.B. Grid-Arbeit.

Das Grid füllt sich dann mit angenehmeren Situationen, Klarheit, innerer Gewissheit, Selbstsicherheit....

Nicht im Außen rumfuddeln. Du erzeugst doch alles mit deiner Schwingung. Kurzfristig, die Situation abwickeln, aber mittel- und langfristig Schwingungsarbeit. :102:

Deine Kind ist vielleicht im Mangel, genauso wie du. Dann seid ihr ein Match. Kein Drama. Das ist lediglich eine der vielen Step 1-Situationen, wie wir sie andauernd in unseren Leben vorfinden und immer wieder vorfinden werden. Dein Kind ist somit dabei, sich mehr Liebe und Wertschätzung zu kreieren bzw. den Weg zu sich selbst.
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Ramona » 27. Jun 2012, 15:39

Hallo, durch Lob erschaffen wir im Kind positive Gefühle und mit diesem positiven Gefühl wiederum kann das Kind enorm viel anfangen nämlich eine dauerhaft positive Schwingung aufbauen und in den Vortex kommen also wieso nicht nachhelfen und ein wenig "Macht" ausüben ?
Allerdings muss es echt sein, denn Kinder sind wie Tiere noch weitaus telepathischer veranlagt als wir Erwachsenen und merken einen Schwindel wenn auch oft unbewusst. Lg
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon lawofattraction » 27. Jun 2012, 16:50

Ramona hat geschrieben:durch Lob erschaffen wir im Kind positive Gefühle


Hallo Ihr Lieben,

wir können aber in anderen nichts "erschaffen", was schwingungsmässig nicht bereits angelegt ist. Ist ein Kind von seiner Minderwertigkeit überzeugt, kann noch so vieles Loben es nicht von etwas anderem überzeugen. Es erreicht immer nur das, was schwingungsmässig kompatibel ist - das kennen wir doch alle mit den unterschiedlichsten Themen.

Insofern ist das Loben nur schmückendes Beiwerk. ZaWo sagts:

ZaWo hat geschrieben:Ein Kind ist ebenfalls ein Creator. Es erfährt eine schöne Realität, wenn es selbst das zulassen kann. Dafür braucht es dich nicht, bzw. du kannst ebenfalls nichts tun, um sein/ihr current zu bucken.


Lieben Gruss
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Phoenix » 28. Jun 2012, 11:08

lawofattraction hat geschrieben:wir können aber in anderen nichts "erschaffen", was schwingungsmässig nicht bereits angelegt ist. Ist ein Kind von seiner Minderwertigkeit überzeugt, kann noch so vieles Loben es nicht von etwas anderem überzeugen.


Hallo zusammen,

ich denke nicht, dass ein Mensch (und ein Kind schon gar nicht) zu 100 % von seiner Minderwertigkeit überzeugt sein kann. Wenn auch nur zu 10 % ein "ich bin okay"-Gefühl da ist, können doch durch Loben und Bestätigen diese 10 % vergrößert werden und so dem Kind helfen, seine Wohlfühl-und Selbstwertschwingung immer weiter zu verstärken, oder nicht? Loben und Anerkennung docken doch dann an.

Allen einen schönen Tag :herzen:
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon lawofattraction » 28. Jun 2012, 11:45

Phoenix hat geschrieben: .... und so dem Kind helfen, seine Wohlfühl-und Selbstwertschwingung immer weiter zu verstärken


Hallo Phoenix,

wenn das eine reine, überzeugte, uneingeschränkte Schwingung des Wertes des anderen ist, kann man das natürlich im anderen evozieren, so denn "Andockpotential" vorhanden ist. Schon ein Einfliessen des Hilfegedankens macht das aber wieder zunichte.

Lieben Gruss
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Phoenix » 28. Jun 2012, 13:16

lawofattraction hat geschrieben:Schon ein Einfliessen des Hilfegedankens macht das aber wieder zunichte.


... ja klar, ich meine ja auch spontanes Loben und Wertschätzen aus Freude und Liebe heraus, ohne die Absicht zu helfen. Alles ist gut :gvibes:
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Solvana » 28. Jun 2012, 18:42

Hallo alle zusammen!
Ich bin gerade zu diesem Forum geführt worden und diese Diskussion hat sofort mein Interesse geweckt, sodass ich mich gleich registriert hab :)
Mich beschäftigt seit einiger Zeit wie wir, sagen wir mal, am höchst besten und für uns alle am höchsten dienlich mit Kindern umgehen. Ich arbeite in einer Kinderkrippe und seit ein paar Wochen hat sich das Verhalten eines Kindes, ich glaub auf Grund der nicht so leichten Situation zu Hause, sehr verändert.
Er schreit herum, verletzt andere Kinder, nimmt anderen Kindern Spielsachen weg, stört den Ablauf usw.
Mir ist klar, dass er das teilweise macht um Aufmerksamkeit zu bekommen, hauptsächlich aber weil er einfach einen grid am laufen hat der sich immer spezifischer einfüllt. und er da nicht einfach so leicht herauskommt.
ich hab tage da bin ich so schön in meiner energie dass mir das alles nichts ausmacht und ich ihn einfach sein lassen kann wie er ist, denn er hat sich ja auch das selber erschaffen und möchte diese erfahrung machen.
doch an tagen wie diesen zehrt er an meinen nerven und ich wandere aus meiner verbindung heraus und fühl mich dementsprechend schlecht.
für mich ist es momentan innerlich so zerreißend weil ich all das weiß, dass wir unsere eigene Realität erschaffen, grid work,.....
doch was für mich einfach nicht in ordnung ist, dass er einfach so anderen kindern weh tut.
habt ihr einen ratschlag für mich wie ich mich in solchen situationen verhalten kann?
ich bin momentan in einer sackgasse.

bin schon gespannt was ihr dazu zu sagen habt.

herzlichst,
Solvana
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lichtblume » 30. Jun 2012, 07:29

Liebe Solvena,

Herzlich Willkommen hier im Forum :lieb:

ich kann dich verstehen, dass du dir diese Fragen stellst. Bin selber gespannt auf Antworten darauf.

Ein schönes Wochenende.

liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lia » 30. Jun 2012, 09:39

Guten Morgen :loveshower: ,

ich finde dieses Video passt zu unseren Fragen mit den Kindern perfekt:




Liebe Gruesse,

Lia
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lilith » 30. Jun 2012, 19:04

Solvana hat geschrieben:Er schreit herum, verletzt andere Kinder, nimmt anderen Kindern Spielsachen weg, stört den Ablauf usw.
Mir ist klar, dass er das teilweise macht um Aufmerksamkeit zu bekommen, hauptsächlich aber weil er einfach einen grid am laufen hat der sich immer spezifischer einfüllt. und er da nicht einfach so leicht herauskommt.


Hallo liebe Solvana,

alles, auch deine Situation ist Co-Creation. Du achtest nur auf den Jungen und was er möglicherweise für einen Grid haben könnte, dabei bist DU mit der gesamten Kindergruppe der ideale Nährboden dafür. Ich würde sogar sagen, in eurer Gruppe kann dieser Junge momentan nicht anders, weil ihr euch alle auf diesen Kontrast eingeschwungen habt. Schau dir deine Aussage an: Er kommt da nicht einfach so leicht heraus, er hat ein schwieriges Zuhause, er verletzt andere Kinder. Das ist deine Schwingung, egal was du intellektuell über Abraham und Grids begriffen hast. Und: du gibst diese Schwingung an die Gruppe und den Jungen frei und hast somit Anteil an der Situation.

Solvana hat geschrieben:ich hab tage da bin ich so schön in meiner energie dass mir das alles nichts ausmacht und ich ihn einfach sein lassen kann wie er ist, denn er hat sich ja auch das selber erschaffen und möchte diese erfahrung machen.
[...]
für mich ist es momentan innerlich so zerreißend weil ich all das weiß, dass wir unsere eigene Realität erschaffen, grid work,.....
doch was für mich einfach nicht in ordnung ist, dass er einfach so anderen kindern weh tut.


Auch mit dieser Aussage würde ich mich beschäftigen wollen. Er tut anderen Kindern weh, weil es Co-Creation ist, auch diese Kinder haben diese Erfahrung in ihr Leben gezogen. Er ist Teil IHRES Grids.

Mal ehrlich, ich würde nicht diesen Jungen als Schwinungs- und Harmoniestörer hinstellen wollen, er passt von seiner Schwingung her momentan ganz genau in eure Gruppe rein, mit entsprechenden Resultaten.
Du kannst natürlich sofort an deiner Schwingung arbeiten. Versuche dir vorzustellen, wie dein Inner Being den Jungen sieht. Hat er Qualitäten, Talente, etwas was dir leicht fällt, es wertzuschätzen? Und wenn dir gar nichts einfällt, dann wertschätze den Jungen für das was er ist, eine ideale Möglichkeit für die Gruppe und dich selbst, dich auszudehnen. Ich würde den Jungen, wenn er wirklich etwas gut gemacht hat, auch von Herzen loben, vor der Gruppe. Ich selbst arbeite auch gerne mit Visualisierung, weil sie bei mir sofort den Ton trifft, ich würde mir einen schönen Tag mit der Kindergruppe visualisieren wollen, jeden Morgen, unaufhörlich. Und am Ende des Tages die Dinge, die schön waren, ganz besonders betonen, vielleicht auch mit den Kindern. Es geht nicht darum, das Verhalten des Jungen zu ändern. Es geht darum, zuallerallererst deine Schwingung zu ändern. Und du als Gruppenleiterin gibst die Schwingung für die anderen Kinder vor. Sei ein Schwingungs-Leuchtturm, der immer auf den idealen Ausgang dieser Geschichte ausgerichtet ist. Kinder ziehen leicht nach, sie bauen sich ihre Grids immer noch mit weitaus weniger Widerstand als so manche in ihren Gedanken und Gefühlen festgefahrene Erwachsene.

Lieben Gruß, Lilith
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lichtblume » 1. Jul 2012, 13:22

Liebe Lilith,

ich danke dir für deine Zeilen, sie haben mir schon so oft wieder viele Lichter angehen lassen und mein Verständnis von den Abraham Lehren konnte wieder mehr wachsen. Gerade in Bezug auf Co-Creation.

Jetzt aber um bei dem Thema zu bleiben von oben. Wenn also alles Co-Cration ist, wie verhält man sich dann wenn ein Kind ein anderes verletzt? Wie eingreifen?

Denn ich meine, dass wir doch dann auch ganz klar diesem Kind mitteilen können, dass es nicht in Ordung ist, jemand anderem weh zu tun.

Denn man kann ja nicht einfach daneben stehen und visualisieren, dass diese Kinder schön miteinander spielen?

Die Kinder beiseite nehmen und mit ihnen in Ruhe darüber sprechen, wenn das überhaupt möglich ist in einer solchen Situation?

Vielen Dank.

Ein schönen Sonntag.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lichtblume » 1. Jul 2012, 13:24

Nochmals ich :lieb:

@Lia: Wurde dieser Workshop schon irgendwo auf Deutsch übersetzt. Um was geht es bei dem Video?

Danke dir!

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon ZaWo » 1. Jul 2012, 15:21

Hallo Lichtblume,

ich mache das (möglichst) so:
1. ich beruhige mich und mache mir klar, dass am Verhalten beider Kinder nichts falsches ist. Sie bewegen sich beide erfolgreich die EGS aufwärts und zwar weg von Ohnmacht und Depression und Schuldgefühle(!).

Dann nehme ich mir mein Kind (ich habe nur eins), hole es aus der Situation und rede mit ihm.

Habe ich gerade ein Täterkind, erkläre ich ihm, dass sich seine Wut verstehe und das es ruhig so richtig wütend sein darf. Ich zeige ihm dann alternative Verhaltensweisen auf z.B. aus dem Raum gehen, das Kopfkissen anschreien und boxen oder ähnliches.

Habe ich das Opferkind, zeige ich ihm ebenfalls alternative Verhaltensweisen auf, wie anschreien "Lass das" oder so ähnlich und dann weggehen.

Ganz oft auch lasse ich sie ihre Dinge auch selbst ausfechten und greife erst ein, wenn es mir zu :rleye: gefährlich erscheint.

...und ganz oft erledigt sich die Situation von selbst, sobald ich mich beruhige und ich stoße mit meinem hinterhergeschobenem, möchtegern-loa-schlauem Gewäsch nur auf erstaunte Kinderaugen. :tja: (Was hat se denn die Mama, ist doch längst alles wieder gut. Wo ist das Problem?))

Weißt Lichtblume, solange wir dieses Opfer-Täter-Denke in uns haben, brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn sie sich uns im Außen zeigt, denn hätten wir diese Denke nicht, dann würden wir auch nicht überlegen müssen, wie wir da steuernd eingreifen sollten.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lia » 1. Jul 2012, 15:55

Liebe Lichtblume,

leider kann ich nur so gut englisch, dass ich den Workshop gerade ein bischen verstehen kann. Aber hauptsächlich geniesse ich die Schwingung, Esthers Stimme, Abrahams Liebe.....

Die Frage nach der Übersetzung würde ich gerne an andere Foris weiterleiten.... :102:

Was Lilith beschreibt, dass die Kinder viel Widerstandsfreier mit unserer Schwingung in Resonanz kommen, erlebe ich auch. Wenn ich meine Schwingungsarbeit getan habe, also im Vorhinein, pre-paving, dann sind die Kinder gleich mit auf der Welle. Oder eigentlich sind die Kinder ja meistens in ihrem Wohlbefinden und finden, wenn sie mal kurz draussen waren recht schnell wieder hinein. Wenn dann aber Erwachsene da sind, die durch ihre Schwingung an dem Problem festhalten, dann mit dem Kind darüber sprechen wollen, ihm zeigen wollen, dass das so nicht geht usw., wird das natürliche Zurückfliessen der Kinder in ihr Wohlgefühl gehindert.

"Auch mit einem schwierigen Kind gesegnet?", so ungefähr drücken Abraham das aus....und Lilith hat es so wunderbar beschrieben, das sog. Problemkind mit den Augen der Wertschätzung gesehen, erweist sich für uns als Segen!

Liebe Grüsse, Lia
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lilith » 1. Jul 2012, 18:02

Also, ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen und hatte als Kind von meinen Cousins immer auf die Mütze gekriegt. Nichts half, das Einreden auf uns Kinder, Elternkonferenzen, nichts. Immer kam ich heulend zu meinem Vater und beklagte mich. Da sagte er einmal, so jetzt reichts mir, dass du dich immer beschweren kommst. Wehr dich! :mrgreen: kratze, beiße, spucke! Tue dich mit anderen zusammen! Dem Burschen soll das nächste Mal Hören und Sehen vergehen! Also hab ich es gemacht, wie mein Papa gesagt hat. :mrgreen: war eine Lektion fürs Leben. Der Schwingungsschritt zwischen Opfer und "Den Scheiß lässt du aber nicht mit dir machen" fiel mir seither besonders leicht.

Für diese Art von Ausdehnung ist mir meine Kindheit lieb und teuer.

LG
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Lichtblume » 1. Jul 2012, 20:27

Liebe ZaWo,

herzlichen Dank :danke:

ZaWo hat geschrieben:ich mache das (möglichst) so:
1. ich beruhige mich und mache mir klar, dass am Verhalten beider Kinder nichts falsches ist. Sie bewegen sich beide erfolgreich die EGS aufwärts und zwar weg von Ohnmacht und Depression und Schuldgefühle(!).


Diese Aussage brachte mich schon mal zum nachdenken. :lol:

An das habe ich gar nicht gedacht, dass ja Wut etc. ein Gefühl ist welches uns und auch die Kinder stromabwärts bringt.

Andere Frage:

Aber warum lässt man dann die Wut an anderen aus? Warum verletzt man andere? Warum fügt man anderen manchmal bewusst oder unbewusst Schmerzen zu... entweder mit Worten oder Taten?

Aber die Wut kann ja uns nur stromabwärts bringen, wenn man sie nicht an andere auslässt...

Denn wenn man die Wut an anderen auslässt, dann verletzt man sich ja schlussendlich ja nur sich selber. Denn das Loa bringt ja dann die Wut zu uns zurück...

Oder kann man die Wut auch nur an einem anderen auslassen, wenn der andere das auch in seiner Schwingung hat, also auch wieder Co-Creation?

ZaWo hat geschrieben:Dann nehme ich mir mein Kind (ich habe nur eins), hole es aus der Situation und rede mit ihm.

Habe ich gerade ein Täterkind, erkläre ich ihm, dass sich seine Wut verstehe und das es ruhig so richtig wütend sein darf. Ich zeige ihm dann alternative Verhaltensweisen auf z.B. aus dem Raum gehen, das Kopfkissen anschreien und boxen oder ähnliches.

Habe ich das Opferkind, zeige ich ihm ebenfalls alternative Verhaltensweisen auf, wie anschreien "Lass das" oder so ähnlich und dann weggehen.


Denke da ist eben auch ein schwieriger Punkt. Vielen von uns wurde gelernt, dass man Wut, Zorn, ärger nicht zeigen oder sogar ausleben darf. Auch jemand anschreien wurde als "schlecht" angesehen.

Ganz ehrlich habe auch ich persönlich mühe, wenn jemand einfach herumschreit...

Ich habe ja mal geschrieben, dass mein Sohn als er noch kleiner war seeeehr viel herumgeschrieen hat und er wegen allem und jenem in Wutanfälle ausgebrochen ist.... Das kam soweit dass er manchmal 1 Stunde am Stück herumgeschrieen hat. Und das mehrmals am Tag (ich kannte damals die Lehren Abrahams noch nicht)

Diese Zeit war sehr happig und hat extrem viel Kraft gekostet.... Aber nun verstehe ich alles immer besser (dank Abraham) und ich kann den Sinn hinter allem verstehen... und doch auch wenn ich sehr viel gelernt habe und viel lockerer bin ich solchen Situationen neige ich manchmal (noch) dazu, wenn er wiedermal einen Wutanfall hat, in zurecht zu weisen, als dass ich versuche ruhig zu bleiben... Darf mich also weiter ausdehnen :tja:

Was ich einfach noch nicht ganz verstehe ist, dass wenn mein Sohn herumschreit, warum ich dann so wütend werde darüber? Darf ich ihm dann meine Wut zeigen, oder mache ich es dann noch schlimmer...

Habe schon beides erlebt... ich meine dass es geholfen hat, oder eben noch schlimmer wurde.... als er wirklich mal aus "meinen Augen" einen Bock geschossen hat, wurde ich so richtig zornig und zeigte es ihm zum 1x auch wirklich. Da hat er noch ein wenig geschriehen, ging dann auch dem Zimmer und als er zurück kam, war der "Rauch" vorbei.

Irgendwie merke ich da, dass ich einfach es irgendwie "richtig" machen will... (vermutlich aus Angst als Mami einen Fehler zu machen)


ZaWo hat geschrieben:
Weißt Lichtblume, solange wir dieses Opfer-Täter-Denke in uns haben, brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn sie sich uns im Außen zeigt, denn hätten wir diese Denke nicht, dann würden wir auch nicht überlegen müssen, wie wir da steuernd eingreifen sollten.

ZaWo


Ja das stimmt. Wenn wir dieses Denken nicht mehr hätten, würden wir auch kaum in solche Situationen kommen....

@Lia: Das mit der Schwingung, und dass die Kinder sehr schnell auf "meine" Schwingung reagieren, habe ich auch schon sehr oft erlebt und konnte das beobachten. Mit Kindern zusammen leben, ergibt sowieso sehr viel Möglichkeiten zur Ausdehnung.

@Lilith: Danke für dein Erfahrungsbericht aus deiner Kindheit. Zeigt auch sehr vieles auf.

Euch allen einen schönen Abend und danke für diese Diskussion :loveshower: Sie hilft wieder so viele Lichter im Dunkeln anzuzünden. DANKE!

Liebe Grüsse
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Solvana » 1. Jul 2012, 21:42

Vielen vielen dank an euch alle für die interessanten beiträge.
Ihr habt mir tolle inspirationen zum hineinfühlen und ausprobieren gegeben :)

seit ich meinen beitrag gepostet hab, sind aus mir ganz tolle inspirationen gekommen.
und das video, das lia gepostet hat, hat diese noch vertieft. DANKE!

ganz wichtig ist, wie lilith geschrieben hat, dass wir jedes kind respektieren so wie es ist. jeder ist hier her gekommen um genau das zu erfahren was er/sie erfahren will und erschafft sich seine eigenen erfahrungen, ob kind oder erwachsener. ich hab an mir beobachtet, dass ich eine helfer-schwingung und auch kontroll-schwingung am laufen hatte. ich wollte einfach dass es dem kind gut geht, dass er glücklich ist und dass somit auch ich mich gut fühle wenn ich ihn beobachte. doch wir alle wissen, dass wir das außen nicht kontrollieren können. :)
der key ist, dass wir selbst entscheiden wie wir uns fühlen - jede sekunde. und wenn wir etwas beobachten, wie zB dass ein kind das andere schlägt, haben wir die wahl: lassen wir uns von dem was wir beobachten vereinnahmen, greifen ein und lassen uns so in unserer schwingung hinunterziehen und gehen aus unserer alignment ODER atemen wir erst mal tief durch, erinnern uns dass wir alle göttliche wesen sind, dass wir alle unsere erfahrungen selber kreieren, dass das was dieses kind gerade erfährt eine wichtige erfahrung für ihn ist, und heben so unsere schwingung an. ich weiß, dass sich dadurch die situation selber klärt.
wir sind nicht dazu da um jemanden zu helfen, wir können keinem helfen. doch wir können andere unterstützen und ihnen führung anbieten.

am nächsten morgen bin ich dann voll tuned in in die arbeit gegangen. in meinem bewusstsein eine aufrichtige wertschätzund diesem jungen gegenüber - er ist eine große seele in einem kleinen körper - ich empfinde jetzt so viel respekt ihm gegenüber, dass er durch sein verhalten mir und anderen eine so wunderbare chance gibt zu wachsen.
dieser tag verlief, natürlich :), ganz super.
unsere schwingung ist alles. mir wird das immer mehr und intensiver bewusst.
kinder "lesen" unsere schwingung viel mehr als das wir tun. wenn ein kind also schlägt, ist es für mich nicht mehr die lösung zurück zu schlagen, denn so gibt man mehr energie in diese schwingung hinein. ganz gleich ist es wenn man sich auf die energie des kindes einlässt es bestraft oder ähnliches.
ich habe dazu auch schon eine schöne erfahrung gemacht, an der ich euch gerne teilhaben lassen möchte:
ein kind, das die gewohnheit hatte den morgenkreis auf irgend eine weise meistens zu stören, hat sich an diesem tag entschlossen sich auf meinen schoß zu setzen. auf alle fälle sitzt es so auf meinem schoß und spuckt mir einfach ins gesicht. ich war an dem tag richtig tuned in. ich hab das kind angeschaut und bin ganz in meiner schwingung geblieben - ich hab es mit liebe angeschaut. und mich so von dem was es tat überhaupt nicht berühren lassen. ich sagte zu dem kind ganz neutral, dass wenn es bei mir sitzen bleiben möchte, ich nicht mag wenn es mich anspuckt. ich hab nicht geschimpft, es weggeschickt oder ein großes drama draus gemacht, wie es sonst so oft bei uns vorkommt. und die situation hat sich so schnell wieder geglättet wie sie gekommen war.
für mich ist es sehr wichtig unser bestes zu geben in jeder situation in liebe zu handeln und unsere energie nicht dort hin zu geben was uns eigentlich e nicht gefällt.

ich möchte euch gerne noch eine aussage von einem 4-jährigen jungen weitergeben, das uns seine mutter erzählte:
ihr 4-jähriger sohn bekam von einem 6-jährigen jungen mit einer recht großen wasserspritzpistole eines über den kopf gehaun. seine mutter war ganz schockiert und wusste im ersten moment nicht was sie tun soll. dann kam ihr sohn, dem gerade weh getan wurde, zu ihr und sagte: "Mama, ist nicht so schlimm. Er weiß nicht was er tut."
und damit war es vorbei.

mich hat dies so berührt. wir können so viel von den kindern lernen. Sie sind es die uns führen, wenn wir es zulassen.
dieser 4-jährige hat mir mit seiner so einfachen aus dem herzen gesprochene reaktion die antwort auf meine fragen gegeben.
genau das können wir überall anwenden.
Abraham sagen "You teach through the clarity of your example."
und genau so lässt sich jede unangenehme situation in liebe lösen. Beobachten - nicht in resonanz gehen ("Sie wissen nicht was sie tun") - in unserer verbindung bleiben oder gehen - wenn dann die inspiration kommt einzugreifen, eingreifen.
die kinder beobachten dann unsere schwingung in den verschiedenen situationen und weil kinder es lieben nach zu ahmen, werden sie es uns, wenn wir es aus tiefster überzeugung tun, gleich machen.

unsere "neuen" kinder wollen wie erwachsene behandelt werden, sie wollen ernst genommen, respektiert, wertgeschätzt und vor allem geliebt werden.
sie spiegeln so wunderbar unsere momentane schwingung, ob sie uns bewusst ist oder noch nicht.

in liebe,
Solvana
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Re: Ein Kind loben.... unbewusste/kontrollierte Machtausübu

Beitragvon Solvana » 1. Jul 2012, 22:43

ich bin's wieder :)

liebe lichtblume!


Lichtblume hat geschrieben:Aber warum lässt man dann die Wut an anderen aus? Warum verletzt man andere? Warum fügt man anderen manchmal bewusst oder unbewusst Schmerzen zu... entweder mit Worten oder Taten?


ich stimme dir zu, dass wut eine stromabwärts emotion ist. ich nenne es mal so, sie verschließt dein herz. und wenn du dein herz verschlossen hast, siehst du nicht mehr klar und machst dinge die du eigentlich gar nicht machen willst, doch LoA ist uns ein treuer freund und bringt uns mehr und mehr von unserer wut und unser wut grid füllt sich mit immer spezifischeren dingen, wie worte, taten usw...
es beginnt immer mit einer schwingung - ganz general, dann kommt die emotion - auch noch general, dann folgen gedanken - schon spezifisch und dann noch spezifischer worte....

wenn wir kein deliberate creator sind und unsere schwingung statt dessen von dem Äußeren beeinflussen lassen, meinen wir jemand anderer sei schuld an unserer wut und verletzen dann den anderen. doch wir sind eigentlich wütend auf uns selbst, weil wir nicht in alignment sind.
doch wenn wir ganz bewusst auf unsere schwingung achten, können wir dies schon am beginn erkennen, wenn es noch eine general emotion ist. und kraft unserem fokus können wir uns ganz leicht und schnell wieder in alignment fühlen.

Lichtblume hat geschrieben:Was ich einfach noch nicht ganz verstehe ist, dass wenn mein Sohn herumschreit, warum ich dann so wütend werde darüber? Darf ich ihm dann meine Wut zeigen, oder mache ich es dann noch schlimmer...


könnte es sein, dass du darüber wütend wirst, weil er dir eine wunderbare situation bietet um zu proben dich nicht vom äußeren beeindrucken zu lassen und einfach in deiner energie zu bleiben egal was um dich herum geschiet, und du dich aber ablenken lässt und so wütend auf dich selber bist.

Ich finde es wichtig, jegliche emotionen die wir empfinden wirklich anzunehmen. wenn du mit "wut zeigen" meinst, aus deiner wut heraus zu handeln, dann gibst du mehr wut energie in deinen grid.
probiere mal deinem kind zu sagen "Mama ist jetzt wirklich wütend. ich geh jetzt mal raus und beruhige mich wieder/verbinde mich wieder mit mir selber und dann können wir in ruhe darüber reden/gemeinsam eine lösung dafür finden."
du wirst sehen, es entspannt die situation. und nebenbei lernst du deinem kind wie es mit seiner eignen wut umgehen kann. doch wie du geschrieben hast...

Lichtblume hat geschrieben:Da hat er noch ein wenig geschriehen, ging dann auch dem Zimmer und als er zurück kam, war der "Rauch" vorbei.


...macht er das e schon und ist dir ein ganz tolles vorbild :)

und noch was: du kannst nichts falsch machen. Abraham sagen auch immer wieder "You can't get it wrong and you never get it done."
dein kind hat sich DICH als Mutter ausgesucht, er möchte erfahrungen machen die mit dir zusammen entstehen.

die kinder, die jetzt hier sind, sind schon in einer sehr hohen schwingung und sie gehen einen neuen weg - den weg des herzens, der liebe. wir sind es die unsere schwingung erhöhen sollten um mit ihnen mithalten zu können.
das ist nicht immer ganz einfach, mich strudelt es auch oft. doch die freude und der wachstum, die daraus entstehen sind es auf alle fälle wert.
es ist auch vollkommen in ordnung mal einen oder mehrere step 1 moment/s zu haben.
wir sind alle so wunderbare lichter hier auf erden.

danke euch allen für euer sein! :ros:
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